Heike

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  • #91
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
1) hahaha :)
Ich seh da Gottvater (das passt ja grad richtig, bingo) und Adam,( in sixtinischer Glorie) bzw. die sich fast berührenden Finger, die sich aber eben doch nicht berühren, so wie eben Theorie und...hmm das multidisziplinäre, nicht recht ortbare Erlebnis?
(Egal, was die Inquisition jetzt sagt. - ich nehme an, du verstehst, was ich meine)

Stehst du für die Theorie?
 
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  • #92
Schwierige Formulierungen

Zitat von Ingenieur:
In meinem Profil habe ich die Frage, welche Person ich gerne treffen möchte, so beschrieben:

"Eine Dame in passendem Alter, die besonders feminin wirkt.

Durch ihre Kleidung, die ihren Körper mit weiblichen Rundungen mehr erahnen lässt als dass sie ihn zur Schau stellt, mit gepflegten Händen, durch weibliche Anmut in der Bewegung, durch Fertigkeiten wie aus einem Haus ein Heim zu machen oder exzellentes Kochen, durch Klugheit und Charme. Die selbstsicher nach Außen auftritt und es dennoch genießt, sich in intimen Momenten meiner ebenso liebevollen wie dominanten Führung anzuvertrauen."

Das Dilemma ist, dass eine explizite Beschreibung zwar Damen mit einschlägiger Vergangenheit anzieht, aber Damen, die nur die Neigung und Phantasien in sich tragen, aber keine partnerschaftliche Praxis haben, schnell verschreckt. Deshalb versuche ich diesen Kompromiss. Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen!

Hallo Ingenieur !

Du kommst mir gerade recht - muss momentan massenhaft Kinderzeugnisse formulieren und dein Text wäre da mal eine nette Abwechslung...:)))
Ich denke mal drüber nach, ob mir was einfällt...
Auch, wenn deine Neigungen nicht meine sind, hat deine Art etwas entwaffnendes. Ich frage mich nur, ob es wirklich möglich ist, eine im sexuellen so ausgeprägte Haltung (Dominanz) im sonstigen Leben zu wechseln (Partnerschaftlichkeit). Klingt irgendwie ein bisschen schizophren, aber vielleicht fehlen mir da einfach die Erfahrungswerte...
 

maroni

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  • #94
Feuerschwalbe

Du redest gern von "Fakten" und gibst dir gern im gleichen Atemzug selbst Recht ("ich hatte ja doch Recht"....).

So einfach ist das aber nicht.

Es gibt Männer wie Frauen, die nicht auf ihren Körper schauen.
Und es gibt Männer, die aufgrund ihres Aussehens kein Selbstvertrauen mehr haben.
Du siehst nur die Bierbäuche, weil angeblich nur die Männer hässlich sind und die Frauen allesamt Kundinnen der Schöhheitschirurgie sind - ich sag's mal überspitzt.

Ich glaub es ist für beide Seiten gleichermaßen unangenehm, wenn das andere Geschlecht nicht auf sich schaut.
Ich für mich habe in puncto Äußerlichkeiten hier schon einmal klar definiert: eine ungepflegte Frau, die nicht auf sich schaut und starkes Übergewicht hat, ist genauso unattraktiv wie für eine Frau ein schwitzender Bierbauch.

Beide Geschlechter haben gleichermaßen das Recht, dass das jeweilig andere Geschlecht auf sich schaut. Meine "Fresse" ist Geschmacksache, ob die auf den ersten Blick gefällt, kann ich nicht beeinflussen, aber die gute Laune ist schon mal ein guter Anfang, hätte ich mal gesagt.
Aber meine Frau hat genauso das Recht, einen gepflegten Körper zu berühren wie ich mir das von meiner Frau erwarte, gleichermaßen.
Ich esse sehr gern, weiß aber auch, dass ich ohne Sport aufgehen würde wie ein Germteig. Also muss ich dafür was tun. Tu ich auch, macht ja auch Spaß.

Darüber hinaus verlange ich aber nicht von einer Frau, 50 Euro im Monat für Hautcreme auszugeben. Wer hat dies jemals von den Frauen dieser Welt verlangt?
Und nein, ich kaufe für mich sicher keine Hautcremes, weil ich das einerseits nicht brauche und andererseits gar nicht erst vertrage, genauso wenig wie all die Tonnen von Haargel *würg*
Wozu? Weil ich dann "Selbstreflexion" betreibe? Selbstzweifel gibt's eh schon genug.

Liebe Feuerschwalbe, wenn du also meinst, DAS sei gelungene weibliche Selbstreflexion, nämlich sich ständig selbst anzuzweifeln und verändern zu müssen, ja dann bist du gewaltig am Holzweg, denn dann tust du höchstens dem System einen Gefallen, das genau das unterstützt: ein Frauenbild, das sich anzupassen hat, das "schön" (im Sinne der Schönheitsindustrie) zu sein HAT, und sich dem Geschmack anderer anzugleichen hat.

Ein Mann mit Hirn will eine echte Frau, keine, die sich eine Maske, die andere für sie vorbestimmt haben, aufsetzt.
Wenn du wirklich glaubst, zu wissen, was "echte" Männer von Frauen wollen, muss ich dich enttäuschen. Vielleicht ist es ein gewisser Prozentsatz von Männern, die sogar ihre eigene Frau bei "Verdammt schön" auf RTL2 anmelden würden und die all diesen Schwachsinn für bare Münze halten. Nur, muss man die in ihrem Tun und Denken auch noch bestätigen? Eben, müssen wir nicht!

Man hat bei dir das Gefühl, als wären Frauen dem Zwang ausgeliefert, das ja tun zu MÜSSEN, um zu gefallen, während alle Männer mit fetten Bäuchen rumrennen. So einfach ist das nicht!
 

Heike

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  • #95
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:

Hätte auch ein Smiley dransetzen können - eben weil ich glaube, daß du dich nicht so siehst. Aber ich selbst sehe dich stark als Theoretikerin.
Und da sieht man, daß wir zuweilen unterschiedliche Ansichten haben, ja. :)
 
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Löwefrau_geloescht

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  • #96
AW: Schwierige Formulierungen

Zitat von Schreiberin:
Hallo Ingenieur !

Du kommst mir gerade recht - muss momentan massenhaft Kinderzeugnisse formulieren und dein Text wäre da mal eine nette Abwechslung...:)))
Ich denke mal drüber nach, ob mir was einfällt...
Auch, wenn deine Neigungen nicht meine sind, hat deine Art etwas entwaffnendes. Ich frage mich nur, ob es wirklich möglich ist, eine im sexuellen so ausgeprägte Haltung (Dominanz) im sonstigen Leben zu wechseln (Partnerschaftlichkeit). Klingt irgendwie ein bisschen schizophren, aber vielleicht fehlen mir da einfach die Erfahrungswerte...

Ja, das ist möglich.
 

faraway

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  • #97
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Heike:
Hätte auch ein Smiley dransetzen können - eben weil ich glaube, daß du dich nicht so siehst. Aber ich selbst sehe dich stark als Theoretikerin.
Und da sieht man, daß wir zuweilen unterschiedliche Ansichten haben, ja. :)

Spannend.:)
Also. ich bin sicher theoretisch in vielen Dingen weiser als in der Praxis. Ich könnte diesbezüglich dieses Gleichnis auch selbst-intern anwenden. Mein Mensch tut oft nicht so mit, wie mein Deus es sich eigentlich schön vorstellen könnte, ein wahrer Jammer. Diesbezüglich siehst du micht zurecht als Theoretikerin.
Andererseits fühle ich mich in den theoretischen, von mir als hirn-lastig empfundenen Diskussionen nicht in meinem Element, wie du weisst. Ich bewundere die Brillianz von einigen von euch, aber da wird es mir manchmal zu grau -theoretisch, da seh ich wie gesagt irgendwann nichts mehr. Diesbezüglich bin ich zu bloody human, zu sensoriell... also keine Theoretikerin.
 

Heike

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  • #98
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
Spannend.:)
Also. ich bin sicher theoretisch in vielen Dingen weiser als in der Praxis. Ich könnte diesbezüglich dieses Gleichnis auch selbst-intern anwenden. Mein Mensch tut oft nicht so mit, wie mein Deus es sich eigentlich schön vorstellen könnte, ein wahrer Jammer. Diesbezüglich siehst du micht zurecht als Theoretikerin.
Andererseits fühle ich mich in den theoretischen, von mir als hirn-lastig empfundenen Diskussionen nicht in meinem Element, wie du weisst. Ich bewundere die Brillianz von einigen von euch, aber da wird es mir manchmal zu grau -theoretisch, da seh ich wie gesagt irgendwann nichts mehr. Diesbezüglich bin ich zu bloody human, zu sensoriell... also keine Theoretikerin.

Von "Theorie" kann man ja auch in vielerlei Hinsicht sprechen.
Ich habe, wenn ich dich als Theoretikern sehe, ja zunächst dein Verhalten hier im Blick. Anderes nehme ich nicht wahr, höre dich nur zuweilen darüber erzählen. Aber das ist für mich dann nicht genauso direkt. Und direkt vermittelt sich mir dann so etwas wie: die Faraway guckt sich etwas lieber an als es so hinzubauen. Also Theorie nicht im Sinne von Theoriebau (vielleicht geht dein Begriff von "Theorie" mehr in diese Richtung), sondern im Sinne von: eher impressiv als konstruktiv agieren, eher anschauen als hinstellen.
 
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  • #99
AW: Schwierige Formulierungen

Zitat von Schreiberin:
Hallo Ingenieur !
Auch, wenn deine Neigungen nicht meine sind, hat deine Art etwas entwaffnendes. Ich frage mich nur, ob es wirklich möglich ist, eine im sexuellen so ausgeprägte Haltung (Dominanz) im sonstigen Leben zu wechseln (Partnerschaftlichkeit). Klingt irgendwie ein bisschen schizophren, aber vielleicht fehlen mir da einfach die Erfahrungswerte...
Ich sehe Menschen nicht als homogene Gebilde, sondern eher wie Brillanten mit vielen Facetten. Jede Facette ist eine Anlage, die in irgend einem Lebensbereich verwirklicht und gelebt werden möchte. Meine Anlage Dominanz lebe ich halt gerne im sexuellen Bereich aus, weil ich sie da viel lustvoller erlebe als zum Beispiel im Beruf oder im Beziehungsalltag. Und wenn die Anlage in der Nacht ausgiebig gelebt wurde, dann ist ja am Tag keine Notwendigkeit mehr, sie da ein zweites Mal zu leben. Da lebe ich dann lieber den Ausgleich von Geben und Nehmen, eben gleichberechtigte Partnerschaft, die mir ja auch ein Herzensanliegen ist.

BDSM ist eine hochgradig paradoxe Angelegenheit. Und gerade deshalb so faszinierend!
 
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  • #100
AW: Schwierige Formulierungen

Zitat von Ingenieur:
Ich sehe Menschen nicht als homogene Gebilde, sondern eher wie Brillanten mit vielen Facetten. Jede Facette ist eine Anlage, die in irgend einem Lebensbereich verwirklicht und gelebt werden möchte. Meine Anlage Dominanz lebe ich halt gerne im sexuellen Bereich aus, weil ich sie da viel lustvoller erlebe als zum Beispiel im Beruf oder im Beziehungsalltag. Und wenn die Anlage in der Nacht ausgiebig gelebt wurde, dann ist ja am Tag keine Notwendigkeit mehr, sie da ein zweites Mal zu leben. Da lebe ich dann lieber den Ausgleich von Geben und Nehmen, eben gleichberechtigte Partnerschaft, die mir ja auch ein Herzensanliegen ist.

Okay. Das mit den Facetten ist ein schönes Bild. Wenn du eine entsprechende Partnerin hast, ist "das Umsetzen in der Nacht" sicher angenehmer als ein durchgängiges Haustyrannen-Auftreten, das leuchtet mir ein.
 

faraway

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  • #101
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Heike:
Von "Theorie" kann man ja auch in vielerlei Hinsicht sprechen.
Ich habe, wenn ich dich als Theoretikern sehe, ja zunächst dein Verhalten hier im Blick. Anderes nehme ich nicht wahr, höre dich nur zuweilen darüber erzählen. Aber das ist für mich dann nicht genauso direkt. Und direkt vermittelt sich mir dann so etwas wie: die Faraway guckt sich etwas lieber an als es so hinzubauen. Also Theorie nicht im Sinne von Theoriebau (vielleicht geht dein Begriff von "Theorie" mehr in diese Richtung), sondern im Sinne von: eher impressiv als konstruktiv agieren, eher anschauen als hinstellen.

Ja, es ist faszinierend, aus wievielen Blickwinkeln man (Theorie) betrachten kann.
Sehr aufschlussreich, deine Beobachtung. Ich bin effektiv eine Betrachterin (wie du siehst, schrei ich ja immer Bild,Bild .-)) - deformation professionnelle gewiss auch - .
Theoriebau, z.B. im Sinne von Verfassen eines Textes (so wie es dir und ein paar anderen nur so rausfliesst) ist für mich problematisch. Ich brauch dazu sehr lang,(egal in welcher Sprache); meine Texte "werden" in der Regel eher poetisch dicht als akademisch argumentativ und manchmal ist das nicht angesagt, da muss ich dann über meinen eigenen Schatten springen, das kostet.
(Mündlich bin ich da um einiges versierter).
Textanalyse wiederum fällt mir nicht schwer, da betrachte ich ja wieder.
 

Heike

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  • #102
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
Ja, es ist faszinierend, aus wievielen Blickwinkeln man (Theorie) betrachten kann.
Sehr aufschlussreich, deine Beobachtung. Ich bin effektiv eine Betrachterin (wie du siehst, schrei ich ja immer Bild,Bild .-)) - deformation professionnelle gewiss auch - .
Theoriebau, z.B. im Sinne von Verfassen eines Textes (so wie es dir und ein paar anderen nur so rausfliesst) ist für mich problematisch. Ich brauch dazu sehr lang,(egal in welcher Sprache); meine Texte "werden" in der Regel eher poetisch dicht als akademisch argumentativ und manchmal ist das nicht angesagt, da muss ich dann über meinen eigenen Schatten springen, das kostet.
(Mündlich bin ich da um einiges versierter).
Textanalyse wiederum fällt mir nicht schwer, da betrachte ich ja wieder.

Ich mag beides: Bilder und Texte, Sachlichkeit und Nichtganzsosachliches, Überlegtes und spontan Gefeuertes, Klarheit und Herausforderung, ... - und vermutlich interessieren mich gerade auch die Beziehungen und Reibungseffekte zwischen diesen Polen jeweils.
 

faraway

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  • #103
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Heike:
Ich mag beides: Bilder und Texte, Sachlichkeit und Nichtganzsosachliches, Überlegtes und spontan Gefeuertes, Klarheit und Herausforderung, ... - und vermutlich interessieren mich gerade auch die Beziehungen und Reibungseffekte zwischen diesen Polen jeweils.

Versteh ich ja bestens, was glaubst du, was sich in mir so alles"dual" reibt :)... wenn du wüsstest!
damit arbeite ich ja - nicht nur in der kreativen Praxis, auch in der theoretischen....
aber ich sehe - auch in meinem "Gebiet" , dass ich mit gewissen Texten oder Formulierungen nicht zurechtkomme, - mit gewissen "Bildern" auch nicht; Nicht jedes Bild erzeugt ein Bild in mir. Manchmal verstehe ich nur, dass ich etwas nicht verstehe... wo es eben grau wird:)
Vielleicht sollte ich geduldiger sein, aber manche Texte empfinde ich als unnötig mühsam.
Bei poetischen Texten passiert mir das seltener als bei theoretischen, die ich ja doch eher rational begreifen will. Da stosse ich dann an meine limits.
 

Heike

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  • #104
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von faraway:
aber ich sehe - auch in meinem "Gebiet" , dass ich mit gewissen Texten oder Formulierungen nicht zurechtkomme, - mit gewissen "Bildern" auch nicht; Nicht jedes Bild erzeugt ein Bild in mir. Manchmal verstehe ich nur, dass ich etwas nicht verstehe... wo es eben grau wird:)
Vielleicht sollte ich geduldiger sein, aber manche Texte empfinde ich als unnötig mühsam.
Bei poetischen Texten passiert mir das seltener als bei theoretischen, die ich ja doch eher rational begreifen will. Da stosse ich dann an meine limits.

Beim ersteren bin ich ganz bei dir. Wenn ich sage, daß ich Sachlichkeit mag und Nichtganzsosachliches, dann mag ich natürlich nicht alles, was sachlich ist, und nicht alles, was nicht ganz so sachlich ist. Und ich mag, wenn ich Prosa und Poesie mag, nicht jede Prosa und nicht jede Poesie.
Ich könnte allerdings nicht sagen, daß ich im Bereich von Bild und Poesie sozusagen anspruchsloser wäre. Wenn auch anders als eine Argumentation, so kann auch ein Bild mehr oder minder stimmig, und ohnehin mehr oder minder interessant sein, mehr oder minder bemüht sein.
Ich muß sogar vielleicht eher aufpassen, daß ich nicht gerade im Bereich des Poesievollen kritischer bin. Der zugleich aber oft so mit Samthandschuhen angefaßt wird. Auch hier. Hier ist es ja schon vorgekommen, daß ein Text gelobt wurde, nur weil er als Gedicht bezeichnet wurde. Das fand ich völlig absurd.
Und es gibt einige tolle graue Bilder. :)
 
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  • #105
schon wieder OT

Zitat von Ingenieur:
In meinem Profil habe ich die Frage, welche Person ich gerne treffen möchte, so beschrieben:
"Eine Dame in passendem Alter, die besonders feminin wirkt.

Durch ihre Kleidung, die ihren Körper mit weiblichen Rundungen mehr erahnen lässt als dass sie ihn zur Schau stellt, mit gepflegten Händen, durch weibliche Anmut in der Bewegung, durch Fertigkeiten wie aus einem Haus ein Heim zu machen oder exzellentes Kochen, durch Klugheit und Charme. Die selbstsicher nach Außen auftritt und es dennoch genießt, sich in intimen Momenten meiner ebenso liebevollen wie dominanten Führung anzuvertrauen."

Das Dilemma ist, dass eine explizite Beschreibung zwar Damen mit einschlägiger Vergangenheit anzieht, aber Damen, die nur die Neigung und Phantasien in sich tragen, aber keine partnerschaftliche Praxis haben, schnell verschreckt. Deshalb versuche ich diesen Kompromiss. Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen!

Danke für das Beispiel ;) - aus deinen bisherigen Beiträgen, sofern ich sie gelesen habe, hatte ich für dein "Beuteschema" ja eher so einen Dita von Teese -Typ vor Augen - das zeigt doch, wie unterschiedlich die Assoziationen sein können..

Ich kenne auch ein paar Frauen, die im BDSM-Umfeld unterwegs sind (so mit O-Halsband, „Herr“ sagen, überschminkten Striemen nach einer Session usw.) - meine Welt ist das nicht. Auf keine würde die o.g. Beschreibung auch nur annähernd zutreffen - auch wenn einige eine ähnliche Vorstellung von Partnerschaft haben, wie du sie geäußert hast. Aber du hast es ja eher auf „Frischfleisch“ abgesehen, wenn ich das richtig lese…

Auf jeden Fall blumige Worte ;)!
Ich kann darin nichts von einem „ganz normalen, gleichberechtigten Alltag“ lesen - klingt mir schon ein wenig „old-fashioned“ (besonders feminin, das mit dem Heim und dem exzellenten Kochen wäre mir „too much“). Und dass deine Figurvorstellung nicht Rubens, sondern schlank mit D-Körbchen ist, geht da auch nicht draus hervor. Da ich aber nicht in der Zielgruppe bin (das wäre mir glücklicherweise schon klar), tauge ich als Profilberaterin wahrscheinlich nicht…

Vielleicht bekommst du ja noch ein paar nützlichere Hinweise....
 
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  • #106
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Feuerschwalbe:
Du hast absolut recht und ich kann Dir auch sagen warum.

Männer haben generell eine absolut miese Selbstreflektion was ihr Äußeres anbelangt.
Aber durch die Bank weg, es gibt da kaum Ausnahmen.

Gerade die unattraktivsten und selbst übergewichtigen Herren glauben allen ernstes die superschlanke Schöne wollte sie und gehen "WIRKLICH" davon aus, dass sie eine solche Frau auch bekommen - Schreikrampf.

Dann versuchen sie es bei der Schönheit, bekommen eine Abfuhr, was ich durchaus gerechtfertigt finde und jammern in Foren oder auch bei Freunden ab, die böse Frauenwelt, welche nur Körbe verteilt. Dabei wären sie so ein toller Typ - würg.

Frauen sind in der Regel, gerade was ihre Optik anbelangt, viel realistischer und wägen, auch wenn sie wirklich sehr gut aussehen, erst mal ab, ob sie bei einem sehr attraktiven Mann überhaupt landen könnten. Sie sind, was ihre Ausstrahlung angeht, ehrlicher zu sich selbst. Natürlich mag es Ausnahmen geben, aber die glaube, viele Frauen sind so.

Mein Hintern ist zu dick, meine Brüste zu klein, man Haar zu dünn, etc.

Sowas denkt kein Mann, die finden sich auch mit Wampe und Glatze hocherotisch.

Eines könnten viele Frauen von diesen Dummies lernen, mega Selbstbewusstsein, denn das haben die HH, die häßlichen Hartnäckigen drauf.

Mein Cousin ist 1,60 Meter groß und hat eine Freundin, die ca. 1,80 Meter groß ist. Sie behauptet nicht nur, äußerst attraktiv zu sein, sondern sie ist es auch wirklich. Zudem hat sie einen Universitätsabschluss. Er hat sie bei McDonalds angesprochen. Feuerschwalbes Beitrag zu Folge hätte er es niemals wagen dürfen, sie anzusprechen.
 
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  • #107
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Feuerschwalbe:
Du hast absolut recht und ich kann Dir auch sagen warum.

Männer haben generell eine absolut miese Selbstreflektion was ihr Äußeres anbelangt.
Aber durch die Bank weg, es gibt da kaum Ausnahmen.

Gerade die unattraktivsten und selbst übergewichtigen Herren glauben allen ernstes die superschlanke Schöne wollte sie und gehen "WIRKLICH" davon aus, dass sie eine solche Frau auch bekommen - Schreikrampf.


Sowas denkt kein Mann, die finden sich auch mit Wampe und Glatze hocherotisch.

Ich sehe auf der Straße öfters dicke Männer mit schlanken Frauen. In meiner Familie hat ein kleiner, dicker Mann eine sehr hübsche und schlanke Frau geheiratet. Und jetzt?

Die Frau sagt immer zu mir, ich sei ja so dünn. :)
 
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  • #108
@ Tina

Danke für deinen Beitrag. Ich erkenne aus deiner Beschreibung wirklich Handlungsbedarf für den Text in meinem Profil. Danke!

Weibliche(!) Rundungen sind für mich Busen und Po. Einen dicken Bauch kann ja ein Mann genau so haben, der ist nicht spezifisch weiblich. Mir gefallen Frauen, deren Gewicht Körpergröße minus 100 sind, nicht weniger, aber eventuell bis 10 % mehr (in meinen Augen: normalgewichtig bis leicht mollig).

Ich wünsche mir in einer Partnerschaft wirklich eine "old fashioned" Verteilung der Aufgaben. Ich sehe da aber keinen Gegensatz zu gleichberechtigt. Wenn die Frau zB gerne und gut kocht, dann ist mein Beitrag zB die Lebenmittel zu kaufen und zu bezahlen und meine Partnerin regelmäßig in Haubenlokale auszuführen.

Was ich nicht mag sind Emanzen, die drauf bestehen, dass ich jeden 2. Tag koche und sie dafür einkauft und jedes 2. mal im Haubenlokal bezahlt (nach meiner Erfahrung hört beim Bezahlen ohnehin für viele Emanzen die angestrebte Gleichmacherei auf und es wird gerne akzeptiert, wenn immer der Mann zahlt). Ich möchte die klassischen männlichen Tätigkeiten übernehmen und suche eine Frau, die ihr Frausein gerne und umfassend lebt. Klarerweise erledige ich bei Berufstätigkeit der Frau 50 % der Hausarbeit - aber natürlich nicht persönlich, sondern in dem ich eine Putzfrau beschäftige.
 
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t.b.d.

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  • #109
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Heike:
Interessant finde ich noch, zu welchem Grad das diesen Foristen selbst völlig unentdeckt bleibt oder sie es doch ahnen oder auch gar trollig beabsichtigen. Das Problem ist ja wirklich oft, daß die, die den größten Blödsinn schreiben, das am wenigsten mitkriegen. Wär ja vielleicht putzig. Wenn nur der Blödsinn immer zugleich mit so viel Verachtung gemeinsam aufträge.

Klingt für mich nach Dunning-Kruger-Effekt.
 
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  • #110
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Was bedeutetet eigentlich „Selbstwahrnehmung“? Bedeutet es, dass ein Mann, der nicht aussieht, wie die Typen auf dem Men'sHealth Cover, keine Frauen mehr ansprechen darf?
Und woher weiß ich, ob ich hässlich, unattraktiv oder zumindest tageslichtauglich bin?

Wieso lernen solche Frauen gutaussehende Männer nicht einfach kennen, anstatt hier reinzuschreiben?
 

maroni

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  • #111
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Selbstwahrnehmung: das Selbstbild, wie nehme ich mich selbst als Individuum wahr.
Fühle ich mich unwidestehlich oder mache ich mich selbst nieder?
 

faraway

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  • #112
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Heike:
Beim ersteren bin ich ganz bei dir. Wenn ich sage, daß ich Sachlichkeit mag und Nichtganzsosachliches, dann mag ich natürlich nicht alles, was sachlich ist, und nicht alles, was nicht ganz so sachlich ist. Und ich mag, wenn ich Prosa und Poesie mag, nicht jede Prosa und nicht jede Poesie.
Ich könnte allerdings nicht sagen, daß ich im Bereich von Bild und Poesie sozusagen anspruchsloser wäre. Wenn auch anders als eine Argumentation, so kann auch ein Bild mehr oder minder stimmig, und ohnehin mehr oder minder interessant sein, mehr oder minder bemüht sein.
Ich muß sogar vielleicht eher aufpassen, daß ich nicht gerade im Bereich des Poesievollen kritischer bin. Der zugleich aber oft so mit Samthandschuhen angefaßt wird. Auch hier. Hier ist es ja schon vorgekommen, daß ein Text gelobt wurde, nur weil er als Gedicht bezeichnet wurde. Das fand ich völlig absurd.
Und es gibt einige tolle graue Bilder. :)
Ich verstand Bild im erweiterten Sinn. Und ich wollte differenzieren zwischen dem Poetischen und den Theoretischen. Ich find gewiss nicht zu allem Poetischen Zugang, aber das ist dann meistens nicht rational bedingt; d.h. schon auch, in gewisser Weise, z.B. was das Konzept anbelangt; aber da spielen auch andere, subjektivere, irrationalere Faktoren eine wesentlich Rolle
Theoretisches möchte ich rational nachvollziehen können. Und da kann einem natürlich einfach das Wissen fehlen oder aber... naja es wird da wohl auch wieder irgendwie subjektiv. Und eigentich lese ich ja solche Texte, um mir Wissen anzueignen und es gibt da sehr anspruchsvolleTexte, die wunderbar klar sind, und eben andere, wo ich mich durchaus auch frage, ob Unverständichkeit als rhetorisches Mittel eingesetzt wird, ob es mehr darum geht zu blenden, als zu klären.

Ich habe nichts gegen Grau, wenn ich damit nicht meinen breiigen Hirnnebel meine :)

Gestern las ich übrigens dann noch das "Gedicht" in seiner Urform. "Es" sprach mir in die Seele.
 

t.b.d.

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  • #113
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Selbstwahrnehmung: Wie nimmt man sich selbst wahr. Wie bewertet man sich evtl. im Vergleich zu anderen. Es heißt dass 80 Prozent aller Autofahrer sich für überdurchschnittlich gut halten. Die meisten glauben also, dass sie besser Auto fahren können als die meisten anderen. Da stimmt offensichtlich etwas mit der Selbstwahrnehmung nicht.

Im Gegensatz dazu steht die Fremdwahrnehmung. Wie wird man von anderen Menschen wahrgenommen, bewertet und eingeordnet.

Weichen die Ergebnisse der Selbst- und der Fremdwahrnehmung erheblich voneinander ab, dann kann etwas nicht stimmen. Das muss aber nicht notwendigerweise die Selbstwahrnehmung sein, sollte aber im Zweifel auch mit überprüft werden. Es sei denn man wäre eine Insel und sich selbst genug.

Apropos Fremdwahrnehmung. Wir erkennen in anderen Menschen meist nur das, was auch in uns selbst ist. Also aufpassen auf wessen Urteil man hört!
 

Bruce

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  • #114
Selbstwahrnehmung

Zitat von Timur05x:
Was bedeutetet eigentlich „Selbstwahrnehmung“? Bedeutet es, dass ein Mann, der nicht aussieht, wie die Typen auf dem Men'sHealth Cover, keine Frauen mehr ansprechen darf?


Genau so ist es. Ausser man hat das "gewisse Etwas", dann darf man auch!
Und das hat doch jeder Mann in der einen oder anderen Form. :)


Für mich bedeutet Selbstwahrnehmung, dass ich mein Auftreten gegenüber anderen Menschen reflektiere. Komme ich so rüber, wie ich es mir wünsche? Komme ich bei Menschen, die mir wichtig sind, an? usw.

Auch Vergleichsmöglichkeiten sind möglich. Wie kommen andere Menschen bei mir/bei anderen an? Was machen sie gleich wie/anders als ich? usw.

Am Ende kommt man meist zum Schluss, dass man selber eigentlich ganz in Ordnung ist, und hier und da Verbesserungen möglich sind. Die Verbesserungsmöglichkeiten sollte man aber kritisch prüfen. Irgendwelche Makel hat nun jeder mal, und es gibt kein Menschen der bei allen anderen ankommt.
 

AndyNRW

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  • #115
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Feuerschwalbe:
Och weißte ich geb gerne Lernhilfe.
Also fang ich mal an.

Welche Klientel gibt mehr für kosmetische Artikel aus bzw. zahlt auch mehr dafür,
weil die Industrie weiß, wer mehr dafür zahlt.
Richtig, die Weibchen

Ich kenne keinen Mann, der EUR 50,00 für ne Hautcreme ausgibt, höchstens für einen Platz im Fussballstadion.

Da gebe ich auch einmal "Lernhilfe"

Weil Männer keine Cellulite bekommen, da spart er schon die Creme an den Schenkeln.... etwas anders fällt mir hier auf diese Beiträge nicht mehr ein.

Dann könnten wir es noch fortsetzen. Der Mann gibt weniger beim Friseur aus - genau - deswegen tut er nichts für sich.
Auch weil er sich nicht die Wimpern zupfen lässt, sich nicht schminkt, keine Nylons trägt ... .....

Ehrlich möchte ich auch keine Frau die sich da und dort auspolstern lässt.

Wer meine Glatze nicht mag hat halt Pech. Die ist nun mal da und ich lebe gut damit. Sie gehört zu meiner Person ... wenn ich mir jetzt Haare implantieren lasse steige ich bei F-Schwalbe um eine Kategorie des Ansehens auf ...
 
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maroni

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  • #116
Andy

Kann Andy im großen und ganzen Recht geben.

Es wäre manchmal wirklich hilfreich und weniger mühsam, wenn Frau aufhören würde, an sich herumzudoktern.

Ich hatte mal eine Freundin, die hatte vor mir keinen Freund. Man könnte sie als das "hässliche Entlein" bezeichnen. Ich hatte aber nur Augen für sie.
Keine hohen Hacken.
Kein Make-up.
Weitsichtig. Aber unübersehbar!
Kleiner als der "Durchschnitt" - aber außergewöhnlich überdurchschnittlich ;-)

Es waren zwei schöne Jahre, aber auch zwei Jahre, die gefüllt waren mit dem Ausbügeln ihrer Zweifel und ihrem Selbsthass - und ihrer Eifersucht. Das müsste man ändern, das ist nicht so wie der "Standard", jenes müsste so sein, hier bin ich dick, hier bin ich schwabbelig usw usw.

Da hilft oft wirklich nur ein "Kannst du mal die Klappe halten und hierher zu mir kommen - bei mir bist du schön. Jeden Tag. Können wir jetzt losfahren? Theater beginnt um 9, der Tisch - nur für uns beide - ist in 10 Minuten nicht mehr reserviert."
 
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  • #117
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Hallo Herr Ingenieur,
bei Ihrem Bildungslevel hätte ich mir aber ein bisschen mehr Niveau erwartet, tze,tze,tze.......
 
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  • #118
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Feuerschwalbe repräsentiert eine bestimmte Sorte alter Singlefrauen auf Partnerschaftsbörsen. Geht auf die 60 zu, will aber nur einen Adonis und nur Männer mit vollem Haar. Was macht sie, wenn ihr Freund Haarausfall bekommt?

Ähnlich die TE Ich verstehe nicht, warum solche Frauen nicht einfach auf Modelveranstaltungen gehen und dort die Männer direkt ansprechen. Wo ist liegt das Problem? Vielleicht an den Präferenzen der Männer? Die geht ja noch mehr nach dem Aussehen als viele hübsche Mädels um die 20.
 
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  • #119
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Feuerschwalbe:
Och weißte ich geb gerne Lernhilfe.
Also fang ich mal an.

Klischee kann ich da leider nicht bedienen.

Lach, wir brauchen Lernhilfe in deutscher Grammatik, zum Beispiel, wie der Imperativ in der zweiten Person Singular von „geben“ konjugiert wird.
 

Heike

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  • #120
AW: falsche Selbstwahrnehmung

Zitat von Faraway:
Und eigentich lese ich ja solche Texte, um mir Wissen anzueignen und es gibt da sehr anspruchsvolleTexte, die wunderbar klar sind, und eben andere, wo ich mich durchaus auch frage, ob Unverständichkeit als rhetorisches Mittel eingesetzt wird, ob es mehr darum geht zu blenden, als zu klären.
Da klaut sich die Prosa dann einfach ein Stilmittel der Poesie. Offenbar, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen! :) - Wobei: Hermetik hat auch in der Theorie ja so seine Wurzeln. Ich weiß nicht, wo es zuerst war. Vermutlich dort, wo beides noch nicht getrennt war. Alles ist eins.
Und das dann gerne heute wieder. Um sich abzudichten, muß man gar kein Gedicht mehr schreiben. Man kann auch einfach seine Meinung äußern. Die ist ja ebenso subjektiv und persönlich. Und selbst Schlüsse gelten nur im Auge des jeweiligen Betrachters. Jeder dichtet hier ja ständig, kann gar nicht anders. Hauptsache, es geht einem gut und man bleibt gesund. Also immun. Abgedichtet.

Von Theoriebau ist hier natürlich alles genauso weit entfernt wie von Gedichtbau. Natürlich mag man da abgeschwächt von Tendenzen sprechen. Aber in meinen Ohren klingt Theorie und Poesie hier reichlich weit entfernt. Resultat so eines Wollens: das soll hier eine Rolle spielen. Und dann höre ich eher das Gewolltsein und die Ferne und die Worte selbst bleiben eigenartig klang- und farblos. Mir fallen dann eher Tendenzen ein wie argumentativ, impressiv, konstruktiv, polemisch, oder eben wirklich Bilder wie: da wagt sich jemand vor und zieht gleich den Kopf wieder ein. Aber das Wort Theorie beschert mir keine Theorie und das Wort Gedicht kein Gedicht.

Zitat von Faraway:
Gestern las ich übrigens dann noch das "Gedicht" in seiner Urform. "Es" sprach mir in die Seele.
Das Rilkeding? Darauf bezog ich mich jetzt gar nicht. Aber stimmt natürlich, das würde gut reinpassen. Schöne Prosa zur weniger schönen Poesie verhackstückt, natürlich gut gemeint, wenn auch reichlich selbstgefällig. So wird garantiert jede Form zum bloßen Klischee und damit goutierbar. Und der Rilke scheint einem das ja ohnehin auf dem Tablett darzubieten.