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fleurdelis*

  • #76
Meine Empfehlung ist, nicht jeden als Feind abzustempeln, der Dir etwas sagt, was nicht in Dein Weltbild passt. Ich wette, ich habe in meinem Freundeskreis mehr starke Frauen als Du.

Und falls es Dir noch nicht aufgefallen ist: Feminismus IST Sexismus. Nur von der anderen Seite. Und jetzt lies gefälligst durch was ich geschrieben habe und mach Dir Deine Gedanken dazu. Das ist ein Forum!
Da dieser Thread bisher in einem freundlichem Ton geführt wurde, möchte ich dich bitten, dich aus diesem Thread rauszuhalten.
 
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  • #77
Da dieser Thread bisher in einem freundlichem Ton geführt wurde, möchte ich dich bitten, dich aus diesem Thread rauszuhalten.
Hast Du Dich denn gegen mich durchgesetzt oder stellst Du mich einfach nur als Buhmann hin? Ich weiss nicht was Du machst, wenn jemand das Feld nicht freiwillig räumt.

Tut mir leid, dass ich Leute nicht respektieren kann, die Respekt nur fordern anstatt ihn zu erwerben. Aber so bin ich eben.
 
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  • #78
Je stärker ein Thema polarisiert, desto faktenresistenter werden wir

Wir halten für wahr, was unserer Überzeugung entspricht. Dieses Dilemma ist unlösbar. Außer wir verstehen endlich, dass wir aus purem Genuss auf unserer Meinung beharren.

EIN ESSAY VON BERNADETTE GRUBNER (die Zeit 03.06.2019)
 
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  • #79
Der Feminismus versucht, innerhalb weniger Jahre aufzuholen/wettzumachen, was sich über Jahrtausende etabliert hat. (Und nein, ich heiße das Patriarchat nicht gut!).
Da das nicht so einfach zu schaffen ist, werden die Maßnahmen restriktiver, die Aktionen übersteigert und letztlich die Botschaften gegenüber Männern zum Teil hasserfüllter. Ich habe den Eindruck, dass einige Frauen versuchen, die Rollenverteilung zu verkehren, um eine Art "Kompensation" für die lange Leidenszeit der Frauen unter dem Joch der Männer erreichen zu können.
Was teilweise zu einer Erhöhung der Frau gegenüber dem Mann führt und somit keine Gleichwertigkeit schafft, sondern eine mehr oder minder starke Ab- bzw. Entwertung des Mannes innerhalb der Gesellschaft zur Folge hat.
 
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  • #80
Ich hätte aber angenommen, dass ein erfolgreicher Mann damit kein Problem hat. Anscheinend falsch.
Dann muss wohl die erfolgreiche Frau wenigstens noch etwas 'unter ihm stehen'? Schon schräg.
Wenn mann in Tabellenform in der linken Spalte Männer in absteigender Folge ihrer Qualifikation auflistet und in der rechten Spalte das Gleiche mit Frauen macht und jeweils einen Strich (angefangen beim obersten Mann) zur nächstniedriger qualifizierten Frau zieht (Downdating), was bleibt dann am Ende über? ;)
 
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fleurdelis*

  • #81
Der Feminismus versucht, innerhalb weniger Jahre aufzuholen/wettzumachen, was sich über Jahrtausende etabliert hat.
.... echt jetzt? ... o_O


um eine Art "Kompensation" für die lange Leidenszeit der Frauen unter dem Joch der Männer erreichen zu können.
Was teilweise zu einer Erhöhung der Frau gegenüber dem Mann führt und somit keine Gleichwertigkeit schafft, sondern eine mehr oder minder starke Ab- bzw. Entwertung des Mannes innerhalb der Gesellschaft zur Folge hat.
.... Für mich bedeutet Feminismus (und das ist der Sinn dessen), dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper dieselben Rechte und Freiheiten haben sollen. Einschränkungen von Rechten und Freiheiten hatten in der Vergangenheit mit Geschlecht ... der Frau ... zu tun. Und wenn dabei über alte Erfahrungen gesprochen wird, und der Mann dabei manchmal nicht so gut weg kommt, dann müsst ihr Männer halt anfangen, damit zu leben. Und auch mal aus euren eingefahrenen Gedankenstrukturen raus kommen. Aber dass Männer beim Ziel von Gleichstellung beider Geschlechter ... abgewertet werden sollen, dann verstehst du hier etwas völlig falsch.
 
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Deleted member 24543

  • #82
Und wenn dabei über alte Erfahrungen gesprochen wird, und der Mann dabei manchmal nicht so gut weg kommt, dann müsst ihr Männer halt anfangen, damit zu leben.
Müssen "DIE Männer" wirklich anfangen damit zu leben?
Wäre es nicht besser damit anzufangen zu differenzieren und das Individuum zu sehen, und damit aufzuhören kollektive Schuld/Verantwortung/"you-name-it" auf willkürlich abgrenzbare Gruppierungen zu verteilen?

Bei diesen Erfahrungsberichten kommt nur ein spezieller, benennbarer, individueller Mann (bzw. eine handvoll spezieller, bennenbarer, individueller Männer) nicht so gut weg. Nicht etwa alle Männer als Einheit/Gruppe.
 
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  • #83
Müssen "DIE Männer" wirklich anfangen damit zu leben?
Wäre es nicht besser damit anzufangen zu differenzieren und das Individuum zu sehen, und damit aufzuhören kollektive Schuld/Verantwortung/"you-name-it" auf willkürlich abgrenzbare Gruppierungen zu verteilen?
Ach, wir bekommen das hin. Religionen, Hautfarben, Geschlechter, andere Länder, Haarfarben, Klimaschutz... die Menschen sind halt mal so.
Viele Damen, die frei waren, scheinen aber gar nicht so unglücklich zu sein, sich wieder unterzuorden ;)
 
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fleurdelis*

  • #84
Müssen "DIE Männer" wirklich anfangen damit zu leben?
Wäre es nicht besser damit anzufangen zu differenzieren und das Individuum zu sehen, und damit aufzuhören kollektive Schuld/Verantwortung/"you-name-it" auf willkürlich abgrenzbare Gruppierungen zu verteilen?

Bei diesen Erfahrungsberichten kommt nur ein spezieller, benennbarer, individueller Mann (bzw. eine handvoll spezieller, bennenbarer, individueller Männer) nicht so gut weg. Nicht etwa alle Männer als Einheit/Gruppe.
Synergie, das hast du schön aus dem Kontext gezogen, und prägst, in alt bekannter Weise dem ganzen deine Interpretation auf. ... Wo soll ich den Männern kollektive Schuld gegeben haben?
 
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Deleted member 24543

  • #86
Synergie, das hast du schön aus dem Kontext gezogen, und prägst, in alt bekannter Weise dem ganzen deine Interpretation auf.
Ich möchte dich bitten sachlich zu bleiben und nicht auf die persönliche Ebene zu gehen.
Ich präge keine Interpretation auf. Wenn du es so wahrnimmst, tut es mir für dich leid - aber kann nichts dafür und nichts dagegen tun, weil du allein Herr deiner eigenen Gedanken bist (s.u.).

... Wo soll ich den Männern kollektive Schuld gegeben haben?
Das weiß ich nicht und diese Frage kann ich dir nicht beantworten, denn das habe ich nicht behauptet - weder den "Schuld", noch den "Männer"-Anteil.

Ich sprach ganz klar nachlesbar nicht allein von Schuld, so wie es hier von dir dargestellt wird. Es wäre schön, wenn du mir das nicht fälschlich und ungerechtfertigt überstülpen würdest.
Ich schrieb von "Schuld/Verantwortung/und-was-auch-immer-man-einem-Kollektiv-zuschreiben-möchte". Du hättest also völlig frei wählen können, was ich dir angeblich unterstelle. Du hast dich für "Schuld" entschieden. Warum(?) Weil es die zufällige Erstnennung war(?) Oder aus anderen Gründen(?)
Des Weiteren schrieb ich von "willkürlich abgrenzbaren Gruppierungen". Ganz genau so allgemein, wie ich es schrieb, habe ich es gemeint. Du hast "Männer" gelesen. Warum(?)



Du schreibst selbst:
dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper dieselben Rechte und Freiheiten haben sollen.
Stehst also für Individuen, ungeachtet gewisser Merkmale ein - ergehst dich aber im gleichen Post in Zuschreibungen / Zuteilung von Verantwortlichkeiten(?) ("damit zurechtkommen müssen") an ein Kollektiv.

Was ist daran ein aus-dem-Kontext-ziehen, wenn auf diesen - aus dem Kontext sehr deutlich heraustretenden - Widerspruch hingewiesen wird(?)

Mein Beitrag war ein allgemeines Plädoyer für die tatsächliche Anwendung der von dir zuvor dargelegten Maxime der gleichen Rechte und Freiheiten für alle.
- u.a. das Recht als Individuum gesehen zu werden und nicht in Sippenhaft, Kollektivverdacht, generationenübergreifende Verantwortung, oder, oder oder, stehen zu müssen.
Wenn du das als Angriff auffasst,bzw erst zu diesem umbaust, finde ich das schade, liegt jedoch leider nicht in meiner Verantwortung (s.o.).





Und wenn dabei über alte Erfahrungen gesprochen wird, und der Mann dabei manchmal nicht so gut weg kommt, dann müsst ihr Männer halt anfangen, damit zu leben. Und auch mal aus euren eingefahrenen Gedankenstrukturen raus kommen.
Wie würdest du "nicht so gut weg kommen" umformulieren? Wofür soll dieser Euphemismus ganz genau stehen? Was möchtest du konkret sagen? Welchen Spielraum möchtest du dir offen halten?
Wie ist "der Mann" zu verstehen, wenn nicht als der-Mann-im-Allgemeinen über die verschiedenen "alten Erfahrungen" der-Frau-im-Allgemeinen hinweg? - so wie es aus dem Kontext in deinem Beitrag überdeutlich hervortritt. Oder was verstehe ich da falsch?
Wieso müssen "die Männer" Anfangen mit den Untaten ihrer Geschlechtsgenossen zu leben? Wie soll dieses "damit leben" genau aussehen? Was genau verstehst du darunter?
Was genau sind "die eingefahrenen Gedankenstrukturen der Männer"? Die, aus denen sie ausbrechen müssen/sollen, wenn sie von "den Erfahrungen" "der Frauen" mit "den Männern" hören?

In meinen Augen wird in diesem Absatz massiv polemisiert und verallgemeinert. Und dagegen habe ich mich ausgesprochen - was eigentlich im Sinne deiner eigenen Botschaft ist; es sei denn ich habe deine Botschaft falsch verstanden.
 
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Observer

  • #88
Und wenn dabei über alte Erfahrungen gesprochen wird, und der Mann dabei manchmal nicht so gut weg kommt, dann müsst ihr Männer halt anfangen, damit zu leben.
Nö. Ich hab ja nix böses getan. Ich höre es halt...war's aber nicht.
Und auch mal aus euren eingefahrenen Gedankenstrukturen raus kommen.
Nö, muss ich nicht. Sehe Frauen als gleichberechtigt an. Schon immer.;)

So eine Art von "Feminismus neeervt...
Bin unschuldig...
 
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