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  • #121
Nein! Männer können auch lieben und wie! Ihr dickes, grosses, fette Auto, ihren dicken Bauch, ihr Ego, ihre Spiezeugeisenbahn, ihren Fussball plus Fussballclub, ihre Maaaamaaaa,
Ja, da ist tatsächlich was dran. Der dicke Bauch muss nicht sein, aber der Rest?
Zum Thema "Mama" habe ich bereits einen ewig langen Beitrag zur verweiblichung der Männer geschrieben und die damit einhergehende Fixierung auf die heilige Mama und ggf. Oma.
Es ist auch kein angenehmer Prozess sich einzugestehen, dass Mama und Oma auch Menschen sind und dunkele Seiten haben. Ich kann verstehen, dass viele sich dem nicht stellen wollen.
 
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  • #122
Ich muss nicht permanent filtern, wer nur Sex möchte. Darum beneide ich die Frauen wirklich nicht!
Als wenn das so 'ne "Arbeit" wär. Das machen die alle so nebenher. Ganz automatisch.
Und diese gewollte Gutgläubigkeit steigt mit der gefühlten Bedürftigkeit, der Intensität der Sehnsucht nach Zweisamkeit und der Stärke der empfundenen Einsamkeit.
Nicht immer von Dir auf andere schließen, ne.
 
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  • #123
Na gut, dann nenne ich es Trotzreaktion.
"Ich finde mich total attraktiv, auch wenn ihr sagt, dass Frauen ab 50 oft 'ne faltige Haut haben - so!"
Und der Beweis ist, dass ich nämlich sogar manchmal von ganz tollen, viel jüngeren Männern angeschrieben werde - und das beweist, dass ich eine ganz tolle, begehrenswerte Frau bin, da habt ihrs".
 
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  • #124
Das hat doch nichts mit Rollen spielen zu tun.
Na ja, keine Rolle zu spielen ist genauso wahrscheinlich wie objektive Wahrnehmung. Wer das glaubt, soll das tun. Oder wird "spielen" der nächste Schauplatz nach "formbar"? Ach nö.

Schau doch mal wie schon "Formen" zum Vehikel für eigene Projektionen wird. Man möge mich belehren :) , aber eine wesentliche inhaltliche Betrachtung ist mir nicht aufgefallen. Meist wird es erst mal mit den eigenen, idR. emotionalen Empfindungen belegt und durch diese Brille der Inhalt interpretiert. Was soll denn dabei herauskommen? Man sieht auch wie die "Empörten" ihre Bühne sehen und sich an die Spitze setzen. Und du siehst da keine Rollen?

Schau mal, mit den besten Absichten, wird "formen" mal positiv, mal negativ belegt:
Mit dem Gedanken, einen anderen (erwachsenen; bei Kindern ist es nochmal etwas anderes) Menschen, zB. meine Freundin, 'formen' zu wollen, wird mir regelrecht übel. Das soll doch jeder bitteschön selber machen. Schließlich soll er ja auch selbst entscheiden (dürfen), welche 'Form' er haben möchte.
Genau! Manche verinnerlichen ihre "Form", ihre Rolle bis sie das für sich selbst halten.
Klar, aber dafür muss Mann ja nicht sie formen, sondern sich selbst. Wenn dir das gelingt, folgt sie dir gern. :)
Dabei ist das doch okay, es ist eine Strategie wie andere. Der eine investiert mehr in die Verpackung, der andere in den Inhalt. Auf den einen wirkt eher die Verpackung, auf den anderen der Inhalt. Bei manchen ist es Absicht, bei manchen nicht.

Bemüht man sich so gut es geht den eigenen Filter zu vermeiden, dann lässt sich schon erkennen, dass @Howlith den Begriff "formbar" im Sinne von veränderlich, flexibel benutzt haben könnte. Das wäre meine bekennend subjektive Interpretation. Statt dessen wird sich an der emotionalen Belegung und den resultierenden Interpretationen von "formbar" gerieben.

Sondern nur damit, dass mann dann eben auch andere (schwache) Seiten der Frau kennenlernt. Und das überfordert manche Männer. Das war der Ansatz.
Wenn Männer schwache/weiche Seiten zeigen, wird das ja eher mal als positiv wahrgenommen. Gut, wenn frau da stark genug für ist.
Und warum ist das so? Weil man eine Rolle spielt oder beim anderen eine sieht. Zu recht! Jeder kennt das Stärke vorzugeben, weil Schwäche gerade unpassend scheint. Wenn man das akzeptiert, muss man nicht mehr in dem Umfang auf die Rolle schielen und beschäftigt sich leichter mit den Inhalten. Rolle lebt jeder und wenn man sieht wie manche das zelebrieren, wird es öde. Vor allem, wenn darüber die Inhalte leiden.

Der Inhalt in deinem obigen Zitat sollte selbstverständlich sein. Warum sollte man das für Geschlechter unterschiedlich sehen? Individuelle Unterschiede gibt es sicher. So viele Regeln, Normen, Sozialisation, dass man darüber übersieht wie nah sich die Geschlechter im Grunde sind? Mit der Gleichberechtigung klappt das halt nicht so, muss man sich aber nicht zu eigen machen, wenn sich zwei finden ....
"Müssen sich nur zwei finden" halte ich inzwischen auch für Quatsch. Das ist ja keine Kunst. Sie müssen bereit sein, sich aufeinander einzulassen und daran zu arbeiten.
... und so etwas in einem gemeinsamen (variantenreich möglichen) Kontext/Konsens verwurstelt werden kann.
Eine Beziehung/Partnerschaft besteht aus Anziehung, Gefühlen, Ansichten, Wertschätzung, aufeinander einlassen, Beziehungsarbeit, ... , das ist der Beziehungskitt. Für jede Beziehung wird die Beschreibung anders aussehen, müssen sich nur zwei finden. Das ist doch okay, wieso ist das Quatsch?
 
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  • #126
Ich würde eher von "gutgläubig" sprechen, im Sinne von "ich möchte so gerne glauben, dass es wahr ist".
Ich sach ja, "Klammerbeutelpuderei"..... :rolleyes:
Und diese gewollte Gutgläubigkeit steigt mit der gefühlten Bedürftigkeit, der Intensität der Sehnsucht nach Zweisamkeit und der Stärke der empfundenen Einsamkeit.
Nach dem Motto - irgenwann frisst der Teufel Fliegen?
Boah, nee :(
 
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  • #129
"Ich finde mich total attraktiv, auch wenn ihr sagt, dass Frauen ab 50 oft 'ne faltige Haut haben - so!"
Und der Beweis ist, dass ich nämlich sogar manchmal von ganz tollen, viel jüngeren Männern angeschrieben werde - und das beweist, dass ich eine ganz tolle, begehrenswerte Frau bin, da habt ihrs".
Hat eine Ü50 Frau so etwas hier gepostet?
 
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  • #135