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  • #61
Zitat von ENIT:
Hast du ihn gefragt, welche Missverständnisse er meint? Traurig eigentlich, denn ich dachte die Pubertät ist mit ü40 abgeschlossen. ;););););)

Nein, weil ich schon zuviel gefragt hatte und keine Antwort bekam und zu dem Zeitpunkt schon dachte, einen Teenie vor mir zu haben ,-).
 
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  • #62
Zitat von IMHO:
Und wie soll ich mich selber "realistisch" wahrnehmen? Dies ist meiner Meinung nach kaum möglich, da auch ich auf jeden Menschen anders wirke - so auch auf mich selbst. Wenn ich denke, dass ich selbstbewusst reagiere, dann mag das für jemand anderen immer noch als zurückhaltend empfunden werden, oder?

Wenn du immer wieder eine Art der Rückmeldung erhältst, die dich überrascht - dann ist es Zeit, über die eigene Wahrnehmung nachzudenken und damit etwas zu gewinnen. Die gewonnenen Einsichten, wenn sie wirklich Einsichten sind, müssten sich dann eigentlich auf dein Verhalten auswirken, ohne dass das dann aufgesetzt oder gespielt ist.
 
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  • #63
Schreiberin, das ist glaube ich ziemlich schwierig, da viele Dinge zusammen kommen:
1. irgenwie mag man ja seine eigene Wahrnehmung und wenn ich sie zu Gunsten anderer Meinungen überarbeite ist sie ja immer noch nicht objektiv, sondern entspricht der subjektiven Auffassung meines Gegenübers
2. warum sollte ich demzufolge Einsichten gewinnen, welche eine meine Wahrnehmung verändern könnten
3. und dann ist zwischen dem "Problem erkannt - Problem gebannt" noch ein ganzes Stück Luft. Ganz krass käme es natürlich, wenn ich da so rangehe: warum soll ich mich verändern (oder wie immer das jeder nennen möchte) und der Gegenüber darf so bleiben wie er ist?

Richtig ist sicherlich, ich kann Andere nicht ändern und wenn ich was anders haben möchte gibt es nur zwei Möglichkeiten: ich ändere mich oder ich ändere was an der Situtation.

Das schließt mit Sicherheit auch Kompromisse ein.
 
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  • #64
Zitat von Mentalista:
Nein, weil ich schon zuviel gefragt hatte und keine Antwort bekam und zu dem Zeitpunkt schon dachte, einen Teenie vor mir zu haben ,-).

Mach dir nix drauß, dass ging mir mit einem auch so. Man kommt sich dann doch etwas veralbert vor. Denke auch nicht, dass das etwas mit Schüchternheit zu tun hat. Denn Schüchterne schreiben ja eher und telefonieren.
 
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  • #65
Zitat von Gulliver:
Das Wort "Gehirnwäsche" bringt mich zum Schmunzeln. Klingt so wie "Liebe ist nur möglich, wenn der andere so tickt, wie ich will. Tut er es nicht, dann richte ich ihn mir so her, wie ich es brauche". Ich dachte immer Liebe sei es, "den Anderen so zu akzeptieren, so zu lieben, wie er ist".
IBM hat schon vor 30 Jahren gesagt: "1,5 Fehler pro 1000 lines of code sind akzeptabel, weil sonst die Fehlersuche ins unermessliche geht". :).

Ja, Liebe ist schon so, ihn zu aktzeptieren, wie er ist und auch umgekehrt. ;)
 
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  • #66
Zitat von Mrs.Right:
Es gibt sie, die netten Männer. Deshalb lege ich Geduld an den Tag, bis ich einen solchen finde.
Ja, die gibt es. Ich sehe mich selbst an einen davon. In meinem Bekanntenkreis habe ich einige der "Aufreißertypen". Es ist faszinierend, dass es diese Typen schaffen, nie allein zu sein. Gut, sie halten keine der Frauen sonderlich lange und als bei unserem letzten Männerabend einer der Genannten von seiner letzten Eroberung erzählt hat und wie er sie am nächsten Morgen wieder abgeschossen hat, sah sich einer meiner Freunde zu nachfolgender Aussage genötigt: "Du versaust uns alle Frauen!"

Natürlich sind diese Erfahrungen nicht repräsentativ. Aber wenn ich dann bei PS in Profilen Aussagen lese wie "Gibt es hier denn keine Männer mehr, die es ernst meinen?", dann ist mein erster Impuls: "Doch, die gibt es! Die wollt ihr aber nicht! Ihr wollt die Aufreißer, die euch wie Dreck behandeln und bei der nächstbesten Gelegenheit hintergehen!" Natürlich ist diese Aussage in dieser Pauschalität unfair. Meine Erfahrung geht dennoch in die Richtung, dass die "netten" Männer eher Ladenhüter sind.
 
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  • #67
Zitat von vivi:
Schreiberin, das ist glaube ich ziemlich schwierig, da viele Dinge zusammen kommen:
1. irgenwie mag man ja seine eigene Wahrnehmung und wenn ich sie zu Gunsten anderer Meinungen überarbeite ist sie ja immer noch nicht objektiv, sondern entspricht der subjektiven Auffassung meines Gegenübers
2. warum sollte ich demzufolge Einsichten gewinnen
(https://www.parship.de/forum/), welche eine meine Wahrnehmung verändern könnten
3. und dann ist zwischen dem "Problem erkannt - Problem gebannt" noch ein ganzes Stück Luft. Ganz krass käme es natürlich, wenn ich da so rangehe: warum soll ich mich verändern (oder wie immer das jeder nennen möchte) und der Gegenüber darf so bleiben wie er ist?

Wahrscheinlich hab ich mich zu Backrezept-mäßig angehört.... Allumfassend und einfach funktioniert das nicht, aber ich habe da so ein paar Beispiele vor Augen. Wenn ich zum Beispiel anderen etwas vermitteln will und mehrmals die Rückmeldung bekomme, ich käme zu arrogant rüber. Oder wenn mir jemand rückmeldet und andere das bestätigen, dass ich in Stresssituationen zu hektisch werde und eher Gereiztheit ausstrahle. Da stellt sich für mich eine Quasi-Objektivtät her : wenn etliche Leute das so sehen und ich IHRE WAHRNEHMUNG auch nachvollziehen kann - da wäre ich doch schön blöd zu glauben, die hätten alle unrecht und nur meine Sichtweise ist "richtig". Es geht ja eh eher um Wirkungen und nicht komplett ums SEIN. Das heißt, meine Wahrnehmung mag für mich stimmen - aber die von einigen anderen ja wohl auch und sollte mir rein zahlenmäßig zu denken geben... Ich sehe es auch nicht als besonders erstrebenswert an, in einem Zustand zu leben, in dem Selbst- und Fremdwahrnehmung extrem klaffen...
Sicher gibt es da auch wieder Grenzbereiche - wenn jetzt einer Menge Leute mein Kleidungsstil nicht passt, interessiert mich das herzlich wenig...
 
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  • #68
Es ist auch eine Frage, ob das Du/Ich "auf der Brennsuppe dahergeschwommen" kam (ein bayer. Ausdruck) oder Fundiertheit und zurückliegende Arbeit beinhaltet. Die Fremd-/Eigenwahrnehmung ist somit zu relativieren.
 
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  • #69
Okay, so gesehen ist es nachvollziehbar(er) und scheinbar liegen wir da auf einer Wellenlänge.
 
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  • #70
Ich persönlich suche in erster Linie einen Mann mit Rückgrat. Damit meine ich einen:

- der so stark ist, dass er auf mich zugehen kann, sich getraut, nicht wartet ob ich ihm eine mütterliche Kuschelhöhle anbiete in die er nur hineinkriechen muss, sondern auch seine starke Schulter für mich anbietet zum anlehnen
- seine Schwächen kennt - nicht ein "A-Loch" das sich selber überschätzt sondern ein selbstbewusster Mann, der seine eigenen Fehler kennt. Der auch mal sagen kann "tut mir leid".
- ein Mann der akzeptiert, dass auch ich Fehler habe - was nicht heisst dass er sich von mir alles bieten lässt, sondern der sich wehrt, wenn ich etwas sage oder tue das für ihn nicht ok ist. Weil das nich bedeutet das A-Loch oder der Macho zu sein oder unsere Beziehung in Frage zu stellen, sondern im Gegenteil, ein Zeichen dafür ist, dass er eine gute Beziehung mit mir haben will.
- der sich in seinem Körper wohl fühlt und mir seinen Körper auch anbietet (weil, andersrum mache ich das ja auch). Das muss die Basis sein für gegenseitige sexuelle Anziehung. Das heisst, Männer die sich im "Scheissegal"-Stil kleiden oder um keinen Preis mal das Tanzbein schwingen, gehen leider nicht.

irgendwo wird's den schon geben.
 

KTM

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  • #71
"NETT" ist doch als Begrifflichkeit genauso relativ wie das gesamte Leben. Und ist NETT nicht die kleine Schwester von SCH.....E? Sind es nicht die Ecken und Kanten, die das Leben/Menschen interessant machen. Und haben wir nicht alle auch unserse "dunklen" Seiten, von denen es besser ist, dass nur wir selber davon wissen?
 
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  • #72
Zitat von KTM:
"NETT" ist doch als Begrifflichkeit genauso relativ wie das gesamte Leben. Und ist NETT nicht die kleine Schwester von SCH.....E? Sind es nicht die Ecken und Kanten, die das Leben/Menschen interessant machen. Und haben wir nicht alle auch unserse "dunklen" Seiten, von denen es besser ist, dass nur wir selber davon wissen?

Kommt drauf an, was es für Ecken und Kanten sind, und ob die langfristige gesehen negative Folgen auf die Entwicklung einer Beziehung haben könnte.

Dazu kommt, dass viele Menschen ihre dunklen Seiten nicht sehen können, weil ihnen das Selbstreflexionsvermögen fehlt, oder sie wollen es nicht sehen.

Um vorzubeugen... ,.-). Ich kenne meine leicht dunklen Seiten sehr wohl, bin nicht glücklich mit denen und arbeite fest daran, dass sie immer heller werden. Ich bin überzeugt davon, dass ein selbstbewusster Mann mit Rückrat mit denen sehr gut umgehen kann.
 
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  • #75
Ach ich weiss nicht. Vielleicht irre ich mich ja auch und schliesse zu sehr von mir auf alle Männer. Gehen wir mal davon aus, dass es so ist.
 
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  • #76
Zitat von Schreiberin:
Wenn du immer wieder eine Art der Rückmeldung erhältst, die dich überrascht - dann ist es Zeit, über die eigene Wahrnehmung nachzudenken und damit etwas zu gewinnen. Die gewonnenen Einsichten, wenn sie wirklich Einsichten sind, müssten sich dann eigentlich auf dein Verhalten auswirken, ohne dass das dann aufgesetzt oder gespielt ist.

Eine Rückweisung mag für manchen nicht unbedingt überraschend kommen. Wie soll er davon überrascht sein? Und was soll ihm das sagen?

Ich erhalte ja selten eine Begründung für eine Zurückweisung. Da der Absagende das Gegenüber nicht kränken möchte, kommen Floskeln wie: "Bin mit meiner alten Beziehung noch nicht durch" oder "Habe derzeit zuviele eigene Probleme", etc.
 
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  • #77
Zitat von IMHO:
Ich erhalte ja selten eine Begründung für eine Zurückweisung. Da der Absagende das Gegenüber nicht kränken möchte, kommen Floskeln wie: "Bin mit meiner alten Beziehung noch nicht durch" oder "Habe derzeit zuviele eigene Probleme", etc.

Ich glaube, es geht nicht um Zurückweisung von Fremden in PS, sondern um Rückmeldung zum eigenen Verhalten von Bekannten/Freunden/Kollegen, Menschen die primär keine Liebesbeziehung mit einem anstreben. Und die werden wohl kaum irgendwelche Floskeln benutzen, bzw. wenn es immer die gleichen Floskeln sind, kann das ja auch zu denken geben.
 
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  • #78
Zitat von LoneWolf:
Ja, die gibt es. Ich sehe mich selbst an einen davon. In meinem Bekanntenkreis habe ich einige der "Aufreißertypen". Es ist faszinierend, dass es diese Typen schaffen, nie allein zu sein. Gut, sie halten keine der Frauen sonderlich lange und als bei unserem letzten Männerabend einer der Genannten von seiner letzten Eroberung erzählt hat und wie er sie am nächsten Morgen wieder abgeschossen hat, sah sich einer meiner Freunde zu nachfolgender Aussage genötigt: "Du versaust uns alle Frauen!"
Natürlich sind diese Erfahrungen nicht repräsentativ. Aber wenn ich dann bei PS in Profilen Aussagen lese wie "Gibt es hier denn keine Männer mehr, die es ernst meinen?", dann ist mein erster Impuls: "Doch, die gibt es! Die wollt ihr aber nicht! Ihr wollt die Aufreißer, die euch wie Dreck behandeln und bei der nächstbesten Gelegenheit hintergehen!" Natürlich ist diese Aussage in dieser Pauschalität unfair. Meine Erfahrung geht dennoch in die Richtung, dass die "netten" Männer eher Ladenhüter sind.

Ich weiß zwar nicht, was die Frauen alles so in die Profile schreiben, bei mir steht so etwas nicht drin aber es ist Tatsache, dass viele der Männlichkeiten es nicht ernst meinen oder nur mal eben eine Bettgeschichte wollen. Ich hatte mir von einer PV mehr versprochen, und habe meine Suche nun eingestellt. Warum wollen Frauen keine "netten" Männer? Das ist eine gute Frage. Ich nehme an, es ist der Reiz und eine Herausforderung des Unbekannten. Aber warum das wirklich so ist, dass hätte ich auch gerne mal gewusst.
 
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  • #79
Zitat von ENIT:
Warum wollen Frauen keine "netten" Männer? Das ist eine gute Frage. Ich nehme an, es ist der Reiz und eine Herausforderung des Unbekannten. Aber warum das wirklich so ist, dass hätte ich auch gerne mal gewusst.

Beantworten kann ich diese Frage leider auch nicht.

Meine ersten beiden Dates hier von PS waren sehr wohl "nette Männer". Ich konnte weder beim Telefonieren noch beim Treffen etwas "nicht Nettes" finden .... und trotzdem konnte ich mich in diese netten Herren nicht verlieben.
Wenn ich nur wüsste warum ... würde mir die Suche eventuell erleichtern.

Irgendwie fehlt halt trotz allem Netten, das gewisse Etwas? Was auch immer dieses sein mag.

Ich bin mir auch bewusst, dass ich "nett" bin ... und trotzdem eben nur "nett" rüberkomm.

Über den Spruch: "Nett ist die kleine Schwester von Sch****" weiß ich auch Bescheid.
Aber was tun?

Da kommt dann das Buch ins Spiel "Warum die nettesten Männer die schrecklichsten Frauen haben ... , ... und die netten Frauen leer ausgehen" - vielleicht sollte ich dieses mal lesen ... hmmmm.......
 
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  • #80
@Blackangel

Das Buch kenne ich auch nicht. Müsste ich mir mal besorgen aber erst einmal sind die beiden anderen dran, die mir empfohlen wurden. Weiß gar nicht, wann ich die lesen soll. Hier zu schreiben macht mir momentan mehr Spaß. Mir fehlt irgendwie die innere Ruhe zum Lesen. Ja sicher, das gewisse "Etwas" fehlt. Aber ich denke, dass haben auch nette Männer, nur Frau hat eben den Richtigen noch nicht gefunden.
 
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  • #81
Zitat von ENIT:
@Blackangel

Das Buch kenne ich auch nicht. Müsste ich mir mal besorgen aber erst einmal sind die beiden anderen dran, die mir empfohlen wurden. Weiß gar nicht, wann ich die lesen soll. Hier zu schreiben macht mir momentan mehr Spaß. Mir fehlt irgendwie die innere Ruhe zum Lesen. Ja sicher, das gewisse "Etwas" fehlt. Aber ich denke, dass haben auch nette Männer, nur Frau hat eben den Richtigen noch nicht gefunden.

Habe inzwischen durch meine 2 Jobs leider auch nicht mehr so viel Zeit zum Lesen, wie ich gerne hätte.
Ich gebe dir allerdings recht, dass im Forum schreiben manchmal mehr Spaß macht, bzw. dass dir auch mehr geholfen wird, als ein ganzes Buch zu lesen ...
Und du hast relativ schnell ein Feedback über deine Gedanken ... das bekommst du bei einem Buch nicht. Da liest du und bist trotzdem irgendwie allein. Mir hilft es immer nur zur Ablenkung und meine Perspektive eventuell ein klein wenig zu verändern.

Und zum letzten Satz - nicht umsonst gibt es das "gewisse Etwas" ... ich denke, DAS macht den Unterschied zwischen "will ich nicht", "kann ich nicht", "möche ich nicht" und "ich will und kann und möchte ich unbedingt".

Du musst es nur finden und ... auch wirklich finden wollen.
 
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  • #83
Zitat von Blackangel:
Da kommt dann das Buch ins Spiel "Warum die nettesten Männer die schrecklichsten Frauen haben ... , ... und die netten Frauen leer ausgehen" - vielleicht sollte ich dieses mal lesen ... hmmmm.......

Ja, kann ich nur empfehlen. Ich hätte das Buch gerne als junge Frau lesen können, dürfen. Ich hätte mir einiges erspart.
 
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  • #84
Ob nun jetzt Bücher, Artikel o.ä. als "allgemeingültige Anleitung" für Alles und Jedes / Jeden die Lösung sind wage ich anzuzweifeln.
 
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  • #85
Zitat von vivi:
Ob nun jetzt Bücher, Artikel o.ä. als "allgemeingültige Anleitung" für Alles und Jedes / Jeden die Lösung sind wage ich anzuzweifeln.

Wissensaneignung, das haben wir schon in der Schule gelernt, geht oft mit Bücher daher, egal welches Wissen, egal in welchem Alter, zu welchem Thema.
 
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  • #86
Danke Mutti ;-)

Hier ist aber noch ein X-Faktor dabei! Der - andere - Mensch .... und der macht mitunter einfach was er will und hält sich einfach nicht an die Sachen, die im Buch etc. stehen. Ich bin da mehr für persönliche (Lebens-)erfahrung sammeln. Aber das ist mein Weg und jeder muss seins finden. Also brauchen wir das hier nicht weiter ausbauen. :)
 
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  • #87
Zitat von vivi:
Danke Mutti ;-)
Hier ist aber noch ein X-Faktor dabei! Der - andere - Mensch .... und der macht mitunter einfach was er will und hält sich einfach nicht an die Sachen, die im Buch etc. stehen. Ich bin da mehr für persönliche (Lebens-)erfahrung sammeln. Aber das ist mein Weg und jeder muss seins finden. Also brauchen wir das hier nicht weiter ausbauen. :)

Abschliessend.., will ich ein Auto fahren, muss ich auch erst zur Fahrschule und Theorie büffeln und erst dann kann es mit der praktischen Erfahrung losgehen.

Wenn ich sehe, wie da draussen gefahren wird...., welchem Risiko sie andere Menschen aussetzen, da scheint bei einigen der Theorieunterricht nicht ausreichend gewesen zu sein ,-).
 
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  • #88
Ein bißchen kommt es natürlich auch darauf an, was man liest. Und mit welcher Aufnahmekapazität und welcher Verständniskompetenz man es liest.
Vermutlich dient vielen das Lesen in Ratgebern, Psychozeug und Esoterik dazu, stehenzubleiben. Sie lesen nur das, was ihre Ressentiments stützt. Alles andere verstehen sie nicht, oder nehmen sie als feindlich war. Neben der Verstärkung der Ressentiments und dem Selbstbetrug, sie würden sich weiterentwickeln, bringt die Lektüre auch noch das Gefühl von Erhabenheit. Lesen ist ja was für Gebildete. Daß das, was sie lesen, unter dem Niveau von Soaps und SChlagern liegt, merken sie ja nicht. Sie glauben, mit dem Lesen teil zu haben an einer höheren Wahrheit. Oft sind das sehr autoritätshörige Menschen. Sie meinen, wenn jemand ein Buch auf den Markt gebracht hat, dann muß er ein wichtiger und hoher Mensch. Damit können sie sich dann die eigenen Ressentiments veredeln. Die sind ja genauso wie das, was in dem Buch steht! Also sind sie selbst auch so klug und weise, wie der Verfasser eines solchen Buchs ja sein muß.
Man erkennt solche Leser ganz gut an ihrer Unfähigkeit, Gelesenes auf Situationen spezifisch anzuwenden. Sie beherrschen die Regeln, Ratschläge usw. nicht, sondern sind ihnen unterworfen. Obwohl mit jeder automatisierten Wiederholung der auswendig gelernten Sprüche deren Inhalt hohler wird, hoffen sie insgeheim, daß er dadurch stärker wird. Ihr Ziel ist ja nicht, die Lektüre der Welt anzupassen, sondern umgekehrt die Welt der Lektüre. Denn nur so scheint sie ihnen bewältigbar. Dann kann man sich für 9,95 Euro stark und reif fühlen. Wo sonst ist das so billig zu haben?
 
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  • #90
Zitat von vivi:
Ob nun jetzt Bücher, Artikel o.ä. als "allgemeingültige Anleitung" für Alles und Jedes / Jeden die Lösung sind wage ich anzuzweifeln.

Nein, sind sie m. E. n. nicht. Aber so ein Buch mal zu lesen ist sicherlich interessant. Jeder sammelt ja seine Erfahrungen für sich und kann aus den Fehlern, die man selber macht lernen.