allraune

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  • #1

Ganz alt und immer wieder neu...

..ein altes Thema, das immer wieder aufs Neue beschäftigt: Was tun, wenn man sich innerlich nicht lösen kann von der vergangenen Beziehung, sich aber nach Gemeinsamkeit etc. sehnt? Im Kopf ist alles ganz einfach: ablenken, viel unternehmen, sich selbst etwas Gutes tun, nicht zurück, sondern vorwärts sehen... Das Leben als Singel zu führen, auch wenn man sich eigentlich eine Partnerschaft wünscht.
 
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Deleted member 20013

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  • #2
Was tun, wenn man sich innerlich nicht lösen kann von der vergangenen Beziehung,
Kontakt schon vollständig abgebrochen?

Davon abgesehen:
Ich habe den Eindruck, du panschst 2 verschiedene Sachen ineinander.
  1. Vom Alten nicht lösen (können). Evtl sogar das Alte zurück wünschen [Warum? Vielleicht einfach nur wegen (2)? Wenn ja, dann ist man/frau möglicher Weise schon mehr vom Alten gelöst, als man glaubt.].
  2. Mit irgendwem (einigermaßen passenden) zusammen sein wollen. Einfach, um nicht allein zu sein.

U.U. kann es helfen die beiden Dinge klar voneinander zu trennen und einzeln zu "bearbeiten".
 
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allraune

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  • #3
Wer will schon mit irgendwem zusammen sein? Ich glaube, keiner. Aber allein sein will man eben auch nicht, insofern gebe ich dir recht: 2 Sachen, die aber zusammen gehören.

Deine Frage: Der Kontakt ist noch nicht vollständig abgebrochen, die Beziehung schon, was es nicht einfacher macht.
 

lisalustig

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  • #5
wenn man sich innerlich nicht lösen kann von der vergangenen Beziehung, sich aber nach Gemeinsamkeit etc. sehnt?
Dann sehnst Du Dich nach dem Menschen, von dem Du Dich nicht lösen kannst. Und dann bist Du eben nicht frei für eine neue Liebe.....
Der Kontakt ist noch nicht vollständig abgebrochen, die Beziehung schon, was es nicht einfacher macht.
Mir hat der totale Kontaktabbruch die Verarbeitung der Trennung möglich gemacht. Lieber ein Ende mit Schrecken....
 
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allraune

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  • #6
Da hast du wohl recht, liebe lisalustig, totaler Kontaktabbruch wäre das Beste. Ich weiß, das klingt jetzt ganz furchtbar jammrig: aber das ist total schwer. Die Hoffnung stribt zuletzt...Ich denke, sie war die größte Strafe für die Menschen, zum Glück hat Pandorra die Büchse hier zugemacht. Vielleicht aber eben auch nicht...
Nun stürtzt euch schon alle auf mich! Ich weiß, dass man so etwas nicht sagt.
 
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lisalustig

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  • #7
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Tine4711

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  • #8
... totaler Kontaktabbruch wäre das Beste. Ich weiß, das klingt jetzt ganz furchtbar jammrig: aber das ist total schwer. Die Hoffnung stribt zuletzt...Ich denke, sie war die größte Strafe für die Menschen, zum Glück hat Pandorra die Büchse hier zugemacht. Vielleicht aber eben auch nicht...
Ich kann dich verstehen. Aber die Alternative ist vielleicht eine zermürbende On-Off-Beziehung. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein neuer potentieller Partner deine Unschlüssigkeit bemerkt. Es ist auch nicht wirklich schön Plan B zu sein.
Nun stürtzt euch schon alle auf mich! Ich weiß, dass man so etwas nicht sagt.
Nein, kein "Sturz" auf ein verletztes Wesen :) Nimm dich wichtig!
 
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mino65

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  • #9
....totaler Kontaktabbruch wäre das Beste. Ich weiß, das klingt jetzt ganz furchtbar jammrig: aber das ist total schwer. Die Hoffnung stribt zuletzt... Nun stürtzt euch schon alle auf mich! Ich weiß, dass man so etwas nicht sagt.
niemand stürzt sich auf dich und es ist nicht "jammrig". Du hast Mut.
Ich empfinde vor allem Mitgefühl, auch, weil ich mich an ähnliche Situationen in meinem eigenem Leben erinnere. Es kann auf jeden Fall verdammt hart sein.
Ich brauche dann Menschen, die mich vor unüberlegten Handlungen abhalten, wie lange Mails zu schreiben oder unnötig anzurufen, etc.
Wenn ich es schaffe, versuche ich in der Angelegenheit einfach "untätig" zu sein, weil ich es mittlerweile weiss, dass die Zeit für mich arbeitet. Wie ich es hier im Forum schon einige Male geschrieben habe, das beste Rezept für mich ist "abwarten und Tee trinken"... und
.... ausagieren, will heissen Output statt Inputs, aber wie genau, könnte ich dir nur sagen, wenn ich deine Vorlieben/Hobbys/ etc, kennen würde.
Bei mir ist es z.B. Musik machen, an etwas handwerklichem zu arbeiten, draussen unterwegs sein (bei mir zu Fuss oder Velo), schreiben, übersetzen, etc.
Wenn die Input- Output Idee bei mir nicht funktioniert, greife ich aufs Ablenken zürück: DVD-s schauen, wahllos ein wenig zappen, mal eine Serie fast nonstop schauen, ein Computerspiel spielen. (bei mir das z.B. Samorost 1-3, the best game for ever) usw. usf.
liebe Grüsse
 
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allraune

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  • #10
Danke für eure Tipps.
Auch bei mir gibt es diese Menschen, liebe Freunde, die mich von unüberlegten Handlungen abhalten. Vielleicht muss man sich daran orientieren,weil man ja eigentlich nicht allein ist.Und trotzdem fällt es schwer, die wohlgemeinten Ratschläge anzunehmen...
Insgesamt habe ich den Eindruck,dass vor allem Oberflächlichkeit regiert, dass Worte nicht das bedeuten, was sie eigentlich aussagen... Und das macht traurig. Hier meine ich nicht Freunde, sondern Beziehungen. Da bin ich eher auf mich selber sauer, weil ich das nicht bedacht habe.Und so wird man wohl immer vorsichtiger und misstrauischer.
 
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Deleted member 20013

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  • #12
Auch muss "irgendwer" nicht unbedingt als etwas Absolutes gesehen werden.
Ab wievielen Kompromissen oder bei welchen Kompromissen wird der Prinz mit Macke (n) zum "irgendwer". Der Übergang ist sicher fließen und umgekehrt Proportional dazu es aushalten zu wollen/können allein zu sein. Und am anderen Ende des Spektrums sitzt die Katzenfrau/der Almöhi, die/der noch immer auf Mr(s). absolut Perfect wartet.
 
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allraune

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  • #13
"Irgendwer"und Kompromisse, dazu "Leidensdruck",da hört ja aber das Leiden nicht auf. Von vornherein sind Probleme vorprogrammiert und wieder irgendwelche Reinfälle...
 

mino65

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  • #14
habe die Beiträge noch einmal überflogen und musste über dissoziative Störungen nachdenken
lediglich als freie Assoziation, kann leider nicht recht begründen wieso;
am ehesten eine Art Intuition ... kann jemand damit etwas anfangen?
sonst bitte einfach ignorieren
danke.
 

allraune

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  • #15
Dissoziative Störung erschließt sich mir nun wirklich nicht. Worauf zielt deine Assoziation?
 
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  • #16
Dissoziative Störung erschließt sich mir nun wirklich nicht. Worauf zielt deine Assoziation?
sorry, ich kann es wirklich nicht erklären aber es hatte nichts mit deiner Person zu tun. Ich hatte über Abgrenzung (wie hier von einem ex-Partner) im allgemeinen nachgedacht und darüber ein wenig da aufgeschrieben, ich meine über Abgrenzung und dann ging es wohl in meinem Kopf in die Richtung weiter, was dem Körper passieren kann, wenn es einem nicht gelingt sich abzugrenzen, ....
so ähnlich. denke ich, wenn ich jetzt nach 2 Stunden zurückdenke.
aber alles nicht so wichtig, tut mir leid für die Verwirrung.
am besten mache ich mir selber einen Tee...;)
 
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mino65

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  • #17
Danke für eure Tipps.....
Insgesamt habe ich den Eindruck,dass vor allem Oberflächlichkeit regiert, dass Worte nicht das bedeuten, was sie eigentlich aussagen... Und das macht traurig. Hier meine ich nicht Freunde, sondern Beziehungen. Da bin ich eher auf mich selber sauer, weil ich das nicht bedacht habe.Und so wird man wohl immer vorsichtiger und misstrauischer.
bzw. frau wird älter, erfahrener, lernt dazu,etc.
und das ist sehr bereichernd, mindestens bei mir ist/war es so. (bin 52)
Aber die Vorsicht, das ist nach meiner Erfahrung tatsächlich etwas gutes und wichtiges. Ich bin gegen zu viel Misstrauen, weil mich das verbittert machen würde.
ich versuche einfach die Menschen, denen ich mein Vertrauen schenke, vorsichtiger auszuwählen.
(gelingt leider nicht immer, werde aber mit den Jahren immer besser, habe aber natürlich Rückfälle und mache Rückschritte, gehört alles dazu.)
 
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allraune

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  • #18
Beruhigend zu hören, dass man (vielleicht auch ich) da immer besser wird - bezogen auf das Vertrauen, das man vielleicht eher den richtigen Menschen schenkt. Und: du hast recht, Misstrauen lässt tatsächlich verbittert werden. Das richtige Maß...
Wir älter werdenden Frauen (ich meine das jetzt nicht negativ!) müssen also Vertrauen wagen, auch wenn es manchmal schwer fällt, prüfen... Puh, ganz schön heftig! Vielleicht dürfen wir nicht alles so ernst nehmen, am wenigsten wahrscheinlich uns selbst?
 
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mino65

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  • #19
Beruhigend zu hören, dass man (vielleicht auch ich) da immer besser wird - bezogen auf das Vertrauen, das man vielleicht eher den richtigen Menschen schenkt. Und: du hast recht, Misstrauen lässt tatsächlich verbittert werden. Das richtige Maß...
Wir älter werdenden Frauen (ich meine das jetzt nicht negativ!) müssen also Vertrauen wagen, auch wenn es manchmal schwer fällt, prüfen... Puh, ganz schön heftig! Vielleicht dürfen wir nicht alles so ernst nehmen, am wenigsten wahrscheinlich uns selbst?
das ist alles wahr....
du auch ganz sicher. mir scheint, dass frau das beim Lesen deiner Beiträge spürt....
...Das ist der Punkt, an dem ich persönlich noch viel zu viel zu arbeiten habe!;)
an dich ganz liebe do-vormittag-grüsse:rolleyes:
 
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Deleted member 21128

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  • #23
Das sehe ich ähnlich wie @Synergie. Ich glaube gerade Männer sind diesbezüglich (oft aus Bequemlichkeit) zu unglaublichen Kompromissen bereit.
Da würde ich gerne differenzieren. Ich glaube, dass es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt, was die Trennungsbereitschaft angeht. Ich glaube aber, dass es einen Unterschied bei den Motiven gibt. Ich halte Frauen für kompromissbereiter (bis hin zur Selbstaufgabe; zumindest über einen langen Zeitraum) und Männer für bequemer. So gesehen passen sie dann ja wieder zusammen... ;)
 

IMHO

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  • #24
Da würde ich gerne differenzieren. Ich glaube, dass es keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt, was die Trennungsbereitschaft angeht. Ich glaube aber, dass es einen Unterschied bei den Motiven gibt. Ich halte Frauen für kompromissbereiter (bis hin zur Selbstaufgabe; zumindest über einen langen Zeitraum) und Männer für bequemer. So gesehen passen sie dann ja wieder zusammen... ;)
Ich glaube, dass Frau einfach "beweglicher" und anpassungswilliger ist, WENN sie sich mal für den Richtigen entschieden hat. Und versucht dann auch, unter Eingehen vieler Kompromisse, die Beziehung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.
Mann hingegen möchte sich von Anfang nicht so viel bewegen, schon gar nicht auf die Frau und deren Bedürfnisse zu. Und er merkt: "Es funktioniert! Sie passt sich ja mir an, wunderbar. Ich brauche mich ja gar nicht/kaum anzupassen. So kann und soll es bleiben."
Und die Beziehung läuft mehr schlecht als recht, nur Mann will das gar nicht sehen, während Frau sich schon längere Zeit Gedanken macht. Und letztlich auch bezüglich der unausweichlichen Trennung die Initiative ergreift und einen Schlussstrich zieht, während für den Mann alles noch hätte zwanzig Jahre so weiterlaufen können.
Frau reflektiert nach der Trennung und versucht für sich herauszufinden, was sie zukünftig will - und was nicht und schmeißt sich nicht dem "Nächstbesten an den Hals", während Mann möglichst schnell wieder in seine Komfortzone zurückkehren möchte - samt (anderem) Weibchen.
 
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allraune

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  • #25
Und genau dabei (Rückkehr in die "Komfortzone mit anderem Weibchen") hört dann das Verständnis der Frau auch wirklich auf. Wenn sich der Mann nach einer Woche wieder neu aufstellt, ist das doch schon ziemlich schnell für ein-neues-Nestchen-suchen... egal wie groß die Liebesschwüre dem "alten" Weibchen gegenüber waren. Wie seht ihr Männer das? Natürlich auch ihr Frauen?
 

IMHO

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  • #26
Und genau dabei (Rückkehr in die "Komfortzone mit anderem Weibchen") hört dann das Verständnis der Frau auch wirklich auf.
Welcher? Der alten oder der neuen?
Wenn sich der Mann nach einer Woche wieder neu aufstellt, ist das doch schon ziemlich schnell für ein-neues-Nestchen-suchen... egal wie groß die Liebesschwüre dem "alten" Weibchen gegenüber waren. Wie seht ihr Männer das? Natürlich auch ihr Frauen?
Die Liebesschwüre sollten ja genau das verhindern, DASS Mann sich "neu aufstellen muss", sind also zum Teil der Bequemlichkeit geschuldet. Was allerdings diametral gegenüber steht, ist einerseits das möglichst schnelle Finden eines neuen Weibchens (samt Nest), andererseits die weiterhin geringe Bereitschaft, Kompromisse einzugehen und Zugeständnisse zu machen.
Da stößt Mann dann letztlich doch an seine von ihm selbst gesteckten Grenzen.
 
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fafner

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  • #27
@IMHO - besonders attraktiv stellst Du Dich grad nicht dar... :rolleyes:
 
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  • #29
@IMHO
Du agierst unabhängig von deinen Meinungen und Sichtweisen (und Eindrücken)? o_O
 

fafner

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  • #30
@IMHO, welchen Zweck sollte denn Deine Litanei erfüllen? Den Frauenversteher raushängen zu lassen? :D