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  • #76
Für Etymologien ist hier eigentlich Pit zuständig.
Ok.

ἰδιώτης, ὁ, der Privatmann im Ggstz zum Staatsmanne, ἔτι ἰδιώτῃ ἐόντι Δαρείῳ, als er noch nicht König war, Her. 7, 3, der auch ἰδιωτέων ἀνδρῶν vrbdt, 1, 32; ἄνδρες ἰδιῶται νεωτερίσαι βουλόμενοι τὴν πολιτείαν Thuc. 1, 115; im Ggstz von ἄρχων Plat. Polit. 259 b; μὴ ὅτι ἰδιώτην τινὰ ἀλλὰ τὸν μέγαν βασιλέα Apol. 40 d; Gegensatz ὁ πολιτευόμενος Dem. 10, 70; τὸ βουλευτήριον μεστὸν ἦν ἰδιωτῶν, die nicht Senatoren waren, 19, 18; der einzelne Mensch im Ggstz des Staates, καὶ ἐὰν ἰδιώτης καλῇ καὶ ἐὰν πόλις Plat. Crat. 385 a, wie Theaet. 168 bl πολλοῦ ἄξιος καὶ πόλει καὶ ἰδιώταις Conv. 185 b, öfter; vgl. Thuc. 4, 2. 1, 124, ταῦτα ξυμφέροντα καὶ πόλεσι καὶ ἰδιώταις εἶναι. – Der gemeine Soldat im Ggstz des Feldherrn, Xen. An. 1, 3, 11. 3, 2, 32; Pol. 3, 60, 3; – der Prosaiker im Ggstz des Dichters, ἐν μέτρῳ ὡς ποιητὴς ἢ ἄνευ μέτρου ὡς ἰδιώτης Plat. Phaedr. 258 d; Conv. 178 b u. öfter; welches eigentlich unter die allgemeine Bdtg zu ziehen, einer der aus Unkunde eine Kunst nicht ausübt, bes. eine solche, die einen größeren Wirkungskreis hat, der nicht ein δημιουργός ist (s. oben dieses Wort), wie ja auch der Dichter genannt wird; ἐὰν μὲν ἰατρὸς ἃν τυγχάνῃ, ἐὰν δὲ ἰδιώτης Plat. Legg. 933 d; τῶν τε δημιουργῶν καὶ ἰδιωτῶν Theag. 124 c; vgl. Soph. 221 c πότερον ἰδιώτην ἤ τινα τέχνην ἔχοντα ϑετέον εἶναι τὸν ἀσπαλιευτήν; mit dem gen., οἱ ἰατρικῆς ἰδιῶται Prot. 345 a, wie Κριτίαν ἴσμεν οὐδενὸς ἰδιώτην εἶναι, ὧν λέγομεν, unerfahren in keinem Punkte, Tim. 20 a; οἱ ἰδιῶται καὶ μηδὲν αὐλήσεως ἐπαΐοντες Prot. 327 c. So auch Thuc., λεγέτω περὶ αὐτοῦ ὡς ἕκαστος γιγνώσκει καὶ ἰατρὸς καὶ ἰδιώτης, der Nichtarzt, 2, 49; bei Dem. im Ggstz von δεινός, 4, 35; ἐπιτιμῶσι τῶν λόγων τοῖς ὑπὲρ τοὺς ἰδιώτας ἔχουσι καὶ λίαν ἀπηκριβωμένοις Isocr. 4, 11, also im Ggstz des kunstverständigen Redners; καὶ ἄγροικος Luc. Hermot. 81. – Bei Xen. Cyr. 1, 5, 11 ἰδιῶται κατὰ τοὺς πόνους, κατὰ τὸν ὕπνον, die sich nicht körperlich geübt haben, Anstrengungen u. dgl. auszuhalten, wofür er nachher sagt ἀπαίδευτοι, τῶν μεγίστων παιδευμάτων ἀπείρως ἔχουσι, u. sie den ἀσκηταὶ τῶν καλῶν ἔργων entgegenstzt, wie Mem. 3, 7, 7; Hipparch. 8, 1; πρός τινα, Einem gegenüber, ein Laie, Cyr. 1, 5, 11. Und so stehen Arist. Eth. Nic. 3, 11 ἀϑληταί den ἰδιῶται entgegen, u. auch hier fällt wieder ἰδιῶται mit Leuten aus dem gemeinen Volk zusammen, die solche Leibesübungen nicht treiben konnten. – Dah. bei Sp. geradezu ἰδιώτης einer aus dem gemeinen Volke, plebejus, καὶ εὐτελής Hdn. 4, 10, 4. – Bei Ar. Ran. 456, εὐσεβῆ τε διήγομεν τρόπον περί τε ξένους καὶ τοὺς ἰδιώτας, ist es = ἴδιος, die eigenen Bürger, gebraucht, nach dem Schol. für ἰδιωτικός. – Adj. bei Plat. Rep. IX, 578 c, ἰδιώτης βίος, das Leben eines Privatmannes; ὄχλος Plut. Pericl. 12.

Alles klar? Vor allem in der Oberliga?
 
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ἰδιώτης, ὁ, der Privatmann im Ggstz zum Staatsmanne, ἔτι ἰδιώτῃ ἐόντι Δαρείῳ, als er noch nicht König war, Her. 7, 3, der auch ἰδιωτέων ἀνδρῶν vrbdt, 1, 32; ἄνδρες ἰδιῶται νεωτερίσαι βουλόμενοι τὴν πολιτείαν Thuc. 1, 115; im Ggstz von ἄρχων Plat. Polit. 259 b; μὴ ὅτι ἰδιώτην τινὰ ἀλλὰ τὸν μέγαν βασιλέα Apol. 40 d; Gegensatz ὁ πολιτευόμενος Dem. 10, 70; τὸ βουλευτήριον μεστὸν ἦν ἰδιωτῶν, die nicht Senatoren waren, 19, 18; der einzelne Mensch im Ggstz des Staates, καὶ ἐὰν ἰδιώτης καλῇ καὶ ἐὰν πόλις Plat. Crat. 385 a, wie Theaet. 168 bl πολλοῦ ἄξιος καὶ πόλει καὶ ἰδιώταις Conv. 185 b, öfter; vgl. Thuc. 4, 2. 1, 124, ταῦτα ξυμφέροντα καὶ πόλεσι καὶ ἰδιώταις εἶναι. – Der gemeine Soldat im Ggstz des Feldherrn, Xen. An. 1, 3, 11. 3, 2, 32; Pol. 3, 60, 3; – der Prosaiker im Ggstz des Dichters, ἐν μέτρῳ ὡς ποιητὴς ἢ ἄνευ μέτρου ὡς ἰδιώτης Plat. Phaedr. 258 d; Conv. 178 b u. öfter; welches eigentlich unter die allgemeine Bdtg zu ziehen, einer der aus Unkunde eine Kunst nicht ausübt, bes. eine solche, die einen größeren Wirkungskreis hat, der nicht ein δημιουργός ist (s. oben dieses Wort), wie ja auch der Dichter genannt wird; ἐὰν μὲν ἰατρὸς ἃν τυγχάνῃ, ἐὰν δὲ ἰδιώτης Plat. Legg. 933 d; τῶν τε δημιουργῶν καὶ ἰδιωτῶν Theag. 124 c; vgl. Soph. 221 c πότερον ἰδιώτην ἤ τινα τέχνην ἔχοντα ϑετέον εἶναι τὸν ἀσπαλιευτήν; mit dem gen., οἱ ἰατρικῆς ἰδιῶται Prot. 345 a, wie Κριτίαν ἴσμεν οὐδενὸς ἰδιώτην εἶναι, ὧν λέγομεν, unerfahren in keinem Punkte, Tim. 20 a; οἱ ἰδιῶται καὶ μηδὲν αὐλήσεως ἐπαΐοντες Prot. 327 c. So auch Thuc., λεγέτω περὶ αὐτοῦ ὡς ἕκαστος γιγνώσκει καὶ ἰατρὸς καὶ ἰδιώτης, der Nichtarzt, 2, 49; bei Dem. im Ggstz von δεινός, 4, 35; ἐπιτιμῶσι τῶν λόγων τοῖς ὑπὲρ τοὺς ἰδιώτας ἔχουσι καὶ λίαν ἀπηκριβωμένοις Isocr. 4, 11, also im Ggstz des kunstverständigen Redners; καὶ ἄγροικος Luc. Hermot. 81. – Bei Xen. Cyr. 1, 5, 11 ἰδιῶται κατὰ τοὺς πόνους, κατὰ τὸν ὕπνον, die sich nicht körperlich geübt haben, Anstrengungen u. dgl. auszuhalten, wofür er nachher sagt ἀπαίδευτοι, τῶν μεγίστων παιδευμάτων ἀπείρως ἔχουσι, u. sie den ἀσκηταὶ τῶν καλῶν ἔργων entgegenstzt, wie Mem. 3, 7, 7; Hipparch. 8, 1; πρός τινα, Einem gegenüber, ein Laie, Cyr. 1, 5, 11. Und so stehen Arist. Eth. Nic. 3, 11 ἀϑληταί den ἰδιῶται entgegen, u. auch hier fällt wieder ἰδιῶται mit Leuten aus dem gemeinen Volk zusammen, die solche Leibesübungen nicht treiben konnten. – Dah. bei Sp. geradezu ἰδιώτης einer aus dem gemeinen Volke, plebejus, καὶ εὐτελής Hdn. 4, 10, 4. – Bei Ar. Ran. 456, εὐσεβῆ τε διήγομεν τρόπον περί τε ξένους καὶ τοὺς ἰδιώτας, ist es = ἴδιος, die eigenen Bürger, gebraucht, nach dem Schol. für ἰδιωτικός. – Adj. bei Plat. Rep. IX, 578 c, ἰδιώτης βίος, das Leben eines Privatmannes; ὄχλος Plut. Pericl. 12.

Alles klar? Vor allem in der Oberliga?
 
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  • #79
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von Heike:
Für Etymologien ist hier eigentlich Pit zuständig. Aber ich mach mal ne Ausnahme. Also, der Idiot ist die Privatperson, dann auch das Individuum. Jemand, der nur für sich selbst spricht (und nicht für ein größeres Ganzes, etwa den Staat). Im Forenneudeutsch also: der Mensch, der eigene Meinungen hat. Signalphrasen sind "Das ist nur meine persönliche Meinung!" oder "Ich kann da nur für mich selbst sprechen."
Wer also ist hier ein Idiot? Na, mit Ausnahme meiner offenbar so ziemlich jeder.

Das Zusammenhalten ist übrigens nicht geschlechterspezifisch, sondern einfach ein typisches Minderheitensymptom.
Was so ziemlich jeder ein Idiot hier?? Weil wir eine Meinung haben, vielleicht sogar Meinungen (mehrere davon?)
Ich meine : Nein, das kann nicht sein! Aber herzlichen Dank, dass du mit den vielen Idioten sprichst, uns begleitest auf unserem Idiotenflug! Vielleicht verschwindet dann sogar die eine oder andere Meinung ..im Weltall, da wo der Punk laut lacht.
 
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  • #80
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von Howlith:
Von welcher Minderheit sprichst Du ... ? Welcher Minderheit gehöre ich denn Deiner Meinung nach an ... (abgesehen von der traurigen Tatsache, dass wir Männer hier im Forum eine Minderheit sind ...)
Na, da schreibst du es ja selbst: der Forumsminderheit "Mann". Wieweit die Männer in unserer Gesellschaft eine Minderheit sind, darüber ließe sich trefflich diskutieren. Also gibt es deswegen kein Ministerium für Männer (sondern nur Frauen, Senioren, Familie und Jugend), weil Männer immer noch so deutlich Mehrheit im Sinne von Standard sind, oder bedeutet es umgekehrt mittlerweile, daß sie eine solche Minderheit sind, bezüglich derer noch gar nicht hinreichend erkannt wird, daß sie geschützt werden muß?

Auf jeden Fall findet sich "Wir müssen doch zusammenhalten!" schon eher bei Minderheiten angesichts einer angenommenen Gefahr.


Zitat von maxine195:
Was so ziemlich jeder ein Idiot hier?? Weil wir eine Meinung haben, vielleicht sogar Meinungen (mehrere davon?)
Für Idiotie ist es wichtig, daß es sogenannte eigene, persönliche Meinungen sind und das "mein" in "Meinung" gewissermaßen possessiv verstanden wird.
Damit die einschlägigen Hündchen nicht bellen und Pits und meine Hinweise zur Etymologie wieder mit dem HInweis auf versuchte Beleidigung gelöscht werden, nur damit der Dummheit eine CHANCE gegeben wird, schlage ich vor, nicht von Idioten, sondern eher vom Idiotiemodus zu sprechen. Und ja, die meisten Diskussionen hier verlaufen im Idiotiemodus, wo jeder so seine eigene Meinung sagt, die nur für ihn gilt und mit deren Äußerung er nur ganz für sich spricht. Amtspersonen tun das nicht. Aber weil heute und insbesondere in so einem Onlineforum der Sinn für Öffentlichkeit, Meinungsbildung und Diskussionskultur vor die Hunde gekommen ist, wird man regelmäßig angefeindet, wenn man anders als im Idiotiemodus diskutiert. Ist aber nicht schlimm, weil ich sprech ja nicht für mich, sondern bin ja bekanntlich Anwältin der Wirklichkeit, und das finde ich eine ganz gute Klientin.
 
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  • #81
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von lone rider:
Immer diese Kleinkriege. "Wir" Männer halten meistens zusammen, bei aller Unterschiedlichkeit. Nehmt Euch mal ein Beispiel an uns. Wir sagen uns auch mal kleine Boshaftigkeiten, aber das artet nie in diese endlosen Kissenschlachten aus.
Was für ein Kleinkrieg? Ich lese nur, dass da jemand wieder mit mir stänkern will und sauer ist, weil ich darauf nur ironisch mit Fragen reagiere und der Andere das nicht checkt.

Das jemand endlose Kissenschlachten anfangen will, warum auch immer, ist mir nicht erklärlich.
 
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  • #82
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von lone rider:
Immer diese Kleinkriege. "Wir" Männer halten meistens zusammen, bei aller Unterschiedlichkeit. Nehmt Euch mal ein Beispiel an uns. Wir sagen uns auch mal kleine Boshaftigkeiten, aber das artet nie in diese endlosen Kissenschlachten aus.
Oh, Kissenschlachten.....da haben wir doch die Erklärung. Mit Männern machen die aber wohl auch Spass....und sind dann auch nicht endlos... ;-)

.....weil sachlich geblieben wird.
 
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  • #83
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von Pit Brett:
Ok.

ἰδιώτης, ὁ, der Privatmann im Ggstz zum Staatsmanne, ἔτι ἰδιώτῃ ἐόντι Δαρείῳ, als er noch nicht König war, Her. 7, 3, der auch ἰδιωτέων ἀνδρῶν vrbdt, 1, 32; ἄνδρες ἰδιῶται νεωτερίσαι βουλόμενοι τὴν πολιτείαν Thuc. 1, 115; im Ggstz von ἄρχων Plat. Polit. 259 b; μὴ ὅτι ἰδιώτην τινὰ ἀλλὰ τὸν μέγαν βασιλέα Apol. 40 d; Gegensatz ὁ πολιτευόμενος Dem. 10, 70; τὸ βουλευτήριον μεστὸν ἦν ἰδιωτῶν, die nicht Senatoren waren, 19, 18; der einzelne Mensch im Ggstz des Staates, καὶ ἐὰν ἰδιώτης καλῇ καὶ ἐὰν πόλις Plat. Crat. 385 a, wie Theaet. 168 bl πολλοῦ ἄξιος καὶ πόλει καὶ ἰδιώταις Conv. 185 b, öfter; vgl. Thuc. 4, 2. 1, 124, ταῦτα ξυμφέροντα καὶ πόλεσι καὶ ἰδιώταις εἶναι. – Der gemeine Soldat im Ggstz des Feldherrn, Xen. An. 1, 3, 11. 3, 2, 32; Pol. 3, 60, 3; – der Prosaiker im Ggstz des Dichters, ἐν μέτρῳ ὡς ποιητὴς ἢ ἄνευ μέτρου ὡς ἰδιώτης Plat. Phaedr. 258 d; Conv. 178 b u. öfter; welches eigentlich unter die allgemeine Bdtg zu ziehen, einer der aus Unkunde eine Kunst nicht ausübt, bes. eine solche, die einen größeren Wirkungskreis hat, der nicht ein δημιουργός ist (s. oben dieses Wort), wie ja auch der Dichter genannt wird; ἐὰν μὲν ἰατρὸς ἃν τυγχάνῃ, ἐὰν δὲ ἰδιώτης Plat. Legg. 933 d; τῶν τε δημιουργῶν καὶ ἰδιωτῶν Theag. 124 c; vgl. Soph. 221 c πότερον ἰδιώτην ἤ τινα τέχνην ἔχοντα ϑετέον εἶναι τὸν ἀσπαλιευτήν; mit dem gen., οἱ ἰατρικῆς ἰδιῶται Prot. 345 a, wie Κριτίαν ἴσμεν οὐδενὸς ἰδιώτην εἶναι, ὧν λέγομεν, unerfahren in keinem Punkte, Tim. 20 a; οἱ ἰδιῶται καὶ μηδὲν αὐλήσεως ἐπαΐοντες Prot. 327 c. So auch Thuc., λεγέτω περὶ αὐτοῦ ὡς ἕκαστος γιγνώσκει καὶ ἰατρὸς καὶ ἰδιώτης, der Nichtarzt, 2, 49; bei Dem. im Ggstz von δεινός, 4, 35; ἐπιτιμῶσι τῶν λόγων τοῖς ὑπὲρ τοὺς ἰδιώτας ἔχουσι καὶ λίαν ἀπηκριβωμένοις Isocr. 4, 11, also im Ggstz des kunstverständigen Redners; καὶ ἄγροικος Luc. Hermot. 81. – Bei Xen. Cyr. 1, 5, 11 ἰδιῶται κατὰ τοὺς πόνους, κατὰ τὸν ὕπνον, die sich nicht körperlich geübt haben, Anstrengungen u. dgl. auszuhalten, wofür er nachher sagt ἀπαίδευτοι, τῶν μεγίστων παιδευμάτων ἀπείρως ἔχουσι, u. sie den ἀσκηταὶ τῶν καλῶν ἔργων entgegenstzt, wie Mem. 3, 7, 7; Hipparch. 8, 1; πρός τινα, Einem gegenüber, ein Laie, Cyr. 1, 5, 11. Und so stehen Arist. Eth. Nic. 3, 11 ἀϑληταί den ἰδιῶται entgegen, u. auch hier fällt wieder ἰδιῶται mit Leuten aus dem gemeinen Volk zusammen, die solche Leibesübungen nicht treiben konnten. – Dah. bei Sp. geradezu ἰδιώτης einer aus dem gemeinen Volke, plebejus, καὶ εὐτελής Hdn. 4, 10, 4. – Bei Ar. Ran. 456, εὐσεβῆ τε διήγομεν τρόπον περί τε ξένους καὶ τοὺς ἰδιώτας, ist es = ἴδιος, die eigenen Bürger, gebraucht, nach dem Schol. für ἰδιωτικός. – Adj. bei Plat. Rep. IX, 578 c, ἰδιώτης βίος, das Leben eines Privatmannes; ὄχλος Plut. Pericl. 12.

Alles klar? Vor allem in der Oberliga?
*Lachen*...Pit, kannst du mich das nächste Woche nochmal fragen? Vlt. hab ich dann nen Durchblick oder du kannst damit leben, dass ich mal kurz die 'Liga' wechsel und "Blödmann" sagen darf :)
 
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  • #84
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von vivi:
Oh, Kissenschlachten.....da haben wir doch die Erklärung. Mit Männern machen die aber wohl auch Spass....und sind dann auch nicht endlos... ;-)

.....weil sachlich geblieben wird.

Yes, ich kann mich an schöne Kissenschlachten mit Frauen erinnern. Und ja, in gewisser Weise blieben die auch sachlich.
Und so manche weiße Feder verirrte sich im zerzausten Haar. Und das Kissen duftete nach hier, am Morgen danach.
 
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  • #85
+++ nur für bebe69 +++ seulement pour bebe69 +++ only for bebe69 +++

Zitat von bebe69:
Lieber Stefan,
Quatschen würde ich gerne. Ob ich allerdings eine ganze Nacht durch Wien streifend noch durchhalte, kann ich dir nicht versprechen. Aber dafür kenne ich ein paar sehr nette Plätze und Lokale. Auf der gemeinsamen "Donau"welle dürften wir ja schwimmen.
Die Fortsetzung hab ich leider nicht gesehen. Aber schön, dass es welche gibt!
Liebe Grüße, Ulli
Liebe Ulli,

dann gehen wir doch 'ne Donauwelle essen.
Ich gebe dir mal den Link zu meinem Profil, dann können wir in Kontakt treten:
DE: xxxxxxxxxx
AT: xxxxxxxxxx

Falls Du nicht bei PS angemeldet bist, melde dich doch einfach. Dann sage ich dir, an welchem Baum ich einen Zettel in die Rinder gesteckt habe.

Gruß,
Stefan
 
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  • #86
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

@Heike

Anwältin der Wirklichkeit? Da hast du dir ja viel vorgenommen. Sicher ist es ehrenvoll dein Kampf zur Durchbrechung vom erkannten Idiotenmodus (Idiotiemodus?). Aber sicher brauchst auch du mal Erholung davon, sonst siehst du nur noch diesen Modus und manchmal gibt es eben auch Fälle, wie im RL, da hilft kein Hinweis nicht, da sind die" eigenen Meinungen" zementiert und festgezurrt. Mit denen diskutiert man ja nicht dauernd über ihre Ansichten, sondern ignoriert sie, sofern es geht. Nun, mir gelingt das auch nicht immer so , wie in diesem Fall, wo ich auch Partei ergriffen habe;-)

So und jetzt Wochenende, Party!
 
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  • #88
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von Pit Brett:
Keine andere Reaktion wäre angemessener oder gefiele mir besser. Wobei, ich habe selber Neues gefunden: Den Gegensatz Athlet–Idiot; das wusste ich vorher nicht.
Danke dir ;-)
Ähm...das ist nicht meine Zeit für sowas glaub ich....verschwinde ins Bett, habe morgen Dienst....Gute Nacht zusammen.
 
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  • #89
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von maxine195:
Sicher ist es ehrenvoll dein Kampf zur Durchbrechung vom erkannten Idiotenmodus (Idiotiemodus?). Aber sicher brauchst auch du mal Erholung davon, sonst siehst du nur noch diesen Modus und manchmal gibt es eben auch Fälle, wie im RL, da hilft kein Hinweis nicht, da sind die" eigenen Meinungen" zementiert und festgezurrt. Mit denen diskutiert man ja nicht dauernd über ihre Ansichten, sondern ignoriert sie, sofern es geht.
Mit den Fällen, wo die Basics gänzlich fehlen, diskutiere ich ja nicht, sondern nehme sie als Figur, als Exempel, um etwas zu verdeutlichen. Gerade weil ich das als kleines Stück Öffentlichkeit begreife. Es sind ja keine Zweiergespräche. Insofern nehme ich mir da mehr Möglichkeiten als Zuversicht, jemanden zu erreichen, und gänzliches Ignorieren.
Und weil ausschnitthaft und online, ist das ja auch nicht so schlimm für den, der nur als Exempel vorkommt. Und ohnehin mache ich das eher mit Leuten, die behaupten, man kenne sie ja gar nicht und verletzen könne jeder ausschließlich sich selbst. Da kann ich dann ja nichts verkehrt machen. Und wenns der Wahrheitsfindung dient, steh ich halt auf.
Schönabend!
 
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  • #90
AW: Gebt der Liebe eine CHANCE! Ein Aufruf zu mehr Realitätssinn

Zitat von Heike:
Das Zusammenhalten ist übrigens nicht geschlechterspezifisch, sondern einfach ein typisches Minderheitensymptom.
Ah, der Kaffee wirkt ... manchmal muss man den Dingen ja nur wohlklingende Namen geben ...
http://www.businessladys.de/service/frauen-netzwerke-initiativen/
... nennen wir es also mal nicht "Zusammenhalten" sondern "networking". Klingt doch gleich ganz anders.
Ist das nun ein Minderheitensymptom?
Um das klar zu stellen: ich finde dieses "networking" sinnvoll. Und in Teilen auch notwendig. Auf beiden Seiten. Nicht um sich abzugrenzen. Sondern um sich anzunähern.

Zitat von Heike:
(...) schon eher bei Minderheiten angesichts einer angenommenen Gefahr.
Hmmm, also das mit der "angenommenen (!) Gefahr" ...


Zitat von Heike:
(...) weil Männer immer noch so deutlich Mehrheit im Sinne von Standard sind, (...)
Sind Männer das wirklich (noch)? Standard??

Zitat von Heike:
(...) oder bedeutet es umgekehrt mittlerweile, daß sie eine solche Minderheit sind, bezüglich derer noch gar nicht hinreichend erkannt wird, daß sie geschützt werden muß?
Muss denn jede Minderheit automatisch geschützt werden? Ich denke nicht.
Manche Minderheiten sind auch verzichtbar.

Zitat von Heike:
(...) nur damit der Dummheit eine CHANCE gegeben wird, (...)
Auch die hat eine Chance verdient. Man weiß schließlich nicht, was mal draus wird.