Sevilla21

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  • #31
Lieber @Ufin,
solltest Du Dich jemals verlieben, sind alle Wörter, welche hier zu lesen waren Schall und Rauch!

Denn es ist Dir dann egal, wer sie ist. Wie sie heißt. Woher sie kommt. Ob sie ein Haus hat. Welches Auto sie fährt. Was sie davor gemacht hat. Ob sie Kinder hat...

Man entwickelt ungeheure Kräfte und setzt Dinge in Bewegung, welche man davor niemalsnicht für möglich gehalten hätte! Man möchte die Welt umarmen.
Man schwebt über allem, als würde man den Boden nicht betreten. Es fühlt sich alles wunderbar leicht an.:)

Lieber Ufin, ich wünsche Dir dieses Glück, so wie ich es allen Suchenden und glücklich Verliebten hier vergönne.
Mit der einzigen Hoffnung, dass sie für Dich genau so empfindet!:)

Alles Gute für Deine Suche!
 
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  • #32
Was also macht hier das letzte Bisschen, was fehlt, aus?
... viel mehr als nur "das letzte Bisschen" ;), aber das wurde in den vorigen Beiträgen auch schon sehr schön beschrieben.
*hofftdasirgendwannauchwiederzuerleben ... seufz*

Ich will mich nicht mit "wenn es halt passt" zufrieden geben, da ich bisher noch bei keinem potentiellen Partner ein besonderes Gefühl hatte, dass es mehr oder weniger "passen" könnte
Es gibt in meinem Bekanntenkreis auch einige Personen, die eine Beziehung eingegangen sind, weil es "passt" und das besser ist als alleine zu sein.
Wenn man einen guten Freundeskreis hat ist dieses Gefühl der Einsamkeit bzw. die Sehnsucht nach einem Menschen mit dem man alles Teilen kann nicht so groß und der "Unterschied" erscheint möglicherweise geringer.
Wenn man den/die Eine/n dann aber gefunden hat, merkt man, dass da Welten dazwischen liegen ;) ...

Für mich gehört auf jeden Fall viel mehr (v.a. Gefühl) dazu, als nach gewissen Kriterien einen Partner zu finden mit dem es "nur passt" ... (vermutlich ist das auch der Grund dafür, dass ich mir mit dem OD schwer tue - hier zählen zumindest am Beginn nur diese Kritieren :().

Und für mich brechen definitiv auch Welten zusammen, wenn meine guten Freunde mich verabschieden. Meine letzte "Freundschafts-Trennungsphase" hat in etwa drei Monate gedauert und es ist immer noch "irgendwie komisch" bis jetzt. Auch wenn ich da nicht aus Erfahrung berichten kann, aber ich schätze so würde es auch bei einer Frau, mit der man in einer Beziehung war
gehen.
Ja, wenn eine Beziehung in die Brüche geht, kann das sehr schmerzhaft sein (abhängig davon wie die Intensität einer Beziehung war und warum diese zerbrochen ist). Wenn man aber eine Beziehung sucht, sollte man sich davon nicht abhalten lassen, weil man dann auch die Chance auf sehr viele schöne Dinge verpassen kann ...

Zumindest hoffe ich das, denn wenn es noch intensiver wird, weiß ich nicht, ob ich emotional für die Welt der Beziehungen geschaffen bin :)
Du glaubst gar nicht, was man alles schaffen kann ;).

Und ich wollte auch keine Hilfe oder Tipps, ich versuche nur das Thema etwas besser zu verstehen und bin da über jede Meinung glücklich
:)
 
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  • #33
d'accord
Man schwebt über allem, als würde man den Boden nicht betreten. Es fühlt sich alles wunderbar leicht an.
Und dann kann es passieren, dass das Schweben endet und man hart auf den Boden kracht, weil Verliebtsein allein doch nicht reicht und man merkt, dass die rosarote Brille vieles ausgeblendet hat, das für eine Partnerschaft relevant ist. Dann kann man noch immer verliebt sein, muss aber betroffen feststellen, dass es trotzdem nicht klappt und eine Partnerschaft einen kaputt machen würde. Der Verstand sieht das ein, aber die Schmetteringe flattern noch einige Zeit schmerzhaft im Bauch.
 
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Wildflower

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  • #34
Der Unterschied ist doch, dass man sich liebt. Und Sex. Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch, was du meinst?

Ich habe das ja erlebt, bin mit meinem besten Freund zusammen jetzt. Er war bis vor einem Jahr der Mann meiner Freundin. Die Trennung hatte mit mir aber nichts zu tun, meine Freundin hat sich neu verliebt, das nur fürs Protokoll.

Wir waren schon immer, also seit so 7 Jahren, ein Topteam, haben viele ähnliche Interessen, jeder einen Hund usw. Da haben wir früher oft darüber gelacht.

Und dann kam halt der Moment, wo plötzlich alles anders war. Und ja klar, diese tiefe Freundschaft bleibt ja, aber dazugekommen ist die körperliche Anziehung, der Sex und Liebe. Wir lachen da selbst manchmal drüber, was Gefühle alles so ändern. Ich habe da halt den direkten Vergleich von Freundschaft und Partnerschaft mit dem gleichen Mann und kann sagen, es ist emotional komplett anders. Eigentlich hat die Liebe alles verändert, bis auf die Tatsache, dass man so gut zusammenpasst wie vorher. :)

Habe erst heute diesen "Strang" geöffnet, weil mir das Thema interessant erschien.
Was Du hier beschreibst ist mir ja auch passiert und ich kann das sehr gut nachvollziehen.
Da kennt man einen Menschen seit Jahren, schätzt ihn und möchte seine Freundschaft nicht missen und dann........ja, dann passiert da etwas , das man nicht beschreiben kann, weil man nicht weiß, was da eigentlich passiert ist.
Da gibt es den berühmten 'Klick' und man findet sich in einer Situation wieder in der man sich fragt, warum ist das jetzt eigentlich passiert ?
Warum ist das nicht schon früher passiert ?
Ich habe darauf bisher noch keine Antwort gefunden.
Hast Du eine Antwort darauf ?
Das einzige was mir klargeworden ist ist, dass das Leben zu jeder Zeit eine Überraschung bereithalten kann ohne das man darauf irgendeinen Einfluss nehmen kann.
 
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  • #35
Für mich gehört auf jeden Fall viel mehr (v.a. Gefühl) dazu, als nach gewissen Kriterien einen Partner zu finden mit dem es "nur passt" ... (vermutlich ist das auch der Grund dafür, dass ich mir mit dem OD schwer tue - hier zählen zumindest am Beginn nur diese Kritieren :().
Das macht die Partnersuche - Nein! - das Partnerfinden ja so schwierig. Es muss vieles zusammenkommen.
  • Gefühle: Ohne das (anfängliche) Gefühl der Verliebtheit kann allenfalls eine gute Bekanntschaft oder in seltenen Fällen Freundschaft entstehen.
    - schon erlebt beim OD
  • Charakterliche Passung und gute Kommunikationsbasis: Ohne diese kann eine (beginnende) Partnerschaft leicht den Bach runter gehen. - schon erlebt beim OD
  • Ähnlicher Lebensstil und gemeinsame Interessen: Fehlen diese, besteht die Gefahr, dass jede seiner eigenen Wege geht und das Interesse an Dingen, die dem anderen wichtig sind, begrenzt ist. - schon erlebt beim OD
  • Ähnliche Vorstellungen von einer Partnerschaft: Sind diese nicht gegeben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das es zu einem laufenden Gezerre in verschiedene Richtungen kommt. - schon erlebt beim OD
  • Praktische Aspekte, wie z.B. Wohnort: Hier gibt es organisatorische Probleme zu lösen; sowohl beim Kennenlernen als auch in Falle einer daraus resultierenden Partnerschaft.
 
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  • #36
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Wildflower

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  • #38
... viel mehr als nur "das letzte Bisschen" ;), aber das wurde in den vorigen Beiträgen auch schon sehr schön beschrieben.
*hofftdasirgendwannauchwiederzuerleben ... seufz*


Es gibt in meinem Bekanntenkreis auch einige Personen, die eine Beziehung eingegangen sind, weil es "passt" und das besser ist als alleine zu sein.
Wenn man einen guten Freundeskreis hat ist dieses Gefühl der Einsamkeit bzw. die Sehnsucht nach einem Menschen mit dem man alles Teilen kann nicht so groß und der "Unterschied" erscheint möglicherweise geringer.
Wenn man den/die Eine/n dann aber gefunden hat, merkt man, dass da Welten dazwischen liegen ;) ...

Für mich gehört auf jeden Fall viel mehr (v.a. Gefühl) dazu, als nach gewissen Kriterien einen Partner zu finden mit dem es "nur passt" ... (vermutlich ist das auch der Grund dafür, dass ich mir mit dem OD schwer tue - hier zählen zumindest am Beginn nur diese Kritieren :().


Ja, wenn eine Beziehung in die Brüche geht, kann das sehr schmerzhaft sein (abhängig davon wie die Intensität einer Beziehung war und warum diese zerbrochen ist). Wenn man aber eine Beziehung sucht, sollte man sich davon nicht abhalten lassen, weil man dann auch die Chance auf sehr viele schöne Dinge verpassen kann ...


Du glaubst gar nicht, was man alles schaffen kann ;).


:)

Dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen und schöner hätte man das nicht sagen können !
100 % Zustimmung !
 

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  • #39
d'accord

Und dann kann es passieren, dass das Schweben endet und man hart auf den Boden kracht, weil Verliebtsein allein doch nicht reicht und man merkt, dass die rosarote Brille vieles ausgeblendet hat, das für eine Partnerschaft relevant ist. Dann kann man noch immer verliebt sein, muss aber betroffen feststellen, dass es trotzdem nicht klappt und eine Partnerschaft einen kaputt machen würde. Der Verstand sieht das ein, aber die Schmetteringe flattern noch einige Zeit schmerzhaft im Bauch.

Ja da hast Du recht, Verliebtsein allein reicht nicht.
Aber das kann man immer.......hart auf den Boden knallen. In allen Lebensbereichen.
Sollte man deshalb mit einem 'Schutzanzug' durch's Leben gehen ?
Sollte man deshalb schon alles infrage stellen bevor man etwas beginnt, sich auf etwas einlässt, sich überhaupt jemals verliebt ?
Natürlich sollte man nicht seinen Verstand vollständig ausschalten. Das wäre genauso falsch.
Du hast auch recht, dass Schmetterlinge noch sehr lange schmerzhaft im Bauch flattern können, aber heißt das, dass man um nicht verletzt zu werden vorher alles rational durchdenken und prüfen muss ?
Kann man das überhaupt ?
Egal wie eine Beziehung zerbricht, es wird wehtun.
Sollte man sie deshalb nie eingehen ?
Ich habe die Liebe meines Lebens geheiratet als ich 20 war, OHNE den Verstand allzu sehr zu bemühen. "Nur" aus Liebe.
Diese Beziehung hielt knapp 41 Jahre. Dann ist er gestorben.
Glaub mir, das hat wirklich wehgetan.
Hätte ich mich auf diese Beziehung deshalb lieber nicht einlassen sollen ?
 
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  • #40
Mir auch. Manchmal. :) Wie gehst du damit um?
Ich glaube, als Teenie konnte ich das ganz gut wegstecken. War halt so gefangen/ergeben in der Situation. Ich bin aber auch heute noch eher wagemutig, schätze ich und Mut gehört ja nun mal dazu. Ist aber schwierig. Manchmal.

JA, JA, JA !
Bleib wagemutig.
Trotzdem oder gerade weil es manchmal schwierig werden kann.
 
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Wildflower

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  • #41
Bis es sich irgendwann dreht und dein Herzchen mehr hüpft, wenn dein Hund dich begrüßt ... ;)
Boah, klingt das negativ, sorry! Nicht dass du denkst, ich gehe automatisch davon aus, und selbstverständlich wünsche ich dir das nicht.
Aber der Gedanke zeigt einen weiteren Punkt auf, bei der eine Partnerschaft intensiver sein kann: Beziehungsarbeit. Und es stellt sich dann die Frage, wie man die Intensität in den positiven Bereichen erhalten kann. Also natürlich nur für die, die das wollen, nicht für die, für die das Negative auch unbedingt dazugehört.

Also das klingt ja wirklich sehr "böse" ( LOL) !;););)
Soweit sollte man es doch wirklich nicht kommen lassen, oder ?
Aber 'Beziehungsarbeit' ist wirklich der richtige Ansatz, da hast Du völlig recht.
Hinzu kommt noch 'Kommunikation'.
Vielleicht sollte man auch die Erwartungen an sich selbst immer mal wieder einer kritischen Prüfung unterziehen und nicht nur die Erwartungen, die man an einen Partner stellt ?
Zumindest wären das schon mal zwei Schritte in die richtige Richtung.
 
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apfelstrudel

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  • #42
d'accord

Und dann kann es passieren, dass das Schweben endet und man hart auf den Boden kracht, weil Verliebtsein allein doch nicht reicht und man merkt, dass die rosarote Brille vieles ausgeblendet hat, das für eine Partnerschaft relevant ist. Dann kann man noch immer verliebt sein, muss aber betroffen feststellen, dass es trotzdem nicht klappt und eine Partnerschaft einen kaputt machen würde. Der Verstand sieht das ein, aber die Schmetteringe flattern noch einige Zeit schmerzhaft im Bauch.
Bist heimlich von umberto ecco auf stephen king gewechselt?
*schauder*
 
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apfelstrudel

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  • #43
Ja da hast Du recht, Verliebtsein allein reicht nicht.
Aber das kann man immer.......hart auf den Boden knallen. In allen Lebensbereichen.
Sollte man deshalb mit einem 'Schutzanzug' durch's Leben gehen ?
Sollte man deshalb schon alles infrage stellen bevor man etwas beginnt, sich auf etwas einlässt, sich überhaupt jemals verliebt ?
Natürlich sollte man nicht seinen Verstand vollständig ausschalten. Das wäre genauso falsch.
Du hast auch recht, dass Schmetterlinge noch sehr lange schmerzhaft im Bauch flattern können, aber heißt das, dass man um nicht verletzt zu werden vorher alles rational durchdenken und prüfen muss ?
Kann man das überhaupt ?
Egal wie eine Beziehung zerbricht, es wird wehtun.
Sollte man sie deshalb nie eingehen ?
Ich habe die Liebe meines Lebens geheiratet als ich 20 war, OHNE den Verstand allzu sehr zu bemühen. "Nur" aus Liebe.
Diese Beziehung hielt knapp 41 Jahre. Dann ist er gestorben.
Glaub mir, das hat wirklich wehgetan.
Hätte ich mich auf diese Beziehung deshalb lieber nicht einlassen sollen ?
Das ist schon ein problem mit dem alter, denk ich. Man wird misstrauisch, vorsichtig... verläßt sich zu wenig aufs gefühl. Und dann ist er vielleicht dahin, der moment in dem eine freundschaft zur partnerschaft hätte werden können... eine liebe entstehen.
Ziegelsteine die wir mühsam aufgeschlichtet haben um uns zu schützen, wieder einzureißen ist dann eine zusätzliche überwindung auf dem weg in eine gemeinsame zukunft.
Ach was ist die welt so grausam. :(
 
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Wildflower

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  • #44
Das ist schon ein problem mit dem alter, denk ich. Man wird misstrauisch, vorsichtig... verläßt sich zu wenig aufs gefühl. Und dann ist er vielleicht dahin, der moment in dem eine freundschaft zur partnerschaft hätte werden können... eine liebe entstehen.
Ziegelsteine die wir mühsam aufgeschlichtet haben um uns zu schützen, wieder einzureißen ist dann eine zusätzliche überwindung auf dem weg in eine gemeinsame zukunft.
Ach was ist die welt so grausam. :(

Ja das stimmt. Wobei ich glaube, es hat weniger mit dem Alter zu tun.
Ich glaube, es ist eher eine Frage des Naturells.
Für mich hat Gefühl eine höhere Priorität als Rationalität. Das war in meiner Jugend so und hat sich jetzt in meinem "hohen" Alter nicht geändert.:):):)
Ich habe, für heutige Verhältnisse, sehr früh geheiratet und habe es keinen einzigen Tag meines Lebens bereuen müssen.
Gut, das ist vielleicht kein allgemeingültiger Maßstab und ja, es hätte auch schiefgehen können.
Wenn ich es aber nicht gewagt hätte, dann hätte ich es auch nie herausfinden können.
Wir haben auch nicht nur Höhen gehabt und mussten einige Male feststellen, dass wir an unsere "Grenzen" gestoßen sind. Aber wir wußten immer, dass wir uns lieben und das "in guten wie in schlechten Zeiten" nicht nur eine leere Worthülse ist.
Aber man muss das auch wirklich wollen.
Verletzte Eitelkeiten helfen da nicht wirklich.
 
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apfelstrudel

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  • #45
Ja das stimmt. Wobei ich glaube, es hat weniger mit dem Alter zu tun.
Ich glaube, es ist eher eine Frage des Naturells.
Für mich hat Gefühl eine höhere Priorität als Rationalität. Das war in meiner Jugend so und hat sich jetzt in meinem "hohen" Alter nicht geändert.:):):)
Ich habe, für heutige Verhältnisse, sehr früh geheiratet und habe es keinen einzigen Tag meines Lebens bereuen müssen.
Gut, das ist vielleicht kein allgemeingültiger Maßstab und ja, es hätte auch schiefgehen können.
Wenn ich es aber nicht gewagt hätte, dann hätte ich es auch nie herausfinden können.
Wir haben auch nicht nur Höhen gehabt und mussten einige Male feststellen, dass wir an unsere "Grenzen" gestoßen sind. Aber wir wußten immer, dass wir uns lieben und das "in guten wie in schlechten Zeiten" nicht nur eine leere Worthülse ist.
Aber man muss das auch wirklich wollen.
Verletzte Eitelkeiten helfen da nicht wirklich.
Hm... ich gönn dir dein glück von herzen. Es ist einfach schön anzusehen.
Man muss sich eben auch finden lassen, vom glück und von der liebe :)
Die fähigkeit es zu fassen... ein eigenes thema. ;)
 
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  • #47
Das macht die Partnersuche - Nein! - das Partnerfinden ja so schwierig. Es muss vieles zusammenkommen.

Ja, stimmt, aber eben die Gewichtung dieser Aspekte ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.
Bei mir ist "das Gefühl" bei der Partnersuche weit wichtiger ist als z. B. praktische Aspekte (da bin ich kompromissbereit ;)).
Damit das auch auf beiden Seiten passt, sind wir wieder beim Glück ;).
 
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  • #48
Mir auch. Manchmal. :) Wie gehst du damit um?
...

Wenn "es passt", werde ich mich trotzdem wieder auf jemanden einlassen, weil ich nicht ohne leben kann (naja, meine Trennung war auch recht harmlos). Schmerzen und Angst nehme ich in Kauf...
Angst kann Gefühle einerseits irre verstärken, andererseits sollte man im Extremfall vielleicht drüber reden (muss nicht der Partner sein), sonst macht es einen kaputt.
 
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Wildflower

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  • #49
Ja, vielleicht hält ja auch das (bewusst oder unbewusst) manche ab, sich einzulassen

Wenn man jung ist zählen NUR die Schmetterlinge im Bauch. Man ist viel eher bereit sich 'einzulassen', man ist neugierig und experimentierfreudig.
Dann kommt irgendwann der "Alltag" und dann zeigt sich, wie man selber "tickt".
Ist man kompromissbereit oder beharrt man auf dem eigenen Standpunkt.
Will man an der Beziehung arbeiten oder will man den Weg des geringsten Widerstandes gehen.
Mit zunehmenden Alter wird man immer kritischer. Aber wird man auch immer selbskritischer ?
Man muss im Leben immer lernen, auch mit Verletzungen umzugehen, und da kommt einem dann sein eigenes Naturell "zuhilfe" ODER es "steht einem im Weg".
Wer nicht oder nur wenig bereit ist Kompromisse einzugehen wird wahrscheinlich immer 'ein Haar in der Suppe' finden.
Im besten Falle ist man dann eben sehr lange auf der Suche, im schlechtesten Fall wird man nie fündig.
 
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  • #50
Hm... ich gönn dir dein glück von herzen. Es ist einfach schön anzusehen.
Man muss sich eben auch finden lassen, vom glück und von der liebe :)
Die fähigkeit es zu fassen... ein eigenes thema. ;)

Danke Dir sehr.
Ich bin ein grenzenloser Optimist. Das habe ich mir nicht 'ausgesucht', das wurde mir 'mitgegeben' und darüber bin ich sehr glücklich.
Menschen die weniger optimistisch sind versuche ich oft zu animieren etwas positiver zu denken und sich nicht unterkriegen zu lassen. Manchmal gelingt das aber sehr oft auch nicht.
Manchmal hilft es schon, sie zum Nachdenken anzuregen.
 
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AnnaConda

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  • #51
Habe erst heute diesen "Strang" geöffnet, weil mir das Thema interessant erschien.
Was Du hier beschreibst ist mir ja auch passiert und ich kann das sehr gut nachvollziehen.
Da kennt man einen Menschen seit Jahren, schätzt ihn und möchte seine Freundschaft nicht missen und dann........ja, dann passiert da etwas , das man nicht beschreiben kann, weil man nicht weiß, was da eigentlich passiert ist.
Da gibt es den berühmten 'Klick' und man findet sich in einer Situation wieder in der man sich fragt, warum ist das jetzt eigentlich passiert ?
Warum ist das nicht schon früher passiert ?
Ich habe darauf bisher noch keine Antwort gefunden.
Hast Du eine Antwort darauf ?
Das einzige was mir klargeworden ist ist, dass das Leben zu jeder Zeit eine Überraschung bereithalten kann ohne das man darauf irgendeinen Einfluss nehmen kann.
Warum das nicht früher passiert ist kann ich bei uns ganz klar sagen. Wir waren beide liiert und alle miteinander befreundet. Wir haben uns immer sehr gemocht, aber nie über irgendwas anderes nachgedacht, das war nie Thema. Und ich bin auch sehr froh darum, dass unsere beiden Beziehungen (bei ihm die langjährige Ehe), nicht daran zerbrochen sind, dass wir uns ineinander verliebt haben. Das kam erst ein Jahr danach, genau der richtige Zeitpunkt, frei im Kopf, und für uns ganz wichtig, die Kinder freuen sich auch. Das wäre garantiert vor einem Jahr nicht so gewesen, wäre unsere Liebe die Ursache für die Trennungen gewesen. So passt es halt alles. Wie sowas kommt, ich weiß es nicht. :) Sollte wohl so sein. :)
 
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  • #52
Warum das nicht früher passiert ist kann ich bei uns ganz klar sagen. Wir waren beide liiert und alle miteinander befreundet. Wir haben uns immer sehr gemocht, aber nie über irgendwas anderes nachgedacht, das war nie Thema. Und ich bin auch sehr froh darum, dass unsere beiden Beziehungen (bei ihm die langjährige Ehe), nicht daran zerbrochen sind, dass wir uns ineinander verliebt haben. Das kam erst ein Jahr danach, genau der richtige Zeitpunkt, frei im Kopf, und für uns ganz wichtig, die Kinder freuen sich auch. Das wäre garantiert vor einem Jahr nicht so gewesen, wäre unsere Liebe die Ursache für die Trennungen gewesen. So passt es halt alles. Wie sowas kommt, ich weiß es nicht. :) Sollte wohl so sein. :)

Ich hatte das mit dem "nicht früher passiert" etwas anders gemeint.
Bei uns war die Ausgangssituation ähnlich wie bei Dir. Wir waren befreundet.
Wir kannten uns seit 23 Jahren (mein verstorbener Mann und er vielleicht noch fünf Jahre länger ).
Wir 4 haben uns nicht so oft gesehen weil der Atlantik zwischen uns lag.
Seine verstorbene Frau war ein wunderbarer Mensch und ich mochte sie sehr.
Nach dem Tod seiner Frau vor elf Jahren haben wir ihn unterstützt wo wir konnten und als mein Mann vor 5 Jahren starb hat er mich "aufgefangen".
( Er hat leider keine Kinder und mein Sohn hat seine eigene Familie und hatte mit seiner eigenen Trauer umzugehen.)
So kam es, dass wir uns seit 2014 regelmäßig 2- 3 mal im Jahr gesehen haben. Manchmal in D, öfter in U.S. weil er bis zum letzten Jahr noch gearbeitet hat.
Warum ist "es" also nicht schon 2015, 2016, 2017 "passiert" ?
Welchen Einflüssen muss man ausgesetzt sein, das überhaupt etwas passiert ?........Tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert......
Nun, ich versuche nicht, es tot zu analysieren.
Wir genießen es einfach nur.
 
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  • #53
Ich hatte das mit dem "nicht früher passiert" etwas anders gemeint.
Bei uns war die Ausgangssituation ähnlich wie bei Dir. Wir waren befreundet.
Wir kannten uns seit 23 Jahren (mein verstorbener Mann und er vielleicht noch fünf Jahre länger ).
Wir 4 haben uns nicht so oft gesehen weil der Atlantik zwischen uns lag.
Seine verstorbene Frau war ein wunderbarer Mensch und ich mochte sie sehr.
Nach dem Tod seiner Frau vor elf Jahren haben wir ihn unterstützt wo wir konnten und als mein Mann vor 5 Jahren starb hat er mich "aufgefangen".
( Er hat leider keine Kinder und mein Sohn hat seine eigene Familie und hatte mit seiner eigenen Trauer umzugehen.)
So kam es, dass wir uns seit 2014 regelmäßig 2- 3 mal im Jahr gesehen haben. Manchmal in D, öfter in U.S. weil er bis zum letzten Jahr noch gearbeitet hat.
Warum ist "es" also nicht schon 2015, 2016, 2017 "passiert" ?
Welchen Einflüssen muss man ausgesetzt sein, das überhaupt etwas passiert ?........Tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert......
Nun, ich versuche nicht, es tot zu analysieren.
Wir genießen es einfach nur.
Ach so, ihr wart beide schon länger allein. Tja, das weiß man nicht. Glaube aber, dass eine Trauerphase, in der man schlicht einfach nix anderes sieht, viel länger dauert, als eine Beziehung abzuhaken. Zu trauern braucht so viel Zeit, Kraft, Energie, da ist man doch lange nur mit sich selbst beschäftigt, besonders wenn man den Menschen noch sehr geliebt hat, als er starb. Alles hat seine Zeit, sich diese zu nehmen ist so wichtig und man kann das mE nicht wirklich selbst beeinflussen, wann man wieder frei für was Neues ist. Sehr individuell.

Meine ältere Tochter ist mit 10 Monaten an Leukämie gestorben, ich hatte in der kurzen Phase ihrer Krankheit Kontakt mit vielen ebenso betroffenen Eltern, manche haben danach sofort ein weiteres Kind gewollt, manche waren lange völlig blockiert im Kopf und konnten sich das nicht vorstellen. Ich habe 4 Jahre gebraucht, bis ich wieder bereit war. Ist wirklich bei jedem anders. Warum manches so ist wie es ist wird man nie nachvollziehen können. Muss man ja auch nicht
 
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Bastille

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  • #55
Ich möchte wirklich nicht abwertend klingen, eher das Gegenteil war mein Ziel. Man verliebt sich in eine Person, richtig? Nicht in eine Frau oder einen Mann. Sondern in einen Charakter. Da finde ich das Wort Individuum besser gewählt, als Frau. Aber da es mehreren Leuten schlecht aufstößt, tut es mir Leid, ich versuche mich zu bessern. Aber ich denke, das zeigt mal wieder meine etwas distanziertere Art ;)

@Ufin
Das finde ich interessant.
Auch wenn es in meinem Leben Frauen gibt, denen ich mich liebevoll verbunden fühle, verlieben tue ich mich dennoch nur in Männer.
Könntest du dich denn auch in einen Mann verlieben, wenn es nur um den Charakter geht? Oder definiere ich verlieben einfach nur anders als du?
Für mich ist verlieben immer im romantischen Sinne gemeint. Liebe hingegen kann sich auf vielen Ebenen abspielen.
Vielleicht kommt es deshalb zu den Konfusionen?

Btw: An der Gegenthesen-Frau bleib mal dran, klingt super! :)
 
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  • #57
Ich hatte das mit dem "nicht früher passiert" etwas anders gemeint.
Bei uns war die Ausgangssituation ähnlich wie bei Dir. Wir waren befreundet.
Wir kannten uns seit 23 Jahren (mein verstorbener Mann und er vielleicht noch fünf Jahre länger ).
Wir 4 haben uns nicht so oft gesehen weil der Atlantik zwischen uns lag.
Seine verstorbene Frau war ein wunderbarer Mensch und ich mochte sie sehr.
Nach dem Tod seiner Frau vor elf Jahren haben wir ihn unterstützt wo wir konnten und als mein Mann vor 5 Jahren starb hat er mich "aufgefangen".
( Er hat leider keine Kinder und mein Sohn hat seine eigene Familie und hatte mit seiner eigenen Trauer umzugehen.)
So kam es, dass wir uns seit 2014 regelmäßig 2- 3 mal im Jahr gesehen haben. Manchmal in D, öfter in U.S. weil er bis zum letzten Jahr noch gearbeitet hat.
Warum ist "es" also nicht schon 2015, 2016, 2017 "passiert" ?
Welchen Einflüssen muss man ausgesetzt sein, das überhaupt etwas passiert ?........Tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert......
Nun, ich versuche nicht, es tot zu analysieren.
Wir genießen es einfach nur.

In meinem Bekanntenkreis gibt es eine ganz ähnliche Geschichte. Zwei, die lange befreundet waren, innerhalb der Familie und des Freundeskreises vieles gemeinsam unternommen haben. Nach dem Tod der jeweiligen Partner, haben sie sich gegenseitig geholfen und unterstützt. Aus ihnen ist auch ein glückliches Paar geworden, die jetzt zusammen leben. Sie kennen sich daher schon lange, manchmal ergeben sich einfach Wege, die vorher nicht möglich waren, wohl auch gar nicht im Raum standen. Wichtig ist doch, was heute ist ... auf jeden Fall, wünsche ich dir viel Glück. :)
 
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  • #58
In meinem Bekanntenkreis gibt es eine ganz ähnliche Geschichte. Zwei, die lange befreundet waren, innerhalb der Familie und des Freundeskreises vieles gemeinsam unternommen haben. Nach dem Tod der jeweiligen Partner, haben sie sich gegenseitig geholfen und unterstützt. Aus ihnen ist auch ein glückliches Paar geworden, die jetzt zusammen leben. Sie kennen sich daher schon lange, manchmal ergeben sich einfach Wege, die vorher nicht möglich waren, wohl auch gar nicht im Raum standen. Wichtig ist doch, was heute ist ... auf jeden Fall, wünsche ich dir viel Glück. :)

Ich danke Dir sehr für Deine Wünsche.
 
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  • #59
Ach so, ihr wart beide schon länger allein. Tja, das weiß man nicht. Glaube aber, dass eine Trauerphase, in der man schlicht einfach nix anderes sieht, viel länger dauert, als eine Beziehung abzuhaken. Zu trauern braucht so viel Zeit, Kraft, Energie, da ist man doch lange nur mit sich selbst beschäftigt, besonders wenn man den Menschen noch sehr geliebt hat, als er starb. Alles hat seine Zeit, sich diese zu nehmen ist so wichtig und man kann das mE nicht wirklich selbst beeinflussen, wann man wieder frei für was Neues ist. Sehr individuell.

Meine ältere Tochter ist mit 10 Monaten an Leukämie gestorben, ich hatte in der kurzen Phase ihrer Krankheit Kontakt mit vielen ebenso betroffenen Eltern, manche haben danach sofort ein weiteres Kind gewollt, manche waren lange völlig blockiert im Kopf und konnten sich das nicht vorstellen. Ich habe 4 Jahre gebraucht, bis ich wieder bereit war. Ist wirklich bei jedem anders. Warum manches so ist wie es ist wird man nie nachvollziehen können. Muss man ja auch nicht

Oh, das tut mir sehr leid für Dich und schön, dass Du daran nicht zerbrochen bist.
 
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  • #60
Oh, das tut mir sehr leid für Dich und schön, dass Du daran nicht zerbrochen bist.
Danke euch. *knuddel*

Dir, Wildflower, wollte ich damit nur sagen, dass das Trauern ein sehr eigener Prozeß ist, der oft unbewußt lange keinen Raum läßt für einen Neuanfang, auch wenn man ihn sich eigentlich wünscht. Daher wirst du vermutlich auf deine Frage, warum ausgerechnet jetzt, keine Antwort finden. Aber letztlich ist das auch egal. Alles findet sich, wenn man dazu wieder bereit ist. Auch die Freude, Optimismus, Vertrauen ins Leben und in einen Neuanfang.
 
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