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  • #61
... aber mich zerfrisst der Gedanke "wieso ich effektiv nicht begehrenswert bin", hingegen andere haben teils hunderte ONS (möchte ich nicht aber dennoch krass) ...
...Partnerschaft ist die Spitze dieses Eisberges aber erleben durfte ich es nie, das gibt zu denken.
Was ist denn mit Dir passiert. Das klingt so traurig und verzagt. Da ist mir ja lieber Du trittst allen wieder selbstgerecht und platschdich auf die Füße. Nachvollziehen kann ich die Gedanken dennoch.
Wenn man anders ist als die anderen, dann läuft es eben auch anders als bei den anderen.
Sich vergleichen bringt nichts. Tut nur weh.
 
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  • #62
Frustig, frostig

Ich musste heute auf den Faschingsumzug und es war so arschkalt und ich habe so mega gefroren in meinem Kostüm. :( Und ich konnte nichtmal Alkohol trinken, weil ich Alkohol hasse. :( *schmoll*
Alkohol? Keine Ahnung, das wäre in etwa so wie wenn ich sagen würde "dass ich nicht einmal eine Frau küssen kann weil ich Haare hasse." Also mir hat ein Wein noch nie was angetan.
 
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  • #63
Was ist denn mit Dir passiert. Das klingt so traurig und verzagt. Da ist mir ja lieber Du trittst allen wieder selbstgerecht und platschdich auf die Füße. Nachvollziehen kann ich die Gedanken dennoch.
Wenn man anders ist als die anderen, dann läuft es eben auch anders als bei den anderen.
Sich vergleichen bringt nichts. Tut nur weh.
Es ist Resignation: Traurig darüber dass mich diese Andersartigkeit dermassen gesellschaftsunfähig machen kann.

Versteh mich nicht falsch, ich möchte wirklich nicht mit diesen ONS-Leuten teilen weil nur schon wenn ich an die möglichen Geschlechtskrankheiten denke, da graust es mich mehr davor als vor einer ganzen Flasche unterirdisch schlechter Wein. Auch Kondom ist keine Option weil wenn ich ernsthaft bei jemandem eine so hohe körperliche Unreinheit befürchten müsste dass ich mich davor aus Sicherheitsgründen schützen muss... ich kriege Gänsehaut, entschuldige.

Wobei ich überhaupt nicht sexuell verklemmt bin, das wird gerne fehlgedeutet. Ich habe diesbezüglich grosse "Begierde", aber es muss mit dem richtigen Partner sein, das ist nicht einfach austauschbar. Ich finde dass es vorwiegend enorm körperlich ausgerichtet ist, aber so liebe ich nicht sondern wirklich ganzheitlich.

Es macht mich jedoch stutzig was da eigentlich bei der Masse begehrenswert ist, also von was sie sich effektiv angezogen fühlen, wie das ganze eigentlich abläuft. Es ist eine Welt voller Unverständnis und solange ich das nicht begreife werde ich vermutlich auch kaum Zugang finden. Wobei ich sowieso bereits eine kleine handvoll Freunde habe aber Probleme mit Partnerschaft haben die nicht, zumindest haben sie alle schon so eine Beziehung gehabt. Ich bin enorm exotisch obwohl meine Freunde auch ziemliche Exoten sind.

Ich stosse auf viel Ablehnung und solange das der Fall ist muss ich als soziales Lebewesen zwangsläufig hinterfragen wo eigentlich die Schwachstelle ist oder ob nicht jeder so sein darf wie er ist. Es ist mal sicher kein erstrebenswerter Zustand. Klar ist mal dass ich mich zwangsläufig breitmachen möchte, vermutlich kompensatorisch, damit ich mich nicht so begraben fühle in diesem ganzen Unbill... ich fühle einfach dass ich denke und lebe.

Wobei mein Interesse ja nicht der Masse entspricht, dem selektiv gesellschaftlichen allerdings schon.

Naja, es ist nur eine temporäre resignative Phase, bald werde ich vermutlich wieder aufstehen und einige Füsse wund trampeln... sorry ich bin nicht ganz unschuldig aber das habe ich auch nie verheimlicht, war stets ehrlich.
 
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  • #64
@Xeshra Ich hab immer den Eindruck, dass es für dich nur Extreme gibt, entweder Nichtstun oder "Schuften", entweder endgültige Monogamie / Enthaltsamkeit oder Serien-ONS, entweder völliger Spießer oder Exot, entweder graue Maus oder bunter Vogel, Zwischentöne scheinst du nicht zu kennen.
Wenn du so unglücklich bist und resignierst, warum klammerst du dich dann so sehr an dein Anderssein? Was bringt es dir?
 
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  • #65
Wieder ein komplexes Thema, würde ich es ausreichend beantworten. Grundsätzlich bin ich sowieso gegenüber niemandem Rechenschaft schuldig, aber ich ertappe mich oft dass ich mich gerne in diesen Rechenschaftsmodus reintreiben lasse. Weil ich häufig sehr schlecht verstanden werde, ich jedoch Kontakt und Verständnis aufbauen möchte weil anders kommts zu keiner Beziehung, egal in welcher Form. Die Frage ist nur: Wie nah darf diese Rechenschaft an meiner eigenen Realität sein oder soll ich besser stets das sagen was jemand anders gerne hört, auch etwas ungünstiges verheimlichen, mithilfe Social Skills. Solange da keine Liebe ist dann ist diese Fähigkeit immer hilfreich, sofern da Liebe ist wird es eigentlich unnötig und oft gar hinderlich. Wenn ich bemerke dass man mich manipuliert werde ich oft ziemlich wütend, ich vertrage das schlecht. Menschen können leider ziemliche Ekel sein, gerade wenn sie ein Gegenüber unterschätzen kommen sie erst recht in die Versuchung rein ihre "Skills" für sich vorteilhaft zu nutzen. Das wäre mal die erste Komponente. Je nach Komplexität eines Weltbildes fällt diese Rechenschaft sehr unterschiedlich gross aus: Von so gut wie nichts bis gigantisch.

Die zweite Komponente wäre wie ein Gegenüber mit dieser geistigen Materie geistig oder psychisch umgeht. Grundsätzlich basiert die geläufige erfolgreiche Kommunikation auf Rhetorik und Eloquenz. Selbst wenn ein Inhalt fast nur aus destruktiver Abwertung besteht (da hatten wir mal einen User der gut darin war) kann er nur aufgrund diesem Talent bezaubernd auf viele Leute einwirken. Andererseits, wenn jemand zwar viel Inhalt bieten kann und viele konstruktive Lösungsansätze, dann kann er dennoch belastend wirken sofern er es nicht mit der nötigen Rhetorik und Eloquenz ausgeführt hat. Mann kann also endlos viel Müll kaschieren wenn man es schön verpacken kann: Das ist heutzutage gang und gäbe, besonders bei Leuten die mit Gerede ihre Brötchen verdienen. Das Problem ist nun einfach: Wie teile ich jemandem meine umfassende Ansicht mit ohne dass es ihn geistig belastet? Eine geistige und als Dominoeffekt auch psychische Belastung ist absolut nichts körperliches aber es reicht aus um z.B. ein sehr absurder, konfuser oder abstrakter Text zu lesen. Wobei das nicht abwertend sein muss, wie überall kommt es zum einen auf dessen Qualität an und zum anderen hat jeder eine andere Toleranz wie er mit sowas umgehen oder wie er es deuten kann. Sofern jemand damit nicht umgehen kann dann wird es geistig belastend und kann auch auf die Psyche/Körper einwirken. Das fühlt sich dann energieraubend an, viele Beziehungen kommen deswegen gar nicht in die Gänge oder werden daran zerbrechen da man sich gegenseitig nicht mehr gut tut d.h. symbiotische Komponente geht verloren. Ab wann es jedoch kräftezerrend wird ist bei jedem sehr unterschiedlich. Je stärker jemand innerlich ist desto mehr Toleranz kann er allgemein ausgeben ohne dass es ihn belastet.

Die dritte Komponente ist der individuelle Hang zur Perfektion. Da sollte man am besten in der japanischen Kultur genauer hinschauen um zu verstehen was ich damit meine oder um was es hier geht. Es muss auch nicht mit beruflicher Arbeit in Verbindung stehen, jemand könnte auch Hardcore-PC-Gamer sein der darin besser als fast jeder ist aber dennoch gibts keine Brötchen dafür solange es nicht gesellschaftlich anerkannt wurde und dieser jemand einen Weg gefunden hat wie er es kommerziell nutzen kann. Jemand könnte den ältesten Bonsai haben und ihn mit Stolz und höchster Hingabe pflegen, aber auch dafür gibts ohne kommerzielle Nutzung keine Brötchen. Damit es überhaupt kommerziell genutzt werden kann muss es auf gesellschaftliche Anerkennung stossen, ansonsten meint jeder es sei nichts wert und würde nichts dafür abdrücken. Das Wertungssystem der Gesellschaft aber auch die Machtausübung der Manipulierenden bestimmt am Ende was kommerziell genutzt werden kann und was nicht. Dieses Wertungssystem ist auch dafür verantwortlich dass weltweit tagtäglich Naturressourcen ausgebeutet und zerstört werden, kein Ende in Sicht. Der Grund wieso ich also oft in bestimmte Extreme gleite ist mein schon immer dagewesener "Hang zur Perfektion". Bei unser Kultur ist das nur wenig ausgeprägt, Arbeit oft eher Nötigung/Zwang als freiwillige Berufung. Deswegen entsteht auch nur mässige Perfektion weil es ja nicht mit vollem Herz und Geist ausgeführt wird. Beziehungen dürfen auch einfach mal larifari so und dann wieder so sein, hin und her ohne klare Linie. Die Mehrheit macht das so und fährt mit diesem "Mittelweg" wohl am besten. Somit habe ich da klar das Nachsehen weil ich kaum jemanden der zu mir passt noch antreffe.

Schlussendlich muss ich aber zu mir stehen, ich werde indem ich meine Natur verleugne auch nicht glücklich. Vielleicht kurzfristig aber nicht dauerhaft. Für dauerhaftes Glück muss ich trotz aller Schwierigkeiten meinen eigenen Weg gehen, nicht der Weg eines anderen. Ich bin lediglich im Bezug zu dedizierten Beziehungen zu Menschen teilweise unglücklich aber insgesamt halte ich mich zum jetztigen Zeitpunkt als ziemlich glücklich. Ich habe alles was ich brauche, bin gesund und munter. Nur das eine würde ich noch gerne haben wollen... jeder weiss was es ist.
 
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  • #67
Das bewegt sich in dem hier wiederholend diskutierten Spagat von "nach 10 Sekunden Bescheid wissen" und dem "eine Chance auf weitere Entwicklung geben".
Ich sehe diesbezüglich gar keinen Spagat.
Entweder ich weiß nach ca. 10 Sekunden, dass es "gar nicht geht", oder aber ich schaue auf die Entwicklung. Eine notwendige Entscheidung "dazwischen" sehe ich zumindest für mich nicht.
 
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  • #68
Waaass? Was ist das denn für ein dämlicher Grund?
Das ist deine (despektierliche) Bewertung der Absagen von Männern, die du nicht kennst. Absagen und auch deren Begründungen bleiben doch jedem Menschen vorbehalten. Und diese mögen aus Sicht des/der Äußernden durchaus (emotional) sinnvoll, wenn auch nicht immer "gut verkauft" sein.
Wo ist das Umwerben einer Frau geblieben? Das Jagen, das angeblich den Herren Deiner Generation „angeboren“ (zumindest angedichtet wird?
Gleich die Flinte ins Korn werfen?
Das mag aufgrund der veränderten Geschlechterrollen bei dem einen oder anderen Mann schlichtweg "auf der Strecke geblieben" sein. Und im Alter wird man häufig bequemer.
Wie hieß es noch so schön in einem anderen Thread: im Alter wird wohl die Munition knapp :p
Na ja, wenn auch noch ein wenig Munition vorhanden sein mag. Aber das "Revier" wird kleiner - und das "Erklimmen des Hochsitzes" (zwecks besserer Übersicht über den "Wildbestand") mit zunehmendem Alter beschwerlicher.
 
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  • #70
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  • #71
Aber unabhängig davon, worin besteht bitte aus Sicht der hier anwesenden Damen die Logik, einem Mann die kalte Schulter zu zeigen und sich dann wundern, dass er von dannen zieht?
Möglicherweise darin, dass wenn er trotz "kalter Schulter" weiterhin (selbstverständlich grundsätzlich in einer aus dem Blickwinkel der jeweiligen Dame "angemessenen Rahmen") "Bemühen" zeigt, er tatsächlich "echtes" Interesse haben könnte.
Aber auch PUAs haben mittlerweile einen sehr langen Atem, daten sie doch mehrfach parallel und vermeiden somit womöglich "Entzugserscheinungen".
 
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  • #73
Ich erkenne die jedenfalls auf 100 Meilen, wenn ich irgendwo Abends weggehe.
Ich auch! Gerade letztes WE habe ich so einem Typen mal die Leviten gelesen, als er mich anmachen wollte. ("Da oben am Himmel fehlt ein Stern, der steht jetzt gerade neben mir"). Oh Mann, ich habe ihm sofort mitgeteilt, dass ich nicht auf Männer in Hawaii-Hemden stehe.
Ein Haufen Betas in übertrieben schicken Klamotten, mit einem gutaussehenden Alpha als Anführer.
Nee, nicht immer. In meinem "Sog" befinden sich keine "Betas". Diese Dilettanten pfuschen mir nur ins "Handwerk".
Zusätzlich sind sie überzogen aufgeschlossen und übertrieben gut gelaunt.
Hm, deshalb klappt das so gar nicht bei mir. Ich muss also eine positive Ausstrahlung haben? Na klar, jetzt fällt mir der Spruch meines Vaters wieder ein: "Wer f....en will, muss freundlich sein". :p
 
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  • #76
So langsam habe ich meine Trauer über meine Muttsch im Griff und bin aus dem tiefen Loch wieder heraus.
Organisation mit Beerdigung läuft alles.
Jetzt habe ich ihre Urne bei mir zu Hause, und verschönere sie mit Glimmer und Glitzer, so wie sie es geliebt hat, sie mochte meine Bastelarbeiten immer unheimlich gerne. Mal schauen , ob ich euch einfach mal ein Foto reinstelle , wenn's fertig ist .

Aaaaaber ... nun ein Riesenproblem, NERVIG ! ! !

Habt ihr eigentlich alles vorbereitet und geklärt, falls ihr mal sterben solltet, oder eure Eltern, oder ihr ihnen helfen müsst, wenn deren Eltern dran sind ? ? ?

Ich war ja Betreuer für meine Mutti.
Und dachte, alles ist okay.
Jetzt ist aber ihr Konto gesperrt. Ich kann ihren Dauerauftrag fürs Heim nicht löschen, und die ganzen Unkosten für die Beerdigung nicht bezahlen. Muss ich alles auslegen.
Ich brauche einen Erbschein.
Obwohl kaum noch etwas auf dem Konto ist, obwohl wir "Erben" uns alle einig sind. Den Anfang konnte ich jetzt telefonisch machen. Bekomme die Unterlagen zugeschickt. Muss denen alle Namen und Anschriften der anderen Erben angeben. Die bekommen dann Post, ob es okay ist, dass ich den Erbschein bekomme. Allerdings braucht das Amt sämtliche Unterlagen, erst mal als Kopie, und wenn dann alles geklärt ist, muss ich persönlichen mit allen Originalen zu meinem Amtsgericht, das leider ein paar Städte von mir entfernt ist. Meine Familie ist aber in alle Himmelsrichtungen verstreut. Eigentlich wollte ich nur kurz zum Gottesdienst nächste Woche , nun muss ich doch noch mit zum Kaffeetrinken , ( hasse ich , gehe sonst nie mit hin ), um die Papiere alle zu empfangen und auch Unterschriften . Ich brauche die Geburtsurkunde von meinem Bruder, Geburts- und Heiratsurkunde meiner lebenden Schwester, Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunde meiner verstorbenen Schwester von meinem Schwager, und Geburtsurkunde von deren Sohn. Wenn irgendjemand seine Papiere nicht findet, dann muss das beim Ordnungsamt, wo man geboren ist, beantragt werden. Das tolle ist, dass zwei von diesen vier Leuten gerade mitten im Umzug sind und alle Papiere irgendwo in Kartons verpackt sind.
Aaach ja, und Heirats- und Sterbeurkunden meiner Eltern brauche ich natürlich auch, die sind aber vorhanden. Meine eigenen natürlich auch.

:D:eek::oops::rolleyes::(:(:(

Also, liebe Foristen, kleiner Tipp, kümmert euch nur bloß um diesen ganzen komplizierten Krams, bevor der Fall der Fälle bei euren Ahnen und Erben eintritt!
Testament und Vorsorgevollmacht wären da ganz hilfreich !
Spielt da nur nicht Scarlett O' Hara . . .
( = " Verschieben wirs auf morgen " )

Oooder , wie mein Paps immer sagte :
" Kluge Menschen lernen aus den Fehlern anderer "
 
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  • #77
So langsam habe ich meine Trauer über meine Muttsch im Griff und bin aus dem tiefen Loch wieder heraus.
Organisation mit Beerdigung läuft alles.
Jetzt habe ich ihre Urne bei mir zu Hause, und verschönere sie mit Glimmer und Glitzer, so wie sie es geliebt hat, sie mochte meine Bastelarbeiten immer unheimlich gerne. Mal schauen , ob ich euch einfach mal ein Foto reinstelle , wenn's fertig ist .

Aaaaaber ... nun ein Riesenproblem, NERVIG ! ! !

Habt ihr eigentlich alles vorbereitet und geklärt, falls ihr mal sterben solltet, oder eure Eltern, oder ihr ihnen helfen müsst, wenn deren Eltern dran sind ? ? ?

Ich war ja Betreuer für meine Mutti.
Und dachte, alles ist okay.
Jetzt ist aber ihr Konto gesperrt. Ich kann ihren Dauerauftrag fürs Heim nicht löschen, und die ganzen Unkosten für die Beerdigung nicht bezahlen. Muss ich alles auslegen.
Ich brauche einen Erbschein.
Obwohl kaum noch etwas auf dem Konto ist, obwohl wir "Erben" uns alle einig sind. Den Anfang konnte ich jetzt telefonisch machen. Bekomme die Unterlagen zugeschickt. Muss denen alle Namen und Anschriften der anderen Erben angeben. Die bekommen dann Post, ob es okay ist, dass ich den Erbschein bekomme. Allerdings braucht das Amt sämtliche Unterlagen, erst mal als Kopie, und wenn dann alles geklärt ist, muss ich persönlichen mit allen Originalen zu meinem Amtsgericht, das leider ein paar Städte von mir entfernt ist. Meine Familie ist aber in alle Himmelsrichtungen verstreut. Eigentlich wollte ich nur kurz zum Gottesdienst nächste Woche , nun muss ich doch noch mit zum Kaffeetrinken , ( hasse ich , gehe sonst nie mit hin ), um die Papiere alle zu empfangen und auch Unterschriften . Ich brauche die Geburtsurkunde von meinem Bruder, Geburts- und Heiratsurkunde meiner lebenden Schwester, Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunde meiner verstorbenen Schwester von meinem Schwager, und Geburtsurkunde von deren Sohn. Wenn irgendjemand seine Papiere nicht findet, dann muss das beim Ordnungsamt, wo man geboren ist, beantragt werden. Das tolle ist, dass zwei von diesen vier Leuten gerade mitten im Umzug sind und alle Papiere irgendwo in Kartons verpackt sind.
Aaach ja, und Heirats- und Sterbeurkunden meiner Eltern brauche ich natürlich auch, die sind aber vorhanden. Meine eigenen natürlich auch.

:D:eek::oops::rolleyes::(:(:(

Also, liebe Foristen, kleiner Tipp, kümmert euch nur bloß um diesen ganzen komplizierten Krams, bevor der Fall der Fälle bei euren Ahnen und Erben eintritt!
Testament und Vorsorgevollmacht wären da ganz hilfreich !
Spielt da nur nicht Scarlett O' Hara . . .
( = " Verschieben wirs auf morgen " )

Oooder , wie mein Paps immer sagte :
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Ja, das ist eine Katastrophe, wenn nix geregelt ist. Als meine Schwiegermutter verstarb, habe ich mich um alles gekümmert (mein Ex war zu der Zeit ja bereits heimlich mit seiner Affäre zugange und hatte wohl den Kopf nicht frei, seine Geschwister waren keine Hilfe). Der Bestatter hat aber sehr viel für uns geregelt. Aber alles andere - die Auflösung der Konten, Versicherungen etc. - habe ich dann erledigt. War eine Heidenarbeit, aber ich hatte immer den Gedanken, dass ich das als letzte Aufgabe für meine Schwiegermutter mache. Sie hat mir immer sehr vertraut, ich war ihr mehr Tochter, als ihre leibliche Tochter. Was Papierkram angeht, war sie eine absolute Chaotin. Aber ich habe es geschafft und alles sortiert und geregelt. Die Bestattung hätte ihr gefallen. War alles in den Farbtönen, die sie geliebt hat. Ich bin froh, dass ich ihr beim Sterben beistand. Auch wenn wir manchmal unsere Schwierigkeiten miteinander hatten, so weiß ich doch, dass wir uns aufeinander verlassen konnten. Sie war immer für mich da - so konnte ich (wenn auch wenig) zurückgeben.
Meine Eltern haben zum Glück alles gut geordnet und Patientenverfügung etc. erledigt und bei der Stadt hinterlegt. Das kostet hier nur 10 oder 20 Euro.
Ich werde das jetzt auch machen, steht ganz oben auf meiner Agenda. Ich möchte nicht, dass meine Kinder sich im Falle eines Falles mit Papierkram etc. unnötig belasten müssen.
 
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  • #78
In dem Zusammenhang :

Patientenverfügungen enthalten oft, aber nicht immer eine Generalvollmacht. Manchmal sind sie ziemlich eingeschränkt, meist auf das Medizinische.

Und die Banken wollen in der Regel eine eigene, separate Bankvollmacht, und zwar ausdrücklich "über den Tod hinaus".

Bitte beachten !
 
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  • #79
In dem Zusammenhang :

Patientenverfügungen enthalten oft, aber nicht immer eine Generalvollmacht. Manchmal sind sie ziemlich eingeschränkt, meist auf das Medizinische.

Und die Banken wollen in der Regel eine eigene, separate Bankvollmacht, und zwar ausdrücklich "über den Tod hinaus".

Bitte beachten !
Vor allem bringt dir eine Patientenvollmacht gar nichts beim ganzen Kram, der danach kommt.
 
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  • #80
Liebe @chava,
du weißt ja, dass ich das Thema vor nicht allzulanger Zeit auch mit meiner Mutti durch habe. Allerdings habe ich das mit dem Erbschein, Konto, etc noch nicht gehabt, da mein Papa noch lebt.
Hätte da aber noch einen eher praktischen Tip für das nächste Jahr. Ich weiß ja nicht, ob du eine Steuererklärung machst. Ich habe alle Kosten im Zusammenhang mit der Beerdigung meiner Mutti allein getragen. Mein Papa ist durch die jahrelangen Heimkosten für meine Mutti zum Sozialfall geworden. Ich habe sämtliche Kosten für Beerdigung, Grab, etc. in der Steuererklärung geltend gemacht. Ungefähr die Hälfte der Kosten habe ich anerkannt und erstattet bekommen. Generell geht das Finanzamt jedoch davon aus, das sämtliche Kosten, die nach dem Ableben entstehen, aus dem Erbe zu bestreiten sind. Bei uns ist da schlichtweg nichts und deshalb hab ich was zurückbekommen. Musst mal schauen, ob das für dich passen könnte. Voraussetzung ist, dass alle Rechnungen dazu auf deinen Namen ausgestellt sind.
 
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  • #81
Liebe @chava,
du weißt ja, dass ich das Thema vor nicht allzulanger Zeit auch mit meiner Mutti durch habe. Allerdings habe ich das mit dem Erbschein, Konto, etc noch nicht gehabt, da mein Papa noch lebt.
Hätte da aber noch einen eher praktischen Tip für das nächste Jahr. Ich weiß ja nicht, ob du eine Steuererklärung machst. Ich habe alle Kosten im Zusammenhang mit der Beerdigung meiner Mutti allein getragen. Mein Papa ist durch die jahrelangen Heimkosten für meine Mutti zum Sozialfall geworden. Ich habe sämtliche Kosten für Beerdigung, Grab, etc. in der Steuererklärung geltend gemacht. Ungefähr die Hälfte der Kosten habe ich anerkannt und erstattet bekommen. Generell geht das Finanzamt jedoch davon aus, das sämtliche Kosten, die nach dem Ableben entstehen, aus dem Erbe zu bestreiten sind. Bei uns ist da schlichtweg nichts und deshalb hab ich was zurückbekommen. Musst mal schauen, ob das für dich passen könnte. Voraussetzung ist, dass alle Rechnungen dazu auf deinen Namen ausgestellt sind.
Das habe ich auch so gemacht und das Finanzamt hat es auch akzeptiert. Ist ein guter Hinweis.
 
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  • #82
Es gibt einen einzigen Grund, weshalb ich im nächsten Leben als Mann geboren werden möchte.
Letze Nacht: Seit laaaangem mach ich mich auf den (weiten) Weg in ein grosses Tanzlokal. An einem Abend, an dem dort eigentlich offener Tanz auf den Programm steht. Ich freue mich aufs Abtanzen, nur auf mich schauen, schwitzen, Umgebung vergessen.. Dann komm ich dort an und die Tanzfläche ist praktisch nur mit Paartänzern besetzt. Erster Frust!
Aber was ich eigentlich sagen will, da geh ich also an die Bar, kann noch nicht mal einen Drink bestellen, schon steht der erste Mann bei mir.. „gaaanz alleine hier? Tanzen?“ „Nein, danke. Möchte erstmal ankommen. Eigentlich hab ich mich auf‘s gemeinsam Alleintanzen gefreut, vielleicht später?...“ Drink in der Hand, bereit zum loslaufen.. nächster Mann: „gaaaanz alleine hier? Zum ersten Mal hier?...“ Ich kann mich verabschieden, schlendere durch das Lokal, kommt ein nächster auf mich zu: „gaaaanz alleine hier? Warum verkriechst du dich? Hier oben fordert dich ja keiner auf?...“
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann nicht mehr sagen, wie oft ich gestern mit „gaaanz alleine hier?“ angesprochen wurde. Ich bin dann auch noch zum (Allein-)Tanzen gekommen, aber geniessen konnte ich es nicht.
Mir ist ein Mann aufgefallen, der hat sich genau wie ich verhalten, Drink geholt, kein fester Platz, Drink irgendwo in der Nähe hinstellen, bei passender Musik ab auf die Tanzfläche etc. Der hat sich hinsetzten- hinstellen können ohne, dass er je angesprochen wurde und schon gar nicht mit „gaaaanz alleine hier“?
Rede wird nicht kürzer:rolleyes: Weshalb können Männer in ein Lokal, Bar, Pub OHNE als bedürftig oder einsam wahrgenommen zu werden? Die können nach Lust und Laune Kontakt suchen und nehmen ihn sich! Wenn sie allein (unter Menschen) sein wollen, dann dürfen die das. Einsamer Wolf. Ich bin nun halt das weibliche Pendant. Ich war schon immer meist alleine unterwegs. Es macht mir nichts aus. Ich möchte das Recht haben, allein raus zu gehen.
Liebe Herren, welche auch so reagieren würden wie „meine“ gestern: Bitte nicht ansprechen mit: „gaaanz alleine hier?“ ZB. „Schön, bist du hier, hab dich noch nie gesehen“ o.ä. ist um einiges angenehmer. Und es gibt auch Damen, die möchten nicht unbedingt reden! Nein, wirklich nicht, oder ich jedenfalls nicht.
Also, im nächsten Leben mach ICH einen auf einsamen Wolf:p
 
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  • #83
du gehst in die falschen Läden. Geh mal woanders hin :)
 
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  • #86
Liebe Herren, welche auch so reagieren würden wie „meine“ gestern: Bitte nicht ansprechen mit: „gaaanz alleine hier?“
Vielleicht wollten die nur sicher gehen, dass Dein Mann/Freund nicht grad auf dem Klo ist..... Oder gleich 5 Freundinnen um die Ecke geschossen kommen.... Oder eben einfach nur Kontakt suchen.

Wie oft beschweren sich Frauen, dass sie nicht mehr angesprochen werden.... Und es kann ja keiner wissen, dass Du allein tanzen willst.
„Schön, bist du hier, hab dich noch nie gesehen“ o.ä. ist um einiges angenehmer.
Das würde ich eher komisch finden, wenn mich einer so ansprechen würde.....
 
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  • #87
Vielleicht wollten die nur sicher gehen, dass Dein Mann/Freund nicht grad auf dem Klo ist..... Oder gleich 5 Freundinnen um die Ecke geschossen kommen.... Oder eben einfach nur Kontakt suchen.

Wie oft beschweren sich Frauen, dass sie nicht mehr angesprochen werden.... Und es kann ja keiner wissen, dass Du allein tanzen willst.

Das würde ich eher komisch finden, wenn mich einer so ansprechen würde.....
Was sagt uns das ?

Jeder Jeck is‘ anders ... ! :)

Du kannst es nur falsch machen ! :D
 
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  • #88
Es gibt einen einzigen Grund, weshalb ich im nächsten Leben als Mann geboren werden möchte.
Letze Nacht: Seit laaaangem mach ich mich auf den (weiten) Weg in ein grosses Tanzlokal. An einem Abend, an dem dort eigentlich offener Tanz auf den Programm steht. Ich freue mich aufs Abtanzen, nur auf mich schauen, schwitzen, Umgebung vergessen.. Dann komm ich dort an und die Tanzfläche ist praktisch nur mit Paartänzern besetzt. Erster Frust!
Aber was ich eigentlich sagen will, da geh ich also an die Bar, kann noch nicht mal einen Drink bestellen, schon steht der erste Mann bei mir.. „gaaanz alleine hier? Tanzen?“ „Nein, danke. Möchte erstmal ankommen. Eigentlich hab ich mich auf‘s gemeinsam Alleintanzen gefreut, vielleicht später?...“ Drink in der Hand, bereit zum loslaufen.. nächster Mann: „gaaaanz alleine hier? Zum ersten Mal hier?...“ Ich kann mich verabschieden, schlendere durch das Lokal, kommt ein nächster auf mich zu: „gaaaanz alleine hier? Warum verkriechst du dich? Hier oben fordert dich ja keiner auf?...“
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann nicht mehr sagen, wie oft ich gestern mit „gaaanz alleine hier?“ angesprochen wurde. Ich bin dann auch noch zum (Allein-)Tanzen gekommen, aber geniessen konnte ich es nicht.
Mir ist ein Mann aufgefallen, der hat sich genau wie ich verhalten, Drink geholt, kein fester Platz, Drink irgendwo in der Nähe hinstellen, bei passender Musik ab auf die Tanzfläche etc. Der hat sich hinsetzten- hinstellen können ohne, dass er je angesprochen wurde und schon gar nicht mit „gaaaanz alleine hier“?
Rede wird nicht kürzer:rolleyes: Weshalb können Männer in ein Lokal, Bar, Pub OHNE als bedürftig oder einsam wahrgenommen zu werden? Die können nach Lust und Laune Kontakt suchen und nehmen ihn sich! Wenn sie allein (unter Menschen) sein wollen, dann dürfen die das. Einsamer Wolf. Ich bin nun halt das weibliche Pendant. Ich war schon immer meist alleine unterwegs. Es macht mir nichts aus. Ich möchte das Recht haben, allein raus zu gehen.
Liebe Herren, welche auch so reagieren würden wie „meine“ gestern: Bitte nicht ansprechen mit: „gaaanz alleine hier?“ ZB. „Schön, bist du hier, hab dich noch nie gesehen“ o.ä. ist um einiges angenehmer. Und es gibt auch Damen, die möchten nicht unbedingt reden! Nein, wirklich nicht, oder ich jedenfalls nicht.
Also, im nächsten Leben mach ICH einen auf einsamen Wolf:p
Ach, das erinnert mich an die schönen Abende in meinem Lieblingsclub, der seit 2014 leider geschlossen hat.

Ich wollte mir schon ein T-Shirt drucken lassen mit so etwa: ich will nur! tanzen.

Das ging immer so die erste Stunde und dann hatte ich meine Ruhe. Ich muss wohl dann ein so abweisendes Gesicht aufgesetzt haben, dass mir das bei späteren Nächten nicht mehr so oft passiert ist.
 
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