Rakkaus

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  • #61
Hm, ich glaube, dass Regeln eine Beziehung/Ehe nicht zwingend besser machen. Wenn es halt nicht mehr passt, nützen auch Regeln irgendwann nichts mehr. Menschen verändern (im besten Fall entwickeln) sich halt.
Generell halte ich Regeln auch nicht für sonderlich glücklich, aber manchmal (vor allem in Bezug auf "Halt geben" z.B. bei Kindern und Heranwachsenden) machen sie Sinn.
Innerhalb einer Beziehung halte ich Regeln eher für einengend und gefühlt in ein "Schema pressend". Wie geschrieben, das von mir beschriebene Szenario ist lediglich eine Möglichkeit einer Kommunikation und keine Patentformel für eine glückliche Partnerschaft.

Die Gibb'schen Regeln waren hier auch nur ein Scherz.
Ich glaube, dass Regeln einer Partnerschaft durchaus Halt geben können.
Ich kenne Paare, die beispielsweise jeden Freitag Abend miteinander verbringen, ohne Kinder, einfach etwas tun, was ihnen gut tut. Das ist eine Regel, eine Absprache, eine Verbindlichkeit. Die gilt in guten wie auch in schlechten Wochen. Ich kenne auch Paare, die nach Absprache in schlechten Zeiten wöchentlich an einem festen Tag Sex haben.
Beides scheint gut zu funktionieren. Weil es einander zwingt, immer wieder auf den anderen zuzugehen und sich den Stellenwert der Partnerschaft zu verdeutlichen. Gerade im Alltag geht sonst so viel unter.
 
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Rakkaus

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  • #63
Wenn die Situation sich so darstellt, und ich das unbedingt weiterführen will würde ich lieber eine Mediation oder Paartherapie in Anspruch nehmen. Weil dann ist man auch während der "Sprechstunde" dann vlt nicht in der Lage das so rüber zu bringen wie man es eigentlich meint.
Vielleicht.
es gibt zu der Methode, die IMHO beschreibt, eine ganz tolle 37 Grad Sendung. Ich bedauere so sehr, dass ich die vor einigen Jahren gesehen, die Methode aber damals nicht ausprobiert habe. Mittlerweile mache ich das mit meinem Ex. Jede Woche. Wir sind uns in vielen Dingen mittlerweile sehr viel näher als früher. Uns hätte das sehr gut getan.
 
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  • #64
Ich kenne Paare, die beispielsweise jeden Freitag Abend miteinander verbringen, ohne Kinder, einfach etwas tun, was ihnen gut tut. Das ist eine Regel, eine Absprache, eine Verbindlichkeit. Die gilt in guten wie auch in schlechten Wochen.
Das klingt auch für mich durchaus sinnvoll. "Absprache" oder "Vereinbarung" klingt für mich etwas weniger streng als "Regel". Das klingt so nach "Unumstößlichkeit". Und möglicherweise nach "Sanktion", wenn sie gebrochen wird.
Ich kenne auch Paare, die nach Absprache in schlechten Zeiten wöchentlich an einem festen Tag Sex haben.
Oha, das halte ich für "ambitioniert". Gerade weil dies ein so emotionales und sensibles Thema ist. Ich würde mich unwohl fühlen, wenn ich das Gefühl hätte, der Partner "macht lediglich mit", weil es halt "vereinbart" war, selbst wenn er mir versichern würde, dass dem nicht so ist. Ich würde jede Kleinigkeit einer vermeintlichen Veränderung zum "sonstigen Verhalten" als Anzeichen eines leichten Widerwillens interpretieren - und mich letztlich nicht "gewollt" fühlen. :eek:
Weil es einander zwingt, immer wieder auf den anderen zuzugehen und sich den Stellenwert der Partnerschaft zu verdeutlichen.
Das Wort "Zwang" klingt für mich in Bezug auf eine Partnerschaft negativ behaftet. Und wenn ich mir den Stellenwert einer Partnerschaft so oft verdeutlichen muss, ohne dass ich diesen einfach nur fühle, dann könnte bereits so einiges im Argen liegen.
Ja, das ist wohl so.
 
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  • #65
Zudem viele Menschen, m.E., keinen Zugang zu ihrem eigenen Befinden haben bzw. haben wollen. Wer kein gesundes "Ich" sieht, kann m.E. kein gesunden "Wir" langfristig finden.
DAS scheint auch ein großes Problem bei der Partnersuche zu sein. Ich befürchte, dass viele Suchende glauben, mit dem Finden des "richtigen" Partners auch eine Großzahl der eigenen Probleme und Unzufriedenheiten zu lösen und ein Ende des eigenen "Unglücklichseins" herbeiführen zu können.
 
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Xeshra

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  • #66
Wenn man nicht mit sich selber zufrieden ist dann auch nicht mit einem Partner. Partner ist für mich Expansion, keine Kompensation.
 
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Rakkaus

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  • #67
Oha, das halte ich für "ambitioniert". Gerade weil dies ein so emotionales und sensibles Thema ist. Ich würde mich unwohl fühlen, wenn ich das Gefühl hätte, der Partner "macht lediglich mit", weil es halt "vereinbart" war, selbst wenn er mir versichern würde, dass dem nicht so ist. Ich würde jede Kleinigkeit einer vermeintlichen Veränderung zum "sonstigen Verhalten" als Anzeichen eines leichten Widerwillens interpretieren - und mich letztlich nicht "gewollt" fühlen. :eek:
.
Ich habe das noch nicht ausprobiert. Mein Ex hätte sich da komplett verweigert. Aber zwei Freundinnen von mir. Sie meinen, ihrer Partnerschaft habe das gut getan.

Das Wort "Zwang" klingt für mich in Bezug auf eine Partnerschaft negativ behaftet. Und wenn ich mir den Stellenwert einer Partnerschaft so oft verdeutlichen muss, ohne dass ich diesen einfach nur fühle, dann könnte bereits so einiges im Argen liegen.
Ich habe leider gar kein Bild von Dir, deswegen fragte ich nach Deinem Alter. Ich kann nur versichern, dass in 20 Jahren Beziehung mit Kind bei fast allen Menschen immer wieder Phasen kommen, in denen das Leben so anstrengend scheint und beide so unterschiedliche Ziele verfolgen, dass man sich tatsächlich "zwingen" sollte, sich die Bedeutung der Partnerschaft zu verdeutlichen. Weil die sonst untergeht, unter Stress im Beruf, chronischen Erkrankungen, Erziehung von Kindern, Pflege von Angehörigen, Hausbau oder was auch immer uns so umtreibt.
Dass man das die ersten zwei Rosarotjahre nicht machen muss, ist ja wohl selbstverständlich.
 

Gigaset

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  • #68
Hallo zusammen,
in letzter Zeit werde ich häufig von Männern angeschrieben, welche mit Mitte 30 noch nie eine Partnerin hatten... oder schon 10 Jahre Single sind.
Welche Erfahrungen haben andere Frauen mit solchen Herren gemacht?
Läuten da sofort die Alarmglocken bei euch? Oder gebt ihr solchen Männern eine Chance, ohne gleich zu denken, dass mit denen "etwas nicht stimmt"?

Liebe Grüße

Bei mir läuten eher die Alarmglocken bei (geschiedenen )Frauen die aus einer oder mehreren unschönen Beziehungen kommen und einem gleich mal im Brustton der Überzeugung entgegenschmettern, dass sie ja nicht im Traum daran denken (nochmals) zu heiraten, gleichzeitig aber verlauten lassen, sie würden sich eine langfristige Beziehung wünschen. Im selben Atemzug wollen sie aber haarklein über ihren Volltrottel von Ex rumjammern, erwarten, dass man sie dafür untertänigst bedauert und unterstellen einem selbst dann aber unterschwellig, man könnte ja wohl nicht beziehungsfähig sein, weil man ja diesbezüglich noch nicht viel erlebt hätte. Idiotisch hoch 3!
 
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Dr. Bean

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  • #69
Also nach bald 5 Jahren Single kann ich sagen, Mann wird seltsam. :)
 
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  • #71
Bei mir läuten eher die Alarmglocken bei (geschiedenen )Frauen die aus einer oder mehreren unschönen Beziehungen kommen und einem gleich mal im Brustton der Überzeugung entgegenschmettern, dass sie ja nicht im Traum daran denken (nochmals) zu heiraten, gleichzeitig aber verlauten lassen, sie würden sich eine langfristige Beziehung wünschen.

@Gigaset : schließen sich der wunsch nach einer langfristigen beziehung das nicht mehr heiraten wollen denn aus? und: warst du denn mal verheiratet? wenn nein, wäre ich da vorsichtig mit einem urteil. ich hatte jedenfalls keine vorstellung davon, wie krass das ist. und das sage ich, obwohl es bei mir noch recht zivil lief :eek:

ach ja...das sagen übrigens auch viele männer im brustton der überzeugung...
 
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  • #72
Ich habe leider gar kein Bild von Dir, deswegen fragte ich nach Deinem Alter. Ich kann nur versichern, dass in 20 Jahren Beziehung mit Kind bei fast allen Menschen immer wieder Phasen kommen, in denen das Leben so anstrengend scheint und beide so unterschiedliche Ziele verfolgen, dass man sich tatsächlich "zwingen" sollte, sich die Bedeutung der Partnerschaft zu verdeutlichen.
Na ja, mein Alter muss ja nicht viel mit der Dauer meiner jeweiligen Beziehungen zu tun haben. Ich selbst hatte keine Chance mehr, diese Möglichkeit auszuprobieren, da ich leider vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Möglicherweise hätte mir meine Ex-Frau auf diesem Wege signalisieren können, WAS konkret ihr nicht gefiel bzw. nicht zu ihrer Zufriedenheit lief.
Ich gebe dir absolut Recht, dass in einer langjährigen Beziehung unter Umständen auch die "feinen Antennen" für die Gefühle des Partners im Alltagstrott und auch in der Fokussierung auf die eigenen Probleme leicht verloren gehen können.
 
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Bei mir läuten eher die Alarmglocken bei (geschiedenen )Frauen die aus einer oder mehreren unschönen Beziehungen kommen und einem gleich mal im Brustton der Überzeugung entgegenschmettern, dass sie ja nicht im Traum daran denken (nochmals) zu heiraten, gleichzeitig aber verlauten lassen, sie würden sich eine langfristige Beziehung wünschen.
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Langfristig bedeutet nicht gleich Heirat.
Im selben Atemzug wollen sie aber haarklein über ihren Volltrottel von Ex rumjammern, erwarten, dass man sie dafür untertänigst bedauert und unterstellen einem selbst dann aber unterschwellig, man könnte ja wohl nicht beziehungsfähig sein, weil man ja diesbezüglich noch nicht viel erlebt hätte.
DAS tun Männer, wie man hier im Forum des öfteren lesen kann, auch sehr gerne. Es liegt wohl in vielen Menschen begründet, dass man gerne mal jammert und Bedauern und Trost (und letztlich Aufmerksamkeit) erhalten möchte.
Den Umkehrschluss, dass wenn man selbst noch nicht irgendwelche Beziehungs-Extrema erlebt hätte, auch nicht beziehungsfähig zu sein, halte auch ich für hanebüchen. Allerdings bedeuten selbst erlebte "unschöne" Beziehungen auch nicht zwingend, nun für die nächste Partnerschaft "bestens gerüstet" zu sein und somit exakt zu wissen, "wie der Hase zu laufen hat" - und langfristige Beziehung gelingen kann.
 
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Dr. Bean

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Bei mir läuten eher die Alarmglocken bei (geschiedenen )Frauen die aus einer oder mehreren unschönen Beziehungen kommen und einem gleich mal im Brustton der Überzeugung entgegenschmettern, dass sie ja nicht im Traum daran denken (nochmals) zu heiraten, gleichzeitig aber verlauten lassen, sie würden sich eine langfristige Beziehung wünschen.
Ach so, und wenn die Männer aus einer oder mehreren unschönen Beziehungen kommen, die sind dann anders? Und nicht heiraten zu wollen schließt automatisch den Wunsch nach einer langfristigen Beziehung aus?
Dann gehe ich mal davon aus, dass du noch gar keine längere Beziehung hattest, denn sonst wäre deine Anmeldung bei PS ja für die Katz gewesen.
Im selben Atemzug wollen sie aber haarklein über ihren Volltrottel von Ex rumjammern, erwarten, dass man sie dafür untertänigst bedauert und unterstellen einem selbst dann aber unterschwellig, man könnte ja wohl nicht beziehungsfähig sein, weil man ja diesbezüglich noch nicht viel erlebt hätte. Idiotisch hoch 3!
Warum ist der Ex sofort ein Volltrottel? Hoffentlich bist du kein Ex.
Die Unterstellung, man könne nicht bindungsfähig sein, weil man selbst noch nicht so viel erlebt hat ist genauso "idiotisch hoch 3" wie deine im Brustton der Überzeugung geschmetterten pauschalen Behauptungen.
 
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Gigaset

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Ach so, und wenn die Männer aus einer oder mehreren unschönen Beziehungen kommen, die sind dann anders? Und nicht heiraten zu wollen schließt automatisch den Wunsch nach einer langfristigen Beziehung aus?
Dann gehe ich mal davon aus, dass du noch gar keine längere Beziehung hattest, denn sonst wäre deine Anmeldung bei PS ja für die Katz gewesen.

Warum ist der Ex sofort ein Volltrottel? Hoffentlich bist du kein Ex.
Die Unterstellung, man könne nicht bindungsfähig sein, weil man selbst noch nicht so viel erlebt hat ist genauso "idiotisch hoch 3" wie deine im Brustton der Überzeugung geschmetterten pauschalen Behauptungen.

Da ich hier zufällig gelesen hab, wie es bei dir gelaufen ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass da nicht so eine oder eine ähnlich Betitelung aus deinem vorlauten Mund für deinen lieben Herrn Gemahl kam.
 

Gigaset

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@Gigaset : schließen sich der wunsch nach einer langfristigen beziehung das nicht mehr heiraten wollen denn aus? und: warst du denn mal verheiratet? wenn nein, wäre ich da vorsichtig mit einem urteil. ich hatte jedenfalls keine vorstellung davon, wie krass das ist. und das sage ich, obwohl es bei mir noch recht zivil lief :eek:

ach ja...das sagen übrigens auch viele männer im brustton der überzeugung...

Was ist schon heiraten...ein Stück Papier. Kann mir so gesehen egal sein, wenn ich das nicht unter die Nase gerieben bekomme. Falls doch muss ich mich eigentlich dann in dem Fall als Partner zweiter Klasse fühlen, wenn ihr das Stück Papier bei dem einen so wichtig war und beim anderen aber nicht. Für mich wäre das ein Grund die Sache abzublasen.
Siehst du, geht schon los bei der Frage nach dem verheiratet sein. Denn dann wird man sofort in die Schublade gesteckt mit der Aufschrift "Was willst du denn, du kannst doch überhaupt nicht mitreden."
 

Gigaset

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  • #82
Wenn Du kinderlose 27 bist, halte ich die Erfahrung mit einer zwanzigjährigen Beziehung und den entsprechenden Alltagstrott für sehr unwahrscheinlich;)

Das wäre ungefähr so, als ob ein Autofahrer mit 20 Jahren Fahrpraxis und einem oder mehreren schweren crashes einem Fahranfänger mit 10 tausend km Fahrpraxis die Fähigkeit zum sicheren Autofahren absprechen möchte.
 
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  • #83
"Krass" ist für mich eine Art "Extrem". Und eine Ehe halte ich eher für etwas "Normales".

mit krass meinte ich nicht die ehe. sondern das scheidungsverfahren, das ich als sehr nervenaufreibend empfunden habe. oder hat sich irgendeiner der hier anwesenden geschiedenen das ganze so vorgestellt, wie es wirklich gelaufen ist? dass sich jeder schritt monatelang hinzieht, egal, wie fix man sich einigt? weil das gericht ewig und drei tage für ein simples schreiben braucht? dass notare auch mal eben monatelang eine wichtige vereinbarung verschleppen, die man dringend für die bank braucht etc.? ich fand es durchaus abschreckend, denn die ganze zeit war ich in sorge, dass mein ex sich das ganze in der zwischenzeit doch noch überlegt und auf die ganz harte linie umschwenkt. daher werde ich in zukunft einen ehevertrag in erwägung ziehen, sollte ich das abenteuer ehe doch noch einmal wagen wollen ;)
 
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  • #87
mit krass meinte ich nicht die ehe. sondern das scheidungsverfahren, das ich als sehr nervenaufreibend empfunden habe. oder hat sich irgendeiner der hier anwesenden geschiedenen das ganze so vorgestellt, wie es wirklich gelaufen ist? dass sich jeder schritt monatelang hinzieht, egal, wie fix man sich einigt? weil das gericht ewig und drei tage für ein simples schreiben braucht? dass notare auch mal eben monatelang eine wichtige vereinbarung verschleppen, die man dringend für die bank braucht etc.? ich fand es durchaus abschreckend, denn die ganze zeit war ich in sorge, dass mein ex sich das ganze in der zwischenzeit doch noch überlegt und auf die ganz harte linie umschwenkt. daher werde ich in zukunft einen ehevertrag in erwägung ziehen, sollte ich das abenteuer ehe doch noch einmal wagen wollen ;)
Hm, das geht auch anders. Wir mussten lediglich so lange auf den eigentlichen Scheidungstermin warten. Klar gingen zwischen den Anwälten ein paar Schreiben hin- und her. Ging ja auch um ein Haus - und die Auszahlung. Der reine Termin war innerhalb von 15 Minuten vorbei.
 

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  • #88
Ja doch, das gibt's auch. *Hand heb* Von der Einreichung bis zum Termin sind etwas mehr als 2 Monate vergangen. Das war schon irgendwie kurz und schmerzlos.
Tja, das ist einerseits schön. Aber andererseits stelle ich mir das auch sehr ernüchternd und traurig vor, dass eine "so große und wichtige Sache" letztlich in so kurzer Zeit "abgehandelt" ist, oder?
Ich empfinde das bei Beerdigungen auch so. Vom Tod bis zur Beerdigung vergehen manchmal nur wenige Tage. Und dann ist so ein ganzes gelebtes irdisches Leben vorbei - und man geht nach jeweiliger Trauerzeit und Betroffenheit - oft relativ schnell zur Tagesordnung über.
 

Fraunette

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  • #89
Da ich hier zufällig gelesen hab, wie es bei dir gelaufen ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass da nicht so eine oder eine ähnlich Betitelung aus deinem vorlauten Mund für deinen lieben Herrn Gemahl kam.
Du solltest weniger von dir auf andere schließen! Du wirst lange suchen müssen, um hier von mir einen Post zu finden, in dem ich über meinen Ex geschimpft habe oder ihn irgendwie betitelt habe. Du wirst nicht fündig. Warum sollte ich das auch tun?
Das ich ihn mal mit Schimpfwörtern belegt habe, na klar. Aber dafür gibt es meine verschwiegene beste Freundin, bei der ich fluchen und ihn verfluchen konnte. Ich glaube auch, dass das bis zu einem gewissen Punkt (nach der Geschichte) normal ist. Aber selbst diese Zeiten sind lange vorüber.

Du hast dich jetzt des öfteren beschwert, man hätte dich hier im Forum beleidigt. Ich habe noch keine Beleidigung dir gegenüber gesehen.
Du nimmst dir aber das Recht raus, mir zu sagen, ich hätte einen vorlauten Mund? Wer im Glashaus sitzt ...
 
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  • #90
Was ist schon heiraten...ein Stück Papier. Kann mir so gesehen egal sein, wenn ich das nicht unter die Nase gerieben bekomme. Falls doch muss ich mich eigentlich dann in dem Fall als Partner zweiter Klasse fühlen, wenn ihr das Stück Papier bei dem einen so wichtig war und beim anderen aber nicht. Für mich wäre das ein Grund die Sache abzublasen.
Siehst du, geht schon los bei der Frage nach dem verheiratet sein. Denn dann wird man sofort in die Schublade gesteckt mit der Aufschrift "Was willst du denn, du kannst doch überhaupt nicht mitreden."
Du hast das Thema doch aufs Trapez gebracht, als du geschrieben hast, dass eine geschiedene Frau die nicht heiraten möchte nicht an einer langfristigen Beziehung interessiert sein kann.
Fähnchen im Wind oder Demenz?