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  • #121
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Gentleman:
Sers

Ich möchte mich einmal ganz untypisch auf den ausgangspost beziehen.
(Online)-Partnerböresen haben Vorteile und Nachteile. Der Vorteil ist, man findet direkt "Gleichgesinnte", der Nachteil ist, man outet sich als "Single auf der Suche".
Als Mann einen Mann verteufelen ist nicht leicht. Wer ist schon ohne Sünde? Aber sein Verhalten geht in keinster Weise. Ich erwarte wenigstens so viel Anstand zu haben, eine Trennung oder Beendigung für beide Seiten würdevoll durchzuführen. Und der Zusatz "ich wusste ja nicht, wie dick..." - Frechheit. Wen man sich trifft, sieht man, was sich bietet. Entweder man mag es, oder nicht. Aber das stellt man nicht erst nach dem Sex fest.
Es wäre leicht zu sagen, sei froh, dass er weg ist, aber das bist du nicht und darum geht es nicht. Von ungefähr 15 Millionen Männern im Alter zwischen 40 und 50 hat Dir einer weh getan. Leider sind wir davor in keinster Weise geschützt. Was weh tut, ist, dass man sich öffnet, sich angreifbar machen lässt. Und dann so böse angegriffen wird. Das verletzt ganz tief. Das zerstört das Vertrauen in andere. Aber lass nicht nach. Liebe und Vertrauen gehören zusammen. Wir trauen uns und werden verletzt. Aber es liegt an uns, immer wieder aufzustehen.


Liebe ist Versuch und Irrtum

G
Hab vielen Dank für Dein Verständnis.
 
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  • #122
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Heike:
Kommt wohl auf Situation und Sprecher an. So wie ich es hier lese, hört es sich ziemlich bitter und weniger leicht und spielerisch an. Also da muß das Rachebedürfnis sehr stark ausgeprägt sein, damit die Selbstbehauptung die Tanzfreude nicht verkrampft, sondern gerade erst ermöglicht.
Kommt bei mir nicht so rüber. Hört sich für mich eher nach Genervtsein und Kälte an. Und um diesem Gefühl und dem Menschen, der den Kontakt zu diesem (eigenen, innewohnenden Gefühl) hergestellt hat, entfliehen zu können, kann frau sich ja warmtanzen ...

Zitat von Heike:
Als Gegenüber würde ich vermutlich denken: "oje, so hab ichs doch gar nicht gemeint. Da hab ich sie wohl ziemlich tief an einem empfindlichen Punkt getroffen und gekränkt, daß sie so reagieren muß."
Von dem Gegenüber wissen wir ja herzlich wenig. Eben nur, dass sie keinen Bock auf ihn hat, weil sie glaubt, ihm überlegen zu sein.

Wäre ich das Gegenüber, würde ich denken, sie hat keinen Bock auf mich. Vielleicht würde ich mir überlegen, ob ich mich demnächst etwas charmanter anpirsche. Oder auch nicht.

Zitat von Heike:
Aber es kommt ja nicht auf die Meinung des Gegenübers an, sondern nur auf die eigene.
Bevor man sich der Meinung des "Gegenübers" annimmt bzw. sich diese sogar zu Herzen nimmt, muss man beschlossen haben, dass es sich auch um ein "Gegenüber" handelt.

Zitat von Heike:
Die Gedanken sind frei, kommen notfalls auch ohne Blick auf die Realität aus. Auch wenn man von dem so abhängig ist, daß man sich Nichtgekränktsein nur vormachen kann, indem man dem anderen noch eins mitgibt.
Sie wollte dieses widerliche Gefühl loswerden, von dem sie glaubte, er sei hierfür die Ursache.

Zitat von Heike:
Wer stark in dem Spiel namens "Weniger gekränkt als der andere sein" drinnen hängt, hat mindestens zwei Möglichkeiten:
1. den anderen stärker kränken als man sich selbst gekränkt fühlt.
2. sich vormachen, man sei nicht gekränkt.
Vielleicht gibts auch noch andere Spielstrategien. Was sind eure Erfahrungen?
Du zeigst doch recht anschaulich an vielen Stellen auf, wie Menschen sich gegenseitig abwerten. Da gibt es fast unbegrenzte Möglichkeiten.
Und wenn eine Person etwas haben will, was eine andere Person nicht geben will oder nicht geben kann, dann gibt es auch immer wieder Spezialisten, die mit der "Schuldfrage" kommen.
 
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  • #123
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

@Raphaela: ja, auch das eine nachvollziehbare Möglichkeit.

Zitat von Raphaela:
Bevor man sich der Meinung des "Gegenübers" annimmt bzw. sich diese sogar zu Herzen nimmt, muss man beschlossen haben, dass es sich auch um ein "Gegenüber" handelt.
Ich glaube, daß die meisten Menschen so etwas wie einen Instinkt haben, jemand, der vor ihnen auftaucht, als ein Gegenüber wahrzunehmen, sodaß dann eher eigens ein Beschluß nötig wäre, ihn nicht als Gegenüber zu sehen. Aber das muß nicht für alle Menschen gelten. Und man kann sich diesen Instinkt vielleicht auch abtrainiert haben.
Der Dissenz wäre vielleicht darüber, wie tief die Schicht liegt, da doch zuerst ein Getroffensein erlebt wird, um auf welchen anderen Schichten dann nicht in Erscheinung zu treten.
 
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  • #124
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Heike:
Ich glaube, daß die meisten Menschen so etwas wie einen Instinkt haben, jemand, der vor ihnen auftaucht, als ein Gegenüber wahrzunehmen, sodaß dann eher eigens ein Beschluß nötig wäre, ihn nicht als Gegenüber zu sehen. Aber das muß nicht für alle Menschen gelten. Und man kann sich diesen Instinkt vielleicht auch abtrainiert haben.
Da hast Du etwas doch recht Kompliziertes sehr anschaulich gemacht.

Zitat von Heike:
Der Dissenz wäre vielleicht darüber, wie tief die Schicht liegt, da doch zuerst ein Getroffensein erlebt wird, um auf welchen anderen Schichten dann nicht in Erscheinung zu treten.
Ja, da läuft aber halt auch ganz viel unbewusst und unterbewusst ab. In den seltensten Fällen sind Menschen "ganz" präsent, meist laufen irgendwelche inneren Prozesse (bewusst, unterbewusst, unbewusst) ab. Und wenn die zur Verfügung stehende Energie zum Großteil in solche Prozesse eingebunden ist, kann eine momentane Situation halt auch nicht mehr unvoreingenommen eingeschätzt werden.

Deshalb haben "wir" im Laufe der Zeit gelernt, bestimmte Eigenschaften abzulehnen und andere wiederum zu bevorzugen; wir wollen ja, dass uns ein/e Partner/in "stärkt".
 
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  • #125
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Schreiberin:
OT !!

Hallo Schreiberin !

Jetzt hat mich das System deinen "Warum wir hier schreiben"-Thread nicht finden lassen - also antworte ich hier. :-DD

Erst mal danke für deine Antwort! Ich lese hier ab und zu. Bin gerade anderweitig sehr beschäftigt ;-) und weiß oft zu dem, was ich lese nix zu sagen. Da denk` ich mir, lass ich´s halt. Aber keine Angst, wenn mir wieder was einfällt, schreib ich wieder mit... - und gerade ist mir Einiges eingefallen... ;-))

Ganz liebe Grüße an Dich
Carlo
 
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  • #126
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Raphaela:
... Ja, da läuft aber halt auch ganz viel unbewusst und unterbewusst ab. In den seltensten Fällen sind Menschen "ganz" präsent, meist laufen irgendwelche inneren Prozesse (bewusst, unterbewusst, unbewusst) ab. Und wenn die zur Verfügung stehende Energie zum Großteil in solche Prozesse eingebunden ist, kann eine momentane Situation halt auch nicht mehr unvoreingenommen eingeschätzt werden.

Deshalb haben "wir" im Laufe der Zeit gelernt, bestimmte Eigenschaften abzulehnen und andere wiederum zu bevorzugen; wir wollen ja, dass uns ein/e Partner/in "stärkt".
Hallo Raphaela,

vielen Dank für deine interessanten Beiträge!

Ich habe im obigen Zitat Absatz 1 und 2 jeweils für sich verstanden. Was ich aber gerade nicht blicke - und was mich sehr interessiert - ist das verbindende "deshalb". Das krieg ich gerade nicht gereiht.

Mein Verständnis:
Absatz 1: Genau! Wir kategorisieren, pauschalieren, simplifizieren ständig, damit wir die Informationsflut der Alltagskommunikation überhaupt bewältigen können. Die Muster, die wir uns dazu im Laufe unseres Lebens angeeignet haben, sind eine Mischung aus best practise-Erfahrung, Angst, Lust, und-was-weiß-ich-noch.... Ich komme auch noch mit, dass diese "Reflexe" dazu führen, dass wir z.B. intuitiv bestimmte Menschen bevorzugen ("auf den ersten Blick"), die gar nicht unbedingt am besten zu uns passen, oder andere Wege gehen, die uns nicht an unser rational definiertes Ziel bringen. - Davon lesen wir hier im Forum gerade in allen Facetten.

Absatz 2: Hier kann ich dann das "wollen" höchstens im Sinne absichtsvollen aber leider nicht unbedingt produktiven Suchens verstehen? Oder du hast einfach vor und nach dem Absatz Ironie on und off vergessen????

LG
Carlo
 
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  • #127
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Raphaela:
Deshalb haben "wir" im Laufe der Zeit gelernt, bestimmte Eigenschaften abzulehnen und andere wiederum zu bevorzugen; wir wollen ja, dass uns ein/e Partner/in "stärkt".
Ja, da sind wir nahezu unwiderstehliche Selbsbehauptungsmaschinen, die sowohl das Abweisen als auch den Partner auffuttern können, um stärker zu werden. Für einen Korrekturmechanismus könnte sorgen, daß das, was sich da so behauptet, selbst in sich unstimmig und widerstrebend ist.
 
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  • #128
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von carlo:
Absatz 2: Hier kann ich dann das "wollen" höchstens im Sinne absichtsvollen aber leider nicht unbedingt produktiven Suchens verstehen? Oder du hast einfach vor und nach dem Absatz Ironie on und off vergessen????
Hallo Carlo,

das habe ich gar nicht ironisch gemeint, eher ganz pragmatisch, auch das "deshalb". "Stärkt" habe ich in Gänsefüßchen gesetzt, weil es uns auch ganz mächtig schwächen kann, wenn wir unsere eigene Entwicklung vernachlässigen, während wir uns auf der vermeintlichen "Stärke" eines Partners "ausruhen".

Jede/r von uns ist ein Unikat und wie wir etwas erleben, bewerten und abspeichern, ist von einer unübersichtlichen Zahl von Faktoren abhängig. Was wir wollen (oder zu wollen glauben) oder was wir brauchen (oder zu brauchen glauben), machen wir "irgendwie" mit uns allein ab, auch wenn uns Freunde und/oder unsere Familie dabei unterstützen. Eine aufrichtige Selbstbetrachtung hilft im "Normalfall" dabei, "richtige" Entscheidungen zu treffen.

Ich kenne es aber von mir, dass ich so manches Mal gar keinen Bock darauf habe, mich ganz ehrlich zu hinterfragen. Das ist halt nicht immer so bequem. Und - schwuppdiwupp - hat natürlich irgendein "Idiot" Schuld daran, dass mir etwas missglückt ist.
Und auch dieses "Missglücken" ist wiederum betrachtungs- und bewertungsabhängig. Wenn ich weder einen Schuldigen brauche noch mir selbst Vorwürfe mache, kann ich mir erst anschauen, was wirklich passiert ist. Das jetzt ganz allgemein.

Wir wollen glücklich sein. Wir wollen uns stark fühlen. Wir wollen nicht verletzt werden. Deshalb suchen wir uns jemanden aus bzw. entscheiden uns gegen jemanden, der/die diese Ziele nicht gefährdet bzw. der/die diese Ziele zu gefährden scheint.

Du schreibst von "absichtsvollem aber leider nicht unbedingt produktivem Suchen". Ich habe aufgehört zu suchen. Nicht aus Frust, es passte einfach nicht zu mir. Ich mag mich weder anpreisen, noch abchecken lassen. Wenn ein Kandidat da wäre, würde ich ihn erkennen. Momentan ist da aber keiner. Was sich natürlich schnell oder auch gar nicht schnell ändern kann.

Zitat von Heike:
Ja, da sind wir nahezu unwiderstehliche Selbsbehauptungsmaschinen, die sowohl das Abweisen als auch den Partner auffuttern können, um stärker zu werden. Für einen Korrekturmechanismus könnte sorgen, daß das, was sich da so behauptet, selbst in sich unstimmig und widerstrebend ist.
Den Korrekturmechanismus kann man auch aktivieren, indem man ein Weilchen allein lebt.

LG
 
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  • #129
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Wenn man sich mehr Zeit lassen würde mit dem Kennenlernen, also eine emotionale Bindung zulässt (natürlich nur wenn es passt!!!), dann sollte das Äußerliche nicht mehr eine so große Rolle spielen… Wenn man jemanden wirklich mag, und ihm vertraut und ihn schätzt, dann ist die Optik nicht mehr das Wichtigste.
Ich würde es einfach langsamer angehen, um zu sehen ob es passt und ob der andere eienn auch wirklich mag

nimm bitte nur ab wenn DU dich unwohl fühlst, und nur für dich. Da draußen gibt es bestimmt jemanden, der dich mag wie du bist weil du so bist!

Wäre ja blöd wenn du irgendwann die 36 hast, und sich die Kerle dann nur deswegen mit dir abgeben...
 
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  • #130
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

die anzeichen sind doch vorher schon da, ob man den anderen anziehend findet oder nicht..wenn man zweifel hat, dann einfach nicht gleich drauf los… dann passiert sowas auch nicht
 
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  • #131
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von cinimini:
die anzeichen sind doch vorher schon da, ob man den anderen anziehend findet oder nicht..wenn man zweifel hat, dann einfach nicht gleich drauf los… dann passiert sowas auch nicht
Wenn das so stimmen würde, hätte es nicht passieren dürfen. Ich war mir meiner Gefühle so sicher dass ich bis heute noch nicht damit durch bin.
 
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  • #132
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von MillionenLichter:
Wenn das so stimmen würde, hätte es nicht passieren dürfen. Ich war mir meiner Gefühle so sicher dass ich bis heute noch nicht damit durch bin.
Ja eben, du warst dir deiner Gefühle so sicher. Was war mit seinen? Offenbar ja leider nicht allzu viel und meist, ich meine sogar immer, gibt es da schon entsprechende Signale. Vielleicht wolltest du sie nicht sehen und spüren und hast dafür dann ja auch eine wirklich böse "Quittung" erhalten.
 
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  • #133
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Ich weiß nicht, ob man die Gefühle des Anderen wirklich immer sicher erkennen kann. Ich bin da auch schon des Öfteren danebengetappt. Außerdem sind die Gefühle zu Anfang auch oft nicht sehr konstant. Mal findet man jemand anziehend, beim nächsten Mal hat man aus irgendwelchen Gründen größte Zweifel, irgendwann denkt man vielleicht wieder "hat ja doch ganz gut gepasst" und sucht wieder den Kontakt. Manchmal ist das zu Anfang ja auch ein ziemliches Hin- und Her.
Und eine Rolle spielt sicher auch, dass Liebe manchmal blind macht und man dann auf einer rosa Wolke schwebt und die Realität nicht mehr so deutlich wahrnimmt.
 
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  • #134
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Ich habe eigentlich immer auch auf mein Bauchgefuehl hören können. Aber in diesem Fall kamen wirklich keine Warnsignle bei mir an. Ja, ich war total verliebt. Aber nicht blind.
Deshalb war der Schock als die Nachricht über Parship mich total geschockt hat. Das ist sehr schmerzlich. Das hätte für mich etwas ganz großes werden können.
L. G.
MillionenLichter
 
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  • #135
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Hallo MillionenLichter,

Dein Eintrag hat mich sehr berührt. Ich würde den Kontakt mit diesem Mann sofort abbrechen. Wenn man sich bereits mehrmals getroffen und gesehen hat, weiss man ziemlich genau ob das äussere Erscheinungsbild einer Frau dem entspricht was man(n) sich wünscht.
Dieser Typ passt nicht zu Dir! Offensichtlich hat er ein grösseres Problem - nicht Du.
Ich finde es toll wenn jemand an seinem Outfit arbeitet und sich körperlich fit hält. Alles hat jedoch seine Grenzen. Wir sind nicht mehr 20!
Wenn ich mir nicht sicher bin ob eine Frau meinen Wünschen oder Vorstellungen entspricht, dann gehe ich nicht ins Bett mit ihr. Es gibt auch noch den Weg der Diplomatie - ganz ohne Ratschläge und auf eine Art die nicht verletzt. Offensichtlich ist diesem Kerl das Wort "Empathie" völlig fremd.
Ich wünsche Dir auf deinem weiteren Weg viel Freude, Glück und schöne Gefühle.
 
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  • #136
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von MillionenLichter:
Ich habe eigentlich immer auch auf mein Bauchgefuehl hören können. Aber in diesem Fall kamen wirklich keine Warnsignle bei mir an. Ja, ich war total verliebt. Aber nicht blind.
Deshalb war der Schock als die Nachricht über Parship mich total geschockt hat. Das ist sehr schmerzlich. Das hätte für mich etwas ganz großes werden können.
L. G.
MillionenLichter
Ja hätte werden können.... Ich wünsche dir, dass es beim nächsten Mal was wird!.

Findest du ihn immer noch toll, obwohl er den, wie ich finde schon sadistischen, Spruch gemacht hat, du könntest dich (für einen Ons) melden ,wenn du abgenommen hast?
 
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  • #137
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von maxine195:
Ja hätte werden können.... Ich wünsche dir, dass es beim nächsten Mal was wird!.

Findest du ihn immer noch toll, obwohl er den, wie ich finde schon sadistischen, Spruch gemacht hat, du könntest dich (für einen Ons) melden ,wenn du abgenommen hast?
Ich bin einfach zu großzügig. Ich kann Menschen so sein lassen wie sie sind. Meistens suche ich "Fehler" ehr bei mir, z B. fehlendes Bauchgefühl. Aber ich habe nicht die Absicht mich zu irgend einem Zeitpunkt bei ihm zu melden. Alles was ich im Moment tue, mache ich für mich. Für Deine guten Wünsche bedanke ich mich.
 
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  • #138
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

@MillionenLichter:

Ich wünsche Dir, dass Dein seelischer Schmerz rasch nachlässt!

Außerdem wünsche ich Dir, dass Du einen tollen Mann kennenlernst, der Dich so liebt wie Du bist!

Gruß
Connaissance
 
G

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  • #139
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  • #140
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Mila60:
Ich weiß nicht, ob man die Gefühle des Anderen wirklich immer sicher erkennen kann.
Ich würde diese Zweifel durchaus auch auf die Sicherheit meiner eigenen Gefühle ausweiten. Im Rahmen meiner sexuellen Erfahrungen mit (insgesamt nicht sehr vielen) Männern habe ich z.B. die Feststellung gemacht, dass sich Menschen beim Sex 'verändern' können (oder einen vorher nicht sichtbaren Teil ihrer Persönlichkeit zeigen). Ich meine nicht, dass sich da immer präzise voraussagen lässt, ob es für beide 'passt'.
 
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  • #141
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Elli:
Hi carlo :)

Ich denke, die Motivation, die du beschreibst, ist allenfalls die zweit"beste"... wie wäre es mit : Ich lerne etwas, eigne mir etwas an - um Erfahrungen machen zu können, die mir sonst unzugänglich blieben?!
Durch eine solche Haltung läßt sich weitaus mehr Energie in die gewünschte Richtung mobilisieren - mit sehr viel mehr Spaß und Freude :)
Liebe Elli !

Long time no see...

Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Time flies...

Ich verstehe absolut, was du meinst. Und es zeigt mir, dass ich nicht präzise war.

Die Diskussion steht aber jetzt an einer anderen Stelle...

Liebe Grüße von Carlo
 
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  • #142
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Liebe Raphaela,

auch dich bitte ich um Entschuldigung für meine späte Antwort !

Zitat von Raphaela:
das habe ich gar nicht ironisch gemeint, eher ganz pragmatisch, auch das "deshalb". "Stärkt" habe ich in Gänsefüßchen gesetzt, weil es uns auch ganz mächtig schwächen kann, wenn wir unsere eigene Entwicklung vernachlässigen, während wir uns auf der vermeintlichen "Stärke" eines Partners "ausruhen". ...
Interessant ! Das macht mir bewusst, dass ich wohl nicht so sehr dazu neige, mich "auf der Stärke des Partners auszuruhen". Es ist etwas, was mir wirklich fremd ist, daher meine Vermutung nach Ironie...

Zitat von Raphaela:
... Jede/r von uns ist ein Unikat und wie wir etwas erleben, bewerten und abspeichern, ist von einer unübersichtlichen Zahl von Faktoren abhängig. Was wir wollen (oder zu wollen glauben) oder was wir brauchen (oder zu brauchen glauben), machen wir "irgendwie" mit uns allein ab, auch wenn uns Freunde und/oder unsere Familie dabei unterstützen. Eine aufrichtige Selbstbetrachtung hilft im "Normalfall" dabei, "richtige" Entscheidungen zu treffen....
Absolut d´accord!!


Zitat von Raphaela:
... Ich kenne es aber von mir, dass ich so manches Mal gar keinen Bock darauf habe, mich ganz ehrlich zu hinterfragen. Das ist halt nicht immer so bequem. Und - schwuppdiwupp - hat natürlich irgendein "Idiot" Schuld daran, dass mir etwas missglückt ist.
Und auch dieses "Missglücken" ist wiederum betrachtungs- und bewertungsabhängig. Wenn ich weder einen Schuldigen brauche noch mir selbst Vorwürfe mache, kann ich mir erst anschauen, was wirklich passiert ist. Das jetzt ganz allgemein. ...
Wie wahr... - wobei ich eher zu denen gehöre, die sich selbst geisseln und darin jetzt gerade den Vorteil zu erkennen glaube, dass ich dann wenigstens einen Änderungsimpuls habe...

Zitat von Raphaela:
... Wir wollen glücklich sein. Wir wollen uns stark fühlen. Wir wollen nicht verletzt werden. Deshalb suchen wir uns jemanden aus bzw. entscheiden uns gegen jemanden, der/die diese Ziele nicht gefährdet bzw. der/die diese Ziele zu gefährden scheint....
... und sind dabei halt nur bedingt einsichtsfähig. Die Sache ist einfach komplex. Und beim Trial and Error sind wir halt behindert durch all die "Beliefs", die wir in unserem Leben so ansammeln - zum Teil auch gerne hier.... man fragt sich, ob die Lebenszeit ausreichen wird ...

Zitat von Raphaela:
... Du schreibst von "absichtsvollem aber leider nicht unbedingt produktivem Suchen". Ich habe aufgehört zu suchen. Nicht aus Frust, es passte einfach nicht zu mir. Ich mag mich weder anpreisen, noch abchecken lassen. Wenn ein Kandidat da wäre, würde ich ihn erkennen. Momentan ist da aber keiner. Was sich natürlich schnell oder auch gar nicht schnell ändern kann.....
Damit meinte ich eben genau, dass wir diese Must-haves und NoGo-listen irgendwo (unbewusst??) in unserem Kopf haben, die aber nicht unbedingt helfen. Ich selbst habe mich mehrfach in Männer verliebt, die einfach keine Eignung für eine Dauerbeziehung, wie ich sie mir wünsche mitbringen. Ob sich das "Suchen" abstellen lässt, da habe ich meine Zweifel, aber ich spreche da nur für mich... und ich scheine ja gefunden zu haben ... im Übrigen sehr zufällig, also da, wo ich es nicht wirklich vermutete...

Viele Grüße an dich
Carlo
 
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  • #143
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Verärgert:
Ich würde diese Zweifel durchaus auch auf die Sicherheit meiner eigenen Gefühle ausweiten. Im Rahmen meiner sexuellen Erfahrungen mit (insgesamt nicht sehr vielen) Männern habe ich z.B. die Feststellung gemacht, dass sich Menschen beim Sex 'verändern' können (oder einen vorher nicht sichtbaren Teil ihrer Persönlichkeit zeigen). Ich meine nicht, dass sich da immer präzise voraussagen lässt, ob es für beide 'passt'.
Auch ich habe das schon erlebt, dass mir beim Sex Eigenschaften des Anderen besonders bewusst geworden sind, z. B, sich auf Nähe einlassen zu können, Einfühlsamkeit, Leistungsdenken, trotzdem war es meistens nicht die ganz große Überraschung und kaum so, dass es für mich die Beziehung in Frage gestellt hätte, Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es manchmal wirklich so sein kann.
Schwierig fände ich es auch, wenn die sexuellen Bedürfnisse und Vorlieben überhaupt nicht übereinstimmen.
 
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  • #144
AW: Enttäuschung - Vertrauen in mich

Zitat von Connaissance:
@MillionenLichter:

Ich wünsche Dir, dass Dein seelischer Schmerz rasch nachlässt!

Außerdem wünsche ich Dir, dass Du einen tollen Mann kennenlernst, der Dich so liebt wie Du bist!

Gruß
Connaissance
Danke, das ist ein sehr lieber Wunsch den ich sofern für Dich noch nicht erfüllt, gerne auch Dir zurück gebe.
L. G.
MillionenLichter