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  • #1

Gemeinsame Wohnung mit Ex-Partner*in

Guten Tag,

zuerst einmal Verzeihung dafür, dass der Text durch die Schreibweise, die beide Geschlechter ansprechen soll, etwas schwieriger zu lesen ist.
Mein/e Partner*in und ich leben nach einer mehrjährigen Beziehung und kürzlicher Trennung noch in einer gemeinsam eingerichteten Wohnung. Das Zusammenleben ist sehr harmonisch, wir sind Freunde, aber es gibt keinerlei Interesse mehr am andern als Lebenspartner*in. Wir helfen einander sogar, eine/n neue/n Partner*in zu finden. Sie/er und ich sind beide bei Parship angemeldet und bisherige Kontakte *wink* finden es schräg, dass man kurz nach einer Trennung schon wieder nach neuen Partnern sucht und immer noch zusammen wohnt.
Ist das ein zu großes Hindernis auf der Suche?
Welcher der beiden Punkte (kürzliche Trennung, gemeinsame Wohnung) irritiert mehr?
Und gibt es Wege das zu kommunizieren, ohne mögliche Partner*innen zu verschrecken, sollte das ein zu großes Hindernis sein?

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen und beste Grüße
 
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  • #2
Ups, ganz grober Schnitzer im Text, sollte ein*e Betroffene*r das lesen, sorry.
 
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  • #3
Hallo Androgyn,

ich glaube Ihnen gerne, dass viele Personen nicht verstehen können, dass Sie nach einer langjährigen Beziehung und erst kurz zurückliegender Trennung noch zusammenwohnen, sich auf Partnersuche befinden und sich dabei sogar noch unterstützen – diese Konstellation gibt es wahrscheinlich höchst selten und führt deshalb zu Skepsis beim Gegenüber. Die Mehrzahl Ihrer Kontakte wird sich zum einen fragen, ob denn die Vorbeziehung überhaupt verarbeitet ist, oder nur jemand gesucht wird, um über den Trennungsschmerz hinwegzukommen. Der Umstand, dass sie beide noch zusammenwohnen wird möglicherweise oft so interpretiert, dass die Beziehung vielleicht doch noch nicht ganz vorbei ist, zumindest für einen von beiden. Ich gehe nun mal davon aus, dass bei ihnen beiden (von beiden Seiten!) ein rein freundschaftliches Interesse am anderen besteht und das Zusammenwohnen eher „WG-Charakter“ hat.
Zu Ihren Fragen:
Welcher der beiden Punkte (kürzliche Trennung, gemeinsame Wohnung) mehr irritiert hängt vom Gegenüber ab. Eine Trennung kommt ja meist nicht aus heiterem Himmel sondern hat einen mehr oder weniger langen Vorlauf. Ein Auseinanderleben, ein Abnehmen der Gefühle füreinander oder zum Bsp. das Wahrnehmen unterschiedlicher Lebenspläne/Wertvorstellungen findet fast immer über einen längeren Zeitraum statt, die Trennung an sich ist dann der Endpunkt. So kann es durchaus sein, dass ein Mensch kurz nach einer Trennung auch bereit ist, für eine neue Beziehung. Wenn es bei Ihnen so verlaufen ist, könnten Sie das ja auch in dieser Weise kommunizieren und Vorbehalten den Boden entziehen. Wenn sich zwei Menschen friedlich und einvernehmlich getrennt haben, weil beide gleichermaßen festgestellt haben, dass es gemeinsam nicht funktioniert, ist es in wenigen Fällen sicher auch möglich, noch zusammen zu wohnen. Meist ist es allerdings eher so, dass einer von beiden doch noch Hoffnungen hegt und die räumliche Nähe bewusst aufrechterhalten will, was wiederum zu viel Leid führen kann. Ihre Aufgabe wird es also sein, die Klarheit und Endgültigkeit des Beziehungsendes glaubhaft mitzuteilen. Ich denke, es kann gelingen – natürlich auch in Abhängigkeit von der Toleranz Ihres Gegenübers – ist aber sicher nicht einfach.

Viel Erfolg und herzliche Grüße,
Markus Ernst
 
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  • #4
"Getrennt" kann per se schon als problematisch wahrgenommen werden, weil eben nicht nach endgültig/abgeschlossen klingend.
Kommt noch weiteres Zusammenleben dazu -- in einer gemeinsamen Wohnung zumal, wird's sehr schwierig.

Persönlich würde ich die Finger davon lassen, fände ich so eine Konstellation in einem Profil.

So gesehen wäre es wohl sinnvoller, das Zusammenleben nicht im Profil zu erwähnen, sondern erst im Laufe des Kennenlernens auf's Tapet zu bringen.
Das dann erst zu kommunizieren könnte natürlich trotzdem nach hinten losgehen.

Aber solange Du die Wohnsituation nicht änderst, kannst Du sie ja auch nicht verschweigen.
 
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rac

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  • #5
Mir würde noch die Info fehlen, ob ihr weiterhin vorhabt in einer WG zu wohnen?
Also ich würde beim Status "Getrennt" auf alle Fälle die Wohnsituation erfragen.
Grundsätzlich wäre für mich aber eine WG mit dem EX ein No-Go.
 
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  • #6
Ihre Aufgabe wird es also sein, die Klarheit und Endgültigkeit des Beziehungsendes glaubhaft mitzuteilen.

Ich denke, Glaubhaftigkeit des Beziehungsendes hat sehr viel damit zu tun, wie lang das Ende überhaupt zurückliegt.

Tage? Wochen? Monate?

Und wie steht der Zeitraum seit Beziehungsende in Relation zur Beziehungslänge?

Extrembeispiel 1: Die Beziehung hat 10 Jahre gedauert, das Ende liegt 2 Wochen zurück - im Leben würde ich nicht glauben, dass die Beziehung "zu Ende" ist.

Extrembeispiel 2: Die Beziehung hat einen Monat gedauert, man lebt seit einem Jahr noch zusammen - ich würde skeptisch bleiben, aber wenigstens in Erwägung ziehen, mich überzeugen zu lassen.

Ich habe übrigens mal jemanden über PS kennengelernt, der in so einer Konstellation lebte ("Ex"-Langzeitbeziehung, WG-Status). Mein Bauchgefühl hat aufgeschrien. Kontext: Ich sollte ihn besuchen und wurde "vorgewarnt", die Exfreundin sei dann auch zu Hause. Ich hab gestreikt und mich endgültig verabschiedet. (Hab aber auch erst vorm Dreier-Date überhaupt von dieser Situation erfahren - viel zu spät. Sei lieber früh ehrlich, denn du würdest die Wenigen, die sich überhaupt einlassen könnten, sonst auch noch verscheuchen.)
 
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schnee

  • #7
@Androgyn, wie willst du zu einem neuen Partner eine emotionale Bindung aufbauen, wenn du in deinem familenähnlichen Status verharrst? Vielleicht findet sich ja jemand, der zu euch beiden gleichzeitig eine Beziehung aufbauen möchte/kann, aber das halt ich eher für selten. Ich glaube, du willst dich eigentlich nicht wirklich trennen und bleibst, weil du alles so behalten willst, wie es ist. Das ist dem Nächsten gegenüber ein bisschen unehrlich, meinst du nicht? Grade die Unehrlichkeit würde ich unbedingt vermeiden...Vielleicht fragst du dich mal, was genau du eigentlich noch brauchst und warum du mit dem, was du hast, nicht zufrieden bist.
 
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  • #8
Auch wenn das Forum hier nicht repräsentativ ist, aus meinem Erleben heraus tippe ich mal darauf, dass 50% der Mädels bei "in Trennung" sehr aufmerksame Ohren bekommen und bei "gemeinsame Wohnung" das für 90+% ein NoGo ist.
Kopfkino: Nach dem x.Date kommt noch eine mit auf einen Kaffee oder ein Gläschen hoch und früher oder später läuft die Ex über den Weg...
Dürfte für 100% der Mädels 100%-NoGo sein.
 
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  • #9
Hallo Androgyn,

Ich muss sagen, mich würde es abschrecken.

Zu der Begründung ...
Bei mir würde der Gedanke entstehen, dass du dich emotional noch nicht von deinem Ex-Partner gelöst hast.
Oder dein Ex-Partner will dich noch nicht gehen lassen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich trennt, es besser ist, erstmal klar Schiff zu machen, bevor man sich wieder bindet. frei nach dem Motto ... es gibt ja noch soviel zu tun.
Versuche einfach mal dich in dein zukünftiges? Gegenüber zu versetzten ... der/die möchte ja ein gemeinsames Leben mit dir aufbauen, wo wollt ihr denn hingehen, wenn es zum Sex kommt oder ihr einen Abend allein sein wollt?
Immer nur zu ihm/ihr kann auch nicht so prickelnd sein.

Allerdings ist mir auch klar, dass gerade nach einer Trennung nicht sofort alles in geregelten Bahnen verläuft und man zeit braucht in sein neues Leben zu finden, sprich eine eigene Wohnung zu finden usw.
Spreche da leider aus Erfahrung, dass es einfach seine Zeit braucht.

Wünsche dir aber auf alle fälle viel Glück und Verständnis bei deiner weiteren Suche

lg
SeTi
 
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Friederike84

  • #10
@Androgyn : Sehe es im Prinzip wie die meisten Vorredner, trotzdem empfinde ich deine Worte als glaubhaft und aufrichtig.
Würdest du mir als potentiell interessanter Mensch begegnen und die geschilderte Situation käme ehrlich und authentisch rüber, wäre es kein Ausschlusskriterium.
Was nützt dir hier die breite Zustimmung oder eben auch der massenhafte Gegenwind? Theoretisch und praktisch suchen die meisten hier nach genau einer Person, mit der es passt...
 
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  • #11
Noch mal ich, ich hab weiter an der Frage rumgedacht ...

Ich hab mal mit Perspektiven herumgespielt.

Perspektive 1: Ich bin auf Partnersuche und lerne jemanden kennen, den ich toll finde. Leider lebt er noch mit seiner Ex zusammen, von der er erst seit kurzer Zeit getrennt ist. Vielleicht würde ich denken: Aber ist doch soooo toll! - Zweifel

Perspektive 2: Mein sehr guter Freund oder mein Bruder hat sich vor kurzer Zeit von seiner Freundin getrennt und lebt noch mit ihr zusammen. Er hätte gerne eine neue Freundin. Ich würde ihm sagen: Puh, trenn dich doch erst mal richtig. Aber du bist ja ein lieber Mensch, du wirst schon wissen, was du tust und willst ja auch niemandem wehtun ... - Zweifel

Perspektive 3: Meine allerbeste Freundin erzählt mir, sie habe Interesse an einem Mann, der sich vor kurzer Zeit getrennt hat und noch mit seiner Ex zusammenlebt. ich würde, ohne zu zögern, sagen: Bist du eigentlich irre? Das ist sowas von offensichtlich ein Fehler, renn doch bitte nicht in dein Unglück!!! - überhaupt kein Zweifel; eindeutige Meinung: Das geht nicht!

Was ich damit sagen will: manchmal passt man nicht gut genug auf sich selbst auf, manchmal ist man voreingenommen, weil einem ein anderer Mensch zu nahe steht. Aber das, wovor man seine liebste Freundin bewahren wollte, das gibt einem eigentlich alle Antworten über richtig und falsch.

Liebe/r @Androgyn, trenn dich erst mal. Richtig. Zeitlich und räumlich. Wenn Herr Ernst etwas anderes suggeriert, dann nur deshalb, weil du ein/e Kund/in bist und er im Namen eines Unternehmens spricht. Wenn du versuchen würdest, seine/n beste/n Freund/in zu daten, dann würde auch er völlig anders reagieren.
 
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  • #12
Sehr schwierig für jemanden, der neu in diese Konstellation kommt. Ihr seid Freunde, Euch hat aber auch einmal eine Liebesbeziehung verbunden und das schwebt dann irgendwie mit im Raum. Wahrscheinlich teil Ihr Euch die Küche, das Bad, man sitzt dann zusammen am Tisch usw. ?
Ich kam auch einmal in solch eine Konstellation - während meiner PS-Zeit - er meinte auch, sie sind vollkommen getrennt und wohnen halt rein aus zweckmäßigen Gründen zusammen, und als Erstes, nachdem er die Türe aufschloss, verlangte sie von mir, die Schuhe auszuziehen, da sie Putzdienst hatte. Das war schon komisch. Danach kam sie dauernd mit einer Frage ins Zimmer, wahrscheinlich aus Neugierde usw. und sagte dann, er müsse noch Kartoffeln schälen. Sie hatte auch eine neue Beziehung, dieser machte in der Küche den Salat, es war ziemlich merkwürdig als neu Dazustoßender, da auch offensichtlich war, dass Beide etwas verband und auch immer noch im Zusammenleben verbindet, was nicht so ganz klar war. Es hatte eben keinen WG-Charakter, sondern mehr so einen Alte-Kisten-Charakter. Zwar schon Trennung, aber dieses Abchecken kam nicht aus reiner freundschaftlicher Fürsorge, sondern da war noch etwas anderes dahinter. Vielleicht auch ein Vergleich. Zum Schluss streichelte sie uns über den Arm und sagte, ich freue mich so für Euch und für uns, so irgendwie gönnerhaft, doch sicher wohlmeinend, was bei mir aber einen spontanen enormen Fluchttrieb auslöste.
Mir wäre das zu schwierig, dauernd auf das Frühere zu stoßen. Ich war eigentlich immer froh, die Früheren nicht so stark und direkt kennengelernt zu haben. Da ist alles unverfänglicher und man kommt nicht über diese Konfrontation ins Grübeln.
 
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  • #13
Stell dir vor, der/die Ex-Partnerin mag die neue Person in deinem Leben nicht und will sie nicht in ihrer Wohnung.

Stell dir vor, die neue Person mag den/die Ex-Partnerin nicht und will Zusammentreffen vermeiden.

Dann weißt du mit Sicherheit, an wem dein Herz hängt.
 
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  • #14
In meiner jetzigen Vorstellung ist es natürlich die/der neue Partner*in, aber in der Realität muss ich ja nicht den Menschen aus meiner Vorstellung treffen. Sicher ein gedankliches Experiment, das ich bei Gelegenheit machen kann.

Ein wenig zur weiteren Klärung: Die Beziehung dauerte 'offiziell' vierzehn Jahre. Vor sieben Jahren haben wir uns für getrennte Wohnbereiche entschieden und körperlichen Kontakt auf Umarmungen beschränkt. Wieso wir uns nicht damals schon getrennt haben, kann und will ich hier nicht weiter ausführen. Getrennt haben wir uns vor zwei Monaten und eine langfristige Fortführung der WG ist nicht geplant. Für einen von uns steht in einem halben Jahr ein Umzug an und zweimal innerhalb kurzer Zeit umzuziehen ist, wenn überhaupt möglich, extrem unpraktikabel.

Es ist merkwürdig, wenn man sich in einer Situation befindet, die man selbst für garnicht so außergewöhnlich hält und dann davon überrascht wird, dass das ein so großes Thema ist, deshalb danke ich euch für Eure bisherigen Rückmeldungen.
 
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  • #15
Hi Androgyn,

OK, jetzt wirkt es ein bisschen anders. 7 Jahre Beziehung in Relation zu 7 Jahren Ablösephase - aber erst 2 Monate Trennungsarbeit.

Immer noch schwierig. Ich selbst würde mich wahrscheinlich nicht darauf einlassen. Zumindest wäre die gemeinsame Wohnung No-go-Area, auch wenn der oder die Ex gerade unterwegs ist. Ich hätte das Gefühl, die Grenzen eines fremden Reviers zu verletzen. Ginge nicht.

Aber ich bin ja kein Maßstab.

Was ich aber unmöglich beantworten könnte: Was ist der Zeitpunkt, diese Wohnsituation beim Kennenlernen zu erwähnen? Ganz bestimmt nicht ganz zu Beginn und ganz sicher nicht erst spät. Wie/wann macht man das bloß? Aber das hast du ja selbst gefragt ...
 
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  • #16
Ein wenig zur weiteren Klärung: Die Beziehung dauerte 'offiziell' vierzehn Jahre. Vor sieben Jahren haben wir uns für getrennte Wohnbereiche entschieden und körperlichen Kontakt auf Umarmungen beschränkt. Wieso wir uns nicht damals schon getrennt haben, kann und will ich hier nicht weiter ausführen. Getrennt haben wir uns vor zwei Monaten und eine langfristige Fortführung der WG ist nicht geplant. Für einen von uns steht in einem halben Jahr ein Umzug an und zweimal innerhalb kurzer Zeit umzuziehen ist, wenn überhaupt möglich, extrem unpraktikabel.

@Androgyn : ich habe deinen eingangspost auch gelesen und war mir erstmal nicht sicher, wie ich das finden würde, wenn mich jemand mit dieser situation konfrontiert. mit diesen angaben hier erscheint mir das ganze jetzt in einem anderen (klareren) licht und dann hätte ich wohl kein problem damit.

irritiert wäre ich allerdings, wenn ich mit dem anderen partner konfrontiert werden würde. ich würde daher wohl zusehen, die treffen eher bei mir zu arrangieren, um dieser situation aus dem weg zu gehen.
 
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  • #17
Wo ist eigentlich das Problem, einfach mal erstmal Single zu sein, sich eine eigene Wohnung zu suchen, die Ex-Beziehung wirklich abzuschliessen und dann in Ruhe frei, "gereinigt" sich auf Partnersuche zu begeben.

Warum noch mit dem/der Ex in einer langjährigen gemeinsamen Wohnung wohnen und schon wieder auf Partnersuche sein?
 
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  • #18
Dass ihr 7 Jahre nur nebeneinander gelebt habt, würde es für mich nicht besser machen. Ich würde die Flucht ergreifen.
 
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aberbittemitsahne

  • #19
Getrennt haben wir uns vor zwei Monaten und eine langfristige Fortführung der WG ist nicht geplant. Für einen von uns steht in einem halben Jahr ein Umzug an und zweimal innerhalb kurzer Zeit umzuziehen ist, wenn überhaupt möglich, extrem unpraktikabel.

Wieso zweimal innerhalb kurzer Zeit umziehen?
Sollte es so gemeint sein, dass es nicht in Betracht kommt, alleine zu leben, sondern d. neue PartnerIn sozusagen übergangslos als Ersatz in die alte Wohnung ziehen soll oder aber in die Wohnung d. neuen PartnerIn gezogen werden soll - DAS würde mich definitiv abschrecken, da käme ich mir vor wie ein Ersatzmöbelstück für eine leider kaputt gegangene Kommode ...
 
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  • #20
Mein Ex hat zwar eine eigene Wohnung, aber verbringt die meisten Abende und Nächte in der ehemaligen Familienwohnung mit mir und unserem gemeinsamen Kind. Abgesehen von den praktischen Problemen hat das noch keinen der Männer, mit denen ich mich getroffen habe, besonders gestört - was mich auch sehr verwundert hat. Natürlich raten alle, die Trennung auch räumlich konsequenter durchzuziehen, aber "verabschiedet" hat sich deswegen m.W. noch keiner.
Als Frau würde ich einem Mann dieses Szenario aber vermutlich nicht abnehmen, sondern davon ausgehen, dass die dazugehörige Frau von einer "Trennung" nicht unbedingt weiß.
 
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  • #21
Müßig über persönliche Sichtweisen zu diskutieren, aber es ist ermutigend zu erfahren, dass es kein unüberwindbares Hindernis ist.
Es ist zwar nur eine sehr kleine und wer weiß wie repräsentative Stichprobe, aber das reicht mir um die Größenordnung grob einzuschätzen, ob es eher 10 oder 10% Menschen in Deutschland gibt, die das hinnehmen könnten. Im ersten Fall hätte ich warten müssen. Jetzt begreife ich es als Chance und weniger als Hindernis.
Wenn ich das Problem, das jemand damit haben könnte, nicht von mir aus erkenne und die Sichtweise nicht teile, dann wäre es wahrscheinlich leichtfertig mit jemandem eine Beziehung einzugehen, dem das Bauchschmerzen bereitet. Unsere Einstellungen dazu, was angemessen/unangemessen ist, wären wahrscheinlich zu verschieden und wir könnten uns immer wieder gegenseitig irritieren.
Nochmal danke für Eure Beiträge.
 
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  • #22
Unsere Einstellungen dazu, was angemessen/unangemessen ist, wären wahrscheinlich zu verschieden und wir könnten uns immer wieder gegenseitig irritieren.
Nochmal danke für Eure Beiträge.

Hmm, ich teile deine Ansicht in diesem Punkt nicht.

Ich denke, selbst der perfekt passende Mensch (falls es sowas überhaupt gib) kann zu einem falschen Zeitpunkt im Leben nicht der richtige Partner sein.

Offensichtlichstes Beispiel: Der perfekt passende Mensch steckt gerade in einer Ehe. Offensicht passt er nicht. Hätte man sich früher getroffen ... Würde man sich eines Tages wiedertreffen, wenn die Ehe vorbei sein sollte ... - ja. Aber jetzt gerade passt es nicht.

Falscher Zeitpunkt ist in meinem Augen nicht gleichbedeutend mit unterschiedlichen Einstellungen, die eine Beziehung unmöglich machen.

Und wenn du mir erlaubst, ein bisschen altklug zu plappern:

Du weißt noch gar nicht, wie die Trennung sich anfühlen wird. Denn nach dem, was du beschreibst, gab es zunächst einen total schleichenden und wenig spürbaren Verfall eurer Beziehung und niemals die Situation, den anderen vermissen zu müssen. Das ist aber Bestandteil einer "echten" Trennung: Der andere Mensch ist plötzlich nicht mehr Teil deines Lebens, er fehlt darin. Und das habt ihr niemals erlebt, wenn ihr all die Jahre weiter zusammengelebt habt.

Zum ersten Mal wirst du dich richtig getrennt fühlen, wenn die gemeinsame Wohnung in einem halben Jahr nicht mehr euer Treffpunkt ist (lebt ihr dann noch zusammen in derselben Stadt? In dem Fall vielleicht nicht mal dann ...).

Solange dieses "Vermissen" (und man vermisst manchmal sogar dann, wenn man sich von Herzen gern getrennt hat, da spreche ich aus Erfahrung und übernehme heute mal Herrn Ernst Job als Expertin!) nicht stattgefunden hat, liegt das noch vor dir.

Das heißt, der perfekt passende Mensch wird dich noch zu einem falschen Zeitpunkt treffen.
 
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  • #23
Hallo,
ich wohne auch seit 7 Jahren mit meiner Ex-Freundin zusammen. Daher bin ich nicht besuchbar. Das gilt auch für Freunde und Bekannte diese kommen nur, wenn ich allein im Haus bin.
Die Beziehungen die ich in der Zeit hatte sind aber nicht an der Wohnsituation gescheitert sonder an meinen fehlenden Sozialen_Skills.
Ich komuniziere meine Wohnlage immer sehr offen, obwohl alle im Freundeskreis mir immer raten dies erst zu erzählen wenn die Beziehung schon fester ist.
 

XOX

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  • #25
Hallo,
ich wohne auch seit 7 Jahren mit meiner Ex-Freundin zusammen. Daher bin ich nicht besuchbar. Das gilt auch für Freunde und Bekannte diese kommen nur, wenn ich allein im Haus bin.
Die Beziehungen die ich in der Zeit hatte sind aber nicht an der Wohnsituation gescheitert sonder an meinen fehlenden Sozialen_Skills.
Ich komuniziere meine Wohnlage immer sehr offen, obwohl alle im Freundeskreis mir immer raten dies erst zu erzählen wenn die Beziehung schon fester ist.

Nicht besuchbar?? :eek::eek::eek:
 
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  • #27
Hallo,
ich wohne auch seit 7 Jahren mit meiner Ex-Freundin zusammen. Daher bin ich nicht besuchbar. Das gilt auch für Freunde und Bekannte diese kommen nur, wenn ich allein im Haus bin.
Die Beziehungen die ich in der Zeit hatte sind aber nicht an der Wohnsituation gescheitert sonder an meinen fehlenden Sozialen_Skills.
Ich komuniziere meine Wohnlage immer sehr offen, obwohl alle im Freundeskreis mir immer raten dies erst zu erzählen wenn die Beziehung schon fester ist.

Sollte dir das nicht zu denken geben?
Irgendwas solltest ändern an deiner Situation

Lg
SeTi
 
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  • #28

es geht schon, wenn du hier in meinem Zimmer abhängen willst. Ich arbeite viel in der Spätschicht, das heißt man kann morgens oder vormittags immer auf einen Kaffee rumkommen :) So mache ich das mit den meisten Freunden. DVD abend geht halt gar nicht oder nur wenn Sie im Urlaub ist.

Sollte dir das nicht zu denken geben?
Irgendwas solltest ändern an deiner Situation

Lg
SeTi

man hat so seine festen Tagesabläufe und ich bin kein Typ der langeweile hat. Da wird erstmal gar nichts geändert. Klar stelle ich mir oft vor wie cool es wäre eine eigene Wohung zu haben, aber Wunsch und Realität gehen halt manchmal auseinander.

viele Grüße
 
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  • #29
Klar stelle ich mir oft vor wie cool es wäre eine eigene Wohung zu haben, aber Wunsch und Realität gehen halt manchmal auseinander.

da scheinen sich ja zwei gefunden zu haben in eurem fall. also du und deine ex. oder warum bewegt sich da keiner von euch aus dieser situation heraus? dass einer das so sieht, mag wohl vorkommen, aber beide? sehr ungewöhnlich.
 
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  • #30
man hat so seine festen Tagesabläufe und ich bin kein Typ der langeweile hat. Da wird erstmal gar nichts geändert. Klar stelle ich mir oft vor wie cool es wäre eine eigene Wohung zu haben, aber Wunsch und Realität gehen halt manchmal auseinander.

viele Grüße

Willst du denn überhaupt eine Partnerin haben?? :eek:
Ganz ehrlich ... ein klares NoGo von mir ... geht gar nicht so eine Einstellung.
Aber ist ja dein leben und wenn du damit glücklich bist ....
*kopfschüttel

lg
SeTi
 
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