Beiträge
4.268
Likes
2.712
  • #16
Ich denke Geschlechterhaß und Rassismus hat nichts mit Vorurteilen zu tun.
Du kennzeichnest diese Behauptung als deine Meinung und das bereichert. Wenn jemand eine Behauptung allerdings stellvertretend für Viele formuliert und abwertend konnotiert, dann stehen Vorurteile sehr oft mit Haß in Verbindung.

Abwertende Einstellungen gegenüber Gruppen bzw. Personen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit werden in der Sozialpsychologie als Vorurteile bezeichnet. Sie können sich in Hass, stereotyper Wahrnehmung oder diskriminierendem Verhalten zeigen. Vorurteile sind dabei nicht einfach vorschnelle Urteile. Sie sind vielmehr unzulässige Übergeneralisierungen, die nach der Methode "pars pro toto" von Einzelnen auf alle schließen. http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/214192/gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit

Ein Vorurteil ist ein Urteil das man mit zu wenig Informationen fällt. Jedes mal in einer neuen Situation müssen wir Vorurteile fällen, um die Situation einzuschätzen. Das kann lebenswichtig sein. Mit solchen Vorurteilen haben der Hass auf das andere Geschlecht, Rassismus und ähnliches nichts zu tun.
Richtig, so bringt es auch Frau Raabe auf den Punkt. Und das ist kein Widerspruch zum vorigen Absatz :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
958
Likes
2.596
  • #17
War da nicht mal so ein Irrer, der dich aus lauter Liebe mit seinen Wurfmessern traktieren wollte?:D
Jupp - gefunden , das war im " Buch " .
Mit Heiratsantrag - wohl der erste hier im Forum . . . :);):rolleyes:

chava, du bist meine Traumfrau, Vergiß deine Kinder und laß uns in Las Vegas in der Elvis Presley-Kapelle heiraten.
Ich zeig dir auch meine tolle Wurfmessersammlung
12.07.2017 #113 ( auf Seite 8 )
 
Beiträge
7.813
Likes
6.575
  • #18
Jupp - gefunden , das war im " Buch " .
Mit Heiratsantrag - wohl der erste hier im Forum . . . :);):rolleyes:

chava, du bist meine Traumfrau, Vergiß deine Kinder und laß uns in Las Vegas in der Elvis Presley-Kapelle heiraten.
Ich zeig dir auch meine tolle Wurfmessersammlung
12.07.2017 #113 ( auf Seite 8 )
Wer war denn dieser gemeingefährliche Vollidiot? Solche Typen werden sicher durch das neue bayrische Psychiatriegesetz aus dem Verkehr gezogen. Ich hoffe du hast ihn auf dem Friedhof der Eitelkeiten entsorgt:D
 
Beiträge
7.813
Likes
6.575
  • #19
Du kennzeichnest diese Behauptung als deine Meinung und das bereichert. Wenn jemand eine Behauptung allerdings stellvertretend für Viele formuliert und abwertend konnotiert, dann stehen Vorurteile sehr oft mit Haß in Verbindung.

Abwertende Einstellungen gegenüber Gruppen bzw. Personen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit werden in der Sozialpsychologie als Vorurteile bezeichnet. Sie können sich in Hass, stereotyper Wahrnehmung oder diskriminierendem Verhalten zeigen. Vorurteile sind dabei nicht einfach vorschnelle Urteile. Sie sind vielmehr unzulässige Übergeneralisierungen, die nach der Methode "pars pro toto" von Einzelnen auf alle schließen. http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/214192/gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit


Richtig, so bringt es auch Frau Raabe auf den Punkt. Und das ist kein Widerspruch zum vorigen Absatz :)
Jede Wissenschaft hat ihre feststehenden Fachbegriffe, die eng definiert und eng gefasst sind. Das war der soziologische Ansatz. Meine Definition beruht auf einem paläoanthropologischen und evolutionsbiologischen Ansatz. Beide haben ihre Berechtigung und ergänzen sich. Ein Australopithecus der auf Grund eines Raschelns im Gebüsch flieht, weil er einen Leoparden vermutet war sicher gut beraten, auch wenn hinterher nur eine Wildsau erscheint.
Er ist zwar einem Vorurteil aufgesessen, aber das nächste Mal könnte wirklich ein Leopard im Busch lauern. Das ist definitiv ein Evolutionsvorteil.
 
Beiträge
7.813
Likes
6.575
  • #21
Auf das Thema gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hier bezogen; Vorurteile die als unzulässige Übergeneralisierungen gegen Frauen oder Männer wirken und Vorurteile die auf einen Informationsmangel zurück gehen:

Wie ergänzt der evolutionstheoretische Ansatz den aus der Soziologie?
Er begründet die Notwendigkeit eines VORläufigen Urteils vor einem entgültigen Urteil, das mehr Zeit in Anspruch nimmt, die nicht vorhanden ist.
 
Beiträge
4.268
Likes
2.712
  • #22
Er begründet die Notwendigkeit eines VORläufigen Urteils vor einem entgültigen Urteil, das mehr Zeit in Anspruch nimmt, die nicht vorhanden ist.
Das Prinzip des pars pro toto ist doch das Problem, das von Einzelnen auf alle schließen und nicht die Zeit für die vorläufige Urteilsbildung. Bitte korrigiere mich, aber ich verstehe nicht wie der evolutionstheoretische Ansatz eine unzulässige Übertragung im Sinne von "alle Frauen sind …" ergänzt. Meinst du wenn mehr Zeit zur Urteilsbildung existiert, dann würde nicht mehr von Einzelnen auf alle geschlossen? Das glaube ich nicht.
 
F

fleurdelis*

  • #23
Du kennzeichnest diese Behauptung als deine Meinung und das bereichert. Wenn jemand eine Behauptung allerdings stellvertretend für Viele formuliert und abwertend konnotiert, dann stehen Vorurteile sehr oft mit Haß in Verbindung.

Abwertende Einstellungen gegenüber Gruppen bzw. Personen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit werden in der Sozialpsychologie als Vorurteile bezeichnet. Sie können sich in Hass, stereotyper Wahrnehmung oder diskriminierendem Verhalten zeigen. Vorurteile sind dabei nicht einfach vorschnelle Urteile. Sie sind vielmehr unzulässige Übergeneralisierungen, die nach der Methode "pars pro toto" von Einzelnen auf alle schließen.
Fragwürdiger ist doch, wie zählebig hier Zitate benutzt werden, die so mit dem Thema an sich gar nichts zu tun haben. Mag man sich fragen warum, aber intellektuelle Interaktionen dienen doch bekanntlich dem Muster des Ablenkens des eigentlichen Themas. Warum, ist so schwer nicht zu verstehen, weil der eigentliche Sinn der Diskussion möglicherweise als Bedrohung wahrgenommen wird, in Bezug auf einen klaren Standpunkt überfordert zu sein, eine direkte Verantwortung für sich selbst wird zur Herausforderung. Und um dem zu umgehen, lätschert man unpassende Zitate dazu, um den Schein von Wissen aufrecht zu erhalten, mit der Demonstration von, Wissen habe ich ja schon, dennoch dients ja dem eigentlichen Zweck, den Ablauf gehörig durcheinander zu bringen, damit doch vom Inhalt schön abgelenkt wird und der Fokus auf die Selbstdarstellung, schaut doch an, wie belesen ich bin, jedoch nicht nur selbst keinen Mut besitze mich der Thematik zu stellen, es möge doch bitte auch kein anderer machen. So schleicht man sich doch drum herum, sich mit einer Moral auseinander zu setzen, aber möchte dennoch als Effekt ein gutes Gewissen demonstrieren.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
4.268
Likes
2.712
  • #24
Fragwürdiger ist doch, wie zählebig hier Zitate benutzt werden, die so mit dem Thema an sich gar nichts zu tun haben. Mag man sich fragen warum, aber intellektuelle Interaktionen dienen doch bekanntlich dem Muster des Ablenkens des eigentlichen Themas. Warum, ist so schwer nicht zu verstehen, weil der eigentliche Sinn der Diskussion möglicherweise als Bedrohung wahrgenommen wird, in Bezug auf einen klaren Standpunkt überfordert zu sein, eine direkte Verantwortung für sich selbst wird zur Herausforderung. Und um dem zu umgehen, lätschert man unpassende Zitate dazu, um den Schein von Wissen aufrecht zu erhalten, mit der Demonstration von, Wissen habe ich ja schon, dennoch dients ja dem eigentlichen Zweck, den Ablauf gehörig durcheinander zu bringen, damit doch vom Inhalt schön abgelenkt wird und der Fokus auf die Selbstdarstellung, schaut doch an, wie belesen ich bin, jedoch nicht nur selbst keinen Mut besitze mich der Thematik zu stellen, es möge doch bitte auch kein anderer machen. So schleicht man sich doch drum herum, sich mit einer Moral auseinander zu setzen, aber möchte dennoch als Effekt ein gutes Gewissen demonstrieren.
Genauso kann ich deine Unterstellung dir persönlich vorhalten, weil du konsequent einem Erklärungsversuch ausweichst, der nicht nur auf der Symptomebene geistert. Weil du ziemlich deutlich Selbstdarstellung unterstellst äussere ich auf derselben Ebene den Verdacht, es geht wie so oft manchen hier nur vordergründig um eine Auseinandersetzung mit dem Thema. In Wirklichkeit sollen wie eben Personen in ein schlechtes Licht gerückt werden.
 
Beiträge
4.268
Likes
2.712
  • #26
Welche Personen, sollen in ein schlechtes Licht gerückt werden? Und in welches schlechte Licht?
Na die Person auf die du dich in Beitrag #23 beziehst. Oder meinst du eine Gruppe von Personen? Geh mit gutem Beispiel voran und sag etwas zum Thema. Wie gehst du selbst mit Männer- und Frauenhaß bei anderen um? Deine Vorwürfe nehme ich ernst und frage nicht wie es mit deinen Vorurteilen aussieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
F

fleurdelis*

  • #27
Na die Person auf die du dich in Beitrag #23 beziehst. Oder meinst du eine Gruppe von Personen?
Interessant, du beschreibst das als schlecht ... gibst also dem was ich geschrieben habe die Bewertung „schlecht“. Meine Intention war es, die Beobachtung und den Hintergrund von Intellektualität zu beschreiben, und der ist nun mal, sich eines gewissen Standpunktes zu entziehen, sich in der Peripherie aufzuhalten, um nicht selbst in eine Interaktion zu geraten. Ich empfinde das nicht als schlecht, es ist eine Art und Weise, sich mit etwas auseinander zu setzen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich finde die Beobachtung von verschiedenen Kommunikationsarten und Herangehensweisen spannend ... eigentlich ein Grund, weshalb ich mich hier aufhalte.
 
Beiträge
4.268
Likes
2.712
  • #28
Interessant, du beschreibst das als schlecht ... gibst also dem was ich geschrieben habe die Bewertung „schlecht“. Meine Intention war es, die Beobachtung und den Hintergrund von Intellektualität zu beschreiben, und der ist nun mal, sich eines gewissen Standpunktes zu entziehen, sich in der Peripherie aufzuhalten, um nicht selbst in eine Interaktion zu geraten. Ich empfinde das nicht als schlecht, es ist eine Art und Weise, sich mit etwas auseinander zu setzen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich finde die Beobachtung von verschiedenen Kommunikationsarten und Herangehensweisen spannend ... eigentlich ein Grund, weshalb ich mich hier aufhalte.
Fragwürdiger ist doch, wie zählebig hier Zitate benutzt werden, die so mit dem Thema an sich gar nichts zu tun haben.
'Fragwürdig' wird von dir als Misstrauen erweckend verwendet. Deine Behauptung es würde themenfern zitiert ignoriert den Zusammenhang, folglich auch die Perspektive. Neben der Wahrheit ist der Kontext ein zentrales Element zum Verständnis eines Themas, sonst bleibt man nur auf die Oberfläche beschränkt.
Ich finde die Beobachtung von verschiedenen Kommunikationsarten und Herangehensweisen spannend ... eigentlich ein Grund, weshalb ich mich hier aufhalte.
Die Art wie du der themenbezogenen Frage in #26 ausweichst, lässt mich daran zweifeln. Es geht mich aber gar nichts an warum du hier im Forum aktiv bist, auch nicht ob du dich eines gewissen Standpunktes entziehst oder heute nicht ganz ausgeschlafen hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
610
Likes
871
  • #29
Ich stell mal diese These in den Raum:
wenn ein Mann sich nicht damit versöhnt und anerkennt, dass er nicht immer kann und davon ausgeht, dass eine Frau immer will, bereit ist und kann, wird er sein Nicht-Können in das Lager der Frau schieben. Ein Nährboden für Frauenhass, die Frau ist schuld an seinem Nicht-Können, da er tief davon überzeugt ist, dass er IMMER kann. Oder auch, dass das von ihm verlangt wird.
Und nun ganz provokativ: die Folgen davon:
Frauenhass erzeugt Tote, Männerhass verunsicherte Männer.
 
Beiträge
4.268
Likes
2.712
  • #30
Ich stell mal diese These in den Raum:
wenn ein Mann sich nicht damit versöhnt und anerkennt, dass er nicht immer kann und davon ausgeht, dass eine Frau immer will, bereit ist und kann, wird er sein Nicht-Können in das Lager der Frau schieben. Ein Nährboden für Frauenhass, die Frau ist schuld an seinem Nicht-Können, da er tief davon überzeugt ist, dass er IMMER kann. Oder auch, dass das von ihm verlangt wird.
Und nun ganz provokativ: die Folgen davon:
Frauenhass erzeugt Tote, Männerhass verunsicherte Männer.
Die narzisstische Kränkung als Ursache für die Entstehung einer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wie der generalisierte Frauen- und Männerhass. Interessant finde ich die Frage ob der Männerhass als eine Folge der Unterdrückung von Frauen durch Männer vereinfacht werden kann und der Frauenhass als Folge der Vorstellung einer hegemonialen Männlichkeit. Hat sich hier jemand eingehender mit den Ursachen von Misogynie und Misandrie beschäftigt? :)