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  • #61
Es gibt keine ehrenhaften Gründe, jemanden zu ermorden. Allenfalls Notwehr oder rechtfertigenden Notstand. Wenn jemand gerade im Begriff ist, deine Mutter niederzumetzeln, darfst du ihm die Keule geben, wenn es in dem Moment das einzige wirksame Mittel ist, um seine Untat zu verhindern. Ehrenhaft ist das aber dennoch nicht.
 
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  • #62
Gift ist heimtückisch, daher landen so viele Frauen wegen Mord und nicht wegen Totschlag im Gefängnis.
Gemeingefährlich kann durchaus auch ein individuumsspezifisches Mittel sein, wenn es gerade in diese Moment jeden töten oder verletzen könnte. Ein Stein von einer Autobahnbrücke geworfen ist gemeingefährlich. Ebenso ein Gullydeckel. Ein gezielter Schuss auf eine bestimmte Person in einer Menschenmenge ist dagegen nicht zwangsläufig gemeingefährlich, auch wenn er danebengeht und einen Unbeteiligten trifft.
 
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Deleted member 20013

  • #63
Ich finde es unlogisch, dass die Gemeingefährlichkeit meiner Handlung in der Beurteilung dafür bedeutsam ist, ob ich Person X ermordet oder nur tod geschlagen habe.
Ob und wieviele andere Menschen ich mit welcher Wahrscheinlichkeit noch erwischt haben könnte, spielt in meinen Augen keine Rolle dafür, ob ich die Person, die ich schlussendlich erwischt habe, ermordet oder tod geschlagen habe.
 
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  • #64
Der Unterschied zeigt sich in der Länge der Haft.
 
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  • #66
du kannst dich ja mal einlesen in die Thematik. Ist sicher sinnvoller und die Hirnkapazität erweiternder als jeden Abend im Forum abzuhängen.
 
D

Deleted member 20013

  • #67
Stimmt!
Ich gelobe Besserung!

Da lese ich mich aber lieber in andere Sachen ein.
 
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  • #69
Hmm.... nun verstehe ich, weshalb die Frauen gelegentlich komisch drauf waren.
Ich kann leider auch nichts dafür, weil mein Blutdruck reicht, nicht lediglich das Stammhirn zu versorgen. Ich kann mit meinem Hirn mehr anfangen.... ohje, bin ich nun kein Mann mehr, weil ich nicht permanent Sex und Saufen im Kopf habe?
bin ich nun verzweifelt? Nein, ich gebe wieder jemanden Platz für die Entfaltung seiner Interpretation und/ oder eines neuen Vorurteils.

Wie man es macht, macht man es falsch. ;)
Vielleicht leidest du ja unter Hypertonie. Das kommt davon wenn man zu wenig trinkt. ;)

Du musst schon selbst wissen ob du dich zu der Klientel hinzuzählst welche sich als Incel ("involuntary celibacy") bezeichnet.

Hast du denn gegen deinen Willen keine Dates, leidest darunter, gibst den Frauen die Schuld daran und hegst Rachegedanken? o_O
 
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  • #70
Ein Vorurteil ist ein Urteil das man mit zu wenig Informationen fällt. Jedes mal in einer neuen Situation müssen wir Vorurteile fällen, um die Situation einzuschätzen.
Genau, diesen Hinweis vermisse ich in der gesamten Debatte. Wir brauchen Vorurteile. Ohne diese begäben wir uns wiederholt in ungünstige, peinliche, gefährliche oder gar tödliche Situationen. Vorurteile entstehen nicht unbedingt aus Dummheit, sondern vielfach aus Erfahrung.
 
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  • #71
Konfuzius sagt: Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. ;)

HrMahlzahn bezieht sich auf die Arbeit von Daniel Kahnemann der zeigte, wann ein Vorurteil genannt 'schnelles Denken' nützlich ist und wo es an seine Grenzen stößt und man besser langsam bzw. Schritt für Schritt denkt.

Die Schwierigkeit dabei ist, zu unterscheiden was wann angebracht ist. Oft muss man dafür beide Wege beschreiten und die Ergebnisse vergleichen. Ein Weg der zu noch mehr, aber differenzierteren "Vorurteilen" führen kann.
 
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  • #72
Eigentlich läuft gruppenbezogener Hass immer gleich ab. Und hat seine Wurzel - wenn ich so darüber nachdenke - in dem Gedanken der Ungleichheit. Was eigentlich dieser Wert-Aussage: "alle Menschen sind gleich" widerspricht. Nach dem Ausstreuen der Ungleichheit kommt die Kategorisierung (alle Frauen, alle Männer, alle usw.) und dazu werden die Stereotype geliefert (Frauen sind..., Männer sind...., usw.) und - schwupps - ist das Vorurteil gezüchtet, ein Urteil vor dem Urteil. Und dann kommt die Diskriminierung und wird abgeschlossen mit der Vernichtung, egal jetzt wie, ob verbal, körperlich, psychisch usw.
Und dahinter liegt wahrscheinlich das Sich-Erhöhen in der Erniedrigung, in einem abwärts gerichteten Vergleich.
 
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  • #73
Es sind zwar schon gruppenspezifische gesellschaftliche Tendenzen erkennbar aber im Einzelfall ist es nichts wert da hier der Fall auch vollkommen anders liegen könnte. Insofern habe ich Mühe mit so gruppenspezifischen Hassmustern, da nimmt man einfach alle blind aufs Korn. Allgemeine Kritik ist immer gut, Hass jedoch totaler Irrsinn.

Allgemein können die meisten Individuen für ihr oft fragwürdiges Paradigma nicht einmal etwas dafür, sie wurden effektiv gesellschaftlich zu weiten Teilen reingeritten und waren zu schwach um ihr eigenes Weltbild zu erstellen. Kritik ist gut, Hass jedoch völlig fehl am Platz.
 
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  • #74
Da sag ich lediglich zu: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
Stelle immer wieder fest, wie einfache soziale Konflikte entstehen und beendet werden.
Wenn sich Leute nichts mehr vernünftiges zu sagen haben... statt sich belügen und heucheln, besser mal aus dem Weg gehen...
Man sucht sich eine 3. Partei/Person, macht sie zum Feind, schon hat man wieder einen "guten" Freund gewonnen... blöd nur, wenn der dritte davon Wind bekommt ;)
Oder Paartheraphie: Im besten Fall hassen beide den Therapeuten, man hat wieder eine Gemeinsamkeit gefunden..... es kann wieder "alles" gut werden.... für zwei, drei Wochen, dann geht man wieder zum gemeinsamen Feind... ähm Therapeuten :D
 
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  • #75
Zum Thema Frauenhass:
Frauen sollten wissen, dass Frauenhasser gefährlich sein können und sie diesen meist schon im Vorhinein erkennen können.
Sie zeigen sich zu Beginn einer Beziehung überaus nett, machen schnell Geschenke, gestehen einem schnell ihre Liebe, zeigen sich romantisch... alles übertrieben und unpassend zu diesem Zeitpunkt der Beziehung. Später schwanken sie zwischen verbaler und physischer Gewalt und Zuwendungen .
Vorsicht vor allem jene Frauen welche ein geringes Selbstwertgefühl haben oder selbst in ihrer Familie Gewalt z.B durch einen Elternteil erfahren haben bzw. zwischen ihren Eltern miterleben mussten.