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  • #136
Es gibt circa 57 Staaten, in die du als HIV Infizierter nicht einreisen darfst oder nur unter erheblichen Restriktionen.
Du hast recht, das wusste ich nicht, habe es gerade gegoogelt. Das stammt noch aus den 80ern, als HIV ein Todesurteil war. Obama hat das Einreiseverbot für die USA damals aufgehoben, mögen die anderen Länder sich dem anschließen!
 

TPT

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  • #137
Bist Du Dir sicher? Ich habe schon öfter ein Touristenvisum beantragt. Nach Krankheiten hat da noch nie einer gefragt. In bestimmten Ländern muss man eine Gelbfieberimpfung nachweisen, das ist es aber auch, so viel ich weiß.
Wenn man im Ausland arbeiten will, mag das anders sein.
Es wird nach Medikamenten gefragt, die du einnehmen und einführen (in das Land) mußt. Du brauchst sowieso für fast alles ein ärztliches Rezept. Mit Antidepressiva zB darfst du nicht nach Dubai.
Arbeitsvisum ist ganz schlimm, das bekommst du meistens überhaupt nicht.
Auf den meisten Landekarten bzw Zollerklärungen mußt du auch angeben, wenn du Medikamente einführst, ebenso hohe Geldsummen und sonstiges.
 
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  • #138
Nein, nur in der EU. Im Ausland sind alle akute Krankheiten, die du mitgebracht hast, nicht versichert. Dafür müßtest du dann eine Extra Versicherung abschließen, die nicht ganz billig ist, wenn du überhaupt eine Versicherung findest, die dich aufnimmt.
Eine Auslandskrankenversicherung braucht man, na klar, mit HIV aufgenommen werde ist schwieriger, aber geht. Und akut auftretende Krankheiten sind dann versichert.
 
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  • #139
@TPT:
Wir sind uns ja einig, dass das alles schwierig und schlimm ist, aber ich glaube, wir machen diesen Nebenschauplatz jetzt mal zu.
Danke für Deine Informationen.
 
M

MaryCandice

  • #140
Okay.... weiter geht's. Hmampf.... leckere Pizza, gibt es Nachschub?

Ich war ja auf mein erstes Mal erpicht, kam nicht dazu, war auch gut so -> Datinggeschichten. Aber Verhütung war nicht in meinem Hirn. Meine Verhütung hieß Polizei!!! ;)

Nach meinem ersten Mal war ja mal Pause. Es wollten zwar einige, aber komisch, Kondome hatten die nicht und ich finde, es ist nicht meine Aufgabe, dafür zu sorgen, sondern seine.
Ich hab die alle aus mir rausgehalten. Es war nie wirklich blöde oder peinlich. Welcher Junge mit 19 will schon ungewollt Vater werden. Dieser Satz kühlte die Kerle schnell ab.

Dann hatte ich den, wo ich die erste war. An all seinem Verhalten wusste ich, dass ich es wirklich bin. In der Zeit mit ihm hab ich die Pille genommen. War ganz okay, da wir ja so beide noch nie was hatten.

Als es mit ihm aus war, setzte ich die Pille im Monat darauf ab. Kurz danach stand mein erstes Mal wieder vor der Tür. Wir hatten sofort Sex. Ohne Kondom. Er hatte eine vor mir gehabt aber keine mehr nach mir. Es hieß immer, die Pille wirke nach. Wenn absetzt müsstest schon großes Glück haben, deinen Kinderwunsch sofort zu erfüllen. Nun ja, ich war wenige Tage, also weniger als 10, ohne Pille und voila... es schlug sofort ein. Mit 19! Ich Schülerin, ein Elternhaus, dass mich bei diesem Wissen getötet hätte oder zumindest aus dem Haus geschmissen. Ich hab zu Hause nie was gesagt. Im Telefonbuch suchte ich einen Frauenarzt. Bin zu dem hin und ja, ich hatte recht: Schwanger. Fünfte Woche. Was ich damals durchmachte, ist meins. Die Matura (mein Abitur) stand an und ich total aufgelöst. Der Arzt meinte, es sei sehr schlecht entwickelt, ich solle in zwei Wochen wiederkommen, dann gibt er mir den Mutter-Kind-Pass erst. Ich sah ihn an: "Und wenn ich keinen will?" - "Auch darüber können wir reden!"
Noch mal 14 Tage total durch den Wind. Ihm hab ich es gesagt. Er stand es zwar nicht mit mir durch, aber er verließ mich auch nicht sofort.
Zwei Wochen drauf, kein Entwicklungsfortschritt. Es entstand doch kein neues Leben in mir. Er gab mir Tabletten, heftige Blutungen, ein riesen Klumpen Gewebe dabei, vorbei war alles. Und ich in Beziehung für 18 Jahre.

Danach hatte ich nie mehr unverhüteten Sex, außer die vier Mal, wo ich ebenfalls sofort nach Absetzen der Pille, schwanger wurde. Ich hatte meine Lektion gelernt. Auch mit meinem Ehemann, Sex nur mit Pille oder Kondom. Ich wollte Wunschkinder, keine Hoppalas. Das Glück hatte ich.

Nach der Geburt meiner Jüngsten verhütete ich lange nicht mehr. Der erste war schon an die 55 oder so. Der brachte ihn nicht mehr hoch. Schon mal Pudding in Tüten gefüllt??? Des wird nix. Also lief der Sex über andere Hilfsmittel aber ohne Penis.

Oh.... Pizza!!!! Danke. :-*

Der One night Stand mit dem Ehebrecher, da nahm ich die Pille und vertraute ihm. Er war Sportler, ich hatte keine Angst.

Einmal hatte ich ein rauschiges Abenteuer mit zwei Männern. Sogar Ausländern, aber auch ohne Folgen geblieben.

Den, den ich jetzt wieder treffe. Da ließen wir uns damals schon Zeit mit dem Sex. Haben viel geredet. Er muss sich beruflich zweimal im Jahr checken lassen, passt. Als er die Vasektomie machen ließ, war ich endlich frei von Chemie und Gummi. Herrlich, herrlicher, am herrlichsten!!!

Der 4 Jahres Verehrer hatte mal Kontakt mit einer HIV und Hepatitis C Positiven. Dienstlich, ein Unfall mit offenen Verletzungen. Seit damals muss er sich kontrollieren lassen und ist auch negativ. Hat er mir gleich gesagt. Er hatte Zeit zu warten, bis ich die Pille wieder nahm.

Und jetzt wieder Vasektomiemann!!!:rolleyes:

Ich hatte noch nie eine Geschlechtskrankheit, einmal in der Schwangerschaft einen Pilz infolge von Antibiotikum. Hatte noch nie Probleme, meinen Körper zu verteidigen. Nur als Kind mal, aber der verging sich nur mit Fingern an mir.
Ich hatte auch nie richtige Angst vor Krankheiten. Respekt ja. Aber irgendwie, passiert mir selten was Schlechtes. Klar, manche moserten rum, aber ich wurde nie blöd oder zickig oder prüde genannt. Es passte einfach. Ja. Manche tauchten nie mehr auf, aber wer wollte die schon?

Wie ich allerdings das mit meinen Kids erleben werde, weiß ich nicht. :(
 
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Dr. Bean

  • #142
Meiner steht schon mit 34 nicht mehr. :)
 
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  • #144
Bei mir kam noch nie eine Infektion aus dem Nichts.
Sarkasmus /
Natürlich nicht !

Komischerweise immer nur dann, wenn mich ein Mann vorher berührt hatte. Und ja, ich hatte auch enthaltsame Jahre in meinem Leben, in denen ich auch auf öffentlichen Toiletten usw. gewesen bin.
Vielleicht solltest Du das dan lieber ganz bleiben lassen.
Sarkasmus \

Welcher Arzt untersucht denn beide? Meine Gynäkologin bestimmt nicht. Und ob ein Urologe die dementsprechenden Instrumente hat, bezweifle ich. Davon abgesehen, würde ich mich sowieso nicht freiwillig von einem Mann untersuchen lassen außer im echten Notfall.
Ja ne, is' klar ... ! :rolleyes: Was Du nicht kennst oder Dir nicht paßt, das gibt es nicht, wie ? Boah-ey ... !


BTW : Das mach jede/r Ärztin/Arzt - Du mußt halt fragen ! BTDT ! Man(n) muß ja nicht bei der Untersuchung dabei sitzen, es reicht ja, wenn man zusammen (sic !) hingeht !

Auf wen soll ich denn sauer sein, wenn mein Ehemann mit ner G-Krankheit nach Hause kommt und ich in ner Kleinstadt dann amtlich angeordnet untersucht werden muss? Soll ich dann auf die Frauen sauer sein, mit denen er was hatte??

Sorry @Traumichnich, aber da kann ich dich nicht verstehen.
Darum ging's (mir) gar nicht.

Mich stört einfach nur diese "Männer sind Schweine, Frauen passiert sowas nicht !"-Einstellung, die hier IMVHO vielfach offensichtlich wird. Wer ungeschützten Verkehr hat, kann sich anstecken. Egal, ob Mann oder Frau, egal womit. Deshalb sollte sich jede/r schützen, insbesondere dann, wenn man "wechselnde Sexualpartner" oder ONSs hat. Punktum. Und "Schutz" ist für die Damen eben auch, "NEIN !" zu sagen, wenn ein Mann nicht mitziehen will.

Und jetzt sagt mir nicht, daß Frauen das nicht betrifft ... ! :rolleyes:

Ich formulier's mal andersrum ! Gesetzt den - überaus unwahrscheinlichen - Fall, daß man schon beim 1. oder 2. Date "über einander herfallen" muß/will : Weiß ich als Mann, wann und mit wem meine potentielle (Sexual-) Partnerin zuletzt GV hatte und ob sie sich dabei nicht vielleicht "etwas eingefangen" hat ? Womöglich weiß sie es nicht einmal selbst ! Es liegt also schon in meinem ureigensten Interesse als Mann, ein Kondom zu benutzen ! Ich käme nicht einmal auf eine andere Idee - von der Verhütungsproblematik man ganz zu schweigen ...

Deine Situation war/ist eine völlig andere, und darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Da hilft auch kein gemeinsamer Arztbesuch ... ! :(
 
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  • #145
Liebe Mädels und Traumichnich: Danke für euer Vertrauen und die Infos!
Ganz früher gab es ja den Dr. Sommer in der Bravo.
Aber irgendwie waren um mich herum bis heute alle - tja, sagt man das so? -prüde. Gespräche über Sex oder Verhütung gab es nie, weder mit meiner Mutter, Schwester, Freundin, Tochter. ( Ausnahme: hab meinen Kindern vor deren Geld-Verdienen gesagt, ich würde Pille oder Kondome bezahlen - brauchte ich aber gar nicht, waren alle Spätzünder ). Erst letztes Jahr, da ging das Thema ganz vorsichtig von meiner Tochter aus, als ich verliebt und naiv war und sie etwas in Sorgen um mich.
Das Problem waren für mich eben die beiden Männer, die es albern fanden. Und die gaaanz furchtbar schnell in mich "verliebt" waren - und irgendwie war es für mich so was von ungewohnt, diese wundersame körperliche Anziehungskraft, die war einfach in den 40 Jahren davor überhaupt nicht vorhanden, also - ich fühlte mich wie nymphoman.
Der eine war, glaub ich im Nachhinein, nur ein Flirt, der andere hatte wohl schon 1000 Frauen in seinem Leben ( war mal ein Promi und Multimillionär mit teils 40 Jahre jüngeren Mädels, die rannten ihm die Bude ein ).
Irgendwie sind ja alle 60+ Männer kein unbeschriebenes Blatt mehr - und ein paar Geschlechtskrankheiten werden ja sogar mit Küssen übertragen.
Jede neue Beziehung ist also wohl irgendwo problematisch.
Aber, @Traumichnich, danke, wenn das jeder Arzt macht, wusste ich nicht - ich frag meinen demnächst einfach mal, für die Zukunft. Und schalte meinen Verstand ein und hör nicht nur auf meine Herz und den Körper, nehme ich mir jedenfalls ganz fest vor.
 
M

MaryCandice

  • #147
Ganz früher gab es ja den Dr. Sommer in der Bravo.
Ich war POOCORN Leserin. Daheim war Aufklärung oder annährend Gespräche darüber undenkbar. Sogar die Tage wurden totgeschwiegen. Wie ich damit zurecht kam, war meine Sache.
Ich hab jetzt einen Sohn mit 18 und eine Tochter mit 15, die es betreffen könnte. Sind beide aufgeklärt aber noch hatten sie keine Freundschaften. Sie sagen, bis jetzt war noch nie wer da, wo sie auch nur annähernd Interesse gehabt hätten.
Sorgen mach ich mir keine, dass sie sich was holen könnten. Die sind zu vernünftig und behandeln sich gut. Achten auf sich. Wir quatschen offen über dieses Thema. Auch in der größeren Runde mit ihren Freunden.
Da ich auch tagtäglich im Jugendbereich viel mitbekomme, hab ich den Eindruck, dass durchaus Vernunft vorrangig ist. Für die normalen Jungs scheint Verhütung so normal zu sein, wie Kaffeetrinken. Für die Mädels eher nicht....:(
 

TPT

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  • #148
Aber, @Traumichnich, danke, wenn das jeder Arzt macht, wusste ich nicht - .
Es macht nicht jeder Arzt gynäkologische Untersuchungen, wie auch, wenn er keinen Stuhl hat, keine Instrumente und nicht die erforderlichen Substanzen für die Tests. Ich würde mir jedenfalls nicht von einem praktischen Arzt meine Organe von innen befühlen lassen und Abstriche vornehmen lassen, der das letzte Mal im Studium eine Frau in der Pathologie von innen gesehen hat. Jeder habwegs verantwortungsvolle Arzt schickt dich zum Gynäkologen und ihn zum Urologen. Nix zusammen untersuchen.
 
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  • #149
Davon abgesehen, würde ich mich sowieso nicht freiwillig von einem Mann untersuchen lassen außer im echten Notfall.
Meine erste Frauenärztin war furchtbar. Sie war unfreundlich und hat mir (16 Jahre, ich war noch nie beim Frauenarzt und wollte vernünftig sein und künftig verhüten, da ich einen Freund hatte) richtig wehgetan bei der Untersuchung. Bah!
Der nächste Arzt war ein Mann im Alter meiner Eltern. Nett und einfühlsam. So geht es also auch, dachte ich mir damals. Sein Nachfolger jetzt ist in meinem Alter. Ein Familienvater, sehr nett und durchaus attraktiv. Fühle mich ebenfalls gut aufgehoben. Hat mich prima betreut in der Schwangerschaft.
Einmal währenddessen musste ich zu einer Vertretung, als er im Urlaub war. Sie war nicht unfreundlich, aber eher gleichgültig.
Ergo: Ich habe mit männlichen Gynäkologen weitaus bessere Erfahrungen.
Du scheinst evtl schlechte gemacht zu haben?
 

TPT

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  • #150
Ergo: Ich habe mit männlichen Gynäkologen weitaus bessere Erfahrungen.
Du scheinst evtl schlechte gemacht zu haben?
Keine schlechten, aber ich möchte es einfach nicht, daß mich ein Mann dort ansieht und berührt, wo mich eigentlich nur mein Partner sehen und berühren sollte. Ich denke auch, daß gewisse Dinge und Vorgänge nur eine Frau nachvollziehen kann, vor allem, wenn es auch um Erkrankungen geht und nicht nur um reine Gebursthilfe.
Ich denke auch, daß Männer ähnliche Hemmungen haben, sich von einer Frau urologisch untersuchen zu lassen.