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  • #16
Ich kann die Diskussion um "Friendzones" nicht nachvollziehen. Ich würde niemals ausschließen, das auch nach längerer Freundschaft plötzlich etwas anderes aufkommen kann. Solche Fälle kenne ich auch aus meinem Umfeld..es sind sogar Ehen geschlossen worden.
 
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  • #17
Zitat von Yvette:
Liebes Mietzekätzchen, merkst du nicht, dass du gerade das tust, was du kritisierst? Willst du hier den Maßstab anlegen, auf welche Art und Weise kommuniziert wird? DerM braucht ganz sicher mal so eine Rückmeldung, damit er daran anknüpfen kann ... also nichts für ungut ... flirte mal mit Strapse zeigen :)
Nein, sie tut da nicht das, was sie kritisiert.
Offenbar ist der Unterschied für manchen sehr schwer zu bemerken.
 
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  • #18
Zitat von Butte:
Nein, sie tut da nicht das, was sie kritisiert.
Offenbar ist der Unterschied für manchen sehr schwer zu bemerken.
Irgendwie nerven deine Kommentare nur noch - ich bleibe in jedem Fall dabei ... Und du, komm doch einfach mal wieder zur Sache zurück ... deine Kurzkommentare in dieser bissigen Art, ich brauche die nicht, kann nichts damit anfangen, sorry.
 
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  • #19
Zitat von Lichtstaub:
Ich kann die Diskussion um "Friendzones" nicht nachvollziehen. Ich würde niemals ausschließen, das auch nach längerer Freundschaft plötzlich etwas anderes aufkommen kann. Solche Fälle kenne ich auch aus meinem Umfeld..es sind sogar Ehen geschlossen worden.
Der Sinn der "Friendzone"-Beschreibung scheint ja zu sein, das Nichtzumzukommen mit der generellen Erklärung zu bewältigen, man sei zu zurückhaltend und nett. Und tatsächlich reihen sich dann an solche Expositonen auch meist brav die Bestätigungen: ja, Mann muß forscher, dominanter, sexuell offensiver sein, und die ganz Verstaubten unter den Gleichgeschalteten klären auch darüber auf, ein Mann müsse, um nicht in der friend zone zu landen, auf jeden Fall eine Nelke im Knopfloch tragen oder zumindest Blumen mitbringen.
Wer also so anfängt zu fragen hat gute Chancen, daß ihm sein Problem nicht genommen wird und er maximale Bestätigung findet.


Zitat von Yvette:
Irgendwie nerven deine Kommentare nur noch - ich bleibe in jedem Fall dabei ... Und du, komm doch einfach mal wieder zur Sache zurück ... deine Kurzkommentare in dieser bissigen Art, ich brauche die nicht, kann nichts damit anfangen, sorry.
Ich hab ganz sachlich deine fehlerhafte Unterstellung an Miezekatze korrigiert, auf daß etwas weniger Unsinn hier stehe. Daß du damit nichts anfangen kannst, sondern eher Lug und Trug brauchst, glaub ich sofort. Aber das ist nicht weiter relevant.
 
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  • #20
Zitat von Lichtstaub:
Ich kann die Diskussion um "Friendzones" nicht nachvollziehen. Ich würde niemals ausschließen, das auch nach längerer Freundschaft plötzlich etwas anderes aufkommen kann. Solche Fälle kenne ich auch aus meinem Umfeld..es sind sogar Ehen geschlossen worden.
Naja, die Aussage "Ich mag dich sehr gern, aber eine Beziehung wird es nie geben" ist schon ziemlich entgülitg. Vor allem geht dem Satz ja das outing voran, dass er in irgendeiner Weise zugegeben hat, dass er Interesse an ihr hatte, und das scheint für Frauen ja so ziemlich das abtörnenste zu sein, dass es gibt. Wenn einem das ständig passiert, darf man sich doch fragen, warum einem das passiert.

Zitat von Butte:
Wer also so anfängt zu fragen hat gute Chancen, daß ihm sein Problem nicht genommen wird und er maximale Bestätigung findet.
Besätigung vielleicht schon, aber die will man ja nicht. Ein "ja sicher, du bist zu nett für alle Frauen" hilft einem ja ungefähr genauso wenig weiter wie "wenn du dich frägst, warum du keine Frau findest, wirst du auch keine finden". Im wesentlich sind beides ja nur eine nette und eine bösartige Formulierung von "gibts halt auf", und zu diesem Fazit könnte man wenn man unbedingt will auch ohne Fremde Hilfe kommen.

Irgendwie muss man ja seine Situation beschreiben, und wenn das Wort "Friendzone" nunmal gängig ist, und am ehesten beschreibt was jetzt Sache ist, dann wird das eben benutzt. Ich hätte das auch ganz wertfrei als Beschreibung der Situation betrachtet.
 
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  • #21
Zitat von DerDogi:
Naja, die Aussage "Ich mag dich sehr gern, aber eine Beziehung wird es nie geben" ist schon ziemlich entgülitg.
Ja, das stelle ich auch gar nicht in Abrede.
Worüber ich geschrieben habe, ist, daß man mit der Benennung "Friendzone" die Thematik nicht irgendwie neutral beschreibt, sondern auf eine Linie bringt, die dann weitgehend den weiteren Threadverlauf bestimmt.
Es geht in solchen Threads dann fast ausnahmslos darum, wie man "als Mann" sein muß und wie eine "echte Frau" zu sein und sich zu verhalten hat, und dafür treten in der Regel eine Reihe von Foristen auf, die wenig Kontakt mit konkreten, individuellen Menschen des jeweils anderen Geschlechts zu haben scheinen, dafür umso eifrige Leser billiger Ratgeber und schlechter Kolumnen sind und umso überzeugter und "hilfsbereiter" verkünden, wie der Mann oder die Frau so sein muß, um Erfolg zu haben. (Oft den Erfolg, den sie - trotz extensiven Befolgens ihrer Normen - selbst nicht zu haben scheinen.)
Nachdem das immer derselbe Verlauf ist, scheint es nicht abwegig, als wollte so ein Threadstarter genau dieses hören. Und in dem Sinne ist es eine Bestätigung. Es ging nicht um die Bestätigung, tatsächlich so ein netter Kerl zu sein, sondern die Bestätigung, daß der mangelnde Erfolg daran liegt, daß man sich nicht verhält wie ein "echter Kerl".
Als Anzeichen dafür, wirklich Hilfe zu wollen, würde ich werten, wenn jemand kritisch gegenüber diesem üblichen Muster ist und in diesem Zusammenhang auch mal seine Kategorisierung überdenkt.
 
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  • #22
Zitat von Butte:
Ja, das stelle ich auch gar nicht in Abrede.
Worüber ich geschrieben habe, ist, daß man mit der Benennung "Friendzone" die Thematik nicht irgendwie neutral beschreibt, sondern auf eine Linie bringt, die dann weitgehend den weiteren Threadverlauf bestimmt.
Es geht in solchen Threads dann fast ausnahmslos darum, wie man "als Mann" sein muß und wie eine "echte Frau" zu sein und sich zu verhalten hat, und dafür treten in der Regel eine Reihe von Foristen auf, die wenig Kontakt mit konkreten, individuellen Menschen des jeweils anderen Geschlechts zu haben scheinen, dafür umso eifrige Leser billiger Ratgeber und schlechter Kolumnen sind und umso überzeugter und "hilfsbereiter" verkünden, wie der Mann oder die Frau so sein muß, um Erfolg zu haben. (Oft den Erfolg, den sie - trotz extensiven Befolgens ihrer Normen - selbst nicht zu haben scheinen.)
Nachdem das immer derselbe Verlauf ist, scheint es nicht abwegig, als wollte so ein Threadstarter genau dieses hören. Und in dem Sinne ist es eine Bestätigung. Es ging nicht um die Bestätigung, tatsächlich so ein netter Kerl zu sein, sondern die Bestätigung, daß der mangelnde Erfolg daran liegt, daß man sich nicht verhält wie ein "echter Kerl".
Als Anzeichen dafür, wirklich Hilfe zu wollen, würde ich werten, wenn jemand kritisch gegenüber diesem üblichen Muster ist und in diesem Zusammenhang auch mal seine Kategorisierung überdenkt.
Oh, so hab ich das noch gar nicht betrachtet. Wenn ich durch den Titel diesen Verlauf begünstigt hab, war es auf jeden Fall nicht in meinem Sinne. Hätte ich das auf dem Schirm gehabt, hätt ich mir was anderes überlegt.

Ich hätte mir schon was konstruktives wobei schon das eine oder andere Interessante dabei war (nicht zuletzt der Beitrag von DerM), das mir schon hilfreich erschien. Man wird sehen, ob und wann sich nochmal die Gelegenheit ergibt, mich mal besser anzustellen (okay, ich weiß dass man das nicht so formulieren sollte...).
 
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  • #23
Zitat von Butte:
Es geht in solchen Threads dann fast ausnahmslos darum, wie man "als Mann" sein muß und wie eine "echte Frau" zu sein und sich zu verhalten hat, und dafür treten in der Regel eine Reihe von Foristen auf, die wenig Kontakt mit konkreten, individuellen Menschen des jeweils anderen Geschlechts zu haben scheinen, dafür umso eifrige Leser billiger Ratgeber und schlechter Kolumnen sind und umso überzeugter und "hilfsbereiter" verkünden, wie der Mann oder die Frau so sein muß, um Erfolg zu haben. (Oft den Erfolg, den sie - trotz extensiven Befolgens ihrer Normen - selbst nicht zu haben scheinen.)
Meine Theorie ist ja folgende:

Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass einige der (zurückhaltenden und aufdringlichen) Männer mal Erfolg haben, werden wir deren Geschichte eher seltener erfahren, weil sie dann nicht mehr in Foren so aktiv sind, und vor allem weil sie nicht bennen können warum genau sich für sie entschiedenen wurde.

Wenn man aber mal zurückgewiesen wird, sind es die netten Kerle, die ein "ich will gern mit dir befreundet sein" zu hören kriegen, weil diejenigen, die sich wie Arschlöcher veralten haben hören eher "ich will dich nie wieder sehen". Damit Stimmt die Beobachtung zwar schon, dass die netten in der F-Zone landen, aber halt nicht alle, und nicht automatisch deswegen.

Aber eigentlich ging es mir ja nicht darum das Klischee auszubreiten, sondern mein Verhalten oder meine evtl. fehlerhaften Erwartungen oder falschen Schlüsse anhand der Geschichte zu hinterfragen.
 
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  • #24
Zitat von DerDogi:
Meine Theorie ist ja folgende:

Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass einige der (zurückhaltenden und aufdringlichen) Männer mal Erfolg haben, werden wir deren Geschichte eher seltener erfahren, weil sie dann nicht mehr in Foren so aktiv sind, und vor allem weil sie nicht bennen können warum genau sich für sie entschiedenen wurde.
Vielleicht.
Aber es klingt so, als hieltest du da eine besondere Erklärung für nötig. Weshalb sollte das so sein? Auch wenn Frauen so statistisch eher auf dunkelhaarige Männer als auf blonde stehen sollten (sagen wir mal 70% zu 20% oder so), schiene es mir für einen blonden Mann im konkreten Fall, daß es klappen sollte, nicht nötiger zu benennen, weshalb sich für ihn entschieden wurde.
Und wenn du in irgendeiner Disziplin nur zu den 20% gehören solltest, dann halte dir vor Augen, daß 20% von sehr vielen immer noch sehr viele sind.
Und guck halt mal, auf welchen Frauentyp du so abfährst. Sind das vielleicht solche, die gerade einen anderen Männertyp bevorzugen als du ihn verkörperst? Fragst du dich manchmal, zu wem du passen könntest oder wer zu dir, oder sind Frauen so im Ganzen für dich eher noch ein wenig ausdifferenziertes Etwas?

Wenn man aber mal zurückgewiesen wird, sind es die netten Kerle, die ein "ich will gern mit dir befreundet sein" zu hören kriegen, weil diejenigen, die sich wie *********** veralten haben hören eher "ich will dich nie wieder sehen".
Vielleicht sind es auch besonders nette Frauen, die da abweisen, und das eben nicht mit einem "Du bist mir zu häßlich und freakig!", sondern eben netter verabschieden.
Ausgangspunkt ist erstmal eine Absage, oder eine Reihe von Absagen. Die kriegen nicht nur "nette", sondern auch andere. Eine bestimmte Gruppe von "Netten" deutet allerdings die nette Art und Weise der Absage nicht so, daß die Art und Weise der Verabschiedung nett ist, sondern daß sie verabschiedet werden, weil sie nett sind.
 
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  • #25
Zitat von Butte:
Aber es klingt so, als hieltest du da eine besondere Erklärung für nötig. Weshalb sollte das so sein? Auch wenn Frauen so statistisch eher auf dunkelhaarige Männer als auf blonde stehen sollten (sagen wir mal 70% zu 20% oder so), schiene es mir für einen blonden Mann im konkreten Fall, daß es klappen sollte, nicht nötiger zu benennen, weshalb sich für ihn entschieden wurde.
Die Überlegung war nur auf die angesprochene Verallgemeinerung "alle netten Kerle landen immer in der ..." bezogen. Wegen deinem Hinweis, dass der Thread nur darauf abzielen sollte mal wieder das Klischee zu bestätigen. Ich hab nur überlegt wie dieser Verlauf sonst wohl immer so zu stande kommt.

In meinem Speziellen Fall ging es mir ja ganz und garnicht um die Frage "was ist falsch an mir", und ich hab mehrfach gesagt dass ich nicht der Meinung bin, dass mich die Frauen "ja nur nicht mögen, weil ich zu nett bin". Mir ging um den Versuch das Erlebte zu verstehen, und etwas daraus zu lernen.

Und jetzt stecken wir in einer diskussion über ein (evtl unglückes) gewähltes Wort.
 
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  • #26
Zitat von DerDogi:
Die Überlegung war nur auf die angesprochene Verallgemeinerung "alle netten Kerle landen immer in der ..." bezogen. Wegen deinem Hinweis, dass der Thread nur darauf abzielen sollte mal wieder das Klischee zu bestätigen. Ich hab nur überlegt wie dieser Verlauf sonst wohl immer so zu stande kommt.

In meinem Speziellen Fall ging es mir ja ganz und garnicht um die Frage "was ist falsch an mir", und ich hab mehrfach gesagt dass ich nicht der Meinung bin, dass mich die Frauen "ja nur nicht mögen, weil ich zu nett bin". Mir ging um den Versuch das Erlebte zu verstehen, und etwas daraus zu lernen.

Und jetzt stecken wir in einer diskussion über ein (evtl unglückes) gewähltes Wort.
Nein, ich hab Fragen gestellt, die sich nicht nur auf ein gewähltes Wort beziehen. Sondern die Frage des Passens.
Abgesehen steht die Wortwahl nicht einfach für sich, sondern ist dazu angetan, ne Haltung auszudrücken.
Verstehen und Lernen müßte man, wenn man es will, vermutlich tun, auch gegen innere Widerstände.
 
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  • #27
"Ich habe über PS eine Frau kennen gelernt, und mich gleich ziemlich ... was ist das richtige Wort dafür? Verliebt trifft es nicht ganz, aber es hat mir schon Angst gemacht wie sehr mir zusagt,"

Genau hier liegt für mich der Hund begraben. Du warst nicht verliebt und genau das hast Du auch unterbewusst ausgestrahlt und das hat sie eben auch gespürt.
Insgesamt scheinst Du sehr verkopft in Dates "reinzugehen", was ich auch irgendwo verstehen kann. Und das scheint Dich auch zu hemmen und zu blockieren. Dadurch aber strahlst Du ein Verhalten aus, das für Dein Gegenüber ebenfalls für Unsicherheit sorgt. Und das hat dann meistens die Konsequenz, dass Du in der Friendzone landest. Und das zu Recht. Wenn Du von Anfang an nicht straight bist und Dir nicht über deine eigenen Gefühle im Klaren bist, spürt die Frau das.