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  • #1

Eure Meinung: wird sie sich trennen?

Guten Morgen zusammen,
ich habe vor knapp 3 Monaten durch eine gemeinsame Freundin eine ganz wundervolle Frau kennen gelernt. Leider ist sie verheiratet und hat somit eine schwierige Entscheidung zu treffen. Im folgenden beschreibe ich ihre Situation (in Bezug auf ihren Mann/Ehe/Familie und in Bezug auf mich/uns). Grundsätzlich weiß ich, dass je länger eine Dreiecksbeziehung dauert, desto schlechter die Chancen stehen, dass der verheiratete und betrügende Part sich trennt. Und ich habe ihr bei aller Liebe auch schon gesagt, dass ich nicht das Stützrad ihrer Beziehung sein werde.
Vorab: vielen Dank fürs Lesen und für Eure Meinung.

Beziehung zum Ehemann:
Ehemals große Liebe (seit 10 Jahren zusammen). Aber auch bis zur Ehe ständig on off. Auf der Hochzeit selbst vor knapp 5 Jahren haben viele gemeint, dass es nicht wirklich hält. Unbewusst wurden Kompromisse gemacht, bei Dingen, die ihr wichtig sind und so fallen sie ihr heute auf die Füße (Kommunikation und Wertschätzung). Bezeichnet ihn als Egoisten. Kritisiert sein Verhalten seit mind 2 Jahren und nichts ändert sich dadurch nachhaltig, wodurch auch andere Dinge leiden wie Sexualität.
Dennoch haben sie 2 wundervolle Kinder zusammen. Für die sie aus einer großen Stadt gegangen ein kleines Dorf gegangen ist. Um ihnen einen Hort zu geben. Schwiegereltern nebenan auf dem Hof. Kindergarten, Schule, beides gut. Der Junge ist sehr stark mit seinem Vater "verknüpft", da für ihn ein wirkliches Idol, Papa trainiert ihn auch in seinem Sport.
Sie überlegt, ob sie das ihren Kindern antun kann, ist selbst ein Trennungskind mit schlechten Erfahrungen (Stiefvater war nicht liebevoll). Auch wenn sie weiß, dass eine schlechte Beziehung Kindern kein gutes Vorbild ist, sie lieblosen Umgang evtl später als normal empfinden. Zudem sind sie finanziell top aufgestellt, dass sie ihren top Job nach gemeinsamer Entscheidung (sein Angebot) an den Nagel hängen konnte. Er gibt ihr das Geld, was sie für sich braucht, um ein gutes Leben zu führen.
Sie weiß aber nicht, ob sie mit Ende 30 nicht zu jung ist, um so viele Kompromisse zu machen.
Sie haben vor einer Woche eine Paartherapie begonnen, wo ich allerdings vollkommen ausgespart werde. So an den Punkt zurück zu kommen, an dem sie sich verloren haben, um sich neu zu verlieben, ist schwer bis unmöglich.
Sie fragt sich trotzdem, ob sie ihm das antun kann. Ob sie ihre Sicht nicht nochmal überdenken sollte, um weniger unzufrieden zu sein und eher dankbar zu sein für das, was sie haben und er ihr bietet.

Verhältnis zu mir (ihre Worte):
Auf allen Ebenen bin ich ihr Ideal (und sie meins). Optisch, geistige Verbindung (tiefgründig, offen, ehrlich, empathisch, liebevoll), wir können 4 1/2 Stunden Telefonate führen, sind wir uns mal nicht einig, legen wir uns als YingYang zusammen, nehmen die Rolle des anderen ein und schaffen so Verständnis, wir verstehen einfach einander, fühlen die Dinge beim anderen, bevor sie ausgesprochen werden, haben eine tiefe seelische und emotionale Bindung, so dass sie von "tiefer Liebe " spricht (und sie gar nicht weiß, wie so etwas in der kurzen Zeit passieren kann, vor allem, da sie gebunden ist).
Die körperliche Verbindung, die Leidenschaft, wenn wir uns berühren, küssen, streicheln, Sex haben ist unfassbar stark. Jedes Treffen, jedes noch so schwierige Gespräch entwickelt uns weiter.
Sie hat schon viele Gedanken, wie eine gemeinsame Zukunft aussehen könnte (nach Trennungsphase und "zur Ruhe kommen" Phase für die Kinder), will sich unser "Wahrzeichen" als Liebesbeweis tätowieren lassen (bisher nicht tätowiert). Ich vereine den besten Freund und Liebhaber für sie. Sie sucht sich aktuell einen Job, um unabhängig zu sein.

Ihr berechtigter Anspruch ist, sich wenn von innen heraus zu trennen. Ihr Wunsch ist, dass auch er erkennt, dass es keinen Sinn mehr macht, damit sie auch ein gutes Verhältnis behalten. Allerdings weiß sie auch, dass trotz aller Hilferufe von ihr eine Trennung für ihn überraschend käme. Zu hart. Und er anders reagieren würde, als sie es sich wünscht.
Sie gibt mir am Ende trotz aller Gedanken (Träumereien) keine Sicherheit in Form von "ich trenne mich". Dates finden nur selten statt und fallen oft auch aus, da ihr Mann dann doch Zeit hat. Sex mit ihm fühlt sich dabei für sie an wie "fremdgehen". Ihr seht also, wir sprechen über alles.

Was denkt Ihr? Wird sie sich trennen?
 
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  • #2
Sie haben vor einer Woche eine Paartherapie begonnen, wo ich allerdings vollkommen ausgespart werde. So an den Punkt zurück zu kommen, an dem sie sich verloren haben, um sich neu zu verlieben, ist schwer bis unmöglich.
Was geht in dir vor wenn sie eine Paartherapie beginnt und gleichzeitig ihren Ehemann betrügt? Würde sie ihr Mann verlassen, wenn sie ihre Affäre mit dir offen legt?
 
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  • #3
so, jetzt muss ich auch erstmal den "Moralapostel" spielen:

Beziehung zum Ehemann:
Ehemals große Liebe (seit 10 Jahren zusammen). Aber auch bis zur Ehe ständig on off. Auf der Hochzeit selbst vor knapp 5 Jahren haben viele gemeint, dass es nicht wirklich hält. Unbewusst wurden Kompromisse gemacht, bei Dingen, die ihr wichtig sind und so fallen sie ihr heute auf die Füße (Kommunikation und Wertschätzung). Bezeichnet ihn als Egoisten. Kritisiert sein Verhalten seit mind 2 Jahren und nichts ändert sich dadurch nachhaltig, wodurch auch andere Dinge leiden wie Sexualität.
Dennoch haben sie 2 wundervolle Kinder zusammen. Für die sie aus einer großen Stadt gegangen ein kleines Dorf gegangen ist. Um ihnen einen Hort zu geben. Schwiegereltern nebenan auf dem Hof. Kindergarten, Schule, beides gut. Der Junge ist sehr stark mit seinem Vater "verknüpft", da für ihn ein wirkliches Idol, Papa trainiert ihn auch in seinem Sport.

was geht dich ihre Beziehung an? Und glaubst du allen Ernstes, dass sie Dir auch erzählen würde, wenn es positiv läuft oder sie wieder eine Perspektive sieht? Das würde ich mit Vorsicht geniessen...

Verhältnis zu mir (ihre Worte):
Auf allen Ebenen bin ich ihr Ideal (und sie meins).
Das hat sie bei ihrem Ehemann auch gedacht:
Beziehung zum Ehemann:
Ehemals große Liebe (seit 10 Jahren zusammen).

Sie überlegt, ob sie das ihren Kindern antun kann, ist selbst ein Trennungskind mit schlechten Erfahrungen (Stiefvater war nicht liebevoll).

Ja, DAS wäre allerdings eine sehr vernünftige Überlegung im Moment.

Sie haben vor einer Woche eine Paartherapie begonnen, wo ich allerdings vollkommen ausgespart werde.

Und was hast du dann da verloren? Sie sollte den Kontakt mit dir auf Eis legen, um sich auf ihre Familie zu konzentrieren, um der Sache eine reale Chance zu geben. So fährt sie zweigleisig.
Auch an deiner Stelle würde ich mir überlegen, ob ich mitverantwortlich dafür sein will, dass zwei Kinder ihre Familie verlieren, und ob ich die laufende Paartherapie sabotieren will, indem ich sie immer wieder emotional von ihrer Familie wegziehe.
Wenn Du Grösse hast, brichst du den Kontakt ab und gibst ihr Zeit, ihre Familie zu retten und die Paartherapie zu absolvieren, OHNE dass du dich da einmischst.

Wenn das alles vorbei ist und die ganzen Versuche, ihre Familie zu retten, nichts nützen, kann man immer noch weitersehen.

Ihr berechtigter Anspruch ist, sich wenn von innen heraus zu trennen. Ihr Wunsch ist, dass auch er erkennt, dass es keinen Sinn mehr macht, damit sie auch ein gutes Verhältnis behalten. Allerdings weiß sie auch, dass trotz aller Hilferufe von ihr eine Trennung für ihn überraschend käme. Zu hart. Und er anders reagieren würde, als sie es sich wünscht.
was erwartet sie denn von ihm? Sie haut mit einem anderen ab? Und noch mit den beiden Kindern? Es gibt Kulturen, da wäre der "Gehörnte" aber alles andere als "zimperlich" mit dir. (nicht dass ich das für gut heisse...)
Was wäre denn sein "berechtigter Anspruch"? Vielleicht, dass die Familie eine faire Chance erhält. Zu einer Familie mit Kindern gehört auch Verantwortung.

Wäre zwar Kaffeesatzleserei, aber aus dem was ich so kenne: NEIN

EDIT:
mir persönlich würde es gegen meine "Ehre" bzw. "Stolz" und auch gegen meine Moral gehen, mit einer Frau eine Liebesbeziehung zu führen, die dann wieder zu ihrer Familie zurückkehrt. Ich würde mich dabei unehrlich und hinterhältig fühlen, gleichzeitig bekomme ich nicht das, was ich will: nämlich eine erfüllte Beziehung, wo die Frau voll für mich da ist.
 
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  • #5
Guten Morgen zusammen,
ich habe vor knapp 3 Monaten durch eine gemeinsame Freundin eine ganz wundervolle Frau kennen gelernt. Leider ist sie verheiratet und hat somit eine schwierige Entscheidung zu treffen. Im folgenden beschreibe ich ihre Situation (in Bezug auf ihren Mann/Ehe/Familie und in Bezug auf mich/uns). Grundsätzlich weiß ich, dass je länger eine Dreiecksbeziehung dauert, desto schlechter die Chancen stehen, dass der verheiratete und betrügende Part sich trennt. Und ich habe ihr bei aller Liebe auch schon gesagt, dass ich nicht das Stützrad ihrer Beziehung sein werde.
Vorab: vielen Dank fürs Lesen und für Eure Meinung.

Beziehung zum Ehemann:
Ehemals große Liebe (seit 10 Jahren zusammen). Aber auch bis zur Ehe ständig on off. Auf der Hochzeit selbst vor knapp 5 Jahren haben viele gemeint, dass es nicht wirklich hält. Unbewusst wurden Kompromisse gemacht, bei Dingen, die ihr wichtig sind und so fallen sie ihr heute auf die Füße (Kommunikation und Wertschätzung). Bezeichnet ihn als Egoisten. Kritisiert sein Verhalten seit mind 2 Jahren und nichts ändert sich dadurch nachhaltig, wodurch auch andere Dinge leiden wie Sexualität.
Dennoch haben sie 2 wundervolle Kinder zusammen. Für die sie aus einer großen Stadt gegangen ein kleines Dorf gegangen ist. Um ihnen einen Hort zu geben. Schwiegereltern nebenan auf dem Hof. Kindergarten, Schule, beides gut. Der Junge ist sehr stark mit seinem Vater "verknüpft", da für ihn ein wirkliches Idol, Papa trainiert ihn auch in seinem Sport.
Sie überlegt, ob sie das ihren Kindern antun kann, ist selbst ein Trennungskind mit schlechten Erfahrungen (Stiefvater war nicht liebevoll). Auch wenn sie weiß, dass eine schlechte Beziehung Kindern kein gutes Vorbild ist, sie lieblosen Umgang evtl später als normal empfinden. Zudem sind sie finanziell top aufgestellt, dass sie ihren top Job nach gemeinsamer Entscheidung (sein Angebot) an den Nagel hängen konnte. Er gibt ihr das Geld, was sie für sich braucht, um ein gutes Leben zu führen.
Sie weiß aber nicht, ob sie mit Ende 30 nicht zu jung ist, um so viele Kompromisse zu machen.
Sie haben vor einer Woche eine Paartherapie begonnen, wo ich allerdings vollkommen ausgespart werde. So an den Punkt zurück zu kommen, an dem sie sich verloren haben, um sich neu zu verlieben, ist schwer bis unmöglich.
Sie fragt sich trotzdem, ob sie ihm das antun kann. Ob sie ihre Sicht nicht nochmal überdenken sollte, um weniger unzufrieden zu sein und eher dankbar zu sein für das, was sie haben und er ihr bietet.

Verhältnis zu mir (ihre Worte):
Auf allen Ebenen bin ich ihr Ideal (und sie meins). Optisch, geistige Verbindung (tiefgründig, offen, ehrlich, empathisch, liebevoll), wir können 4 1/2 Stunden Telefonate führen, sind wir uns mal nicht einig, legen wir uns als YingYang zusammen, nehmen die Rolle des anderen ein und schaffen so Verständnis, wir verstehen einfach einander, fühlen die Dinge beim anderen, bevor sie ausgesprochen werden, haben eine tiefe seelische und emotionale Bindung, so dass sie von "tiefer Liebe " spricht (und sie gar nicht weiß, wie so etwas in der kurzen Zeit passieren kann, vor allem, da sie gebunden ist).
Die körperliche Verbindung, die Leidenschaft, wenn wir uns berühren, küssen, streicheln, Sex haben ist unfassbar stark. Jedes Treffen, jedes noch so schwierige Gespräch entwickelt uns weiter.
Sie hat schon viele Gedanken, wie eine gemeinsame Zukunft aussehen könnte (nach Trennungsphase und "zur Ruhe kommen" Phase für die Kinder), will sich unser "Wahrzeichen" als Liebesbeweis tätowieren lassen (bisher nicht tätowiert). Ich vereine den besten Freund und Liebhaber für sie. Sie sucht sich aktuell einen Job, um unabhängig zu sein.

Ihr berechtigter Anspruch ist, sich wenn von innen heraus zu trennen. Ihr Wunsch ist, dass auch er erkennt, dass es keinen Sinn mehr macht, damit sie auch ein gutes Verhältnis behalten. Allerdings weiß sie auch, dass trotz aller Hilferufe von ihr eine Trennung für ihn überraschend käme. Zu hart. Und er anders reagieren würde, als sie es sich wünscht.
Sie gibt mir am Ende trotz aller Gedanken (Träumereien) keine Sicherheit in Form von "ich trenne mich". Dates finden nur selten statt und fallen oft auch aus, da ihr Mann dann doch Zeit hat. Sex mit ihm fühlt sich dabei für sie an wie "fremdgehen". Ihr seht also, wir sprechen über alles.

Was denkt Ihr? Wird sie sich trennen?
Mal abgesehen davon, ob sie sich trennen wird oder nicht, sehe ich hier kaum Hoffnung, geehrter 'Bootsmann76'! Im besten Falle wird sie sich trennen. Und dann? Sie wird ein paar Jahre Verarbeitungs- und Orientierungszeit brauchen, um wieder adäquat beziehungsfähig zu werden. Braucht jeder Mensch nach einer Trennung.
Und sowieso hast Du nur ihre Worte gehört. Die Version ihres Mannes wäre auch interessant.

Kurzum: Ich würde mir das nicht antun und nach einer anderen Dame Ausschau halten.
 
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  • #6
Was geht in dir vor wenn sie eine Paartherapie beginnt und gleichzeitig ihren Ehemann betrügt? Würde sie ihr Mann verlassen, wenn sie ihre Affäre mit dir offen legt?
Die Therapie kann nur scheitern, weil sie nicht ehrlich war/ist. Für mich selbst (Und ich habe meine Perspektive bewusst hier nicht völlig dargestellt) ist es sehr bescheiden, klar. Weil sie sich am Ende vlt nun doch Chancen ausrechnet... Ich habe eine Deadline gesetzt (1 Monat noch). Aber wenn ich merke , dass es es nichts wird oder es sich einfach nicht mehr gut anfühlt, würde ich es vorher schon abbrechen. Das sagt mir mein Kopf. Mein Herz hat's da etwas schwieriger
 
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  • #8
haben eine tiefe seelische und emotionale Bindung, so dass sie von "tiefer Liebe " spricht
Lieber @Bootsmann76 , auf dem Hintergrund, dass Ihr Euch erst seit drei Monaten kennt und dazu Euch nur selten treffen könnt, wäre ich vorsichtig, das als "tiefe Liebe" zu bezeichnen. Kommt mir eher wie ein Rausch vor, eine gerade starke Leidenschaft, die erfüllend ist, mit magischer Anziehungskraft, aber ohne die Vernunftebene mit einbeziehend. Von ihrer Seite. Zeigen würde sich das erst auf Dauer, ob dahinter auch Liebe ist, die sich zu tiefer Liebe entwickelt und das Ganze tragfähig macht. Da sie jetzt schon davon spricht, erscheint mir ihrem Bedürfnis resultierend, diese zu erleben, da auf der anderen Seite es wohl keine Liebe mehr zu ihrem Ehemann gibt. Ob Du als Mensch wirklich illussionsfrei damit gemeint bist? Ich wäre da ganz, ganz vorsichtig.
Ich habe eine Deadline gesetzt (1 Monat noch). Aber wenn ich merke , dass es es nichts wird oder es sich einfach nicht mehr gut anfühlt, würde ich es vorher schon abbrechen. Das sagt mir mein Kopf. Mein Herz hat's da etwas schwieriger
Das finde ich gut. Es wäre wirklich besser, sie würde zuerst ihre Beziehung zu ihrem Mann klären. Er macht sich ja anscheinend noch Hoffnung, sonst hätte er keine Paartherapie vorgeschlagen. Dann wäre es jetzt an ihr, ehrlich zu ihm zu sein. Nur "Hilferufe" an ihn zu senden, entspricht ja wohl kaum der Situation. Eigentlich ist von ihrer Seite diese Paartherapie wohl als Trennungstherapie gedacht. Das müsste sie dann aber von Anfang an auch ehrlich kommunizieren.
 
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  • #10
Sie fragt sich trotzdem, ob sie ihm das antun kann. Ob sie ihre Sicht nicht nochmal überdenken sollte, um weniger unzufrieden zu sein und eher dankbar zu sein für das, was sie haben und er ihr bietet.
Und genau die Stelle offenbart, dass sie sich trennen wird, aber nicht von ihrem Mann, sondern von ihren (vielleicht zu hohen) Erwartungen, geehrter 'Bootsmann76'!
Es ist einfach so, dass fast jede Frau ihre Beziehung auf den Prüfstand und ggf. in Frage stellt, um dann geläutert wieder zum Ehemann zurückzukehren, weil sie erkennt, dass andere Männer auch nur mit Wasser kochen. Dazu braucht es manchmal übergangsweise einen Liebhaber, der aber, wie jeder Mensch, nach der Phase der Verliebtheit auch Defizite erkennen lässt.

In diesem Fall sehe ich die Prognose für das o. g. Ehepaar recht günstig. Sie wertschätzt etliche Punkte in ihrer Ehe und macht mit ihrem Mann eine Paartherapie. Der Mann wird ein paar Defizite aufarbeiten, seiner Frau wieder mehr Wertschätzung zuteil werden lassen, die Frau von ihren überhöhten Ansprüchen etwas runterkommen...Erkenntnis: Den perfekten Mann gibt es nicht, aber mein Mann gibt sich jetzt mehr Mühe!...Ehepaar noch fester zusammengeschweißt...Und Du wirst verabschiedet, geehrter 'Bootsmann76'!o_O
 
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  • #11
die Gefahr, dass du, @Bootsmann76 in so einer Konstellation als "Sprungbrett" dienst, ist denke ich sehr hoch.
Was steht denn da gegeneinander? 10 Jahre Beziehung (davon 5 mit Ehe und Familie) gegen eine 3-monatige Affäre. Wenn man es mal nüchtern betrachtet: Da von Liebe zu sprechen, halte ich für blauäugig.

Das mit der Deadline halte ich für gut, damit du weisst, in welche Richtung das Ganze gehen wird. Allerdings kommt da noch ein langer Weg: Entscheidung, Trennung, ausziehen, was ist mit den Kindern? Wer bekommt das Sorgerecht? Bei wem werden sie leben? Wirst du sie "annehmen" wollen falls sie mit ihr leben werden?

Dann noch die Tatsache, das sie ihm gegenüber unehrlich ist (und das sogar trotz Paartherapie). Glaubst du, dass sie dir gegenüber im Falle einer Krise ehrlich gegenüber wäre? Weil du ihr "Idealmann" bist? (wie gesagt dachte sie das bei ihrem Ehemann auch).
 
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  • #12
Sie fragt sich trotzdem, ob sie ihm das antun kann. Ob sie ihre Sicht nicht nochmal überdenken sollte, um weniger unzufrieden zu sein und eher dankbar zu sein für das, was sie haben und er ihr bietet.
Das steht im Widerspruch zu dem:
Ihr berechtigter Anspruch ist, sich wenn von innen heraus zu trennen. Ihr Wunsch ist, dass auch er erkennt, dass es keinen Sinn mehr macht, damit sie auch ein gutes Verhältnis behalten.
Und zu dem:
Sie hat schon viele Gedanken, wie eine gemeinsame Zukunft aussehen könnte (nach Trennungsphase und "zur Ruhe kommen" Phase für die Kinder), will sich unser "Wahrzeichen" als Liebesbeweis tätowieren lassen (bisher nicht tätowiert).
Sie ist im Konflikt. Und, sie hat noch Sex mit ihrem Mann. Auch, wenn es als "Fremdgehen" gespürt wird, ist es doch etwas sehr Intimes. Wenn sie Dich dazu noch in der Paartherapie verschweigt, lässt sie die Option offen, wieder eine gute Beziehung mit ihrem Mann zu führen. Also, ich denke, die Waagschale wird auf diese Seite gehen. Mir persönlich wäre ihr Handeln zu "schwach" und entspricht nicht dieser Absolutheit, von der sie zu Dir spricht.
Man wird es sehen.
 
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  • #15
  • ich habe vor knapp 3 Monaten ... eine ganz wundervolle Frau kennen gelernt
  • Dates finden nur selten statt und fallen oft auch aus
  • Auf allen Ebenen bin ich ihr Ideal (und sie meins).
  • so dass sie von "tiefer Liebe " spricht
  • sie will sich unser "Wahrzeichen" als Liebesbeweis tätowieren lassen

  • Ehemals große Liebe (seit 10 Jahren zusammen)
  • 2 wundervolle Kinder zusammen.
  • aus einer großen Stadt gegangen ein kleines Dorf
  • Schwiegereltern nebenan auf dem Hof.
  • Kindergarten, Schule, beides gut. Der Junge ist sehr stark mit seinem Vater "verknüpft"

ich würde mal versuchen, die realistischen Relationen zu sehen. Das mit dem Tattoo klingt wie eine "pubertäre Flause"
 
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  • #16
Das mit dem Tattoo klingt wie eine "pubertäre Flause"
Es soll die Ernsthaftigkeit beweisen. Und, die Hoffnung für @Bootsmann76 liegt darin, dass sie nicht bis jetzt tätowiert ist, obwohl es schon eine große Liebe gab. Damit wäre diese Liebe jetzt "größer" und haltbar zu betrachten. Es kann sein, aber es hat schon irgendwie einen Beigeschmack, da es bis jetzt in einem Versprechen bleibt und irgendwie auch nicht stimmig ist, da, wenn das Tattoo Ausdruck von Liebe wäre, auch ihre Kinder Platz schon dort gefunden hätten. Es hat den Beigeschmack ein wenig einer "Opfergabe". Würde ich mal hinterfragen.
Würde einfach mal fragen, warum die Kinder nicht eintätowiert sind oder, ob sie dann auch werden.
 
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  • #17
Vorab: vielen Dank fürs Lesen und für Eure Meinung

Vielen Dank an alle bis hierhin. Ich habe bewusst gefragt, da ich in den letzten Tagen ihr weiterhin ein guter Zuhörer war und ich trotzdem Ansprüche geäußert habe. Eine Woche hat 168 Stunden, wir sehen uns 2. Das war mir zu wenig. Es gab noch 2 weitere kleine Ansätze.
Diese wurden wiederholt nicht von ihr aufgenommen. Nachdem ich sie heute Mittag darauf aufmerksam gemacht habe mir der Bitte, dass wir dieses heute Abend mal zusammen klären, hat sie sehr gereizt, naja scheisse reagiert. Eine ""Beziehung" nur zu ihren Bedingungen kann ich so, trotz allen Herzschmerzes, nicht weiterführen, zumal ja auch die klare Perspektive fehlt.
Dieses habe ich ihr mitgeteilt und sie anschließend blockiert. Sie kann sich ja melden, aber bitte erst dann, wenn sie wirklich frei ist (also nie ).
Eure Kommentare waren dabei sehr hilfreich und haben mir die restliche Überzeugung zu diesem Schritt gegeben.
Thx a lot
 
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  • #18
ich habe vor knapp 3 Monaten durch eine gemeinsame Freundin eine ganz wundervolle Frau kennen gelernt. Leider ist sie verheiratet und hat somit eine schwierige Entscheidung zu treffen.
Reine Projektion Deinerseits. 3 Monate sind überhaupt keine Zeit, um von Liebe zu sprechen. Verliebtheit und rosarote Brille - nicht mehr, nicht weniger. Alles scheint supertoll und exorbitant zu passen. So ists doch meist - am Anfang. ...

Die Frau hat Familie. Ich würd sie vorerst in Ruhe lassen. Dann kann sie ihre Paartherapie machen. Wenn es nix wird, dann wird sie Dich schon wieder kontaktieren. Und dann könnt ihr neu überlegen.....
 
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  • #19
Eine ""Beziehung" nur zu ihren Bedingungen kann ich so, trotz allen Herzschmerzes, nicht weiterführen, zumal ja auch die klare Perspektive fehlt.
Dieses habe ich ihr mitgeteilt und sie anschließend blockiert. Sie kann sich ja melden, aber bitte erst dann, wenn sie wirklich frei ist (also nie ).
Eure Kommentare waren dabei sehr hilfreich und haben mir die restliche Überzeugung zu diesem Schritt gegeben.
Thx a lot
Na ja, von der "großen Liebe" bis zur "Blockierung" innerhalb von einem Tag......und das durch ein paar anonyme Post in einem PS-Forum, schon befremdlich, finde ich. Klingt sehr nach bockigem Kind gerade. Ist aber sicher besser so für alle Beteiligten.
 
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  • #20
@Bootsmann76 für dich sehe ich keine Möglichkeiten, in 4 Wochen sowieso nicht. Sie hat es wegen ihrer Familie sehr schwer in der Paartherapie von der Vakanz ihrer Ehe, vom inneren Verabschieden zu sprechen. Sie riskierte damit ihn(, mit üblem Bruch als Betrügerin, wo es her kommt, interessiert später niemanden mehr) und Familie, müsste das aber für eine Lösung tun, damit ihm klar wird wie prekär die Situation ist und ob er sich bewegen will und kann. Und wenn sie ihren guten Job wegen ihm aufgegeben hat, sind die schon sehr miteinander verhakt. ganz übles On/Off.
Dein letzter Liebesdienst könnte sein, ihr die Argumente in diesem Thread zu vermitteln und dass ihr beide bei allem angenommenen Potenzial und noch aufgestztere rosa Brille keine Aussichten habt. Es sei denn, du begibst dich in ihre Reichweite, den Auswirkungen ihrer Beziehung, d.h. du hast Freude daran dich selbst durch den Fleischwolf zu drehen.

Grüße Cale
 
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  • #21
Eure Meinung: wird sie sich trennen?

Ja, wird sie, aber ein anderer wird der Nächste...du nicht.
 
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  • #22
Es sei denn, du begibst dich in ihre Reichweite, den Auswirkungen ihrer Beziehung, d.h. du hast Freude daran dich selbst durch den Fleischwolf zu drehen.

Nein, habe ich nicht. Deswegen hatte ich gestern schon die Reißleine gezogen.
Für manch einen mag es zu schnell gegangen sein, weil ich den Blog ja gestern erst erstellt habe. Allerdings waren die Gedanken ja vorher schon in mehrere Richtungen am kreisen. Und ich musste mir halt überlegen, ob ich entweder meine Einstellung ändere und alles bedingungslos mitmache und das nicht als leidvoll empfinde oder ob ich nicht schon jetzt einen klaren Cut ziehe, da es perspektivlos wirkt und mein Herz einfach sagt, dass es so nicht mehr geht, wenn ein Mindestmaß an Wünschen einfach nicht erfüllt wird/ werden kann und zudem die Unberechenbarkeit (heute will sie mich sehen und ein Anruf ihrem Ehemann später ist's halt nicht mehr so) ohne Änderung meiner Einstellung dazu nicht tragbar ist.
Geholfen hat mir dabei, dass sie nicht in der Lage war, auch mal mir zuzuhören und diese Dinge zu lösen. Ich musste sie mir immer wieder einfordern und fühlte mich am Ende als Bittsteller.
Auch wenn ich sie verstehe, sie nach wie vor (durch die rosarote Brille, aber mit viel Anspruch und Erfahrung) eine wahnsinns Frau ist, die beste Freundin und Liebhaberin in einer Person), so musste ich einfach erkennen, dass unsere Zeit (noch) nicht gekommen ist und ich erstmal meinen eigenen Weg zu gehen habe.
Deinen Beitrag finde ich super, Danke dafür.

Grüße Cale[/QUOTE]
 
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  • #23
Wow! Und ich dachte nur Männer sind Arschlöcher. Dass Frauen auch so "Spielchen spielen" hätte ich jetzt nicht gedacht!
@Bootsmann Super dass du es geschafft hast die Reißleine zu ziehen!! Man geht seelisch vor die Hunde bei solchen Menschen! Und dafür ist deine Lebenszeit zu kurz und zu wertvoll! Es gibt soviele echte Single die sich wünschen einen tollen Partner zu finden - man muss sich doch nicht als Affäre hingeben!
Alles Gute!!!
 
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