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  • #61
sondern der B.willige kann über den Kontakt mit dem B.phobiker sehr bewußt den Teil der Nähe-Distanz-Spannung leben, der für ihn aktuell attraktiv ist und vordergründig "Nähe" heißt:
Da ticke ich offenbar völlig anders.
Diese Nähe kann ich (er)leben, wenn auch der andere Nähe sucht.
Der B.phobiker ermöglicht durch sein stark distanziertes Verhalten ja erst die Selbstwahrnehmung des B.willigen:"Ich sehne mich nach dir".
Dazu brauche ich keinen B-Phobiker. Im Gegenteil!
Distanziertes Verhalten bewirkt bei mir, dass auch ich mich zurückziehe.
 
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  • #64
Wäre es nicht sinnvoller, sich nicht zurückzuziehen, sondern stehen zu bleiben, abzuwarten, das Gespräch zu suchen?
Wenn sich jemand zurückzieht und ich stehen bleibe, entsteht auch Distanz, welche ein Gespräch erschwert.
Ich will jemanden nicht überreden müssen. Ich bekunde gegebenenfalls mein Interesse und erhoffe mir das auch von der anderen Person.
Wenn jemand da ganz anders tickt als ich, dann passt es wohl nicht.
 
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  • #65
Wenn sich jemand zurückzieht und ich stehen bleibe, entsteht auch Distanz, welche ein Gespräch erschwert.
Ich will jemanden nicht überreden müssen. Ich bekunde gegebenenfalls mein Interesse und erhoffe mir das auch von der anderen Person.
Wenn jemand da ganz anders tickt als ich, dann passt es wohl nicht.

Damit unterstützt du die Distanz. Du weisst ja nicht, warum die Frau sich distanziert. Vielleicht hat es ja mit dir zu tun, was du klarstellen könntest. Es geht auch nicht um Überreden, sondern um Position zeigen. Sofern dir die Frau das "wert" ist.

Ansonsten stimme ich dir zu. Distanzierte Menschen sind nicht mein Fall. In der Regel weis ich aber, dass denen das gar nicht bewusst ist, sie ticken halt anders, stecken in ihrem eigenen Film.
 
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  • #66
Weiter oben hat jemand das Gegenteil postuliert. Dazu gibt es verschiedene Meinungen. Ich bin da eher bei der deinigen.
Du weisst ja nicht, warum die Frau sich distanziert. Vielleicht hat es ja mit dir zu tun, was du klarstellen könntest.
Welchen Vorteil hätte es, die Ursachen zu erkunden?
Es geht auch nicht um Überreden, sondern um Position zeigen.
Meine Position (eigentlich Interessen) tue ich schon kund, aber wenn die Interessen des Gegenüber andere sind, nehme ich das zur Kenntnis.
Als OD-Neuling habe deutlich mehr unternommen um eine Frau für mich zu gewinnen. Erfolg hatte ich damit nur fallweise; und wenn dann war er nicht von Dauer (Sonst wäre ich ja nicht mehr bei PS).
 
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  • #67
Ich bin vor ein paar Tagen auf einen Artikel über das Knappheitskriterium / den Knappheitsirrtum gestoßen. Dieses beschreibt das Phänomen, dass etwas Seltenes als besonders wertvoll angesehen wird; unabhängig vom tatsächlichen Nutzen. Das wussten schon die alten Römer: "Rara sunt cara". Deshalb wird auch in der Werbung mit künstlicher/scheinbarer Verknappung gearbeitet, z.B.: "Begrenzte Stückzahl" oder "Nur noch heute!"
In meinem Bekanntenkreis gibt es etliche Menschen (Männer und Frauen), bei denen dieses Phänomnen auch bei Partnersuche auftritt. Personen, die (aus welchem Grund auch immer) nicht so leicht zu haben sind, erscheinen besonders begehrenswert.
In meinem Bekanntenkreis habe habe ich dieses Phänomen auch in Beziehungen beobachtet: Er machte sich rar und sie war nur der Lückenfüller für ihn. Wenn er nichts anders zu tun hatte, sollte sie Zeit für ihn haben, aber wenn sie ihn sehen wollte, war er oft zu beschäftigt. Das hat erstaunlich lange gedauert, aber nach ein paar Monaten wurde es ihr dann doch zu dumm und sie hat Schluss gemacht.

Ich ticke da anders (als die meisten Menschen???) und werde jetzt mal den gleich klingenden Persönlichkeitstest machen.
Wie ist das bei euch? Wirkt ein potenzieller Partner auf euch interessanter, wenn er/sie schwer zu kriegen ist?
 
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  • #68
Ich bin vor ein paar Tagen auf einen Artikel über das Knappheitskriterium / den Knappheitsirrtum gestoßen. Dieses beschreibt das Phänomen, dass etwas Seltenes als besonders wertvoll angesehen wird; unabhängig vom tatsächlichen Nutzen. Das wussten schon die alten Römer: "Rara sunt cara". Deshalb wird auch in der Werbung mit künstlicher/scheinbarer Verknappung gearbeitet, z.B.: "Begrenzte Stückzahl" oder "Nur noch heute!"
In meinem Bekanntenkreis gibt es etliche Menschen (Männer und Frauen), bei denen dieses Phänomnen auch bei Partnersuche auftritt. Personen, die (aus welchem Grund auch immer) nicht so leicht zu haben sind, erscheinen besonders begehrenswert.
In meinem Bekanntenkreis habe habe ich dieses Phänomen auch in Beziehungen beobachtet: Er machte sich rar und sie war nur der Lückenfüller für ihn. Wenn er nichts anders zu tun hatte, sollte sie Zeit für ihn haben, aber wenn sie ihn sehen wollte, war er oft zu beschäftigt. Das hat erstaunlich lange gedauert, aber nach ein paar Monaten wurde es ihr dann doch zu dumm und sie hat Schluss gemacht.

Ich ticke da anders (als die meisten Menschen???) und werde jetzt mal den gleich klingenden Persönlichkeitstest machen.
Wie ist das bei euch? Wirkt ein potenzieller Partner auf euch interessanter, wenn er/sie schwer zu kriegen ist?
Stachelt mich nicht an, trägt bloß zu einem weiteren Knick im Ego bei.
 
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  • #69
Wirkt ein potenzieller Partner auf euch interessanter, wenn er/sie schwer zu kriegen ist?
NEIN!!!
Ich liebe es, wenn ein Mann ein offenes Buch ist, vor mir auf den Knien liegt, und mir gleich seine Liebe gesteht ...;):p
Ich will weder erobern, noch erobert werden.
Jemand, der kühl, abweisend und unnahbar ist, interessiert mich nicht, der soll gerne weiterziehen.
Gemeinsame Gefühle, die langsam wachsen, das zählt.
 
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  • #72
Wirkt ein potenzieller Partner auf euch interessanter, wenn er/sie schwer zu kriegen ist?
Es gibt sie doch! Menschen, die das auch so sehen wie ich. :)
Ich bin nicht der Einzige. Wie erfreulich!
 
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  • #73
NEIN!!!
Ich liebe es, wenn ein Mann ein offenes Buch ist, vor mir auf den Knien liegt, und mir gleich seine Liebe gesteht ...;):p
Ich will weder erobern, noch erobert werden.
Jemand, der kühl, abweisend und unnahbar ist, interessiert mich nicht, der soll gerne weiterziehen.
Gemeinsame Gefühle, die langsam wachsen, das zählt.

Jo, sehe ich auch so.
 
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  • #75
Ich bin vor ein paar Tagen auf einen Artikel über das Knappheitskriterium / den Knappheitsirrtum gestoßen. Dieses beschreibt das Phänomen, dass etwas Seltenes als besonders wertvoll angesehen wird; unabhängig vom tatsächlichen Nutzen. Das wussten schon die alten Römer: "Rara sunt cara". Deshalb wird auch in der Werbung mit künstlicher/scheinbarer Verknappung gearbeitet, z.B.: "Begrenzte Stückzahl" oder "Nur noch heute!"
In meinem Bekanntenkreis gibt es etliche Menschen (Männer und Frauen), bei denen dieses Phänomnen auch bei Partnersuche auftritt. Personen, die (aus welchem Grund auch immer) nicht so leicht zu haben sind, erscheinen besonders begehrenswert.
In meinem Bekanntenkreis habe habe ich dieses Phänomen auch in Beziehungen beobachtet: Er machte sich rar und sie war nur der Lückenfüller für ihn. Wenn er nichts anders zu tun hatte, sollte sie Zeit für ihn haben, aber wenn sie ihn sehen wollte, war er oft zu beschäftigt. Das hat erstaunlich lange gedauert, aber nach ein paar Monaten wurde es ihr dann doch zu dumm und sie hat Schluss gemacht.

Ich ticke da anders (als die meisten Menschen???) und werde jetzt mal den gleich klingenden Persönlichkeitstest machen.
Wie ist das bei euch? Wirkt ein potenzieller Partner auf euch interessanter, wenn er/sie schwer zu kriegen ist?
Nein. Spielchen wie rar machen waren mir schon immer fremd. Ich kann und will das nicht. Wollte ich noch nie. Erlebt habe ich das durchaus, dass das jemand mit mir versucht hat, war dann aber sehr schnell genervt und habe das beendet. Denn dann ist kein ehrliches Interesse da.

Seltenes ist natürlich tatsächlich besonders wertvoll, das ist halt genau der eine Mensch, der keine Spielchen nötig hat, ehrlich ist und bei dem man so sein kann, wie man ist, ohne irgendwas vorzuspielen. Und umgekehrt.

Ich erlebe aber im Bekanntenkreis dieses Phänomen auch. Glaube aber, dass das auch daran liegt, dass manche Menschen so krampfhaft auf der Suche sind, dass sie nicht auf ihr Gefühl hören und sich sowas, in meinen Augen Toxisches, schönreden, damit es nur passt.
 
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  • #77
Ich denke, es geht darum, dass wenn man sich zu so Beziehungsphobikern hingezogen fühlt (wiederholt), dass es dann gut möglich ist, dass man selbst ein Problem mit Nähe hat. Auch wenn man das zunächst weit von sich weisen würde.
Es ist ja nicht so, dass sich ein BP (kürze ich Mal ab) sich nicht nach Nähe sehnen würde. Sie macht nur so viel Angst, dass er lieber die Flucht ergreift, sobald es zu eng wird...
Mal ganz simpel ausgedrückt.
Ich fand diesen Thread deshalb so spannend, weil es eben über das übliche "Finger weg!" hinaus ging, sondern auf das schaut, was geht.
 
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Waslala

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  • #78
Ich bin vor ein paar Tagen auf einen Artikel über das Knappheitskriterium / den Knappheitsirrtum gestoßen. Dieses beschreibt das Phänomen, dass etwas Seltenes als auch in Beziehungen

Wie ist das bei euch? Wirkt ein potenzieller Partner auf euch interessanter, wenn er/sie schwer zu kriegen ist?
Kognitiv betrachtet würde ich sagen "Nein" … in der eigenen Erfahrung gibt es einen Reiz, der mich bewegt, dann "nachzugehen", bzw, zuzugehen, hinzugehen. Vielleicht um etwas zu finden. In der Regel eher um in Kontakt zu kommen und herauszufinden was da los ist.
Ich bin der Nähetyp und komme mit diesen Distanzierungen / Distanziertheit nicht gut klar.
Ich kann sehr gut mit einer "Ansage" umgehen, dass es derzeit eine andere Priorotät gibt - aktuell ein Kind im Haushalt, das krank ist und da kann der Vater schlecht die Abende außerhalb zum Daten verbringen. Nur ist in diesem Fall die "zweitbeste" Möglichkeit da, miteinander zu telefonieren/skypen/texten … die dann von ihm ausgeht. Ansonsten würde ich da das Weite suchen
lg
 
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  • #79
Deshalb fände ich es gut, wenn man sich überlegt, was man zu finden hofft, bevor man sich auf die Suche macht.
Das klingt irgendwie langweilig. Wo bliebe denn da die Spannung?
Wie darf ich mir das konkret vorstellen? Daß Du einem Gegenüber ins Gesicht sagst, Du hieltest es für beziehungsängstlich...? :eek: Ganz ehrlich: dann wundert mich nix. :oops:
Und was ist mit Verführen? Zu einer Beziehung zum Beispiel?
Ich bekunde gegebenenfalls mein Interesse und erhoffe mir das auch von der anderen Person.
Das klingt gegebenenfalls nicht so arg prickelnd... o_O
 

AnnaConda

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  • #80
Das klingt irgendwie langweilig. Wo bliebe denn da die Spannung?
Wie darf ich mir das konkret vorstellen? Daß Du einem Gegenüber ins Gesicht sagst, Du hieltest es für beziehungsängstlich...? :eek: Ganz ehrlich: dann wundert mich nix. :oops:
Und was ist mit Verführen? Zu einer Beziehung zum Beispiel?
Das klingt gegebenenfalls nicht so arg prickelnd... o_O
Ach komm, mein Freund hat mir absolut phantasievoll :)sein Interesse bekundet, das Wie wird aber ganz sicher keiner erfahren. Er würde das vermutlich nach außen ähnlich trocken formulieren wie Baudolino. :D Und mir dann einen ganz bestimmten Blick zuwerfen. ;) Man muss nicht immer alles zerpflücken.
 
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  • #81
o_O
Da steht ein "nicht (einfach)" drin.
Überlesen?
Das bezog sich auf eine andere Stelle, nämlich auf diese:
Es kommen also eigentlich zwei Beziehungsphobiker zusammen, nur wissen sie es nicht.
Übersehen? ;)
 
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  • #82
Irgendwo anders, wo sie Spaß macht vielleicht?
Wie darf ich mir das konkret vorstellen? Daß Du einem Gegenüber ins Gesicht sagst, Du hieltest es für beziehungsängstlich...? :eek: Ganz ehrlich: dann wundert mich nix
Indem ich einfach sage, dass es nicht passt - ohne das detailliert auszuführen.
Und was ist mit Verführen? Zu einer Beziehung zum Beispiel?
Ich lasse mich gern verführen. Das hat mir meist gut gefallen. :D
Das klingt gegebenenfalls nicht so arg prickelnd...
Muss es das?
 
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  • #88
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