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  • #46
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Find ich auch :)
 
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  • #47
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Keine Garantien für nix!Chance erkennen und nutzen
Stimme Euch zu.
deshalb hatte ich wegen der hier erwähnten wichtigen Gründe, diesen Schritt gewagt.
Zwischen uns fühlte es sich Richtig an und der "Kesseldruck"(@ Andre) stieg , ob des lodernden Feuers in uns beiden bis ins unermessliche, nach
& 6 Std. Fahrt schloßen uns sofort am Bahnhof in die Arme...... erlebten die schönsten Zeiten miteinander .
Dennoch brach es an genau der Entfernung und der dadurch besagten leider oft fehlenden Nähe.

Auf Dauer mit echten Zukunftsplänen muss sich m. E. die Fernbeziehung durch Ortswechsel in eine Nahbeziehung wandeln.
Wenn Beide Liebenden es jedoch mit der Nähe weniger intensiv und mit dem chancenreichen Kick der Vorfreude allzu aussgiebig fröhnen, mag die FZ für diese Beiden funktionieren.

LG :)
 
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  • #48
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Wenn die Chemie stimmt, kann man durchaus ein paar Kilometer mehr in Kauf nehmen. Sich selbst Vorgaben zu machen in der Art von "Das geht auf Dauer eh nicht gut", "Mehr als 50 km sollte die Entfernung nicht betragen", finde ich zu kurz gedacht. Damit verbaut man sich gleich ein paar Türen. Zum einen kann sich das Leben immer in neue Richtungen entwickeln. Zum anderen: Fernbeziehungen können durchaus gut gehen, wenn beide sich einig sind. Seinen Seelenpartner möglicherweise ganz woanders aufzutun, hat durchaus seinen Reiz. Kontaktbörsen wie PS bieten ja gerade diese Möglichkeit, dass man sich über den eigenen Tellerrand hinaus umschauen kann und nicht gleich in der Lieblingskneipe fündig werde muss. Letzteres wäre ja auch irgendwie zu einfach :p
 
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  • #49
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Zitat von Fenster_zum_Hof:
....
Allerdings gebe ich zu, dass die Startbedingungen ETWAS UNGÜNSTIGER sind, wenn man in zwei verschiedenen Städten wohnt, weil man sich einfach nicht so schnell so gut kennenlernt, als wenn man in der selben Stadt lebt.
telefon und Skype ermögliche Gespräche, aber keinen Alltag. Das sselbe gilt für gegenseitige Besuche oder gemeinsame Urlaube - das ist immer ein besonderer Zustand, kein Alltag. Ein bißchen "Risikofreude" gehört zu so einer Beziehungsform auf jeden Fall dazu, wenn man dann irgendwann zusammenzieht, ohne je gemeinsamen Alltag gelebt haben zu können.

Wenn man aber berücksichtigt, dass es für nichts im Leben Garantien gibt, dann kann man dieses Risiko durchaus eingehen, finde ich. :)
Manchmal sucht man ja, aber man sucht ja nicht alles aus... wenn dann schon der richtige Mensch nur am falschen Ort schon die Chance aus dem Kopf vertreibt. Ich gebe dir ja recht, dass es ein Übergangszustand sein sollte, weil sonst der Normalzustand das Nicht-Zusamensein bleibt. Was mir wieder einfällt: man muss bei seinen Wünschen ans Universum schon verdammt vorsichtig und genau formulierend sein, sonst läuft der Wunsch Amok.
 
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  • #50
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Zum Thema Fernbeziehung/Entfernungssuche bei PS: Vor einigen Jahren war ich schon mal PS-Mitglied und habe radikal alle Männer aus der Vorschlagsliste gelöscht, die über 50km entfernt waren - in einer Großstadt sollte das Angebot groß genug sein, dachte ich. Das Thema Fernbeziehung hatte ich mit 14/15 abgehakt (fast 300km Entfernung), viele Briefe, Telefonate zum Mondscheintarif, gegenseitige Besuche, aber letztlich doch nichts geworden Bei den PS-Dates aus meiner Großstadt war aber niemand dabei, der meine Gefühle angesprochen hat.

Dann traf ich meinen Jugendfreund nach mehr als 25 Jahren wieder, er war gerade auf Deutschlandbesuch, lebte in Übersee. Bei beiden von uns ist der Blitz buchstäblich eingeschlagen. Wir haben nach dem Treffen fast ein Jahr lang täglich ein Dutzend Mails ausgetauscht samt youtube-links von Filmen, Liedern & Co. was uns gerade gefällt. Ich hatte wirklich das Gefühl dass wir uns beide nah sind und uns von dem berichten was uns bewegt, stundenlange Telefonate natürlich inklusive, wir haben uns alle paar Monate auch gegenseitig besucht.

Dann hatte ich eine OP und war zuhause regelrecht lahmgelegt, er konnte wegen familiärer Verpflichtungen nicht nach Deutschland kommen. Ich hab mich so allein damals gefühlt, die ganzen Emails waren einfach kein Ersatz für eine Umarmung und einen Partner, der einen liebevoll versorgt wenn man selbst krank ist.

Wir sind letztlich nicht zusammengekommen, weil er aus Pflichtgefühl an seiner noch bestehenden Ehe festgehalten hat, obwohl ich mir ganz sicher war dass wir zusammenkommen würden. Aber unsere Fernbeziehung war überaus romantisch, viel Sehnsucht halt. Keine Ahnung wie wir es im Alltag hingekriegt hätten, beide mit rebellierenden Teenager-Kindern und wenig freundlich gesinnten Ex-Ehepartnern. Es ist halt wunderschön davon zu träumen wie es sein könnte und genau das tut man bei einer Fernbeziehung die meiste Zeit.

Eine Fernbeziehung funktioniert meiner Meinung nach längerfristig nur, wenn man ein gemeinsames Nest hat und einer beruflich immer wieder weg muss, aber dann auch immer wieder heimkehrt und man zwischendurch ganz normalen "Alltag" hat.
 
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  • #51
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Zitat von No_Kitty:
weil sonst der Normalzustand das Nicht-Zusamensein bleibt
Es gibt für mich genaugenommen kein Nicht-Zusammensein. Wenn ich jemanden liebe, ist derjenige mir immer nah, dann kann ich ihn fast körperlich spüren, innere Zwiesprache mit ihm halten. Da reicht schon eine SMS "Ich mache gerade ...", und ich sehe alles ganz real vor mir. Ich finde das völlig normal, denn Liebe passiert ausschließlich im Kopf. Alles darüber hinaus sind "Symptome", Ausdrucksformen und andere schöne Dinge ;-) - aber ohne den "Urgrund" im Kopf wären das alles nur sinnlose, mechanische Verrichtungen.
 
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  • #53
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Zitat von Andre:
Aber auch hier handelte es sich, wenn ich das Wort "Jugendfreunde" richtig interpretiere, um zwei Menschen, die sich zunächst einmal in einer Nahbeziehung kennengelernt hatten.
Ich habe in meinem Freundeskreis und mit zwei 'Beziehungen' auch die Erfahrung gemacht, dass man an so eine gewachsene Vertrautheit anknüpfen und darauf aufbauen kann, wenn man entfernt voneinander lebt und sich nur gelegentlich sieht. Schwierig (und für mich nicht machbar) finde ich den Kennenlern-Prozess über die Distanz.
Wobei mir auch die Wochenend- und Urlaubs-Beziehung mit der Zeit zu stressig wurde.
 
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  • #54
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Zitat von Benutzerin:
Aber auch hier handelte es sich, wenn ich das Wort "Jugendfreunde" richtig interpretiere, um zwei Menschen, die sich zunächst einmal in einer Nahbeziehung kennengelernt hatten.
Soweit ich das verstanden habe, haben die beiden sich nach 25 Jahren das erste Mal wieder gesehen. Ich denke, nach so langer Zeit ist das genauso, als würde man jemanden ganz neu kennenlernen. Ich bin schon längst nicht mehr der Mensch, der ich vor 25 Jahren war. Und wenn ich an frühere Freunde/Bekannte aus dieser Zeit zurückdenke, glaube ich kaum, dass ich da an irgendwas wieder anknüpfen könnte. Zumindest nicht, wenn in der Zwischenzeit keinerlei Kontakt mehr war.
Ausserdem heisst Jugenfreund ja nicht, dass die beiden eine Beziehung hatten?

Gescheitert ist es letztendlich doch daran, dass er verheiratet war und seine Frau nicht verlassen wollte. Das wäre auch so gewesen, wenn er in der gleichen Stadt gelebt hätte. Nur hätte sie dann vielleicht länger eine Affäre mit ihm gehabt, da sie eher die Gelegenheit gehabt hätten. Und ob das dann so wünschenswertgewesen wäre?
 
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  • #55
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Das mit der Ehefrau habe ich schon verstanden...

Was ich offenbar hier nicht vermitteln kann, ist, was ich unter "Vertrautheit" verstehe. Selbst wenn man sich viele Jahre nicht gesehen hat, nicht als Paar 'zusammen' war und viele Veränderungen durchlaufen hat, ist mit einem "Jugendfreund" doch trotzdem bereits eine Basis vorhanden, die man sich mit einem völlig fremden Menschen erst erarbeiten muss. Man war ja miteinander befreundet, weil man etwas aneinander 'fand'.

Mir ist das z.B. bei Treffen meines Abiturjahrgangs aufgefallen - dass sich nach 10 Jahren totaler Pause mit einigen, in denen ich während der Schulzeit befreundet war, sofort wieder Nähe hergestellt hat.
 
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  • #56
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Zitat von Benutzerin:
Mir ist das z.B. bei Treffen meines Abiturjahrgangs aufgefallen - dass sich nach 10 Jahren totaler Pause mit einigen, in denen ich während der Schulzeit befreundet war, sofort wieder Nähe hergestellt hat.
Stimmt,ich habe nach 43 Jahren!!!! wieder (mail-)Kontakt zu drei "alten" Schulfreundinnen,und wir verstehen uns,als ob es gestern wäre.ein Treffen ist in Planung.LG Shalom
 
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  • #57
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Zitat von Benutzerin:
Was ich offenbar hier nicht vermitteln kann, ist, was ich unter "Vertrautheit" verstehe. ......................Mir ist das z.B. bei Treffen meines Abiturjahrgangs aufgefallen - dass sich nach 10 Jahren totaler Pause mit einigen, in denen ich während der Schulzeit befreundet war, sofort wieder Nähe hergestellt hat.
@ Benutzerin
Ich kann das sehr gut nachvollziehen und verstehen! Mir ist es erst vor kurzem so gegangen, dass ich einen früheren "Freund" nach 20 Jahren!!! mehr oder weniger zufällig wieder getroffen habe und hej, es war sehr sehr vertraut und angenehm. Da kam bei uns Beiden die Frage auf, ob das wirklich 20 Jahre her ist, dass wir uns zum letzten Mal gesehen haben. Ich teile deine Meinung, dass es von Anfang an vertrauter ist, einen Menschen schon von früher her zu kennen und nach zig Jahren wieder zu treffen, als jemanden ganz neu und dazu noch "in zig km Entfernung" kennenzulernen.
 
M

marlene_geloescht

  • #58
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Ging mir genau so beim 20-jährigen Abi-Treffen. Die Menschen verändern sich nicht.
War man einmal mit jemandem befreundet, dann ist diese Basis auch nach 20 Jahren, in denen man sich nicht gesehen hat, noch da. Und diejenigen, die man nie leiden konnte, kann man auch nach 20 Jahren noch nicht leiden.

Bei Fernbeziehungen dauert es vielleicht etwas länger, bis man sich richtig gut kennengelernt hat. Aber wenn man einen oder mehrere Urlaube zusammen verbringt, gewinnt man auch schon sehr viel.
Ich hoffe zumindest, dass eine Fernbeziehung gutgehen kann, da ich gerade einen interessanten Mann kennengelernt habe, der etwas weiter entfernt wohnt.
 
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  • #59
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

Zitat von marlene:
Ging mir genau so beim 20-jährigen Abi-Treffen. Die Menschen verändern sich nicht.
War man einmal mit jemandem befreundet, dann ist diese Basis auch nach 20 Jahren, in denen man sich nicht gesehen hat, noch da. Und diejenigen, die man nie leiden konnte, kann man auch nach 20 Jahren noch nicht leiden.
...und in wen man vor 15 Jahren mal heimlich verliebt war, in den ist man unter Umständen immer noch (oder wieder) verliebt, man ihm zufällig nochmal über den Weg läuft. Geht mir jedenfalls so. Das macht zwar meine Mitgliedschaft bei Parship hinfällig, aber missen möchte ich dennoch nichts von dem, was ich hier gelernt habe.

Um den Kreis zu schließen: Ich muss mich jetzt auch in einer Fernbeziehung arrangieren. Und obwohl genau das ursprünglich für mich nicht in Frage kam, bin ich für diesen Mann mehr als bereit, diese Entfernung auf mich zu nehmen. Alles eine Frage der Priorität.
 

Pip

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  • #60
AW: Fernbeziehung - kann das gutgehen?

@goldmarie: ich wünsche Dir dabei viel Glück! und vielleicht bleibt es ja nicht immer bei einer Fernbeziehung