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  • #31
Zitat von Zaphira:
Die Frage, ob ich mir das zutrauen würde, müsste ich mir auch erst noch stellen...
Vernünftiger wäre es sicher, am Steuer meines Flitzers zu bleiben, und wohl auch bequemer :)

Hör mir auf mit Harley. Meine Nachbarn haben je eine..hört sich wahnsinnig 'leise' an, wenn die Sonntags morgens neben meinem Schlafzimmerfenster zur Tour aufbrechen, oder alle 30 min wieder vorfahren und das Knatterdingens anlassen. Da würd ich am liebsten raus rennen und die Dezibel Lärmbelästigung messen. War mal auf einer Hochzeit, das Brautpaar war in einem Harley Club, und die haben Spalier gestanden mit knatternden Gedönsdingern als das Paar aus der Kirche kam. War imposant, aber...ich fast Hörsturz.
 

fafner

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  • #32
Zitat von Zaphira:
Wir hatten aus beruflichen Gründen über 15 Jahre eine Fernbeziehung, sahen uns, bedingt durch die Entfernung von 270 km nur jedes zweite WE. Diese gemeinsame Zeit gehörte nur uns, wir haben sie 'zelebriert'. Das vorzeitige Ausscheiden meines Partners aus dem Berufsleben brachte die grosse Veränderung - gemeinsamer Wohnort, Heirat und am Ende das Aus.
Das muss nicht an der plötzlichen Nähe gelegen haben... Manchmal sind es auch einfach so grundsätzliche Veränderungen...

Aber es stimmt schon auch etwas - meine Partnerin und ich wohnen so 20 Km auseinander und wir haben sicher 2 - 3 "freie" Tage die Woche, wo also jeder bei sich in der Wohnung ist. Das ist zwar hier ein teurer Luxus, aber irgendwie find ich's auch net so schlecht.
 

ENIT

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  • #33
Zitat von Zaphira:
Wir hatten aus beruflichen Gründen über 15 Jahre eine Fernbeziehung, sahen uns, bedingt durch die Entfernung von 270 km nur jedes zweite WE. Diese gemeinsame Zeit gehörte nur uns, wir haben sie 'zelebriert'. Das vorzeitige Ausscheiden meines Partners aus dem Berufsleben brachte die grosse Veränderung - gemeinsamer Wohnort, Heirat und am Ende das Aus.

Das hört man oft. Ich denke, es liegt aber eher am Ausscheiden des Partners aus dem Berufsleben. Irgendwie kommt die Person dann damit nicht klar. Sie fühlt sich sicherlich nutzlos ...
 

ENIT

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  • #34
Zitat von fafner:
Das muss nicht an der plötzlichen Nähe gelegen haben... Manchmal sind es auch einfach so grundsätzliche Veränderungen...
Aber es stimmt schon auch etwas - meine Partnerin und ich wohnen so 20 Km auseinander und wir haben sicher 2 - 3 "freie" Tage die Woche, wo also jeder bei sich in der Wohnung ist. Das ist zwar hier ein teurer Luxus, aber irgendwie find ich's auch net so schlecht.

Schön würde ich das auch so finden. Aber irgendwann möchte man sicherlich doch zusammenziehen. Wenn ich so überlege, so richtig kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, mit jemandem zusammenzuleben. Obwohl ich das sehr gerne gewollt hätte. Trotz meiner langj. Ehe war ich immer für alles alleine verantwortlich, und von daher k. A., irgendwie stelle ich mir das schon komisch vor. Aber es wird ja bei mir nicht eintreffen, da ich nicht mehr suche. Habe irgendwie keine Lust mehr, bin zwar nicht gefrustet aber irgendwie leer. Kannst du dir das vorstellen, mit ihr zusammenzuziehen, trotz deiner Eigenständigkeit?
 

fafner

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  • #35
Zitat von ENIT:
Kannst du dir das vorstellen, mit ihr zusammenzuziehen, trotz deiner Eigenständigkeit?
Vorstellen schon. Aber bis dahin wird wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Und wir würden natürlich unsere bisherigen Nester für ein neues aufgeben, damit nicht einer beim andern einzieht. Ok, bei ihr wär's sowieso zu klein für zwei auf Dauer.
 

ENIT

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  • #36
Zitat von fafner:
Vorstellen schon. Aber bis dahin wird wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Und wir würden natürlich unsere bisherigen Nester für ein neues aufgeben, damit nicht einer beim andern einzieht. Ok, bei ihr wär's sowieso zu klein für zwei auf Dauer.

Moin, Moin,
schön, das zu lesen. Viel Glück euch beiden. Ein sonniges WE. ;)
 
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  • #37
Nun muss, jetzt muss ich auch meinen Senf dazu schreiben, von wegen, "wo ein Wille ist, ist auch ein Weg":

Freitag 16:00 Uhr Feierabend.
16:30 der Zug geht
22:30 Ankunft
23:15 endlich zu Hause
WAS GEHT JETZT NOCH?
Samstag 08:00 aufstehen, juhuu, Schatz, Kinder, Familie
bis 13/14:00 Uhr Einkaufen
dann Mittagessen
Hach, wie schön, die Gartenarbeit wartet !! Toll!
Gartenarbeit-Ende 17/18:00 Uhr
dann im Sommer: Freunde kommen; Grillen auf der Terrasse (im Winter ???)
dann irgendwo 22:00/01:00 Uhr in die Koje, kuscheln und Co
Sonntag: 09:00 Uhr aufstehen, gemütlich zusammen frühstücken, einfach herrlich
11:00 Uhr, hach liebe Kinder, meine Liebste, der Zug geht um 13:00 Uhr-
noch eben spazieren gehen??
Gegen späten Abend: Zu Hause2. Alleine. Die ganze Woche. Zwischenzeitlich telefonieren, skypen.

Das geht natürlich nur so "ruhig", wenn alles gut ist. Wenig zu bereden war/ist und es
niemals einen Streit gibt... Theorie. Wunderschöne rosarote Brille.

Das ist eine Leben von Beiden nur fürs Wochenende. Das ist Stress pur. Alles verdichtet sich auf ein paar Stunden am Wochenende. Ein Beziehungskiller!!

Wenn ich jetzt hier von Theoretikern lese "wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" könnte ich fast wütend werden, so' n Quatsch.
11 Jahre, jedes WE mind.1300km, 2 Wohnungen. 3 Autos verschlissen, sehr viel Geld. Sehr viel auf dem Asphalt und Schiene gelassen. Und: Gesundheit.
Wozu haben wir geheiratet- um Single zu sein? Kinder, Papa sein?
Schlimmer: Trennung, obwohl Mann+Frau sich sehr mag. Auch heute noch, nach 4 Jahren Trennung.
Der Schmerz ist vorbei, abgeheilt.

Doch: Nie wieder eine Fernbeziehung! Die laugt aus.

Meine Erfahrung als Mann, und meine Ansicht und mein Schmerz.
Andere mögen sich so wohl fühlen
oder jünger sein, sodass ein Wechsel an Wohn- oder Arbeitsort möglich ist- wir haben alles versucht und sind gescheitert. Mit aller Kraft und vollstem Einsatz.
Und mit allem möglichen Willen.

Und aus diesem Grund finde ich die Entfernungseinstellung von Parship sehr bes... cheiden, ja geradezu schädlich.
Noch nicht einmal die Entfernung der Luftlinie passt, geschweige denn die wahren Strassenkilometer.
Ein ganz großer Nachteil.

Ich möchte mit meiner Liebsten "komm auf ein Eis oder ich muss mit Dir reden oder ich brauch nen Kuss ...", also in max. einer Stunde Fahrzeit Dir in Deine Augen sehen wollen.
Alles andere: wirklich nie wieder.
Dafür bist Du mir zu wertvoll und ich mir auch.

Viele Grüße!

Und: in den Wind gesprochen.
 
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  • #38
Zitat von Gast:
Wahre Nähe bedeutet nicht Tag und Nacht aufeinander rumzusitzen, sondern zu wissen, dass der andere da ist.

Es gibt Autobahnen, Bundesstraßen und Züge. ICE!!. Wer will, findet für alles einen Weg. Wem der Weg zu weit ist, braucht gar nicht erst zu fahren. Wer sich zu viele Gedanken macht, sollte es bleiben lassen.


Toll!
Vor allen Dingen, wenn man die Schaffnerin bald besser kennt, als die eigene Frau.
 

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  • #39
Zitat von DaniKrien:
Ich hatte mal eine FB mit 400 km Entfernung. Er hat sich dann von mir getrennt, weil es keine Zukunft hat bei der Entfernung...sagte er. Nun haben wir mal wieder telefoniert. Seine neue Freundin kam erst aus seiner Nähe nun ist sie weggezogen(berufsbedingt). Die Entfernung soll mehr als das Doppelte betragen. Ob sie noch zusammen sind und ob das alles stimmt.
Was ich damit sagen will.

Man lernt eine Person nicht wirklich kennen. Telefone und Co. sind nur Krücken. Es ist schon schwer sich bei richtiger räumlicher Nähe kennen zu lernen. Doch bei großer Entfernung wird es doch mehr eine Fantasiebeziehung.

Das sehe ich sehr ähnlich. Eine Fantasiebeziehung- eine gute Beschreibung. Denn nur die Fantasie kann den PartenerIn kennen lernen.
 
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  • #40
... zu in den Wind gesprochen:
Zu der kaputten Beziehung kommen natürlich auch die Kinder, Ihre Familie, unser Freundeskreis, meine Heimat mit Wurzeln, unser gemeinsames Hobby, die Segelei auf der Adria-
heute ist alles sehr, sehr weit weg.
Es ist ein komplett neuer Lebensentwurf nötig und in Mache. Mit 60 kein Kinderspiel.
Und ich bin kein Alleinsein-ist-gut-Mensch.
Ich bleibe jetzt am Ort und suche hier. Vielleicht ist da ein Tanzabend sinnvoller, als hier Bildchen zu gucken und nette Anschreiben zu formulieren, auf die es keine Antwort gibt.

Aber da vermischt sich jetzt was.

Liebe Grüße!
 

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  • #41
Zitat von fafner:
Das muss nicht an der plötzlichen Nähe gelegen haben... Manchmal sind es auch einfach so grundsätzliche Veränderungen...

Aber es stimmt schon auch etwas - meine Partnerin und ich wohnen so 20 Km auseinander und wir haben sicher 2 - 3 "freie" Tage die Woche, wo also jeder bei sich in der Wohnung ist. Das ist zwar hier ein teurer Luxus, aber irgendwie find ich's auch net so schlecht.


20 Km? das ist hier unter Fernbeziehung nennenswert?
ich würde "Juhuuu" aschreien, das ist so etwas, wie ein 6er im Lotto.
Langsam kennen lernen, sich sehen, wenn beiden danach ist-
wenn nicht, kann doch jeder innerhalb kürzester Zeit da sein.

Zusammen leben können ausprobieren-
wieviel Nähe kann der PartnerIn ab, wieviel braucht man selbst ...
an Nähe und Distanz ...

... ein Traum ...

Das dabei jedem/er seinen/ihren eigenen Freundeskreis hat, mal ein Wochenende oder auch ne Woche Urlaub ohne den PartnerIn verleben darf und soll ist für mich klar.
Klar ist aber auch, dass ich den größten Teil des Jahresurlaubs mit meier Partnerin verbringen möchte.

@ zusammen Leben ...
Nein, man+Frau müssen nicht alles zusammen machen -müssen-
nur wenn man fast nichts zusammen macht, keine oder wenig Gemeinsamkeiten hat und jeder kostet seine/ihre Freiheit (was man auch immer darunter verstehen mag ...) voll aus-
dann frage ich mich, ist doch Singlesein für diese Gruppe ideal.
Warum ist man+Frau dann auf Partnersuche?
Ein Partner auf Abruf-
benötigt man den/die nicht, stellt man er/sie einfach in die Ecke-
oder kehrt sie gleich unterm Teppich,
bis sie/er gebraucht -verbraucht- wird.
Danke, nicht mein Ding-
aber jeder soll so glücklich werden, wie man oder Frau mag.

Viele Grüße!
 

Theresia

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  • #43
Hallo zusammen. Ich kann mir gut vorstellen auch einige Kilometer zu fahren. Ich bin sowieso gerne mal wo anders und schaue mir etwas Neues an. Und wenn es eine gut funktionierende Beziehung wird, ist es das für mich auch wert. Mein Wunsch wäre dann aber vermutlich auch, dass man irgendwann näher zusammen rückt. Von Anfang an würde ich zu einer Fernbeziehung auf keinen Fall Nein sagen.