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  • #46
Nein.
(Nach hiesiger Wortverwendung: Frauenhaß = Haß nicht von Frauen, sondern gegenüber Frauen.)
Jaja, eben.

Wieso soll dann Frauenhass, verbitterte selbstbetrügerische Frauen hervorbringen. Es sind ja die Männer, die hassen. Oder gehst du selbstredend davon den aus, dass uber irgendeinen unbenannten indirekten Weg der Frauenhass o.g. Frauen "produziert".
Ich denke, dass eher der Männerhass die Frauen zu solchen werden lässt.
 
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  • #47
Und zum Thema: sucht doch nicht immer so "wissenschaftlich" nach Erklärungen in den Wolken, um dann über die simpelsten Dinge zu stolpern, die auf dem Boden liegen, sondern guckt halt einfach, was direkt vor euren Füßen pasiert. Schaut beispielsweise hier im Forum, wie schnell bei kleinen Anstößen gutgläubige Aufklärungswilligkeit in Irrationalität, Feindseligkeit und unangenehmen Gruppendynamiken resultiert. Es muß nur etwas kommen, was irgendwie fremd erscheint, und statt am eigenen Begreifen zu arbeiten, setzt zum Übertünchen dessen das kollektive Dreinschlagen nach draußen und die Gleichschaltung nach drinnen ein. Wer da mal hinschaut, wie weit er selbst beteiligt ist, könnte vielleicht mehr lernen als durch schülerhafte Abhandlungen darüber, wie es ganz anderswo bei ganz ganz anderen Menschen nur zu so ganz ganz ganz anderen Dingen kommen konnte.
Ist damit das Reagieren auf @Datinglusche s Äusserugen gemeint?
 
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  • #48
Du hältst "geplant" zu sein für ein Merkmal, daß eine Tötungstat statt Totschlag Mord sein läßt?
Na, hier wirds allgemein ein bißchen bunt. Weniger "Vorurteile", mehr Ahnung? :)
Tatmerkmale für Mord schließen natürlich noch mehr ein. Z.B. Motiv.
Das lässt es im geschilderten Fallbeispiel nur noch schwärzer aussehen für die Frau und heller für den Mann.
 
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  • #49
[QUOTE="babe, post: 325699, member: 21892" da sie tief davon überzeugt ist, daß er IMMER begehrt.[/QUOTE]
Da hab ich das umkehren vergessen. Es müßte natürlich heißen "da sie tief davon überzeugt ist, daß sie IMMER begehrenswert und toll ist."
 
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  • #50
Jaja, eben.

Wieso soll dann Frauenhass, verbitterte selbstbetrügerische Frauen hervorbringen. Es sind ja die Männer, die hassen. Oder gehst du selbstredend davon den aus, dass uber irgendeinen unbenannten indirekten Weg der Frauenhass o.g. Frauen "produziert".
Ich denke, dass eher der Männerhass die Frauen zu solchen werden lässt.
Gucks dir hier im Mikrokosmos Forum an: wenn Männer stärker "frauenhassend" (alles im Kleinen) schreiben, äußern sich die Frauen verbitterter und selbstbetrügerischer. Ist das wirklich verwunderlich?
 
D

Dr. Bean

  • #55
So ein schlecht geschriebener und konzipierter Artikel: was reitet da, den hier zu verlinken?
Frauenhasser und Männerhasser muß man übrigens nicht unter den Abwesenden suchen und man "erkennt" sie auch nicht an bestimmten Schädelformen oder Nasen. Es gibt genügend hier unter den Foristen.
Es können sich ja mal alle unfreiwillig Enthaltsamen hier melden, und dann machen wir Musterung, ob uns bestimmte Merkmale auffallen, die Schlimmes vermuten lassen. Man könnte da auf seltsame Obsessionen achten, fixe Ideen von roten Bärten und ähnlichem.
Wie man kann auch unfreiwillig enthaltsam sein ? :D
 
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  • #56
Naja, kommt auf den Anspruch an. Jedoch würde ich vermuten dass bei solchen extremen Hassern ohne soziale Skills um es zu vertuschen selbst der anspruchlosesten Spezies das Sexleben vergeht. Insofern: Jeder ist seines Glückes Schmied.

Ansehen tut man Hass allerdings selten, weil sich die Typen gut verstellen können um jemanden ins Nestchen zu bringen, das kann jeder mit genug sozialer (höflich, einfühlsam und sonstiger nichtssagender Humbug) Intelligenz hinbringen. Gab da auch so ein krasser Fall, da bekam ein geschiedener Vater mit Frau/Kind eine Bulgarin ins Bett. Die machte sich über seine Potenz lustig und was danach mit der Bulgarin genau passierte möchte ich nicht erwähnen, mausetot auf schlimmste Machart, er läuft jedoch heute wieder frei rum und könnte sich sogar wieder eine neue greifen. Das Schlimme ist dass solche Leute sich völlig unauffällig verhalten können und erst im Akutfall plötzlich zuschlagen.

Im Endeffekt: Man muss nur gut wirken können, das ist eigentlich alles, nicht gut Sein.
 
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  • #57
Sie nennen sich 'unfreiwillig enthaltsam', denn sie bekommen keine Dates mit Frauen und sind deshalb sexuell frustriert.
Hmm.... nun verstehe ich, weshalb die Frauen gelegentlich komisch drauf waren.
Ich kann leider auch nichts dafür, weil mein Blutdruck reicht, nicht lediglich das Stammhirn zu versorgen. Ich kann mit meinem Hirn mehr anfangen.... ohje, bin ich nun kein Mann mehr, weil ich nicht permanent Sex und Saufen im Kopf habe?
bin ich nun verzweifelt? Nein, ich gebe wieder jemanden Platz für die Entfaltung seiner Interpretation und/ oder eines neuen Vorurteils.

Wie man es macht, macht man es falsch. ;)
 
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  • #58
Du hältst "geplant" zu sein für ein Merkmal, daß eine Tötungstat statt Totschlag Mord sein läßt?
Na, hier wirds allgemein ein bißchen bunt. Weniger "Vorurteile", mehr Ahnung? :)
Ist zwar schon ein paar Tage her, aber da kann ich nicht stille bleiben. «Mit Überlegung» war auch bei uns das Mordmerkmal bis 1941. In anderen Rechtsordnungen gibt es das auch («premeditated» oder «with malice aforethought»). Eine ziemlich naheliegende Eingrenzung, wie ich finde, auch wenn sie bei uns nicht Gesetz ist. Und schon gar nicht ohne Ahnung: @Synergie ahnt ganz gut.
 
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  • #59
Synergie ahnt eher etwas, was sich Heimtücke nennt.
Eigentlich ist es ganz einfach:
"
Mörder ist, wer

  • aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

  • heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

  • um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet."
 
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  • #60
Wenn ich also aus ehrenhaften (nicht niederen) Motiven, in voller Offensichtlichkeit (ohne Heimtücke), mit nicht gemeingefährlichen (also nur individuumsspezifischen) Mitteln jemanden töte, ohne eine andere Straftat zu verdecken oder zu ermöglichen (evtl rächen), DANN bin ich kein Mörder.

Ich weiß nicht....
Ich GLAUBE weiterhin, dass auch die Absicht zu töten eine Rolle spielt.
Wenn die Absicht nicht gegeben ist, GLAUBE ich, daas es möglich ist, die Handlung als Totschlag zu werten.
Jedoch, wenn die Handlung in der Absicht zu töten (und nicht aus dem Affekt) vollzogen wurde und es keine Notwehr war, dann GLAUBE ich, dass eine Wertung als Mord zwingend ist.

Es Fällt mir schwer, die Handlungsabsicht (z.B. nachweisbar durch Planung) außer Acht zu lassen.
 
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