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  • #76
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Deleted member 22408

  • #77
Was du alles glaubst zu wissen ...
Schon mal an kleinere und mittlere Unternehmen gedacht, in denen die Sekretärin sehr wohl Entscheidungen auf höherer Ebene trifft, z.b. in Abwesenheit des Chefs/ der Chefin oder weil einige Projekte von der Sekretärin eigenständig betreut werden? Und da rede ich jetzt nicht von eigenständig ein Meeting/Konferenz vorbereiten. Aber das übersteigt evtl. deine Vorstellungskraft, geehrter @Datinglusche
Ok, geehrte 'Fraunette', die 'Lusche' ist bereit dazulernen!

D. h., die heutige Sekretärin trifft Entscheidungen auf höherer Ebene im Betrieb/Firma/ Konzern. Sie trifft z. B. Entscheidungen darüber, wie das Kapital in der Firma eingesetzt wird, welche Investitionen getätigt werden, verhandelt mit den Banken, arbeitet Konzepte für das Krisenmanagement aus, arbeitet inhaltlich an Projekten, führt Präsentationen durch, führt Personalgespräche, entscheidet, welches Personal eingestellt, bzw. entlassen wird, tätigt den Einkauf, beschließt die Expansion oder Schrumpfung der Firma, verändert die Produktpalette...

Hab ich was vergessen?
 
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Deleted member 7532

  • #78
Wobei die Sekretärin dabei keine eigentliche Richtlinienkompetenz und auch auf höherer Ebene keine Entscheidungsbefugnis hat, sondern lediglich die Anweisungen des Chefs kommuniziert, geehrter 'JoeKnows'!
Entschuldige, aber was soll dieses ganze Gerede von der Überlegenheit der Akademiker im Allgemeinen.
Es gibt unendlich viele AkademikerInnen, die null Richtlinienkompetenz haben, sondern reine Sachbearbeiter sind.
Schau in Versicherungen, Banken, Architekturbüros.
Und was ist mit den unzähligen LehrerInnem verschiedenster Fachrichtungen, den studierten MusikerInnen, die mit Privatunterricht oder Miniauftritten bei privaten oder Firmenfeiern halbwegs über die Runden kommen, .. .
Und was die von dir so hochgeschätzten GeisteswissenschafterInnen betrifft - wo ist die Entscheidungsbefugnis, zb bei Literaturwissenschaftern, die froh sind an einer Bibliothek (vielleicht sogar Unibibliothek) eine Stelle bekommen zu haben.
Was du beschreibst sind Führungsjobs - die gibt's naturgemäß in einer Firma nicht im Überfluss - dafür aber viele Ausführende.
Und es gibt genug Firmen, wo mitdenken - egal ob Akademiker oder nicht - nicht erwünscht ist.
Umgekehrt aber auch die, wo es egal ist, was der formale Abschluss ist und durchaus Nichtakademiker in der Hierarchie (und damit bei Entscheidungsbefugnis) über Akademikern stehen.
 
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  • #79
Ok, geehrte 'Fraunette', die 'Lusche' ist bereit dazulernen!

D. h., die heutige Sekretärin trifft Entscheidungen auf höherer Ebene im Betrieb/Firma/ Konzern. Sie trifft z. B. Entscheidungen darüber, wie das Kapital in der Firma eingesetzt wird, welche Investitionen getätigt werden, verhandelt mit den Banken, arbeitet Konzepte für das Krisenmanagement aus, arbeitet inhaltlich an Projekten, führt Präsentationen durch, führt Personalgespräche, entscheidet, welches Personal eingestellt, bzw. entlassen wird, tätigt den Einkauf, beschließt die Expansion oder Schrumpfung der Firma, verändert die Produktpalette...

Hab ich was vergessen?
Nö. Kommt ungefähr hin :D
 
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  • #80
Ok, geehrte 'Fraunette', die 'Lusche' ist bereit dazulernen!

D. h., die heutige Sekretärin trifft Entscheidungen auf höherer Ebene im Betrieb/Firma/ Konzern. Sie trifft z. B. Entscheidungen darüber, wie das Kapital in der Firma eingesetzt wird, welche Investitionen getätigt werden, verhandelt mit den Banken, arbeitet Konzepte für das Krisenmanagement aus, arbeitet inhaltlich an Projekten, führt Präsentationen durch, führt Personalgespräche, entscheidet, welches Personal eingestellt, bzw. entlassen wird, tätigt den Einkauf, beschließt die Expansion oder Schrumpfung der Firma, verändert die Produktpalette...

Hab ich was vergessen?
Ja, du hast Einiges vergessen, aber nicht schlimm. Das Fett Gedruckte lag bereits in meinem Aufgabenbereich.
Ich kenne meinen Wert und es gibt Chefs die nutzen diese "Ressource". Es gibt aber auch die engstirnigen oder ängstlichen Chefs, die diese Ressourcen nicht einzusetzen wissen. Ich habe beides erlebt.

In kleineren Firmen wird - meiner Erfahrung nach - die Sekretärin oder Assistentin mit einem verantwortungsvollerem und breiter gefächertem Aufgabengebiet betraut - ihr wird mehr zugetraut und vertraut - als z.B. in großen Konzernen.
 
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Deleted member 22408

  • #81
Entschuldige, aber was soll dieses ganze Gerede von der Überlegenheit der Akademiker im Allgemeinen.
Es gibt unendlich viele AkademikerInnen, die null Richtlinienkompetenz haben, sondern reine Sachbearbeiter sind.
Schau in Versicherungen, Banken, Architekturbüros.
Und was ist mit den unzähligen LehrerInnem verschiedenster Fachrichtungen, den studierten MusikerInnen, die mit Privatunterricht oder Miniauftritten bei privaten oder Firmenfeiern halbwegs über die Runden kommen, .. .
Und was die von dir so hochgeschätzten GeisteswissenschafterInnen betrifft - wo ist die Entscheidungsbefugnis, zb bei Literaturwissenschaftern, die froh sind an einer Bibliothek (vielleicht sogar Unibibliothek) eine Stelle bekommen zu haben.
Was du beschreibst sind Führungsjobs - die gibt's naturgemäß in einer Firma nicht im Überfluss - dafür aber viele Ausführende.
Und es gibt genug Firmen, wo mitdenken - egal ob Akademiker oder nicht - nicht erwünscht ist.
Umgekehrt aber auch die, wo es egal ist, was der formale Abschluss ist und durchaus Nichtakademiker in der Hierarchie (und damit bei Entscheidungsbefugnis) über Akademikern stehen.
Es ging hier nur um die Tätigkeit der Sekretärin, geehrte 'mone7', nicht, wo Akademiker und Nichtakademiker in der Hierarchie stehen!
 
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  • #82
@Datinglusche - etwas mehr Realitätsbezug wäre in der Dikussion sicher von Vorteil:
1. In modernen Betrieben wird die Bezeichnung 'Sekretärin' immer häufiger durch 'Assistentin' ersetzt. Die Tätigkeitsprofile haben nur noch wenig mit den klassischen Sekretariatsaufgaben gemein, die Ausbildung ebenfalls. Ein putziges BWL-Studium darf's dann schon mal sein, Höherqualifizierungen finden aber oft unternehmensintern statt.
2. Das Aufgabenfeld von AssistentInnen schließt i.d.R. Entscheidungskompetenzen und u.U. auch Richtlinienkompetenzen zumindest in bestimmten Bereichen mit ein. Die Assistenz eines CEO hat selbstverständlich auch Weisungsbefugnisse gegenüber Abteilungsleitern/-mitarbeitern (ob die jetzt akademisch verbildet sind oder nicht).
3. Die Vorstellung, dass in modernen Konzernen noch irgendeine Einzelperson unternehmensweite strategische Entscheidungen trifft, ist im Übrigen ausgesprochen naiv.
Also: Vorsicht, wenn sich eine Dame im Duktus des Understatements als 'Sekretärin' bezeichnet ...
 
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  • #83
(...) Also: Vorsicht, wenn sich eine Dame im Duktus des Understatements als 'Sekretärin' bezeichnet ...
Die sind nach meiner Erfahrung ohnehin "mehr wert" als etwa eine Dame, die sich in ihrem Profil als "HHR" (= Head of Humal Resources) vorstellte ... !

Ist mir tatsächlich so untergekommen und empfinde ich persönlich ( ! ) als ausgesprochen "abtörnend" (s. dort) !
 
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  • #85
Unser "Assistent des Geschäftsführers" wird jetzt Ressortleiter Verwaltung mit einer Budgetverantwortung über 15 Millionen Euro:D
 
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Deleted member 22408

  • #86
@Datinglusche - etwas mehr Realitätsbezug wäre in der Dikussion sicher von Vorteil:
3. Die Vorstellung, dass in modernen Konzernen noch irgendeine Einzelperson unternehmensweite strategische Entscheidungen trifft, ist im Übrigen ausgesprochen naiv.
Ich, weiß, geehrte 'equinox'! Die Vorstandsmitglieder entscheiden darüber in in den Vorstandssitzungen. Aber soviel ich weiß, ist eine Sekretärin kein Vorstandsmitglied.
 
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  • #87
Du bist ein wertvoller Mensch, so wie du bist. Und dann hast du dir noch etwas aufgebaut. Perfekt. Eine Traumfrau!
Ich bin auch Akademiker. Was heisst das? Ich bin jahrelang in der Hochschule rumgesessen während andere sich eine berufliche Zukunft aufgebaut haben. Ich bin nach dem Studium in den elterlichen Betrieb gegangen und habe da natürlich auch etwas geleistet. Ich habe aber nicht bei NULL angefangen und mir was aufgebaut. Also wer ist nun "wertvoller"? Ich sicherlich nicht.

"weil, sie seinem gesellschaftlichen Status mehr entspricht."

Diese Aussage kann nur von einem RIESIGEN A******** kommen.
Vergiss ihn bitte ganz schnell und wünsche ihm viel Spass mit der "Dame".
 
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  • #88
Ich bin auch Akademiker. Was heisst das? Ich bin jahrelang in der Hochschule rumgesessen während andere sich eine berufliche Zukunft aufgebaut haben.
man soll ja nicht an der Uni herumsitzen, sondern auch etwas lernen :) Ich habe das unbestimmte Gefühl, daß du nichts studiert hast, was geisteswissenschaftlich oder mit Menschen zu tun hatte, sondern eher etwas, was im weitesten Sinne technisch oder agrarwissenschaftlich war, kann das hinkommen? :)
 
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  • #89
:) komplett falsch. Dein Kommentar passt leider null zum Thema, auf das ich geantwortet habe.
 
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blackwater

  • #90
Um erfolgreich Abitur und Studium abzuschließen muss man vor allem ehrgeizig sein.

Intelligenz (im Sinne von der Fähigkeit komplexe Zusammenhänge zu verstehen) wird einem in den meisten Studiengängen nur bedingt abverlangt, so dass man es am Ende doch immer irgendwie mit viel Ehrgeiz schaffen kann. Im schlimmsten Fall eben nur mit einer 2 oder 3 in der Endnote.

Akademiker sind also meistens recht ehrgeizig, viele auch intelligent, einige aber auch nicht besonders intelligent und das sind genau diejenigen, die überheblich und selbstverliebt auftreten und davon überzeugt sind zur Elite zu gehören. In Wirklichkeit sind es aber nur ganz arme Würstchen.