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  • #1

Funken oder Feuer?

Ich hatte gestern ein Gespräch mit nem guten Freund von mir. Er meint für ihn ist es wichtig, dass am Anfang der Funken da ist.... ich hingegen bin der Meinung, dass der Funke nur ein Zustand ist, der schnell vorbei ist.

Wie wichtig ist der Funke für euch bei der Partnerwahl?

Gebt ihr dem anderen auch eine Chance, wenn der Funke nicht da ist?
Oder schiebt ihr die andere Person sofort in die Freundschaftszone und ist für euch als potenzieller Partner vom Schirm?
 
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  • #2
AW: Funken oder Feuer?

Es ist wohl verschieden von Mensch zu Mensch. Der eine braucht den Anfangsfunken, sonst geht nichts, außer vielleicht Sex. Der andere braucht wie zum Beispiel ich, zu Anfang nur ein warmes positives Gefühl, um einen Mann weiter zu treffen und zu schauen, wie sich das Gefühl entwickelt.
 
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  • #3
AW: Funken oder Feuer?

Was dem einen Funken sind, sind dem anderen Schmetterlinge ... und zu diesen läuft gerade ein paralleler Thread -> https://www.parship.de/forum/beziehung/schmetterlinge-2925.html. Vielleicht kannst Du aus den Anmerkungen dort etwas für Dich ableiten.
 
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  • #4
AW: Funken oder Feuer?

Zitat von Beats:
Ich hatte gestern ein Gespräch mit nem guten Freund von mir. Er meint für ihn ist es wichtig, dass am Anfang der Funken da ist.... ich hingegen bin der Meinung, dass der Funke nur ein Zustand ist, der schnell vorbei ist.
Es ist schon ein himmelhoher Unterschied, ob es funkt oder nicht. Du kannst auch ohne "Startfunken" jederzeit eine Beziehung leben, weil irgendwie kommt man schon zusammen sodass es dann ganz gut passt.

Der Funken jedoch bedeutet "Leidenschaft", diese dauernde Sehnsucht, beim Anderen sein zu wollen. Dieses dauernde "Spüren" und "Fühlen wollen", den Herzschmerz, wenn der Andere nicht da ist. Die rotierenden Schmetterlinge, wenn man ohne den geliebten Partner einschläft oder aufwacht, das dauernde Herzflattern, wenn man an den Anderen denkt, den Kloß im Hals beim Telefonieren, beim Schreiben, beim SMSen usw.

Bei meiner Partnerin und mir war es allerdings kein Funken, sondern ein Blitzschlag, der jetzt nach Monaten immer noch andauert. Das ist gewaltig und völlig anders, als es in den vorigen Beziehungen war. Wenn ich etwas gelernt habe dann, dass es bei mir ohne Leidenschaft nicht dauerhaft gut gehen kann. Es lebt sich irgendwie ab und verflacht im Lauf der Zeit. Keiner kann es dem Anderen mehr recht machen, dauernd findet sich etwas zum Kritisieren, Gemeinsamkeiten schwinden und Sex passiert nur mehr zufällig alle paar Monate.

Ja, der Funke ist wichtig, weil er diese Leidenschaft entzündet. Nicht besonders gut vertragen sich allerdings "Hirn" und "Leidenschaft". Das Hirn versucht dauernd das Feuer zu löschen, das der Bauch aufrecht erhalten will und es ist leider stärker als der Bauch.

Liebe? Weg mit dem Hirn, her mit der Leidenschaft !
LG Gulliver
 
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  • #5
AW: Funken oder Feuer?

Zitat von Beats:
Gebt ihr dem anderen auch eine Chance, wenn der Funke nicht da ist?
Oder schiebt ihr die andere Person sofort in die Freundschaftszone und ist für euch als potenzieller Partner vom Schirm?
Ich differenziere das.
Wenn ich gezielt in einer Partnerbörse suche, mit jemandem in Kontakt komme, müssen mir die Mails angenehm sein. Beim ersten Telefonat muss die Stimme angenehm sein und das Gespräch flüssig. Nach dem ersten Date weiß ich, ob da ein Funke ist, ein Schmetterling am schlüpfen ist. Ich denke, der kommt sonst nicht mehr.
Im RL kann es anders sein, wenn der Kontakt nicht gezielt gesucht wird. Z.B ein Arbeitskollege. Kommt der neu, finde ich den vielleicht überhaupt nicht attraktiv oder er hat diese hier so gern genommenen No-Gos. Doch dann lerne ich ihn arbeitstechnisch kennen, nebenbei auch ein wenig privat. Da kann es schon passieren, dass ich den dann plötzlich auch als Mann ganz anders wahr nehme. Das kann auch ebenso gut ein hilfsbereiter Nachbar oder sowas sein.
 
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  • #6
AW: Funken oder Feuer?

Hm...schwierige Frage. Also funken tut es bei mir nicht blitzartig. Ich brauche viel Zeit und lern den Menschen lieber erst eine Weile kennen. So etwas wie tiefe Zuneigung, Bauchkribbeln und vlt auch "Funken" entwickeln sich für mich erst im Laufe der Zeit. Aber ich schätze schon im Vorfeld bzw. nach kurzer Zeit ein, ob ich mir ein "Mehr" mit dem Menschen vorstellen kann oder nicht. So ganz grundsätzlich. Das mach ich vom Gefühl abhängig. Oftmals kristalisiert sich eh erst später heraus, ob es was freundschaftliches, was verliebtes oder was festes wird.

Aber ich mache auch die Erfahrung, dass viele auf diesen "Funken" warten. Ist bei mir der Funke aber einmal nicht übergesprungen, hat das schon seine Zeit gedauert, bis man sich sicher war. Ich denke das handhabt jeder anders. Ich glaube auch, dass viele mit dem Warten auf den Funken die Chace vertun, jmd solide kennen zu lernen. Verliebtheit ist das eine, was sich für tiefere Gefühle daraus entwickeln das andere. Insofern würd ich einen Funken auch nicht überbewerten...der kann eben auch schnell wieder verfliegen^^