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  • #1

Erwartungen

Viele hier im Forum aber auch sonst im RL oder auf Erfahrungsseiten im Internet haben rund um das Onlinedating mehr Frustration als Freude erfahren. Ich wage die These, dass das häufig an übergroßen Erwartungen hängt, die man sowohl an den Partner als auch an die neue Beziehung stellt.
Wäre es eventuell eine Möglichkeit, bestimmte Charakteristika des Casual Datings in die übliche Kennenlernphase zu übertragen? Nicht von Anfang an Schmetterlinge zu erwarten oder zu checken, ob man mit dem Datingpartner tatsächlich den Rest seiner Lebens verbringen möchte? Eine Art "Beziehung light" anzustreben und sich die Frage nach der Dauerhaftigkeit und der optimalen Passung sehr viel später zu stellen?

Das beinhaltet jetzt nicht, dass man nur Affären hat, oder mehrere Menschen gleichzeitig datet oder beim zweiten Date unbedingt miteinander ins Bett muss. Es soll aber erlauben, sich am Gegenüber zu erfreuen, auch wenn es vielleicht nur für ein paar Monate ist. Ein Verzicht auf das zu schnelle "Aussortieren". Mehr Toleranz. Man kann auch erst mit jemandem zusammen sein und sich dann langsam, aber sicher verlieben...

Für Euch undenkbar?
 
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  • #2
@Rakkaus ,
Ja, das ist für mich denbar, genau das versuch ich gerade. :rolleyes:
 
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  • #3
Oh, das ist sogar weise. Besser Daten als endlos rumschmuddeln. Nur kriegen manche offenbar 50 Anfragen und können gar nicht alle Daten. Bei mir nie passiert aber voll logisch weil ich bereits im Profil meine starke Duftmarke setze. Danach muss man gar nicht mehr viel rumfragen sondern versuchen damit klarzukommen mit einem möglichen Date. Bei den meisten Leuten ist eher so dass sie einem das blaue vom Himmel sülzen und in Natura krachts sofort zusammen. Ich bin eher anders: In Natura kommts meistens besser. Meistens ist es bei diesen Sülzexperten jedoch umgekehrt.
 
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  • #6
Nö, gar nicht. Es braucht aber zwei, die so denken. Und da gehts eben los.....
Aber eventuell, ganz eventuell könnte man das vorab herausfinden? Oder in seinem Profil kommunizieren?
Es gibt doch genug Menschen, die von sich wissen, dass sie sich nicht auf den ersten Blick verlieben. Es kann doch nicht sein, dass die alle nicht zusammenfinden. Oder eben nur über Tinder oder CD-Portale.

Ich merke, dass mich die "alles oder nichts"-Erwartungen völlig überfordern. Lieber eine "romantische Freundschaft", aus der sich mehr entwickeln kann, als ein Daumen runter nach jedem "Date Null"...
 
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  • #7
Viele hier im Forum aber auch sonst im RL oder auf Erfahrungsseiten im Internet haben rund um das Onlinedating mehr Frustration als Freude erfahren. Ich wage die These, dass das häufig an übergroßen Erwartungen hängt, die man sowohl an den Partner als auch an die neue Beziehung stellt.
Nö, nicht unbedingt. Man kann auch trotz relativ geringer Erwartungen enttäuscht werden. Das wiederum hängt von vielen Faktoren ab.
Unter anderem von der Dauer der bisherigen Suche und der in der Zwischenzeit aufgekommenen Ungeduld, was das Finden eines Partners betrifft.
Enttäuschung kann auch vorkommen, wenn selbst "Mindeststandards" an Hygiene oder Pünktlichkeit weit unterschritten werden. Da bedarf es nicht einmal "überzogener" Erwartungen.
 
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  • #9
Natürlich. Das war hier gar nicht mein Thema, manches geht einfach nicht. Aber manche Beziehung könnte gehen, wenn man sie spielerischer angehen würde...
"Spielerisch" klingt toll, ist für mich aber auch so ein "Klischee". Da ist so häufig der Wunsch der Vater des Gedanken.
1. Die Welt und das Leben in ihr wird komplizierter.
2. Viele Menschen sind stark verkopft, was sich gerade bei der Partnersuche häufig als enormes Hemmnis herausstellt.
3. Funktioniert oft nur, wenn beide verliebt sind. Versucht man es mit einem Partner, bei dem man eher das Gefühl hat, diverse "Abstriche" zu machen und eher "vorlieb" zu nehmen (um nicht sofort "die Flinte ins Korn zu werfen" und "dem Ganzen eine Chance zu geben"), wird es mit dem Attribut "spielerisch" bereits deutlich schwieriger. Denn das setzt in der Regel eine gewisse "Leichtigkeit" voraus, die bei vielen Kennenlernprozessen aus den unterschiedlichsten Gründen gar nicht vorhanden ist.
Und dieses "Spielerische" stellt in meinen Augen bereits einen relativ hohen Anspruch dar.
Empathie, Offenheit und eine gehörige Portion an Wohlwollen wären meiner Meinung nach bereits ausreichend, um eine positive Basis für ein Kennenlernen zu schaffen.
 
D

Deleted member 20013

  • #10
Es soll aber erlauben, sich am Gegenüber zu erfreuen, auch wenn es vielleicht nur für ein paar Monate ist. Ein Verzicht auf das zu schnelle "Aussortieren". Mehr Toleranz.
Das birgt das Problem der Verschwendung endlicher Lebenszeit - in erster Linie, wenn es darauf ankommt, gewisse Aktivitäten in diese Lebenszeit hinein zu quetschen, die nicht ewig möglich sind; z.B. Kinderkriegen.

Ist eine solche Einschränkung nicht gegeben, spricht nix dagegen.
Dennoch würde ich mir das Recht vorbehalten, mich nur mit Menschen zu umgeben, die mir guttun (sofern möglich [Familie und Arbeit.... ihr wisst schon.... man kann sich nicht alle Mitmenschen aussuchen])
 
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  • #11
Aber eventuell, ganz eventuell könnte man das vorab herausfinden? Oder in seinem Profil kommunizieren?
Ich kann das nicht "vorab" herausfinden. Nicht durch Schreiberei, nicht durch Telefonate. Also würde ich das auch nicht im Profil kommunizieren.

Erst, wenn ich den Menschen persönlich kennengelernt habe, kann ich entscheiden, ob und was geht. Sind Sympathien da und ähnliche Interessen, es will nur nicht gleich kribbeln, dann würd ich da schon tiefer ins Kennenlernen gehen wollen. Hab ich auch schon gemacht. Um dann nach einigen Treffen festzustellen, es passt für mich nicht. Und ich habe keine Lust, mich weiter mit diesem Menschen zu treffen. Hätte natürlich auch anders sein können. Versuch macht kluch ;)
 
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  • #12
Das birgt das Problem der Verschwendung endlicher Lebenszeit - in erster Linie, wenn es darauf ankommt, gewisse Aktivitäten in diese Lebenszeit hinein zu quetschen, die nicht ewig möglich sind; z.B. Kinderkriegen.

Ist eine solche Einschränkung nicht gegeben, spricht nix dagegen.
Frau wird, wenn sie schon Kinder hat, oder definitiv aus dem Alter heraus ist, selbst welche auf die Welt bringen zu können, auch nach meiner Erfahrung tatsächlich entspannter. Und dies macht einen Zugang, wie im Threadthema beschrieben, einfacher.
 
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XOX

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  • #13
@Rakkaus
Ja und es war gut so (für mich) :)
 
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  • #15
Übergroße Erwartungen, Versuch 1:
Aussehen wie Jamie Lannister und Gehirn von Tyrion, Herz von Jon Snow (oder evtl doch eher sein Aussehen) und Geld wie keine Ahnung wer und im Streitfall wie Hodor (gutmütig) sein ?
(Database endet bei Staffel 3, also keine Garantie)**

Vor allem aber: noch am Leben ;-)
 
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