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  • #106
Hmh ich habe mir Zeit gelassen und hab den besagten Herren (und der war wirklich perfekt. Er hat alles richtig gemacht und ist ein unglaublich toller Mann) mehrmals getroffen über ein paar Wochen weil ich auch dachte es kann wachsen, aber leider hat es das nicht und für ihn war es dadurch deutlich härter denn seine Gefühle sind stetig gewachsen.
Insofern kann ich die Leute verstehen, auch ich denke das ich ein Typ bin bei dem es spätestens beim zweiten mal sehen zumindest so weit kribbelt das ich die Person küssen möchte und wiedersehen will. Das es nach zwei mal sehen keine mega Gefühle geben kann ist klar, aber es muss "gefunkt" haben. Zumindest bei mir.
 
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  • #107
Zitat von Rätsel:
Endlich ein Mann, der geradeaus sagt, was Sache ist. Danke für diesen Beitrag.
Die unterbewusste Einschätzung bei einem Treffen in den ersten Sekunden ist aber nichts männerspezifisches, sondern etwas menschenspezifisches... Eines der vielen unbewussten Verhaltensmuster, die so ablaufen.

Da gibt es genügend ernsthafte wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema.

Sicherlich, das wird bei jedem Menschen individuell etwas anders ausgeprägt sein.

Aber von einem relevanten geschlechterspezifischen Unterschied in diesem Aspekt habe ich bisher noch nicht gelesen.


Und ich halte es bei vielen Menschen durchaus für möglich, dass sich trotz nicht-so-toller Ersteinschätzung etwas ergibt, wenn man sich erst besser kennenlernt - und dann auf einer anderen Ebene feststellt: Oh, eigentlich ist der (oder die) ja doch ganz sympathisch, nett, intelligent oder was-auch-immer. Ich gehe davon aus, dass das auch Geschlechter-unabhängig ist.
 
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  • #108
Ich kann natürlich in erster Linie nur für mich sprechen.

Bei den Damen, in die ich mich bislang verguckt hatte, war das eine sehr schnelle Sache.
Für gewöhnlich war es sogar nach dem ersten, maximal zweiten Treffen...

Allersings denke ich, dass sich auch nach einem längeren Zeitraum, vielleicht ein paar Wochen, etwas entwickeln kann. Doch ob diese Möglichkeit besteht, merke ich auch direkt am Anfang.
Jemanden als potentiellen Partner auszuschließen finde deshalb ich wesentlich einfacher...

Anmerken muss ich aber, dass sich bei mir noch nie mehr daraus entwickelt hat, wenn nicht schon nach den ersten Treffen, auch wenn ich dennoch, bei gewissem Interesse, ohne verliebt zu sein, auf "Verdacht" nicht direkt den Riegel vorgeschoben habe.

Mit Online-Partnersuche habe ich allerdings noch keine Erfahrung gesammlt!
 

vhe

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  • #109
Zitat von Some42:
Und ich halte es bei vielen Menschen durchaus für möglich, dass sich trotz nicht-so-toller Ersteinschätzung etwas ergibt, wenn man sich erst besser kennenlernt - und dann auf einer anderen Ebene feststellt: Oh, eigentlich ist der (oder die) ja doch ganz sympathisch, nett, intelligent oder was-auch-immer.
Sicher, wenn man länger miteinander zu tun hat, denke ich auch, dass es sowas geben kann, bei Kollegen zum Beispiel, oder wenn man im selben Verein ist oder benachbart oder so.

Nur sind das eben leider nicht die "typischen" Dating-Situationen.
 
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  • #110
Zitat von vhe:
Sicher, wenn man länger miteinander zu tun hat, denke ich auch, dass es sowas geben kann, bei Kollegen zum Beispiel, oder wenn man im selben Verein ist oder benachbart oder so.

Nur sind das eben leider nicht die "typischen" Dating-Situationen.
Vor allem bei der Online Partnersuche. Da sind nicht wenige Menschen so gepolt, dass wenn es nicht bei der ersten Begegnung zu diesem "Kribbeln" kommt, dann haken sie es gedanklich gleich ab, und lassen sich online dann eben den Nächsten/die Nächste raus.
Das aktuelle Date kann ja ganz nett sein, aber man hat es gleich als "kein Beziehungsmaterial" abgespeichert, und dann kann sich auch nichtsmehr draus entwicklen.

Da ein Date ja von vorneherein auf die Frage "passt/passt nicht" rausläuft, ist es ja naheliegend, wenn man die Frage für sich schnell beantwortet haben möchte.

Lernt man jemanden über einen längeren Zeitraum über Freunde/Verein/Beruf kennen, dann stellt man sich die Frage erst nachdem man die Person besser kennen gelernt hat, und nicht schon nach dem ersten Eindruck.

Dazu muss ich sagen, dass ich überhaupt nicht so gepolt bin, sondern dieses Verhalten nur beobachtet habe. Aber ich finde es gleichmaßen verständlich (wenn/falls ja genügen gleichwertiger nachschub vorhanden ist, warum nicht?) wie auch ernüchternd.
 
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  • #111
Zitat von DerDogi:
Vor allem bei der Online Partnersuche. Da sind nicht wenige Menschen so gepolt, dass wenn es nicht bei der ersten Begegnung zu diesem "Kribbeln" kommt, dann haken sie es gedanklich gleich ab, und lassen sich online dann eben den Nächsten/die Nächste raus.
Das aktuelle Date kann ja ganz nett sein, aber man hat es gleich als "kein Beziehungsmaterial" abgespeichert, und dann kann sich auch nichtsmehr draus entwicklen.

Da ein Date ja von vorneherein auf die Frage "passt/passt nicht" rausläuft, ist es ja naheliegend, wenn man die Frage für sich schnell beantwortet haben möchte.

Lernt man jemanden über einen längeren Zeitraum über Freunde/Verein/Beruf kennen, dann stellt man sich die Frage erst nachdem man die Person besser kennen gelernt hat, und nicht schon nach dem ersten Eindruck.

Dazu muss ich sagen, dass ich überhaupt nicht so gepolt bin, sondern dieses Verhalten nur beobachtet habe. Aber ich finde es gleichmaßen verständlich (wenn/falls ja genügen gleichwertiger nachschub vorhanden ist, warum nicht?) wie auch ernüchternd.
Bis auf den letzten Absatz beschreibst du sehr treffend den Unterschied zwischen Online-Dating und Real-Life-Kennenlernen. Was ist denn daran ernüchternd? Wenn dich spontan eine Frau an der Kasse/der Bäckereitheke/dem Schützenfest ansprechen würde und nach nem Date fragt, diese Dame auf den ersten Blick dir aber als "nicht sympathisch" (egal ob innerlich oder äußerlich) erscheint, würdest du sie daten? Es könnte ja sein, dass sie nen obertollen Charakter und ein spannendes Hobby hat...
Über Freunde/Verein/Beruf ist man durch den sozialen Kontext oft gezwungen, zu Menschen, die einem anfangs unsympathisch sind, weiter in Kontakt zu bleiben. Dann ergibt sich die Chance auf ein tieferes Kennenlernen über einen längeren Zeitraum.
 
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  • #112
Zitat von Some42:
Ich gehe davon aus, dass das auch Geschlechter-unabhängig ist.
Ist es meiner Meinung nach nicht. Frauen versuchen auch schon im ersten Augenblick einer Begegnung so viel wie möglich zu erfassen und das Potenzial einzuschätzen, sie achten sogar auf viel mehr Dinge als ein Mann bei einer Frau. Im Gegensatz zu Männern besitzen Frauen aber die Fähigkeit, einen Mann mit der Zeit lieben zu lernen, der ihnen anfangs nicht zugesagt hat. Ich hätte jetzt nicht die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie als Beweis parat, das habe ich aber selbst schon mehrfach so erlebt und auch andere Frauen, die ich kenne, haben das. Außerdem hört und liest man immer wieder (wahre) Geschichten, in denen die Frau lange Zeit kein Interesse hatte, der Mann aber nicht locker gelassen hat und sich solange um sie bemüht hat, bis sie schließlich ja gesagt hat. Wenn ich wieder auf eine solche Geschichte stoße, kann ich einen Link posten, wenn’s von Interesse ist. Andersrum habe ich noch nie gehört, dass eine Frau mit der gleichen Vorgehensweise einen nicht interessierten Mann umstimmen konnte und letztendlich erfolgreich und glücklich damit wurde.
 
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Marlene

  • #113
Zitat von Rätsel:
Ist es meiner Meinung nach nicht. Frauen versuchen auch schon im ersten Augenblick einer Begegnung so viel wie möglich zu erfassen und das Potenzial einzuschätzen, sie achten sogar auf viel mehr Dinge als ein Mann bei einer Frau. Im Gegensatz zu Männern besitzen Frauen aber die Fähigkeit, einen Mann mit der Zeit lieben zu lernen, der ihnen anfangs nicht zugesagt hat. Ich hätte jetzt nicht die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie als Beweis parat, das habe ich aber selbst schon mehrfach so erlebt und auch andere Frauen, die ich kenne, haben das. Außerdem hört und liest man immer wieder (wahre) Geschichten, in denen die Frau lange Zeit kein Interesse hatte, der Mann aber nicht locker gelassen hat und sich solange um sie bemüht hat, bis sie schließlich ja gesagt hat. Wenn ich wieder auf eine solche Geschichte stoße, kann ich einen Link posten, wenn’s von Interesse ist. Andersrum habe ich noch nie gehört, dass eine Frau mit der gleichen Vorgehensweise einen nicht interessierten Mann umstimmen konnte und letztendlich erfolgreich und glücklich damit wurde.
Das ist interessant, Rätsel, da könnte etwas dran sein. Aber, es gibt auch wirklich "aussichtslose" Männer, da können sie sich so lange bemühen, wie es nur geht und Frau möchte nicht. Wahrscheinlich ist die Voraussetzung für Deine "These" eine gewisse Ambivalenz ihm gegenüber.
 
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  • #114
Zitat von Marlene:
Das ist interessant, Rätsel, da könnte etwas dran sein. Aber, es gibt auch wirklich "aussichtslose" Männer, da können sie sich so lange bemühen, wie es nur geht und Frau möchte nicht. Wahrscheinlich ist die Voraussetzung für Deine "These" eine gewisse Ambivalenz ihm gegenüber.
Ich kenn das auch eher so.

Immer wenn ich nicht vom ersten Moment an bei der Frau ein spezielles Interesse ausgelöst hab, war es aussichtslos. Mit dem Danbleiben und Kennenlernen (lassen), konnte ich dann höchstens erreichen, dass sie mich als Mensch schätzt aber nie als Mann.

Ich hab schon oft sowas gehört wie "Du bist so ein toller Mensch, diejenige die dich abkriegt wird sich glücklich schätzen können", aber noch nie hat sich eine Frau dabei überlegt, dass sie diese "Glückliche" sein könnte, bzw. war ihr das egal.

Ich dagegen hab mich durchaus schon in Frauen verliebt, die mich auf den ersten Blick nicht so angesprochen hatten. Also es geht auch so rum.
 
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  • #115
Zitat von Rätsel:
Andersrum habe ich noch nie gehört, dass eine Frau mit der gleichen Vorgehensweise einen nicht interessierten Mann umstimmen konnte und letztendlich erfolgreich und glücklich damit wurde.
Mit "hinterherlaufen" - mh - keine Ahnung.

Aber was vhe oben meinte, zwischen Kollegin und Kollege, oder Mitgliedern im Sportverein, oder Nachbarn o.ä. bin ich sicher, dass das auch bei Männern oft vorkommt, dass man eine Frau zuerst "ok" oder "ganz nett" findet, aber nicht besonders, und dann entwickelt sich ganz unerwartet im Laufe der Zeit das gewisse "mehr".

Ich bin mir nach wie vor ziemlich sicher, dass das ziemlich geschlechterunabhängig ist.

Das habe ich auch durchaus schon selber so bei mir gefühlt - leider gilt das in meinem Fall dann nicht umgekehrt für die Frauen, da kann ich mich eigentlich vollumfänglich DerDogi anschließen. :-/

Da kommt es höchstens dazu, dass sie dann immerhin doch ganz gerne mit einem Quatschen und man sich unterhalten kann - nachdem man zunächst einfach völlig ignoriert und gemieden wird - aber "mehr" wurde auf deren Seite dann nie draus.
 
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  • #116
Zitat von Rätsel:
Andersrum habe ich noch nie gehört, dass eine Frau mit der gleichen Vorgehensweise einen nicht interessierten Mann umstimmen konnte und letztendlich erfolgreich und glücklich damit wurde.
Meine These dazu: Männer haben eine größere "Grundtoleranz" bei der Auswahl von Frauen. Zeigt man einer Frau 100 Bilder von Männern und fragt ab, ob sie gerne Sex mit diesem Mann hätten, wird dabei eine niedrige Zahl herauskommen, ich würde schätzen unter 10. Männer sind da wesentlich offener, ich denke, eine Zahl zwischen 25-50 von 100 Frauen ist nicht völlig abwegig. Da Männer also eh nicht so wählerisch wie Frauen sind, muss eine Frau, die durchgefallen ist, schon recht weit vom Idealbild des Mannes abweichen. Hier ist also die Chance, dass ein Mann dann durch intensiveres Kennenlernen seine Meinung ändert, deutlich kleiner. Wohingegen eine Frau, die von vorneherein mehr Männer in der Anfangsphase aussortiert, eher die Chance hat, bei den vielen Aussortierten doch noch einen zu finden, der dann passt.

Wäre mal ne interessante Studie, ob ich mit dieser These richtig liege ;-)
 
G

Gast

  • #117
Kommt auf die Männer an. Ich z.B. habe einen sehr erlesenen Geschmack und mir liegt auch nichts daran, Männer kleinzureden.
 
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  • #118
Das klingt erstmal plausibel und könnte sich auch evolutionär erklären lassen.

Primär dient die Partnersuche schließlich der Fortpflanzung und somit Arterhaltung.
Für eine Frau bedeutet ein Kind aber eine Verpflichtung. Sie muss das Kind austragen und stillen. Der Mann ist in dieser Zeit nicht direkt eingeschränkt.

Natürlich sind wir von dem rein biologischen Standpunkt schon ein wenig weiter entfernt, dennoch ist er zumindest unterbewusst mit Sicherheit noch ein großer Faktor.

Eine Studie, wie du sie nennst, Git80, kenne ich auch nicht, aber wohl die eben genannte Erklärung, die ich schon mehrfach in Fachartikeln gelesen habe.

Aber aus dieser Überlegung finde ich es auch gerechtfertigt, sollten Frauen wählerischer sein.