Bassrollo

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miteinandert gemeinsam dafür eintreten, dass es allen ausgeglichen gut geht

Das ist eine ganz gefährliche Denke, die derzeit stark im Trend ist. Wir wollen Chancengleichheit und keine Gleichheit von Allen (equality of outcome). Das hatten wir schon oft genug in der Geschichte und nennt sich "Kommunismus". Hat ca. 100 Mio Tote produziert. Keine gute Idee.

Zum Thema:

Das Datingverhalten und das Gleichgewicht zwischen Mann und Frau hat sich in den letzten 100 Jahren extrem verändert. Das kann und will keiner bestreiten. "Früher" waren Frauen auf Männer angewiesen und mussten in der Paartnerwahl auf andere Qualitäten achten als Heute. Alleine die Tatsache, dass es keine Verhütungsmittel etc. gab, hat eigentlich schon die gesamte, Monogame Gesellschafftsordung der Vergangenheit besiegelt. Man suchte einen treuen, vernünftigen, hart arbeitenden Vater und keinen Sexgott.

Auf Grundlagen dieser monogamen, christlichen Zusammenkünfte von Mann und Frau hat sich unsere ganze Moderne Zivilisation entwickelt. Durch die Einführung von Abtreibungungen (bezahlt von der Krankenkasse), Verhütungsmitteln, Kondomen, Scheidungen etc. hat sich das komplette Feld für Frauen und Männer gewandelt. Es geht nun nicht mehr darum einen vernünftigen Versorger zu finden, sondern die "Wahre Liebe" oder einfach nur "Spass". Ein weiterer Faktor ist meiner Meinung das Sozialsystem. Der Steuerzahler springt oftmals bei gescheiterten Beziehungen in die Bresche. Das hören viele nicht gerne, aber es ist ein Fakt. Viele Leute, die finanziell schlechter gestellt sind, würden sich vielleicht zwei mal überlegen von vom Sie sich schwängern lassen oder wen sie schwängern, wenn der Steuerzahler das nicht auffangen würde mit Sozialleistungen, Kindergeld etc.

Ein weiterer (meiner Meinung nach gefährlicher) Aspekt ist Social Media. Gerade Frauen tanken unbegrenzt selbstbewusstsein auf Platformen wie Instragramm und Facebook, wo ihnen die Männer mit Komplimenten und Likes hinterherhächeln (ja, die Männer sind hier genau so teil des Problems). Oder wie hier oft beschrieben: Frauen hunderte Zuschriften am Tag erhalten.
Das hat meiner Meinung nach dazu geführt, dass Frauen 80% aller Männer als unaktriv bezeichnen (Umfrage/Studie von OkCupid) und sehr wählerisch geworden sind. Frauen wählen generell anhand von Aussehen und ggf. Charaktereigenschaften. Anders als in früheren Zeiten. Viele Männer sind verloren und überfordert und nicht jeder kann ein selbstbewusster Fitnessstudio Gott sein.
Erschwerend kommt hinzu, dass durch Plattformen wie Tinder eine Art "es geht doch noch besser" Mentalität bei Frauen und Männern eingesetzt hat. Viele sind nie zufrieden mit dem derzeitigen Partner und suchen ständig nach Verbesserung.

Es ist jetzt schon zu beobachten wie eine geringere Anzahl von sehr gutaussehenden Männern sich in der Frauenwelt austobt, während andere leer ausgehen und sich in die soziale Isolation zurückziehen, um sich dort mit Pornos und Videospielen zu begnügen. In späteren Zeiten wohlmöglich auch irgendwann mit Sexrobotern (In Japan ist man da eifrig am entwickeln).

Das Ganze steuert klar auf Polygamie zu. Das dürfte Feministen eigentlich gar nicht schmecken. Aber der Trend geht dort hin. Geschichtlich gesehen sind solche Gesellschaften immer zerbrochen und es ist in Krieg und Zerstörung ausgartet. Männer ohne eine Chance auf Liebe und Fortpflanzung kommen nunmal auf dumme Ideen und neigen zu Gewalt.

Just my two cents....
 
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Es geht nun nicht mehr darum einen vernünftigen Versorger zu finden, sondern die "Wahre Liebe" oder einfach nur "Spass". Ein weiterer Faktor ist meiner Meinung das Sozialsystem. Der Steuerzahler springt oftmals bei gescheiterten Beziehungen in die Bresche. Das hören viele nicht gerne, aber es ist ein Fakt. Viele Leute, die finanziell schlechter gestellt sind, würden sich vielleicht zwei mal überlegen von vom Sie sich schwängern lassen oder wen sie schwängern, wenn der Steuerzahler das nicht auffangen würde mit Sozialleistungen, Kindergeld etc.

Also das kann ich als Frau so nicht bestätigen. Wie viele Frauen trennen sich nicht von dem Ehemann, weil er ein ordentlicher Versorger ist und Frau Angst hat, in H4-Verhältnisse zu stürzen, wenn sie sich trennt.

Dafür spricht, dass die Zahlen der AE-Mütter immer mehr steigen und anscheinend auch die Zahlen der Kinder, die in Armut leben.

Nein, gerade die Pärchen/Frauen, die wenig haben, dazu ein gewisses H4-Klientel aus Genartionen sorgen für grossen Kindernachwuchs und soweit mir bekannt ist, gibt es bei denen kaum Probleme mit ungewollter Kinderlosigkeit.

Kindergeld und Sozialleistungen bekommen übrigens auch die Familien, die über ein sehr gutes Einkommen verfügen.

Ich als ehm. AE-Mutter habe mehr Steuern als mein verheirateter Chef mit seinen 6 Kindern gezahlt, worüber er sich als Mann definiert,(er hatte wenig anderes positives), die ganze Arbeit aber seiner Frau überlassen hat. Die sah immer sehr erschöpft aus.

Wie wäre es denn für dich besser?
 
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  • #393
Kindergeld und Sozialleistungen bekommen übrigens auch die Familien, die über ein sehr gutes Einkommen verfügen.

Ja, vollkommen überflüssig. Die Resourcen wären villeicht woanders besser untergebracht. Stichwort Infrakstruktur. Da provitieren alle von.

Ich als ehm. AE-Mutter habe mehr Steuern als mein verheirateter Chef mit seinen 6 Kindern gezahlt, worüber er sich als Mann definiert,(er hatte wenig anderes positives), die ganze Arbeit aber seiner Frau überlassen hat. Die sah immer sehr erschöpft aus.

Ich kenne die Situation natürlich nicht persönlich. Aber eine klassische Rollenverteilung finde ich schon am besten. In diesem war der Mann villeicht einfach kein netter Kerl. Hat er denn wenigstens das Geld für die 6 rangeschafft? Dann hat er seinen Teil getan. War die Frau nur Hausfrau und überfordert mit den 6 Kleinen? Wenn ja, kann ich das auch halbwegs nachvollziehen. Dann vielleicht Hilfe holen von außen oder mehr Angebote wie Kita, Grippe etc. wahrnehmen. 6 Kinder ist schon ein Brett.


Für mich? Wiegesagt, ich finde klassiche Rollenverteilung immernoch das beste Model. Das sage ich, nachdem ich selbst von AE großgezogen wurde und es war für mich nicht ideal. Es hat an allen ecken und enden gefehlt (Geld, männlicher Einfluss etc.). Das musste ich später im Leben alles selbst ausgleichen. Lustigerweise wirken zu weiblich geratene Kollegen auf die Frauen auch extrem unatraktiv. Männlich soll er schon sein. Auch in Zeiten von Gefühlen, Feminismus, Metoo und co.

Einzig geändert hat sich, dass bei der klassischen Rollenverteilung auch der Vater Zuhause bleiben kann. Ja, Stay At Home Dad ist auch eine Option. Wenn beide Eltern nur am Arbeiten sind oder eine alleinerziehende/r im Spiel ist, wird es immer nachteilig für das Kind. So sehe ich das. Meiner Meinung nach hat der Staat bewusst beide Geschlechter in das Wirtschafssystem eingebunden, um mehr Steuern zu genieren und ohne Rücksicht auf die Familie zu nehmen. Jetzt beschwert sich der Staat über sinkende Geburtenraten und begründet damit eine Einwanderungspolitik. Am ende bleibt die Frage, ob es nicht besser für die Umwelt wäre, wenn wir einfach mal weniger werden. Aber das kommt ja nicht in Frage. Ich finde vieles in der heutigen unschlüssig und widersprüchlich.
Meiner Meinung nach sind die eingeleiteten Veränderung kaum wieder umkehrbar. Ausser villeicht auf kleiner ebene in der eigenen Familie.
Wir werden sehen, wo die Reise in den nächsten Jahrzehnten hingeht.

PS: danke für deine sachliche Antwort. Viele werden bei solchen Diskussionen leider sehr schnell unsachlich.
 
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Ja, vollkommen überflüssig. Die Resourcen wären villeicht woanders besser untergebracht. Stichwort Infrakstruktur. Da provitieren alle von..

Sehe ich ähnlich. Übrigens, die Zahl der Geburten hat sich in den letzten Jahren massiv erholt. Lies mal die Statistiken. Von wegen die Deutschen sterben aus... In Berlin ist es so schwierig geworden, einen Krippen-Kita-Platz zu bekommen und nein, da sind nicht die Flüchtlinge schuld.

Ich denke auch, die Mär von Fachkräftemangel, was nur auf auf bestimmte Berufsbranchen zutrifft, der darauf hin absolut notwendige Zuzug von Ausländern, die oft nicht mal einen vernünftigen Schulabschluss haben, ist eine geschickte Form der Politik, die Gehälter und das Volk unten zu halten.

Ich kenne die Situation natürlich nicht persönlich. Aber eine klassische Rollenverteilung finde ich schon am besten..

Die gibt es aber doch in Westdeutschland in den ländlichen Gebieten noch ausreichend.

In diesem war der Mann villeicht einfach kein netter Kerl. Hat er denn wenigstens das Geld für die 6 rangeschafft? Dann hat er seinen Teil getan. War die Frau nur Hausfrau und überfordert mit den 6 Kleinen? Wenn ja, kann ich das auch halbwegs nachvollziehen. Dann vielleicht Hilfe holen von außen oder mehr Angebote wie Kita, Grippe etc. wahrnehmen. 6 Kinder ist schon ein Brett.
.
Nee, ausreichend Geld hat er nicht angeschafft, dazu war er viel zu chaotisch und unstrukturiert, trockner Alkoholiker.... Sie ist zusätzlich noch Teilzeit arbeiten gegangen, in Berlin gab es zu der Zeit ausreichend Kita-Hort-Plätze. Du meinst Krippe, gell:D?

PS: danke für deine sachliche Antwort. Viele werden bei solchen Diskussionen leider sehr schnell unsachlich.

Ich denke, nur solche sachlichen Antworten bringen einen weiter.
 
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Für mich? Wiegesagt, ich finde klassiche Rollenverteilung immernoch das beste Model.

Ich muss zugeben , ich fand dieses Model auch gut. Aber wie steht dann die Frau im Fall einer Trennung/Scheidung da? Und erst recht im Rentenalter, wenn sie sich jahrelang der Kindererziehung und dem Haushalt gewidmet hat, während der Mann seine Karriere immer weiter ausbauen konnte?
"Bis dass der Tod euch scheidet" wäre bei so einem Model die einzige Lösung, aber leider gibt es da keine Garantie.
 
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Ich muss zugeben , ich fand dieses Model auch gut. Aber wie steht dann die Frau im Fall einer Trennung/Scheidung da? Und erst recht im Rentenalter, wenn sie sich jahrelang der Kindererziehung und dem Haushalt gewidmet hat, während der Mann seine Karriere immer weiter ausbauen konnte?
"Bis dass der Tod euch scheidet" wäre bei so einem Model die einzige Lösung, aber leider gibt es da keine Garantie.

Hi,
da hast du vollkommen recht. Als Mann habe ich eine Verantwortung, wenn ich eine Frau heirate und mit Ihr Kinder zeuge. Das sehe ich absolut so. Dann sollten sich beide Parteien schon darüber im klaren sein, dass es in 10 - 20 Jahren auch noch halbwegs funktionieren kann.
Die Frau hat aber genau so eine Verantwortung. Scheidungen weil in jemand anderes verknallt oder weil tierische Instekte wach werden nach dem Mann, der einen Kopf größer ist oder eben nach der Frau, die eine Körpchengröße mehr hat, finde ich primitiv. Das sind für mich keine Scheidungsgründe, wenn Kinder im Spiel sind. Die Leute werfen heutzutage viel zu schnell das Handtuch. Klar, wenn man in einer Beziehung seit einigen Monaten steckt, keiner Kinder im Spiel sind, kann man sich immer aus dem Staub machen. Aber selbst dann soltle man seine eigene Fähigkeit andere Menschen einzuschätzen und seine eigene Beziehungsfähigkeit hinterfragen, wenn man alle 1 -2 Jahre einen aufregenden, neuen Partner braucht.
Seitdem ich mal so eine Partinerin hatte, die mir ein Jahr lang das blaue vom Himmel geredet hat, nur um sich dann zu trennen mit der trockenen Begründung: "will wieder frei sein, Party machen und mich ausleben", gehe ich teilweise hart mit Dates in Gericht.
Wenn man so leben will, ist das ok...aber bitte einfach auch einfach ehrlich damit umgehen. Sonst hat man es als Gegenüber schwer.

Mann weiss teilweise nie, wen man vor sich hat...aber durch bessere Menschenkenntniss, kann man irgendwann vieles ausschließen und auch leider zu vorsichtig werden.
Als Frau musst du wohl auch einfach die Gabe entwickeln auszufiltern, wer dir lange bzw. ewig Trau sein wird und zu dir steht. Dafür gibt es auch viele anzeichen bei Männern. Leider wird es so sein, dass der Typ mit der dicke Brille, den du damals gefriendzoned hast und der jetzt einen fetten Job als Informatiker hat, warscheinlich die beste Wahl gewesen wäre.
Aber wir Männer sind da nicht besser. Wir nehmen dann auch lieber das freizügige Party Girl und übersehen dafür andere Frauen, die warscheinlich mehr aufmerksamkeit verdient hätte.
 
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"Bis dass der Tod euch scheidet" wäre bei so einem Model die einzige Lösung, aber leider gibt es da keine Garantie.
Bis zur Erfindung der Romantik waren Paarbeziehungen nicht so stark mit Ansprüchen überfrachtet. Frau
Schiller war der Überlieferung nach ein guter Grund von romantischer Liebe (mit Traumfrauen) zu dichten und Goethe soll des öfteren Willkommen und Abschied zelebriert haben.
Noch im Mittelalter galt es das irdische Jammertal als Bewährungsprobe zu durchlaufen.
Gelegentlich zu straucheln galt als menschlich. Wer seine Sünden bekannte, bereute und dafür büßte, durfte weiterhin auf Gnade und Erlösung durch einen gütigen Herrgott hoffen. Wusste dieser doch dass seine Schöpfung nicht perfekt war.
 
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Hi,
da hast du vollkommen recht. Als Mann habe ich eine Verantwortung, wenn ich eine Frau heirate und mit Ihr Kinder zeuge. Das sehe ich absolut so. Dann sollten sich beide Parteien schon darüber im klaren sein, dass es in 10 - 20 Jahren auch noch halbwegs funktionieren kann.
Die Frau hat aber genau so eine Verantwortung. Scheidungen weil in jemand anderes verknallt oder weil tierische Instekte wach werden nach dem Mann, der einen Kopf größer ist oder eben nach der Frau, die eine Körpchengröße mehr hat, finde ich primitiv. Das sind für mich keine Scheidungsgründe, wenn Kinder im Spiel sind. Die Leute werfen heutzutage viel zu schnell das Handtuch.

Wenn alle so denken würden :rolleyes:
 
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Hi,
da hast du vollkommen recht. Als Mann habe ich eine Verantwortung, wenn ich eine Frau heirate und mit Ihr Kinder zeuge. Das sehe ich absolut so. Dann sollten sich beide Parteien schon darüber im klaren sein, dass es in 10 - 20 Jahren auch noch halbwegs funktionieren kann.
Die Frau hat aber genau so eine Verantwortung. Scheidungen weil in jemand anderes verknallt oder weil tierische Instekte wach werden nach dem Mann, der einen Kopf größer ist oder eben nach der Frau, die eine Körpchengröße mehr hat, finde ich primitiv. Das sind für mich keine Scheidungsgründe, wenn Kinder im Spiel sind. Die Leute werfen heutzutage viel zu schnell das Handtuch. Klar, wenn man in einer Beziehung seit einigen Monaten steckt, keiner Kinder im Spiel sind, kann man sich immer aus dem Staub machen. Aber selbst dann soltle man seine eigene Fähigkeit andere Menschen einzuschätzen und seine eigene Beziehungsfähigkeit hinterfragen, wenn man alle 1 -2 Jahre einen aufregenden, neuen Partner braucht.
Seitdem ich mal so eine Partinerin hatte, die mir ein Jahr lang das blaue vom Himmel geredet hat, nur um sich dann zu trennen mit der trockenen Begründung: "will wieder frei sein, Party machen und mich ausleben", gehe ich teilweise hart mit Dates in Gericht.
Wenn man so leben will, ist das ok...aber bitte einfach auch einfach ehrlich damit umgehen. Sonst hat man es als Gegenüber schwer.

Mann weiss teilweise nie, wen man vor sich hat...aber durch bessere Menschenkenntniss, kann man irgendwann vieles ausschließen und auch leider zu vorsichtig werden.
Als Frau musst du wohl auch einfach die Gabe entwickeln auszufiltern, wer dir lange bzw. ewig Trau sein wird und zu dir steht. Dafür gibt es auch viele anzeichen bei Männern. Leider wird es so sein, dass der Typ mit der dicke Brille, den du damals gefriendzoned hast und der jetzt einen fetten Job als Informatiker hat, warscheinlich die beste Wahl gewesen wäre.
Aber wir Männer sind da nicht besser. Wir nehmen dann auch lieber das freizügige Party Girl und übersehen dafür andere Frauen, die warscheinlich mehr aufmerksamkeit verdient hätte.

Was willste aber machen, wenn der dickliche IT-Fachmann mit der dicken Brille Frau sexuell Null anspricht und die Frau ihn nicht riechen mag?
 

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  • #400
Was willste aber machen, wenn der dickliche IT-Fachmann mit der dicken Brille Frau sexuell Null anspricht und die Frau ihn nicht riechen mag?

Keine Ahnung. Weiter den gutaussehenden Typen mit Sixpack daten und enttäuscht sein, wenn man feststellt, dass der Auserwählte auch andere Optionen hat und diese auch wahrnimmt? Das Thema "Dick" ist sowieso nochmal ein ganz eigenes. Als dicker Mann hat man verloren. Punkt!. als dicke Frau? ja, da sieht die Welt ganz anders aus: "Ich steh auf füllige Frauen, sie hat einen riesigen Busen, super!"... Wer kennt das nicht?

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: in meiner Erfahrung haben füllige Damen sogar meist mehr Optionen mit Männern, als schlanke Frauen...da Sie am laufenden Band von Trotteln angegraben werden, die denken: "die ist doch leicht zu haben, weil Sie dick ist".

Ich kann es jedenfalls absolut verstehen, wenn viele Frauen keine Lust auf meinen Bauchansatz haben. Gibt bei uns Männer der Schöpfung halt keine positiven Nebeneffekte. Jeder hat halt seine "Probleme".
 
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Wiegesagt, ich finde klassiche Rollenverteilung immernoch das beste Model.

Viele denken dabei an Männer die tagsüber jagen während die Frauen Höhle und Kinder hüten.
Dabei wird gern übersehen, dass zwischen Neolithikum und Biedermeierzeit Herr und Frau Jedermann gemeinsam mit vereinten Kräfte ihre Scholle beackern mussten um ein bescheidenes Auskommen zu haben.
Während der Antike und im Mittelalter war Müßiggang ein Luxus des Hochadels.
Süßes Nichtstun war erst im 17. Jh. einigen Damen von niederem Adel möglich die man fortan Lady nannte.
Die Landbevölkerung und das städische Proletariat konnte sich solchen Luxus noch nie leisten.
 
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Bassrollo

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  • #403
Viele denken dabei an Männer die tagsüber jagen während die Frauen Höhle und Kinder hüten.
Dabei wird gern übersehen, dass zwischen Neolithikum und Biedermeierzeit Herr und Frau Jedermann gemeinsam mit vereinten Kräfte ihre Scholle beackern mussten um ein bescheidenes Auskommen zu haben.
Während der Antike und im Mittelalter war Müßiggang ein Luxus des Hochadels.
Süßes Nichtstun war erst im 17. Jh. einigen Damen von niederem Adel möglich die man fortan Lady nannte.
Die Landbevölkerung und das städische Proletariat konnte sich solchen Luxus noch nie leisten.

Da hast du vollkommen recht. Aber zu den angesprochenen Zeiten gab es auch noch eine Dorfcommunity und große Familien. Alles kein Thema. Heutzutage sitzt man halt alleine in der Wohnung rum und daddelt auf Facebook oder der Playstation rum ;)
 
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  • #408
Keine Ahnung. Weiter den gutaussehenden Typen mit Sixpack daten und enttäuscht sein, wenn man feststellt, dass der Auserwählte auch andere Optionen hat und diese auch wahrnimmt? Das Thema "Dick" ist sowieso nochmal ein ganz eigenes. Als dicker Mann hat man verloren. Punkt!. als dicke Frau? ja, da sieht die Welt ganz anders aus: "Ich steh auf füllige Frauen, sie hat einen riesigen Busen, super!"... Wer kennt das nicht?

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: in meiner Erfahrung haben füllige Damen sogar meist mehr Optionen mit Männern, als schlanke Frauen...da Sie am laufenden Band von Trotteln angegraben werden, die denken: "die ist doch leicht zu haben, weil Sie dick ist".

Ich kann es jedenfalls absolut verstehen, wenn viele Frauen keine Lust auf meinen Bauchansatz haben. Gibt bei uns Männer der Schöpfung halt keine positiven Nebeneffekte. Jeder hat halt seine "Probleme".
:eek:

Bin überrascht, aber du bestätigst in vielen meine Gedanken. Jetzt weiss ich auch, was die wahren Gründe sind, warum ich Single bin. Bin nicht halt nicht dick.

Übrigens, gegen den Bauchansatz kann man was machen, auch im reifen Alter:D.
 

Bassrollo

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  • #409

Alternativen zu was? Ich habe ein Programm bestehend aus Arbeit, Hobbies und einem gut ausgewählten Freundeskreis, welches mich derzeit eigentlich recht glücklich macht. Aber es gibt immer Verbesserungsmöglichkeiten.

Bin überrascht, aber du bestätigst in vielen meine Gedanken. Jetzt weiss ich auch, was die wahren Gründe sind, warum ich Single bin. Bin nicht halt nicht dick.

Ich kann Sarkasmus im Internet nicht erkennen. Mein Beitrag war jedenfalls absolut ernst gemeint. Wenn ich fülligere Frauen gedatet habe, schienen die viel mehr Männer um sich rum zu haben und haben auch immer mit diesen anderen Männern "gedroht", wenn es nicht rund lief. Kp, mussten wohl irgendwas beweisen.

Übrigens, gegen den Bauchansatz kann man was machen, auch im reifen Alter:D.

Ja, das ist leicht gesagt. Ich weiss, es klingt wie die klassische Ausrede. Aber ich habe abgedrehte Arbeitszeiten und bin 20 tage im Monat unterwegs. Es fällt mir wirklich schwer das in meinen Alltag zu integrieren. Ich woltle das Thema nochmal angehen, nachdem meine neue Wohnung vollständig so ist, wie ich sie haben will und ein paar andere Dinge geregelt sind. Ich bin übrigens nicht im reifen Alter. Aber danke für die Blumen.
 
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  • #410
Alternativen zu was? Ich habe ein Programm bestehend aus Arbeit, Hobbies und einem gut ausgewählten Freundeskreis, welches mich derzeit eigentlich recht glücklich macht. Aber es gibt immer Verbesserungsmöglichkeiten.

Ich glaube, ich habe dich nicht richtig verstanden. Genau diese Alternativen meinte ich doch.:)

Wenn du nicht in meinem reifen Alter bist, kannst erst recht was gegen den Bauchansatz machen. :)
 
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Sprecht ihr über den Kompressor vom Hammer?:D;)
 

Morgenrot

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  • #413
@Bassrollo steht dein Profil zur Beratung im Forum? :rolleyes:
 

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  • #419

Nein... und ich habe ehrlich gesagt auch nicht verstanden, warum die Forenprofile hier nicht mit den Parship Profilen verlinkt sind bzw. einfach die gleichen. Aber ich dachte mir: "Gut, dann diskutiere ich hier halt nur anonym herum. Macht auch spass". Ich nutze mein eigentliches Profil im Moment eigentlich garnicht mehr. Internetdating und Chatsrooms waren vor 10 Jahren mal echt eine gute Sache. Aber mittlerweile wird gefühlt jede Frau im Netz von 500 notgeilen Männern bombadiert und man wird einfach sofort rausgefiltert. Da ist es wesentlich einfacher im RL eine Frau anzuquatschen.

Zudem glaube ich, man wird hier etwas über den Tisch gezogen. Als Basismitglied kommen 4 - 5 Anfragen rein, mit Lächeln, "ihr Profil gefällt mir", Fotos freigeben....Prämium gekauft und sofort verschwindet alles. "Frau x verabschiedet sich von Ihnen wegen zu wenig matchingpunkten oder weil der Himmel Grün ist blabla".
Das ganze übrigens, bevor ich irgend ein Wort geschrieben habe...
Hat mich ehrlich gesagt massiv enttäuscht und das Forum find ich witziger.
 
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  • #420
Disclaimer: es darf gejammert werden, also subjektive Wahrnehmungen eingebracht werden. Bitte respektvoll bleiben, hat ja im «Und wo bleiben am Ende die Männer?» - Strang gut geklappt.
Ausdrücke wie «die Frauen» und «die Männer» sind erlaubt, weil wir verstehen, dass nie alle gemeint sind.


Fragen und Ideen, die im «Und wo bleiben am Ende die Männer?» - Strang aufkamen:

  • Ist die Partnersuche durch die Emanzipation schwieriger geworden? Wenn ja für wen? Für die Männer, weil Frauen stärker geworden sind? Oder auch für die Frauen?
  • Muss der Mann mehr bieten bei der Partnersuche – erhält er dafür auch mehr (im Vgl. zu früher)?
  • Frauen haben für sie neue Bereiche erobert und haben sich «verbessert» – was ist mit dem Mann? Ist er stehengeblieben?
  • Darf der Mann von den Frauen etwas einfordern, eine Art Zugeständnis wie z.B. dass Frauen nun auch Männer ansprechen, weil er ihnen die Emanzipation «erlaubt»?
  • Dass Frauen Männer ansprechen oder im OD anschreiben – wünscht sich das eine Mehrheit der Männer? Warum? Ist es am Mann dies zu tun? Wenn ja, warum? Gibt es dafür biologische / genetische / instinktive Programmierungen und Gründe oder ist es anerzogen? Fehlt es an Testosteron, wie so schön gesagt wurde (daher auch der Thementitel)?
  • Wird heutzutage mit zweierlei Mass gemessen? Sexismus-Debatten aufgrund der Legowerbung: Der Spruch "So kompliziert wie eine Frau. Aber mit Bedienungsanleitung." sorgte für Wirbel und die Werbekampagne wurde eingestellt https://www.stern.de/neon/wilde-wel...mus-vorwuerfe-nach-werbekampagne-8409078.html aber die Media-Markt-Werbung über die "Männertage" wo der Mann als "schwanzgetriebener Trottel" dargestellt wird, ist ok? https://www.youtube.com/watch?v=WN7Exag6TiM
  • Sind die Bedenken, wie man(n) eine Frau nun ansprechen kann, ohne gleich eine Anzeige am Hals zu haben, Bullshit? Es gibt ja gerade einen Strang mit dem Thema, ab wann es sexistisch wird. Verunsicherung scheint da zu sein.
  • Und wie ist es mit alten «Denkmustern»? Wenn ich sage «wow, wir haben eine Kanzlerin», bin ich dann altmodisch, gar frauenfeindlich? Warum ist es besonders, dass wir eine Kanzlerin haben? Sollte doch normal sein.
  • tbc
Bin gespannt auf Euren Input, wer mag.

Morgenstund hat Gold im Mund
die Emanzipation - ich hör sie schon
lautstarkes Männerklagen - sie sehnen sich nach alten Tagen
die Frau soll wieder an den Herd - denn das hat sich ja bewährt
so gab es damals ewig Lieb' - weil die Frau für immer blieb
heute ist sie rücksichtslos - egoistisch, stark und gross
strotzt mit ihrer Weibeskraft - Männer in der Sippenhaft
ist bevorteilt überall - der Mann versinkt im Jammertal
Emanzipationsmännerjammergedicht - O.
Gute Gedanken auf die ich jetzt nicht im einzelnen eingehen werde.
Das Problem bei dem ganzen Emanzipationsgesimmse ist, dass die typisch deutsche Frau sich selbst überschätzt, bei ihrer Partnerwahl wirklichkeitsfremde, unrealistische Ansprüche entwickelt und letztendlich Dauersingle bleibto_O
 
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