faraway

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  • #151
AW: Geborgenheit

Zitat von Nettmann:
Jetzt mal aus Tauchersicht:
Wen zwei naß und kalt aus dem Wasser kommen, sich ziemlich ungut fühlen, frieren, so kann trotzdem durch das nahe zusammenstehen ein Gefühl der Wärme, Geborgenheit aufkommen, da man zusammen nach außen weniger "Angriffsfläche" bietet, sich gegenseitig wämt.

Nettmann

Wir frieren nicht alle gleich.

z.B. einem Frierenden wird womöglich sofort heiss, während es dem anderen immer kälter wird.
 

Mentalista

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  • #152
AW: Geborgenheit

Zitat von t.b.d.:
Bitte nicht als Kritik auffassen und falls es für dich respektlos klingt, sei versichert dass es nicht respektlos gemeint ist, aber dieser Satz wirft in mir Fragen auf.

Alles ok, du fragst höflich, du greifst nicht mit spitzer Zunge an, also beantworte ich deine Fragen gerne.

Ganz einfach: Wer sich selber in sich geborgen fühlt, ist gelassener, mit sich in reinem, merkt schnell, ob die Gegenseite auch ählich tickt, oder nicht und ist eher in der Lage sich solchen Menschen zuzuwenden, oder auch abzuwenden.

Ein IN-sich-Geborgener ist Geborgenheit wichtig, weiss meistens auch, was dazu u.a. auch notwendig ist, z.B. eine gute beziehungsförderne Kommunikation und kann seine Form von sich-in sich-Geborgenfühlen seinem Umfeld zeigen. So ein Mensch kann diese innere Geborgenheit nicht nur kommunizieren, fühlen, sondern auch durch Taten kontinuierlich zeigen, erst dann ist es für mich persönlich vollständig. Oft sind diese Taten nur "Kleinigkeiten", oft sind es aber auch große Taten.
 

koelner

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  • #153
AW: Geborgenheit

Zitat von Benutzer:
Das ist doch aber kein aktives "Zurückgeben", sondern ein Erfreuen der Mutter am Wohlgeraten Ihres Kindes. Sie "zieht" sich praktisch selber aktiv eine Art der Zufriedenheit aus diesem Umstand.

... also ich "erfreue" mich durchaus an dem, was mir meine Eltern gaben und wie ich groß geworden / erzogen wurde..(hätte durchaus "schlimmer" kommen können...

Und das gebe ich gerne auch z.B. mit Worten an geeigneter Stelle und Anlass meiner noch lebendem Mutter zurück...

gruß

koelner
 

passion67

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  • #154
AW: Geborgenheit

Hallo liebe Bauhaus,

natürlich!
Für mich ist das auch immens wichtig!
Und: ich finde es enorm wichtig, zu wissen, was mir in einer Beziehung wichtig ist!
Nur so kannst Du doch authentisch sein. Und wenn Dein Partner Deine Bedürfnisse kennt, umso besser! Und wenn er sich damit überfordert fühlt, sollte er daraus für sich eine Konsequenz ziehen. Geborgenheit, Vertrauen, Leidenschaft, Fürsorge, Loyalität..... sind für mich die wesentlichen Aspekte für eine Partnerschaft. Und wenn das mit den Bedürfnissen des anderen passt......perfekt! ;o)
Nicht irritieren lassen, es ist total in Ordnung, sich nach Geborgenheit zu sehnen.
 

suzanne

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  • #155
AW: Geborgenheit

Liebe passion76

Liege ich recht in der Annahme, dass Du das «empathische» alter Ego von Heike bist, zu Testzwecken?
Wenn Du keine Ahnung hast, wovon ich spreche, dann entschuldige bitte meine Frage.
 

t.b.d.

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  • #156
AW: Geborgenheit

Zitat von suzanne:
Liebe passion76

Liege ich recht in der Annahme, dass Du das «empathische» alter Ego von Heike bist, zu Testzwecken?
Wenn Du keine Ahnung hast, wovon ich spreche, dann entschuldige bitte meine Frage.

Wenn schon alter Ego, würde ich nicht auf Heike, sondern eher auf No_Kitty tippen. Schon wegen der optischen Ähnlichkeiten. ;-)))
 

Indiana

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  • #157
AW: Geborgenheit

Zitat von Bauhaus:
wie wichtig ist es, sich in einer Partnershcaft geborgen zu fühlen?

Nach dem lesen vieler Forenbeiträge glaube ich fast, daß das gerade den Frauen gar nicht so wichtig ist? ich wurde von einer Forenteilnehmerin an den Bademeister verwiesen als meinem Freund damals mein Wohlergehen so egal war... mir hat das so sehr wehgetan. Ich will doch keine Geborgenheit von sonstwem spüren..sondern von meinem Liebsten!

Bis ich diese Frage las, ging ich davon aus, dass es eine grundsätzliche Selbstverständlichkeit ist sich auf eine Liebes-Beziehung einzulassen: Dass man sich bei jemandem geborgen oder - wie ich es nenne - wohl fühlt.
Doch will man eine andere Art von Beziehung, steht die Frage der Geborgenheit nicht im Vordergrund. Doch das kann man ja alles schon mal in der Kennlernphase herausbekommen.

Eine Faustregel in der schnellebigen Zeit ist, dass hier Geborgenheit oft zu kurz kommt oder sich gar nicht erst entfalten kann. Es kommt nämlich darauf an, welchen zeitlichen Horizont an eine Beziehung richtet.
 
G

Grenier_geloescht

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  • #158

Novacita

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  • #159
AW: Geborgenheit

Also ohne hier jeden Beitrag im Einzelnen studiert zu haben: Wir alle sehnen uns nach Geborgenheit. Das ist etwas, das wir (hoffentlich) als Kind erfahren haben, und dieses Bedürfnis bleibt uns. Wir haben es und können es anderen Menschen erfüllen. Was ist denn so verkehrt daran? Ich weißt heute auch, dass sich auch aus diesem Grund meine Liebe sehr vertieft hat - weil wir uns gegenseitig diese Geborgenheit schenken. Etwas, was ich in vorangegangenen Beziehungen so nicht kannte und so nie erlebt hatte. Ich schätze es absolut wert!
 
Themenersteller Ähnliche Fragen Forum Beiträge Datum
NikiBerlin Single-Leben 101
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