suzanne

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  • #62
AW: Frage nach Kind

Liebe Verärgert,
vielleicht liest Du irgendwann in Deinem Leben mal das Buch «Verletzlichkeit macht stark» von Brené Brown.
 

nuit

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  • #63
AW: Frage nach Kind

betroffenheitsfreubeuterin.
 
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  • #65
AW: Frage nach Kind

Schon ein mieses Mobbing, das Ihr hier mit Suzanne macht.
 

LunaLuna

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  • #66
AW: Frage nach Kind

Zitat von Hafensängers Onkel:
Was mir aber in Kombination richtig sauer aufstößt und mich in meiner Befindlichkeit bis hin zur Unleidlichkeit beeinträchtigt, ist die Art und Weise wie du quotest! Es reicht nicht von "angepasst" zu schreiben! Nimm es als freundlichen Hinweis, die vorgenommen Änderungen in einem Zitat eindeutig so kenntlich zu machen, dass das ursprüngliche Zitat noch erkennbar ist Üblicherweise werden dafür eckige Klammern verwendet..So, wie du das gequotet hast, ist das ganz übel! Ich gehe mal davon aus, du wusstest das nicht.
Nein, das wusste ich nicht. Und ich weiß auch nicht, welche Art des Zitierens Du meinst.
Es tut mir leid, wenn ich Dich so zitiert habe, dass der Sinn Deiner ursprünglichen Aussage für Dich verändert wurde.
Meine Intention war, den Satz gemäß Deiner Aussage in eine grammatikalisch korrekte Form zu bringen, sodass man ihn versteht, ohne die Teile des langen Zitats, auf die sich mein Text gar nicht beziehen würde, lesen zu müssen.

An dieser Stelle beende ich die Kommunikation mit Dir.
Ich verstehe Dich nicht, und Du verstehst mich nicht.
Ich wollte sachlich argumentieren, aber das ist zwischen uns nicht möglich.
Meine Lebenszeit ist mir für solche Schriftwechsel zu schade.
 
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LunaLuna

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  • #67
AW: Frage nach Kind

Zitat von suzanne:
Und ich stimme Dir zu: Wenn LunaLuna sich durch mein Posting missverstanden fühlt, dann stellt sie es hoffentlich richtig.

Nein, ich fühle mich nicht missverstanden.

Ich wollte bei H.O. nur eine Kleinigkeit nachfragen, was vermutlich falsch aufgefasst wurde.
Da ich den Eindruck hatte, er würde mich nicht verstehen, habe ich letztendlich zu einer emotionalen Begründung gegriffen. Ich erwarte keine Belobigung oder Nachsichtigkeit deswegen, sondern habe gehofft, dass das meine ursprüngliche Frage für H.O. verständlich macht. Hat es nicht. Stattdessen befetzen sich die MitleserInnen nun gegenseitig, was schade ist.
Daher werde ich in diesem Thema auch nicht mehr weiterlesen.

Es freut mich aber zu sehen, dass mein ursprüngliches Anliegen nicht für alle unverständlich war, und dass einige das Bedürfnis haben, ihren Unmut über ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Angriffe zu äußern. Nicht meinetwegen, sondern weil ich im Alltag viel zu häufig erlebe, dass man sich raushält, wenn es für andere unangenehm wird. Es gibt also auch noch das Gegenteil.
 
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Dreamerin

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  • #69
AW: Frage nach Kind

Wie wäre es damit, mal wieder zum Thema zurückzukehren?
Ich würde mich zu Nachfragen zu meinen Kindern eher freuen, von der Frage nach den Namen mal abgesehen. In meinem Profil steht, dass ich Kinder habe, also kann da besagtes Fettnäpfchen eher nicht bestehen. Auch für mich wäre es wichtig, zeitnah zu erfahren, wie alt die Kinder des andern sind und inwieweit sie eine zeitliche Rolle spielen würden. Ich bin ja schon ein etwas ältere Modell......;-)........meine Kinder sind aus dem Haus und ich hätte nicht wirklich Lust auf einen Partner, der noch kleine Kinder hat und sich um diese sehr zeitintensiv kümmert. Ein No-go wäre es aber dennoch nicht für mich, wenn alles andere passen würde.
 
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  • #70
AW: Frage nach Kind

@Verärgert

"Sowas" scheint Rudelbildung zwecks gemeinsamen Draufhauens zu befördern.
 

nuit

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  • #71
AW: Frage nach Kind

verärgert in allen ehren, allerdings brauch ich weder rudel noch chips, um jemandem zu verstehen zu geben, dass mich sein kommunikationsverhalten nervt.
 
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  • #72
AW: Frage nach Kind

@nuit

Spricht ja eindeutig für ein ausgesprochen konstruktives Kommunikationsverhalten Deinerseits. ;-)
 

suzanne

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  • #73
AW: Frage nach Kind

Und @nuit: Falls Dich etwas so deutlich an meinem Kommunikationsverhalten stört, dann wäre es extrem wertvoll für mich, darum zu wissen. Ich wäre Dir für eine diesbezügliche Rückmeldung also extrem dankbar!
 
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  • #74
AW: Frage nach Kind

Nach einigen mails fragte ich meinen Kontakt nach seinen Kindern, nicht aus Neugierde, aus Interesse. Deshalb muss ich sie die Kinder nicht gleich kennen lernen. Ich denke, wenn ein Mann weit unter 60 Witwer ist, die Kinder bei ihm leben und ein Teil seines Lebens sind, so wie meine Familie (ohne eigene Kinder) auch ein Teil ist und dieser Mann sehr nett auf mich eingeht, bin ich nicht so schwerfällig und stelle mich doof, obwohl alles dazu im Profil stand. In diesem Fall bedeutet nicht fragen schon ein Mangel an Kinderstube, zumal man sich nicht persönlich kennt.
 

nuit

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  • #75
AW: Frage nach Kind

ok, suzanne. Ich kann mich aus dem stand, da mobile, an ein paar situationen erinnern: schuhmacher, den schlussmachthread, deinen antortthread und dunkel an ähnliches, das ich buchstäblich nicht auf dem schirm habe. Gemeinsam war ihnen ein rechr emotionaler einstieg deinerseits, nichts tragisches an und für sich. A.lerdings rühren die emotionen aus deiner subjektiven interpretation der dinge, an der du aber nicht drehen wolltest. Im sinne, dass jemand dinge anders gemeint haben könnte, als du sie aufgefasst hast. Im gegenteil habe ich dich so erlebt, dass du dich in deine sicht immer mehr hineingedrehst hast, bis hin zum abrupten ausstieg aus der kommunikation. Bei schuhmacher habe ich mich gefühlt wie der nachbar des 'mannes mit dem hammer'. Konfrontiert mit dem ergebnis einer unzugänglichen assoziationskette. Warum dich bestimmte themen quasi anspringen, weißt nur du. Auf mich hat es oft den eindruck, das meint kapern, dass du deine bedürfnisse, gefühle, etc. einem beteiligten umstülpst und meinst ihn zu verteidigen, wo es du selbst durch deine identifikation mit ihm bist.
 
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suzanne

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  • #76
AW: Frage nach Kind

Vielen Dank für die Antwort. Darüber denke ich mal nach.
 
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  • #77
AW: Frage nach Kind

Erstaunlich ist ein gutes Wort meine Posts zu eröfffnen. 3 Seiten später interessiert beinahe niemanden mein Posting und LunaLuna, die die anfangs für sie möglicherweise missverständliche, inzwischen völlig sinnlose OT-Welle losgetreten hat, verabschiedet sich des Sinnes meiner Aussage verweigernd aus dem Thread. Vielleicht geht es dann nun sachlich. Würde ich eindeutig bevorzugen und biete hiermit an offene Fragen zu beantworten, aber bitte nicht basierend auf LunaLunas Spekulationen, die an meinen inzwischen nachlesbaren Intentionen offensichtlich vorbei gehen.Das beinhaltet die Erinnerung an von mir versehentlich unberücksichtigte Fragen der letzten drei Seiten.

Zitat von Heike:
..., Onkel:
Wenn dir die durch ein eigenes Kind gestiftete Erfahrung bei der Frau so wichtig ist und du im Falle, daß sie kein Kind hat, sie nicht einfach verabschieden und auch nicht bloß über anderes sprechen möchtest, sondern gerade auch über diesen Erfahrungsschatz, weshalb tust du das in der Form, daß du sie nach den Gründen für ihre Kinderlosigkeit fragst? Du sagst doch, im Hinblick auf dich interessiert nicht, wie du zu der Erfahrung gekommen bist, daß du hineingeschlidderst bist oder so. Weshalb interessiert bei ihr, weswegen sie diese Erfahrung nicht hat? Was genau macht es für dich, der dir bei deinem GEgenüber sehr wichtig ist, daß sie eine Kindererfahrung hat, einen Unterschied, wenn sie diese Erfahrung nicht hat, weswegen sie diese Erfahrung nicht hat?

Mit Verallgemeinern habe ich es nicht so, um nicht zu sagen, sie gehen mir ausgesprochen auf den Senkel! Verbal kann ich mir schon mal für den klaren, auch mal drastischen Ausdruck die Nuancen sparen.
Meine Erfahrungen mit meinem Kind waren intensiv, weshalb ich sie nicht verallgemeinern würde. Als Baby war er extrem anstrengend. Die ersten 10 Monate habe ich nicht mehr als 4 Stunden pro Nacht geschlafen und bei meinen stundenlangen, nächtlichen Wanderungen mit dem schreienden Kind sah ich mitunter schon die Stelle an der Wand wo er gegen fliegt.Ich halte mich für belastbar, trotzdem brachte mich das an meine Grenzen. Das war die mit Abstand anstrengendste Zeit und hat mich außerordentlich gelassen gegenüber dem gemacht, was er später so an Klopsen drehte.
Insgesamt ist ein Kind ein guter Grund intensiv darüber nachzudenken, wie man sinnvolle Grenzen setzt, auf der anderen Seite Freiräume gewähr, etct. Ein Kind schult die Toleranz, die Geduld. Verantwortung, Fürsorge, Liebe, das Verhältnis zu den eigenen Eltern, die erfahrene, eigene Erziehung sind weitere Stichworte und zwingt einen selbst über die sich ergebenden Probleme sich viel intensiver mit dem Leben auseinander setzen, als dass das ein kinderloser Mensch tun muss.

Das macht den Unterschied, was nicht bedeutet, dass ein kinderloser Mensch grundsätzlich ungeignet oder jede Mutter geeignet für mich wäre, aber die mit Kindern haben tendenziell mehr Chancen auf Reife. Es gibt also einen tendenziellen Unterschied und den klopfe ich ab, weil mein Kind mich möglicherweise stärker erzogen hat als meine Eltern. Dazu ist es nicht immer nötig explizit zur Kinderlosigkeit zu fragen, manchmal ergibt sich das aus den Umständen bzw. dem was sie erzählt.
Und diese elende Herumkonstruiererei mit Hätte, Wenn und Aber, hat was vom Blumentopfszenario..Ich weiß, dass das problemträchtig ist. Im schlimmsten Fall fasse ich einen Menschen mit einem ungelösten Problem an.Das tut mir grundsätzlich außerordentlich leid, aber .... muss ich hinter jeder Ecke ein ungelöstes Problem vermuten und ist es dann meins? Nein! Ich betone ungelöstes Problem, ein gelöstes fasse ich an - auch wenn das Wasser in die Augen steigt. Gelöst, ungelöst, na ja. Für mich selbst würde ich ein Problem lieber solange ansehen bis ich einen sinnvollen Weg gefunden hätte. Ich finde es also grundsätzlich nicht so dramatisch ein Problem anzufassen. Das Leben ist bunt und dazu gehört für mich auch die Erkenntnis auf solche Dinge wie Härte, Schmerz, Ungerechtigkeit, etc. nicht verzichten zu können. Es geht also in erster Linie um angemessen, was immer auch den möglichen Fehler in sich trägt. Na und? Ich beschreibe das jetzt drastisch, Leben ist für mich und andere eben auch Pleiten, Pech und Pannen! Das ist unvermeidbar, kann ich gut akzeptieren und vermutlich der Grund, warum ich in der Summe ausgesprochene Freude am Leben, mehr noch häufige Glücksmomente empfinde. -Und dann muss ich auch nicht von vertaner Lebenszeit faseln, weil ich mich ohne Schonspülgang in einem kontrovers diskutierten Thread äußere. Ich kann nur freundlich zuraten Probleme, Missverständnisse zu klären.

Gott, ist das Off Topic! Ursprünglich war es mein Beispiel, wie sich auch eine heikle Frage stellen lässt, aber dann kam LunaLuna mit ihrer high sophisticated, nevertheless missmatched interpretation.Ich habe Verständnis, wenn ich nicht verstanden werde und irgendwie mit einem groben Keil in Verbindung gebracht werde und es trägt meist kaum zur Erhellung bei, wenn genau das Gegenteil der Fall ist. Ich finde auch Emotionen völlig in Ordnung, im Grunde lässt sich das vielfältig angehen und lösen. Das Wohlwollen gegenüber dem Andersdenkenden hält das in der Spur.
Sorry für den langen Post.

Mit freundlichem Gruß,
Hafensängers Onkel
 

Gulliver

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  • #78
AW: Frage nach Kind

@Hafensängers Onkel

Die Furchen, die ich damals "Nächtens mit Sohn" in den Boden gelaufen bin, sind heute nach über 20 Jahren noch da. Irgendwann wird kommen die Zeit, wo auch ich die ganze Nacht spazieren geführt werden möchte und wegen jedem Sch.s lauthals brüllen werde, wo sich andere die Stelle an der Wand aussuchen werden, wo sie mich lieber sehen würden. Ich hoffe ja sehr, dass irgendwer einmal bereit sein wird, die Geduld mit uns zu haben, die wir selbstverständlich bereit waren und sind, anderen zu geben.

LG Gulliver
 

Heike

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  • #79
AW: Frage nach Kind

Onkel, ich verstehe sehr gut, wenn jemandem eigene Erfahrungen mit Kindern wichtig sind und sie auch bei einem Partner bevorzugte. Meine Frage aber war doch eine ganz andere. Nämlich weshalb du die kinderlosen Kandidatinnen nach dem GRUND ihrer Kinderlosigkeit fragst.
 
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  • #80
AW: Frage nach Kind

Ich frage:
- weil Elternschaft üblicherweise positiv gesehen wird und abschlägige Gründe entweder biologischer Natur, umständebedingt oder einstellungsbedingt sind.
- weil es eine so große Rolle bei mir gespielt hat und es mich deshälb drängt sie danach zu fragen. Wobei das überlegenswert ist, da sie als Nichtmutter entsprechende Erfahrungen nicht haben und um sie wissen kann.
 

Heike

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  • #81
AW: Frage nach Kind

Lieben Dank, allerdings hab ich den Eindruck, daß meine Frage nicht ganz durchdringt. Schau mal, du hast doch selbst den Unterschied zwischen dem Faktum, ob man die Erfahrung besitzt oder nicht, und der Frage gemacht, wie man zu ihr gekommen ist.
Zitat von Hafensängers Onkel:
Es geht um eine Erfahrung die Kinder mit sich bringen und deshalb ist "Schliddern", d.h. wie es zu der Erfahrung kam, völlig unerheblich.
Das ist doch eine ganz richtige und verständliche Unterscheidung und ich wende sie einfach nur auf deinen Umgang mit den Kandidatinnen an.

Zitat von Hafensängers Onkel:
Ich frage:
- weil Elternschaft üblicherweise positiv gesehen wird und abschlägige Gründe entweder biologischer Natur, umständebedingt oder einstellungsbedingt sind.
Das scheint mir eher eine Aufzählung einiger möglicher Gründe zu sein und keine Antwort auf die Frage, weshalb du nach den Gründen fragst.

- weil es eine so große Rolle bei mir gespielt hat und es mich deshälb drängt sie danach zu fragen.
Für dich hat doch die Erfahrung eines eigenen Kindes eine so große Rolle gespielt und nicht die Gründe dafür, also das Hineinschliddern. Insofern ist das auch keine Antwort auf die Frage, weshalb du nach den Gründen fragst.

Hm, ist meine Frage so unverständlich oder so heikel, daß es so schwierig mit einer Antwort ist? Du mußt sie natürlich nicht beantworten.

Also, ich versetz mich mal hinein. Wenn ich einen Partner suchen würde und es stark präferieren würde, daß er Kindererfahrung hat, und ich weiß, daß er keine hat, dann würde ich schauen, ob er Teilaspekte dessen, was ich als Kindererfahrung kenne, auf andere Weise erlangt hat. Ich könnte ihn etwa fragen, ob er mal mit Kindern in einem Haushalt gelebt hat (also nicht seinen eigenen), ob er Neffen und Nichten hat und engen Kontakt zu denen pflegt, ob er mal mit einer befreundeten Familie mit Kindern im Urlaub war oder babygesittet hat oder so was ähnliches. Ich könnte ihn auch fragen, ob er Haustiere hat oder hatte, wenn ich der Meinung bin, daß Haustierhalter eine Art von Verantwortung und Fürsorge trainiert haben, wie sie - wenn auch auf andere und stärkere Weise - auch die Kindererfahrung mit sich bringt.
Solche Fragen wären solche, die auf das zielen, was mich so interessierte, eben die Erfahrung.
Hingegen ist die Frage nach den Gründen dafür, daß er keine Kindererfahrung hat, eben was ganz anderes. Mit der Frage nach den Gründen für die Kinderlosigkeit erfährt man ja eher weniger über die nicht gemachte Erfahrung. Von der ERfahrung weiß man ja, daß er sie nicht hat. Bei der Frage nach den Gründen könnte es, wenn sie nicth nur allgemein so als Gesprächsaufhänger gedacht ist, eher darauf anzukommen, ob die Kinderlosigkeit des anderen gewissermaßen "schuldhaft" ist oder nicht. Natürlich kann einen auch das interessieren. Aber das ist ein anderer Punkt als der des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins der Kindererfahrung.
Und wenn der andere nun so, wie du ins Kinderhaben geschliddert bist, eben nicht ins Kinderhaben geschliddert ist, dann hat er diese Erfahrung incht, aber was genau sagt dann sein Grund der Kinderlosigkeit aus?
 

Susi3000

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  • #82
AW: Frage nach Kind

Zitat von Hafensängers Onkel:
- weil es eine so große Rolle bei mir gespielt hat und es mich deshälb drängt sie danach zu fragen. Wobei das überlegenswert ist, da sie als Nichtmutter entsprechende Erfahrungen nicht haben und um sie wissen kann.
Auf was für nicht Erfahrungen beziehst du dich?

Man muss keine Mutter sein um einen guten Draht zu Kindern zu haben, ihren Bedürfnissen freien Lauf zu lassen und dennoch respektiert zu werden, wenn Grenzen gesetzt werden.
 
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  • #83
AW: Frage nach Kind

Hallo Hafensängers Onkel !
Dafür, dass dir Verallgemeinerungen auf den Senkel gehen, neigst du im Hinblick auf das Kinderkriegen auch ein bisschen dazu.
Als Mutter und Berufspädagogin kann ich nachvollziehen, wie wertvoll und intensiv deine Kindererfahrungen für dich waren oder auch noch sind. Sicherlich kann dieser Hintergrund dazu führen, dass du dich mit einer Person mit ähnlichem Hintergrund besonders intensiv austauschen oder verbinden kannst. KANNST - viel mehr würde ich mir davon aber nicht erhoffen.

Ich kenne zwar auch kleine Situationen, in denen ich auch mal den Eindruck hatte, da verhält sich jemand "typisch kinderlos" - das aber wirklich nur situativ und nie als prägendes Reifemerkmal einer Persönlichkeit...
Da fallen mir doch gleich die endlosen Reihen von Eltern ein, die sich in meinen Augen verantwortungsarm, egozentrisch oder unreif verhalten...
Und andersrum könnte man sicher auch behaupten, dass Menschen, die über viele Jahre in der alltäglichen Kinderaufzucht stecken, dafür andere wichtige Erfahrungen nicht machen, mit denen Kinderlose ihre Zeit füllen können....

Wie Heike stutze ich auch darüber, warum du nach den Gründen fragst, wenn es dir um Erfahrungen geht. Vielleicht ist diese Frage ja nur eine Art Gesprächseinstieg für dich, um zu diesem wichtigen Thema tiefer ins Gespräch zu kommen. Ich gehe wie LunaLuna davon aus, dass du mit der Frage schnell im Fettnäpfchen landest. Aber das soll nicht heißen, dass sie deshalb nicht in Ordnung ist. Eher nur ein Hinweis darauf, dass du damit unter Umständen die Kommunikation schneller "schwierig" gestaltest, als dir vielleicht bewusst ist.

Und noch am Rande bemerkt : mir ist dein Schreibstil von Anfang an aufgefallen, es liest sich manchmal blumig und schön, verspielt. Aber manchmal hinkt der Satzbau doch sehr... Nichts für ungut... ;-)
 
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  • #84
AW: Frage nach Kind

@ Ton67
Es geht hier um die nette, gemeinsame Erfahrung ein Kind bzw. Kinder großgezogen zu haben. Das beinhaltet das ganze Spektrum verantwortlichen Tuns einen Menschen vorbereitet in die Selbständigkeit zu entlassen. Das ist ein himmelweiter Unterschied zu "einem guten Draht zu Kindern zu haben". BTW, meiner wird 20, studiert halt noch und wird flügge. Da passiert nicht mehr viel.

@ Heike
Zitat von Heike:
... , du hast doch selbst den Unterschied zwischen dem Faktum, ob man die Erfahrung besitzt oder nicht, und der Frage gemacht, wie man zu ihr gekommen ist.
Wichtiger ist mir die Erfahrung an sich, wie man zu ihr kommt nicht. Letzteres könnte ich reduzieren auf "diese Erfahrung bringt ein Kind automatisch mit sich", dann muss ich nichts fragen.


Ich schrieb:
Ich frage:
- weil Elternschaft üblicherweise positiv gesehen wird und abschlägige Gründe entweder biologischer Natur, umständebedingt oder einstellungsbedingt sind.
- weil es eine so große Rolle bei mir gespielt hat und es mich deshalb drängt sie danach zu fragen. Wobei das überlegenswert ist, da sie als Nichtmutter entsprechende Erfahrungen nicht haben und um sie wissen kann.
Du schriebst:
Das scheint mir eher eine Aufzählung einiger möglicher Gründe zu sein und keine Antwort auf die Frage, weshalb du nach den Gründen fragst.
Doch, beim ersten Punkt will ich vor allem die einstellungsbedingten Gründe für ihre Kinderlosigkeit wissen. Die können mir gefalllen oder nicht.
Umständebedingte Gründe sind mir wertfrei zur Kenntnis zu nehmen.
Biologische Gründe genauso(, die mögliche Kritikalität von umständebedingt und biologisch außer acht lassend).
Der zweite Punkt hat eine recht starke subjektive Komponente, da ich aufgrund der Bedeutung der Erfahrung "Kindererziehung" für mich das bei ihr mit einer daraus resultierenden Intensität geklärt haben will. Das zielt primär auf einstellungsbedingte Gründe des ersten Punktes ab.

[Beispiel, hineinversetzt] ... , daß er Kindererfahrung hat, und ich weiß, daß er keine hat, dann würde ich schauen, ob er Teilaspekte dessen, was ich als Kindererfahrung kenne, auf andere Weise erlangt hat. Ich könnte ihn etwa fragen, ob er mal mit Kindern in einem Haushalt gelebt hat (also nicht seinen eigenen), ob er Neffen und Nichten hat und engen Kontakt zu denen pflegt, ob er mal mit einer befreundeten Familie mit Kindern im Urlaub war oder babygesittet hat oder so was ähnliches. Ich könnte ihn auch fragen, ob er Haustiere hat oder hatte, wenn ich der Meinung bin, daß Haustierhalter eine Art von Verantwortung und Fürsorge trainiert haben, wie sie - wenn auch auf andere und stärkere Weise - auch die Kindererfahrung mit sich bringt.
Solche Fragen wären solche, die auf das zielen, was mich so interessierte, eben die Erfahrung.
Ja, das ist möglich, aber nicht vergleichbar mit der Verantwortung, dem Gesamtpaket, das sich aus Kindererziehung ergibt. Wir betrachten das der Klärung halber schwarzweiß, ich bin nicht so ein bornierter Hornochse wie meine Freunde mich immer heißen. ^^

Hingegen ist die Frage nach den Gründen dafür, daß er keine Kindererfahrung hat, eben was ganz anderes. Mit der Frage nach den Gründen für die Kinderlosigkeit erfährt man ja eher weniger über die nicht gemachte Erfahrung. Von der ERfahrung weiß man ja, daß er sie nicht hat. Bei der Frage nach den Gründen könnte es, wenn sie nicth nur allgemein so als Gesprächsaufhänger gedacht ist, eher darauf anzukommen, ob die Kinderlosigkeit des anderen gewissermaßen "schuldhaft" ist oder nicht. Natürlich kann einen auch das interessieren. Aber das ist ein anderer Punkt als der des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins der Kindererfahrung.
Ja, dann spielt die Einstellung des-/derjenigen eine Rolle. Die Einstellung, die zur Kinderlosigkeit führte, interessiert mich.

Und wenn der andere nun so, wie du ins Kinderhaben geschliddert bist, eben nicht ins Kinderhaben geschliddert ist, dann hat er diese Erfahrung incht, aber was genau sagt dann sein Grund der Kinderlosigkeit aus?
Ein beispielhafter Grund wäre "Kinder sind mir zu anstrengend, zu teuer, schränken mich zu sehr ein, etc". Es ist eher nicht in der Klarheit zu erwarten, wie auch immer, es hülfe mir aber bei der Einschätzung.

Mit freundlichem Gruß,
Hafensängers Onkel
 
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  • #85
AW: Frage nach Kind

Zitat von Hafensängers Onkel:
Ein beispielhafter Grund wäre "Kinder sind mir zu anstrengend, zu teuer, schränken mich zu sehr ein, etc". Es ist eher nicht in der Klarheit zu erwarten, wie auch immer, es hülfe mir aber bei der Einschätzung.

Du hast weiter vorn über Dich geschrieben:

Weil ich selbst zwar einigermaßen leidenschaftslos, ihr Interesse an Nachwuchs befriedigend, in Vaterschaft geschliddert bin, sich das aber als wichtigste Erfahrung in meinem Leben herausstellte, und ich geradezu misstrauisch werde, wenn sie kein/e Kind/er, d.h. diese Erfahrung nicht hat.

Wie wäre denn Deine Begründung Deiner Kinderlosigkeit gewesen, wenn Deine Partnerin ihr Interesse an Nachwuchs nicht befriedigt hätte?
 
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  • #86
AW: Frage nach Kind

Zitat von Schreiberin:
Hallo Hafensängers Onkel !
Dafür, dass dir Verallgemeinerungen auf den Senkel gehen, neigst du im Hinblick auf das Kinderkriegen auch ein bisschen dazu.
Als Mutter und Berufspädagogin kann ich nachvollziehen, wie wertvoll und intensiv deine Kindererfahrungen für dich waren oder auch noch sind. Sicherlich kann dieser Hintergrund dazu führen, dass du dich mit einer Person mit ähnlichem Hintergrund besonders intensiv austauschen oder verbinden kannst. KANNST - viel mehr würde ich mir davon aber nicht erhoffen.
Nein, ich halte ihre Kinderlosigkeit nur für zu klären. Sie muss keine Kinder haben. Mich interessiert der Mensch,, seine Einstellungen. Der Hintergrund gehört auch dazu.Hier geht es um einen besonders herausgehobenen Punkt, ich weiß den in seiner Bedeutung für mich schon zu relativieren.

Ich kenne zwar auch kleine Situationen, in denen ich auch mal den Eindruck hatte, da verhält sich jemand "typisch kinderlos" - das aber wirklich nur situativ und nie als prägendes Reifemerkmal einer Persönlichkeit...
Da fallen mir doch gleich die endlosen Reihen von Eltern ein, die sich in meinen Augen verantwortungsarm, egozentrisch oder unreif verhalten...
Sehe ich genauso.

Und andersrum könnte man sicher auch behaupten, dass Menschen, die über viele Jahre in der alltäglichen Kinderaufzucht stecken, dafür andere wichtige Erfahrungen nicht machen, mit denen Kinderlose ihre Zeit füllen können....
Ja.

Wie Heike stutze ich auch darüber, warum du nach den Gründen fragst, wenn es dir um Erfahrungen geht. Vielleicht ist diese Frage ja nur eine Art Gesprächseinstieg für dich, um zu diesem wichtigen Thema tiefer ins Gespräch zu kommen. Ich gehe wie LunaLuna davon aus, dass du mit der Frage schnell im Fettnäpfchen landest. Aber das soll nicht heißen, dass sie deshalb nicht in Ordnung ist. Eher nur ein Hinweis darauf, dass du damit unter Umständen die Kommunikation schneller "schwierig" gestaltest, als dir vielleicht bewusst ist.
Es ging bis jetzt nicht darum ob ich das angemessen mache. Bis jetzt kam mir dabei sogar beieindruckendes heraus und für mich war es gut das angesprochen zu haben. Ich weiß, es hätte kritisch werden können, was aber auch keine sofortige Katastrophe bedeutete. Immer noch haben beide klärende Kommunikation als Lösungsmöglichkeit zur Verfügung. Was im Kontext eine Rolle spielt, das ist das Wohlwollen. Ich kann emotional durchaus kompromittiert sein, das Wohlwollen kann jeder bei mir voraussetzen.

Und noch am Rande bemerkt : mir ist dein Schreibstil von Anfang an aufgefallen, es liest sich manchmal blumig und schön, verspielt. Aber manchmal hinkt der Satzbau doch sehr... Nichts für ungut... ;-)
Ja, das ist interessant, wenn ich anfange nachzudenken, dann hakt es und ich werde langsam. Eine ganz andere Nummer, wenn ich einfach nur schreibe. Den Intellekt halte ich allgemein für deutlich überbewertet. Als kopffähiger und darin durchaus talentierter Mensch habe ich immerhin erkennen, vor allem aber erfahren können, dass der emotionale Bereich deutlich wichtiger ist. Jemanden kopfmäßig anzusprechen hat deutlich weniger Effekt als es emotional zu tun. Es erspart den Umweg über den öfters hinderlichen Kopf.

Mit freundlichem Gruß,
Hafensängers Onkel
 
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  • #87
AW: Frage nach Kind

Zitat von Verärgert:
Wie wäre denn Deine Begründung Deiner Kinderlosigkeit gewesen, wenn Deine Partnerin ihr Interesse an Nachwuchs nicht befriedigt hätte?
Ich hätte in meiner Ahnungslosigkeit ob der kommenden wertvollen Erfahrung gesagt, es ist mir egal. Das war für mich emotional nicht besetzt, ich sozusagen völlig neutral.in dem Punkt.
Sie wollte das Kind und das hatte ich incl. des resultierenden Aufwands, der Verantwortung akzeptiert.
Das habe ich nie bereut, im Gegenteil, ich hatte Glück, dass ich da hinein geschliddert bin.
 
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Heike

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  • #90
AW: Frage nach Kind

Zitat von Hafensängers Onkel:
Ja, das ist möglich, aber nicht vergleichbar mit der Verantwortung, dem Gesamtpaket, das sich aus Kindererziehung ergibt. Wir betrachten das der Klärung halber schwarzweiß
Wenn du mit "wir" dich und mich meinen solltest, bitte korrigieren! Ich betrachte es gerade nicht schwarzweiß. Wenn mir eine bestimmte Erfahrung bei jemanden äußerst wichtig ist, ich aber weiß, daß er sie nicht hat, würde ich schauen, ob er bestimmte Teilaspekte dieser Erfahrung auf anderem Wege gewonnen hat. Ich finde diese Überlegung nicht so kompliziert, daß man sie aus Vereinfachungsgründen, wenn sie schon geschrieben wurde, so betrachten müßte, als wäre sie nicht geschrieben worden.
Ich nehme aber zur Kenntnis, daß du das bei deinen Nachrichten offenbar anders handhabst. Wenn eine Kandidatin die von dir für sehr wichtig befundene Erfahrung nicht hat, bringst du nicht in Erfahrung, ob sie ähnliche, wenn auch weniger intensive Erfahrungen gemacht hat. Und auch nicht, wieweit sie die Tugenden aufweist, von denen du glaubst, daß sie im Mittel durch diese Erfahrung befördert werden. Sondern du interessierst dich dann für etwas anderes, nämlich die sogenannte Einstellung.
Eine Einstellung namens "ist mir egal gewesen" stört dich nicht, findest du "ok", anders als Einstellungen, wie sie in Antworten zum Ausdruck kommen wie "hatte zu wenig finanzielle Sicherheit" oder "hab mich ganz bewußt gegen Kinder entschieden".
Das find wiederum ich etwas verwunderlich. Die Erfahrung hast du ja verbunden mit Tugenden wie Verantwortlichkeit und Fürsorge. Ich selbst hätte wenig Grund, bei jemandem in der Einstellung "ist mir egal" mehr davon zu vermuten als bei jemandem, der diese anderen Begründungen gäbe.
Insofern nehme ich an, daß dir an der Einstellung, die dir immer dann, wenn die Kandidatin die Kindererfahrung nicht hat, sehr wichtig ist, irgendetwas anderes wichtig ist.
Was?