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Gast

  • #16
Eine Handtasche sollte schon zu den Schuhen passen. Eine geschmackvolle Handtasche und dazu passend Schuhe und man ist gut angezogen. Es ist doch sehr intim, jemanden da zu unterstützen, zu begleiten, zu inspirieren.
Geschmack ist etwas Ganzheitliches.
 
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  • #17
Zitat von Lineal:
Zitat von Yvette:
Ich finde das sehr schade, dass du für dich schIussfolgerst, dass "alle Frauen" so sind.

Ich habe halt leider bisher immer diese Erfahrungen gemacht. Deshalb schlussfolgere ich dies. Gerne möchte ich mich auch davon überzeugen lassen, dass es auch anders sein kann.

Was meinst du genau mit Kumpelthemen?
Ich bin z.B. jemand der auf den Kleidungsstil achtet, bei mir wie auch bei der Partnerin. Wir waren z.B. mal shoppen und ich habe eine Handtasche gesehen, die zur ihren Schuhen gepasst hat. Das ging aus ihrer Sicht gar nicht, dass ich auf sowas achte. Meintest du so was damit?
Aha, nein, ich meine "richtige" Kumpelthemen wie Frauen, Autos, Sex ... und das möchte ich nicht mit meinem Partner bereden, sondern das kann er gerne mit seinen Kumpels tun ... Taschen und Schuhe, ok, ein delikates Thema, Geschmackssache eben; das ist vielleicht ein Thema für die Freundinnen und sollte dort auch bleiben ... mit meinem Partner würde ich nicht darüber reden wollen, muss ich sagen.
 
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Gast

  • #18
Aber warum? Diese Kumpelthemen unter Männern sind Klischees. Im Sinne von: so, jetzt bin ich mal so richtig männlich und rede über Frauen, Autos und Sex. Die "Gegen-Emanzipation" des Mannes gewissermaßen. Ich finde es nicht unmännlich, mich über Schuhwerk und Taschen zu unterhalten. Zumal beides auch Symbolisches hat. Wie man durchs Leben geht, was man bei sich trägt und dies alles.
 
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fleurdelis

  • #19
Zitat von Yvette:
Zitat von Lineal:
.. Taschen und Schuhe, ok, ein delikates Thema, Geschmackssache eben; das ist vielleicht ein Thema für die Freundinnen und sollte dort auch bleiben ... mit meinem Partner würde ich nicht darüber reden wollen, muss ich sagen.
Damit gibst du genau Zündstoff zum Thema bei. Ich finde es toll, wenn mir ein Mann sagen würde, dass er eine Tasche von mir schön findet, oder meine Schuhe, wenn er sogar beim Einkaufen eine sieht, die seiner Meinung nach zu mir passen würde, erst recht. Wobei dieses Thema keiner grundlegenden Diskussion bedarf, aber hier einem Mann einen Korb zu geben, wenn er dafür Interesse hat, erläutert sich mir nicht genau.
 
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  • #20
Zitat von fleurdelis:
Damit gibst du genau Zündstoff zum Thema bei. Ich finde es toll, wenn mir ein Mann sagen würde, dass er eine Tasche von mir schön findet, oder meine Schuhe, wenn er sogar beim Einkaufen eine sieht, die seiner Meinung nach zu mir passen würde, erst recht. Wobei dieses Thema keiner grundlegenden Diskussion bedarf, aber hier einem Mann einen Korb zu geben, wenn er dafür Interesse hat, erläutert sich mir nicht genau.

Das war natürlich nicht der ausschlaggebende warum unsere Beziehung gescheitert ist. Aber ich habe ihr ein Männerbild geliefert, welches sie vorher so noch nicht kannte. Und irgendwie bin ich halt dadurch in die Freundschaftsschiene abgerutscht.
Zu ihr passen wohl eher die Machotypen! Vielleicht hatte ich einfach nur Pech und die nächste wird so etwas vielleicht zu schätzen wissen.
Die Hoffnung stirbt zu letzt! ;-)
 
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  • #21
Zitat von fleurdelis:
Damit gibst du genau Zündstoff zum Thema bei. Ich finde es toll, wenn mir ein Mann sagen würde, dass er eine Tasche von mir schön findet, oder meine Schuhe, wenn er sogar beim Einkaufen eine sieht, die seiner Meinung nach zu mir passen würde, erst recht. Wobei dieses Thema keiner grundlegenden Diskussion bedarf, aber hier einem Mann einen Korb zu geben, wenn er dafür Interesse hat, erläutert sich mir nicht genau.
Das sehe ich nicht als Zündstoff an, das wäre ja noch schöner! :)
 
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  • #22
Zitat von Lineal:
Zu ihr passen wohl eher die Machotypen! Vielleicht hatte ich einfach nur Pech und die nächste wird so etwas vielleicht zu schätzen wissen.
Manchmal ist es sicher so, dass man nach der ersten Verliebtheit feststellt, dass es einfach nicht passt.

Das mit den Machos und Softies (ich nehme mal den Begriff als Gegenpart) ist ja aber auch keine schwarz-weiß-Geschichte, sondern da gibt's Grautöne. Ein 100%-Macho würde eine halbwegs emanzipierte Frau mit Sicherheit auf Dauer vergraulen, genauso wie der 100% Softie fast immer in der Friendzone landet. Wie so häufig liegt die Lösung meistens in der Mitte (was in diesem Beispiel nicht zwangsläufig 50/50 heißen soll). Wenn man(n) beide Seiten zeigt, sich der Frau nicht zu 100% unterwirft, sie aber dennoch achtet und respektiert, ist eine gute Basis vorhanden. Ob eine Beziehung dauerhaft funktioniert, weiß man vorher nie.
 
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  • #23
Zitat von Saibot:
... Ich sei zwar ganz nett, bin aber nicht ihr Typ. Klar, besser ehrlich und direkt, als langes Hinhalten. Aber wenn man das ständig hört, gleicht das einem richtigen Schlag in die Fresse, wenn das auch gleich online kommt.
Und welchen Schluss ziehst du nun daraus, dass dir (und anderen) das mit einer kontinuierlichen Regelmässigkeit passiert?
 
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  • #24
Zitat von Git80:
(...) Wie so häufig liegt die Lösung meistens in der Mitte (...)
Zumindest wird die Lösung scheinbar oft genug eben nur in "der Mitte" vermutet und gesucht. Auch auf die Gefahr hin, dass jede Lösung irgendwie lauwarm und langweilig gerät. Kann denn ein 100-%-Macho nicht gleichzeitig einer Frau mit Respekt und Achtung begegnen??? Kann denn dieses Macho-Ding wirklich nur auf das "der-behandelt-Frau-schlecht" reduziert werden??? Im Gegenzug muss die Frage gestellt werden, ob denn jeder Sofie automatisch jede Frau "gut" behandelt ...

... was ja in einigen Posts hier immer wieder zu der seltsamen Annahme führt, dass man(n) deshalb keiner Erfolg hat, weil man(n) einfach "zu gut" wäre ...

Ich rate igerne dazu, dass Männer ihr "Mann-sein" mal etwas losgelöster betrachten. Eigenständiger. Unabhängiger. Nicht so auf die Frauen und/oder auf den "Erfolg bei Frauen" bezogen ... wäre zumindest mal ein Versuch wert ...
 
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  • #25
Zitat von Lineal:
Bin immer in der "Friendzone" (ich hasse dieses Wort!!!) gelandet ...
Mit der Begründung, sie mag mich so sehr und man kann mit mir 1000 Dinge unternehmen, aber mehr als Freundschaft wäre bei ihr nicht mehr!
Versuch doch mal die Wertung (Friendzone=Hassgefühle) auszublenden und nur die reine Sachinformation zu sehen. Sie kann mit dir 1000 Sachen machen, aber keine Beziehung führen. Dass heisst, EINE oder mehrere Sachen/Skills fehlen, die zu finden, darauf solltest du dich konzentrieren, nicht darauf, herauszufinden wie Frauen ticken; das kann sowieso nur Chuck Norris ;-)

Zitat von Lineal:
Ich habe mich viel in das Thema Dating und Beziehung eingelesen und bin zu dem Schluß gekommen, dass ich alles für diese Frau getan habe und genau das führte leider auch zu Unattraktivität! Klingt im ersten Moment komisch, aber Frauen wollen tatsächlich niemanden, der alles für sie tut. Die Frau darf sich scheinbar nicht zu sicher fühlen.
Das klingt nicht nur komisch, das ist auch komisch.
Weshalb sollte sollte eine Frau, das "eierlegende Wollmichschwein", also den Mann verlassen, der alles für sie tut? Wenn alles stimmt, gibt man es nicht auf. Da gibt es nur einen Grund. Es fehlt doch etwas.

Zitat von Lineal:
Für jemanden, der immer nett ist und es versucht allen recht zu machen, ist dies schwer nachzuvollziehen.
Für mich auch.

Zitat von Lineal:
Ich habe auch meine Probleme damit, mich in dieser Hinsicht zu ändern.
Denk gar nicht daran.

Zitat von Lineal:
Wenn ich jemanden liebe, möchte ich es denjenigen halt verwöhnen und Gutes tun. Leider ist dies wohl zu viel des Guten ;-)
Zu viel Gutes gibt es nicht, AUSSER du versuchst dadurch ein anderes Defizit auszugleichen, welches aber generell oder zumindest bei dieser Frau nicht ausgleichbar ist. Wenn es da wäre, würde es passen. Fehlt es, geht's nicht.

Zitat von Lineal:
Zudem bin ich auch ein harmoniebedürftiger Mensch. Ich gehe gerne einem Streit aus dem Weg.
Das könnte durchaus eine Sache von mehreren sein, die, wenn sie fehlen eben hinderlich bei der Beziehungsentwicklung sind. In einer Freundschaft weniger relevant, in einer Beziehung essentiell.

Es ist natürlich nicht auszuschliessen, dass du den (aus ihrer Sicht fehlenden) Skill hättest, sie's dir nicht sagt. Oder sie Skills erwartet, die du (und eventuell andere) gar nicht erfüllen kannst. Aber darauf würde ich weniger hoffen ;-)
 
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  • #26
Zitat von Howlith:
Kann denn ein 100-%-Macho nicht gleichzeitig einer Frau mit Respekt und Achtung begegnen??? Kann denn dieses Macho-Ding wirklich nur auf das "der-behandelt-Frau-schlecht" reduziert werden??? Im Gegenzug muss die Frage gestellt werden, ob denn jeder Sofie automatisch jede Frau "gut" behandelt ...
Das war ja der Ausgangspunkt meiner Überlegung, dass es den 100%-Macho in der Realität genausowenig wie den 100%-Softie gibt. Jeder hat irgendwo beide Seiten in sich, und solange man nicht zu sehr von der Mitte abweicht (und da will ich jetzt gar nicht sagen, ob da 60, 70, 80 oder wieviel % auch immer den Grenzwert darstellen), ist das alles in Ordnung. Ich wollte darauf hinaus, dass es einem 90% Softie eher nicht schaden wird, sich ein wenig in Richtung Macho zu bewegen und umgekehrt.

Zitat von Howlith:
Ich rate gerne dazu, dass Männer ihr "Mann-sein" mal etwas losgelöster betrachten. Eigenständiger. Unabhängiger. Nicht so auf die Frauen und/oder auf den "Erfolg bei Frauen" bezogen ... wäre zumindest mal ein Versuch wert ...
Ja, grundsätzlich wünschenswert, aber: Es geht dem Fragesteller ja darum, ob er "zu gut" war bzw. ob es so ist, dass "gute" Männer schlechtere Chancen haben. Und da muss ich halt aus meinem eigenen Leben und auch der Literatur (schriftlich wie I-Net) schließen, dass es dem Erfolg bei der Partnersuche zuträglich ist, eben etwas männlicher, dominanter aufzutreten. Ausnahmen dazu gibt es sicherlich genauso, wobei da natürlich Dinge wie Aussehen, Beruf/Einkommen ggf. das Bild verfälschen. Die theoretische Frage wäre ja, wenn bei Zwillingen (ähnliches Aussehen) mit gleichem Beruf/Einkommen jeweils einer sehr Macho-Typ und Softie-Typ wäre, wer hätte mehr Erfolg bei Frauen. Ich würde mein Geld auf den Macho setzen...
 
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  • #27
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  • #28
Zitat von Howlith:
(bin etwas knapp an Zeit ...deshalb etwas sehr knapp formuliert) Was sind "gute Männer"? Was sind "zu gute Männer" ???
In diesem Zusammenhang: Zu gut: Mann macht ausschließlich, was Frau will, er setzt sich nicht durch, geht Streit aus dem Weg, tut alles, damit frau glücklich ist (100% Softie)
gut: Mann lebt mit Frau auf Augenhöhe, mal setzt sich der eine, mal die andere durch (Macho/Softie in einem verträglichen Verhältnis)
 
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  • #29
Ich hatte was in der Art befürchtet ... ;-))

Zitat von Git80:
Welche andere "Zusammenhänge" siehst Du da?

Zitat von Git80:
(...) Zu gut: Mann macht ausschließlich, was Frau will, (...)
Ich denke, dass allein die Formulierung "zu gut" (und alles was man(n) damit verbindet) hier das Problem ist. Die Annahme, dass nur weil der Mann Streit aus dem Weg geht und alles tut, damit die Frau "glücklich" ist, scheint ja nicht aufzugehen. Offensichtlich wird Frau ja nicht glücklich. Zumindest wünscht sie sich nicht so einen Mann. (Auch wenn ich denke, dass es da schon einige Beziehungen geben mag, die nach diesem Prinzip funktionieren. Irgendwie.)

Auch erzwingt die Wertung "gut" bzw "zu gut" ja zwangsläufig ein Gegenstück: "schlecht" bzw "zu schlecht". Und das wird dann automatisch mit "Macho" in Verbindung gebracht. (Und noch einigem mehr ...)

Ich fürchte, dass die Zuordnung gut=Softie nicht aufgeht. Denn das was Du beschreibst würde ich eher mit passiv und profil-los beschreiben. Hier sehe ich eher Lösungsansätze. Aktiv werden, ein eigenes Profil entwickeln, eigene Bedürfnisse erkennen und durchsetzen. Das kann auch ein Softie. Da muss man(n) auch nicht das Klischee des "Machos" bemühen.

Zitat von Git80:
(...) gut: Mann lebt mit Frau auf Augenhöhe, mal setzt sich der eine, mal die andere durch (Macho/Softie in einem verträglichen Verhältnis)
Klingt ja ganz nett. Aber entweder man agiert auf Augenhöhe (was immer das auch heißen mag), dann entscheidet man aber gemeinsam, findet für beide immer wieder aufs neue akzeptable, lebbare Kompromisse.

Tja, "mal setzt sich der eine mal der andere durch". Das wäre nun nicht das, was ich mir unter "auf einer Augenhöhe" vorstelle. Das hört sich mehr an wie, "wer gewinnt heute die Oberhand".

Begriffe wie Softie oder Macho vernebeln die Probleme mehr, als dass sie zu einer Lösung beitragen ...
 
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  • #30
Zitat von Howlith:
Ich denke, dass allein die Formulierung "zu gut" (und alles was man(n) damit verbindet) hier das Problem ist. Die Annahme, dass nur weil der Mann Streit aus dem Weg geht und alles tut, damit die Frau "glücklich" ist, scheint ja nicht aufzugehen. Offensichtlich wird Frau ja nicht glücklich. Zumindest wünscht sie sich nicht so einen Mann. (Auch wenn ich denke, dass es da schon einige Beziehungen geben mag, die nach diesem Prinzip funktionieren. Irgendwie.)

Auch erzwingt die Wertung "gut" bzw "zu gut" ja zwangsläufig ein Gegenstück: "schlecht" bzw "zu schlecht". Und das wird dann automatisch mit "Macho" in Verbindung gebracht. (Und noch einigem mehr ...)

Ich fürchte, dass die Zuordnung gut=Softie nicht aufgeht. Denn das was Du beschreibst würde ich eher mit passiv und profil-los beschreiben. Hier sehe ich eher Lösungsansätze. Aktiv werden, ein eigenes Profil entwickeln, eigene Bedürfnisse erkennen und durchsetzen. Das kann auch ein Softie. Da muss man(n) auch nicht das Klischee des "Machos" bemühen.

Klingt ja ganz nett. Aber entweder man agiert auf Augenhöhe (was immer das auch heißen mag), dann entscheidet man aber gemeinsam, findet für beide immer wieder aufs neue akzeptable, lebbare Kompromisse.

Tja, "mal setzt sich der eine mal der andere durch". Das wäre nun nicht das, was ich mir unter "auf einer Augenhöhe" vorstelle. Das hört sich mehr an wie, "wer gewinnt heute die Oberhand".

Begriffe wie Softie oder Macho vernebeln die Probleme mehr, als dass sie zu einer Lösung beitragen ...
Ich habe versucht, quasi eine "wissenschaftliche" Herleitung zu betreiben. Das ganze auf Mathematik runterzubrechen war ein Mittel, um nicht auf rein subjektive Erfahrungen ("meine Freundin hat in Situation x immer mit y reagiert") zurückgreifen zu müssen, also die Problematik, wie verhält sich ein Mann in einer Beziehung, zu versachlichen. Und dass das natürlich immer nur eine starke Vereinfachung sein kann und nicht zwangsläufig auf den konkreten Einzelfall anwendbar ist, liegt in der Natur meiner Herangehensweise.

Ich wollte mit meiner Methode ja gerade veranschaulichen, dass es in der Realität NIE den 100%-Softie oder Macho geben kann und dass keiner der beiden Typen per se "gut" oder "schlecht" ist - die Mischung macht es. Dass man aber sehr wohl beeinflussen kann, ob man eben dominanter oder devoter in einer Beziehung ist. "Softie" und "Macho" stehen hier stellvertretend für die Extremausprägungen.Ob ich mit meiner Betrachtung richtig liege, mag jeder für sich selbst entscheiden, für mich passt dieses stark vereinfachte Modell sehr gut, um mir das Paarungsverhalten um mich herum zu erklären.

Zum Thema Kompromisse: Wenn mehrere Menschen (also ab Paar aufwärts ;) ) gemeinsam Entscheidungen treffen müssen, ist es so, dass bei vielen Entscheidungen zwangsläufig nur einer seinen Kopf durchsetzen kann. Beispiel: Urlaubsplanung. Sie will ans Meer, er in die Berge. Jetzt gibt es entweder die Möglichkeit, permanent getrennt in Urlaub zu fahren, oder aber, man gibt abwechselnd nach und fährt einmal ans Meer und im nächsten in die Berge - ein klassischer Kompromiss. Das hat weniger was mit "wer gewinnt heute die Oberhand" zu tun als vielmehr mit "nehmen und geben". Das erstere zöge ja einen permanenten Wettkampf nach sich (anstrengend!), das zweite berücksichtigt, dass auch der Partner Bedürfnisse hat, zu deren Erfüllung man ggf. auf eigene Bedürfnisse verzichtet. Aber das ist nur meine ganz persönliche Sicht, es gibt sicherlich auch Paare, die solche Sachen liebend gerne ausfechten und diese "Reibung" im Alltag brauchen.