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  • #76
Das mit den "Fehlern" klingt oft so nach Schulmentalität. Schulfach Partnerschaft. Da soll jemand seine Hausaufgaben machen. Da sag ich mal: liebe Kinder, jeder hat so seine "Fehler", und Du, ja Du, ganz besonders. Man muß nur mal schauen, wer hier so was schreibt, selbst bei so etwas Ausschnitthaftem wie dem Forumsschreiben offenbaren sich ja ne Menge an Unfähigkeiten, fehlende Basics in Kommunikation, Doppelmoral undsoweiterundsoweiter. Wie ist das dann wohl erst in ner Partnerschaft? Alle beziehungsunfähig? Also wenn man streng wäre, bekäme da beinahe niemand das Abitur, nicht mal die mittlere Beziehungsreife.
Und hier wünscht sich jeder große Toleranz oder fordert gar großzügiges Hinwegsehen über die Fehler ein. Wenn nicht vielmehr: solidarisches Leugnen derselben.
Meine Empfehlung: geht an die "Fehler" von Kandidaten nicht mit weniger Blindheit ran als ihr gegenüber euren eigenen Fehlern an den Tag legt und von anderen euch gegenüber einfordert!
 
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  • #77
Warum genau wäre es so gefährlich, mit jemandem eine Beziehung einzugehen, der eine vorhergehende noch nicht gänzlich verarbeitet hat
Lass mich Dir ein Beispiel aus meiner eigenen Dating-Historie geben.
Die Frau mit der ich Kontakt hatte, war auch "getrennt". Ihr sehnlichster Wunsch war ein Kind. Der Mann hat sich hinter ihrem Rücken sterilisieren lassen (das war die erste Krise) dann nach einiger Zeit hat er sie betrogen und anschließend verlassen.
Wir haben uns mega gut verstanden und sie hat mir versichert, dass sie über die Beziehung hinweg ist und dieses "Ar***loch" für kein Geld in der Welt mehr zurücknehmen würde.

Irgendwann kam nur eine Mail, in der Stand
"Dave, tut mir echt leid, aber er ist wieder da!"

Wer eine Beziehung noch nicht verarbeitet hat, hängt emotional noch drin, das heißt dass er sich entweder dahin zurücksehnt, oder dass der neue Partner dann zum Therapeuten wird der auch verlassen wird, wenn man "austherapiert" ist (sog. Bounce-Off-, oder Pflasterbeziehung)

Wenn nein, warum schaffen sie es dann, neue Beziehungen zu führen?
Tun sie ja eben nicht. Affären gehen in aller Regel schief, weil das Gras auf der anderen Seite der Wiese eben nur grüner aussieht, aber nicht grüner ist.
Meist geht man fremd, weil einem in der eigenen Beziehung fehlt, vergisst aber oft, dass einem in der neuen Affäre auch irgendwas (anderes) fehlen wird.

Ob jemand seine letzte Beziehung verarbeitet hat, kann man nicht sagen. Aber man merkt, wenn er sie NICHT verarbeitet hat. Und der Status "getrennt" ist da ein relativ guter Indikator.
Ich weiß es gibt die Ausnahmen, wo sich die Scheidung fünf Jahre hinzieh

Aber es gibt doch manchmal (oder oft?) auch Gründe für ein Beziehungsende, die in dieser spezifischen Beziehung gelegen haben
Selten...
Kennst Du das Buch "Liebe Dich selbst, und es ist egal wen Du heiratest!" von Eva-Maria Zuhorst?
Kann ich sehr empfehlen.
 
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  • #78
Nul Toleranz Es gibt Paare die Verheirate bleiben (verschieden Gründe ) trotzdem getrennt Wege und neu Beziehungen haben auf ganz herrliche Weise .Wir leben in eine moderne welt . Das ist nix betrügerisches dahinter.
 
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  • #79
Wenn man das offen kommuniziert, dann mag das so sein.

Für mich (und vermutlich die meisten) käme eine Beziehung mit jemanden der (aus welchen "verschiedenen" Gründen auch immer) dauerhaft mit seinem "Ex-" Partner verheiratet bleiben will, nicht in Frage. Und wenn solche Konstellationen nicht von vornherein erwähnt werden, fühle ich mich da auch definitiv "betrogen".
 
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  • #80
Wie lade ich Symbol (Weiblich) im Kasten mit dem Frage Zeichen ?:)