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Hafensänger

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  • #61
Zitat von Vermillion:
Und, das interessiert mich wirklich, hat das "Netzwerk" irgendeinen Nährwert?

Zitat von Ronzheimer:
Nachdem ich den Thread von Anfang an nochmals durchgelesen habe, denke ich, dass die Aussage genau so herübergekommen ist (ob nun bewusst oder unbewusst).

Dies lies anwesende Akademiker wohlfällig nicken, während gleichzeitig ein kleiner shitstorm derer einsetzte, welche nicht dem erlauchten Kreise zugehörig sind.

So könnte zumindest ich mir den Verlauf des Threads erklären.
Mir ist es völlig egal, auch wenn meine idR. studiert/promoviert hatten. Ich bin nur diplom-doof. Das Studium war mehr Spässje, denn Notwendigkeit. Deren IQ vermute ich von näherungsweise durchschnittlich bis hoch, auch im Bereich der Hochbegabung. Hier ist eine unterwegs, die ist mit Talenten geschlagen. Intelligenz ist aber nichts weiter als ein gegebenes Werkzeug und es hat etwas vom Drama, wenn man sich über seine Intelligenz definiert oder gar glaubt sich mit weniger intelligenten Menschen nicht mehr unterhalten zu können. Mit solch einer Einstellung fällt sie/er bei mir durchs Raster.

Aber hier ging's ja um die Lüge. Das funktioniert nicht. Ich kann's nachvollziehen, wäre mir aber auch nichts, wenn er/sie nicht dazu stehen kann.
 

Ronzheimer

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  • #62
Zitat von BoiledFrog:
Aber hier ging's ja um die Lüge. Das funktioniert nicht. Ich kann's nachvollziehen, wäre mir aber auch nichts, wenn er/sie nicht dazu stehen kann.

Man kann sich mit seinen eigenen Ansprüchen an den künftigen Partner allerbestens selbst im Wege stehen.
Das passiert wahrscheinlich häufig, bewusst, oder unbewusst.

In einem anderen Thread mokiert sich ein User über ein Profil, in welchem die Frau einen muskelbepackten Schönling sucht.


Ist ein mit Anabolen Steroiden vollgepumpter Selbstdarsteller ein besserer Partner?

Kann nicht auch ein Mann ohne Studienabschluss ein witziger eloquenter Gesprächspartner und noch dazu ein liebevoller, fürsorglicher Partner sein?

Ist ein Raucher ein schlechterer Mensch oder Partner, nur deswegen, weil er raucht?

Verpasst man nicht u.U. mit einen konsequenten "Nein" zu irgend einer Eigenschaft die Chance auf die/den Partner/in fürs Leben?


Aber die Intention des Threads war ja die Lüge im Profil.
Dass dies ein absolutes NoGo ist, darüber dürfte doch Einigkeit herrschen.

Der Thread nahm dann nur einen anderen Verlauf, weil einige Aussagen der TE etwas "unglücklich" herübergekommen sind (auch auf mich, gebe ich ehrlich zu).
 

Saibot

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  • #63
Ich hab mir jetzt den gesamten Thread durchgelesen. Ich kann die ganze Aufregung aber nicht so ganz nachvollziehen.

Töltine hat Intelligenz und Bildung für sich als Auswahlkriterium gewählt. Das ist ihr gutes Recht. Für andere Menschen gibt es andere Auswahlkriterien, die vielleicht gesellschaftlich anerkannter sind. Häufig rein äußerliche Merkmale wie Aussehen, Haarfarbe, Größe und Gewicht. Wir leben nun einmal in dieser oberflächlichen Welt. Ich versuche das mittlerweile zu akzeptieren...

Auch ich habe ein Auswahlkriterium. Ich würde gerne die Frau finden, die trotz nicht ganz perfektem Profil, nicht ganz perfektem Bild, nicht ganz perfekten Beruf, nicht ganz perfektem Leben, nicht ganz perfektem Schulabschluss, nicht ganz perfekter Intelligenz und nicht ganz perfektem Aussehen mich dennoch mal vorurteilsfrei kennenlernen möchte um herauszufinden, ob ich nicht dennoch auch positive Seiten habe. Habe leider bislang noch keine finden können. Sind alle durch's Raster gefallen...;)
 
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Rarity

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  • #64
Ich kann nicht verstehen, warum die TE so angegangen wird, nur weil sie für sich sagt, dass sie einen Partner sucht, mit dem sie sich "auf Augenhöhe" unterhalten kann, ohne sich zu langweilen. Mir geht es im Übrigen genauso. Sicher gibt es immer die ein oder andere Ausnahme, dass eben auch Leute ohne Studium/Abitur intelligent und gebildet sind, aber es ist und bleibt die Ausnahme! Ich finde es nicht in Ordnung, dass gerade das Auswahlkriterium Intelligenz auf so wenig Verständnis trifft. Es heißt doch immer, die inneren Werte zählen und eben nicht nur das Aussehen. Ich habe für mich bereits festgestellt, dass beides irgendwo stimmen muss. Eine Beziehung mit einem Mann, der mir vom Charakter sehr gut gefällt, den ich aber nicht richtig attraktiv finde, funktioniert langfristig genauso wenig, wie eine Beziehung zu einem sehr attraktiven Mann, mit dem ich kein ernsthaftes Gespräch führen kann.
 
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  • #65
Zitat von Traumichnich:
Was anderes wäre es IMVHO, wenn man z. B. hier im Forum durch einen Klick auf den Nicknamen auf das Profil der-/desjenigen geleitet würde. Da lernt man schon das eine oder andere über die Beteilgten, zumindest ertappe ich mich des öfteren dabei, daß ich denke "Die/Den würde ich mich gerne mal persönlich kennenlernen !". Das wäre sicher interessant - aber so manche/r würde dann hier wohl nicht mehr mitschreiben. Oder sich heftig zusammenreißen müssen ... ! ;-)

Genau den Gedanken hatte ich auch schon des öfteren und fänd das richtig toll. Dass einige dann hier wohl nicht mehr mitschreiben würden, fänd ich nicht nachteilig. Zumindest, dass man auswählen kann, ob man die Verlinkung möchte wäre schon mal klasse.
 

kendra

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  • #67
Zitat von kendra:
Hoffentlich sind Menschen wie Du auch die Ausnahme - unfassbar, einfach nur eine Unverschämtheit.


Nein, einfach nur eine Aussage, die von fehlender eigener Intelligenz zeugt.

Hat sich Töltine vielleicht "unglücklich" ausgedrückt, so ist Aussage der anderen Userin einfach nur riegeldumm.
 
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Saibot

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  • #68
Zitat von kendra:
Hoffentlich sind Menschen wie Du auch die Ausnahme - unfassbar, einfach nur eine Unverschämtheit.

Unverschämtheit ist vielleicht ein hartes Wort. Aber mach dir mal nichts vor. Nicht die Ausnahme, eher die Regel. Das ist nun mal unsere einerseits oberflächliche und andererseits von Neid zerfressene Gesellschaft. Ist zumindest meine Erfahrung...
 

Rarity

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  • #69
Ach und ihr seid alle der Meinung, dass es keine weniger intelligenten Menschen gibt oder was? Da muss man sich doch nur die Nachmittagstrash-Sendungen auf RTL II und Co. angucken. Was haben die denn eurer Meinung nach gemacht? Abitur und anschließend einen Studienabschluss?
 
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  • #70
Zitat von Rarity:
Ich kann nicht verstehen, warum die TE so angegangen wird, nur weil sie für sich sagt, dass sie einen Partner sucht, mit dem sie sich "auf Augenhöhe" unterhalten kann, ohne sich zu langweilen. Mir geht es im Übrigen genauso. Sicher gibt es immer die ein oder andere Ausnahme, dass eben auch Leute ohne Studium/Abitur intelligent und gebildet sind, aber es ist und bleibt die Ausnahme! Ich finde es nicht in Ordnung, dass gerade das Auswahlkriterium Intelligenz auf so wenig Verständnis trifft.

Du irrst : Er geht keineswegs um das Auswahlkriterium "Intelligenz". Die Kritik richtet sich vielmehr dagegen, diese an dem Schulabschluß eines Kandidaten festmachen zu wollen.
 
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fafner

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  • #71
In Deutschland haben doch mittlerweile Hinz und Kunz 'n Bachelor.
 
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  • #72
Zitat von fafner:
In Deutschland haben doch mittlerweile Hinz und Kunz 'n Bachelor.
Kurz gesucht hätte helfen können.Im internationalen Vergleich ist die Akademikerquote in D(, A, CH) traditionell niedrig. Also nicht das Land der Dichter und Denker, sondern von Tumben und Toren.
Es wäre ja schön, ich könnte Rarity und Töltine als Ausnahmen sehen, Intelligenz lässt sich beispielsweise auch durch Fleiß substituieren, werden sie aber nicht sein. Eine vermutlich häufigere Form erworbener Selbstsicherheit.
 
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Hafensänger

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  • #73
Ich kann's nur wiederholen, sich einfach mal das Leben ansehen. Mein Sohn hat einen Freund seit dem Vorschulalter. Die verstehen sich so gut, dass sie derzeit in einer WG zusammen wohnen. Jener ist eine heftige allgemeine Hochbegabung, hat in der Schule zwei Klassen übersprungen, seine Ausbildung in der höheren Beamtenlaufbahn - alles mit Bestnoten -schon abgeschlossen und hat statt Schreibtisch als ebenfalls talentierter Sportler so Flausen wie GSG9 im Kopf, während meiner noch fröhlich vor sich hinstudiert. Das ist ein junger, fähiger Kerl, der nicht mehr raushängen lassen muss als seine Freundlichkeit. Auf die Rarities und Töltines pell' ich mir ein Ei.
 
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  • #75
Ja, alles gut.
BTW, ein Ei drauf pellen: gleichgültig sein.
 

Heike

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  • #76
Ach ja, die Intelligenz.
Manchmal langt ja vielleicht schon etwas Nüchternheit:

Der Bildungsabschluß sagt im Einzelfall wenig mit Sicherheit über Intelligenz und Bildung aus. Das bedeutet aber nicht, daß er nicht als Kriterium bei der Partnersuche taugte. Denn da gehts um Wahrscheinlichkeiten. Es ist anzunehmen, daß es im allgemeinen Korelationen zwischen Abschluß, Bildung und Intelligenz gibt. Das bedeutet nicht, diese Verhältnisse nach Regel und Ausnahme zu modellieren. Aber leugnet jemand tatsächlich, daß es da statistische Zusammenhänge gibt?
Wenn es sie gibt, ist die Angabe des Abschlusses für jemanden, für den Bildung und Intelligenz wichtig bei der Partnersuche sind, ein mögliches Kriterium. Nicht das einzige natürlich. Man kann sich auch einfach ein Bild von der Kommunikation machen. Und Intelligenz, wie sie beim Partner gewünscht wird, wurde hier ja stark im Sinne einer gewissen Konversationsfähigkeit festgemacht. Der Königsweg für deren Einschätzung wäre dann vielleicht nicht ein Blick auf den Abschluß und auch nicht wechselsweises Informieren über irgendwann mal absolvierte IQ-Tests, sondern eben das ausprobierende Einlassen auf Gespräche.

Daß kaum jemand nüchtern mit einer Größen wie Intelligenz oder Bildung umgeht, ist augenfällig. Da stehen diejenigen, die sich darüber empören, wie jemand das bei der Partnersuche wichtig sein kann, nicht nach. Ganz im Gegenteil.
Und auffällig ist ebenso, daß diese Probleme mit der Intelligenz der Kandidaten hier oft auf eine Weise aufgebracht werden, die gerade nicht so von Intelligenz zeugt und auch von Foristen, deren übriges Forumsverhalten sich auch nicht so immer ganz durch besondere Intelligenz auszeichnen.
Ich wette übrigens, daß Töltine, wenn man sie darauf hinweisen würde, daß man ähnlich wie sie einen intelligenten Partner bevorzugt intelligente Gesprächspartner bevorzugt, und so wie bei ihr eine Menge Kandidaten da durchfallen sie bei einem selbst durchfällt, einen der Respektlosigkeit bezichtigen würde. War ja auch so schon zu lesen. Und ist eben die übliche Doppelmoral. Wenn man andere als wenig intelligent bezeichnet, ist das gerechtfertigt, weil das ja ganz sachlich und wertfrei ist. Wenn man selbst bezüglich seines konkreten Verhaltens als wenig intelligent bezeichnet wird, ist das übel und respektlos.
Das ist allerdings eine hier doch recht verbreitete Doppelmoral, da ists natürlich bemerkenswert, wenn sich diejenigen dran stören, die sie selbst in ähnlichem Maße an den Tag legen. Aber eben konsequent!

Heißt das, jeder "darf" jeden gleichermaßen als wenig intelligent bezeichnen oder niemand darf irgendjemanden als wenig intelligent bezeichnen? Nach Forumsmehrheitsmeinung vermutlich. Ist aber Quark, wenn man solche Attribute nicht nur als existenzwertend versteht, sondern auch nüchtern im Hinblick auf so was wie Realitätserfassung oder so. Denn natürlich gibts Unterschiede. Töltine besteht darauf, sie sei objektiv intelligent, überdurchschnittlich, also IQ über 110 oder so, während die von ihr abgelehnten Kandidaten das nicht seien (auch wenn die vermutlich keinen IQ-Test gemacht haben). Aber da wäre die Frage, zu welchen Anteilen der IQ-Test die Art von Intelligenz testet, die für die gewünschten Gesprächskompetenzen relevant sind. Und zweitens ist die Orientierung am Durchschnitt vielleicht etwas willkürlich, es kommt doch eher auf den Vergleich an. Aber das ist wie gesagt nur in er Richtung erlaubt, daß man andere, Abwesende als weniger intelligent oder unter Augenhöhe oder so bezeichnet. Während es verboten ist, das mit Anwesenden zu machen.

Und was war die prätendiert eigentliche Frage? Warum Leute Lügen ins Profil schreiben? Was meint ihr, brauchts da eher Intelligenz, Empathie oder Phantasie, das zu verstehen? Oder können sich nur üble Menschen in übles Verhalten hineinversetzen?
Für Partnerschaftsbelange fände ich übrigens eine Reihe von Selbstbetrügereien aussichtsloser als so manche klare Lüge. Aber ich orientiere mich in meiner Einschätzung von Menschen ja auch weniger an ihren Versicherungen als an ihrer Performanz.
 

m0rph3us

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  • #77
Zitat von Töltine:
Jetzt ist mir doch glatt zum 2. Mal passiert, dass ich einen getroffen habe, der in seinem Profil schlichtweg lügt, und zwar beide Male dasselbe: im Profil steht "Studienabschluss" und im Gespräch stellt sich heraus, dass der Mensch eine Berufslehre gemacht hat und noch nicht mal Abitur. Das nervt mich ohne Ende... Warum muss sich einer mit einem Abschluss hervortun, den er nicht hat?! Ich hab meine Einstellungen schliesslich mit Absicht so, dass es mir Vorschläge auf gleichem Bildungsniveau angibt. Muss ich das jetzt systematisch und pingelig jedes Mal hinterfragen, um sicherzugehen, dass das auch stimmt?!

Töltine, das Problem liegt darin, dass viele Menschen einen Titel oder Akademischen Grad mit "Bildung" oder gar "Intelligenz" verbinden.
In ihrer Ansicht ist ein Mensch der lediglich eine Lehre vorweisen kann "dümmer" und weniger intelligent als jemand der ein "Dr." führen darf.
Vice versa könnte man aber auch behaupten dass Informatiker "Nerds" ohne soziale Kompetenzen sind und Ärzte "Fachidioten".
Verallgemeinerungen sind sicherlich genau so Unproduktiv wie auch das Verschweigen/Vortäuschen eines Bildungsgrades.
 

m0rph3us

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  • #79
Zitat von Töltine:
Das kommt ja total drauf an, was einer da schreibt.... oft ist das ja leider recht spärlich oder ein Zitat, das evtl. was über die Person aussagt, aber doch nur eine Facette beleuchtet. Ausserdem kann das spontan in Eigenregie entstanden oder von anderen abkopiert, aus der Profilberatung oder nach stundenlangem darüber Brüten geschrieben worden sein.
Und ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich jemand suche, der ausschliesslich Philosophiebücher oder so liest, sondern lediglich, dass ich ein gewisses Gleichgewicht auf Ebene der Intelligenz in einer Beziehung für förderlich halte....

Und schon wieder verwechselst Du Bildung und Intelligenz. Was Dich, ganz nebenbei, in ein schlechteres Licht rückt.
Schreib es doch so ins Profil, mal sehen wer noch antwortet.
 

m0rph3us

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  • #80
Zitat von Töltine:
Die Idee mit dem Telefonieren finde ich auch nicht schlecht. Ich hab bisher selten vor Dates telefoniert, aber beim nächsten Kandidaten, wo ich diesbezüglich Zweifel hege, werde ich das mal versuchen.

Nach all dem was Du so geschrieben hast, tut mir der "Kandidat" jetzt schon Leid. Sorry, aber auch wenn es hart und unfreundlich klingt, ich werde meine Meinung nicht beschönigen.
Ich kann zwar nachvollziehen dass Du jemanden "auf Augenhöhe" suchst, der Dir intellektuell folgen, und die Stirn bieten kann, aber so wie Du es darstellst... wird es nix.
 

m0rph3us

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  • #81
Zitat von Howlith:
Na ... hier geht ja die Post ab ... aber hallo !

Und was für ein Durcheinander: akademische Abschüsse ... äh Abschlüsse, IQ, Bildung, Intelligenz, ... hatten wir auch schon was mit inneren Werten und so. Falls nicht, warum eigentlich?



Hmmm ... da hab ich jetzt doch länger drüber nachgedacht ... das könnte - bei großzügiger Betrachtung versteht sich - auch zB (nur so als Beispiel!) auf einen Germanistik-Studenten (summa cum laude, klar!) zutreffen, der sich als Taxifahrer in einer dt Großstadt durch die rush hour quält ...

Egal.

Oder auf einen Call-Agent bei 1&1 ;)
 

m0rph3us

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  • #82
Zitat von Traumichnich:
Na, was wohl ? Daß sie/er nicht schon durchs 1. Raster fällt !

Ich denke, viele hoffen, dadurch wenigstens mal zu einem persönlichen Treffen zu kommen und es "dann schon irgendwie richten" zu können.

Machen wir uns doch nichts vor : Nirgendwo wird so viel gelogen wie in der Politik - und der Liebe ! *Natürlich* wollen wir uns im besten Licht präsentieren, *natürlich* wollen wir interessant für das andere Geschlecht sein (sofern hetero) ! Und *natürlich* wird da gelogen, daß sich die Balken biegen - wobei ich sogar unterstellen möchte : Noch nicht einmal unbedingt immer - wie in diesem Falle - bewußt oder gar vorsätzlich ... !

Das Problem ist doch systemimmanent : Was ist denn die "Entscheidungsgrundlage" ? Ein selbst erstelltes, auf Perfektion getrimmtes "Profil" und - wenn überhaupt - ebensolche Photos ! Über die Person und ihr Wesen sagt das kaum etwas aus !

Was anderes wäre es IMVHO, wenn man z. B. hier im Forum durch einen Klick auf den Nicknamen auf das Profil der-/desjenigen geleitet würde. Da lernt man schon das eine oder andere über die Beteilgten, zumindest ertappe ich mich des öfteren dabei, daß ich denke "Die/Den würde ich mich gerne mal persönlich kennenlernen !". Das wäre sicher interessant - aber so manche/r würde dann hier wohl nicht mehr mitschreiben. Oder sich heftig zusammenreißen müssen ... ! ;-)


Und wie verhält es sich Deiner Meinung nach mit der Begegnung in the wild? Also so, wie früher? Kennenlernen auf "natürliche" Art und Weise? Da entscheiden doch die äußeren Merkmale, et decor vultus, darüber ob es zu einer Unterhaltung kommt. Und aus einem sympathischen Gespräch geht doch auch nicht hervor, wie hoch oder niedrig der IQ ist, auch nicht welche/n Titel/Bildung diese Person vorweisen kann.

Alles Andere kann doch erst bei einem Date eruiert werden.

Ich will damit nicht sagen dass man lügen soll, ganz im Gegenteil, allerdings ist mir persönlich die intellektuelle Augenhöhe wichtiger als ein Diplom.
 

t.b.d.

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  • #83
Zitat von m0rph3us:
Nach all dem was Du so geschrieben hast, tut mir der "Kandidat" jetzt schon Leid. Sorry, aber auch wenn es hart und unfreundlich klingt, ich werde meine Meinung nicht beschönigen.
Ich kann zwar nachvollziehen dass Du jemanden "auf Augenhöhe" suchst, der Dir intellektuell folgen, und die Stirn bieten kann, aber so wie Du es darstellst... wird es nix.


Klar hat es in mindestens zweierlei Hinsicht eine gewisse Ironie, dass sie als Frau den gleichen Dünkel herauskehrt, der ihr noch knapp 2300 Jahre nach Gründung der ersten Akademie ein Studium verwehrt hätte.

Überleg nochmal. Sie sucht einen Partner der zu ihr passt.

Ist es letztlich nicht egal was auf den Etiketten steht die sie den passenden Eigenschaften gibt?

Ein Akademiker soll es sein. Keiner aus dem Kepos. Ein Akademiker der auf gleiche oder sehr ähnliche Weise intelligent agiert wie sie selbst. Nicht mehr und nicht weniger.
 
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Hafensänger

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  • #84
Ja, schon. Aber ich empfehle die gleichen Ressentiments, sonst gibt's auch Schwierigkeiten.
 

Ronzheimer

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  • #85
Zitat von t.b.d.:
Ein Akademiker soll es sein. Keiner aus dem Kepos. Ein Akademiker der auf gleiche oder sehr ähnliche Weise intelligent agiert wie sie selbst. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich dachte eigentlich, dass diverse User und ich auch es mehrfach zum Ausdruck gebracht hätten, dass es nicht um ein Anforderungsprofil geht.

Es darf doch jeder suchen, was er möchte (im Parallelthread "Anforderungen" geht es gerade um Frauen, die Pferderanchbesitzer suchen und kleine dicke Frauen, die große, schlanke Muskelmänner suchen).

Wenn jemand nur Akademiker haben möchte als Partner ist das vollkommen ok.

Es ging vielmehr um Aussagen wie diese:
Zitat von Töltine:
aber allgemein würde ich doch davon ausgehen, dass Akademiker auch gebildeter bzw. intelligenter sind als Leute mit Berufslehre.

Das nämlich Akademiker eine höhere Intelligenz besitzen, als Nichtakademiker.

Und das hat einige Leute hier aufgebracht.

Wenn man nämlich für sich in Anspruch nimmt, dass alle Leute, welche einen niedrigeren BILDUNGSabschluss haben, als man selbst, von mangelnder Intelligenz sind, darf man sich natürlich über ein gewisses Echo nicht wundern.

So sehe ich das.
 

Jett Rink

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  • #86
Zitat von m0rph3us:
Nach all dem was Du so geschrieben hast, tut mir der "Kandidat" jetzt schon Leid. Sorry, aber auch wenn es hart und unfreundlich klingt, ich werde meine Meinung nicht beschönigen.
Ich kann zwar nachvollziehen dass Du jemanden "auf Augenhöhe" suchst, der Dir intellektuell folgen, und die Stirn bieten kann, aber so wie Du es darstellst... wird es nix.

Töltine hat sich korrekt verhalten. Mr. Unbekannt hat in seinem Profil falsche Angaben gemacht und die daraufhin von ihr ans Forum gestellte Frage lautete in etwa "Weshalb tun solche Kerle das ?". Ist für mich nicht wirklich beantwortet worden.

Ich habe das auch schon getan. Ich habe meinen Bildungsabschluss auf Real-/Handels-/ Fachschulabschluss reduziert, um so eventuelle Partnervorschläge in eine gewisse Richtung zu lenken. Ich hatte gefühlt sehr viele Lehrerinnen, Geschäftsführerinnen und Sozialpädagoginnen bei meinen Partnervorschlägen...jedoch keine Krankenschwestern, Verkäuferinnen oder meinetwegen Floristinnen. ;)
 

DomPerign

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  • #88
Zitat von t.b.d.:
Klar hat es in mindestens zweierlei Hinsicht eine gewisse Ironie, dass sie als Frau den gleichen Dünkel herauskehrt, der ihr noch knapp 2300 Jahre nach Gründung der ersten Akademie ein Studium verwehrt hätte.

Überleg nochmal. Sie sucht einen Partner der zu ihr passt.

Ist es letztlich nicht egal was auf den Etiketten steht die sie den passenden Eigenschaften gibt?

Ein Akademiker soll es sein. Keiner aus dem Kepos. Ein Akademiker der auf gleiche oder sehr ähnliche Weise intelligent agiert wie sie selbst. Nicht mehr und nicht weniger.

Irrtum, der Fall liegt völlig unterschiedlich.
Im ersten Fall ist das Differenzierungskriterium das Geschlecht, was man nicht ändern kann. Intelligenz ist hierfür völlig unerheblich.
Im zweiten Fall ist der Abschluss das Differenzierungskriterium. Dieses ist von grundsätzlich jedem erlangbar und hängt unter anderem auch von Intelligenz ab.

q. e. d.
 

DomPerign

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  • #89
Zitat von Ronzheimer:
Ich dachte eigentlich, dass diverse User und ich auch es mehrfach zum Ausdruck gebracht hätten, dass es nicht um ein Anforderungsprofil geht.

Es darf doch jeder suchen, was er möchte (im Parallelthread "Anforderungen" geht es gerade um Frauen, die Pferderanchbesitzer suchen und kleine dicke Frauen, die große, schlanke Muskelmänner suchen).

Wenn jemand nur Akademiker haben möchte als Partner ist das vollkommen ok.

Es ging vielmehr um Aussagen wie diese:


Das nämlich Akademiker eine höhere Intelligenz besitzen, als Nichtakademiker.

Und das hat einige Leute hier aufgebracht.

Wenn man nämlich für sich in Anspruch nimmt, dass alle Leute, welche einen niedrigeren BILDUNGSabschluss haben, als man selbst, von mangelnder Intelligenz sind, darf man sich natürlich über ein gewisses Echo nicht wundern.

So sehe ich das.

Und gerade so habe ich den Beitrag nicht verstanden.

Kleiner Denkanstoß meinerseits: Wo würdest du Münchener eher suchen? In Hamburg oder München? Klar können in München Hamburger wohnen. Und in Hamburg Münchener. Ist aber nicht der Punkt, ne?!
 

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  • #90
Zitat von Jett Rink:
ans Forum gestellte Frage lautete in etwa "Weshalb tun solche Kerle das ?". Ist für mich nicht wirklich beantwortet worden.

So schwer ist das doch nicht.
Entweder will er sich dadurch etwas erschleichen, was er so nicht bekommen kann oder er möchte etwas Bestimmtes verhindern, einem bestimmten Verhaltensmuster entgehen, quasi eine Schutzfunktion.

Wäre die Ursache des Lügenverhaltens ausschlaggebend für den weiteren Verlauf?

Möglicherweise betrachtet er es als Notlüge. Ich halte es für ein wenig kontraproduktiv, hinterlässt es doch auch im günstigsten Fall immer einen faden Beigeschmack.
 
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