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  • #92
Gründen wir doch einfach ein neues Geschlecht für Männer, die Frauen schon immer als gleichwertig angesehen haben... "Fränner" oder so.
Dann müssen wir uns über Aussagen wie "Die Männer" nicht mehr ärgern :D
 
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aberbittemitsahne

  • #93
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  • #97
So zumindest erlebe/empfinde ich das teilweise. Eine absichtliche Herabsetzung des gesellschaftlichen Wertes des Mannes. Ob als Witzfigur in der Werbung oder als Beispiel für nicht funktionierende Welt- und/oder Wirschaftspolitik usw. usf.
Männer sind nach meinem Empfinden per se schon als "schlechtes Beispiel" für so ziemlich jegliche negative Entwicklung in der Welt prädestiniert, während der "Wert der Frau" und ihr für die gesamte Menschhheit förderliches Dasein gar nicht oft genug genannt und gelobt werden kann.
.... Für mich bedeutet Feminismus (und das ist der Sinn dessen), dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper dieselben Rechte und Freiheiten haben sollen.
Das bedeutet es für mich auch, nur empfinde ich diverse Möglichkeiten diesen Weg zu beschreiten als kontraproduktiv.
Ich mache eine Sache nicht besser, in dem ich eine andere schlechter mache.
Und wenn dabei über alte Erfahrungen gesprochen wird, und der Mann dabei manchmal nicht so gut weg kommt, dann müsst ihr Männer halt anfangen, damit zu leben.
Tja, so hieß es auch damals zu Zeiten der Unterdrückung der Frauen:
"Damit müsst ihr nunmal leben".
Außerdem sollte das Ziel nicht sein, dass der Mann "nicht so gut wegkommt", sondern dass alle Geschlechter "gleich gut wegkommen", oder?
Aber dass Männer beim Ziel von Gleichstellung beider Geschlechter ... abgewertet werden sollen, dann verstehst du hier etwas völlig falsch.
Nicht "sollen". Mir ist klar, dass z.B. du das nicht als Ziel siehst. Aber sie werden es teilweise, durch Übertreibung und/oder einer Art "Übereifer".
 
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fleurdelis*

  • #99
Außerdem sollte das Ziel nicht sein, dass der Mann "nicht so gut wegkommt", sondern dass alle Geschlechter "gleich gut wegkommen", oder?
Ich schrieb von "wenn über Erfahrungen gesprochen wird" ... in diesem Kontext war das nicht von "nicht so gut weg kommen gemeint", sondern wenn über Erlebnisse gesprochen wird, müssen manchmal Fakten auf den Tisch. Und da es eben bisher eher zum Nachteil für Frauen war, sind Berichte darüber manchmal nicht so ... erfreulich. Aber sie dienen dazu, zu lernen, es anders zu machen. Und das sollten Männer auch nicht als Angriff oder als Abwertung sehen. .... Mein Ziel war es nicht, Männer hier abzuwerten ... wenn man sich natürlich nur um diesen einen Satz drehen will, und alles andere außen vor lässt ... könnte man glauben, ich würde so denken. Mein Kommentar insgesamt wäre sonst widersprüchlich.
 
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  • #101
Das Problem liegt darin, dass die Begriffe „Feminismus“ und „Sexismus“ hier ein bisschen schwammig verwendet werden und man sich nicht auf eine einheitliche Definition geeinigt hat.

Dass @IMHO uns Frauen erklären möchte, was Feminismus ist, grenzt übrigens an Mansplaining.

Und dann sowas hier:
Das wollt "ihr" nicht wirklich.
Was soll denn mit all den schönen "exklusiven" Treffs wie
- Frauen-Saunatag
- VHS-Kurs (nur für Frauen!)
passieren?
Du glaubst also, DAS wäre Feminismus?
 
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  • #102
Das Problem liegt darin, dass die Begriffe „Feminismus“ und „Sexismus“ hier ein bisschen schwammig verwendet werden und man sich nicht auf eine einheitliche Definition geeinigt hat.

Dass @IMHO uns Frauen erklären möchte, was Feminismus ist, grenzt übrigens an Mansplaining.

Und dann sowas hier:

Du glaubst also, DAS wäre Feminismus?
Gibt's eigentlich keinen Maskulinismus?
Oder Womensplaining?
Warum sind die negativ behafteten Ausdrücke wie Mansplaining oder toxic masculinity usw ausschliesslich Männern vorbehalten? Und für die Gleichberechtigung der Geschlechter setzt sich der Feminismus ein...? Da haperts doch schon am "Wording"...finde ich...
 
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aberbittemitsahne

  • #103
Gibt's eigentlich keinen Maskulinismus?
Oder Womensplaining?
Warum sind die negativ behafteten Ausdrücke wie Mansplaining oder toxic masculinity usw ausschliesslich Männern vorbehalten? Und für die Gleichberechtigung der Geschlechter setzt sich der Feminismus ein...? Da haperts doch schon am "Wording"...finde ich...
Wäre ja schön, wenn es die (keineswegs nur historischen) Gründe, aus denen das so ist, nicht gäbe - aber dann bräuchte es ja auch keinen Feminismus .... Machtasymmetrien zwischen den Geschlechtern, die definitorische Voraussetzung für die o.g. Begriffe sind, gibt es nun mal aktuell nur in eine Richtung. Und was den Feminismus anbelangt, hieße er sicher auch anders, wenn sich historisch betrachtet überwiegend Männer dafür eingesetzt hätten. Hätten! Aber Jungs, was soll`s, nicht jammern, machen! Es ist nie zu spät!
 
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  • #106
Gibt's eigentlich keinen Maskulinismus?
Oder Womensplaining?
Warum sind die negativ behafteten Ausdrücke wie Mansplaining oder toxic masculinity usw ausschliesslich Männern vorbehalten? Und für die Gleichberechtigung der Geschlechter setzt sich der Feminismus ein...? Da haperts doch schon am "Wording"...finde ich...
Wieso? Was hindert dich daran, den entsprechenden Begriff zu verwenden? Wenn ein Mann Dir ungefragt die Welt erklärt (soll auch zwischen zwei Männern vorkommen wenn auch seltener), oder wenn du häufig von Frauen belehrt wirst, kannst es Womensplaining nennen.
Ich finde Begriffe hilfreich, um nicht immer alles umständlich umschreiben zu müssen.
Übrigens ist es wirklich ultra nervig, wenn sowas passiert. Nicht nur die Tatsache, dass der Mann belehrend etwas erklärt (meist langatmig und umständlich), was man längst weiß, viel schlimmer noch - Er lässt sich nicht unterbrechen/ davon abbringen! Letzteres ist eigentlich das Schlimmste daran. Ein „weiß ich doch“ oder „ich bin informiert“ oder „brauchst du nicht erklären“ einfach zu ignorieren o_O
Mich macht das dann wütend, weil man so ohnmächtig ist in solchen Momenten, denn die Frauenstimme hat kaum eine Chance gegen eine laute, tiefe Männerstimme anzureden.
 
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  • #107
Wieso? Was hindert dich daran, den entsprechenden Begriff zu verwenden? Wenn ein Mann Dir ungefragt die Welt erklärt (soll auch zwischen zwei Männern vorkommen wenn auch seltener), oder wenn du häufig von Frauen belehrt wirst, kannst es Womensplaining nennen.
Ich finde Begriffe hilfreich, um nicht immer alles umständlich umschreiben zu müssen.
Übrigens ist es wirklich ultra nervig, wenn sowas passiert. Nicht nur die Tatsache, dass der Mann belehrend etwas erklärt (meist langatmig und umständlich), was man längst weiß, viel schlimmer noch - Er lässt sich nicht unterbrechen/ davon abbringen! Letzteres ist eigentlich das Schlimmste daran. Ein „weiß ich doch“ oder „ich bin informiert“ oder „brauchst du nicht erklären“ einfach zu ignorieren o_O
Mich macht das dann wütend, weil man so ohnmächtig ist in solchen Momenten, denn die Frauenstimme hat kaum eine Chance gegen eine laute, tiefe Männerstimme anzureden.
Nervt halt, egal ob es Mann oder Frau tut. Es immer in diese Mann/Frau-schiene zu schieben, find ich halt auch etwas hysterisch. Wäre eher für peoplesplaining oder personsplaining...gibt's Ja beiderseitig ;)
 
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  • #108
Nervt halt, egal ob es Mann oder Frau tut. Es immer in diese Mann/Frau-schiene zu schieben, find ich halt auch etwas hysterisch. Wäre eher für peoplesplaining oder personsplaining...gibt's Ja beiderseitig ;)
Ich finde es aber auch wichtig, dass es angesprochen wird. Dass man drüber redet. Kommunikation und so ;)
Ich hab Glück, dass mir sowas beruflich erspart bleibt. Auch machen jüngere Männer sowas selten bis gar nicht mehr.
Einen Fall hatte ich mal, da waren wir unterwegs und standen an der Straße und er erklärte mir, wie eine Ampel funktioniert. Nicht die interessanten Dinge (z.B. Schaltungseinheit/Elektronik), sondern dass man den Knopf drücken müsse. Weiter erklärte er mir unterwegs z.B. das verblühter Löwenzahn auch Pusteblume genannt wird, und man die Samen abpusten könne...und hört damit nicht wieder auf...ignorierte meine verwunderten Blicke...denn ich war so perplex davon, dass es mir die Sprache verschlagen hatte. Irgendwann fing ich an zu Hüpfen beim Laufen und laut „Lalalalala“ zu singen. Daraufhin fragte er mich, warum ich das machen würde und ich sagte, wenn er mich schon wie eine 4-Jährige behandele, könne ich mich ja auch wie eine 4-Jährige benehmen o_O
 
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  • #112
Mich macht das dann wütend, weil man so ohnmächtig ist in solchen Momenten, denn die Frauenstimme hat kaum eine Chance gegen eine laute, tiefe Männerstimme anzureden.
Ich hatte und habe in meinem Umfeld sehr wohl den Eindruck, dass sich eine entschlossene Frauenstimme recht gut abhebt in einer Männerdomäne. Und ruhigere Männerstimmen können genauso ungehört bleiben.
Ich denke nicht, dass es nur immer auf Frau/Mann reduzierbar ist. Das ist zu einfach, wird aber halt oft gemacht :(
 
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  • #113
Er lässt sich nicht unterbrechen/ davon abbringen! Letzteres ist eigentlich das Schlimmste daran. Ein „weiß ich doch“ oder „ich bin informiert“ oder „brauchst du nicht erklären“ einfach zu ignorieren o_O.
Machen Frauen genauso. Erlebe ich immer wieder mal. Ist kein typisches "Männerding".

Mich macht das dann wütend, weil man so ohnmächtig ist in solchen Momenten, denn die Frauenstimme hat kaum eine Chance gegen eine laute, tiefe Männerstimme anzureden.
Stimmt nicht. Hat nix mit Frauen- oder Männerstimme zu tun, sondern mit dem eigenen "Standing". In solchen Fällen unterbreche ich den/die Redner/in. Manchmal lasse ich die Person aber auch gerne ausreden (kommt auf meine Laune an) und frage anschließend, wann denn nun der interessante und für mich neue Teil des Monologs kommt.
 
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  • #114
Jetzt hast den interessanten Part weggelassen: Wie war seine Reaktion?
Er machte einen Witz. Irgendwie so in der Art „Irgendwer muss euch ja erklären wie die Dinge funktionieren“.
Ich fand’s natürlich nicht witzig.
Edit: ist das dann Sexismus ?
Ich hab noch nie eine Frau erlebt für die das ein Problem war in einem normalen! Gespräch. :D
Du solltest an dir arbeiten oder dein Umfeld ändern.
Ja, den komischen Typen hab ich auch dann nie wieder getroffen.
In solchen Fällen unterbreche ich den/die Redner/in.
Diesen bestimmt nicht. :D Es sei denn, du hättest ihn Kraft deines Leibes aus vollster Seele angeschrien.... und er hätte vermutlich trotzdem unbeirrt weiter geredet bloß dann noch lauter.
 
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  • #115
Ich hatte und habe in meinem Umfeld sehr wohl den Eindruck, dass sich eine entschlossene Frauenstimme recht gut abhebt in einer Männerdomäne. Und ruhigere Männerstimmen können genauso ungehört bleiben.
Ich denke nicht, dass es nur immer auf Frau/Mann reduzierbar ist. Das ist zu einfach, wird aber halt oft gemacht :(
Ich schrieb „laute, tiefe Männerstimme“. So eine hatte der Typ übrigens. Also eh schon ein lautes Organ. Ich hab gute Ohren und mir war das teilweise auch zu laut. Vorallem in der Öffentlichkeit muss nicht jeder im Umkreis von 15m noch entspannt alles mithören können.
Finde auch immer interessant, wie Details überlesen und dann verallgemeinert werden ;)
 
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  • #116
Ich schrieb „laute, tiefe Männerstimme“. So eine hatte der Typ übrigens. Also eh schon ein lautes Organ. Ich hab gute Ohren und mir war das teilweise auch zu laut. Vorallem in der Öffentlichkeit muss nicht jeder im Umkreis von 15m noch entspannt alles mithören können.
Finde auch immer interessant, wie Details überlesen und dann verallgemeinert werden ;)
Also machte dich ein lauter Typ wütend, weil du dich als Frau!!! dann ohnmächtig fühlst?
Mich machen laute Menschen auch wütend.;).