vivi

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  • #61
:eek:....wird hier mit zweierlei Maß gemessen?
 

vivi

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  • #63
Nein....in diese Schleife möchte ich mich jetzt nicht begeben:p:D
 
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Ursina60

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  • #64
Die erste Partnerin nach meinem Vorgang, hatte mir im Nachhinein auch vorgeworfen, ich hätte sie als Interimspartnerin missbraucht, aber das stimmte nicht, hätte sie mehr Verständnis und Liebe gehabt, dann hätte ich nicht Schluss gemacht. Leider verlangen viele Frauen von Männern oft dann eine schnelle Verarbeitung, dabei könnte es was Schönes sein, so etwas gemeinsam zu bearbeiten. Das könnte ein Paar zusammen schweißen. Das wäre vielleicht bei @493dani hier noch möglich, dabei muss sie aber Ihren Delinquenten genau beobachten, weil das was @AlexBerlin sagte, auch möglich ist.

Kommt natürlich auf die Situation an, aber ich hätte jetzt auch keine Lust mit einem neuen Partner seine Altlasten gemeinsam aufzuarbeiten. Da bleibt die Leichtigkeit und Freude gerade in der Kennenlernzeit auf der Strecke. Zusammenschweissen ja, wenn man länger in einer Beziehung ist und gemeinsam Probleme löst.
 
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  • #67
Kommt natürlich auf die Situation an, aber ich hätte jetzt auch keine Lust mit einem neuen Partner seine Altlasten gemeinsam aufzuarbeiten. Da bleibt die Leichtigkeit und Freude gerade in der Kennenlernzeit auf der Strecke. Zusammenschweissen ja, wenn man länger in einer Beziehung ist und gemeinsam Probleme löst.

Sehe ich auch so. Wer will schon gerne ein Lückenfüller sein.
 
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  • #69
Kommt natürlich auf die Situation an, aber ich hätte jetzt auch keine Lust mit einem neuen Partner seine Altlasten gemeinsam aufzuarbeiten. Da bleibt die Leichtigkeit und Freude gerade in der Kennenlernzeit auf der Strecke. Zusammenschweissen ja, wenn man länger in einer Beziehung ist und gemeinsam Probleme löst.
Das merkt sogar ein Mann, wenn Sie nur auf Leichtigkeit und Freude aus ist ... solche Partner eignen sich dann eher als Schönwetterpartnerinnen ... Interimspartnerinnen .... Beziehung ist halt oft harte Arbeit und auch oft eine ernste Sache ... das wollen manche Männer/Frauen auch in der Kennlernphase sehen ...
 
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Ursina60

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  • #71
Das merkt sogar ein Mann, wenn Sie nur auf Leichtigkeit und Freude aus ist ... solche Partner eignen sich dann eher als Schönwetterpartnerinnen ... Interimspartnerinnen .... Beziehung ist halt oft harte Arbeit und auch oft eine ernste Sache ... das wollen manche Männer/Frauen auch in der Kennlernphase sehen ...

Die harte Beziehungsarbeit nehme ich gerne auf mich, wenn ich mit dem Partner zusammen ein starkes Gerüst aufgebaut habe. Ich hatte eine Partnerschaft über 25 Jahre und weiss, was es heisst, an einer Beziehung zu arbeiten.
Danach kam mir ein Mann des Weges, bei welchem es sich nach einigen Monaten herausstellte, dass alte Wunden, die bereits verheilt zu sein schienen, aufgerissen wurden. Konkret; Eifersucht, Choleriker, Klammerer, Streitsucht etc. etc. Da habe ich mir auch überlegt, ob ich mit ihm seine Probleme angehe und hoffe, er kriegt sie in den Griff. Ich habe mich dagegen entschieden, weil es mich selber so sehr belastet hätte, dass er (rsp. seine Probleme) einen grossen Teil meiner Energie aufgefressen hätte. Das habe ich aber auch erst gemerkt, als ich schon recht tief in der Geschichte drin war und es hat monatelang nachgewirkt.
 
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  • #72
Kommt natürlich auf die Situation an, aber ich hätte jetzt auch keine Lust mit einem neuen Partner seine Altlasten gemeinsam aufzuarbeiten.
Das sehe ich ähnlich, geehrte @Ursina60!
Ich habe einfach keine Lust darauf, irgendwelche Geschichten, die aus der Vergangenheit einer Partnerin herrühren, mit aufzuarbeiten, deswegen, weil sie nichts mit mir zu tun haben und ich bei der Problemlösung nicht helfen kann.
So gesehen erwarte ich, dass die Altlasten der künftigen Partnerin bewältigt sind.
solche Partner eignen sich dann eher als Schönwetterpartnerinnen ... Interimspartnerinnen .... Beziehung ist halt oft harte Arbeit und auch oft eine ernste Sache ... das wollen manche Männer/Frauen auch in der Kennlernphase sehen ...
Da unterliegst Du, glaube ich, einem Missverständnis, geehrter @Magneto73!
Ja, Beziehung ist harte Arbeit, aber sie sollte nur aus dem erwachsen, was das neue Paar ab der Zeit des Beziehungsbeginns miteinander erlebt.
Irgendwelche Belastungen durch die Exvergangenheit, finanzielle Probleme, Probleme mit Kindern... sollten im Vorfeld so geregelt und gelöst sein, dass sie nicht in die neue Beziehung mit hineinwirken. Das erfordert viel Zeit, und genau da habe ich das Gefühl, dass sehr viele sich zu früh in eine Beziehung stürzen und diese mit ihren Altlasten belasten. o_O
 
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  • #73
Das sehe ich ähnlich, geehrte @Ursina60!
Ich habe einfach keine Lust darauf, irgendwelche Geschichten, die aus der Vergangenheit einer Partnerin herrühren, mit aufzuarbeiten, deswegen, weil sie nichts mit mir zu tun haben und ich bei der Problemlösung nicht helfen kann.
So gesehen erwarte ich, dass die Altlasten der künftigen Partnerin bewältigt sind.

Da unterliegst Du, glaube ich, einem Missverständnis, geehrter @Magneto73!
Ja, Beziehung ist harte Arbeit, aber sie sollte nur aus dem erwachsen, was das neue Paar ab der Zeit des Beziehungsbeginns miteinander erlebt.
Irgendwelche Belastungen durch die Exvergangenheit, finanzielle Probleme, Probleme mit Kindern... sollten im Vorfeld so geregelt und gelöst sein, dass sie nicht in die neue Beziehung mit hineinwirken. Das erfordert viel Zeit, und genau da habe ich das Gefühl, dass sehr viele sich zu früh in eine Beziehung stürzen und diese mit ihren Altlasten belasten. o_O

Jo, stimme ich 1000% zu. Was meinst du zu diesen Gedanken, lieber Magneto73?
 
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Ursina60

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  • #74
Die ersten Monate einer Beziehung lernt man einander kennen. Wenn der eine grössere Probleme aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt, wie kann da eine Partnerin helfen, die man noch gar nicht kennt und sie ihn auch nicht. Wendet man sich mit seinen Problemen nicht besser an Menschen (Verwandte, Freunde) in seinem Umfeld, die einem seit Jahrzehnten kennen, wissen wie man tickt und bestimmt bessere Tipps zur Bewältigung geben können, als jemand, der einem erst kurz kennt.
Ich würde niemals einen neuen Partner mit Problemen (damit meine ich auch depressive Verstimmungen, kein Selbstwertgefühl) belasten, sondern versuchen, diese mithilfe meiner nahen Angehörigen und/oder Mediator, Psychiater etc. zu besprechen.
 
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  • #75
Die ersten Monate einer Beziehung lernt man einander kennen. Wenn der eine grössere Probleme aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt, wie kann da eine Partnerin helfen, die man noch gar nicht kennt und sie ihn auch nicht. Wendet man sich mit seinen Problemen nicht besser an Menschen (Verwandte, Freunde) in seinem Umfeld, die einem seit Jahrzehnten kennen, wissen wie man tickt und bestimmt bessere Tipps zur Bewältigung geben können, als jemand, der einem erst kurz kennt.
Ich würde niemals einen neuen Partner mit Problemen (damit meine ich auch depressive Verstimmungen, kein Selbstwertgefühl) belasten, sondern versuchen, diese mithilfe meiner nahen Angehörigen und/oder Mentor, Psychiater etc. zu besprechen.

Ich auch nicht. Aber mir scheint, als ob nur Frauen so denken und handeln.

Männer denken und handeln oft genau anders rum. Nicht umsonst gibt es den Begriff Zwischenfrau. Die dem kaputten Mann bei der Genesung hilft. Ist der Mann genesen, beendet er die Beziehung und sucht sich geheilt und gestärkt dann eine neue Frau und ist dann oft sehr erfolgreich dabei, schnell fündig zu werden.
 
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  • #76
Jo, stimme ich 1000% zu. Was meinst du zu diesen Gedanken, lieber Magneto73?
Ich stimme dem nicht zu. So eine Haltung erwächst ja oft aus der Arroganz, man hätte schon selber alle Probleme gelöst. Jeder trägt sein Päckchen mit sich herum und im gewissen Sinne hat eine Beziehung auch den Sinn, die Päckchen leichter su machen und sie gemeinsam zu tragen. Ich sehe das so. Man kann sich natürlich immer fragen, welche Päckchen man bereit ist mitzutragen. Aber diese Arroganz ist, glaube ich, beziehungsverhindernd oder führt zu eher Kurzzeitbeziehungen (max. 2Jahre ?). Ein wenig Demut wäre wohl sinnvoller.
 
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  • #77
Ich stimme dem nicht zu. So eine Haltung erwächst ja oft aus der Arroganz, man hätte schon selber alle Probleme gelöst. Jeder trägt sein Päckchen mit sich herum und im gewissen Sinne hat eine Beziehung auch den Sinn, die Päckchen leichter su machen und sie gemeinsam zu tragen. Ich sehe das so. Man kann sich natürlich immer fragen, welche Päckchen man bereit ist mitzutragen. Aber diese Arroganz ist, glaube ich, beziehungsverhindernd oder führt zu eher Kurzzeitbeziehungen (max. 2Jahre ?). Ein wenig Demut wäre wohl sinnvoller.

Du verwendest die Begrifflichkeiten Arroganz für andere Meinungen und Erfahrungen und Demut. Spricht nicht für dich.:(

Beschreibe doch mal die Form der Demut, die du dir wünscht bzw. hoffentlich auch selber zeigst.
 

Magneto73

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  • #78
Mentas Fragestil, wie man ihn kennt.
Zumindestens weiß ich, dass ich auch meine Päckchen mit mir rum trage und das ich nicht der allertollste Kerl auf Erden bin ... Das führt zu Toleranz bezüglich der Eigenarten und Päckchen des Partners in spe, wenn man sich damit noch wohl fühlt.
 
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Ursina60

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  • #79
Ein Päckchen mit sich rumtragen tun wir alle. Wichtig ist doch, wie wir damit umgehen, ob und wie es uns belastet. Aber dieses Päckchen kann man doch nicht mit handfesten Problemen/Altlasten vergleichen. Sich dabei gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam das Päckchen tragen ist in einer Beziehung selbstverständlich. Weniger selbstverständlich ist, wenn der eine denkt, der andere könne sein Paket mit all den Problemen drin lösen und ihm dieses Paket dann gleich noch auf die Schulter legt.
 
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  • #80
Mentas Fragestil, wie man ihn kennt.
Zumindestens weiß ich, dass ich auch meine Päckchen mit mir rum trage und das ich nicht der allertollste Kerl auf Erden bin ... Das führt zu Toleranz bezüglich der Eigenarten und Päckchen des Partners in spe, wenn man sich damit noch wohl fühlt.

Guten Morgen!

Gut geschrieben...., wenn man sich damit noch wohl fühlt...... Was ist, wenn nicht?

Keine Frau hat hier m.E. geschrieben, dass sie die Tollste ist.

Selbst wenn hier ein Forist schreibt, dass er/sie sich selber toll findet, ist das zu aktzeptieren. Ist ja das Päckchen, was der Andere trägt und was nach deiner Meinung zu tolerieren ist. Oder in diesem Fall nicht?o_O
 
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  • #81
Guten Morgen!
Man nimmt doch aus jeder Partnerschaft (und überhaupt aus allen Lebenserfahrungen!) etwas mit, was einen prägt und verändert.
Wenn man manche Beiträge hier liest, entsteht der Eindruck, dass man innerhalb einer gewissen Verarbeitungszeit wieder alles auf Null stellen könne und dann wieder ein völlig unbelasteter und wunderbarer Mensch sein könne.
Aber es ist doch so, dass einen diese Erfahrungen prägen, und das ja auch nicht immer nur im negativen Sinn. Es wird sich nie vermeiden lassen, dass das auf spätere Beziehungen einwirkt, und natürlich wird der neue Partner dann damit "konfrontiert". Er begegnet einem eben mit all diesen Erfahrungen, die so gerne abwertend "Päckchen" genannt werden, weil sie zu uns gehören.
Das gilt imho übrigens auch für die "sachlichen" Aspekte, die da bitteschön geregelt sein sollen, vor allem mit Kindern und den Expartnern mit Kindern. Es ist imho recht naiv, zu glauben, man könne da alles regeln und dann ist es für immer prima. Meine Erfahrung ist, dass du damit mindestens bis die Kinder erwachsen sind immer wieder Dinge hast, mit denen du dich auseinandersetzen musst und die auch auf den neuen Partner ausstrahlen. Wahrscheinlich geht das bis ans Lebensende so.
Ich denke, es muss jeder selber einen Punkt finden, wo er die alte Beziehung als verarbeitet ansieht. Für mich ist das die vollendet vollzogene Trennung. Idealerweise ist man geschieden und die finanziellen Aspekte der Trennung sind geregelt. Und (noch wichtiger!) die Trennung ist auch emotional vollzogen. Das bedeutet für mich vor allem, dass man sich seiner Verantwortung für das, was gut und was schlecht gelaufen ist, bewusst ist.
Wobei ich das auch wieder nicht sehr dogmatisch sehen würde, zumal man das ja selber oft gar nicht so genau weiß. Manchmal kommen halt in einer Beziehung Dinge hoch, die man nicht auf dem Schirm hatte. Und es gibt ja durchaus Partner, die bereit und stark genug sind (und die Liebe tief genug ist), um das gemeinsam zu bewältigen. Und manchmal verliebt man sich halt einfach, dann muss es ja auch gehen.
Kurzum, wer mittleren Alters darauf setzt, jemanden zu finden, der völlig "sauber" in eine Beziehung geht, wird vermutlich ewig suchen. Das ist auch nicht anders als bei den anderen Kriterien, die so "hart" ausgelegt werden. Chancentöter.
 
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  • #82
Guten Morgen!
Man nimmt doch aus jeder Partnerschaft (und überhaupt aus allen Lebenserfahrungen!) etwas mit, was einen prägt und verändert.
Wenn man manche Beiträge hier liest, entsteht der Eindruck, dass man innerhalb einer gewissen Verarbeitungszeit wieder alles auf Null stellen könne und dann wieder ein völlig unbelasteter und wunderbarer Mensch sein könne.
Aber es ist doch so, dass einen diese Erfahrungen prägen, und das ja auch nicht immer nur im negativen Sinn. Es wird sich nie vermeiden lassen, dass das auf spätere Beziehungen einwirkt, und natürlich wird der neue Partner dann damit "konfrontiert". Er begegnet einem eben mit all diesen Erfahrungen, die so gerne abwertend "Päckchen" genannt werden, weil sie zu uns gehören.
Das gilt imho übrigens auch für die "sachlichen" Aspekte, die da bitteschön geregelt sein sollen, vor allem mit Kindern und den Expartnern mit Kindern. Es ist imho recht naiv, zu glauben, man könne da alles regeln und dann ist es für immer prima. Meine Erfahrung ist, dass du damit mindestens bis die Kinder erwachsen sind immer wieder Dinge hast, mit denen du dich auseinandersetzen musst und die auch auf den neuen Partner ausstrahlen. Wahrscheinlich geht das bis ans Lebensende so.
Ich denke, es muss jeder selber einen Punkt finden, wo er die alte Beziehung als verarbeitet ansieht. Für mich ist das die vollendet vollzogene Trennung. Idealerweise ist man geschieden und die finanziellen Aspekte der Trennung sind geregelt. Und (noch wichtiger!) die Trennung ist auch emotional vollzogen. Das bedeutet für mich vor allem, dass man sich seiner Verantwortung für das, was gut und was schlecht gelaufen ist, bewusst ist.
Wobei ich das auch wieder nicht sehr dogmatisch sehen würde, zumal man das ja selber oft gar nicht so genau weiß. Manchmal kommen halt in einer Beziehung Dinge hoch, die man nicht auf dem Schirm hatte. Und es gibt ja durchaus Partner, die bereit und stark genug sind (und die Liebe tief genug ist), um das gemeinsam zu bewältigen. Und manchmal verliebt man sich halt einfach, dann muss es ja auch gehen.
Kurzum, wer mittleren Alters darauf setzt, jemanden zu finden, der völlig "sauber" in eine Beziehung geht, wird vermutlich ewig suchen. Das ist auch nicht anders als bei den anderen Kriterien, die so "hart" ausgelegt werden. Chancentöter.

Ich sehe das genauso wie du! Es geht m.E. gar nicht um "sauber" auf Partnersuche zu gehen, sondern für mich als Frau darum, dass man sein Päckchen sich genau angeschaut hat, überlegt und gehandelt hat, was man in Ordnung bringen kann und was ggf. nicht in Ordnung gebracht werden kann, oder hat viel Zeit braucht, oder einen Anderen an der Seite, der genau dieses Päckchen als gar nicht so schlimm ansieht, wie man es selber tut.

Mein Anspruch war, mich für einen neuen Mann an meiner Seite attraktiv zu machen, indem ich mir meine Päckchen gut anschaue und das Negative soweit wie es geht, rauszunehmen. Das hat aber wohl dazu geführt, dass das Männer interessant fanden, deren Päckchen aus allen Nähten geplatzt sind und es quoll nix gutes raus. Die Männer, die ähnliche Päcken wie ich hatten, waren fest vergeben, oder haben sich Frauen mit nicht guten überquellenden Päckchen gesucht. Das Thema Gegensätze hatte ich hier ja schon mal erwähnt.

Das was ich selber bei Männern erlebt habe und was teilweise hier rüber kommt, ist genau das was Mangento73 gut findet und von einer Frau erwartet. Ist nicht meine Basis. Ich kenne Frauen, die so was genau mittragen, aber in der Beziehung nicht glücklich sind, mir das selber noch sagen, oft mit zu viel Essen und Konsum kompensieren, aber lieber das in Kauf nehmen, um nicht "alleine" zu sein, als einen anderen, für mich gesünderen Weg, zu gehen.
 
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Maron

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  • #84
Mentas Fragestil, wie man ihn kennt.
Zumindestens weiß ich, dass ich auch meine Päckchen mit mir rum trage und das ich nicht der allertollste Kerl auf Erden bin ... Das führt zu Toleranz bezüglich der Eigenarten und Päckchen des Partners in spe, wenn man sich damit noch wohl fühlt.

ich finde du beschreibst deine Gedanken zum Thema persönliches Schicksal sehr sympathisch :), in diesem Zusammenhang würde ich aber weder den Begriff Demut noch das Bild der Geschenkpackung verwenden.
Wobei....wenn das mit dem DHL Paket problemlos und auf Anhieb klappt, dann bin ich auch immer sehr erleichtert.
;)
 
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Ursina60

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  • #85
@WolkeVier Dieses Päckchen ist für mich überhaupt nicht negativ bewertet. Die Erfahrungen die jeder in seinem Päckchen hat, sind das, was den Menschen ausmacht. Es kommt nun aber darauf an, wie mit dem Inhalt des Päckchens umgegangen wird. Und da ist mir definitiv ein Mann lieber der reflektiert ist und schön Ordnung in seinem Päckchen hat. Kommt während der Beziehung mit ihm ein neues Problem hinzu, dann helfe ich selbstverständlich. Aber wenn immer wieder die alten Sachen im Päckchen (oder Rucksack) hoch kommen, möchte ich nicht sein Kummerkasten sein und mich schlimmstenfalls mit ins Jammertal ziehen lassen.
 
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  • #86
@WolkeVier Dieses Päckchen ist für mich überhaupt nicht negativ bewertet. Die Erfahrungen die jeder in seinem Päckchen hat, sind das, was den Menschen ausmacht. Es kommt nun aber darauf an, wie mit dem Inhalt des Päckchens umgegangen wird. Und da ist mir definitiv ein Mann lieber der reflektiert ist und schön Ordnung in seinem Päckchen hat. Kommt während der Beziehung mit ihm ein neues Problem hinzu, dann helfe ich selbstverständlich. Aber wenn immer wieder die alten Sachen im Päckchen (oder Rucksack) hoch kommen, möchte ich nicht sein Kummerkasten sein und mich schlimmstenfalls mit ins Jammertal ziehen lassen.
Das ist verständlich, und wenn du so jemanden findest, umso besser.
Wie darf ich mir das denn praktisch vorstellen? Klopfst du das schon vor dem Treffen oder bei dem / den Treffen ab? Oder schießt du ihn ab, wenn sich das später zeigt?
 
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Ursina60

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  • #87
Das ist verständlich, und wenn du so jemanden findest, umso besser.
Wie darf ich mir das denn praktisch vorstellen? Klopfst du das schon vor dem Treffen oder bei dem / den Treffen ab? Oder schießt du ihn ab, wenn sich das später zeigt?

Das ist tatsächlich nicht einfach. Abklopfen würde ich nicht, sondern sehr sehr gut hinhören und versuchen zwischen den Worten zu lesen. Abgeschossen habe ich denjenigen, bei welchem die Leichen einige Monate nach dem Kennenlernen aus dem Keller kamen. Aber, die waren, wie geschrieben (Verlustangst, Eifersucht, Choleriker, Depression) so schlimm, dass ich mich getrennt habe. Zumal er Jahre zuvor schon daran gearbeitet hatte und dachte, er habe alles bereinigt.
 
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Deleted member 21128

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  • #88
Abgeschossen habe ich denjenigen, bei welchem die Leichen einige Monate nach dem Kennenlernen aus dem Keller kamen. Aber, die waren, wie geschrieben (Verlustangst, Eifersucht, Choleriker, Depression) so schlimm, dass ich mich getrennt habe. Zumal er Jahre zuvor schon daran gearbeitet hatte und dachte, er habe alles bereinigt.
Es gibt einfach eine Grenze, man ist ja Partner und kein Therapeut. Das wär mir auch zu viel.
 
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Maron

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  • #89
Das ist tatsächlich nicht einfach. Abklopfen würde ich nicht, sondern sehr sehr gut hinhören und versuchen zwischen den Worten zu lesen. Abgeschossen habe ich denjenigen, bei welchem die Leichen einige Monate nach dem Kennenlernen aus dem Keller kamen. Aber, die waren, wie geschrieben (Verlustangst, Eifersucht, Choleriker, Depression) so schlimm, dass ich mich getrennt habe. Zumal er Jahre zuvor schon daran gearbeitet hatte und dachte, er habe alles bereinigt.

das fällt unter die Rubrik....man kann ein sinkendes Schiff auch wieder verlassen .
 
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apfelstrudel

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  • #90
Hallo liebe Community,

ich habe vor ein paar Wochen einen Mann kennen gelernt mit dem ich bisher eine echt tolle Zeit hatte.

Wir haben uns für die Anfangsphase sehr viel gesehen und viel Zeit mit einander verbracht.
Ich hab seine Freunde kennen gelernt, er meine und er war sogar bei meiner Familie dabei.

Die letzten Wochen hatte ich aber fas Gefühl er distanziert sich und gestern habe ich dann mit ihm gesprochen:

Er meinte er genießt die gemeinsame Zeit und findet es super wenn wir zusammen sind aber dass er dich grade nicht klar ist, wo das hingeht.

Es ging ja alles sehr schnell und er sei gerade mit der Situation völlig überfordert.
Seine ex Freundin hat ihn eine Weile betrogen und damit kam er überhaupt nicht klar und konnte sich seither auch nicht mehr auf eine Beziehung so schnell einlassen weil er einfach Zeit braucht um sich zu öffnen.
Ich würde ihm diese Zeit gerne geben aber weiß nicht so wirklich wie ich mich verhalten/was ich denken soll.

Icj bin jetzt über die Feiertage und auch danach BEI Familie und Freunden und wir würden uns sowieso erst im Januar wieder sehen, was er auch gesagt hat, dass er mich nochmal sehen möchte damit wir all das mit einem gewissen Abstand nochmal klären können.

Er hat mich zum Abschied gestern lange in den Arm genommen und mich kurz geküsst und gemeint, wir bekommen das schon hin. Aber wie soll ich mich jetzt verhalten oder denkt ihr es hat gar keinen Sinn wobei er auch geweint hat und sicjtilcih durcheinander war..

Liebe Grüße

Gib ihm einen Arschtritt, der isses nicht wert.