tina*

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  • #61
Wir hatten nochmal Sex. Es ging von ihm aus. Erektion erst schwach, dann ok, nach gefühlt (!) 3/4 Stunde dann Abbruch seinerseits mit fadenscheiniger Begründung, er kam einfach nicht. Ich konnte auch nicht mehr.
:eek::eek::eek: Das liest sich grauenhaft. Das hat doch mit erfüllender Sexualität gar nichts zu tun. Es scheint dir Null um den Mann zu gehen, sondern nur um seine Funktion als Vaterstatist.
Ich schrieb ja schon im ersten Post: Warum ist das Thema Kinderwunsch so wichtig, obwohl du bereits ein Kind hast?
Von Qualität oder Leidenschaft reden wir noch gar nicht! ;)
Warum eigentlich nicht? Warum mit weniger vorlieb nehmen? Wem willst du es recht machen?

Ich überlege ob ich nochmal was sagen soll, allerdings ist er dann beleidigt. Er sagt zwar er macht es, aber ich sehe es nicht.
Und wenn ich dann sehe, es kommt nichts, Dann muss ich gehen.
Auf was beziehst du das? Auf den Samenerguss? :eek: Der arme Kerl. o_O
 
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  • #62
Weißt Du @Observer , wenn man eine/n Partner/in hat, der/die, wie in dem Fall beschrieben, so wenig Interesse an körperlicher Nähe und Sex hat (warum auch immer) und der/die andere sich über lange Zeit immer wieder Abfuhren holt, egal was er/sie versucht (auch Rückzug gehört dazu), dann kann das üble Spuren hinterlassen. Selbstzweifel, ein geschreddertes Selbstwertgefühl usw. Da sind solche Tipps echte RatSCHLÄGE, die weh tun können. Auch wenn sie gut gemeint sind.
Außerdem muss man auch bedenken, dass es auch für den Mann schwierig ist.
Wäre es tatsächlich eine Frage der Potenz, wäre ihm Nähe, ... ein Bedürfnis. Scheint es nicht zu sein - insofern geht es für mich in Richtung Asexualität. Und an seiner Stelle möchte ich nicht ständig vermittelt bekommen, dass ich abnormal bin und etwas tun/an mir arbeiten soll, dass ich werde, wie andere es gerne hätten.
Viagra ist ein Segen für manche Männer (z.B. nach einer Entfernung der Prostata), aber es hilft nicht die fehlende Lust zu ersetzen.
Ich habe den Eindruck, dass der Mann hier nur Mittel zum Zweck ist - er das auch mitmacht und dafür noch abgekanzelt wird, weil er es nicht gut genug macht.
 
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  • #64
Vielleicht spürt er das ja, geehrte @mone7 und verweigert es (unbewusst) mit körperlicher Zurückhaltung!
Sexuelle Schwierigkeiten sind meistens seelischer Natur, wenn man mit dem falschen Partner zusammen ist.
Nicht zwingend. Es gibt tatsächlich Menschen, für die Sexualität keine Bedeutung hat - es fehlt ihnen schlicht das Bedürfnis danach. Völlig egal, wer ihr Gegenüber ist.
Und wie ich es nicht in Ordnung finde diesen Menschen zu signalisieren, dass sie nicht ok sind, wie sie sind, finde ich deinen Versuch der Frau die "Schuld" am "nicht funktionieren" des Mannes zu geben genauso daneben.
 
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Luisa2

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  • #68
Ich kann euch nicht die ganze Story schreiben.
Nein, es geht nicht darum, dass er Erektionsstörungen hat und sich Hilfe wollen würde und ich nur auf ihm rumhacke.
Es ist so, dass er Sexualität einfach minimiert (8 Wochen gar nichts!). Er sagt auch nicht, dass er asexuell ist. Sonst zeigt er durchaus zärtlichkeiten. Es gibt und gab noch nie Zungenküsse.
Er hatte vor mir in den 20igern lange keine Frau. Es sei schon immer so gewesen. Daher habe ich kaum Hoffnung.
Ich käme besser mit klar, wenn ich sehen würde, dass er das Problem Ernst nimmt und was tut.
Er will das Kind auch.
Das Problem ist die lustlosigkeit. Männer, kann das alles zusammenhängen?
Ich mache es mit, weil sonst viel stimmig ist. Mein Herz an ihm hängt und ich endlich eine Familie will. Wir da die gleichen Ziele haben.
 

Ungezähmt

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  • #70
Luisa, ....und wie willst Du das in Zukunft aushalten ?
Mit den Küssen fängt doch alles an !
Wie schon geschrieben, ich habe Ähnliches erlebt und kam ansonsten mit ihm auch super klar.
Aber ohne schöne Küsse und Sex; das ist doch ein natürliches Bedürfnis und nicht auf Dauer zu unterdrücken.
Also ich hab´ das nicht geschafft und mich schweren Herzens getrennt.
 
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Luisa2

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  • #71
Ich erwarte, dass er seine Probleme, die aber uns beide betreffen, annimmt und anpackt. Dass er sich Hilfe holt. Er sagte er will das tun, macht aber nichts.
Oder dass er mir reinen wein einschenkt. Dass er aufhört über Sex zu reden, sondern mir Gründe für seine lustlosigkeit nennt. Dass er sieht, dass ich leide und nicht noch beleidigt ist, wenn ich ihn alle paar Wochen darauf anspreche und ihn frage, ob er einen Termin gemacht hat oder sexuelle wünsche hat (u.a.)
Mich macht es so wütend, dass er es einfach ausschweigt. Vielleicht im stillen akzeptiere.
Dann erwarte ich von einem erwachsenen Mann, dass er -wenn er asexuell wäre, das wüsste er, mir das sagt.
Ich erwarte eine konstruktive Lösung. Ein Bemühen. Dass er nicht zum heißen Lover wird, ist mir klar. Davon redet keiner.
Es kann nicht sein, dass ich für mich die Strapazen der künstlichen Befruchtung auf mich nehmen soll, er aber im Umkehrschluss noch nichtmal seine Ernährung oder rauchgewohnheiten ändert (ärztlicher Rat) oder zum Arzt geht. Oder Sexualtherapeuten.
 

Luisa2

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  • #72
Luisa, ....und wie willst Du das in Zukunft aushalten ?
Mit den Küssen fängt doch alles an !
Wie schon geschrieben, ich habe Ähnliches erlebt und kam ansonsten mit ihm auch super klar.
Aber ohne schöne Küsse und Sex; das ist doch ein natürliches Bedürfnis und nicht auf Dauer zu unterdrücken.
Also ich hab´ das nicht geschafft und mich schweren Herzens getrennt.

Wie lang warst ihr zusammen und was war da die Ursache bei ihm für?
Falls es ok ist, dich danach zu fragen.
Hatte er auch sexuelle Probleme oder "nur" keine Lust?
Hast du danach dein Glück gefunden?
Ich wünsche es dir!:)
 

Luisa2

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  • #73
Und nein, ich hätte auch alte Beziehungsanbahnungen "aushalten" können um von "irgendwem" ein Kind zu kriegen.
Genau das wollte ich nie und war nie ein Thema. Bei ihm hatte ich lange das Gefühl, dass er es wirklich für mich ist (wenn auch normale Kompromisse...)

Das schlimme finde ich, dass er mich nicht als Frau sieht. Ich empfinde das so.
Ich laufe zb mit einem bh rum und er schaut mir nicht hinterher.
Ich hab eine Narbe am rücken. Da fragt er mich jetzt nach einem Jahr, wie lange ich die schon habe. Klar, ich lege alles auf die goldwaage, aber ich denke mir oft, er nimmt mich nicht als Frau wahr.
Das tut eher weh. Vielleicht denkt er sich seinen Teil aber er zeigt es mir nicht. Gar nicht. Ich hatte zb einen schönen Slip mir gekauft, den ich passend im set schon mehrmals anhatte, neulich trocknet er, da fragt er, ob der neu wäre. Klar ist das alles egal, aber es bestätigt mein Gefühl, dass er mich nicht als Frau sieht.
Sonst kuschelt er immer mit mir, nimmt mich in den arm und küsst aucz gern so. Aber eben nicht mit Zunge.
 

saraswati

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  • #74
@Juliana, das tut mir leid. Ich war in der Tat hier nicht online.
@Tina, das mit dem Mann aus dem VORHERIGEN Beitrag hatte sich zerschlagen.
Das ist ein guter Tipp, den ich umgesetzt habe. Nach meiner Trennung von ihm haben wir bei Null angefangen und einiges hat sich gut entwickelt.
Es ist zweifelsohne eine gestörte Sexualität. Damit Werte ich ihn nicht ab, dass ist Fakt. Keine Lust im besten Alter, Erektionsstörungen und Orgasmusstörungen.
Dazu habe ich den Eindruck, nimmt er nich nicht als Frau wahr. Dieses flirty, Begehren, aufbrezeln für eine schöne Nacht...fällt de facto weg.
Es ist nicht so, dass gar nichts läuft, aber schon sehr reduziert, wochenlang mal nichts und dann sehr "murksig".
Nur mit Viagra?
Diese Einschätzung oder Benennung dürft ihr mich nun wirklich nicht übel nehmen.
Unbedarft finde ich erstmal nicht schlimm. Das Gegenteil wäre dominant. So können wir zusammenwachsen uns aufeinander einstellen, besser, als wenn ich wen hätte , der mich dominiert. Wie gesagt, meine Situation ist nicht ganz einfach. Ich bin nur bis zum gewissen Grad flexibel und ortsgebunden.
Es geht nicht um sexuell erfahren vs .unerfahren. Es geht rein um eine normale Sexualität mit richtigen Küssen...
@Luisa2 Ich habe auch mehrere Jahre mit einem Mann zusammengelebt, der sexuell sehr desinteressiert war. Ich wollte lange Zeit nicht wahrhaben, dass ich nicht auf ein gesundes Sexleben in einer Partnerschaft verzichten kann. Habe mir dauerhaft eingeredet, das sei mega oberflächlich von mir, ein funktionierendes Sexleben so zu thematisieren und wichtig zu nehmen. Allerdings fehlten mir die körperlichen Berührungen, das Begehrtwerden, die Zärtlichkeit, Verlangen, usw. und die Beziehung wurde zunehmend schwieriger. Auch Reden darüber machte es nicht einfacher, zumal dies ein sehr heikles Thema ist. Es ist nicht einfach, die richtigen Worte zu finden, sensibel damit umzugehen, ohne den anderen zu verletzen. Letztlich liegt es an dir. Glaubst du, dass du auf die „körperlichen“ Bedürfnisse in eurer Beziehung auf Dauer verzichten kannst?
 
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Observer

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  • #75
Weißt Du @Observer , wenn man eine/n Partner/in hat, der/die, wie in dem Fall beschrieben, so wenig Interesse an körperlicher Nähe und Sex hat (warum auch immer) und der/die andere sich über lange Zeit immer wieder Abfuhren holt, egal was er/sie versucht (auch Rückzug gehört dazu), dann kann das üble Spuren hinterlassen. Selbstzweifel, ein geschreddertes Selbstwertgefühl usw. Da sind solche Tipps echte RatSCHLÄGE, die weh tun können. Auch wenn sie gut gemeint sind.
Kann ich alles nachvollziehen. Mir ging es nicht darum, wie Du es nennst, RatSCHLÄGE zu verteilen, sondern eine Idee, was @Luisa2 noch in Betracht ziehen könnte, bevor, sie alles über den Haufen wirft.
Sie hat genau 3 Möglichkeiten:
1. weiterhin unglücklich bleiben
2. es zu beenden
3. versuchen, etwas zu ändern. Ratschläge, was sie tun kann, können hier nur an sie gehen. Wir erreichen hier nur sie, an dem Verhalten des Mannes können wir nichts ändern.

Sie will es ja offenbar nicht einfach beenden - daher mein Tipp vorher. Besser als dauerhaft unglücklich zu sein oder das Leid in die Länge zu ziehen.

Dass er vielleicht auch darunter leidet - mehrmals bereits versagt, Angst davor wieder zu versagen, Hemmungen, Komplexe deswegen usw...und daher so abweisend ist, eine Vermeidung, weil hoher Druck, unter welchem er eh wieder versagt...

das wäre doch schon mal was...hat er das denn abgelehnt?
 

Ungezähmt

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  • #76
Schau mal auf Seite 3, da hab´ ich unsere Story geschrieben.
Wir waren fünf Jahre zusammen und ich hab´ in der letzten Zeit furchtbar gelitten.
Habe leider mein Glück noch nicht gefunden, hoffe aber, falls ich es finden sollte, ist es ein erfahrener, aufmerksamer, zärtlicher Liebhaber.:)
 
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  • #78
finde ich deinen Versuch der Frau die "Schuld" am "nicht funktionieren" des Mannes zu geben genauso daneben.
Sorry, das hast Du nicht richtig verstanden, geehrte @mone7!
Wenn ein konkreter Mann eine konkrete Frau nicht körperlich anziehend findet, funktioniert er beim Sex nicht und Punkt! Umgekehrt verhält es sich bei der Frau genauso, wenn sie den Mann nicht anziehend findet. Das hat nichts mit Schuldzuweisung oder sonst irgendetwas zu tun, sondern einfach damit, dass da zwei Menschen nicht zusammenpassen.o_O
 
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saraswati

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  • #79
Einen Sexualtherapeuten einschalten kann helfen. Allerdings gibt es einfach auch asexuelle Menschen, die kein Interesse an Sex haben.
 
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  • #80
Sorry, das hast Du nicht richtig verstanden, geehrte @mone7!
Wenn ein konkreter Mann eine konkrete Frau nicht körperlich anziehend findet, funktioniert er beim Sex nicht und Punkt! Umgekehrt verhält es sich bei der Frau genauso, wenn sie den Mann nicht anziehend findet. Das hat nichts mit Schuldzuweisung oder sonst irgendetwas zu tun, sondern einfach damit, dass da zwei Menschen nicht zusammenpassen.o_O
So wie ich das verstanden habe geht es hier aber nicht darum, dass nur eine konkrete Frau nicht begehrt wird, sondern es generell so ist.
 
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  • #83
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fafner

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  • #84
Womöglich isser da ja auch immer schon auf die für ihn Falschen getroffen. Vielleicht hat er noch nicht erkannt, was für ihn richtig ist. Und fällt einfach immer wieder auf Frauen rein, die ihm dauernd sagen, was er tun und lassen soll und was an ihm verkehrt ist. Weil dieser Glaube, daß es so ist, sich bei ihm festgesetzt hat. Es gibt die merkwürdigsten Dinge... o_O Wie zum Beispiel, daß die Lusche auch mal recht hat. :eek::D
 
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  • #85
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  • #86
@Luisa2 - Er unternimmt nichts, weil der Leidensdruck bei ihm nicht annähernd so groß ist wie bei Dir. Damit hast Du doch die Antwort! Nicht er muss etwas tun - DU musst eine Entscheidung treffen.
 
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Luisa2

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  • #87
@Luisa2 - Er unternimmt nichts, weil der Leidensdruck bei ihm nicht annähernd so groß ist wie bei Dir. Damit hast Du doch die Antwort! Nicht er muss etwas tun - DU musst eine Entscheidung treffen.

Das ist genau die Frage, die ich mir Stelle.
Leidet er nicht? Dann braucht er Sexualität nicht, ist asexuell oder schwul?
Oder will er keine Sexualität weil er nicht kann.
Wenn er keinen Leidensdruck hat, kann ich nicht auf Änderung hoffen.
 
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  • #88
@Luisa2 Wenn ich deine Beiträge hier so lese, bin ich bei @Observer . Ich halte es durchaus für denkbar, dass ihr sexuell einfach nicht zusammenpasst. Und dein Freund vielleicht noch nie einer Frau (oder einem Mann...) begegnet ist, die in der Hinsicht gut mit ihm zusammenpasst und er deshalb noch gar nicht rausfinden konnte, was ihn geil macht.
Ich habe den Eindruck, dass du deine Rolle beim Sex sehr passiv interpretierst, insbesondere weil du ja immer darauf hoffst, wartest und achtest, dass er dich 'als Frau wahrnimmt'.
Bitte versteh mich nicht falsch, es geht nicht um Schuldverteilung! Aber um Verantwortung geht es schon.
Du erwartest evtl. von ihm, dass er seine Rolle so spielt, dass du nichts ändern musst. Bist du bereit und in der Lage, dein Rollenverhalten zu ändern? Zum Beispiel eine sehr aktive, verführerische Rolle zu spielen? Was passiert, wenn du ihn dazu aufforderst, sich mal ganz entspannt (alles kann, nix muss) zurückzulehnen und dich machen zu lassen? Bist du in der Lage, ihn mit allen Sinnen so zu verführen, dass er völlig wahnsinnig wird?
Oder bist du bereit und in der Lage, ihn zu dominieren, wenn er das braucht, ihm vielleicht Schmerzen zuzufügen, was weiß ich?
Das sind natürlich rhetorische Fragen, die hier keine Antwort brauchen, aber vielleicht aufzeigen können, wie schwierig es sein kann, sexuelle Erwartungen zu erfüllen, die einem nicht entsprechen. Kann mir gut vorstellen, dass es deinem Freund so geht, und das tötet natürlich jegliche Lust und Leidenschaft.
Ich glaube, dass ein/e Profi vielleicht helfen könnte, wenn ihr beide dafür bereit und offen seid. Und die Möglichkeit einrechnet, dass das Ergebnis ganz einfach lautet, dass ihr nicht zusammenpasst.
 
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  • #90
@Luisa2 Wenn ich deine Beiträge hier so lese, bin ich bei @Observer . Ich halte es durchaus für denkbar, dass ihr sexuell einfach nicht zusammenpasst. Und dein Freund vielleicht noch nie einer Frau (oder einem Mann...) begegnet ist, die in der Hinsicht gut mit ihm zusammenpasst und er deshalb noch gar nicht rausfinden konnte, was ihn geil macht.
Ich habe den Eindruck, dass du deine Rolle beim Sex sehr passiv interpretierst, insbesondere weil du ja immer darauf hoffst, wartest und achtest, dass er dich 'als Frau wahrnimmt'.
Bitte versteh mich nicht falsch, es geht nicht um Schuldverteilung! Aber um Verantwortung geht es schon.
Du erwartest evtl. von ihm, dass er seine Rolle so spielt, dass du nichts ändern musst. Bist du bereit und in der Lage, dein Rollenverhalten zu ändern? Zum Beispiel eine sehr aktive, verführerische Rolle zu spielen? Was passiert, wenn du ihn dazu aufforderst, sich mal ganz entspannt (alles kann, nix muss) zurückzulehnen und dich machen zu lassen? Bist du in der Lage, ihn mit allen Sinnen so zu verführen, dass er völlig wahnsinnig wird?
Oder bist du bereit und in der Lage, ihn zu dominieren, wenn er das braucht, ihm vielleicht Schmerzen zuzufügen, was weiß ich?
Das sind natürlich rhetorische Fragen, die hier keine Antwort brauchen, aber vielleicht aufzeigen können, wie schwierig es sein kann, sexuelle Erwartungen zu erfüllen, die einem nicht entsprechen. Kann mir gut vorstellen, dass es deinem Freund so geht, und das tötet natürlich jegliche Lust und Leidenschaft.
Ich glaube, dass ein/e Profi vielleicht helfen könnte, wenn ihr beide dafür bereit und offen seid. Und die Möglichkeit einrechnet, dass das Ergebnis ganz einfach lautet, dass ihr nicht zusammenpasst.
D. h., geehrter @WolkeVier, Du beziehst die Möglichkeit ein, dass unsere geehrte @Luisa2 in diesem Punkt zu wenig verführerische Frau sein könnte und er deswegen keinen 'Bock' hat!