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  • #61
Zitat von Git80:
Ähm... in welcher Realität lebst du eigentlich? Wenn man sich mal hier durch die Foren liest, sich mit weiblichen Bekannten unterhält und sich ein wenig umsieht, wie Partnersuche/Partnerwahl im echten Leben läuft, dann kommt man definitiv zu dem Schluß, dass die "zu guten" Männer schnell als langweilig wahrgenommen und in die Friendzone abgeschoben werden. Und ja, JEDE einzelne meiner weiblichen Bekannten ist mindestens einmal auf einen offensichtlichen "bad Boy" reingefallen. Dass das etwas mit Dummheit zu tun hat, habe ich nie gesagt - ich erkenne nur ein Muster, wenn ich es sehe ;-)
Nun, deine Realität scheint mir ganz schön verschroben. Mit diesem gut und böse machst du es dir sehr einfach. Ich kenne viele Frauen und nicht eine, ist auf einen "bad boy" hereingefallen. Und bei deinen "Mustern" scheint eher der Wunsch danach, der Vater der Gedanken zu sein.
 
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  • #63
Zitat von equinox:
"Reingefallen" legt angesichts dessen, dass es sich ja um "offensichtliche" bad guys handelte, allerdings schon nahe, dass in den jeweiligen Fällen mindestens fehlende Aufmerksamkeit bei der Partnerwahl zum Tragen kam. Oder eben doch fehlende Menschenkenntnis, (...)
Wohl kaum ein Bereich unseres Lebens dürfte so anfällig für "Fehler" sein wie der Bereich Partnerschaft und Beziehung. Und da gibt es sicherlich den einen oder anderen Fehler, den Mann bzw Frau wohl machen muss um ihn auch für sich selbst als Fehler erkennen und akzeptieren zu können. Statt von Fehlern sollten wir da wohl besser von "Erfahrungen" sprechen.

Man muss ja den gleichen Fehler nicht gleich ein paar mal in Folge machen nur um ganz sicher zu gehen ...
 
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  • #64
Zitat von equinox:
Nun könnte man aber auch überlegen, ob der 'bad guy' durch seine erotisch-machistische Präsenz nicht einfach einen hormonellen Schub auslöste, der Frau die Sinne vernebelte und den Atem raubte. Oder ist die Unterstellung solcherlei triebgesteuerten Verhaltens bei Frauen politisch inkorrekt? Andererseits könnte es ja auch sein, dass JEDE der angeführten weiblichen Bekannten zumindest temporär doch ziemlich viel Spaß mit den bad guys hatte. Oder darf man das auch nicht unterstellen?
Genau DAS sage ich doch die ganze Zeit. "Bad guys" ziehen mehr Aufmerksamkeit, als "Mr. Nice Guy" = höhere Chance auf Partnerschaft (über die Dauer dieser Partnerschaften habe ich kein Wort verloren). Frauen sind definitiv Trieb/Hormongesteuert - habe ich in diversen Threads gepostet. Und selbstverständlich haben die Frauen mit den Bad guys temporär Spaß. Sogar mehr Spaß, als mit den netten Jungs... Aber da hier jeder in meine Aussagen etwas reininterpretiert, das gar nicht da ist, verabschiede ich mich aus diesem Thread.
 
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  • #65
Zitat von Git80:
... "Bad guys" ziehen mehr Aufmerksamkeit, als "Mr. Nice Guy" = höhere Chance auf Partnerschaft (über die Dauer dieser Partnerschaften habe ich kein Wort verloren). Frauen sind definitiv Trieb/Hormongesteuert - habe ich in diversen Threads gepostet. Und selbstverständlich haben die Frauen mit den Bad guys temporär Spaß. Sogar mehr Spaß, als mit den netten Jungs...
Schön. aber wo ist dann das Problem? Ich meine, dann können es doch auch keine "Reinfälle" sein! Sondern ...

Zitat von Howlith:
... Statt von Fehlern sollten wir da wohl besser von "Erfahrungen" sprechen...
Dem kann ich absolut zustimmen - und Erfahrungen können durchaus auch schmerzhaft und manchmal frustrierend sein. Nur, wenn es um Erfahrungen geht, warum wird dann so ausufernd und pauschalisierend gejammert? Da gibt es ja diesen Satz 'no risk - no fun' ...
 
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  • #66
Einige Aspekte, ob Mann/Frau sich verliebt oder eben nicht, fehlen in dieser Diskussion bislang – oder ich habe es überlesen: Aussehen, Mimik, Gestik, Bewegung, Stimme, Aussprache, Dialekt, usw. spielen natürlich eine grosse Rolle. Ja, es geht auch um Äusserlichkeiten, nicht nur um innere Werte …
 
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  • #68
Zitat von Git80:
Ähm... in welcher Realität lebst du eigentlich?
Wenn ich das so genau wüsste ...

Ich bin doch etwas überrascht, wie "resistent" dieses Thema scheinbar ist. Für mich ist es ja mehr so ein Symptom für eine gewisse Orientierungslosigkeit im "Geschlechterkampf". Interessant welches Männer- bzw Frauenbild da zum Vorschein kommt. Insgesamt dürfte sich das Verhalten von Männer und Frauen da aber nicht allzu sehr unterscheiden. Welche Mann hat nicht schon mal die Erfahrung gemacht, dass man mit einem "bad girl" ... lassen wir das.

Zitat von Git80:
Frauen sind definitiv Trieb/Hormongesteuert (...)
Zitat von fleurdelis:
Ach herrje .. Die Ansicht ist aber auch so was von gestern ...
Ist sie das wirklich? Ein bisschen triebgesteuert sind wir alle. Mal mehr mal weniger. Hängt wohl von dem Lebensalter, der Lebensphase, dem Wetter und vom Mond ab ...irgendwie ;-))

Schlimm wirds doch erst, wenn da einer glaubt, Frauen (oder Männer) wären NUR trieb gesteuert. Oder fangen an zu rechnen, bspw 50% Intellekt, ah ... dann ist da nur noch Platz für 50% Trieb, sonst sinds ja mehr als 100% ... oder weniger.

Da fängt es doch an schwierig zu werden. Vielleicht sollten die "good guys" einfach mal ein wenig mehr von den eigenen Hormonen zulassen. Um dann vielleicht zu erkennen, dass da nicht alles böse oder schlecht ist ...
 
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Gast

  • #69
Bad Boy, was kennzeichnet diesen ominösen Herrn? Die Definition würde die Diskussion konkreter machen. Und das böse Mädchen, was ist das für eine? Hat sie zerschlissene Strümpfe und drinkt oft und verwegen Tequilla?
 
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  • #70
Zitat von fleurdelis:
Ach herrje ……. Die Ansicht ist aber auch so was von gestern …..
Nein - aktueller denn je.
Hormone beeinflussen unser Leben mehr, als mancher der rationalen Mitstreiter das gerne wahrhaben möchten.
Und wenn ich so an mich denke, kann mir das schon das Hirn vernebeln. Und ich mag das :)

Immer wieder schön finde ich es, wenn Foristen schreiben: "Fakt ist", ....und das dann mit ihren eigenen sehr beschränkten (verglichen zur Weltbevölkerung - oder auch nur nationalen Bevölkerung) Erfahrung kundtun, als sei es nicht nur ihre Meinung, die sich aus ihren Erfahrungen stützt, sondern, dass alle ja immer die gleichen Erfahrungen machen (müssen), da das geschlechtsspezifisch ist.
Sehr gerne genommen von im Grunde unsicheren Menschen, die die Erfahrung anderer Menschen (am besten im Internet erlesen) brauchen, um ihre eigene enge Meinung so zu untermauern, dass diese ja nur Fakt sein kann.

Das gleiche Spiel bei "Definitiv" - das soll dann wohl eine wissenschaftliche These abbilden, die sie aber nicht benennen (können?), die ihre eigene auch wieder etwas enge Sichtweise unterstützt.

Fakt ist, dass das Bullshit ist.
 
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fleurdelis

  • #71
Na dann legt doch mal euer endokrinologisches Wissen faktisch auf den Tisch ….... aber nicht googeln vorher.
 
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Philippa

  • #72
Ist es nicht so, dass die Menschen, die angeblich von ihrem Umfeld aus im Nachhinein gesehen "auf bad guys (oder bad girls) hereingefallen" sind, diese "bad guys" und "bad girls" eben auch erst dann in ihren Erzählungen oder "Reflexionen" kreieren, wenn die Beziehung vorbei ist oder jedenfalls nicht mehr lange halten wird? Sich dann selektiv alles Negative vergegenwärtigen, übertreiben und sich darin hineinsteigern, während sie die positiven Seiten gänzlich vergessen/verdrängen? Nicht viele Menschen, die sich getrennt haben, haben sich ja aus ihrer Sicht von einem guten Menschen getrennt, oder?
Und Menschen, die selbst abgewiesen werden und eifersüchtig zuschauen, wie andere eine Beziehung beginnen, werden wohl auch nicht die besten Worte für ihre erfolgreicheren Rivalen finden...

Es ist in meinen Augen ziemlich wahrscheinlich, dass es allein diesen Phänomenen zuzuschreiben ist, dass viele der Ansicht sind, "bad guys" und "bad girls" würden leichter Partner finden.
 
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  • #73
Zitat von chiller7:
Und das böse Mädchen, was ist das für eine? Hat sie zerschlissene Strümpfe und drinkt oft und verwegen Tequilla?
Das ist, glaube ich, das Gegenteil von dem, was früher in das Poesiealbum geschrieben wurde:
"Sei wie das Veilchen im Moose,
bescheiden, sittsam und rein. (...)"
 
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Gast

  • #74
:)
So ein Veilchen im Moose kann es aber auch faustdick hinter den Ohren haben.