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  • #1

Ernährung

Ein gesunder Körper und wacher Geist sind wohl für jeden passable Grundlagen für eine Beziehung und die Liebe.
Gute Voraussetzung dazu ist achtsames Essen und moderate Bewegung .
Deshalb hier mal ein Thread, wo wir darüber reden könnten.

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  • #2
Liebe @Vergnügt , ich habe für meine und andere Antworten mal einen eigenen Strang aufgemacht.

Unser Körper ist ein Gewohnheitstier, nach vielen Jahren kann ihn eine neue Ernährungsweise ganz schön stressen, er meckert in vielen Sprachen, deshalb gestatte ihm etwa 5 Tage Zeit zur Eingewöhnung und bleib eisern dabei. Wenn‘s nicht klappt, mach es in kleinen Schritten, wie bei neuen Medikamenten, wo auch ein ein- und ausschleichen empfohlen wird.

Ein kleiner Tipp von mir: lies über die Ernährung von Vegetariern und Veganern nach, damit dein Körper genug Nährstoffe bekommt. Öle, Saaten, Nüsse, Sprossen, Vollkorn sind eine wichtige Ergänzung.

Wie schaut es mit der Empfehlung deiner Ärztin aus zu Fisch, Eiern, Schafskäse, Ziegenkäse als Eiweißlieferant? Echt einmal die Woche nur?

Ein großes Glas Wasser vor jedem Essen kann manchen Magen überlisten, damit die folgenden Mahlzeiten etwas kleiner werden.

Eigentlich sollte man jeden Bissen 30 mal kauen, um die Organe zu entlasten, aber das ist echt schwierig.

Ebenfalls dankbar ist der gesamte Verdauungsapparat angeblich, wenn die Nahrung der Körpertemperatur entspricht. Also kaltes im Mund anwärmen, heißes abkühlen.

Ein totaler Verzicht auf Weizen und Zucker kann das Hungergefühl reduzieren.

Teilfasten kann man auch in kleinen Schritten lernen. Ich hatte damals angefangen, nichts nach 20 Uhr zu essen, und habe die Zeit langsam vorgezogen, meine letzte Mahlzeit an normalen Tagen ist jetzt um 14 Uhr.

Viele Menschen nehmen zu viele Kohlenhydrate und zu wenig Ballaststoffe zu sich. Man kann das selber überprüfen, indem man sich für ein paar Tage eine Liste macht. In Tabellen nachschauen, die Grammzahl und Kalorien eintragen, und die entsprechenden Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Ballaststoffe. Es gibt Empfehlungen , wie das Verhältnis zueinander sein soll. Wobei die Ernährungsberatungsstellen, Gurus, Diätpäpste, … leichte Unterschiede in ihren Tipps haben.

Einseitige Diäten oder totales Heilfasten sollte man aber nicht über einen zu langen Zeitraum durchführen.

Ganz wichtig ist aber, wenn man eine passende gesunde Ernährungsrichtung für sich gefunden hat, bei der man sich wohlfühlt, diese ein Leben lang für täglich beizubehalten.
Ich zum Beispiel schaffe es oft 5 Tage, manchmal sogar 10, mich an meinen persönlichen Plan zu halten. Hab halt Allergien und Unverträglichkeiten, wohl entstanden durch Essfehler im früheren Leben. Aber dann gibt es einen Tag, wo ich ausbreche, schlemme, wo meine Geschmacksnerven und Sinne mal richtig befriedigt werden. Dann sind es auch mal 4500 Kalorien, die ich zu mir nehme, bis jetzt bin ich zum Glück noch nicht geplatzt.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem neuen Start, und bin neugierig, ob du uns an deinen Erfolgen oder Misserfolgen teilhaben lässt!
 
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  • #3
3) Keine tierischen Produkte. Stammesgeschichtlich gesehen sind tierische Produkte wohl immer schon die Ausnahme gewesen. Die Menschen hätten öfter Nüsse und Beeren gegessen und es sei eine seltene Ausnahme gewesen, dass sie ein Tier erlegt hätten.
Ein wichtiger Teil der Wahrheit ist, dass die Lebenserwartung damals sehr viel niedriger war als heute.
Die Menschen sind seinerzeit sehr viel schneller gealtert und hatten weit weniger Kraftreserven um z.B. Infektionen abzuwehren oder zu überstehen.

Ein Vorteil des menschlichen Verdauungssystems ist das anpassungsfähige Mikrobiom. Es ermöglicht den Menschen sich verschiedenste Nahrungsquellen zu erschließen und sich praktisch in jeder Klimazone anzusiedeln, während Nahrungsspezialisten zum Aussterben verurteilt sind, sofern ihre Nahrungsquelle versiegt.
 
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  • #4
Ein toller Strang, danke! (Macht es vielleicht Sinn die Infos aus dem Nebenstrang noch hierher zu holen?)

Die basische Ernährung (kurz und unvollständig: viel Gemüse, keine bis kaum tierische Produkte, kein Zucker, kein Weizenmehl, kein Alkohol) hilft dem Körper ja auch sich selbst zu heilen und wird ins besondere bei onkologischen Erkrankungen unterstützend oder von vielen gar als Alternative zur Schulmedizin eingesetzt.

Ich war eine ganze Weile ohne Alkohol, Industriezucker, Mehl und Fleischprodukte unterwegs, war super. Schwer fiel mir der Verzicht auf Milchprodukte - die Milch in meinem Kaffee, Käse und Naturjoghurt, die habe ich dann beibehalten.

Irgendwann vor ein paar Wochen hat es sich wieder eingeschlichen. Was ich für mich gemerkt habe - Brot ist etwas, was mich dazu bringt mehr Mist essen zu wollen.
 
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  • #5
Kennt ihr die chinesische Wassertherapie?

Sie aktiviert den Stoffwechsel/Verdauung, versorgt den Körper mit ausreichend Wasser nach der Nacht und aktiviert auch die gefühlte Energie und unterstützt wenn jemand abnehmen möchte:

Nach dem aufwachen als erstes 3 Gläser Wasser (Zimmertemperatur) hintereinander trinken, dann sofort zähne Putzen und dann 45 Minuten lang nichts essen und trinken.

PS/Edit - mir fällt gerade ein, dass der Rest sich bei mir erst wieder eingeschlichen hat, nachdem in in der Wassertherapie nicht mehr so konsequent war. Mit Wassertherapie war der Rest ein Selbstgänger.
 
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  • #6
Teilfasten kann man auch in kleinen Schritten lernen. Ich hatte damals angefangen, nichts nach 20 Uhr zu essen, und habe die Zeit langsam vorgezogen, meine letzte Mahlzeit an normalen Tagen ist jetzt um 14 Uhr.
Denk das ist unterschiedlich, ich hatte immer schon kein Problem erst abends was zu essen, morgends und mittags brauch ich nix. Kann auch maln Tag nix Essen und bin trotzdem fit. Mein Körper/ Stoffwechsel weiss das und speichert alles ein was kommt.
Für mich wäre ein geregeltes Essen besser. 🙄
 
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  • #10
Kennt ihr die chinesische Wassertherapie?

Sie aktiviert den Stoffwechsel/Verdauung, versorgt den Körper mit ausreichend Wasser nach der Nacht und aktiviert auch die gefühlte Energie und unterstützt wenn jemand abnehmen möchte:

Nach dem aufwachen als erstes 3 Gläser Wasser (Zimmertemperatur) hintereinander trinken, dann sofort zähne Putzen und dann 45 Minuten lang nichts essen und trinken.

PS/Edit - mir fällt gerade ein, dass der Rest sich bei mir erst wieder eingeschlichen hat, nachdem in in der Wassertherapie nicht mehr so konsequent war. Mit Wassertherapie war der Rest ein Selbstgänger.
Interessant, muss ich mal ausprobieren, morgens 3 Gläser Wasser zu trinken. Kaltes Wasser trinke ich eh nicht.
 
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  • #11
Für mich wohl auch.Manchmal vergesse ich einfach zu essen, abends fällt es mir dann wieder ein.
Allerdings habe ich keine Lust, ohne Hunger zu essen.
Naja, kommt drauf an, was und wann man Abends ist. Wenn es ein Stück Fleisch, oder Fisch ist, sollte das doch kein Problem sein. Die Kohlenhydrate, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot, kann der Körper nur abends nicht mehr verarbeiten und bucht sie dann in die Fettzellen ein. Man wird dann müde und schlapp, wie oft nach dem Essen, dabei ist es das nicht gesunde Essen, was den Körper müde und schlapp macht.
 
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  • #12
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  • #14
ich glaube letztendlich entscheidet auch die tägliche Gesamt- Kalorienaufnahme in Bezug auf den eigenen Grundumsatz zuzüglich zusätzlich verbrauchter Kalorien darüber
ob der Körper Fett einlagert.
Nee, letzens habe ich bei den Ernährungs-Docs was anderes gesehen. Der Arzt sagte zu dem jungen Mann mit Übergewicht und Fettleber, dass er zu wenig isst und dann nur ungesundes Essen. Der Mann hat sich fast nur von Billig-Brot ernährt.

In dem Zusammenhang wurde auch ausgesagt, dass Fett nicht gleich Fett ist. Aber das wissen wir ja. Will ja nicht wieder belehrend rüber kommen.☺
 
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  • #15
Nee, letzens habe ich bei den Ernährungs-Docs was anderes gesehen. Der Arzt sagte zu dem jungen Mann mit Übergewicht und Fettleber, dass er zu wenig isst und dann nur ungesundes Essen. Der Mann hat sich fast nur von Billig-Brot ernährt.
Das geht dann wieder in Richtung Fehlernährung.
Ein weites Feld.
Und sicherlich eine Erklärung dafür, dass manch Übergewichtiger , nicht unbedingt so sehr viel mehr isst, als ein Schlanker.
Allerdings müsste man alles, also Darmflora ,Fehlernährung, Genetische Disposition, Bewegung u.v.a. auch betrachten.