Beiträge
444
Likes
1
  • #61
AW: er machte schluss, weil er angst vor mir hat...?

Ja, ja, unser Forums-Lieblingsthema: Narzissmus...
Ich empfehle das Buch: "Eitle Liebe" von Bärbel Wardetziki - da steht über narzisstische Beziehungen etwas drin und vielleicht findest Du das, was Du erlebt hast, darin ja wieder.

Ich finde, Deine Beschreibung Eures Verhältnisses und vor allem seines Verhaltens hört sich sehr danach an...

Diese wahnsinnige Gefühlsintensität gleich am Anfang basiert ja nicht auf einem wirklichen Kennen. Insofern ist das immer mit Vorsicht zu genießen, auch wenn es sich phantastisch anfühlt. Wahrscheinlich sollten immer automatisch Alarmglocken schrillen, wenn man bei einem nahezu Unbekannten das Gefühl hat, das seien nun "Sechs richtige im Lotto".

Dieser Absturz nach so einem Gefühlshoch ist wirklich sehr sehr schmerzhaft.
Fühl Dich einfach mal gedrückt!
 
Beiträge
4.669
Likes
357
  • #62
AW: er machte schluss, weil er angst vor mir hat...?

Zitat von pfaffi:
nach PLZ-Bereich fragen.... - kommt das denn sonst gerne mal vor? hat das zum ziel heraus zu finden ob das ein typ ist, der sowas mit mehr als einer ps-userin veranstaltet hat?

Ich beantworte das mal, weil das sozusagen mein "Witz" ist. Also, bei einer bestimmten Art von Fallbeschreibung kommt regelmäßig und unausweichlich die Frage nach der Postleitzahl, um den abwesenden Mann zu identifizieren. Auch hier in dem Thread wieder.
Es sind Threads, in denen auch schnell und häufig Ausdrücke wie "A.schloch" oder "narzißtische Persönlichkeitsstörung" fallen.
Man kann das natürlich unterschiedlich interpretieren, daß diese Frage da so notwendig aufkommt.

Für mich zeigt sie an, daß an der Thematik Interessierte statt auf Konstellationen zu schauen eher auf ihr Gegenüber, hier: den Mann, zuschneiden. Der wird als Figur stilisiert. Zugleich als eine Hülle, in die man alles hineinstecken kann, was einem nicht geheuer ist. Es zeigt mir an, daß diese Interessierten immer einen Schuldigen brauchen. Oft haben sie sich selbst schuldig gefühlt, nach ihrer "Heilung" fühlen sie den anderen schuldig. Es zeigt mir auch an, daß sie weniger einen Sinn fürs Konkrete und Individuelle der Situation haben, sondern ein allgemeinen, besonders gerne sehr drastisches Theater bevorzugen. Es geht um Große und Grandiose, und auch das Leiden ist immer besonders grandios. Weiterhin zeigt mir die Postleitzahlfrage einen starken Drang der Fragerin an, sich im anderen "Opfer" zu spiegeln. Kein Wunder, schließlich gehts ja um sogenannte narzißtische Konstellationen.

Das alles ist natürlich nur meine persönliche Deutung.
Mach dir nicht so sehr einen Kopf darum. Das ist eher Sache der anderen.
Ich hoffe, es ist bei dir nicht zu schlimm weitergegangen.