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  • #211
Zitat von tina*:
Vielleicht mal sein Muster zu hinterfragen? Wieso er es sich als „Konkurrenz“ zu den Kindern empfindet? Wieso das Wort „Zurückstecken“? Wieso Frauen suchen, die sich „für die Kinder“ und daher „gegen den Mann“ entscheiden?
Solche Fragen mag ich sehr. Ich bin auf die Antworten gespannt.

Vielleicht ist hier die Wahrnehmung wieder unterschiedlich. Vielleicht war das männliche "Zurückstecken" der Grund dafür, dass die AE kein Interesse, oder Energie hat?

Ich habe dieses Wort "Zurückstecken" in männlichen Forumsbeiträgen oft gelesen.

Nettmann, erkläre bitte genau, was du unter Zurückstecken genau verstehst bzw. meinst.
 
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  • #212
Hallo Nettmann, das tut mir Leid für Dich, dass es nicht geklappt hat. Und ich finde es auch toll, dass du dich durchaus kritischen Fragen stellst und wie z.B. die von Tina beantwortest in einer netten und ruhigen Weise. Ich kann dich sehr gut verstehen: im letzten Jahr bevor mein Sohn bei mir ausgezogen ist, hätte ein Mann sehr viel zurückstecken müssen. Gerade was das Thema Energie angeht, war ich da in einer permanenten Unterversorgung.....einfach weils so schwierig und anstrengend war die täglichen Kämpfe ums lernen, aufräumen etc durchzuführen. Ich glaube eine frische Beziehung hätte mir sicher mal zu einem Endorphinstoß verholfen und gepuscht, aber das, was ich mir heute unter einer Beziehung vorstelle und wünsche wäre damals nicht möglich gewesen. Und zwar wegen mir und meiner Situation. Das habe ich allerdings erst in der Nachtbetrachtung realisiert, weils jetzt wesentlich entlasteter geht. (Nein, meinen Sohn bezeichne ich nicht als Last, weder das noch als Altlast)
Du scheinst jemand zu sein, der das kann mit dem zurückstecken. Das an sich können viele, es ist manchmal eine Frage der Dauer. Oder die Frau merkt, dass sie ihre Situation - wenn diese denn so anfordernd ist - dem Mann nicht mehr zumuten möchte.
 
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  • #213
Hallo Nettmann,
mir war nicht (und ist immer noch nicht so richtig) klar, auf was du hinauswolltest. Dass es nicht geklappt hat mit deiner Beziehung (oder "Beziehungsversuch"), ist natürlich schade für dich.

Der Thread hier folgt ja der üblichen Struktur - ich bin so toll, wieso will mich niemand (in dem Fall auf’s Alter bezogen), und dann natürlich die "üblichen" Beteuerungen - bin so attraktiv und sehe 5 oder 10 Jahre jünger aus :D


Zitat von Truppenursel:
Bei meinem letzten Klassentreffen gab es nur 2 Männer, die noch eine erträgliche Optik hatten. Alle anderen waren kahl und stämmig. Fast hätte ich den einen oder anderen gesiezt.
Zitat von IMHO:
Ich denke da an unser Klassentreffen (Jahrgang 63). Die meisten Frauen sahen für mich aus wie "Omas". Viele hatten bereits richtig graue Haare, waren aufgequollen, hatten massiv an Gewicht zugelegt. Sicherlich waren auch einige Männer aus den Fugen geraten, aber überwiegend waren es die Frauen.
Sehr lustig.


Was ich nicht verstehe: wenn Männer die Familienzeit mit Kindern nur als was "Grauenvolles" ansehen, warum sie dann auf Wiederholung setzen. Da ist doch diese Einstellung

Zitat von IMHO:
Männer Ü50 haben oft eine Ehe samt Kindererziehung usw. hinter sich. Die möchten sich das nicht noch mal "antun". Sind müde und wollen einfach nur noch ein schönes, relativ sorgenfreies Leben mit einer attraktiven Frau.
konsequenter (ob erfolgreicher, bleibt dahingestellt).

In deinem Beitrag habe ich auch viele Klischees gelesen, weiß aber nicht, welches deine Kernaussage sein sollte (außer "es ist vorbei").

Zitat von Nettmann:
Im Zweifel und aus ihren Erfahrungen heraus musste sie sich für ihre Kinder und ihren Beruf entscheiden.
Wenn das deine persönliche Erfahrung ist, ist das ja so. Ich kann mir da grad kein entweder /oder vorstellen (bei Frauen in dem Alter handelt es sich ja in der Regel nicht um Mütter von Kleinkindern; lese hier aber öfter, dass Frauen im "Mutteropferstatus" sind).
Ich habe in diesem Thread nicht so wahnsinnig viele Vorurteile gegen Alleinerziehende gelesen, weiß aber nicht, inwiefern dein Beitrag da jetzt einen Gegenpunkt setzt?

Zitat von Nettmann:
Andererseits werfe man bitte keinem Mann vor, wenn er bereit ist, für eine Beziehung mit einer Frau, die er liebt, dass er Kompromisse einzugehen bereit ist.
Ich werfe hier niemand was vor. Allerdings klingt der Ausdruck „Zurückstecken“ nicht wirklich nach einer zufriedenstellenden Lösung.

Zitat von Nettmann:
Manchmal kommen auch später Faktoren dazu, die solche Entscheidungen auslösen.
Tja. Ohne erfahren macht man keine Erfahrungen ...
 
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  • #214
Zitat von Nettmann:
Das sind oft (bei weitem nicht immer) finanzielle Sorgen, oft eben z.B. die Frage, wie sie ihren Kindern beim Lernen helfen können, ein Leben ermöglichen, wie Kindern von (Ehe-)Paaren, wie sie Beruf und Kinder unter einen Hut bekommen, etc.
Was unterscheidet denn das Leben von AE-Kindern von den von (Ehe)paaren? Einen Vater können die AE ja nicht ersetzen, außerdem haben die Kinder ja i.d.R. bereits einen. Ich kenne in meinem Umfeld wirklich keine Mutter, die nicht berufstätig ist (je nach Situation und Zahl der Kinder natürlich in unterschiedlichem Umfang).

Für manche, wahrscheinlich viele, stellt sich dann die Frage, ob sie da noch Zeit und Energie für eine Partnerschaft aufbringen können. Manchmal kommen sie zum Schluss, dass das nicht klappt.
Nach dieser Sichtweise kann es dann ja keine glücklichen Beziehungen mit Kindern geben. Eigenartiges Weltbild.

Es gibt Alleinerziehende, die mit nahezu keinem Einkommen leben müssen, das aber auch nicht ändern können, eben weil sie Allleinerziehende sind.
Scheint mir ein Henne/Ei-Problem zu sein.
 
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  • #216
Zitat von IPv6:
Es steht und fällt mit der Kinderbetreuung, insbesondere in der Ferienzeit und der Finanzierung der Betreuung.
War in meinen AE-Zeiten als berufstätige Frau in Berlin kein großes Problem.

Es soll aber Gegenden in Deutschland geben, wo es leider immer noch ein Problem zu sein scheint.
 
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  • #217
Ich denke, wenn ich die ganzen Fragen beantworten wollte - und das nicht nur oberflächlich, müsste ich ziemlich viele Details hier ausbreiten, die ich nicht in die Öffentlichkeit stellen will.
Vielleicht ein paar Dinge, die etwas Klarheit bringen könnten:
- Als leitende Person wurde ihr Aufgabengebiet temporär (für ca. 1 Jahr) erheblich ausgeweitet.
- Termine musste sie wegen ihrer Kinder oft kurzfristig absagen
- Kinder sind in Ganztagesschule
- Vater wohnt weiter entfern (ca. 300 km), sagte mehrfach "Kinderwochenende" kurzfristig ab
- Kinder sind unkompliziert
- Es gibt eine Vorgeschichte mit einem Mann, der sie wegen zu wenig Zeit für ihn (seine Aussage) nach 1 Jahr Knall auf Fall verlassen hat
- Entfernung zwischen ihr und mir spielt sicher keine Rolle (10 km)
- Ihr Tag dauert von 6-23 Uhr (Telefonate oft danach)
- wir haben auch Urlaubszeiten zusammen verbracht
- Mit jedem Tag, jeder Woche, in der der Alltagstrott sich wieder mehr einschlich, war Beziehung und Beziehungspflege schwieriger (Besuche, Telefonate weniger, kürzer,...)

Ich denke letztlich ist das, was Bella Donna (#213) beschreibt, ziemlich der Kern des Erlebten, Beobachteten und auch ihrer Aussage.
Kern meiner Aussage sollte eigentlich sein, dass sich aus Sicht vieler Männer Alleinerziehende in dem Alter (gerade in dem Alter mit Kindern, oft eben auch bei erfolgreichen Frauen, die diese Kinder ja meist später geboren haben) aus dem Gedanken an wenig Bereitschaft oder Zeit für gemeinsame Unternehmungen, spontane Aktionen,... eher kritisch betrachtet werden.

Genau betrachtet bezieht sich meine Aussage also nur auf einen Teil der in der Frage angesprochenen Frauen. (wenn ich allerdings entsprechend filtere, also Frauen ohne Kinder herausrechne, ergibt sich nicht wirklich ein besonders hoher Anteil an den Kinderlosen).

Nettmann
 
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  • #218
Zitat von Nettmann:
Ihr Tag dauert von 6-23 Uhr (Telefonate oft danach)
Nettmann
Genau so war es bei mir. Ich fiel totmüde ins Bett und daher hatte ich mich damals entschieden, mein AE_Leben nicht einem Mann zumuten zu wollen, es wäre ihm gegenüber und auch meinem Kind damals gegenüber nicht respektvoll gewesen.
 
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  • #219
Zitat von ENIT:
PS: Deine Einteilung in Kategorien finde ich etwas daneben. Alleinstehende Frauen mit Kindern haben auch Kritiken von gut aussehend bis sehr attraktiv. Nur so ganz nebenbei.
Deshalb hatte ich "2. Kategorie" in Anführungszeichen gesetzt. Die Einteilung sollte keinerlei Bewertung darstellen. Dass du dich davon so angesprochen fühlst, hinterlässt bei mir allerdings den Eindruck, dass du dich schon in der einen oder anderen Weise den attraktiven Single-Frauen "unterlegen" fühlst.
 
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  • #220
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  • #221
Zitat von Mentalista:
Genau so war es bei mir. Ich fiel totmüde ins Bett und daher hatte ich mich damals entschieden, mein AE_Leben nicht einem Mann zumuten zu wollen, es wäre ihm gegenüber und auch meinem Kind damals gegenüber nicht respektvoll gewesen.
Aha, es gibt sie also doch und ist kein Mythos. Und nicht unbedingt ein Klischee, obwohl sich gerade in diesen Foren hier so ziemlich sämtliche Ausnahmen zu tummeln scheinen.

Klischees:
Der Mann dient lediglich der Erfüllung des Kinderwunsches.
Hat die Frau Nachwuchs, hat sie ihren biologischen Zweck erfüllt und widmet sich fast ausschließlich der Aufzucht des Nachwuchses.
Der Mann wird nur für körperliche Arbeiten benötigt. Ansonsten kann er auch abtreten, da Zweck erfüllt.
Die Hege des Nachwuchses ist ab Geburt der Hauptlebenszweck der Frau.
Sind die Kinder aus dem Haus, beginnt für viele Frauen ein neues, anderes Leben (häufig samt neuem Partner).
 
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  • #225
Zitat von Nettmann:
Als Vertreter der Fraktion grad noch nicht 50 mal etwas zu den Themen Frauen um 50, Attraktivität alleinerziehender vs. nicht alleinerziehender Frauen, Suche nach Frauen ohne Kinder: Mit etwas Erfahrung in dem Umfeld kann ich folgende Beobachtungen beitragen: Es gibt Alleinerziehende, die sind hoch attraktiv, gepflegt, machen etwas aus sich, lassen viele Frauen ohne Kinder neben sich blass aussehen. Alleinerziehende haben Sorgen, die Frauen ohne Kinder nicht haben. Das sind oft (bei weitem nicht immer) finanzielle Sorgen, oft eben z.B. die Frage, wie sie ihren Kindern beim Lernen helfen können, ein Leben ermöglichen, wie Kindern von (Ehe-)Paaren, wie sie Beruf und Kinder unter einen Hut bekommen, etc. Für manche, wahrscheinlich viele, stellt sich dann die Frage, ob sie da noch Zeit und Energie für eine Partnerschaft aufbringen können. Manchmal kommen sie zum Schluss, dass das nicht klappt. Wie stellt sich das aus Sicht des suchenden Mannes dann dar? Er bemüht sich um eine solche Frau, geht Kompromisse ein, zeigt Verständnis mit der Situation der Frau, der Kinder und stellt eines Tages fest, dass die Frau sich dann doch für die Kinder entschieden hat. Was dürfte dann die Konsequenz des Mannes sein, der vielleicht schon in einer Ehe oft wegen den Kindern zurückgesteckt hat? Erneute Suche nach einer Frau mit Kindern? Nettmann
Während einer Ehe müssen beide bereit sein, "Opfer" zu bringen. Nur durch "Teamwirtschaft" klappt es gut. Springt einer aus der Rolle, zerbricht alles. Warum sollte der Mann nicht noch einmal nach einer Frau mit Kind suchen? Es kann ja sein, dass in der Beziehung alles anders sein kann. Außerdem spielt sicherlich auch das Alter der Kinder eine Rolle und wie selbstständig sie schon sind.
 
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  • #226
Zitat von ENIT:
Während einer Ehe müssen beide bereit sein, "Opfer" zu bringen. Nur durch "Teamwirtschaft" klappt es gut. Springt einer aus der Rolle, zerbricht alles. Warum sollte der Mann nicht noch einmal nach einer Frau mit Kind suchen? Es kann ja sein, dass in der Beziehung alles anders sein kann. Außerdem spielt sicherlich auch das Alter der Kinder eine Rolle und wie selbstständig sie schon sind.
Da stimme ich dir zu. Das gilt für mich durchaus.
Ich weiß nur von anderen Männern, dass sie aus diesen Erfahrungen (teils auch vom Hörensagen) eine Partnerschaft mit Alleinerziehenden nicht (mehr) in Erwägung ziehen.
Ganz klar geht da sowohl das Alter der Frau, wie auch das Alter der Kinder in die Überlegungen ein.
 
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  • #227
Zitat von Nettmann:
Da stimme ich dir zu. Das gilt für mich durchaus.
Ich weiß nur von anderen Männern, dass sie aus diesen Erfahrungen (teils auch vom Hörensagen) eine Partnerschaft mit Alleinerziehenden nicht (mehr) in Erwägung ziehen.
Ganz klar geht da sowohl das Alter der Frau, wie auch das Alter der Kinder in die Überlegungen ein.
Da musste ich jetzt schmunzeln. Meine Vorstellung ging dahin, dass ein Mann eine Frau kennenlernt, es knistert mächtig und gewaltig, und dann, dann kommt die Überraschung - ein Kind ist auch noch da. Ich denke, so pauschal kann keiner das so sagen. Jedenfalls nicht im rL. Bei der Suche in PS schon, da es ja im Profil steht. Deshalb finde ich diese ganze Onlinesucherei eigentlich gar nicht so von Vorteil. Man vergibt sich wahrscheinlich Möglichkeiten, die man gar nicht ahnt.
 
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  • #228
Zitat von IMHO:
Aha, es gibt sie also doch und ist kein Mythos. Und nicht unbedingt ein Klischee, obwohl sich gerade in diesen Foren hier so ziemlich sämtliche Ausnahmen zu tummeln scheinen.

Klischees:
Der Mann dient lediglich der Erfüllung des Kinderwunsches.
Hat die Frau Nachwuchs, hat sie ihren biologischen Zweck erfüllt und widmet sich fast ausschließlich der Aufzucht des Nachwuchses.
Der Mann wird nur für körperliche Arbeiten benötigt. Ansonsten kann er auch abtreten, da Zweck erfüllt.
Die Hege des Nachwuchses ist ab Geburt der Hauptlebenszweck der Frau.
Sind die Kinder aus dem Haus, beginnt für viele Frauen ein neues, anderes Leben (häufig samt neuem Partner).
Und es gibt sie doch! Die Ausnahmen des Klischees.

Ich bin seit 15 Jahren alleinerziehend (meine Jungs bereits erwachsen), und ich habe in den letzten 10 Jahren eine Beziehung gepflegt. Ich freute mich wahnsinnig auf Zweisamkeit und hab mich in dieser wenigen Zeit, die uns zu Verfügung stand (wenig aber nicht wegen meiner Kinder, sondern wegen seiner Arbeit) fallen lassen können und mich auf ihn fokussiert. Für mich war es ein sehr guter Ausgleich zum "Mutter sein" und konnte dies auch geniessen, ohne dass die Erziehung oder die Kinder darunter gelitten haben.

Ich möchte hiermit die Männer bitten, alleinerziehende Frauen - das selbige gilt übrigens auch umgekehrt! - nicht in Schubladen zu stecken, sondern einfach mal nachfragen und sich auf ein Telefonat/Treffen einzulassen, um sich ein Bild davon zu machen, wie diese Frau/Mann im speziellen mit ihrer Situation umgeht. Und um zu merken, dass eventuell ein Vorurteil eine schöne Beziehung behindern würde, wo es nicht angebracht ist.
 
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  • #229
Zitat von Blackangel:
Und es gibt sie doch! Die Ausnahmen des Klischees.
Ich bin seit 15 Jahren alleinerziehend (meine Jungs bereits erwachsen), und ich habe in den letzten 10 Jahren eine Beziehung gepflegt. Ich freute mich wahnsinnig auf Zweisamkeit und hab mich in dieser wenigen Zeit, die uns zu Verfügung stand (wenig aber nicht wegen meiner Kinder, sondern wegen seiner Arbeit) fallen lassen können und mich auf ihn fokussiert. Für mich war es ein sehr guter Ausgleich zum "Mutter sein" und konnte dies auch geniessen, ohne dass die Erziehung oder die Kinder darunter gelitten haben.

Ich möchte hiermit die Männer bitten, alleinerziehende Frauen - das selbige gilt übrigens auch umgekehrt! - nicht in Schubladen zu stecken, sondern einfach mal nachfragen und sich auf ein Telefonat/Treffen einzulassen, um sich ein Bild davon zu machen, wie diese Frau/Mann im speziellen mit ihrer Situation umgeht. Und um zu merken, dass eventuell ein Vorurteil eine schöne Beziehung behindern würde, wo es nicht angebracht ist.
Das ist super geschrieben. Der letzte Absatz müsste aber direkt beim PS-Login stehen. ;););)
 
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  • #230
Zitat von ENIT:
Da musste ich jetzt schmunzeln. Meine Vorstellung ging dahin, dass ein Mann eine Frau kennenlernt, es knistert mächtig und gewaltig, und dann, dann kommt die Überraschung - ein Kind ist auch noch da. Ich denke, so pauschal kann keiner das so sagen. Jedenfalls nicht im rL. Bei der Suche in PS schon, da es ja im Profil steht. Deshalb finde ich diese ganze Onlinesucherei eigentlich gar nicht so von Vorteil. Man vergibt sich wahrscheinlich Möglichkeiten, die man gar nicht ahnt.
Die Aussage bezog sich auf die Onlinesuche,...
All zu lang lässt sich der Status Alleinerziehend ja aber auch offline wohl eher nicht verbergen...
 
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  • #231
Zitat von ENIT:
Das ist super geschrieben. Der letzte Absatz müsste aber direkt beim PS-Login stehen. ;););)
Das ist meiner Erfahrung nach leider schon zu viel der Worte. Männer mögen leider nicht viel lesen ...
Darum mein Versuch, es hier anzubringen ...

Ich persönlich habe erstmal nichts gegen Kinder, die im selben Haushalt leben, wie "Mann". Ich hinterfrage das zu gegebener Zeit immer.

Immerhin habe ich in meinem Profil "untergebracht", dass meine Kinder erwachsen sind. Habe aber nicht das Gefühl, dass es wirklich ankommt, wo es ankommen soll ...
 
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  • #232
Zitat von Blackangel:
Das ist meiner Erfahrung nach leider schon zu viel der Worte. Männer mögen leider nicht viel lesen ...
Darum mein Versuch, es hier anzubringen ...
Ich persönlich habe erstmal nichts gegen Kinder, die im selben Haushalt leben, wie "Mann". Ich hinterfrage das zu gegebener Zeit immer.
Immerhin habe ich in meinem Profil "untergebracht", dass meine Kinder erwachsen sind. Habe aber nicht das Gefühl, dass es wirklich ankommt, wo es ankommen soll ...
Meine ist auch schon erwachsen und mein Sohn in der Pubertät. Steht auch im Profil aber besser formuliert. Trotzdem ist ein Kind ein "Hindernis" für einige Männer. Aber ich denke das sind größtenteils die, die wieso nur den Körperkontakt im Kopf haben. Mir ist das auch jetzt völlig Wurst, weil ich die Suche erstmal eh eingestellt habe.
Wenn man einen Partner finden würde, hätte man ja wieso wieder ein "Kind" ... ;););););)
Mir würden Kinder auch nichts ausmachen. Es ist aber allerdings schwierig an sie ranzukommen. Aber ich denke, wenn beide zusammenhalten und sich einig sind, klappt so etwas auch.
 
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  • #233
Zitat von Nettmann:
Die Aussage bezog sich auf die Onlinesuche,...
All zu lang lässt sich der Status Alleinerziehend ja aber auch offline wohl eher nicht verbergen...
zu 1. Das konnte ich nicht so zuordnen, weil "hören/sagen" da stand.
zu 2. Ich meinte das so, dass wenn sich beide kennenlernen beim Tanz oder so und es wird nicht über Kinder gesprochen, man verknallt sich gleich und merkt am nä Tag, Mensch da ist ja auch noch ein Kind da.
 
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  • #234
Zitat von Nettmann:
Die Aussage bezog sich auf die Onlinesuche,...
All zu lang lässt sich der Status Alleinerziehend ja aber auch offline wohl eher nicht verbergen...
Wenn mehr Menschen bereit wären, diesen Status zu hinterfragen, und nicht gleich entweder "die Ohren zuklappen" oder "weiterklicken" - statt in Schubladen zu stecken, wären in meinen Augen wesentlich mehr Beziehungen möglich, die durch "Klischees" erstmal im Keim erstickt werden.
 
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  • #235
Zitat von Nettmann:
Da stimme ich dir zu. Das gilt für mich durchaus.
Ich weiß nur von anderen Männern, dass sie aus diesen Erfahrungen (teils auch vom Hörensagen) eine Partnerschaft mit Alleinerziehenden nicht (mehr) in Erwägung ziehen.
Ganz klar geht da sowohl das Alter der Frau, wie auch das Alter der Kinder in die Überlegungen ein.
Auch das kann ich nachvollziehen, denn wenn ich in den Nachrichten oder beim telefonieren merke, dass entweder die Kinder noch sehr klein sind (was in diesem Alter bei Männern leider sehr häufig vorkommt), oder ich auch schon dem Profil entnehmen kann, welchen Platz diese einnehmen, werde ich auch nicht weiter aktiv.
Schließlich suche ich einen Mann für mich. Bin weder auf der Suche nach "neuen Kindern", noch auf der Suche nach einem Man, der meine Kinder bespaßt, ver/umsorgt ....

Es sollte doch bei der Partnersuche bei der Partnersuche bleiben.
 
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  • #236
Zitat von Blackangel:
Auch das kann ich nachvollziehen, denn wenn ich in den Nachrichten oder beim telefonieren merke, dass entweder die Kinder noch sehr klein sind (was in diesem Alter bei Männern leider sehr häufig vorkommt), oder ich auch schon dem Profil entnehmen kann, welchen Platz diese einnehmen, werde ich auch nicht weiter aktiv.
Schließlich suche ich einen Mann für mich. Bin weder auf der Suche nach "neuen Kindern", noch auf der Suche nach einem Man, der meine Kinder bespaßt, ver/umsorgt ....

Es sollte doch bei der Partnersuche bei der Partnersuche bleiben.
...und da stimme ich dir zu, Blackangel. Ich habe das Thema Kleinkinder hinter mir. Einmal durchgemacht und erlebt, war wunderschön - allerdings hat alles seine Zeit. Was nicht bedeuten soll, dass mein Partner kinderlos sein sollte. Ganz im Gegenteil. Denn unter Umständen hat man dann ein anderes Problem. Das Alter der Kinder sollte stimmen, was in meinem Fall bedeutet - aus dem gröbsten raus....
 
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  • #237
Zitat von Pea:
...und da stimme ich dir zu, Blackangel. Ich habe das Thema Kleinkinder hinter mir. Einmal durchgemacht und erlebt, war wunderschön - allerdings hat alles seine Zeit. Was nicht bedeuten soll, dass mein Partner kinderlos sein sollte. Ganz im Gegenteil. Denn unter Umständen hat man dann ein anderes Problem. Das Alter der Kinder sollte stimmen, was in meinem Fall bedeutet - aus dem gröbsten raus....
Joahhh, ich auch "gepriesen und gedankt"!

Und weil alles seine Zeit hat, habe ich kein Problem mit Männern, deren Kinder im ungefähr gleichen Alter sind. Da hat man auch gleich einen schönen "Austausch", die Probleme sind ähnlich.

Hatte über PS allerdings auch schon schöne Bekanntschaften, wo ich Männern beratend zur Seite stehen konnte in bezug auf kleinere Kinder ... nur eben nicht für eine Beziehung.

Denn auch Frau sucht einen Mann ... einen Mann ... einen Mann ... und keinen "Ersatzvater" ... die Kinder haben diesen in der Regel.

Nach/hinterfragen hilft ... mache ich ja auch.
 
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  • #238
Viele denken sicherlich, sie sollen "Ersatzvater" spielen, dass ist aber in den seltensten Fällen so. Anstatt nachzufragen gehen sie lieber.
 
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  • #239
Zitat von Pea:
... Das Alter der Kinder sollte stimmen, was in meinem Fall bedeutet - aus dem gröbsten raus....
Diesen Satz von Dir, Pea, will ich nicht unkommentiert lassen.

Ich liebe eine Frau mit 3 Kindern. Sind mit meinem 4. Meiner ist 22 und eher aus dem Gröbsten raus. Ihre Tochter ist 21, der Mittlere 18 und der Jüngste 13. Die Tochter kam erst vor ca. 1 Jahr aus dem Gröbsten raus und studiert jetzt in England. Der Mittlere steckt gerade im Gröbsten und ich vermute einmal, dass er das Gröbste noch vor sich hat. Der Jüngste wird erst in ein paar Jahren ins Gröbste kommen. Die Hoffnung ist groß, dass es sich bei ihm eher in Grenzen halten wird.

Sie ist 47 und hat noch eine Perspektive von gut 5 - 7 Jahren vor sich, wenn es gut läuft. Wir freuen uns schon sehr auf den Zeitpunkt, wenn die Kinder einmal draußen sind und wir "alle Zeit" für uns haben werden. Hoffentlich klappt es auch so, wie wir uns das wünschen.

Die Kinder waren für mich nie ein Problem. "Sie" will ich, die Kids sind Begleitmusik. Manchmal sehr harmonisch, manchmal sehr stressig. manchmal mehr günstiger, manchmal mehr teurer. Wir fahren trotzdem viel auf Urlaub, auch mit den Kindern und schauen sehr auf unsere Liebe. Weil sie trotz ihrer Kinder ordentlich für mich da ist und sich Zeit nimmt, tue ich das auch gerne für sie.
 
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  • #240
Zitat von ENIT:
Viele denken sicherlich, sie sollen "Ersatzvater" spielen, dass ist aber in den seltensten Fällen so. Anstatt nachzufragen gehen sie lieber.
Das ist sehr schade und sie sollten nochmals darüber nachdenken, ob diese Einstellung oder dieses "Klischee-Denken" und in Schubladen stecken nicht zugunsten einer schönen, erfüllenden Beziehung über Bord geworfen werden müsste.