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  • #91
Zitat von Shepherd:

Mein Gefühl sagt mir, dass wir uns schon mal in einer anderen Ecke des Internets begegnet sind. Ich benutze nicht überall im Internet den selben Nicknamen. So wie Du auch. ;-) Dein Nickname ist, wie einige andere auch, aus meiner Sicht amüsant. Aus meinen Beiträgen kannst Du u. a. entnehmen, dass ich nichts von Fernbeziehungen halte. Deshalb suche ich nicht in der Ferne. Ferner kannst Du aus dem Alpha Männchen Thread kombinieren, dass ich manchmal verrückte Einfälle habe, die ich dann ins Internet schreibe. Möglicherweise reicht dir das schon zum zuordnen. ;-)
 
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  • #92
Dass ein stark triebgesteuerter Mensch eine höhere Liebeskompetenz hat lasse ich mal dahingestellt.
 
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  • #94
Zitat von C3PO:

Logik. Wenn mir Sex als Teil (!) einer Beziehung wichtig ist, sollte ich möglichst schnell herausfinden, ob eine potentielle Partnerin in diesem Bereich zu mir passt. Was nützt es mir, mich unsagbar in den tollen Charakter einer Frau zu verlieben, die aber z.B. deutlich weniger Sex als ich selbst möchte, die sexuell auf andere Praktiken steht oder mit der "es" einfach nicht gut ist? Und komm jetzt bitte nicht mit: Wenn man sich liebt, ergibt sich das von allein. Bullshit! Wenn frau nur einmal im Monat Sex will, dann ist das so und selbst der größte Casanova wird sie von nichts anderem überzeugen können. Und da es das gute Recht einer Frau ist, nur dann Sex mit einem Mann zu haben, wenn sie (!) es möchte, suche ich mir Damen, die zu meinen Bedürfnissen passen.

Zitat von C3PO:
Umgekehrt wird ein Schuh daraus.

Daß Du glaubst, daß das schnelle Ausleben der Sexualität entscheidend für die Dauerhaftigkeit einer Beziehung wäre, zeigt mir, daß Du nicht wirklich Ahnung von Liebe hast.

Von Dauerhaftigkeit habe ich überhaupt nichts erzählt! Es geht darum, überhaupt mit einer Frau zusammenzukommen. Ob eine Beziehung hält oder nicht, hängt von so vielen Faktoren ab, es wäre vollkommen unsinnig da Prognosen abzugeben. Ich schätze schon, dass die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Beziehung größer ist, wenn man sich über einen längeren Zeitraum im Freundeskreis, auf der Arbeit oder an der Uni kennenlernt, weil man dann besser einschätzen kann, auf was man sich einlässt. Dennoch gibt es eine Statistik aus den USA, dass ca. ein Drittel aller Beziehungen auf einen eigentlich als ONS geplanten Koitus zurückgehen... http://www.huffingtonpost.de/2015/0...nd-doch-keiner-will-es-zugeben_n_7635966.html
Mag vielleicht so auf Deutschland nicht zutreffen, vielleicht doch, auf jeden Fall ist "schneller Sex = kurze Beziehung" definitiv falsch. Ich habe diverse glücklich verheiratete Damen im Umfeld, die mit ihren Männern schnell zur Sache gekommen sind.

Zitat von C3PO:
Du erinnerst mich an einen Frosch, der im Teller hockt, und den Tellerrand für den Horizont hält.

Sagt derjenige, der meint, wenn man nicht monatelang mit dem Sex wartet, kann eine Beziehung nicht funktionieren? Ja ne, is klar...
 
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  • #95
Eine Statistik, ja genau. Aber selbst wenn man dem Glauben schenkt. Bei mehr als zwei Drittel ist es nicht so.
Außerdem ist es unsinnig, dann von einem One Night Stand zu sprechen. Passt aber zu dem Magazin mit den plakativen Überschriften.
 
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  • #96
Zitat von sugar:
Eine Statistik, ja genau. Aber selbst wenn man dem Glauben schenkt. Bei mehr als zwei Drittel ist es nicht so.
Außerdem ist es unsinnig, dann von einem One Night Stand zu sprechen. Passt aber zu dem Magazin mit den plakativen Überschriften.

Diese Statistik (und ja, traue nur Statistiken usw.) ist ja keine Aufforderung dazu, dass jetzt alle nur noch ONS haben sollen, um so den Traumpartner zu finden. Es geht darum, dass sich aus einem rein sexuellen Verlangen mehr entwickeln kann. KANN, nicht muss.
Wenn die ursprüngliche Absicht war, nur einmalig Sex zu haben, dann ist es selbstverständlich ein "ONS aus dem sich später eine Beziehung entwickelt hat". Genau das ist doch der Punkt: Von dem schwarz-weiß Denken "eine Beziehung, die möglichst lange entsteht und ohne Sex auskommt, ist toll und gut und stabil und viel besser, als wenn man sich zeitig näher kommt, weil diese Geschichten sowieso immer schnell wieder vorbei sind" wegzukommen. Was ist so schlimm an der Vorstellung, dass es nicht nur die romantische Liebe mit Herzschmerz, Entbehrungen und dem dazugehörigen Happy End inkl. "Glück bis ans Ende ihrer Zeit" gibt, sondern auch Menschen, die aus purer Lust zusammenkommen? Die sich dieser Lust gemeinsam hingeben und sich bei manchen aus der Lust dann Liebe entwickelt? Klar ist das weniger romantisch, aber muss Liebe immer romantisch sein, um "gut/echt/Stabil/usw." zu sein?
Ein ONS kann (!) sich zu mehr entwickeln. Natürlich gibt es auch ONS die eben genau das sind und bleiben, eine einmalige Angelegenheit. Aber genauso gibt es Leute, die jahrelang umeinander herumschwänzeln, zusammenkommen - und nach 2 Wochen merken, dass es nicht passt. Eine Garantie auf eine beständige Partnerschaft gibt es nicht.
Solange beide (!!) Partner wissen, worauf sie sich einlassen, und kein 3. unwissend betrogen wird, soll doch jeder das tun, was er für richtig hält.
 
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  • #97
Im Prinzip sind sich ja zumindest die meisten einig, dass Liebe bzw. das Entstehen von Gefühlen zu komplex ist, um es an einem einzigen Faktor fest zu machen :)

Ich glaube wie du schon sagst, bei ihr hat es einfach nicht gefunkt. Ein Kuss - ob mit oder ohne Zunge - kann das ja nicht "auslösen" ein guter Kuss ist vielleicht sogar einfach ein Symptom davon (mal den Fall ausgenommen, wo man sich total gut leiden kann und dann kommt da so ein Horror Geknutsche) :)
 
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fleurdelis

  • #98
Zitat von sugar:
Deinen Schmacht-Videos und den "Witzen" nach zu urteilen bist du für mich jetzt nicht unbedingt jene, welche sich weit aus dem Fenster ragen sollte.

Das ich nicht die Unschuld vom Lande bin, dürfte hinreichend bekannt sein, deswegen stehe ich auch nicht dazu, mit Sex bis zur Ehe zu warten. Denn darauf bezog sich meine Frage, eigentlich.
 
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fleurdelis

  • #99
Zitat von sugar:
Deinen Schmacht-Videos ....... urteilen bist du für mich jetzt nicht unbedingt jene, welche sich weit aus dem Fenster ragen sollte.

Du schmachtest bei meinen geposteten Videos? .... Für mich ist es nur gute Musik.

Interessanterweise scheinst du Videos und Witze eher als negativ zu bewerten und das noch als moralisierende Basis aus eigener Sichtweise zu nutzen, als dich mit dem auseinander gesetzt zu haben, worum es hier im Thread ging. Nicht nur das hier jemand ein Dogma verbreitet, sondern Andersdenkende nicht toleriert und bei Einwänden unhöflich reagiert. Da wäre es wohl zuviel verlangt, zu fragen, wieso was hier als Unsinn bezeichnet wird.
 
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  • #100
Zitat von Git80:
Logik. Wenn mir Sex als Teil (!) einer Beziehung wichtig ist, sollte ich möglichst schnell herausfinden, ob eine potentielle Partnerin in diesem Bereich zu mir passt.



Was nützt es mir, mich unsagbar in den tollen Charakter einer Frau zu verlieben, die aber z.B. deutlich weniger Sex als ich selbst möchte, die sexuell auf andere Praktiken steht oder mit der "es" einfach nicht gut ist?

Dafür hat der Mensch ja die Sprache entwickelt und dafür ist das Kennenlernen auch da. Außerdem, wenn Du meine Beiträge gelesen hättest, dann wüßtest Du etwas ganz Entscheidendes, was Dir aber völlig unbekannt zu sein scheint.
Man sollte schon die Aussage des andern verstanden haben, bevor man seinen Senf dazugibt.

Die sexuelle Aktivität am Beginn von Beziehungen sagt noch dazu überhaupt nichts darüber aus, wie es um die Aktivität 12 oder 24 oder 120 Monate später bestellt ist.

Und komm jetzt bitte nicht mit: Wenn man sich liebt, ergibt sich das von allein. Bullshit! Wenn frau nur einmal im Monat Sex will, dann ist das so und selbst der größte Casanova wird sie von nichts anderem überzeugen können.

Wie gesagt: erst lesen, dann denken, dann schreiben.


Von Dauerhaftigkeit habe ich überhaupt nichts erzählt!
Aber ich.
Es geht darum, überhaupt mit einer Frau zusammenzukommen.
Du kannst reden, worüber Du willst. Aber über die Kommentare anderer urteilen, sollte man nur, wenn man sie gelesen hat. Soviel zum Thema Logik... ;-)
 
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  • #101
Zitat von fleurdelis:
Du schmachtest bei meinen geposteten Videos?

.

Gewiß nicht. Auch nicht bei deinen Witze. Auch nicht bei deinen mehrmaligen Versuche, etwas Sinnvolles zu schreiben.

Und eines noch, bevor ich das Gespräch mit dir beende: Laß doch einfach mal was stehen von dem, was du so schreibst und komme nicht immer mit deinem unglaubwürdigen Entrüstungsgefasel.
 
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  • #103
Zitat von C3PO:
Die sexuelle Aktivität am Beginn von Beziehungen sagt noch dazu überhaupt nichts darüber aus, wie es um die Aktivität 12 oder 24 oder 120 Monate später bestellt ist.
Aber die Liebe zu Beginn sagt auch nichts darüber aus. Weder über die sexuelle Aktivität in der Zukunft noch über die Liebe dann.
 
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fleurdelis

  • #104
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  • #105
Zitat von fafner:
Aber die Liebe zu Beginn sagt auch nichts darüber aus. Weder über die sexuelle Aktivität in der Zukunft noch über die Liebe dann.

Jedes Kind liebt seine Eltern. Und das sogar OHNE daß man sich die Eltern ausgesucht hat. Habt ihr echt keinen blassen Schimmer, warum das so ist?
 
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  • #107
Zitat von C3PO:
Jedes Kind liebt seine Eltern. Und das sogar OHNE daß man sich die Eltern ausgesucht hat. Habt ihr echt keinen blassen Schimmer, warum das so ist?

Also wenn du jetzt die Liebe zwischen Kind und Eltern auf die gleiche Stufe stellst wie die Liebe zwischen zwei erwachsenen Partnern, dann sehe ich für uns überhaupt keine Diskussionsgrundlage. Diese "bedingungslose" Liebe ist oft genug Grund, für schlechte Entwicklungen bei Kindern. Einerseits, wenn "schlechte" Eltern ihre Kinder vernachlässigen, schlagen oder schlimmeres, und die Kinder denken, dass das dann Zuneigung ist (sie kennen es ja nicht anders). Andererseits, wenn Eltern das Handeln ihrer Kinder für immer richtig erklären, auch wenn das Balg nur sch... verzapft. Kannst gerne mal meine Freundin (Lehrerin) fragen, die darf sich jeden Tag mit solchen "bedingungslos" geliebten Kindern rumschlagen.
Nee danke, ich finde es schon ganz gut, dass man bei der Partnerwahl eine Auswahl hat.
 
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  • #109
Zitat von Git80:
Also wenn du jetzt die Liebe zwischen Kind und Eltern auf die gleiche Stufe stellst wie die Liebe zwischen zwei erwachsenen Partnern, dann sehe ich für uns überhaupt keine Diskussionsgrundlage.


Zitat von fafner:


Mee three ;-)

Ehrlich gesagt bewundere ich die Geduld einiger hier, sich mit einem derartig bornierten Menschen überhaupt noch auseinander zu setzen.

Ich hab das schon ein paar Seiten vorher aufgegeben.......Recht geben ist da immer das Beste in einem solchen Fall.
 
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  • #110
Zitat von Ronzheimer:
Ehrlich gesagt bewundere ich die Geduld einiger hier, sich mit einem derartig bornierten Menschen überhaupt noch auseinander zu setzen.

Ich hab das schon ein paar Seiten vorher aufgegeben.......Recht geben ist da immer das Beste in einem solchen Fall.

Eigentlich handhabe ich das auch so. Nur manchmal habe ich Angst, dass diesen Unsinn ein Ratsuchender liest und das für die gängige Meinung hält, weil eben niemand widersprochen hat. Dass wir den guten C3-PO nicht von unserer Meinung üerzeugen werden, genauso, wie er unsere Sicht nicht ändern wird, ist offensichtlich.

Bei diesen Forumsdiskussionen geht es mir aber grundsätzlich weniger darum, jemanden von Meinung A auf Meinung B umzuleiten. Ich glaube, oftmals ist es schon ausreichend, jemandem aufzuzeigen, dass es eben nicht nur eine Sichtweise oder Handlungsmöglichkeit gibt. Ob derjenige diese Alternativen dann nutzt oder sich überlegt, dass er nach seinem bekannten Muster verfährt, ist die Sache des Einzelnen.
 
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  • #111
Wie es ausschaut, habe ich den Freund der Logik und den Verfechter der Vernuftehe ein wenig überschätzt, wenn sie den Sinn des Beispiels nicht verstanden haben.
Also Erklärung, für etwas langsamere Denker: es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, daß eine bestimmte, sehr starke Form der Liebe, nämlich die der Kinder zu den Eltern, überhaupt nicht vom Zufall abhängt...

Na, hat's klick gemacht?

Einen Hinweis noch:

"Die gute Ehe ist ein ewiger Brautstand."

Wer erkennt den roten Faden, der sich von der "Liebe als Weg mit bestimmten Regeln", über den Rabbi, die zufallsfreie Liebe zu den Eltern, bis zum "ewigen Brautstand" zieht?
 
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  • #112
Zitat von C3PO:
Wie es ausschaut, habe ich den Freund der Logik und den Verfechter der Vernuftehe ein wenig überschätzt, wenn sie den Sinn des Beispiels nicht verstanden haben.
Also Erklärung, für etwas langsamere Denker: es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, daß eine bestimmte, sehr starke Form der Liebe, nämlich die der Kinder zu den Eltern, überhaupt nicht vom Zufall abhängt...

Na, hat's klick gemacht?

Einen Hinweis noch:

"Die gute Ehe ist ein ewiger Brautstand."

Wer erkennt den roten Faden, der sich von der "Liebe als Weg mit bestimmten Regeln", über den Rabbi, die zufallsfreie Liebe zu den Eltern, bis zum "ewigen Brautstand" zieht?

Ein Baby hat keine Wahl, es hat nur seine Eltern.

Kannst auch gleich von Zwangsheirat sprechen...

Übrigens meine Katze liebt mich auch, aber die springt auch mit mir ins Bett. Vielleicht liegt's daran.
 
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fleurdelis

  • #113
Zitat von C3PO:
den Freund der Logik und den Verfechter der Vernuftehe

Wer erkennt den roten Faden, der sich von der "Liebe als Weg mit bestimmten Regeln", über den Rabbi, die zufallsfreie Liebe zu den Eltern, bis zum "ewigen Brautstand" zieht?

So wird es deutlich, die Liebe von der du schreibst, oder glaubst zu verstehen beruht also darauf, sich nicht von Anziehungskraft oder gar Leidenschaft zu entwickeln, sondern aus Vernunft. Wie diese Ehe auszusehen hat, wird durch ein Regelwerk beschrieben, von einem Rabbi, der dem Ehepaar Anleitung gibt wie es sich zu verhalten hat. Wie dieses Ehepaar zusammen findet auch. Und wenn sie mal zusammen sind, ähnelt es einer Gebrauchsanleitung für ein Gerät. Im Laufe der Zeit wird durch den wiederholten Gebrauch die Zuneigung entstehen, die nur auf den Partner ausgerichtet werden darf. Es bleibt durch die Regeln keinem der beiden erlaubt, Liebe außerhalb zu suchen. Aus diesem Zwang heraus, mit Hintergrund, dass die Ehe ein Band auf Lebenszeit bedeutet, dass sie sich ihre durch Regeln erworbenen Liebe zueinander auszudrücken. Es bleibt ihnen auch nichts anderes übrig, selbst wenn tatsächliche Liebe niemals daraus entstehen wird.. Das Regelwerk bedeutet also: Liebe entsteht durch vernünftige Verhaltensmuster. Die Leidenschaft dazu auch. Das diese Regeln nicht in einer Waage ebenbürtig ausgelotet sind, sondern zum Nachteil der Frau, mag für den Herrn von Vorteil sein. Hier wird klar und deutlich gezeigt, das die Freiheit des eigenen Willens nicht interessiert und die Form der Liebe die entsteht wenn sich zwei Menschen von Herzen zueinander hingezogen fühlen auch nicht.

Zitat von C3PO:
, sehr starke Form der Liebe, nämlich die der Kinder zu den Eltern, überhaupt nicht vom Zufall abhängt...

Na, hat's klick gemacht?

Ja eindeutig. Denn du hast einen Denkfehler drin. Eltern verdienen sich die Liebe ihrer Kinder nicht, das ist richtig. Aber Eltern können ein Verhalten an den Tag legen, dass sie doch tatsächlich die Liebe ihrer Kinder verlieren. Liebe ist keine Emotion die zu bestimmten Personen ewig anhält. Auch nicht wenn es durch ein Regelwerk angeordnet wird. Das ist genau das was viele Religionsorganisationen durch ihre Dogmen versuchen. Das größte Problem hier, ist nicht unbedingt die verschiedene Ansicht über das, wie ein Ehe funktionieren kann, wie ein Verhaltensmuster zwischen Mann und Frau von Vorteil sei, nein, das größte Problem ist die mangelhafte Toleranz, die du hier auch deutlich zum Ausdruck bringst. Erkennbar daran, dass du andere entwertest, wenn dir die Argumentation ausgeht.
 
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  • #114
Zitat von C3PO:
... es ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, daß eine bestimmte, sehr starke Form der Liebe, nämlich die der Kinder zu den Eltern, überhaupt nicht vom Zufall abhängt...
Dein Beispiel liegt ganz einfach völlig daneben.

In jungen Jahren sind Kinder schlicht abhängig von den Eltern, in der Pubertät hassen sie sie, und die Liebe, welche sie danach entwickeln (oder auch nicht), hat einfach nix mit der zu einem Partner zu tun.

Was ist denn zum Beispiel mit gleichgeschlechtlicher Liebe? Was sagen denn der Rabbi und Du dazu?
 
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  • #115
Ihr erkennt den roten Faden wirklich nicht. Und solche Schreiber dominieren das Parship-Forum...

Fafner, als Anhänger der Vernunftehe, verwundert es mich besonders, daß Du's so überhaupt nicht schnallst.
Dabei sind es eigentlich gute Nachrichten, gerade für Vernunftehen. Was ist denn eine der Wichtigsten Voraussetzungen überhaupt, damit eine Vernunftehe nicht zur Hölle wird?

Aber ich will euch Seelenwracks nicht weiter auf die Folter spannen.
Alle Beispiele haben bestimmte Verhaltenweisen gemeinsam.

Ein liebevoller Umgang miteinander, Verlässlichkeit, Selbstbeherrschung, immer für den anderen da sein, sich selbst nie für den Mittelpunkt des Universums halten, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse nicht als alleinige Richtschnur haben, immer von Neuem erkennen, was man an dem hat, was man hat, menschliche Bescheidenheit.

DARUM ist Liebe nicht etwas, das vom Himmel fällt. Darum ist es ein Weg. Der deshalb nie zu Ende ist. Darum ist die gute Ehe ein ewiger Brautstand.
NUR bei der richtigen Verhaltensweise kann Liebe wachsen und gedeihen.

Es sind Verhaltensweisen, die mit der propagierten und mit eurer verinnerlichten ich-will-alles-und-das-sofort-Einstellung nicht kompatibel sind.
 
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  • #116
Zitat von C3PO:
I
Aber ich will euch Seelenwracks nicht weiter auf die Folter spannen.
.

Seltsam,wie wir alle Wracks sind und du die Weisheit gepachtet hast?!
Kennst du die Geschichte von dem Typen, der auf der Autobahn die Meldung hört "Achtung, auf der A1 kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen" und der empört ausruft: "Einer??? Hunderte!!!"
 
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  • #117
Meine Güte... ganz schön hitzig hier! Der arme Amos wirde wahrscheinlich mittlerweile vergessen.
Ich verstehe seine Verwirrung, bei der Intimität, die er wohl verspürt hat. Da wäre ich auch hoffnungsvoll gewesen. Ein Kuss sollte immer Gefühle auslösen, außer er wird auf Stirn oder Wange platziert!
Zu der Enthaltsamkeit-Diskussion kann ich nur sagen, dass ich ziemlich schnell intim mit meiner großen Liebe geworden bin und die Beziehung 30 Jahre hielt! Vielleicht nur Glück gehabt...
 
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  • #118
Zitat von C3PO:
Ein liebevoller Umgang miteinander, Verlässlichkeit, Selbstbeherrschung, immer für den anderen da sein, sich selbst nie für den Mittelpunkt des Universums halten, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse nicht als alleinige Richtschnur haben, immer von Neuem erkennen, was man an dem hat, was man hat, menschliche Bescheidenheit.
Das sind doch ganz einfach basics. Wo ist denn da die sensationelle Erkenntnis? Da brauch ich kein Buch von irgend 'nem Rabbi, um das zu wissen. Früher nannte man das gute Kinderstube.

Und ein Kind muß das alles erst lernen, deshalb gibt's ja die Kinderstube. Oder es wird so was wie der Trump. Daher ist Deine Konstruktion "sehr starke Form der Liebe, nämlich die der Kinder zu den Eltern" ziemlicher Humbug.

Und wenn Dich das Forum nervt, bist Du zu schwach. :p

Du müßtest Dich nebenbei mal mit dem Ehepaar Zurhorst unterhalten. Das könnte lustig werden. :)
 
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  • #119
Zitat von C3PO:
Ein liebevoller Umgang miteinander, Verlässlichkeit, Selbstbeherrschung, immer für den anderen da sein, sich selbst nie für den Mittelpunkt des Universums halten, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse nicht als alleinige Richtschnur haben, immer von Neuem erkennen, was man an dem hat, was man hat, menschliche Bescheidenheit.

Ok, alle sind total lieb zueinander und nehmen auf den anderen Rücksicht. Wie "löst" du denn folgende Situation:

SIE hat Lust auf Sex. ER nicht.

Muss SIE jetzt auf Sex verzichten, weil SIE IHN nicht dazu zwingen darf, oder muss nicht ER, weil ER ja die Bedürfnisse des Partners als Richtschnur hat, IHR den Sex gewähren? Wie ist das, wenn ER wochenlang keine Lust empfindet, SIE aber schon? Wo fängt die Rücksicht des einen an und hört die des anderen auf? Muss man sich dann auf "2 mal im Monat" einigen, auch wenn dem einen Partner das deutlich zu wenig und dem anderen das deutlich zu viel ist?
(Ich habe bewusst diese Verteilung der Rollen gewählt, um hier keine Vergewaltigungsszenarien zu kreieren)

Es gibt im Leben nicht nur schwarz und weiß. Und es gibt nicht nur Leute, die sich an die von dir formulierten Verhaltensweisen halten. Du hast dir eine Utopie erdacht - mit all den guten UND schlechten Seiten!
 
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  • #120
amos wird wohl mittlerweile die Lust auf Zungenküsse vergangen sein.
 
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