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  • #76
Zum Thema Männerhass:
Männerhass lässt sich leicht im Vorhinein erkennen wenn man folgende Anzeichen bei Frauen bemerkt, und zwar pauschal, ohne Ausnahme:

Männerhasserinnen sind Expertinnen im Täuschen. Sie setzen ihre Reize ein, um kaltblütig das zu bekommen was ihnen im Sinn steht. Oft verändern sie ihr Aussehen mit Farbe, auch Makeup genannt, um den Hausverstand ihrer Opfer auszuschalten. Frauen die unter Misandrie leiden haben generell keine männlichen Freunde, sie lästern stattdessen gerne über Männer ab und festigen so ihren Männerhass weiter, statt sich mit der vermurksten Sozialisierung oder bestimmten Rollenbildern kritisch auseinanderzusetzen. :eek:

Ernsthaft Leute, geht's noch? o_O
 
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fleurdelis*

  • #77
Hass ist doch nur eine niedrige Ebene, die beweist, dass man mit dem was erlebt oder erfahren wurde, nicht zurecht kommt, oder eben in seinem Stolz verletzt wurde, und das Ego überbewertet wird. Hass entsteht durch einen Mangel mal an Informationen, geprägt durch die eigene Sichtweise, der Verweigerung den Aspekt um den es geht, so anzusehen wie er ist. Er ist die einfachste Variante um sich mit einem Problem auseinanderzusetzen. Wenn dieser Hass dann auf eine ganze Personengruppe ausgeweitet wird, setzt sowieso jeder vernünftige Gedanke aus. Ich persönlich definiere Hass als die primitivste Variante, seine eigenen Gefühle auf andere zu übertragen, anstatt mal zu überlegen, was zu dem Hass geführt hat, und wozu man ihn braucht.
 
F

fleurdelis*

  • #79
Hass hilft, sich auf ein Problem zu fokussieren und in der Gruppe schafft er unter Gleichgesinnten rasch ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Freilich ist Hass extrem toxisch, die Bibel ist voll davon und ein grosses Thema in allen Religionen.
Ja, die Stellvertretung Gottes auf Erden hat die Bibel für genügend Hass als Grundlage benutzt. Zum Schwert zu greifen, und der Frauenhass wurde durch sie auch gut gezündelt. Für mich völlig unverständlich, wie eine Religion an sich den Anspruch erhebt, andere Gläubige zu verurteilen, das ist ein Widerspruch in sich. Außerdem wie der Hass, das Gegenteil von Liebe, gerechtfertigt wird. Blinder Glaube, blindes Gefolge, bedeutet: Verstand ausschalten ...... also ich hab da keine Lust dazu ... :)
 
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  • #80
Ja, die Stellvertretung Gottes auf Erden hat die Bibel für genügend Hass als Grundlage benutzt. Zum Schwert zu greifen, und der Frauenhass wurde durch sie auch gut gezündelt. Für mich völlig unverständlich, wie eine Religion an sich den Anspruch erhebt, andere Gläubige zu verurteilen, das ist ein Widerspruch in sich. Außerdem wie der Hass, das Gegenteil von Liebe, gerechtfertigt wird. Blinder Glaube, blindes Gefolge, bedeutet: Verstand ausschalten ...... also ich hab da keine Lust dazu ... :)
Zur Bibel enthalte ich mich einer einfachen Wertung, weil jede Religion für Machtzwecke missbraucht wurde und wird. Ist Hass tatsächlich das Gegenteil von Liebe? Ich dachte es sei Gleichgültigkeit.
 
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fleurdelis*

  • #82
Ist Hass tatsächlich das Gegenteil von Liebe? Ich dachte es sei Gleichgültigkeit.
Wenn es Gleichgültigkeit wäre, gäbe es keinen Antrieb. Aber Hass ist in der Definition eine Emotion die mit Abneigung und Feindlichkeit/Feindschaft zu tun hat. Gerade der Hass gegenüber anderen, oder einer ganzen Gruppe ist der Motor für Handlungen gegen diese Gruppe, oder gegen einen Menschen. Gleichgültigkeit wäre, wenn mans genau betrachtet, eher die Position die es zu erreichen gälte.
 
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Dr. Bean

  • #83
Wenn es Gleichgültigkeit wäre, gäbe es keinen Antrieb. Aber Hass ist in der Definition eine Emotion die mit Abneigung und Feindlichkeit/Feindschaft zu tun hat. Gerade der Hass gegenüber anderen, oder einer ganzen Gruppe ist der Motor für Handlungen gegen diese Gruppe, oder gegen einen Menschen. Gleichgültigkeit wäre, wenn mans genau betrachtet, eher die Position die es zu erreichen gälte.
Und Hass ist immer nur ein Ungleichgewicht, dass man in sich selbst trägt. Eine Kränkung, ein ungelöster Konflikt, eine unbeantwortete Frage oder eine Diskrepanz zwischen Erlernten und Erlebten.
 
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  • #84
Zur Bibel enthalte ich mich einer einfachen Wertung, weil jede Religion für Machtzwecke missbraucht wurde und wird. Ist Hass tatsächlich das Gegenteil von Liebe? Ich dachte es sei Gleichgültigkeit.
Das Gegenteil von Liebe ist Gleichgültigkeit, resultierend in Ignoranz: Fehlende Verbindung. Das betrifft eine erstaunlich grosse Gruppierung.

Im Hass besteht oft immer noch Liebe aber diese Liebe ist geistig verblendet, bis hinauf zum Wahnsinn oder Irrsinn. Es ist der Versuch eine bestehende Verbindung zu kappen oder zurückzuerlangen, eine extremer Konflikt, aber es klappt irgendwie nicht. Im Extremfall versucht man gar diese störende Begebenheit komplett zu vernichten, alles was für diese Liebe hinderlich wäre. z.B. das Auto ist der Grund für ein bestehendes Liebesproblem, dann würde man das Auto zerstören wollen, aber im Prinzip kann alles ein Hindernis sein.

Mehr als dass sagt Hass jedoch aus dass der Betroffene innerlich schwach ist und am kapitulieren ist, sehr riskant und bedenklich, jedoch nicht ohne mögliche Liebe.
 
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  • #85
Und Hass ist immer nur ein Ungleichgewicht, dass man in sich selbst trägt.
Stimme ich nicht zu, es braucht kein Gleichgewicht sondern innere Ruhe und Gelassenheit, das entzieht sich einer Gewichtung. Es ist allerdings ein Zeichen einer inneren Schwäche hervorgerufen aufgrund eines Konfliktes. Gelöst/ungelöst ist kein relevanter Nenner weil dieser Vorgang der Konfliktreduktion ist fliessend und kann nicht einfach in einen festen Status gedrängt werden, im Sinne von Ja und Nein. Jeder gelöste Konflikt kann noch einen traumatischen Nachhall haben der äusserst schwierig zu beheben ist.
 
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Dr. Bean

  • #86
Stimme ich nicht zu, es braucht kein Gleichgewicht sondern innere Ruhe und Gelassenheit, das entzieht sich einer Gewichtung. Es ist allerdings ein Zeichen einer inneren Schwäche hervorgerufen aufgrund eines Konfliktes. Gelöst/ungelöst ist kein relevanter Nenner weil dieser Vorgang der Konfliktreduktion ist fliessend und kann nicht einfach in einen festen Status gedrängt werden, im Sinne von Ja und Nein. Jeder gelöste Konflikt kann noch einen traumatischen Nachhall haben der äusserst schwierig zu beheben ist.
Du sagst es :)
 
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  • #87
Ich hätte der Ex alles erlaubt oder verziehen, auch Hass wäre kein Hindernis, vielleicht habe ich es gar verdient. Das was jedoch nahezu unverzeihlich ist und auch wehtut ist die Ignoranz, obwohl sie immer noch im Herzen ist und auch nicht einfach rausgeht muss ich damit klarkommen, ist einfach so. Ich kann mein Herz jedoch mittlerweile für jemand anderem wieder öffnen, wenn auch langsamer und vorsichtiger als vorher. Den ersten Schritt gehe ich allerdings nicht mehr, ich möchte die Liebe bestätigt bekommen bevor ich mich wieder auf Liebe einlassen kann. Momentan habe ich wieder ein vielversprechender Kontakt. Ich habe auch überhaupt nicht vor Partner zu "konsumieren", ich versuche stets mich mit etwas intensiv auseinanderzusetzen für einen gemeinsamen Weg.
 
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  • #89
Ich hoffe dein zukünftiger Partner versteht Dich etwas besser als ich.:rolleyes: