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  • #572
@IMHO: Ja, gut. Also halten wir mal fest: wenn man zum "knappen Angebot" hinsichtlich des Geschlechts gehört, egal wo, dann hat man es leichter bei der Partnersuche (Check). Und mit CD hast Du nichts am Hut. (Akzeptiert).
...Aber da ist ja noch was anderes. Und das hat mit einem Gefühl der Unzufriedenheit oder Unruhe zutun, dass ich bei Dir wahrnehme. Und irgendwas mit schüchternen Männern. Vielleicht magst Du da nochmal einsteigen?
 
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  • #573
@IPv6: Was genau gefällt Dir denn an Tinas post?
 
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  • #574
Warum das Kind jetzt den Elternteil, der in Beziehung ist, von Einsamkeit bedroht sieht, ist mir auch nicht klar, aber wie du sagst, ist es hier nicht das Thema.
@wieauch: Doch, das kann man prima unter "lessons" einordnen. Die Situation war so: Kind will am Papawochenende lieber zu Freundin, fragt mich, ich sag "Ruf Papa an." Kind ruft Papa an, der gibt ok, ich denke, alles klar. Kind sitzt plötzlich weinend am Abendbrottisch. Ich versteh nix und frage nach. Kind sagt: "Aber ich will nicht, dass Papa allein ist." Ich sag, er hat ja noch Deine Schwester und seine Freundin, dem geht's gut. Kind weint noch mehr. Und erst da ist bei mir der Groschen gefallen, in welchem Interessenkonflikt sich die Kleine gerade befindet. Dass sie nämlich an zwei Orten gleichzeitig sein möchte, und dass der eine davon was mit dem Gefühl zutun hat, für das Wohlergehen der Großen verantwortlich zu sein. Und dass es sogar noch einen dritten Ort gibt, nämlich bei mir. Hinzu kam noch ihre Trauer, wertvolle Papazeit zu verpassen, die sehr knapp ist in ihrem Leben. Und das sind alles Probleme, die sie mit einer heilen Familie nicht hätte. Und dreimal darfst Du raten, wer dann die größeren Schuldgefühle hatte, weil er das nämlich alles zu verantworten und nicht gewollt hat. Das Gute daran ist, dass meine Kinder noch an die unerschütterliche elterliche Liebe glauben. Für die Kleine ist ganz klar, wenn sie Papa schmerzlich vermisst, dann ist das umgekehrt genauso. Dass dem was fehlt, wenn sie nicht da ist. Ich bin mir da nicht so sicher, bei einem Narzissten mit Alkoholproblem. Und die große Schwester, schon mehr im Auflehnungsmodus und inzwischen in direkter Konkurrenz zur neuen Freundin, sagt mir "Papa will uns doch sowieso kaum sehen. Und er ist viel cooler, wenn X. nicht da ist. Die Zicke. Papa tut mir leid, der ist jetzt so, wie Du vorher warst. Voll der Underdog." Fest steht mal, dass der in seinem neuen Leben freie Wochenenden gut gebrauchen kann. Denn seine Freundin hat keinen Bock auf zwei pubertierende Jungferchen, die aussehen wie die Ex und zieht sich da gern mal raus.
Was ich also mache, für die Kinder, ist ein "Papa hat Euch lieb." Denkmal zu zementieren. Damit tue ich ihm auch einen Gefallen, aber ich mache das nur für die Kinder. Ein bis zweimal in der Woche kommt es vor, dass wir Situationen, die als Beweis dafür dienen können, besprechen. Ich merke auch, wie schwer mein Urteil bei der Frage "Wie lieb hat Papa uns eigentlich?" wiegt. Und eigentlich ist das doch nicht mein Job, das müsste er doch...Naja, weil ich die Kids lieb habe, denke ich mir fadenscheinige Erklärung dafür aus, warum Väter ihre Kinder seltener sehen müssen als Mütter und sie trotzdem genauso lieb haben (und fasse mir innerlich an die Stirn, was ich da für ein Männer Bild aufbaue...). Ich schreibe meinem Ex-Mann SMS mit Kurzinfos zur Situation: Kind A hat folgende Krise, könntest Du Dich mal bei ihr melden/das am Wochenend e mit ihr besprechen? Ob das dann passiert, weiß ich nicht. Ich denke, ich mache den Trennungselternteil Job gut. Genau wie ich in der Trennungsphase für meine ruhige, demütige und geduldige Art gelobt wurde von unseren damals noch vorhandenen gemeinsamen Bekannten und den Verwandten beider Seiten, wie ich als Betrogene meinen Beitrag zu einer äußerlich stressfreien Muster-Scheidung geleistet habe, für die wir von der gemeinsamen Anwältin sehr gelobt wurden und auch jetzt das Feedback bekomme, wie gut es doch sei, dass bei uns alles so entspannt läuft. Ich zahle einen hohen Preis dafür. Nämlich, da wo ich zum Loslassen den Kontaktabbruch für mich dringend bräuchte, diesen nicht vollziehen zu können. Stattdessen fühlt sich manche Kinderübergabe immer noch wie eine Häutung an, wenn es mir nicht gut geht und ich doch schon dünnhäutig bin. Zum Glück kann ich manchmal direkt von diesem heimiligen Ort der neuen Familie, an dem mein Exmann mit der Schürze an der Tür steht und zum gemeinsamen Essen ruft, weg zu meinem CD Mann und mir die Seele aus dem Leib vögeln. Das tut dann tatsächlich sehr gut.
Aber irgendwann will ich mein Leben komplett wieder haben. So richtig. Deswegen freue ich mich auf den Tag, an dem ich sagen kann: "So. Die Kinder sind groß. Raus aus meinem Leben." Das mache ich dann nur für mich.
 
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Philippa

  • #575
@Claudi: So eine Situation von getrennten/geschiedenen Eltern ist sicher nicht einfach. Es ist auch verständlich und ein Zeichen der Liebe für deine Kinder, dass du deinen Ex-Mann in Schutz nimmst. Ich finde es sehr wichtig, dass du ihn gegenüber den Kindern nicht abwertest.
Aber ich denke, da gibt es auch einen schmalen Grat hin zum Unauthentischwerden. Die Kinder bekommen das sicher mit. Und ich frage mich, ob das gut für sie ist. Ich weiss selbst nicht, wie ich in deiner Situation reagieren würde, vermutlich würde ich es nicht so gut machen wie du, aber ich frage mich doch, ob ich als Kind wollen würde, dass meine Mutter die Realität für mich zurechtbiegt. Wie wäre es, den Kindern zu sagen, dass dir das auch etwas zu denken gibt, dass du aber weisst, dass diese Situation für beide Elternteile nicht einfach ist und dass du es manchmal auch schwierig findest? Dass du aber deine Kinder trotzdem ganz fest liebst und dass du denkst, der Vater täte dasselbe? Dass Erwachsene halt manchmal zwei widerstrebende Wünsche/Bedürfnisse in sich haben: sie wollen gute Eltern sein, sie lieben ihre Kinder, aber sie wünschen sich halt trotzdem auch eine Mann/eine Frau an ihrer Seite, sie brauchen auch Austausch mit anderen Erwachsenen. Du könntest den Kindern sagen, dass die Stärke der Liebe nicht unbedingt damit zu tun haben muss, wie oft man sich sieht.
Bitte versteh meinen Beitrag auf keinen Fall als Kritik. Das wäre sehr vermessen von mir, ich habe ja nicht mal selbst Kinder. Es sind einfach so Gedanken, die mir beim Lesen deines Beitrags durch den Kopf gingen. Vielleicht kannst du etwas damit anfangen, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall wünsche ich dir und deinen Kindern alles Gute!
 
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Friederike84

  • #576
Und das sind alles Probleme, die sie mit einer heilen Familie nicht hätte.

Das müsste schon eine unfassbar heile Familie sein ;)
In den allermeisten kommen Themen wie Verlustangst, Solidarität, Konkurrenz, Vertrauen, Lügen/Zurechtbiegen etc. einfach auf anderen Ebenen massiv zum Tragen.
Ich kann dich gut verstehen, du beschreibst das schön und bildlich und sehr treffend, bloß das schlechte Gewissen, dass du "alles zu verantworten" hast, kann ich nicht nachvollziehen.
Die Beziehung war unbefriedigend. Eine unzufriedene und scheinbar unterdrückte Mutter über Jahre (noch dazu als Kind) zu erleben, die sich nicht der Phantasie hingibt da könnte noch etwas Besseres im Leben auf sie warten, sondern sich mit den Problemen, Abhängigkeiten und Unzufriedenheiten arrangiert, ist sehr viel eher Grund für ein schlechtes Gewissen. Gar nicht mal bloß anderen gegenüber.
Solche Bilder prägen massiv und steuern auf permanente und leise Art das Selbstwertgefühl von Kindern. Jeder Mensch spürt diese Stimmungen...
 
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  • #578
Zum Glück kann ich manchmal direkt von diesem heimeligen Ort der neuen Familie, an dem mein Exmann mit der Schürze an der Tür steht und zum gemeinsamen Essen ruft, weg zu meinem CD Mann und mir die Seele aus dem Leib vögeln.
Das sind so Sätze, wo Du meines Erachtens am allermeisten draus und über Dich lernen könntest.

Wirst Du darüber später mit den Kindern, wenn sie erwachsen sind, reden? Was ihnen raten in vergleichbaren Situationen? Genau das?
 
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Friederike84

  • #579
Das sind so Sätze, wo Du meines Erachtens am allermeisten draus und über Dich lernen könntest.

Wirst Du darüber später mit den Kindern, wenn sie erwachsen sind, reden? Was ihnen raten in vergleichbaren Situationen? Genau das?

Stellt sich die Frage ob man mit seinen Kindern überhaupt über sein (wie auch immer geartetes) Sexleben reden sollte.
Und es wirkt auf mich, dass es den "neuen" heimeligen Schürzen-Mann erst jetzt gibt...
Hast du daran Zweifel?
Und: Was würdest du ihnen dann raten, in vergleichbarer Situation?
Auf mich wirkt sie gerade nicht ratlos, sondern suchend. Nur dass die Ergebnislosigkeit frusten kann und Umwege (CD-Mann) nötig werden lässt.
 
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  • #580
Wirst Du darüber später mit den Kindern, wenn sie erwachsen sind, reden?
Fafner, den Gedanken halte ich für absurd. So absurd, dass ich Dich fragen möchte: Auf welchem gedanklichen Weg bist Du zu dieser Frage gekommen?
Das ist kein Angriff, aber ich sitze mit einer so fundamentalen Verständnislosigkeit hinterm Bildschirm, dass ich's gern erklärt hätte.
 
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fleurdelis

  • #581
Das sind so Sätze, wo Du meines Erachtens am allermeisten draus und über Dich lernen könntest.

Ja fafner ... hier kannst du etwas über Claudi lernen:

Was ich also mache, für die Kinder, ist ein "Papa hat Euch lieb." Denkmal zu zementieren. Damit tue ich ihm auch einen Gefallen, aber ich mache das nur für die Kinder. Ein bis zweimal in der Woche kommt es vor, dass wir Situationen, die als Beweis dafür dienen können, besprechen. Ich merke auch, wie schwer mein Urteil bei der Frage "Wie lieb hat Papa uns eigentlich?" wiegt. Und eigentlich ist das doch nicht mein Job, das müsste er doch...Naja, weil ich die Kids lieb habe, denke ich mir fadenscheinige Erklärung dafür aus, warum Väter ihre Kinder seltener sehen müssen als Mütter und sie trotzdem genauso lieb haben

Und über all die Mütter, die in Bedingungslosigkeit den Kindern gegenüber nicht zum Racheengel gegen den Ex mutieren ... die Kinder nicht als Waffe gegen ihn einsetzen ... Hier bekommst du mal ein Beispiel, was es bedeutet sich innerlich zu zerreissen, wenn man den Ex nicht mehr sehen kann, ihn nicht mehr ertragen kann ... jedes Mal bevor man ihn sehen muss, vielleicht mit Durchfall fünf Mal vorher aufs Klo rennt ... weil man Bauchschmerzen hat ... weil man ihm niemals mehr begegnen möchte ... Aber man lächelt die Kinder an und wünscht ihnen ein schönes Wochenende mit Papa ... und man sagt den Kindern, dass Papa sie liebt ... auch wenn man als Mutter die Wahrheit über diesen Menschen kennt ... ja fafner, hier kann man viel lernen ...
 
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  • #582
Stellt sich die Frage ob man mit seinen Kindern überhaupt über sein (wie auch immer geartetes) Sexleben reden sollte.
Ich meinte ja nicht primär das Sexleben, sondern das Gefühlsleben. Wenn das durcheinander ist. Bei @Claudi geht es dann halt in die Richtung CD zur Ablenkung. Offenbar käme aber niemand auf die Idee, das zuzugeben, außer offenbar in so einem beknackten Forum hier. Warum denn anscheinend nicht im "RL"?
Und es wirkt auf mich, dass es den "neuen" heimeligen Schürzen-Mann erst jetzt gibt...
Hast du daran Zweifel?
Keine Ahnung. Spielt doch auch gar keine Rolle. es ist nur das, was @Claudi sich - nach meinem Empfinden - wirklich wünscht. Hat sie ja schon oft geschrieben.
Und: Was würdest du ihnen dann raten, in vergleichbarer Situation?
Ja sicher nicht "probier mal CD als Ablenkung". ;) Ansonsten kommt es zu sehr auf die Person und Situation an, als daß ich jetzt was sagen könnte.
Auf mich wirkt sie gerade nicht ratlos, sondern suchend. Nur dass die Ergebnislosigkeit frusten kann und Umwege (CD-Mann) nötig werden lässt.
Tja, und führt der Umweg mal irgendwann dahin zu dem, was sie sich wirklich wünscht? Ich hab da so meine Zweifel... o_O
Fafner, den Gedanken halte ich für absurd. So absurd, dass ich Dich fragen möchte: Auf welchem gedanklichen Weg bist Du zu dieser Frage gekommen?
Das ist kein Angriff, aber ich sitze mit einer so fundamentalen Verständnislosigkeit hinterm Bildschirm, dass ich's gern erklärt hätte.
Ich berede mit meinen Vertrauensleuten sehr viel, insbesondere mein Gefühlsleben und wenn es paßt, auch mein Sexleben. Wenn ich Kinder hätte, dann wären die sicher auch meine Vertrauensleute. Mit meinem ältesten Neffen hab ich das schon so gehabt und ich fand es spannend.

Bei Dir als bekennendem Narzissten kann ich mir grad nicht vorstellen, daß Du überhaupt so was wie Vertrauenspersonen hast. Daher vielleicht das Unvermögen, dies nachvollziehen zu können? Also Du siehst, die Verständnislosigkeit ist da völlig gegenseitig. :eek:
Ja fafner ... hier kannst du etwas über Claudi lernen:
Und über all die Mütter, ...
Ich vermag grad nicht zu erkennen, ob das Sarkasmus ist oder ob ein Trigger bei Dir angesprungen ist.
 
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Friederike84

  • #585
Tja, und führt der Umweg mal irgendwann dahin zu dem, was sie sich wirklich wünscht? Ich hab da so meine Zweifel...

Das würde ich ihr und dir wünschen.
Du versuchst zu finden indem du beharrlich weitermachst und findest nichts, sie indem sie umherguckt und sich ausprobiert. Ergebnisse sind dabei leider nicht weit voneinander entfernt.
Ablenkung per se ist ja nichts Verwerfliches, solange das Bewusstsein dafür vorhanden ist. Ob es nicht manchmal sinnvoller ist, sich der Einsamkeit zu stellen weiß ich nicht.
Das auszuhalten ist ja durchaus machbar. Glaubst du wirklich es ist zielführender? Ich frage das ehrlich und habe manchmal meine Zweifel obwohl ich stark in die Richtung tendiere "wenn es kein Potenzial für mehr, für langfristig und für Tiefe hat, kann und soll es weg".
So bedauerlich das dann sein kann.
 
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fleurdelis

  • #586
Ah ok. Ja, das ist nun ein Thema, was mich überhaupt nicht anspricht und wozu ich nix sagen kann. Nie eine vergleichbare Lebenssituation gehabt.

Aber ist es dann nicht sinnvoll zu versuchen jemanden zu verstehen? ... Claudi hats doch ausführlich beschrieben ... und ich fand deinen Satz, dass sie daraus ja einiges über sich was CD anbelangt kennen lernen kann merkwürdig ... ich denke eher, dass du da etwas mehr verstehen lernen könntest.
 
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  • #587
Du versuchst zu finden indem du beharrlich weitermachst und findest nichts, ...
Ich weiß grad nicht, ob Du im Bilde über meine augenblickliche Situation bist und ob also das "weitermachst" zutrifft.
Äh, was jetzt, etwas auszuhalten als sich abzulenken? Nee, bestimmt nicht. Hindert aber manche Leute leider nicht daran, es doch zu tun... o_O
Ich frage das ehrlich und habe manchmal meine Zweifel obwohl ich stark in die Richtung tendiere "wenn es kein Potenzial für mehr, für langfristig und für Tiefe hat, kann und soll es weg". So bedauerlich das dann sein kann.
Der Prozess bis zu dieser Erkenntnis kann nur recht lange sein... :(
... ich denke eher, dass du da etwas mehr verstehen lernen könntest.
Ich verstehe es - schon länger, und daran scheint sich nix zu ändern - so (bitte, @Claudi, korrigier mich, wenn es nicht stimmt): über die Abwesenheit einer heimeligen Familiensituation lenkt sie sich mit CD ab. Unverbindlicher Sex als Agressionsabbau sozusagen. Was - glaub ich - eine eher männliche Verhaltensweise ist, oder?
Und weil das hier ja immer gerne mißverstanden wird, was zugegeben sicher an meiner Ausdrucksweise liegt: ich will darüber nicht urteilen. Nur sehen, was ich für mich daraus mitnehmen kann. :)
 
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  • #588
Mein Mann hat sich aus dem Leben der Familie verabschiedet, als die Kinder im Grundschulalter waren. Besucht hat er sie anfangs noch alle 2 Wochen, zwischendurch auch mal für Monate gar nicht.
Wieso hätte ich den Kindern das Bild „Papi hat euch lieb“ vorgaukeln sollen?
Natürlich hat er sie lieb - so gut er eben kann. Gefühle und Beziehungen sind halt nicht sein Ding. Ich war den Kindern gegenüber immer ehrlich. Habe versucht, nicht ungerecht gegenüber dem dann irgendwann Exmann zu werden, aber habe auch keinen Anlass gesehen, ihn in Schutz zu nehmen.
Bis heute sehen meine Kinder ihn als netten Menschen, der es halt mit Familie nicht so hat. Sie sehen sich selten, aber hatten und haben immer ein gutes Verhältnis zu ihm.
Meine Kinder sind, wie @fafner es für sich und seinen Neffen beschrieben hat, meine Vertrauenspersonen und ich bin ihre. Wir reden auch über Sex, wenn es gerade reinpasst.
Ich hatte auch jahrelang körperliche Beschwerden, wenn ich meinen Exmann sehen musste, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, nach außen hin die Entspannte zu geben und innerlich noch mehr zu leiden.
Trotzdem hat es etwa 5 Jahre gedauert, bis ich ihm wieder ohne Wut im Bauch begegnen konnte.
 
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fleurdelis

  • #589
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  • #590
Kinder als Vertrauenspersonen mit denen man über sein Sexleben redet? Merkwürdig. Kinder, auch und besonders Ältere wollen in der Regel eins nicht wissen und zwar wie das Sexleben ihrer Eltern ist.
Jetzt so allgemein über das eine oder andere was Sexualität betrifft zu sprechen ist ok, aber sonst wohl eher nicht.
Und übrigens rede ich da auch nicht mit Nachbarn über mein Sexleben oder mit den Kollegen, merkwürdige Vorstellung, dass man mit allen und jedem über sein Sex-Leben reden sollte. Also ich finde diese Gedanken auch absurd.
 
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  • #592
Auch erwachsene Kinder wollen in der Regel nicht wissen mit wem es der Papa oder die Mama so gemacht haben oder wo oder wie sie es gemacht haben. Oder wen interessiert das hier bei seinen Eltern? Also mich nicht;-)
 
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  • #593
Ja, Du schreibst lieber hier darüber. Ist ja schon gut. Jeder, wie er's braucht.
 
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  • #594
Richtig, lieber als mit meinem Kindern , aber nicht mit jedem hier. Punkt.

@Claudi
Werde dir noch was zu dem einen oder anderen schreiben: jetzt geht's erstmal raus mit den lieben großen Kleinen und dem Ex sogar, denn mittlerweile können wir auch gut etwas zusammen unternehmen, hat gedauert, dann gings. Wobei wir allerdings - muss ich zugeben - das Sexthema aussparen;-)
 
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  • #595
Kinder als Vertrauenspersonen mit denen man über sein Sexleben redet? Merkwürdig. Kinder, auch und besonders Ältere wollen in der Regel eins nicht wissen und zwar wie das Sexleben ihrer Eltern ist.
Jetzt so allgemein über das eine oder andere was Sexualität betrifft zu sprechen ist ok, aber sonst wohl eher nicht.
Und übrigens rede ich da auch nicht mit Nachbarn über mein Sexleben oder mit den Kollegen, merkwürdige Vorstellung, dass man mit allen und jedem über sein Sex-Leben reden sollte. Also ich finde diese Gedanken auch absurd.

Über Sex kann man doch ganz vielfältig reden. Meine Mitarbeiterinnen machen Dildo-Parties und erzählen davon. Im Forum redet man eher allgemein auch mal über Sex.
Ich bin ziemlich prüde erzogen worden und war heilfroh, dass es damals die BRAVO gab, die ich mir heimlich kaufte, damit ich in Sexdingen nicht völlig ahnungslos war.
Als meine Kinder in die Pubertät kamen, habe ich ganz allgemein angefangen, über Sex zu reden. Ich fragte, ob es denn schon Klassenkameraden oder Sportfreunde gäbe, die Partnerschaften hätten, gab ein bisschen meinen Senf dazu und signalisierte dadurch vor allem, dass sie mit mir über alles reden können.
Gut ist, dass „die Kinder“ dadurch bis heute auch miteinander über Partnerschaften und Sex reden und sich untereinander Rat geben und holen.
Anfangs war ich die Ratgeberin in Beziehungsdingen und, wenn sie denn wollten, auch in Fragen zur Sexualität. Als ich dann nach sehr langen Ehejahren völlig unbeholfen wieder anfing zu daten, bekam ich Rat von meinen Kindern. Inzwischen ist es ausgeglichen, glaube ich.
 
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  • #596
@AlexBerlin, ich komm mir grad mal so völlig normal vor. Das ist so selten hier. Besten Dank. ;)
 
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Friederike84

  • #597
Äh, was jetzt, etwas auszuhalten als sich abzulenken? Nee, bestimmt nicht. Hindert aber manche Leute leider nicht daran, es doch zu tun... o_O

Empfindest du es schon als Bedrohung an sich selbst und/oder glaubst du es verzögert Reifeprozesse?

Ich weiß grad nicht, ob Du im Bilde über meine augenblickliche Situation bist und ob also das "weitermachst" zutrifft.

Nein, offenbar nicht - lese auch nicht mehr so verstärkt hier mit.
Ich hatte den Eindruck dass du dir viel Zeit nimmst jemanden kennenzulernen, Niederschläge verarbeitest und erst im Anschluss "weiterziehst" - immer, wirklich immer mit dem Blick darauf was du brauchst und dir wünschst.
 
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  • #598
Empfindest du es schon als Bedrohung an sich selbst und/oder glaubst du es verzögert Reifeprozesse?
Sorry, ich steh ständig auf dem Schlauch bei Dir. Was ist denn jetzt "es"? Das Aushalten oder das Ablenken?
Ich hatte den Eindruck dass du dir viel Zeit nimmst jemanden kennenzulernen, Niederschläge verarbeitest und erst im Anschluss "weiterziehst" - immer, wirklich immer mit dem Blick darauf was du brauchst und dir wünschst.
So viel "Weiterziehen" ist da nicht bei mir. Seit meiner Erstanmeldung hatte ich einmal "plötzlich sofort" 'ne Beziehung und jetzt ist es das genaue Gegenteil. Beides nicht so wirklich die Erfahrung, welche ich mir wünsche. Aber Partnersuche ist ja nun auch alles andere als "wünsch Dir was"... o_O
Aber ja, man wird schon besser darin, zu erkennen, was man vor allem nicht braucht und wünscht. Dann muß man nur schauen, was übrigbleibt und was man daraus machen kann... :oops:
 
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  • #600
Eine Frage, was ist CD? Bin ja noch nicht so lange hier o_O.

Meine Erfahrung ist ebenfalls die, dass die eigenen sehr erwachsenen Kinder nichts aber auch gar nichts über die Sexualität ihrer Eltern wissen möchten:rolleyes:.
 
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