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  • #1

Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Was meint Ihr?? Nach einigen Wochen des Schreibens, Fotos austauschens, telefonierens kommt ER nun. Er hat sich in meiner Nähe ein Hotelzimmer gebucht. Ich hole ihn vom Bahnhof ab. Das ist mir schon viel Nähe. Sollten die ersten Stunden halten, was sie versprechen, möchte ich ihn zum Frühstück oder Kaffee oder Wein am Abend einladen. Ich mache mir Gedanken darum. Was ist Eure Erfahrung? Was würdet Ihr tun in meiner Situation?
 
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  • #2
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Liebe Arita,
600 km sind ja schon ganz schön weit. Wenn ihr Euch trotz der großen Entfernung treffen wollt, habt ihr ja immerhin beide Interesse am anderen. Das ist schon einmal eine gute Basis. Auch dass er kommt, sich ein Hotelzimmer bebucht hat. Schön. Es kann natürlich wie bei jedem Date gut oder schlecht laufen. Man ist sich sympathisch und verbringt gern Zeit miteinander, oder es ist aus verschiedenen Gründen einfach mühsam. Im ersten Fall würde ich die Zeit, sich zu begegnen gut nutzen wollen. Also wie Du es gedacht hast, nach der ersten Begegnung eine weitere am WE folgen lassen. Ich würde vermutlich den Abend bevorzugen, weil dann kann man sich auch noch zum Frühstück verabreden. Das wäre der Idealfall. Aber wenn es nicht läuft, dann hilft es nichts, aus einem schlechten Gewissen heraus, weil er ja viel Zeit und Geld investiert hat, ganz viel Zeit miteinander zu verbringen. Dann würde ich das auch unter diesem Umständen ziemlich bald sagen.
LG, Else
 
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  • #3
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Else:
aus einem schlechten Gewissen heraus, weil er ja viel Zeit und Geld investiert hat

Kann das mit dem schlechten Gewissen auch mal aufhören? Er kommt aus freien Stücken und es ist sein Einsatz für den Hauptgewinn. Und sie ist es - sich - wert.
 
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  • #4
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Arita:
Was meint Ihr?? Nach einigen Wochen des Schreibens, Fotos austauschens, telefonierens kommt ER nun. Er hat sich in meiner Nähe ein Hotelzimmer gebucht. Ich hole ihn vom Bahnhof ab. Das ist mir schon viel Nähe. Sollten die ersten Stunden halten, was sie versprechen, möchte ich ihn zum Frühstück oder Kaffee oder Wein am Abend einladen. Ich mache mir Gedanken darum. Was ist Eure Erfahrung? Was würdet Ihr tun in meiner Situation?

Freu dich drauf. Aufgeregt werdet Ihr beide sein ;-) Du kannst ja eine Pflicht und eine Kür in der der Schublade haben. Oder ihn fragen, was ihn interessiert. Der eine mag Sightseeing, der andere gar nicht.

Viel Spaß :)
 
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  • #5
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Nun, ich meine, ob es nicht zu früh ist, einen Mann, den ich das erste Mal sehe, gleich mit nach Hause zu nehmen. Denn normalerweise käme das erst nach einigen Wochen für mich infrage. Ich bin mir da unsicher, auch wenn er mir sehr gefallen sollte. Freundinnen sagen "auf keinen Fall"!!!!!
 
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  • #6
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Arita:
Nun, ich meine, ob es nicht zu früh ist, einen Mann, den ich das erste Mal sehe, gleich mit nach Hause zu nehmen.

Würde ich für's erste Treffen auch nicht unbedingt empfehlen.
Aber Du kannst ihn doch auch zum Wein oder Frühstück in ein Restaurant einladen, das Du gerne magst.
 
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  • #7
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Hallo Arita!

Das klingt bis jetzt sehr gut! Ich drücke die Daumen, dass es ein schönes Treffen wird und der Mann dir gefällt.

Zu mir nach Hause würde ich ihn noch nicht mitnehmen. Und auch im Café oder Restaurant würde ich ihn nicht einladen, sondern ihn fragen, welche Ideen für Unternehmungen er hat. Sehr wahrscheinlich werdet ihr dann irgendwann doch in einem Café oder einer Gaststätte landen, dort würde ich nicht anbieten, die Rechnung zu übernehmen. Wie Polly schon gesagt hat, du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, weil er den langen Weg auf sich genommen hat. Das macht er aus freien Stücken und bestimmt gern, du schuldest ihm nichts!
 
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  • #8
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Rätsel:
Das macht er aus freien Stücken und bestimmt gern, du schuldest ihm nichts!

Sie könnte ihn ja auch "gern" und "aus freien Stücken" einladen. Bei einer Einladung zu ihr nach Hause müsste er doch vermutlich nicht auch noch den Wein und die Essenszutaten mitbringen?
Es geht auch nicht darum, dass sie ihm etwas 'schulden' würde. Aber ich käme mir, wäre ich der Mann, doch ein wenig 'gemolken' vor, würde von mir erwartet, dass ich alles zahle.
 
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  • #9
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Ja, aber Männer sehen eben nicht alles so, wie wir es tun. Wenn eine Frau ihnen wirklich gefällt, dann möchten sie, dass sie sich wohl mit ihnen fühlt und es ist ihnen eine Freude, sie einzuladen. Warum ihnen diese Freude zerstören?

Ein guter Freund von mir sagte mir einmal (und auch andere männliche Freunde haben ähnliche Aussagen gemacht): „Wenn ich Feuer und Flamme für eine Frau bin, dann möchte ich am liebsten immer alles bezahlen! Selbst dann, wenn ich bis zum nächsten Gehalteingang hungern müsste. Gefällt sie mir dagegen nicht so richtig, ist mir selbst ein Essen in einem Billigimbiss für sie auszugeben zu viel“.

Also aufgepasst!
 
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  • #10
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Kreative:
Es geht auch nicht darum, dass sie ihm etwas 'schulden' würde. Aber ich käme mir, wäre ich der Mann, doch ein wenig 'gemolken' vor, würde von mir erwartet, dass ich alles zahle.

Rätsel scheint halt der Meinung zu sein, daß umgekehrt Männer den Frauen was schulden. Und sogar schulden wollen. Das ist das Wesen des Mannes: sich schuldig fühlen wollen. Andere Schuldgefühle sollten aufgegeben werden. Aber Schuldgefühle von anderen, von denen man selbst ja profitiert, die sollten unbedingt aufrechterhalten und bestärkt werden. Und sei es doch durch das leuchtende Vorbild eines guten Freundes, der sagt, ein echter Kerl will sich immer in der Schuld fühlen.
Ja, wenn man die Schuld hat, hat man zumindest irgendwas. Ist zuweilen besser als nichts. Und meiner Erfahrung nach schwingt gerade in solchen Fällen oft die Angst mit: sonst nichts zu bieten zu haben. Und dann ist Mann froh, wenn er zumindest zahlen darf.
 
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  • #11
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Rätsel:
Ja, aber Männer sehen eben nicht alles so, wie wir es tun. Wenn eine Frau ihnen wirklich gefällt, dann möchten sie, dass sie sich wohl mit ihnen fühlt.

Krasse Andersheit.
Du möchtest nicht, daß der Mann sich mit dir wohl fühlt?
 
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  • #12
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Rätsel:
Ja, aber Männer sehen eben nicht alles so, wie wir es tun. Wenn eine Frau ihnen wirklich gefällt, dann möchten sie, dass sie sich wohl mit ihnen fühlt

Ich würde mich aber keineswegs wohl fühlen, wenn ich ihn im Rahmen des beschriebenen Szenarios nicht wenigstens zum Essen einladen dürfte.
 
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  • #13
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Kreative:
Ich würde mich aber keineswegs wohl fühlen, wenn ich ihn im Rahmen des beschriebenen Szenarios nicht wenigstens zum Essen einladen dürfte.

Schade, dass du Aufmerksamkeit nicht vorbehaltlos genießen kannst! Ich würde mich pudelwohl mit einem netten Mann fühlen, der mich ausführt und mich umwirbt :)
 
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  • #14
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Rätsel:
Schade, dass du das nicht genießen kannst! Ich würde mich pudelwohl mt einem netten Mann fühlen, der mich ausführt und mich umwirbt :)

Ehrlich gesagt, bin ich doch zufrieden damit, ICH zu sein und nicht Du.

Da Du Deinen Text inzwischen geändert hast. Ich definiere die Aufmerksamkeit, die mir entgegengebracht wird, nicht über die Höhe der materiellen Zuwendung.
 
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  • #15
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Wenn ein Mann, der schon die Reise auf sich genommen und ein Hotelzimmer zahlt, auch noch darauf bestehen würde, mich bei allen Aktivitäten einzuladen, würde ich, sorry, ihn in den meisten Fällen für einen Loser halten. Ich würde vermuten, daß er glaubt, sonst keine Frau abzukriegen. Insofern habe ich wenig Grund, der Threadstarterin ihren Wunsch, umgekehrt auch mal ihn einzuladen, auszureden. Laß solche Männer ruhig links liegen, die können dann ja für Rätsel übrigbleiben.
 
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  • #16
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Rätsel:
Ja, aber Männer sehen eben nicht alles so, wie wir es tun. Wenn eine Frau ihnen wirklich gefällt, dann möchten sie, dass sie sich wohl mit ihnen fühlt und es ist ihnen eine Freude, sie einzuladen. Warum ihnen diese Freude zerstören?

Ein guter Freund von mir sagte mir einmal (und auch andere männliche Freunde haben ähnliche Aussagen gemacht): „Wenn ich Feuer und Flamme für eine Frau bin, dann möchte ich am liebsten immer alles bezahlen! Selbst dann, wenn ich bis zum nächsten Gehalteingang hungern müsste. Gefällt sie mir dagegen nicht so richtig, ist mir selbst ein Essen in einem Billigimbiss für sie auszugeben zu viel“.

Also aufgepasst!

Das hier ist zwar nicht der Loyalitätsthread, aber lasst mich zu diesem (bewußt komplett zitierten) Posting auch einmal einen Kübel kot*en.
 
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  • #17
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

So Ansichten sind mir einfach rätselhaft.
Da krieg ich Spontanmitleid mit allen Männern.
 
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  • #18
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Arita:
Nun, ich meine, ob es nicht zu früh ist, einen Mann, den ich das erste Mal sehe, gleich mit nach Hause zu nehmen. Denn normalerweise käme das erst nach einigen Wochen für mich infrage. Ich bin mir da unsicher, auch wenn er mir sehr gefallen sollte. Freundinnen sagen "auf keinen Fall"!!!!!

Diese Info fehlte in Deiner Ausgangsfrage, bzw. ich habe Deine Frage nicht so verstanden.
Also ich würde hier nicht von dem abweichen, was Du sonst auch tust. Wenn ich mich an Deine Stelle versetze, dann könnte ich mir aber schon vorstellen, dass bei Sympathie und dem Wunsch, ihm am WE nochmals zu begegnen, dieses zweite Treffen auch bei mir in der Wohnung sein könnte. Denn meine Wohnung sagt ja auch etwas über mich aus; die Einladung gibt ihm Gelegenheit, mich bzw. Dich besser kennenzulernen. Die Chance würde ich bei dieser Entferung gern nutzen wollen, denn ein weiteres Treffen wäre sicher nicht so leicht zu arrangieren. Solltest Du das aber tun, würde ich auf jeden Fall eine Freundin informieren und sie auch bitten, Dich im Laufe der Datezeit bei Dir anzurufen, damit sie hören kann, ob alles in Ordnung ist, oder ob sie die Polizei anrufen muss.
Auch wenn sich letzteres vielleicht paranoid anhört, man kann nicht vorsichtig genug sein.
 
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  • #19
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Ich kann mir nicht vorstellen, einen/diesen Mann ein Wochenende nur auf Spaziergängen und in Restaurants zu treffen. Bei dieser Entfernung. Wenn er nicht meinen Vorstellungen entspricht oder ich nicht seinen, dann ist es sowieso klar. Und kein Thema mehr.
 
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  • #20
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Heike:
Wenn ein Mann, der schon die Reise auf sich genommen und ein Hotelzimmer zahlt, auch noch darauf bestehen würde, mich bei allen Aktivitäten einzuladen, würde ich, sorry, ihn in den meisten Fällen für einen Loser halten.
Halte ich für eine unzulässige Verallgemeinerung. Was heißt darauf bestehen? Ich würde es vermutlich versuchen, wäre aber schwer enttäuscht, wenn sie das – unter den Umständen – annähme. Und da man das als Mann, wohlerzogen, auch nicht mir großer Geste am Tisch macht, sondern klammheimlich beim Pinkeln gehen, müßte sie dafür gesorgt haben, daß der Zahlungversuch mit einem Lächeln und einem freundlichen «ist schon alles erledigt» abgewehrt wird.
 
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  • #21
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Pit Brett:
Halte ich für eine unzulässige Verallgemeinerung. Was heißt darauf bestehen? Ich würde es vermutlich versuchen, wäre aber schwer enttäuscht, wenn sie das – unter den Umständen – annähme. Und da man das als Mann, wohlerzogen, auch nicht mir großer Geste am Tisch macht, sondern klammheimlich beim Pinkeln gehen, müßte sie dafür gesorgt haben, daß der Zahlungversuch mit einem Lächeln und einem freundlichen «ist schon alles erledigt» abgewehrt wird.

Ich habe ja extra "in den meisten Fällen" geschrieben.
Und wenn du das machst, während sie ihre Nase pudert, dann muß sie es natürlich annehmen und es wäre seltsam, wenn du dann zugleich enttäuscht von ihr wärest.

Ich würde, wenn jemand extra weit anreist und sich eine Unterkunft besorgt hat, extra für ein Treffen mit mir, das nicht stillschweigend als selbstverständlich übergehen, sondern zur Sprache bringen, das mich das freut. Und etwa in dem Atemzug erwähnen, daß ich ihn aber auf jeden Fall dann gerne zum Essen einladen würde. Auf die Weise ließe sich das gut vorher klären. - Aber man kann es auch auf die Situation ankommen lassen und dann schauen, was sich ergibt.

Abgesehen davon, ist das eben ein generelles Problem mit exzessivem, also mehrmaligem einseitigen Einladen ohne besonderen Anlaß. Das kann ein Mann natürlich tun, weil er so ein Gentleman ist und das so gelernt hat. Oder weil er glaubt, daß man dadurch am leichtesten wie ein Gentleman wirken kann. Der ist dann der richtige für Frauen, die einen "Gentleman" suchen. Ist ja ein wenig auch eine Dominanzgeste. - Da würde ich im jeweiligen Fall eben genau hinschauen, aus welchen Gründen das jemand macht. Aber die Fälle, wo ich den Eindruck hätte, jemand sei ein typischer Sohn, oder hätte es irgendwo "nötig", dürften die Fälle eines positiven Eindrucks bei mir überwiegen.
 
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  • #22
:)

Damit sind wir wieder mal bei Stil und Konventionen … Sie darf natürlich nicht zu einem Zeitpunkt die Nase pudern gehen, zu dem die Rechnung in der Luft liegt. Wenn sie es dennoch tut, würde ich annehmen – je nach bisherigem Eindruck –, dass sie eingeladen werden möchte oder sich nicht auskennt.
 
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  • #23
Aw: :)

Zitat von Pit Brett:
Damit sind wir wieder mal bei Stil und Konventionen … Sie darf natürlich nicht zu einem Zeitpunkt die Nase pudern gehen, zu dem die Rechnung in der Luft liegt. Wenn sie es dennoch tut, würde ich annehmen – je nach bisherigem Eindruck –, dass sie eingeladen werden möchte oder sich nicht auskennt.

Ja, Stil und Konventionen können eben auch mal dafür sorgen, daß man dem heftigem Harndrang nicht nachgeben darf, weil man warten muß, bis der Herr mit der Rechnung kommt.
Und irgendwann kurz darauf geht Kultiviertheit in Verkrampfheit über. Hoffentlich hat mans bemerkt.
 
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  • #24
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Heike:
IIch würde, wenn jemand extra weit anreist und sich eine Unterkunft besorgt hat, extra für ein Treffen mit mir, das nicht stillschweigend als selbstverständlich übergehen, sondern zur Sprache bringen, das mich das freut. Und etwa in dem Atemzug erwähnen, daß ich ihn aber auf jeden Fall dann gerne zum Essen einladen würde. Auf die Weise ließe sich das gut vorher klären.

Das wäre auch die Methode meiner Wahl.
 
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  • #25
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

"Ihn" zum Essen einladen, wenn er 600km anreist ist für mich eine Selbstverständlichkeit und völlig ok. Es sei denn, er besteht darauf, zu zahlen. Doch wie geht es dann weiter?? Wenn ich spüre, dass wir uns gefallen, lade ich ihn in mein Zuhause ein zum Kaffee, Frühstück etc. oder besser nicht??? Unser nächstes Treffen wäre dann erst wieder nach dem 12. Mai. Das Problem ist für mich, dass er eben nicht in meiner Nähe wohnt.
 
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  • #26
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

@Arita
... das Wetter wird besser, so langsam können wir auftauen :) Wie Ihr auch immer und was auch immer Ihr erkundet, wenn es dir liegt, wie wäre es mit einem netten Picknick? Das kannst du gut vorbereiten und an einem schönen Aussichtspunkt ect. gibt es dann eine Stärkung.
Dann hast du dich ganz elegant mit eingebracht und er weiß, dass du seine Gegenwart schätzt.

Die einfachste Pizza schmeckt wunderbar. Das Essen gehen muss jetzt nicht in ein Showlaufen ausarten. Gemütlich soll es sein und Raum geben für eine angeregte Unterhaltung.

Freu dich drauf & viel Spaß :)

P.S.: Ein leckeres Lunchpaket für die Heimreise wäre auch eine Idee.
 
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  • #27
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Liebe Arita !
Der Gedankenaustausch zwischen Pit Brett und ´Heike zeigt - Reden ist immer das Beste....
Unsicherheiten ansprechen, eventuelle schlechte Gewissen damit relativieren, Offenheit und Einfühlungsvermögen damit zeigen.... Dann wird es schon...
Nichts ist blöder, als so eine ungewohnte 600km-Situation noch zusätzlich zu verkrampfen, indem man sich ständig was um die Ecke zurechtdenkt und nicht ausspricht....

Zur Frage des Nachhausegehens :
- wenn du jemand bist, der unlautere Absichten nicht gut einschätzen kann und damit schon ein paar Mal auf die Nase gefallen bist, würde ich ihn auf keinen Fall nach Hause mitnehmen.
- Wenn du das gut einschätzen kannst und alles super positiv läuft - warum nicht auch eine gemütlichere privatere Umgebung nutzen ?

Nach meiner Erfahrung ist es aber manchmal schwierig, eine große Kilometerzahl ganz aus den Augen zu schieben. Mich haben große Entfernungen und damit verbundener Aufwand eher unter Zugzwang gesetzt : mich schnell und klar entscheiden zu müssen (damit man nicht noch ein paar mal die lange Reise hat), mich schneller als normal auf Sex einzulassen (man hat ja nicht oft die Möglichkeit und bereut es dann vielleicht die ganze Woche), jemandem schneller Zugeständnisse zu machen (er ist ja so weit gefahren...) Das MUSS nicht so sein. Bei mir war aber die Tendenz da und ich konnte es nicht so leicht ablegen.
 
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  • #28
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Liebe Schreiberin, du schreibst so, wie ich auch -eigentlich- denke. Ich glaube nicht, dass ich mich in diesem Mann charakterlich täusche. Ich denke, wenn ein Mann eine so große Strecke auf sich nimmt, im Vorfeld auch die beiderseitige Freude auf die Begegnung da ist, da möchte ich ihn nicht nur in Lokalen oder auf Spaziergängen kennen lernen. Das kommt mir so sehr distanziert vor.
Mich würde auch mal interessieren, was die Männer dazu denken. Wenn es wirklich gut läuft und für den Anfang alles stimmt, fänden sie es dann befremdlich, wieder nach Hause zu fahren, ohne dass ihnen die Möglichkeit gegeben wird, diese Frau wenigstens von zu Hause abzuholen, was dann einen Kaffee oder Tee mit einschließen könnte. Oder auf ein Glas Wein am Abend. An Sex denke ich dabei nicht und lehne ihn auf jeden Fall beim 1. Treffen ab.
 
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  • #29
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Arita:
Wenn es wirklich gut läuft und für den Anfang alles stimmt, fänden sie es dann befremdlich, wieder nach Hause zu fahren, ohne dass ihnen die Möglichkeit gegeben wird, diese Frau wenigstens von zu Hause abzuholen, was dann einen Kaffee oder Tee mit einschließen könnte. Oder auf ein Glas Wein am Abend. An Sex denke ich dabei nicht und lehne ihn auf jeden Fall beim 1. Treffen ab.

Wenn du für dich so klar bist und die Sympathie stimmt, finde ich einen Kaffee/Tee oder ein Frühstück bei dir am Folgetag vollkommen okay. Oder auch, dass er dich abholt.
Allerdings fände ich es, natürlich jetzt aus Frauensicht, auch kein Zeichen von Distanz, wenn die Rendevous am ersten Wochenende außerhalb deiner Wohnung stattfinden würden. Deine Sympathie kannst du ja auch anders bekunden. Ich finde, es strahlt eher Zurückhaltung/ Vorsicht aus, wenn ihr euch außerhalb trefft. Das ist nicht negativ für mein Empfinden.

Was die "Kostenübernahme" betrifft: Jeder Mann ist anders. Ich finde, wie ja auch schon von dir und einigen Vorschreibern überlegt, gut, dass charmant zu besprechen, dass du dich für seine Anreise gern mit einer Einladung zum Essen revanchieren würdest.
Einladen lassen finde ich auch okay, WENN du dich auch nach dem "Realzusammenstoß"
noch für ihn interessierst. Sollte dies dann aus etwaigen Gründen nicht mehr der Fall sein, würde ich jede Einladung ablehnen. Ansonsten wird er sich mit großer Wahrscheinlichkeit ausgenutzt fühlen (berechtigt, wie ich finde) und dir dann u.U. auch Vorwürfe machen.

Wünsche dir ein spannendes ebenso wie harmonisches Treffen:)
 
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  • #30
AW: Erstes Treffen mit 600 km-Distanz

Zitat von Arita:
Mich würde auch mal interessieren, was die Männer dazu denken. Wenn es wirklich gut läuft und für den Anfang alles stimmt, fänden sie es dann befremdlich, wieder nach Hause zu fahren, ohne dass ihnen die Möglichkeit gegeben wird, diese Frau wenigstens von zu Hause abzuholen, was dann einen Kaffee oder Tee mit einschließen könnte. Oder auf ein Glas Wein am Abend. An Sex denke ich dabei nicht und lehne ihn auf jeden Fall beim 1. Treffen ab.

Bei mir waren es keine 600km, sondern "nur" 450. Ich hatte schon von Anfang an klargestellt, dass ich am Abend wieder nach Hause fahre, damit solche Fragen gar nicht erst aufkommen. Sex beim ersten Date kommt für mich ohnehin nicht infrage. Ohne die Möglichkeit zur Rückkehr am gleichen Tag hätte ich einen Vorwand erfunden, dass ich am nächsten Morgen abreisen muss. Dieser Vorwand hätte sich dann evtl. als nicht so dringend herausstellen können. :)

Ich hatte kurz zuvor schon gedacht, dass ich damit übervorsichtig bin, aber meine Vorgehensweise hat sich als richtig herausgestellt. Trotz intensiven Mailkontakts und Telefonaten verlief das Ganze doch nicht so mühelos wie erwartet. Woran es lag, will ich hier nicht ausbreiten, und es hat für den Thread ohnehin keine Bedeutung. Diese Online-Geschichten sind einfach schwierig. Man glaubt schon halb zu wissen, wen man trifft, aber am Ende ist doch leider mehr Projektion im Spiel als man sich eingestehen will. Ein zweites Treffen wird es nach ihrer Absage nicht geben, und so habe ich zumindest die Hotelkosten gespart.

Wenn es bei dir nun anders geplant ist, muss das nichts heißen. Ich spreche alle offenen Fragen an, über die ich Klarheit haben muss und erwarte das auch von einer Frau. Wenn man schon zu Anfang nicht offen miteinander reden kann, ist das eher kein gutes Zeichen. Naja, Garantien gibt es keine, und auch wenn sich beide die größte Mühe geben, kann es schiefgehen.

Ich wünsche dir Glück für dein Date und die Zeit danach.