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  • #1

Entfernungen - Fernbeziehung

Hallo zusammen,

eine Frage - vor allem an die Frauen: Wie weit seit Ihr bereit zu fahren um überhaupt jemanden kennenzulernen? Hatte gerade wieder eine Antwort bekommen "dass sie es sich noch überlegen muss". Die Entfernung liegt bei ca. 150 km. Das ist doch in der heutigen Zeit keine Entfernung, oder? Ich freue mich über Eure Meinungen.

Gruß
Bert
 
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  • #2
pauschal kann man das so nicht sagen, es ist ein riesenunterschied, ob man die 150 km quer durchs städnig verstopfte Rhein-Ruhrgebiet zurücklegen muß oder sie auf einer ruhigen strecke sind, wo man auch mal kräftig durchtreten kann.
wenn du sie so gut findest, warum soll sie denn dann fahren, wenn ihr das zu weit ist, biete ihr doch an, daß dir das nichts ausmacht und du genug zeit und drive hast, sie oft zu besuchen.
 
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  • #3
Zitat von Bert:
Die Entfernung liegt bei ca. 150 km. Das ist doch in der heutigen Zeit keine Entfernung, oder?

Für dich nicht, für sie schon. Berücksichtige, dass andere andere Wertemassstäbe haben.

150KM durch die Schweizer Berglandschaft oder das Ruhrgebiet sind nicht vergleichbar mit 150KM auf der A29 oder der A31; da können Stunden dazwischen liegen.
 
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  • #4
Für ein erstes Treffen ist es vielleicht nicht zu weit. Doch für ein richtiges Kennen lernen mit Alltag und so ist das schon schwieriger. Kommt auch darauf an, ob Kinder schon vorhanden sind.
 
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  • #5
Geht, bei mir/uns ist es die gleiche Entfernung. Wir sind 1,5 Jahre ziemlich intensiv zusammen und es ist nur mehr die Frage ob wir zuerst heiraten oder zuerst zusammen ziehen. Also, beides ist klar, es ist nur die Frage was sich zuerst ergibt.^^ Umständehalber fahre ich meist zu ihr, ich kann es mir beruflich besser einrichten, und es ist in Ordnung!

Ich wollte - hier bei mir im Ballungszentrum - keine Fernbeziehung. Es hat mich dann aber auch nicht abgeschreckt. Günstig ist es sicher nicht, einfach schauen was geht! Und wenn's passt, dann sind die 150km/1,5h Kinderpippi.
 
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  • #6
Eine Fernbeziehung über 150 km sehe ich als unproblematisch an, und dies trotz Kindern, Vollzeitjob etc. Wie Unbewusst so schön geschrieben hat, diese 1,5 Std. sind Kinderpippi. Musste ich jetzt einfach auch schreiben. ;) Wenn man jemanden kennenlernen möchte, tut man es. Eine FeBe hat aber nur dann Sinn, wenn es irgendwann ein Zusammenleben geben kann, und nicht von vornherein gesagt wird, jeder kann nie von seinem Wohnort weg. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
 
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  • #7
@Enit: Gehört für dich zu einer Beziehung immer ein "Zusammenleben"? Schon mal über die Vorteile eines Getrenntlebens nachgedacht?
 
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  • #8
Ich hatte aufgrund meiner Kinder, die hälftig bei mir leben und daher ständig zu ihrem Papa wechseln, keine andere Wahl als damals einen Partner in der Nähe zu suchen. Da waren auch schon 100 km grenzwertig. Denn ich suchte auch Väter, die das gleiche Thema mit ihren Kindern hatten...
 
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  • #9
Zitat von balle:
@Enit: Gehört für dich zu einer Beziehung immer ein "Zusammenleben"? Schon mal über die Vorteile eines Getrenntlebens nachgedacht?

Hm, gute Frage. Ja, habe ich schon aber irgendwie kann ich mir so ein Getrenntleben und doch Zusammensein nicht vorstellen. Bin auch nicht der Typ, der immer mit dem Partner zusammensein muss und alles gemeinsam mit ihm machen muss. Aber ich denke, für immer getrennt leben, ich weiß nicht, ist nicht so mein Ding glaube ich. Vielleicht bin ich auch zu alt (komme mir grad wie 90 vor ;) für so etwas.
 
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  • #10
Die meisten Frauen, die dieses Modell leben und davon schwärmen, sind gerade ältere Freundinnen von mir in langjährigen festen Beziehungen! Aber es ist auch eine finanzielle Frage...! Und wird von mir vielleicht auch gerade bevorzugt, um Patchwork-Schwierigkeiten zu vermeiden...
 
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  • #11
Wahre Nähe bedeutet nicht Tag und Nacht aufeinander rumzusitzen, sondern zu wissen, dass der andere da ist.

Es gibt Autobahnen, Bundesstraßen und Züge. ICE!!. Wer will, findet für alles einen Weg. Wem der Weg zu weit ist, braucht gar nicht erst zu fahren. Wer sich zu viele Gedanken macht, sollte es bleiben lassen.
 
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  • #13
Zitat von balle:
Die meisten Frauen, die dieses Modell leben und davon schwärmen, sind gerade ältere Freundinnen von mir in langjährigen festen Beziehungen! Aber es ist auch eine finanzielle Frage...! Und wird von mir vielleicht auch gerade bevorzugt, um Patchwork-Schwierigkeiten zu vermeiden...

Mit Patchwork habe ich nicht so die Schwierigkeiten. Bei mir ist es auch mit eine finanzielle Frage.
 
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  • #14
Zitat von fleurdelis:
Wahre Nähe bedeutet nicht Tag und Nacht aufeinander rumzusitzen, sondern zu wissen, dass der andere da ist.
Es gibt Autobahnen, Bundesstraßen und Züge. ICE!!. Wer will, findet für alles einen Weg. Wem der Weg zu weit ist, braucht gar nicht erst zu fahren. Wer sich zu viele Gedanken macht, sollte es bleiben lassen.

Jo, das stimmt. Es ist allerdings, wie balle es schon geschrieben hat, auch eine finanzielle Frage. Viele Männer scheuen auch eine FeBe, warum auch immer.
 
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  • #16
najo es kommt halt immer darauf an wie *Mobil* die Person ist. 150KM sind für mich nahezu unüberwindbar (an Wochenenden kein Problem mit dem Zug aber unter der woche mal eben nach feierabend was unternehmen? wäre schwer zumal beide ja am nächsten tag wieder arbeiten müssen).
 
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  • #17
Naja, aber eine Fernbeziehung ist nun mal eine Fernbeziehung. Und jetzt nur am Wochenende zum Partner zu fahren bedeutet doch im Prinzip, dass man in der Woche nur 2 von 5 Tagen in der Woche etwas vom Partner hat. Wenn man an Familie denkt, dann freut man sich doch nach einem harten Arbeitstag auf seine Frau und sein Kind, gemeinsam Essen, normales Familienleben usw. . Im Prinzip sind die 150 KM schon Pipifax, aber Hand aufs Herz fährst du die jeden Tag? Nein...

Eine Fernbeziehung ist doch meiner Meinung nach nur ein Kompromis wenn es berufstechnisch nicht anders geht. Gut wenn du die Frau liebst wirst du dich drauf einlassen, aber warum sollte man bei der Partnersuche nicht erst im näheren Umfeld suchen?

Das finanzielle kommt noch dazu, Zweitwohnung und Sprit...
 
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  • #18
Zitat von Suxxess:
Naja, aber eine Fernbeziehung ist nun mal eine Fernbeziehung. Und jetzt nur am Wochenende zum Partner zu fahren bedeutet doch im Prinzip, dass man in der Woche nur 2 von 5 Tagen in der Woche etwas vom Partner hat. Wenn man an Familie denkt, dann freut man sich doch nach einem harten Arbeitstag auf seine Frau und sein Kind, gemeinsam Essen, normales Familienleben usw. . Im Prinzip sind die 150 KM schon Pipifax, aber Hand aufs Herz fährst du die jeden Tag? Nein...
Eine Fernbeziehung ist doch meiner Meinung nach nur ein Kompromis wenn es berufstechnisch nicht anders geht. Gut wenn du die Frau liebst wirst du dich drauf einlassen, aber warum sollte man bei der Partnersuche nicht erst im näheren Umfeld suchen?
Das finanzielle kommt noch dazu, Zweitwohnung und Sprit...

M. E. n. ist das eine Mentalitätsfrage. Der eine kann und will es, und der ander eben halt nicht. Ich stand auch mal vor der Frage (6-7 Std. Autofahrt bei freier Fahrbahn). Ja, ich wäre diese FeBe eingegangen. Warum? Es hatte alles gepasst. Er hatte dann aber bei sich eine Frau kennengelernt, und hat sich für sie aus verschiedenen Gründen entschieden. Das konnte ich sehr gut nachvollziehen, und habe auch kein Problem damit. Klar sollte man im näheren Umfeld suchen aber meistens ist es ja so, dass im näheren Umfeld nix so richtig wirklich passt oder gespielt wird. Darauf hatte ich keine Lust mehr. Irgendwann ist dir das alles zu viel, und du überlegst, ob nicht doch eine FeBe auch das bringt, was man möchte. Nun überlege ich überhaupt nicht mehr, und warte auf das, was da kommt oder eben halt auch nicht. 1 1/2 Stunde sind kein Fahrweg, so finde ich. Manche fahren täglich 2 Std. zur Arbeit jeweils hin und zurück. Bis 2 Std. sind völlig oke. Was ist mit denen, die auf Montage arbeiten? Die sind ja manchmal auch, sogar für mehrere Monate nicht da. Also, na ja man muss halt alles genau abwägen. Wichtig ist nur, man sollte alles offen lassen, d. h. sich nicht sperren. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Ja, das Finanzielle darf man sicherlich nicht unterschätzen aber darüber kann man ja reden. Ich weiß, Kommunikation ist heutzutage nicht mehr gefragt ...
 
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  • #19
Zitat von ENIT:
M. E. n. ist das eine Mentalitätsfrage. Der eine kann und will es, und der ander eben halt nicht.
Da hast du zweifelsohne Recht, mein Punkt ist eher warum sollte Mann auf eine Fernbeziehung hinarbeiten beim Onlinedating?
Gut wenn es in der Nähe das passende Gegenstück nicht gibt und man Glück hatte etwas weiter weg seinen Partner fürs Leben gefunden zu haben, ja dann ist das doch super! Aber für mich wäre das immer ein Kompromiss den man bereit ist für die Liebe zu tun oder eben nicht zu tun.

Ich persönlich wenn ich mich für die Liebe entscheiden sollte, würde allerdings schauen ob es mittelfristig einen Weg gibt diesen Zustand zu ändern, z.B. indem man den Job wechselt. Gut bei LKW Fahrern usw. schlecht möglich, aber wenn sich eine Fernbeziehung vermeiden lassen würde ohne sich für eine andere Frau zu entscheiden, so würde ich diese Alternativen vorziehen.
 
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  • #20
Ich hatte mal eine FB mit 400 km Entfernung. Er hat sich dann von mir getrennt, weil es keine Zukunft hat bei der Entfernung...sagte er. Nun haben wir mal wieder telefoniert. Seine neue Freundin kam erst aus seiner Nähe nun ist sie weggezogen(berufsbedingt). Die Entfernung soll mehr als das Doppelte betragen. Ob sie noch zusammen sind und ob das alles stimmt.
Was ich damit sagen will.

Man lernt eine Person nicht wirklich kennen. Telefone und Co. sind nur Krücken. Es ist schon schwer sich bei richtiger räumlicher Nähe kennen zu lernen. Doch bei großer Entfernung wird es doch mehr eine Fantasiebeziehung.
 
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  • #21
Hallo liebes Forum,

vielen Dank für Eure vielfältigen Meinungen. Klar, sollte eine Fernbeziehung nicht auf Dauer bestehen. Aber schon im Vorfeld deshalb abblocken? Aber besser vielleicht schon jetzt, bevor man sich überhaupt näher kennenlernt, sonst wäre die Enttäuschung vielleicht umso größer.

Viele Grüsse
Bert
 
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  • #22
Ich bin ehrlich nicht mehr bereit für eine Fernbeziehung, kurve genug auf den Straßen Deutschlands herum. Wenn ich zuhause bin, finde ich es schöne, nicht gleich wieder die Tasche packen zu müssen (bildlich gesehen), um meine Partnerin zu treffen, sondern auch mal einigermaßen spontan vorbei zu kommen, sich irgendwo in der Stadt verabreden zu können, z.B. zum Mittagessen oder nach der Arbeit zum Spazierengehen oder gemeinsam Kochen, Essen,...
Ich hab für mich die Suche auf maximal 50 km eingeschränkt.
350 km über Landesgrenzen hinweg hatte ich auch schon. Zweieinhalb Jahre, heute für mich nicht mehr vorstellbar, da auch meine Kinder noch erreichbar sein sollen.
 
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  • #23
Wir hatten aus beruflichen Gründen über 15 Jahre eine Fernbeziehung, sahen uns, bedingt durch die Entfernung von 270 km nur jedes zweite WE. Diese gemeinsame Zeit gehörte nur uns, wir haben sie 'zelebriert'. Das vorzeitige Ausscheiden meines Partners aus dem Berufsleben brachte die grosse Veränderung - gemeinsamer Wohnort, Heirat und am Ende das Aus.
 
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  • #24
Hallo zusammen,

aus heutiger Sicht wäre für mich eine Fernbeziehung von Anfang an eher undenkbar, aber man soll ja niemals nie (wieder) sagen. Es hat halt neben den Nachteilen auch Vorteile sich nicht zu oft zu sehen und sich bewusster zu treffen. Ist halt auch so eine Sache, ob man sich dauerhaft vorstellen kann in einer Fernbeziehung zu leben oder nicht.

Aber in sehr jungen Jahren hatte ich ähnliche Erfahrungen wie Zahphira, nur das die Fernbeziehung nicht über einen so langen Zeitraum lief. Nachdem mein damaliger Partner in meine Stadt zog ging die Beziehung rapide bergab. Gründe waren auch, dass mein Freund sich irgendwie nicht gut eingewöhnen konnte und sehr unter dem „Verlust“ seiner vertrauten Umgebung (Wechsel vom Land zur Stadt) und seiner Familie / Freunden gelitten hat. Das hat bei mir sehr schnell viel Druck aufgebaut, weil ich nicht wusste, wie ich das auffangen kann und oft habe ich auch unter der Trauer meines Freundes gelitten. Bei der Trennung sich dann noch anzuhören man wäre ja nun Schuld dass der Partner sein Leben "aufgegeben" habe war für mich als damals junge Frau sehr schwer zu ertragen.

Aber heiter weiter ich und mein damaliger Freund haben es überlebt und an Erfahrungen kann man wachsen. Liebe Grüße
 
G

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  • #25
Zaphira, ich denke, ich werde im Herbst noch den Motorradführerschein machen, und mir dann ein tolles Motorrad kaufen. Nebenher werde ich mein französisch perfektionieren, und dann mach ich im Frühjahr ne Tour durch Frankreich.
 
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  • #27
Zitat von fleurdelis:
Zaphira, ich denke, ich werde im Herbst noch den Motorradführerschein machen, und mir dann ein tolles Motorrad kaufen. Nebenher werde ich mein französisch perfektionieren, und dann mach ich im Frühjahr ne Tour durch Frankreich.

Fleur, Du bringst mich auf Ideen….
Die nächste Harley gibt's bei mir um die Ecke :)
 
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  • #28
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  • #29
Tschuldigung wegen der Fehler. Hm, k. A., wie das passiert ist.
 
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  • #30
Zitat von ENIT:
Hm, toll. Ich finde das immer schöne wenn die Leute auf den Maschinnen vorbeiziehen. Abeer draufsetzen würde ich mich nicht. ;) Viel Spaß euch. Aber fahrt vorsichtig.

Die Frage, ob ich mir das zutrauen würde, müsste ich mir auch erst noch stellen...
Vernünftiger wäre es sicher, am Steuer meines Flitzers zu bleiben, und wohl auch bequemer :)