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  • #1

Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Etwas zum Nachdenken für unsere neue Frauen-Welt !
Ich beobachte mittlerweile ein Phänomen in unserer Gesellschaft dass mir zu denken gibt.
Das was ich hier schreibe ist nicht von mir, sondern das was mittlerweile immer mehr in allen Medien gebracht und gesagt wird !
Nein, nicht nur in den Medien sondern auch einzelne Frauen hier in PS die das Thema schon in Ihrem Profil ganz offen ansprechen !
Meistens heißt es - Frau(geschieden) in guter Position - aber die Abende werden lang und einsam nachdem die Kinder schon außer Haus sind. "Frau" legt die Messlatte so hoch, dass es heißt: Die Optik sagt wer reinkommen darf - der Charakter sagt wer drin bleiben darf.
Härter kann man(n)/Frau nicht formulieren.
Sicher "Frau" ist heute unabhängig geworden. Wozu braucht man dann noch einen Mann ? Gleichberechtigung der Frau ! Ich bin absolut dafür, weil ich weiß, dass manche Frau in ihrem Beruf die besseren Entscheidungen trifft als Männer. Und wir Männer müssen mittlerweile hinnehmen, dass wir damit im Augenblick mit der Situation überfordert sind. Vor Jahren kannte ich Familienväter wo ich sagte, das sind Männer die ihre Familie voranbringen und dafür kämpfen - heute sind sie nur noch ein Trostpflaster. Nur was wurde aus der Gleichberechtigung der Frau - geschweige denn - was wurde aus uns Männern ? Es gibt offensichtlich den Helden "Mann" nicht mehr. Bevor es nun Fireballs hagelt...
Bei all den Diskussionen egal wo, kam folgendes Fazit:
Es liegt tatsächlich an der Frau. Ja, das ist ein Tatsache. Ich war selber etwas überrascht. Und das Ergebnis der Diskussionen ist - es ist jetzt Frauen-Sache das wieder gerade-zu-biegen. Last den Mann wieder Mann sein - Ihr Frauen habt die Zügel in der Hand und vielleicht wird dann auch der Märchenprinz wieder auferstehen.
Ich erwarte und möchte keine Antworten hier, sondern versucht mal darüber nachzudenken.

Gruß ub0071
 
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  • #2
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Wie soll Frau das denn Deiner Meinung nach "gradebiegen" und wie soll sie sich verhalten?
 
J

Jenny Treibel

  • #3
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Zitat von ub0071:
Etwas zum Nachdenken für unsere neue Frauen-Welt !
Ich beobachte mittlerweile ein Phänomen in unserer Gesellschaft dass mir zu denken gibt.
Das was ich hier schreibe ist nicht von mir, sondern das was mittlerweile immer mehr in allen Medien gebracht und gesagt wird !
Nein, nicht nur in den Medien sondern auch einzelne Frauen hier in PS die das Thema schon in Ihrem Profil ganz offen ansprechen !
Meistens heißt es - Frau(geschieden) in guter Position - aber die Abende werden lang und einsam nachdem die Kinder schon außer Haus sind. "Frau" legt die Messlatte so hoch, dass es heißt: Die Optik sagt wer reinkommen darf - der Charakter sagt wer drin bleiben darf.
Härter kann man(n)/Frau nicht formulieren.
Sicher "Frau" ist heute unabhängig geworden. Wozu braucht man dann noch einen Mann ? Gleichberechtigung der Frau ! Ich bin absolut dafür, weil ich weiß, dass manche Frau in ihrem Beruf die besseren Entscheidungen trifft als Männer. Und wir Männer müssen mittlerweile hinnehmen, dass wir damit im Augenblick mit der Situation überfordert sind. Vor Jahren kannte ich Familienväter wo ich sagte, das sind Männer die ihre Familie voranbringen und dafür kämpfen - heute sind sie nur noch ein Trostpflaster. Nur was wurde aus der Gleichberechtigung der Frau - geschweige denn - was wurde aus uns Männern ? Es gibt offensichtlich den Helden "Mann" nicht mehr. Bevor es nun Fireballs hagelt...
Bei all den Diskussionen egal wo, kam folgendes Fazit:
Es liegt tatsächlich an der Frau. Ja, das ist ein Tatsache. Ich war selber etwas überrascht. Und das Ergebnis der Diskussionen ist - es ist jetzt Frauen-Sache das wieder gerade-zu-biegen. Last den Mann wieder Mann sein -
Es liegt also an der Frau, wenn der Mann fremdgeht und sie für eine jüngere sitzenläßt?
Wir sollen nicht arbeiten gehen, wenn wir alleinstehend sind? Wovon sollen wir sonst unseren Lebensunterhalt begleichen?
Natürlich liegt die Meßlatte hoch. Wir wollen nicht wieder so reinfallen, wie wir es schon mindestens einmal erlebt haben.
Ungepflegte Männer und Paschas, die sich bedienen lassen wollen, kommen uns ebenfalls nicht ins Haus.
Die Zeiten sind vorbei, wo Männer mit uns Frauen machen konnten, was sie wollten. darum liegt die Meßlatte so hoch.
 
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  • #4
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Lieber FS

Was möchtest du eigentlich?
Du wirfst uns Frauen vor, dass wir selbständig sind, uns nach einer missglückten Ehe selbst versorgen (statt Unterhalt einzufordern) und dann auch noch Ansprüche stellen.
Du glaubst, dass Frauen anspruchsvoll sind, besonders was die Optik betrifft? Na, dann schlüpf doch mal in die Rolle einer Frau und schau, wie es dann aussieht. Was glaubst du, wieoft ich weggeklockt werde, obwohl ich wirklich nicht schlecht aussehe - aber ich bin eben nicht mehr faltenfrei und makellos.

Sorry, aber wie sollen WIR denn dazu beitragen, dass ein Mann zum Märchenprinzen wird?
Tut mir leid, aber ein Frosch wird nicht zum Prinzen wenn die Prinzessin ihre Ansprüche runterschraubt. Ein Frosch bleibt eben ein Frosch auch wenn man ihn noch so oft küsst. Auch wenn man ihn wie einen Prinzen behandelt, bleibt er doch ein Frosch.

Vielleicht wäre es eher mal an den Männern, etwas dafür zu tun, dass sie etwas für ihre Emanzipation tun. Vielleicht solltet ihr mal eine Frau als gleichwertige Partnerin sehen und ihr das auch zeigen - dann klappt es auch mit der Prinzessin.
 
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  • #5
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Ich halte den Eröffnungsbeitrag nur für bedingt gelungen. Wenn überhaupt müssen wir Männer definieren, was für ein Bild wir von uns haben und was für eine Vorstellung von Beziehung. Das können ja die Frauen nicht für uns erledigen.

Und die implizierteLogik, dass die Frauen es wieder geradebiegen sollen, was bedeuten würde (vielleicht interpretiere ich falsch?), die Erwartungshaltung anzupassen, ist eine komische Forderung.

Ja, wenn damit nicht gemeint ist, zurück zum ursprünglichen Bild zu gehen.
Nein, wenn damit eben letzteres gemeint ist.

So wie ich als Mann nicht von einer Frau erwarte, dass sie für mich Beruf+Karriere opfert, kann die Frau natürlich auch nicht eine eierlegende Wollmichsau erwarten. Wobei sie kann es (wie auch Männer es tun), aber dann eben mit entsprechend schlechtem Erfolg.

Ich hab eine Vorstellung von meiner Partnerin und dazu gehört, dass sie selbstständig sein muss und nicht die Beziehung die eigene Erfüllung ist, sondern noch die Krönung, die das ganze schön macht und abrundet, aber eben nicht etwaige Lücken füllt. Und im Idealfall hat die Frau vermutlich ein ähnliches Bild von Ihrem Partner und dann würde es passen.
 
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  • #6
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Das was ich hier schreibe ist nicht von mir, sondern das was mittlerweile immer mehr in allen Medien gebracht und gesagt wird !
Nun ja, was so alles in Medien gesagt und geschrieben wird, ist ja heutzutage nicht mehr unbedingt seriös und objektiv. Papier ist geduldig.Wie wär´s mal mit selber denken?


Die Optik sagt wer reinkommen darf - der Charakter sagt wer drin bleiben darf.Härter kann man(n)/Frau nicht formulieren.
Nun, die erste Hälfte ist ja genauso auf Männer zutreffend, oder warum suchen so viele ältere Herren was 20 Jahre jüngeres? Als Altenpflegerin?
Und die 2. Hälfte: natürlich! Ich suche auf jeden Fall jemanden mit Charakter.

Ich möchte keinen Mann "brauchen", und ich möchte auch nicht "gebraucht" werden.Die Zeiten der Zweckehen sind zum Glück vorbei. Ich gehe eine Beziehung ein, weil ich liebe, nicht aus Bedürftigkeit.

Vor Jahren kannte ich Familienväter wo ich sagte, das sind Männer die ihre Familie voranbringen und dafür kämpfen - heute sind sie nur noch ein Trostpflaster.
Das hat jeder Mann selbst in der Hand, ob er sich zum Trostpflaster machen lässt.

Es gibt offensichtlich den Helden "Mann" nicht mehr.
Doch, aber eben anders. "Mein" Mann wird immer mein Held sein. Nur sind manche Männer noch nicht im hier und heute angekommen.

Es liegt tatsächlich an der Frau. Ja, das ist ein Tatsache.
Wie bitte? Tatsache? Wer behauptet das?

Ich war selber etwas überrascht. Und das Ergebnis der Diskussionen ist - es ist jetzt Frauen-Sache das wieder gerade-zu-biegen.
Was bitte sollen wir Frauen denn geradebiegen? Dass viele Männer mit der Gleichberechtigung nicht klar kommen und immer noch jahrhundertealten Klischees nachweinen?

Lassen tu ich ihn gerne, sein muss er es aber schon selbst.
 
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  • #7
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Zitat von ub0071:
Und wir Männer müssen mittlerweile hinnehmen, dass wir damit im Augenblick mit der Situation überfordert sind. Vor Jahren kannte ich Familienväter wo ich sagte, das sind Männer die ihre Familie voranbringen und dafür kämpfen - heute sind sie nur noch ein Trostpflaster. Nur was wurde aus der Gleichberechtigung der Frau - geschweige denn - was wurde aus uns Männern ?

Es gibt offensichtlich den Helden "Mann" nicht mehr.

Bei all den Diskussionen egal wo, kam folgendes Fazit:
Es liegt tatsächlich an der Frau. Ja, das ist ein Tatsache. Ich war selber etwas überrascht. Und das Ergebnis der Diskussionen ist - es ist jetzt Frauen-Sache das wieder gerade-zu-biegen. Last den Mann wieder Mann sein - Ihr Frauen habt die Zügel in der Hand und vielleicht wird dann auch der Märchenprinz wieder auferstehen.
Ich erwarte und möchte keine Antworten hier, sondern versucht mal darüber nachzudenken.

Gruß ub0071
Was genau meinst Du?

Wieso ist ein Mann nur "gebraucht", wenn er "Held" sein darf und muss?

Wozu einen Märchenprinzen?

Was genau sollen "die Frauen" (?) geradebiegen? Und wie?

Wann ist ein Mann ein Mann? (Ich zitiere hier kein Lied, sondern frage Dich ganz konkret - und erwarte und möchte eine Antwort.)
 
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  • #8
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Zitat von Mark:
Ich hab eine Vorstellung von meiner Partnerin und dazu gehört, dass sie selbstständig sein muss und nicht die Beziehung die eigene Erfüllung ist, sondern noch die Krönung, die das ganze schön macht und abrundet, aber eben nicht etwaige Lücken füllt. Und im Idealfall hat die Frau vermutlich ein ähnliches Bild von Ihrem Partner und dann würde es passen.
Ja, das würde passen. ;-)
 
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  • #9
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Mir ist es völlig egal, ob sie eine Karrierefrau oder frustriert ist oder Probleme hat oder selbstständig und selbstbewußt oder depressiv ist oder ich die Erfüllung oder Ergänzung bin. Mir ist wichtig, daß wir beide uns mögen und in vielen Dingen auf einer Ebene sind und sie mir nicht den ganzen Tag einen vorlabert, wie toll und erfolgreich sie ist. Denn das muß sie gar nicht sein. Wenn sie es ist, ist es schön für sie, aber es sollte auch Herzenswärme vorhanden sein.
 
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  • #10
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

das problem ist ganz einfach...

die helden fühlen sich überflüssig...augenhöhe ,immer dann wenn sie hohe schuhe trägt :).

im ernst, karriere machen frauen in deutschland , wenn sie möglichst viele männliche eigenschaften übernehmen, in den konzernetagen sind das männer im kostüm, jemand anderes würden die dort gar nicht hinlassen...
und viele frauen verzichten darauf, weil sie diese albernen hahnenkämpfe leid sind.

ich kenne keine einzige kollegin oder freundin die karriere und familie vereinbaren konnte...
eines ging immer zu bruch...

es gibt sehr sehr wenige männer die mit starken und unabhängigen frauen umgehen können...
den meisten macht das angst...

die meisten sind aber auch fasziniert von solchen frauen...bewundern sie...
aber zu hause ist ihnen dann die blonde mutti lieber...im zweifel rennt die nicht weg....
 
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  • #11
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

im ernst, karriere machen frauen in deutschland , wenn sie möglichst viele männliche eigenschaften übernehmen, in den konzernetagen sind das männer im kostüm, jemand anderes würden die dort gar nicht hinlassen...
und viele frauen verzichten darauf, weil sie diese albernen hahnenkämpfe leid sind.

Auf den Anfangsbeitrag antworte ich gleich aber das obige Zitat ärgert mich wirklich. Und zwar weil es genau das deutsche, mediale Bild von "erfolgreichen" Frauen wiederspiegelt welches in der - deutschen - Gesellschaft herrscht. "Eine erfolgreiche Frau ist keine Frau sondern ein Mann"! Ja ich bin geschieden und beruflich erfolgreich - aber nicht weil mein Exmann und ich unserer Berufe und unsere Familie nicht unter einen Hut bekommen haben (da sind wir bis heute ein gutes Team denn die Familie verschwindet ja nicht mit der Scheidung), sondern weil wir als Paar nicht "funktionier"t haben. Mein Exmann (und er ist weder im sozialem noch kreativen Bereich tätig) ist mit Kind im Maxi-Cosi in Besprechungen gegangen, hat genauso gekocht wie ich, die Nächte mit kranken Kindern wach verbracht. Und ich ben auch! Gekümmert, gesorgt, gekämpft, erfreut und gefreut für unsere Kinder/Familie haben wir uns immer gemeinsam.
Ich brauche und will keinen Mann der sich nur als "Held" fühlt wenn ER ALLEINE die Familie monetär "vorantreibt". Ich möchte einen Partner der mich unterstützt und den ich unterstütze, wir uns gegenseitig Freunde und Geborgenheit schenken.Ein männliches Wesen welches sich durch äußerliche Fakten wie beruflichem Erfolg einer Frau bedroht fühlt, kann das nicht sein.
 
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  • #12
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Zitat von ub0071:
Sicher "Frau" ist heute unabhängig geworden. Wozu braucht man dann noch einen Mann ?
Vermutlich aus ganz ähnlichen Gründen, aus denen heraus wir Männer eine Frau "brauchen" --- etwas verkürzt formuliert im Wesentlichen deshalb, weil sich das Leben in all seiner Vielfalt als gut funktionierendes Paar oftmals noch besser leben lässt als als Single.

Eine Partnerschaft, in der ich vor allem als Ernährer, "Held", Heimwerker oder was--auch--sonst--immer und nicht primär als Lebenspartner gebraucht werde brauche ich schlicht nicht.


Und wir Männer müssen mittlerweile hinnehmen, dass wir damit im Augenblick mit der Situation überfordert sind.
Ich weiß nicht, was Du "hinnehmen" musst und wovon Du Dich ggf. überfordert fühlst. Ich für meinen Teil fühle mich jedenfalls in dieser Beziehung keineswegs überfordert. Ich habe iene klare Vorstellung davon, wie "Partnerschaft" für mich aussehen sollte, Es gibt sicher reichlich Frauen, die, da ihnen ihre Karriere wichtiger ist als diejenigen Dinge, die ich für essenziell für eine Partnerschaft halte, als Partnerin für mich schlicht nicht in Frage kommen. Und es gibt mehr als genug andere, viele davon oftmals beruflich nicht weniger erfolgreich als diese "Karrierefrauen", die Beruf, Partnerschaft und Familie ähnlich gewichten wie ich.
Niemand zwingt mich irgendeine Gewichtung der Prioritäten einer möglichen Partnerin "hinzunehmen", im Zweifel steht es mir frei mir eine Partnerin zu suchen, bei der diese Gewichtung mir stimmig erscheint.


Ein Teil scheint offenkundig in Selbstmitleid schier zu ertrinken. Ich für meinen Teil kann diese Gejammer darüber, wie schlecht es doch uns armen Männern heute gehe nichtmal in Ansätzen nachvollziehen. Ja, die zunehmende Aufweichung klassischer Rollenbilder führt manchmal zu Konflikten und ja, diese Konflikte gehen nicht immer zu unseren Gunsten aus. Und? Ist's besser, wenn solche Konflikte wieder "wie früher" gelöst werden, indem gleichberechtigte Partnerschaft wieder durch eine Familienhierarchie mit dem Mann an der Spitze ersetzt wird? Mir ist eine Frau auf Augenhöhe die sich im Zweifel auch mal gegen mich durchzusetzen versteht weit lieber als eine, die sich mir freiwillig oder aus gesellschafltichen Zwängen heraus unterordnet.


Es gibt offensichtlich den Helden "Mann" nicht mehr.
Da sei die Frage gestattet, ob es diesen "Helden" je in größerer Stückzahl gegeben hat oder ob nicht vielleicht eher die gesellschaftlichen Umstände lediglich dazu geführt haben, dass auch ganz durchschnittliche Männer eine Heldenrolle einnehmen konnten, die ihnen ob ihrer Fähigkeiten eigentlich gar nicht zugestanden hätte.

Ich für meinen Teil strebe gar keine Heldenrolle an. Ich bin ein ganz normaler Mann, mit den üblichen individuellen Stärken und Schwächen. Und bisher hat das sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld immer völlig ausgereicht.


Du, es wird Dich jetzt überraschen, aber ich /bin/ Mann, und zwar einer, der mit seiner Rolle durchaus zufrieden ist. Und es gibt reichlich andere Männer, die ihre, ggf. ganz anders interpretierte, Rolle als Mann ebenfalls völlig problemlos ausfüllen. Die Bandbreite zwischen der Karrierefrau und dem Heimchen--am--Herd ist gewaltig, da ist für jeden von uns im Zweifel die richtige dabei.

Ein Problem haben in meinen Augen im Wesentlichen diejenigen Männer und Frauen, die sich für sich ein Rollenbild wünschen, dem sie selbst schlicht nicht entsprechen. Nicht jeder Mann ist "Held" oder "Märchenprinz", nicht jede Frau "Prinzessin". Alle anderen sind chlicht so, wie sie sind und finden früher oder später eine Partnerin oder einen Partner, der sie exakt so haben will.

Ich erwarte und möchte keine Antworten hier, [...].
Mit Verlaub, aber wenn Du Deine Gedanken hier zu Diskussion stellst, dann wirst Du im Zweifel auch mit Reaktionen darauf leben müssen.
 
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  • #14
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

@alster

du hast wunderbar meine feststellung bestätigt...

karriere und familie geht nicht...gleichzeitig

zu familie zählt auch die liebe der eltern untereinander...

ich rede nicht von solchen banalitäten wie dem alltag mit kindern kochen,etc...

das ist organisation...

aber die liebe zueinander aufrecht zuerhalten wenn beide beruflich erfolgreich sind, seien wollen dann bleibt dafür nicht viel zeit in solchen jobs ( ich rede von der wirtschaft) nicht vom quotengesicherten beamten und öffentlichen dienst biotopen...

und eine frau die gewohnt ist im beruf entscheidungen zu treffen und sie zu verantworten...
allein... die trifft sie eben auch im privatleben...und damit können die wenigsten männer gut umgehen....
 
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  • #15
AW: Frauen-Karriere und trotzdem Einsam, Unsicherheit der Männer.

Zitat von artemis:
@alster
aber die liebe zueinander aufrecht zuerhalten wenn beide beruflich erfolgreich sind, seien wollen dann bleibt dafür nicht viel zeit in solchen jobs ( ich rede von der wirtschaft) nicht vom quotengesicherten beamten und öffentlichen...
Ach, wie beneidenswert sind da doch all die Arbeitslosen und Hartz IV-Empfänger... deren Ehen und Beziehungen scheitern nie, weil sie sich den ganzen Tag darum kümmern können...
Und die der Beamten auch nicht.
*ironieaus*

Ob eine Beziehung scheitert oder gelingt, liegt an vielen Faktoren. Beruf und Karriere allein sind wohl in den allerseltensten Fällen schuld.
Ich bin berufstätig und habe einen Job, der mich fordert, in jeder Hinsicht, zeitlich wie nervlich. Und meine Männer hatten ebenfalls solche Berufe. Trotzdem ist keine meiner langjährigen Beziehungen aus diesen Gründen gescheitert. Und ich kenne genügend Paare, die - auch mit Kindern - seit vielen Jahren glückliche Beziehung führen. Trotz Karriere auf beiden Seiten. Oder vielleicht gerade deshalb...!