fraumoh

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  • #122
Ein Goldfisch unter Karpfen wirkt halt exotisch ;)
 
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Xeshra

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  • #124
Ich bin völlig unvorsichtig, date auch fast alles was kurios ist... hey man lebt nur einmal. Die wirkliche Liebe ist so rar wie ein Zigarrenstummel auf dem Mond: Kaum zu finden und dennoch könnte ich theoretisch fast alles lieben, denn ich habe kein Kleinkariertenhirn und das Herz pocht hungrig.

Naja, wenn nicht irgendwann der Trump auf den Mond geschossen wird um dort mit luftleeren Trompeten die amerikanische Überlegenheit erstickend rumzutröten und es noch mit Zigarre röchelnd abschliesst, wird vermutlich kaum was draus werden. Dennoch sind gerade diese Unfassbarkeiten häufiger als man denkt: Nur nie den Glauben verlieren.
 
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fraumoh

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  • #125
Freiheit...klingt gut...nehme ich mir beim Daten nicht ( bin da vorsichtig) - aber Single sein können u dürfen in der westlichen Welt als Frau: das ist herrlich angenehm
 

Xeshra

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  • #126
Ich habe auch das Gefühl dass ich im Westen überall ausser Politik und Wirtschaft lieber eine Frau sein möchte, hat überall sonst nur Vorteile.

Als richtiger Mann fühle ich mich zwar nicht, muss es jedoch als solches verkaufen, ansonsten bin ich raus aus der allgemeinen Gesellschaft.

Nur schon dass ich nicht richtiger Stand/Status habe zerstört vermutlich die meisten Partnerschaften, da redet noch einer dass ich gleichberechtigter gesellschaftlicher Bestandteil sei. Von Tutten und Blasen anscheinend keine Ahnung, denn Ego färbt ab und durcksickert alle Ebenen.

Nein es ist nicht so dass wir Gleichberechtigungen haben, das ist surrealer Gutemenschlug. Nur scheinbar untergriffig (als ob es nicht da wäre) unerbittlichen gnadenlos ausbeuterischer Freiheitsanspruch der am Ende aufgrund der übergriffigen (weil es das Gegnerische behindert) Art wieder in die Gefangenschaft führt, toll gemacht.

Wer das Herz und das Wesentliche finden will soll das angucken: https://www.youtube.com/watch?v=wL_uwYBo3qc
 
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Xeshra

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  • #128
Tja, als sie Transgender wurde war sie ihre Jobs los... :p

Das mit Kleider und Haarschnitt versteh ich nicht weil erstens trage ich Unisex-Sachen und zweitens möchte ich keine Haare schneiden.

Lustig ist es ja schon aber so allgemein kann ich es nicht wirklich nachvollziehen weil ich das anders erlebe und ich bin echt kein brauchbarer Mann, eher ein sonderbarer Spinner welcher mit der komischen Kleidung/langen Haaren sowieso eine Tasse zuwenig hat.

Meine ältere Schwester (Schweizer-Kultur) wollte übrigens lieber Mädchen haben, ihr afrikanischer Mann jedoch lieber Jungen, das sagt schon was aus. In Afrika ist Frau natürlich fast überall völlig unterlegen, der Mann der grosse Boss. In der Schweiz jedoch da hat Frau sogar viele Vorteile. Nicht jedoch USA (da wo diese Transgender-Dame wohnt), das ist im Westen noch so ziemlich das Frauenfeindlichste. Am besten ist wahrscheinlich Schweden (allgemein Skandinavien), Deutschland, Schweiz und Österreich, hier sind Frauen in sehr guter Position. Selbst in Italien ist Frau sein oft vorteilhaft, nur nicht in der Politik und Wirtschaft, das ist auch dort eine Männerdomaine.

USA hat zwei Gesichter, zwar super innovativ jedoch gleichzeitig enorm Prüde (auch bei Genderfragen) und mit riesiger gesellschaftlicher Kluft zwischen reich und arm.
 
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Xeshra

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  • #129
Was mich sehr berührte "Ich verstehe das zwar nicht, aber ich bin gewillt um es zu versuchen", einfach nur aus Liebe; das ist eigentlich alles was es braucht, nicht Verstand und nicht einmal Verständnis sondern Liebe, denn nur das Herz kann es verbinden und auch nachvollziehen.

Meine Ex hat mir ja auch vorgeworfen "dass ich sie nicht verstehe", jedoch habe ich ihr gesagt "dass ich beziehungsweise wir es gar nicht verstehen müssen", ich bin dennoch gewillt es zu versuchen; sie war es offensichtlich nicht und gab als Lohn den Hass.

Liebe ist nicht so lotterig noch marode als dass es Verständnis braucht weil das ist tiefer drinnen als das war wir oberflächlich verstehen.
 
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Xeshra

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  • #130
Die Griechen haben schon schöne Haare, erinnert an meine Haare: https://www.youtube.com/watch?v=A0q9hn8hebw
In der Schweiz wird man dafür jedoch schikaniert, z.B. wollten sie mir den Swiss-Pass nicht geben, Haare ulkig, Gesicht überbelichtet, da fällt immer ein Makel auf,... es nervt echt mit den Gesellschaftsmentalitäten. Wenn man einfach nur alle fair und gleich behandeln würde, tut man aber nicht.

Dunkelhäutige werden hingegen noch absichtlich nach Gutemenschkriterien bevorzugt um die eigene Gutmütigkeit und Gleichheitsanspruch hervorzuheben, eine soziale Konformität. Jedoch Leute wie mich darf man gerne schikanieren, ist ja nicht ein anerkannter Gutemensch-Standard.

Fakt: Attraktivität ist nicht nur stark relativ, es ist auch eine Frage der lokalen Gesellschaftsmentalität.

Als ich in Griechenland war haben sie mich auch geliebt, es sind tatsächlich Haarnarren. Wobei es ja als Frau anderswo eher akzeptiert wird, jedoch als Mann, besonders bei Androgynie (also relativ Gemischtgeschlechtlich) da ist man schnell einmal der Specht im Hühnerstall.

Man soll nicht meinen dass die Gesellschaft da tatsächlich unbegrenzt tolerant wäre, diese endet oft erstaunlich schnell. Wenn man jedoch nicht selber in diesen Schuhen der Betroffenen steckt dann hat man kaum Ahnung davon. Ich habe es auch nie absichtlich ausgewählt (quasi um mich "authentischer" zu machen, das ist Humbug), denn es ist ganz einfach so wie ich schon immer war, seit Kindheit schon. Es ist eine Herzenssache und Psyche, keine Kopfsache, noch nie gewesen. Ich habe auch nie Haare schneiden wollen, gar nie zu keiner Zeit (habe ich nie absichtlich bestimmt, das ist psychisch), ich wurde nur manchmal wegen Gesellschaft als Mann dazu gezwungen (nicht gesellschaftsfähig).

Klar, es fällt leicht Leute zu kritisieren wenn man selber kaum Ahnung davon hat und es nie erlebt hatte wie andere darauf reagieren. Auch noch unterstellt bekommen dass man es sowieso alles trendmässig oder zur Abgrenzung absichtlich mache, das ist totaler Humbug denn es war seit Kindheit in mir drinnen und noch nie anders gewesen.
 
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  • #131
Es ist eine Herzenssache und Psyche, keine Kopfsache, noch nie gewesen. Ich habe auch nie Haare schneiden wollen, gar nie zu keiner Zeit (habe ich nie absichtlich bestimmt, das ist psychisch), ich wurde nur manchmal wegen Gesellschaft als Mann dazu gezwungen (nicht gesellschaftsfähig).
Also die Haare, die du beschreibst, brauchen viel Pflege und einen ordentlichen Schnitt. Auch wenn man das nicht meinen mag.

Die Vorstellung, die jahrelang nicht zu schneiden, erzeugt bei mir ein eher ungutes Bild.

Ich habe selber Erfahrung damit, wie sehr Menschen auf Haare bzw. Frisuren reagieren. Könnte es sein, dass du da die meisten deiner Mitmenschen auf den ersten Blick etwas überforderst? Was nicht schlimm wäre - aber dann auch von dir selbst ein Maß an Toleranz erfordert.
 
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Mestalla

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@Xeshra
Siehst Du so aus?
15-carlos-valderrama-greatest-best-sports-mustaches.jpg
 
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Xeshra

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Ne, das nicht, ich glaub das Bild ist getürkt, also so komisch sah er schon nicht aus sondern stimmig und passend. Wenn jemand eine solche Frisur hat leidet er kaum an Geschmacksverstauchung, das kann man nicht einmal Gottschalk erzählen, der war schon speziell jedoch nicht unstimmig. Als Gottschalk weg war da war die Sendung hochgegangen, den konnte man nicht ersetzen. Es geht auch um den natürlichen Wuchs, dass Mittelkante seitlich stimmt und keinesfalls "Vorhang" machen, das ist doof, sondern seitlich mit Haargummi büscheln. Naja, vom Haartyp her muss er jedoch schon vorne etwas einkürzen, allerdings gestuft, nicht fensterartig. Bei mir muss ich gar nichts wegmachen, nur bündeln.

Ist doch wieder mal typisch dass sobald jemand auffällt macht noch irgend ein Spassvogel Fakefotos und ist am denunzieren, so ergeht es mir ja auch irgendwie.
 
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Mestalla

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Ne, das nicht, ich glaub das Bild ist getürkt, also so komisch sah er schon nicht aus sondern stimmig und passend. Wenn jemand eine solche Frisur hat leidet er kaum an Geschmacksverstauchung, das kann man nicht einmal Gottschalk erzählen, der war schon speziell jedoch nicht unstimmig. Als Gottschalk weg war da war die Sendung hochgegangen, den konnte man nicht ersetzen. Es geht auch um den natürlichen Wuchs, dass Mittelkante seitlich stimmt und keinesfalls "Vorhang" machen, das ist doof, sondern seitlich mit Haargummi büscheln. Naja, vom Haartyp her muss er jedoch schon vorne etwas einkürzen, allerdings gestuft, nicht fensterartig. Bei mir muss ich gar nichts wegmachen, nur bündeln.

Ist doch wieder mal typisch dass sobald jemand auffällt macht noch irgend ein Spassvogel Fakefotos und ist am denunzieren, so ergeht es mir ja auch irgendwie.
Das ist kein Fake, das ist der Kolumbianer Carlos Valderrama.
 
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Xeshra

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Xeshra

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Also die Haare, die du beschreibst, brauchen viel Pflege und einen ordentlichen Schnitt. Auch wenn man das nicht meinen mag.

Die Vorstellung, die jahrelang nicht zu schneiden, erzeugt bei mir ein eher ungutes Bild.
Eigentlich nicht. Solange die Spitzen intakt bleiben, also nicht spliessen, dann ist es nicht notwendig um zu schneiden. Ausserdem gibts gerade oder abgestufte Kante. Natürlicherweise wachsen die zentralen Haare (da wo viele Männer Glatze kriegen) länger und leicht schneller als die seitlichen (also der Kranz) Haare, jedoch sind die zentralen Haare auch stärker hormonell belastet mit oft längerer Wachstumsphase (7-20 J, meist um die 10 J) und bei nicht resistenten Typen wird es langsam ausgedünnt, selbst bei Frauen. Im Endeffekt ist natürliche Kante stets abgestuft und nie gerade. Länge kann 1 m und teils bis 2 m erreichen, realistisch ist jedoch so um die 1.50 m bei hoher Vitalität. Wobei ich jetzt zurückgeschnitten habe auf mittellang jedoch hoffentlich das letzte Mal im Leben, ich möchte mal das erreichbare Maximum sehen. Ich hatte bereits schon bis Steissbein (etwa 1m) gehabt, aber zu viele Knotenprobleme. Ja, Pflege ist enorm aufwendig bei der Länge. Wenn ich jedoch endlich gute Routine drauf habe damit nichts verknotet sollte es klappen ohne Schnitt, bin am austüfteln und forschen. Mit gespaltenen Haaren hatte ich nie Probleme, jedoch ist es immens schwierig es knotenfrei zu halten (bei meinen wilden/dichten/gelockten Haaren) und hier muss ich passende Methoden rausfinden.

Natürlich spielt Haartyp bei Pflege riesige Rolle, ich habe den pflegeintensivsten Typ jedoch auch mit besonders schönem Wuchs, wild und gelockt. Wenn kerzengerade ist es nicht so aufwendig (bürstet man leicht durch), auch nicht wenn extrem krausig oder Dreadlock, da eigenstabil. Richtige Locken kann man eigentlich kaum bürsten, da Locken kaputt gehen und man kaum durchkommt. Gibt da spezielle Lockenkämme mit grossem Abstand, aber ich sage mal so: Bis man da den Kamm den man passend findet gefunden hatte wird man bald einen Kammladen auftun können. Lange Naturlocken ist Profisache, nicht der übliche Pflegekram.
 
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Xeshra

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Ja da hat er recht. Deswegen hat mein Sonnen-Hut auch ein Loch am Kopf und fixiert nur seitlich. Auch sollte man nicht ständig Zug ausüben oder immer zusammenbinden, das kreiert einseitige Lasten am Ansatz. Wenn man bindet bitte dediziert, also nur ein Teilbereich, kein Pferdeschwanz. Ich verwende am liebsten 3er (2 seitlich und hinten).

Üblicherweise wirds ab bestimmter Länge hochgesteckt, soll Haare schonen. Zusammenbinden geht aber auch. Starke Locken sind allerdings enorm hocksteck-intolerant, hier geht fast nur binden.

Mein Vater hat mit 68 J auch immer noch dichte Haare, liegt bei mir in den Genen dass es spriesst.
 
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fraumoh

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Ruuds Erbe...im Fußball und beim Figaro