Erratic

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  • #1

"Freunde bleiben"

Hallo liebe Gemeinde.

Ich wollte mal in die Runde fragen wie ihr zum Thema Freunde bleiben nach einer Partnerbörsen-Bekanntschaft (aka Friendzoning) steht. Bei einem meiner letzten Kontakte isses darauf hinausgelaufen und ich denk in immer gleichen Kreisen zu der Angelegenheit, deswegen wollt ich mal wissen was ihr dazu zu sagen habt. Kommt es für euch in Frage, eine Freundschaft mit jemandem beizubehalten, den ihr bei einer Partnerbörse kennengelernt habt, und von dem ihr wisst dass es definitiv keine Beziehung geben wird, auch wenn ihr euch grundsätzlich gut versteht?

LG, der erratische
 
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  • #2
Hallo Erratic,

wieso sollten aus Kontakten hier keine Freundschaften entstehen? Ich finde das durchaus legitim. Das musst du wie in der Realität sehen. Dort lernt man Leute kennen und es bleibt eine Freundschaft. Die Frage ist nur: Sehen beide das auch so oder will der eine mehr als der andere. Wenn das nämlich der Fall ist dann wird eine blosse Freundschaft vielleicht keinen Erfolg haben.

Viele Grüsse
Vizee
 
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  • #3
Das kommt auf den Freundschaftsbedarf an. Stelle bei mir fest, dass sich da über die Jahre nicht mehr viel tut : meine wichtigen Freunde/Freundinnen sind alles Langzeitfreundschaften, mit geteilten Lebensabschnitten und gemeinsamer Geschichte. Momentan kommen da nur "Bekannte" dazu, eher unverbindlich und nicht mit so viel Tiefgang. Da müsste ich schon eine arge Seelenverwandtschaft spüren, um eine enge Freundschaft anzufangen. An irgendwelchen moralischen oder tiefenpsychologischen Gründen liegt das aber nicht.
 

Nettmann

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  • #4
Definitiv ja! Meine beste Freundin hab ich so kennengelernt.
 
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  • #5
Ja! Vor zwei Jahren einen guten Freund gefunden, den ich nicht mehr missen möchte....
 
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  • #6
Ich hab keine Frauenfreunde, die interessieren sich selten für Pferdewetten, Fussball oder epische Saufgelage bis der Arzt kommt. :/
 
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  • #7
Tja, woran könnte das nur liegen, Mr. Bean? :))
 

Bandit

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  • #8
Definitiv Nein!
Bandit
 
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  • #9
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  • #11
Ich bin süß, das magst du doch :))) Reicht das?
 
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  • #12
Ouh ist das spät, ich muss los
 
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  • #13
Moment, hier geblieben. Das gilt erst ab 18:00 Uhr. :)
 

Rätsel

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  • #15
Viele behaupten, dass eine Freundschaft zw. Mann und Frau nicht möglich ist, und da scheint was Wahres daran zu sein. Ich habe keine männlichen Freunde. Hatte früher einen, online kennen gelernt, sehr gut verstanden, gemeinsame Hobbies und Interessen aber null Anziehung. Das habe ich auch so gleich nach dem ersten Treffen klar kommuniziert, dass ich mir eine Freundschaft gut vorstellen kann, mehr aber nicht. Er hat das akzeptiert und sich nie aufgedrängt bzw. war ich vielleicht ebenfalls nicht sein Typ, wer weiß das schon so genau. Ein Jahr lang hat das mit der Freundschaft super funktioniert: wir haben uns in regelmäßigen Abständen getroffen, einiges unternommen, gute Gespräche gehabt, es war immer ein freundliches, respektvolles und hilfsbereites Miteinander, wir haben sogar Silvester gemeinsam gefeiert. Dann habe ich ihn zu einer Tanzshow eingeladen, bei der ich aufgetreten bin. Es waren viele Freunde von mir bei der Veranstaltung, unter ihnen auch mein neuer „richtiger“ Freund. Ich habe also die beiden Männer einander vorgestellt. Ich konnte mich wenig um meine Begleiter kümmern, weil ich oft auf der Bühne oder beim Tanzkostümwechsel war. Tja, ich weiß nicht, ob das Zufall war, aber seit diesem Ereignis meldete sich mein platonischer Freund viel weniger bei mir und machte keinen Vorschlag mehr, sich zu treffen, bis der Kontakt irgendwann endgültig einschlief. Sehr schade, aber da ist nichts, was ich tun kann.
 
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  • #16
Auch wenns kein Trost ist aber deine Schuld wars nicht.
Es gibt schon so einige Männer, die einfach nicht in die Puschen kommen und sich mal holen was sie wollen... Da würd ich allein schon aus Ungeduld verzweifeln. :/
 

Demiurg

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  • #17
Tja, Freunde werden ist nicht schwer, Freunde bleiben dagegen sehr.
 

Erratic

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  • #20
Die Geschichte von Rätsel kann ich zu 90% auf meine eigene Situation übertragen, ich hab da die Rolle des platonischen Freundes inne, allerdings mit dem Unterschied dass ich es auch so meine. Ich ertapp mich hin und wieder dabei wie ich mich in die Rolle des richtigen Freundes reinversetze, aber das wär mir nichts, ich empfinde nichts tieferes für sie sondern seh sie eher als sowas wie ne kleine Schwester an die ich hin und wieder mal piesacken darf. =P

Der Grund aus dem ich das hier aufgemacht hab ist weil ich an anderer Stelle kürzlich abrupt meine Meinung geändert hab. Hab jemanden kennengelernt, wir haben ein Weilchen geschrieben, haben beide gemeint dass wenn es nichts wird man ja trotzdem befreundet bleiben kann. Dann ist es nichts geworden und ich hab plötzlich doch gesagt, nein, keine Freundschaft, ich hasse die Friendzone, tschüss. Ob sie das gekränkt hat oder nicht weiß ich bis heute nicht, es ist mir auch offen gestanden egal. Ich bin mir nur nicht ganz sicher ob das auf lange Sicht glücklich macht, alle Freundschaften mit Frauen abzublocken sobald wir beide wissen dass da niemals mehr draus wird.

Gut, meine Entscheidung war schon besser begründet als "ich will nicht in die Friendzone", ich wills nur nicht weiter ausführen weil ich nicht über sie herziehen will, vor allem weil ich sie nicht wahnsinnig tiefgründig kennengelernt hab.
 
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  • #21
Zitat von Erratic:
Die Geschichte von Rätsel kann ich zu 90% auf meine eigene Situation übertragen, ich hab da die Rolle des platonischen Freundes inne, allerdings mit dem Unterschied dass ich es auch so meine. Ich ertapp mich hin und wieder dabei wie ich mich in die Rolle des richtigen Freundes reinversetze, aber das wär mir nichts, ich empfinde nichts tieferes für sie sondern seh sie eher als sowas wie ne kleine Schwester an die ich hin und wieder mal piesacken darf. =P

Der Grund aus dem ich das hier aufgemacht hab ist weil ich an anderer Stelle kürzlich abrupt meine Meinung geändert hab. Hab jemanden kennengelernt, wir haben ein Weilchen geschrieben, haben beide gemeint dass wenn es nichts wird man ja trotzdem befreundet bleiben kann. Dann ist es nichts geworden und ich hab plötzlich doch gesagt, nein, keine Freundschaft, ich hasse die Friendzone, tschüss. Ob sie das gekränkt hat oder nicht weiß ich bis heute nicht, es ist mir auch offen gestanden egal. Ich bin mir nur nicht ganz sicher ob das auf lange Sicht glücklich macht, alle Freundschaften mit Frauen abzublocken sobald wir beide wissen dass da niemals mehr draus wird.

Gut, meine Entscheidung war schon besser begründet als "ich will nicht in die Friendzone", ich wills nur nicht weiter ausführen weil ich nicht über sie herziehen will, vor allem weil ich sie nicht wahnsinnig tiefgründig kennengelernt hab.


Nein, wenn ich LIEBE suche, wie soll ich dann ne Freundschaft behalten? Freunde suchen Freunde ok, aber von dem einen in den andere Modus zu wechseln: Ein No Go für mich, weil es nähmlich eigentlich nur bedeuten soll, dass man den anderen nicht verlieren möchte, weil er einem auf der LIEBESBEZIEHUNGSEBENE was bedeutet .. das ist besonders pervers, tut besonders weh! Nein! Auf nimmer Wiedersehen ist angesagt, damit diese Form von Beziehung einem nicht auf der Seele rumtrampeln kann .. so sehe ich es. Alles andere tut doch nur dauerweh, autsch, bitte nicht!
 
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  • #22
Zitat von Erratic:
Hallo liebe Gemeinde.

Ich wollte mal in die Runde fragen wie ihr zum Thema Freunde bleiben nach einer Partnerbörsen-Bekanntschaft (aka Friendzoning) steht. Bei einem meiner letzten Kontakte isses darauf hinausgelaufen und ich denk in immer gleichen Kreisen zu der Angelegenheit, deswegen wollt ich mal wissen was ihr dazu zu sagen habt. Kommt es für euch in Frage, eine Freundschaft mit jemandem beizubehalten, den ihr bei einer Partnerbörse kennengelernt habt, und von dem ihr wisst dass es definitiv keine Beziehung geben wird, auch wenn ihr euch grundsätzlich gut versteht?

LG, der erratische

Gerade WENN keine Beziehung stattgefunden hat, ist das doch eine ideale Voraussetzung für eine Freundschaft. Ob nun persönlich oder "nur" per Schreib-/Skype-Kontakt. Und wenn der-/diejenige noch in einer anderen Stadt lebt, umso besser. Dann hat man immer eine Anlaufstellen für Unternehmungen oder sogar Übernachtungen.
 

ENIT

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  • #23
Zitat von IMHO:
Gerade WENN keine Beziehung stattgefunden hat, ist das doch eine ideale Voraussetzung für eine Freundschaft. Ob nun persönlich oder "nur" per Schreib-/Skype-Kontakt. Und wenn der-/diejenige noch in einer anderen Stadt lebt, umso besser. Dann hat man immer eine Anlaufstellen für Unternehmungen oder sogar Übernachtungen.

Das nennt Frau, den sparsamen Mann. ;)))
 
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  • #26
Ich würde mit Jedem den ich interessant finde, eine Freundschaft eingehen. Bei gemeinsamen Interessen, über die man sich mit Spannung austauschen kann oder einem Sport den man gemeinsam machen kann, ist immer eine Freundschaft möglich. Wo ich den jetzt kennen lerne, wär mir eigentlich egal.

Ob man zwangsläufig mit jemanden aus einer Partnerböse befreundet bleiben muss, halte ich für Unfug und affektioniert. Ob es prinzipiell möglich ist, na klar warum nicht.
 
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  • #27
Was bedeutet denn Freundschaft für Dich?
 

moritz

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  • #28
Von dem kann ich ein Lied singen. Suche seit längerem eine Beziehung, hatte schon viele Blindates und oft endet es mit wir können ja freunde sein. Ja warum nicht!? Habe die Erfahrung gemacht dass es das gegenüber nicht schaft ehrlich zu sein und zu sagen hey passt nicht. punkt.