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  • #91
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
1) hahaha :)
Ich seh da Gottvater (das passt ja grad richtig, bingo) und Adam,( in sixtinischer Glorie) bzw. die sich fast berührenden Finger, die sich aber eben doch nicht berühren, so wie eben Theorie und...hmm das multidisziplinäre, nicht recht ortbare Erlebnis?
(Egal, was die Inquisition jetzt sagt. - ich nehme an, du verstehst, was ich meine)
Stehst du für die Theorie?
 
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  • #92
Schwierige Formulierungen

Zitat von Ingenieur:
In meinem Profil habe ich die Frage, welche Person ich gerne treffen möchte, so beschrieben:

"Eine Dame in passendem Alter, die besonders feminin wirkt.

Durch ihre Kleidung, die ihren Körper mit weiblichen Rundungen mehr erahnen lässt als dass sie ihn zur Schau stellt, mit gepflegten Händen, durch weibliche Anmut in der Bewegung, durch Fertigkeiten wie aus einem Haus ein Heim zu machen oder exzellentes Kochen, durch Klugheit und Charme. Die selbstsicher nach Außen auftritt und es dennoch genießt, sich in intimen Momenten meiner ebenso liebevollen wie dominanten Führung anzuvertrauen."

Das Dilemma ist, dass eine explizite Beschreibung zwar Damen mit einschlägiger Vergangenheit anzieht, aber Damen, die nur die Neigung und Phantasien in sich tragen, aber keine partnerschaftliche Praxis haben, schnell verschreckt. Deshalb versuche ich diesen Kompromiss. Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen!
Hallo Ingenieur !

Du kommst mir gerade recht - muss momentan massenhaft Kinderzeugnisse formulieren und dein Text wäre da mal eine nette Abwechslung...:)))
Ich denke mal drüber nach, ob mir was einfällt...
Auch, wenn deine Neigungen nicht meine sind, hat deine Art etwas entwaffnendes. Ich frage mich nur, ob es wirklich möglich ist, eine im sexuellen so ausgeprägte Haltung (Dominanz) im sonstigen Leben zu wechseln (Partnerschaftlichkeit). Klingt irgendwie ein bisschen schizophren, aber vielleicht fehlen mir da einfach die Erfahrungswerte...
 
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  • #94
Feuerschwalbe

Du redest gern von "Fakten" und gibst dir gern im gleichen Atemzug selbst Recht ("ich hatte ja doch Recht"....).

So einfach ist das aber nicht.

Es gibt Männer wie Frauen, die nicht auf ihren Körper schauen.
Und es gibt Männer, die aufgrund ihres Aussehens kein Selbstvertrauen mehr haben.
Du siehst nur die Bierbäuche, weil angeblich nur die Männer hässlich sind und die Frauen allesamt Kundinnen der Schöhheitschirurgie sind - ich sag's mal überspitzt.

Ich glaub es ist für beide Seiten gleichermaßen unangenehm, wenn das andere Geschlecht nicht auf sich schaut.
Ich für mich habe in puncto Äußerlichkeiten hier schon einmal klar definiert: eine ungepflegte Frau, die nicht auf sich schaut und starkes Übergewicht hat, ist genauso unattraktiv wie für eine Frau ein schwitzender Bierbauch.

Beide Geschlechter haben gleichermaßen das Recht, dass das jeweilig andere Geschlecht auf sich schaut. Meine "Fresse" ist Geschmacksache, ob die auf den ersten Blick gefällt, kann ich nicht beeinflussen, aber die gute Laune ist schon mal ein guter Anfang, hätte ich mal gesagt.
Aber meine Frau hat genauso das Recht, einen gepflegten Körper zu berühren wie ich mir das von meiner Frau erwarte, gleichermaßen.
Ich esse sehr gern, weiß aber auch, dass ich ohne Sport aufgehen würde wie ein Germteig. Also muss ich dafür was tun. Tu ich auch, macht ja auch Spaß.

Darüber hinaus verlange ich aber nicht von einer Frau, 50 Euro im Monat für Hautcreme auszugeben. Wer hat dies jemals von den Frauen dieser Welt verlangt?
Und nein, ich kaufe für mich sicher keine Hautcremes, weil ich das einerseits nicht brauche und andererseits gar nicht erst vertrage, genauso wenig wie all die Tonnen von Haargel *würg*
Wozu? Weil ich dann "Selbstreflexion" betreibe? Selbstzweifel gibt's eh schon genug.

Liebe Feuerschwalbe, wenn du also meinst, DAS sei gelungene weibliche Selbstreflexion, nämlich sich ständig selbst anzuzweifeln und verändern zu müssen, ja dann bist du gewaltig am Holzweg, denn dann tust du höchstens dem System einen Gefallen, das genau das unterstützt: ein Frauenbild, das sich anzupassen hat, das "schön" (im Sinne der Schönheitsindustrie) zu sein HAT, und sich dem Geschmack anderer anzugleichen hat.

Ein Mann mit Hirn will eine echte Frau, keine, die sich eine Maske, die andere für sie vorbestimmt haben, aufsetzt.
Wenn du wirklich glaubst, zu wissen, was "echte" Männer von Frauen wollen, muss ich dich enttäuschen. Vielleicht ist es ein gewisser Prozentsatz von Männern, die sogar ihre eigene Frau bei "Verdammt schön" auf RTL2 anmelden würden und die all diesen Schwachsinn für bare Münze halten. Nur, muss man die in ihrem Tun und Denken auch noch bestätigen? Eben, müssen wir nicht!

Man hat bei dir das Gefühl, als wären Frauen dem Zwang ausgeliefert, das ja tun zu MÜSSEN, um zu gefallen, während alle Männer mit fetten Bäuchen rumrennen. So einfach ist das nicht!
 
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  • #95
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
Hätte auch ein Smiley dransetzen können - eben weil ich glaube, daß du dich nicht so siehst. Aber ich selbst sehe dich stark als Theoretikerin.
Und da sieht man, daß wir zuweilen unterschiedliche Ansichten haben, ja. :)
 
L

Löwefrau_geloescht

  • #96
AW: Schwierige Formulierungen

Zitat von Schreiberin:
Hallo Ingenieur !

Du kommst mir gerade recht - muss momentan massenhaft Kinderzeugnisse formulieren und dein Text wäre da mal eine nette Abwechslung...:)))
Ich denke mal drüber nach, ob mir was einfällt...
Auch, wenn deine Neigungen nicht meine sind, hat deine Art etwas entwaffnendes. Ich frage mich nur, ob es wirklich möglich ist, eine im sexuellen so ausgeprägte Haltung (Dominanz) im sonstigen Leben zu wechseln (Partnerschaftlichkeit). Klingt irgendwie ein bisschen schizophren, aber vielleicht fehlen mir da einfach die Erfahrungswerte...
Ja, das ist möglich.
 
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  • #97
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Heike:
Hätte auch ein Smiley dransetzen können - eben weil ich glaube, daß du dich nicht so siehst. Aber ich selbst sehe dich stark als Theoretikerin.
Und da sieht man, daß wir zuweilen unterschiedliche Ansichten haben, ja. :)
Spannend.:)
Also. ich bin sicher theoretisch in vielen Dingen weiser als in der Praxis. Ich könnte diesbezüglich dieses Gleichnis auch selbst-intern anwenden. Mein Mensch tut oft nicht so mit, wie mein Deus es sich eigentlich schön vorstellen könnte, ein wahrer Jammer. Diesbezüglich siehst du micht zurecht als Theoretikerin.
Andererseits fühle ich mich in den theoretischen, von mir als hirn-lastig empfundenen Diskussionen nicht in meinem Element, wie du weisst. Ich bewundere die Brillianz von einigen von euch, aber da wird es mir manchmal zu grau -theoretisch, da seh ich wie gesagt irgendwann nichts mehr. Diesbezüglich bin ich zu bloody human, zu sensoriell... also keine Theoretikerin.
 
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  • #98
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
Spannend.:)
Also. ich bin sicher theoretisch in vielen Dingen weiser als in der Praxis. Ich könnte diesbezüglich dieses Gleichnis auch selbst-intern anwenden. Mein Mensch tut oft nicht so mit, wie mein Deus es sich eigentlich schön vorstellen könnte, ein wahrer Jammer. Diesbezüglich siehst du micht zurecht als Theoretikerin.
Andererseits fühle ich mich in den theoretischen, von mir als hirn-lastig empfundenen Diskussionen nicht in meinem Element, wie du weisst. Ich bewundere die Brillianz von einigen von euch, aber da wird es mir manchmal zu grau -theoretisch, da seh ich wie gesagt irgendwann nichts mehr. Diesbezüglich bin ich zu bloody human, zu sensoriell... also keine Theoretikerin.
Von "Theorie" kann man ja auch in vielerlei Hinsicht sprechen.
Ich habe, wenn ich dich als Theoretikern sehe, ja zunächst dein Verhalten hier im Blick. Anderes nehme ich nicht wahr, höre dich nur zuweilen darüber erzählen. Aber das ist für mich dann nicht genauso direkt. Und direkt vermittelt sich mir dann so etwas wie: die Faraway guckt sich etwas lieber an als es so hinzubauen. Also Theorie nicht im Sinne von Theoriebau (vielleicht geht dein Begriff von "Theorie" mehr in diese Richtung), sondern im Sinne von: eher impressiv als konstruktiv agieren, eher anschauen als hinstellen.
 
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  • #99
AW: Schwierige Formulierungen

Zitat von Schreiberin:
Hallo Ingenieur !
Auch, wenn deine Neigungen nicht meine sind, hat deine Art etwas entwaffnendes. Ich frage mich nur, ob es wirklich möglich ist, eine im sexuellen so ausgeprägte Haltung (Dominanz) im sonstigen Leben zu wechseln (Partnerschaftlichkeit). Klingt irgendwie ein bisschen schizophren, aber vielleicht fehlen mir da einfach die Erfahrungswerte...
Ich sehe Menschen nicht als homogene Gebilde, sondern eher wie Brillanten mit vielen Facetten. Jede Facette ist eine Anlage, die in irgend einem Lebensbereich verwirklicht und gelebt werden möchte. Meine Anlage Dominanz lebe ich halt gerne im sexuellen Bereich aus, weil ich sie da viel lustvoller erlebe als zum Beispiel im Beruf oder im Beziehungsalltag. Und wenn die Anlage in der Nacht ausgiebig gelebt wurde, dann ist ja am Tag keine Notwendigkeit mehr, sie da ein zweites Mal zu leben. Da lebe ich dann lieber den Ausgleich von Geben und Nehmen, eben gleichberechtigte Partnerschaft, die mir ja auch ein Herzensanliegen ist.

BDSM ist eine hochgradig paradoxe Angelegenheit. Und gerade deshalb so faszinierend!
 
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  • #100
AW: Schwierige Formulierungen

Zitat von Ingenieur:
Ich sehe Menschen nicht als homogene Gebilde, sondern eher wie Brillanten mit vielen Facetten. Jede Facette ist eine Anlage, die in irgend einem Lebensbereich verwirklicht und gelebt werden möchte. Meine Anlage Dominanz lebe ich halt gerne im sexuellen Bereich aus, weil ich sie da viel lustvoller erlebe als zum Beispiel im Beruf oder im Beziehungsalltag. Und wenn die Anlage in der Nacht ausgiebig gelebt wurde, dann ist ja am Tag keine Notwendigkeit mehr, sie da ein zweites Mal zu leben. Da lebe ich dann lieber den Ausgleich von Geben und Nehmen, eben gleichberechtigte Partnerschaft, die mir ja auch ein Herzensanliegen ist.
Okay. Das mit den Facetten ist ein schönes Bild. Wenn du eine entsprechende Partnerin hast, ist "das Umsetzen in der Nacht" sicher angenehmer als ein durchgängiges Haustyrannen-Auftreten, das leuchtet mir ein.
 
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  • #101
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Heike:
Von "Theorie" kann man ja auch in vielerlei Hinsicht sprechen.
Ich habe, wenn ich dich als Theoretikern sehe, ja zunächst dein Verhalten hier im Blick. Anderes nehme ich nicht wahr, höre dich nur zuweilen darüber erzählen. Aber das ist für mich dann nicht genauso direkt. Und direkt vermittelt sich mir dann so etwas wie: die Faraway guckt sich etwas lieber an als es so hinzubauen. Also Theorie nicht im Sinne von Theoriebau (vielleicht geht dein Begriff von "Theorie" mehr in diese Richtung), sondern im Sinne von: eher impressiv als konstruktiv agieren, eher anschauen als hinstellen.
Ja, es ist faszinierend, aus wievielen Blickwinkeln man (Theorie) betrachten kann.
Sehr aufschlussreich, deine Beobachtung. Ich bin effektiv eine Betrachterin (wie du siehst, schrei ich ja immer Bild,Bild .-)) - deformation professionnelle gewiss auch - .
Theoriebau, z.B. im Sinne von Verfassen eines Textes (so wie es dir und ein paar anderen nur so rausfliesst) ist für mich problematisch. Ich brauch dazu sehr lang,(egal in welcher Sprache); meine Texte "werden" in der Regel eher poetisch dicht als akademisch argumentativ und manchmal ist das nicht angesagt, da muss ich dann über meinen eigenen Schatten springen, das kostet.
(Mündlich bin ich da um einiges versierter).
Textanalyse wiederum fällt mir nicht schwer, da betrachte ich ja wieder.
 
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  • #102
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
Ja, es ist faszinierend, aus wievielen Blickwinkeln man (Theorie) betrachten kann.
Sehr aufschlussreich, deine Beobachtung. Ich bin effektiv eine Betrachterin (wie du siehst, schrei ich ja immer Bild,Bild .-)) - deformation professionnelle gewiss auch - .
Theoriebau, z.B. im Sinne von Verfassen eines Textes (so wie es dir und ein paar anderen nur so rausfliesst) ist für mich problematisch. Ich brauch dazu sehr lang,(egal in welcher Sprache); meine Texte "werden" in der Regel eher poetisch dicht als akademisch argumentativ und manchmal ist das nicht angesagt, da muss ich dann über meinen eigenen Schatten springen, das kostet.
(Mündlich bin ich da um einiges versierter).
Textanalyse wiederum fällt mir nicht schwer, da betrachte ich ja wieder.
Ich mag beides: Bilder und Texte, Sachlichkeit und Nichtganzsosachliches, Überlegtes und spontan Gefeuertes, Klarheit und Herausforderung, ... - und vermutlich interessieren mich gerade auch die Beziehungen und Reibungseffekte zwischen diesen Polen jeweils.
 
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  • #103
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Heike:
Ich mag beides: Bilder und Texte, Sachlichkeit und Nichtganzsosachliches, Überlegtes und spontan Gefeuertes, Klarheit und Herausforderung, ... - und vermutlich interessieren mich gerade auch die Beziehungen und Reibungseffekte zwischen diesen Polen jeweils.
Versteh ich ja bestens, was glaubst du, was sich in mir so alles"dual" reibt :)... wenn du wüsstest!
damit arbeite ich ja - nicht nur in der kreativen Praxis, auch in der theoretischen....
aber ich sehe - auch in meinem "Gebiet" , dass ich mit gewissen Texten oder Formulierungen nicht zurechtkomme, - mit gewissen "Bildern" auch nicht; Nicht jedes Bild erzeugt ein Bild in mir. Manchmal verstehe ich nur, dass ich etwas nicht verstehe... wo es eben grau wird:)
Vielleicht sollte ich geduldiger sein, aber manche Texte empfinde ich als unnötig mühsam.
Bei poetischen Texten passiert mir das seltener als bei theoretischen, die ich ja doch eher rational begreifen will. Da stosse ich dann an meine limits.
 
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  • #104
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
aber ich sehe - auch in meinem "Gebiet" , dass ich mit gewissen Texten oder Formulierungen nicht zurechtkomme, - mit gewissen "Bildern" auch nicht; Nicht jedes Bild erzeugt ein Bild in mir. Manchmal verstehe ich nur, dass ich etwas nicht verstehe... wo es eben grau wird:)
Vielleicht sollte ich geduldiger sein, aber manche Texte empfinde ich als unnötig mühsam.
Bei poetischen Texten passiert mir das seltener als bei theoretischen, die ich ja doch eher rational begreifen will. Da stosse ich dann an meine limits.
Beim ersteren bin ich ganz bei dir. Wenn ich sage, daß ich Sachlichkeit mag und Nichtganzsosachliches, dann mag ich natürlich nicht alles, was sachlich ist, und nicht alles, was nicht ganz so sachlich ist. Und ich mag, wenn ich Prosa und Poesie mag, nicht jede Prosa und nicht jede Poesie.
Ich könnte allerdings nicht sagen, daß ich im Bereich von Bild und Poesie sozusagen anspruchsloser wäre. Wenn auch anders als eine Argumentation, so kann auch ein Bild mehr oder minder stimmig, und ohnehin mehr oder minder interessant sein, mehr oder minder bemüht sein.
Ich muß sogar vielleicht eher aufpassen, daß ich nicht gerade im Bereich des Poesievollen kritischer bin. Der zugleich aber oft so mit Samthandschuhen angefaßt wird. Auch hier. Hier ist es ja schon vorgekommen, daß ein Text gelobt wurde, nur weil er als Gedicht bezeichnet wurde. Das fand ich völlig absurd.
Und es gibt einige tolle graue Bilder. :)
 
G

Gast

  • #105
schon wieder OT

Zitat von Ingenieur:
In meinem Profil habe ich die Frage, welche Person ich gerne treffen möchte, so beschrieben:
"Eine Dame in passendem Alter, die besonders feminin wirkt.

Durch ihre Kleidung, die ihren Körper mit weiblichen Rundungen mehr erahnen lässt als dass sie ihn zur Schau stellt, mit gepflegten Händen, durch weibliche Anmut in der Bewegung, durch Fertigkeiten wie aus einem Haus ein Heim zu machen oder exzellentes Kochen, durch Klugheit und Charme. Die selbstsicher nach Außen auftritt und es dennoch genießt, sich in intimen Momenten meiner ebenso liebevollen wie dominanten Führung anzuvertrauen."

Das Dilemma ist, dass eine explizite Beschreibung zwar Damen mit einschlägiger Vergangenheit anzieht, aber Damen, die nur die Neigung und Phantasien in sich tragen, aber keine partnerschaftliche Praxis haben, schnell verschreckt. Deshalb versuche ich diesen Kompromiss. Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen!
Danke für das Beispiel ;) - aus deinen bisherigen Beiträgen, sofern ich sie gelesen habe, hatte ich für dein "Beuteschema" ja eher so einen Dita von Teese -Typ vor Augen - das zeigt doch, wie unterschiedlich die Assoziationen sein können..

Ich kenne auch ein paar Frauen, die im BDSM-Umfeld unterwegs sind (so mit O-Halsband, „Herr“ sagen, überschminkten Striemen nach einer Session usw.) - meine Welt ist das nicht. Auf keine würde die o.g. Beschreibung auch nur annähernd zutreffen - auch wenn einige eine ähnliche Vorstellung von Partnerschaft haben, wie du sie geäußert hast. Aber du hast es ja eher auf „Frischfleisch“ abgesehen, wenn ich das richtig lese…

Auf jeden Fall blumige Worte ;)!
Ich kann darin nichts von einem „ganz normalen, gleichberechtigten Alltag“ lesen - klingt mir schon ein wenig „old-fashioned“ (besonders feminin, das mit dem Heim und dem exzellenten Kochen wäre mir „too much“). Und dass deine Figurvorstellung nicht Rubens, sondern schlank mit D-Körbchen ist, geht da auch nicht draus hervor. Da ich aber nicht in der Zielgruppe bin (das wäre mir glücklicherweise schon klar), tauge ich als Profilberaterin wahrscheinlich nicht…

Vielleicht bekommst du ja noch ein paar nützlichere Hinweise....