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Maron

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Das war heute schon wieder der Vorgeschmack auf die Zukunft im Altersheim, da ist's dann ähnlich, zehn begeisterte Damen "werfen" sich auf einen Herren.

:eek::eek:
 
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  • #127
Das war heute schon wieder der Vorgeschmack auf die Zukunft im Altersheim, da ist's dann ähnlich, zehn begeisterte Damen "werfen" sich auf einen Herren.

:eek::eek:
Hm, möglicherweise gehst du vom "betreuten Wohnen", oder von Residenzen aus, in denen es sich sehr, sehr gut betuchte Klientel (da in der Regel aufgrund der noch ziemlich guten körperlichen Verfassung gar kein Pflegegrad vorliegt und somit die Pflegekasse keinerlei Zuschuss gibt) gut gehen und betreuen lässt. (Aktuelles Beispiel einer "besseren" Residenz (mit Langzeit-Pflegestation) bei uns in der Stadt: Monatliche Kosten als Alleinzahler ca. EUR 3.600,-)

Damen und Herren, die noch halbwegs rüstig sind, versuchen tunlichst, solange irgendmöglich zuhause in den eigenen vier Wänden zu bleiben.

Um in den Genuss von Zuschüssen der Pflegekasse zu gelangen, muss ein Pflegegrad vorliegen. Um einen Pflegegrad zu erhalten, dessen Zuschüsse diesen Namen auch verdienen, braucht es mindestens Grad 3 - und das bedeutet, dass derjenige ohnehin schon äußerst stark beeinträchtigt sein muss. Wenn ich diese Werbebroschüren von den diversen Einrichtungen dieser Art sehe, mit "aktiven und agilen" älteren Menschen, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wer noch so fit ist, bekommt keinen Pflegegrad - und muss alles selbst bezahlen.

Die Menschen, die ich im Altersheim sehe , sind kaum noch in der Lage, den Kopf beim Essen oben zu behalten. Und was das "Stürzen der Frauen auf die Männer" betrifft, ist es nach meiner Erfahrung so, dass sich eine oftmals körperlich überforderte Pflegerin mit den sich wie "ein nasser Sack" anfühlenden Körpern der Pflegebedürftigen abmüht, um diese überhaupt vom Bett in den Rollstuhl zu bekommen.
 
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Ursina60

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  • #128
Bei uns im Altersheim (keine Residenz) sind sehr wohl noch rüstige Damen und Herren. Der eine ältere Herr der hat kurz nach seinem Eintritt bereits eine Freundin gefunden. Die zwei sind absolut unzertrennlich und verbringen den ganzen Tag zusammen beim Spazieren, Essen, Zeitung lesen etc. etc. Es ist tatsächlich so, dass die Bewohnerliste 80 Frauen und 10 Männer zeigt.
Anders sieht es im Pflegeheim aus, da sind die Bewohner doch schon so pflegebedürftig, dass es keine Liebespärchen mehr gibt. Monatliche Kosten hier bei uns in einem Einzelzimmer: ab Fr. 10'000.- :eek:.
 
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Ursina60

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  • #130
Je nach Pflegegrad bezahlt die Krankenkasse mit dazu. Aktuelles Beispiel aus meiner Familie; Pflegegrad 7 von max. 10 Stufen. Da bezahlt die Krankenkasse dann ca. 5'000.- dazu. Rest ist auf eigene Kosten. Oder für die, die kein Geld (mehr) haben, wird von der Ergänzungsleistung aufgestockt. Aber nur wenn man im 4Bett Zimmer ist.
 

Mentalista

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  • #131
(Aktuelles Beispiel einer "besseren" Residenz (mit Langzeit-Pflegestation) bei uns in der Stadt: Monatliche Kosten als Alleinzahler ca. EUR 3.600,-)

Ich habe selber vor einiger Zeit in der Buchhaltung so einer Residenz gearbeitet, sowohl Appartement- und Pflegekosten abgerechnet. Also in Berlin bekommt man es auch preiswerter und diese Seniorenresidenz war im Gegensatz zu den hoch preisigeren Residenzen ein sehr angenehmes Haus, mit Bank-Filiale, Schwimmbad, Ärzte, Physiotherapie usw. im Haus, ohne der vielen Senioren die die Nase hoch halten und arrogant sind.

Übrigens gab es für das "betreute Wohnen" eine sehr lange Warteliste, es gibt viele Senioren, die wirklich viel, viel Geld haben und sich so eine Residenz mit links leisten können.

Damen und Herren, die noch halbwegs rüstig sind, versuchen tunlichst, solange irgendmöglich zuhause in den eigenen vier Wänden zu bleiben.

Das kann ich nicht bestätigen. Bei uns sind Senioren relativ früh eingezogen, einige relativ zeitnah nach dem Erreichen des Rentenalters, oft mit dem Argument, halt nicht einsam zu Hause zu sein, sondern unter anderen Senioren die viele Angebote der Residenz nutzen zu können, um halt nicht vor Einsamkeit krank zu werden und dann von IHM geholt zu werden. Und mit dem Argument, den Umzug und die Aufgabe/Verkauf des Hauses so viel besser schaffen zu können, weil man noch relativ fit ist.
 

Maron

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  • #134
Hm, möglicherweise gehst du vom "betreuten Wohnen", oder von Residenzen aus, in denen es sich sehr, sehr gut betuchte Klientel (da in der Regel aufgrund der noch ziemlich guten körperlichen Verfassung gar kein Pflegegrad vorliegt und somit die Pflegekasse keinerlei Zuschuss gibt) gut gehen und betreuen lässt. (Aktuelles Beispiel einer "besseren" Residenz (mit Langzeit-Pflegestation) bei uns in der Stadt: Monatliche Kosten als Alleinzahler ca. EUR 3.600,-)

Damen und Herren, die noch halbwegs rüstig sind, versuchen tunlichst, solange irgendmöglich zuhause in den eigenen vier Wänden zu bleiben.

Um in den Genuss von Zuschüssen der Pflegekasse zu gelangen, muss ein Pflegegrad vorliegen. Um einen Pflegegrad zu erhalten, dessen Zuschüsse diesen Namen auch verdienen, braucht es mindestens Grad 3 - und das bedeutet, dass derjenige ohnehin schon äußerst stark beeinträchtigt sein muss. Wenn ich diese Werbebroschüren von den diversen Einrichtungen dieser Art sehe, mit "aktiven und agilen" älteren Menschen, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wer noch so fit ist, bekommt keinen Pflegegrad - und muss alles selbst bezahlen.

Die Menschen, die ich im Altersheim sehe , sind kaum noch in der Lage, den Kopf beim Essen oben zu behalten. Und was das "Stürzen der Frauen auf die Männer" betrifft, ist es nach meiner Erfahrung so, dass sich eine oftmals körperlich überforderte Pflegerin mit den sich wie "ein nasser Sack" anfühlenden Körpern der Pflegebedürftigen abmüht, um diese überhaupt vom Bett in den Rollstuhl zu bekommen.

ok....dann meine ich die PensionistInnenenreisen :eek:
 

Mondblume

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  • #136
Enttäuschend und das nicht zum ersten Mal

Da beginnt es sehr interessant und spannend. Erlebnisse mit parship Kandidaten - und die möchte ich gerne lesen.
ABER, dann lese ich über Seiten irgendetwas anderes. Für die Beteiligten wahrscheinlich ein nettes Geplänkel, - für mich und andere nicht Insider ist es eher langweilig.

Wie wäre es eine Kategorie Klönschnack o.ä. aufzumachen und ansonsten beim Thema zu bleiben?
Denn es ist echt mühsam sich durch die Seiten zu lesen in der Hoffnung da kommt noch was....und dann kommt nichts.
 
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  • #140
Übrigens gab es für das "betreute Wohnen" eine sehr lange Warteliste, es gibt viele Senioren, die wirklich viel, viel Geld haben und sich so eine Residenz mit links leisten können.
Ja, man staunt, dass trotz der immer weiter zunehmenden "Altersarmut", doch bei vielen Rentnern relativ viel Geld vorhanden ist - und diese es sich leisten können, es sich im Alter gut gehen zu lassen.
Das kann ich nicht bestätigen. Bei uns sind Senioren relativ früh eingezogen, einige relativ zeitnah nach dem Erreichen des Rentenalters, oft mit dem Argument, halt nicht einsam zu Hause zu sein, sondern unter anderen Senioren die viele Angebote der Residenz nutzen zu können, um halt nicht vor Einsamkeit krank zu werden und dann von IHM geholt zu werden. Und mit dem Argument, den Umzug und die Aufgabe/Verkauf des Hauses so viel besser schaffen zu können, weil man noch relativ fit ist.
Ja, wie geschrieben, für die "Gut-Betuchten". Bei anderen schmälern notwendige Aufenthalte in Pflegeheimen die über Jahrzehnte angesparten Guthaben innerhalb von Monaten beträchtlich - trotz EUR 1.262,- Zuschuss (Pflegegrad 3) von der Pflegekasse bei vollstätionärem Aufenthalt. (Monatlicher Eigenanteil ca. EUR 2.500,- incl. Wäscherei, Friseur, Podologin, Zuzahlung Physiotherapie).
Und auch die Kosten sind mit ein Grund, wieso viele Menschen so lange wie möglich zuhause bleiben wollen bzw. deren Angehörige versuchen, die häusliche Pflege aufrecht zu erhalten - und sich dabei häufig genug überschätzen.
 
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  • #141
Ja, man staunt, dass trotz der immer weiter zunehmenden "Altersarmut", doch bei vielen Rentnern relativ viel Geld vorhanden ist - und diese es sich leisten können, es sich im Alter gut gehen zu lassen.

Naja, ich arbeite ja seit fast nun 30 Jahren im sozialen Bereich. Es gibt eine Altersarmut, die aber nicht so weit verbreitet ist und wenn dann auch nur regional sehr stark ist, siehe die NBL, wie oft in den Medien geschrieben.

Ja, wie geschrieben, für die "Gut-Betuchten". Bei anderen schmälern notwendige Aufenthalte in Pflegeheimen die über Jahrzehnte angesparten Guthaben innerhalb von Monaten beträchtlich - trotz EUR 1.262,- Zuschuss (Pflegegrad 3) von der Pflegekasse bei vollstätionärem Aufenthalt. (Monatlicher Eigenanteil ca. EUR 2.500,- incl. Wäscherei, Friseur, Podologin, Zuzahlung Physiotherapie).
Und auch die Kosten sind mit ein Grund, wieso viele Menschen so lange wie möglich zuhause bleiben wollen bzw. deren Angehörige versuchen, die häusliche Pflege aufrecht zu erhalten - und sich dabei häufig genug überschätzen.

Ja, das ist die Realität, dass angespartes Guthaben für die spätere Pflege, auch von den Angehörigen, aufgewendet werden muss.

Auf Deutsch gesagt, es lohnt sich manchmal für den Pflegenden und deren Angehörigen nicht, für den evtl. Pflegefall vorzusorgen.
 

IMHO

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  • #142
Ja, das ist die Realität, dass angespartes Guthaben für die spätere Pflege, auch von den Angehörigen, aufgewendet werden muss.
Na ja, da kommen lediglich die leiblichen Kinder des Pflegebedürftigen in Frage (Elternunterhalt). Und da wurde gerade erst der Freibetrag auf EUR 100.000,- Brutto-Jahreseinkommen angehoben. Somit sind wohl die meisten Kinder aus der Verantwortung, für die Pflege der Eltern aufkommen zu müssen.
Was sich mir bis dato nicht erschlossen hat, ist allerdings, wie (unabhängig vom Jahreseinkommen) mit vorhandenem Vermögen der Kinder umgegangen wird. Es ist klar, dass es relativ hohe Beträge als Schonvermögen gibt. Auch die selbstbewohnte Immobilie (so lange es keine 10-Zimmer-Villa ist) ist unantastbar. Ebenso Rücklagen für die spätere Altersvorsorge. Aber war passiert mit einem "Kind", das zwar unter diesen EUR 100.000,- im Jahr verdient, aber (aus welchen Gründen auch immer) ein ansehnliches Vermögen von z.B. EUR 500.000,- hat. Sind auch diese Nachfahren aufgrund der Unterschreitung des Freibetrages des Einkommens "aus dem Schneider"?
 

syntagma

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  • #143
Aber war passiert mit einem "Kind", das zwar unter diesen EUR 100.000,- im Jahr verdient, aber (aus welchen Gründen auch immer) ein ansehnliches Vermögen von z.B. EUR 500.000,- hat. Sind auch diese Nachfahren aufgrund der Unterschreitung des Freibetrages des Einkommens "aus dem Schneider"?
Ja, aller Voraussicht nach. Zumindest sofern sie ihr Vermögen nicht freiwillig angeben. :)
 

Mentalista

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  • #144
Sind auch diese Nachfahren aufgrund der Unterschreitung des Freibetrages des Einkommens "aus dem Schneider"?

Kann ich dir nicht sagen, soweit tief stecke ich nicht in der Materie. Es gibt in jeder Stadt, bestimmt auch in deiner, einen Pflegestützpunkt, wo man sich kostenlose Beratung auf die eigenen persönlichen Umstände angepasst, einholen kann.
 

syntagma

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  • #147
Na ja, die Behörden (hier: Amt für soziale Dienste) haben da schon erhebliche Möglichkeiten, Erkundigungen über persönliche Vermögensverhältnisse abzugreifen, da ist ein "Verschleiern" kaum möglich.
Geh davon aus, daß da nichts zu befürchten ist. Es gibt im Gesetzesentwurf da, glaube ich, so "in der Regel"-Formulierungen. Aber wenn du es ganz genau wissen willst, mußt du abwarten und dann einfach selbst lesen.
 
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  • #149
Enttäuschend und das nicht zum ersten Mal

Da beginnt es sehr interessant und spannend. Erlebnisse mit parship Kandidaten - und die möchte ich gerne lesen.
ABER, dann lese ich über Seiten irgendetwas anderes. Für die Beteiligten wahrscheinlich ein nettes Geplänkel, - für mich und andere nicht Insider ist es eher langweilig.

Wie wäre es eine Kategorie Klönschnack o.ä. aufzumachen und ansonsten beim Thema zu bleiben?
Denn es ist echt mühsam sich durch die Seiten zu lesen in der Hoffnung da kommt noch was....und dann kommt nichts.
hallo mondblume. du hast natürlich recht. aber diese konversationen waren schon sehr köstlich. ich hab wirklich herzhaft lachen müssen über den schlagabtausch u. den run auf baudolino...
 
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