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Observer

  • #1

Emanzipation – braucht die Frau Testosteron?

Disclaimer: es darf gejammert werden, also subjektive Wahrnehmungen eingebracht werden. Bitte respektvoll bleiben, hat ja im «Und wo bleiben am Ende die Männer?» - Strang gut geklappt.
Ausdrücke wie «die Frauen» und «die Männer» sind erlaubt, weil wir verstehen, dass nie alle gemeint sind.


Fragen und Ideen, die im «Und wo bleiben am Ende die Männer?» - Strang aufkamen:

  • Ist die Partnersuche durch die Emanzipation schwieriger geworden? Wenn ja für wen? Für die Männer, weil Frauen stärker geworden sind? Oder auch für die Frauen?
  • Muss der Mann mehr bieten bei der Partnersuche – erhält er dafür auch mehr (im Vgl. zu früher)?
  • Frauen haben für sie neue Bereiche erobert und haben sich «verbessert» – was ist mit dem Mann? Ist er stehengeblieben?
  • Darf der Mann von den Frauen etwas einfordern, eine Art Zugeständnis wie z.B. dass Frauen nun auch Männer ansprechen, weil er ihnen die Emanzipation «erlaubt»?
  • Dass Frauen Männer ansprechen oder im OD anschreiben – wünscht sich das eine Mehrheit der Männer? Warum? Ist es am Mann dies zu tun? Wenn ja, warum? Gibt es dafür biologische / genetische / instinktive Programmierungen und Gründe oder ist es anerzogen? Fehlt es an Testosteron, wie so schön gesagt wurde (daher auch der Thementitel)?
  • Wird heutzutage mit zweierlei Mass gemessen? Sexismus-Debatten aufgrund der Legowerbung: Der Spruch "So kompliziert wie eine Frau. Aber mit Bedienungsanleitung." sorgte für Wirbel und die Werbekampagne wurde eingestellt https://www.stern.de/neon/wilde-wel...mus-vorwuerfe-nach-werbekampagne-8409078.html aber die Media-Markt-Werbung über die "Männertage" wo der Mann als "schwanzgetriebener Trottel" dargestellt wird, ist ok? https://www.youtube.com/watch?v=WN7Exag6TiM
  • Sind die Bedenken, wie man(n) eine Frau nun ansprechen kann, ohne gleich eine Anzeige am Hals zu haben, Bullshit? Es gibt ja gerade einen Strang mit dem Thema, ab wann es sexistisch wird. Verunsicherung scheint da zu sein.
  • Und wie ist es mit alten «Denkmustern»? Wenn ich sage «wow, wir haben eine Kanzlerin», bin ich dann altmodisch, gar frauenfeindlich? Warum ist es besonders, dass wir eine Kanzlerin haben? Sollte doch normal sein.
  • tbc
Bin gespannt auf Euren Input, wer mag.

Morgenstund hat Gold im Mund
die Emanzipation - ich hör sie schon
lautstarkes Männerklagen - sie sehnen sich nach alten Tagen
die Frau soll wieder an den Herd - denn das hat sich ja bewährt
so gab es damals ewig Lieb' - weil die Frau für immer blieb
heute ist sie rücksichtslos - egoistisch, stark und gross
strotzt mit ihrer Weibeskraft - Männer in der Sippenhaft
ist bevorteilt überall - der Mann versinkt im Jammertal
Emanzipationsmännerjammergedicht - O.
 
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Observer

  • #2
Wenn man sieht wie in manchen Ländern Frauen tagtäglich massiv vergewaltigt werden haben wir hierzulande ein echtes Luxusproblem wo die Frauen oft besser wegkommen, das sind harte Fakten.
noch ein Ansatz. Ist die schlimme Situation von Frauen in anderen Ländern ein Grund, hier nachzugeben oder zurückzustecken? Es gibt immer welche, denen es schlechter geht. Wenn wir uns daran ausrichten herrscht Stillstand.
 
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  • #3
"Warum ist es besonders, dass wir eine Kanzlerin haben?"

Besonders ist daran, dass die BRD da im europäischen Vergleich reichlich spät dran war. Besonders ist auch, dass in diesem unserem Lande die Voraussetzung dafür, dass Frau in der Politik erfolgreich ist, offensichtlich ein überwiegend - vorsichtig formuliert - eher unattraktives Erscheinungsbild ist. Warum wohl?

"Frauen haben für sie neue Bereiche erobert und haben sich «verbessert» – was ist mit dem Mann? Ist er stehengeblieben?"

Ja. Definitiv. Zumindest ein Großteil davon.
Frage am Rande: Wie hoch ist hierzulande wohl der Anteil an Männern (nicht nur, aber auch in Führungspositionen), die sich nachdrücklich dafür einsetzen (und dabei auch Konflikte in Kauf nehmen), dass sie über mehrere Jahre in Elternteilzeit gehen können? (Ach ja, in Schweden ist Elternteilzeit für Männer mittlerweile verpflichtend.)
 
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  • #4
Frage am Rande: Wie hoch ist hierzulande wohl der Anteil an Männern (nicht nur, aber auch in Führungspositionen), die sich nachdrücklich dafür einsetzen (und dabei auch Konflikte in Kauf nehmen), dass sie über mehrere Jahre in Elternteilzeit gehen können? (Ach ja, in Schweden ist Elternteilzeit für Männer mittlerweile verpflichtend.)
"Mich erinnert das an eine Diskussion, die ich vor Kurzem mit einem Freund hatte, der sich über die fehlende Familienfreundlichkeit in seinem Unternehmen beklagte. Wer als Vater länger in Elternzeit gehe oder gar die Stunden reduzieren wolle, würde keine Karriere mehr machen. Abends nicht mehr für Telkos zur Verfügung zu stehen? Undenkbar. Für ihn stand daher sein Entschluss fest, dass er, sobald er Familie habe, die Firma wechseln müsse, zu einer mit einer Unternehmenskultur, die auch Vätern zugestehe, für ihre Kinder da zu sein. Meinen Vorschlag, sich doch jetzt innerhalb seines Unternehmens dafür einzusetzen, dass Vereinbarkeit dort besser würde, schlug er halb entsetzt aus. Das würde ihm schaden – und davon abgesehen wolle er da ja eh weg. Auf meinen Einwand, dass er es damit auch den Männern leichter machen würde, die nach ihm in Elternzeit gehen wollten und für die jüngeren etwas verbessere, stieg er nicht ein. Diese Solidarität unter Männern – zumindest in Fragen des Familienlebens – scheint es kaum zu geben. Der „moderne Vater“ ist Einzelkämpfer. Er kämpft maximal die eigene Elternzeit und die 90-Prozent-Stelle durch – er kämpft nicht für andere Väter."
https://editionf.com/vaeter-gleichberechtigung-rolle-bedeutung
 
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Deleted member 21128

  • #5
Fragen und Ideen, die im «Und wo bleiben am Ende die Männer?» - Strang aufkamen:
Stimmt. Wozu machst du jetzt einen eigenen Thread auf? Deine Suggestivfragen lassen bei mir den Eindruck entstehen, dass du die Richtung der Diskussion vorgeben willst.
Ist die Partnersuche durch die Emanzipation schwieriger geworden? Wenn ja für wen? Für die Männer, weil Frauen stärker geworden sind? Oder auch für die Frau
Nein, sie ist für beide Geschlechter einfacher geworden, weil es einfacher wurde, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Das gilt übrigens auch für homosexuelle Beziehungen und alle anderen Formen.
Muss der Mann mehr bieten bei der Partnersuche – erhält er dafür auch mehr (im Vgl. zu früher)?
Ja. Ja.
Frauen haben für sie neue Bereiche erobert und haben sich «verbessert» – was ist mit dem Mann? Ist er stehengeblieben?
Nein.
Darf der Mann von den Frauen etwas einfordern, eine Art Zugeständnis wie z.B. dass Frauen nun auch Männer ansprechen, weil er ihnen die Emanzipation «erlaubt»?
Ja, darf er. Und er darf auch im Forum rumjammern, dass er keine Partnerin findet.
Ich nicht.
Nein.
Hier fehlt die Frage "Wenn nein, warum nicht?"
Gibt es dafür biologische / genetische / instinktive Programmierungen und Gründe oder ist es anerzogen?
Es gibt auf jeden Fall gute kulturelle Gründe, warum ein Mann das tun und eine Frau das lassen sollte.
Nein, Männer sind nur verunsicherter und empfindlicher als Frauen. :rolleyes:
Sind die Bedenken, wie man(n) eine Frau nun ansprechen kann, ohne gleich eine Anzeige am Hals zu haben, Bullshit?
Absolut!
Warum ist es besonders, dass wir eine Kanzlerin haben? Sollte doch normal sein.
Es war halt gefühlte 100 Jahre nicht normal. Im Vergleich zu anderen Nationen ist es aber nichts besonderes.
Ist die schlimme Situation von Frauen in anderen Ländern ein Grund, hier nachzugeben oder zurückzustecken?
Nein. Die Erkenntnis, dass andere Frauen vergewaltigt werden, hilft der hier benachteiligten Frau wenig.
Und wenn einer, der hier unablässig damit prahlt, sich auf Kosten anderer von den erlesensten Köstlichkeiten zu ernähren, von einem "Luxusproblem" spricht, dann ... Ach ne, das ist mir keine Sperre wert.
offensichtlich ein überwiegend - vorsichtig formuliert - eher unattraktives Erscheinungsbild ist.
Was ja, wenn man die Herren Politiker anschaut auch wieder emanzipiert ist...
Wie hoch ist hierzulande wohl der Anteil an Männern (nicht nur, aber auch in Führungspositionen), die sich nachdrücklich dafür einsetzen (und dabei auch Konflikte in Kauf nehmen), dass sie über mehrere Jahre in Elternteilzeit gehen können?
Ich kenne immer mehr junge Männer, die das für Monate machen, allerdings nur einen, der das zwei Jahre macht. Die meisten haben da gar keinen Bock drauf, die meisten Frauen dagegen schon. Warum muss das unbedingt geändert werden? Und in Führungspositionen ist das einfach unglaublich schwierig und kostspielig. Will der Verbraucher am Ende den Preis dafür bezahlen?
 
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  • #6
"Warum ist es besonders, dass wir eine Kanzlerin haben?"

Besonders ist daran, dass die BRD da im europäischen Vergleich reichlich spät dran war. Besonders ist auch, dass in diesem unserem Lande die Voraussetzung dafür, dass Frau in der Politik erfolgreich ist, offensichtlich ein überwiegend - vorsichtig formuliert - eher unattraktives Erscheinungsbild ist. Warum wohl?

"Frauen haben für sie neue Bereiche erobert und haben sich «verbessert» – was ist mit dem Mann? Ist er stehengeblieben?"

Ja. Definitiv. Zumindest ein Großteil davon.
Frage am Rande: Wie hoch ist hierzulande wohl der Anteil an Männern (nicht nur, aber auch in Führungspositionen), die sich nachdrücklich dafür einsetzen (und dabei auch Konflikte in Kauf nehmen), dass sie über mehrere Jahre in Elternteilzeit gehen können? (Ach ja, in Schweden ist Elternteilzeit für Männer mittlerweile verpflichtend.)
" dass sie über mehrere Jahre in Elternteilzeit gehen können?"

Gering, weil dann die Familie in der Regel nichts zum Essen hat! Das geht nur dann, wenn die Frau gut verdient hat. Das passiert aber im Moment noch weniger oft.
Es gibt auch Frauen, die gar nicht wollen, dass ihr Mann zu Hause ist.
 
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  • #7
Stimmt. Wozu machst du jetzt einen eigenen Thread auf? Deine Suggestivfragen lassen bei mir den Eindruck entstehen, dass du die Richtung der Diskussion vorgeben willst.

Nein, sie ist für beide Geschlechter einfacher geworden, weil es einfacher wurde, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Das gilt übrigens auch für homosexuelle Beziehungen und alle anderen Formen.

Ja. Ja.

Nein.

Ja, darf er. Und er darf auch im Forum rumjammern, dass er keine Partnerin findet.

Ich nicht.

Nein.

Hier fehlt die Frage "Wenn nein, warum nicht?"

Es gibt auf jeden Fall gute kulturelle Gründe, warum ein Mann das tun und eine Frau das lassen sollte.

Nein, Männer sind nur verunsicherter und empfindlicher als Frauen. :rolleyes:

Absolut!

Es war halt gefühlte 100 Jahre nicht normal. Im Vergleich zu anderen Nationen ist es aber nichts besonderes.

Nein. Die Erkenntnis, dass andere Frauen vergewaltigt werden, hilft der hier benachteiligten Frau wenig.
Und wenn einer, der hier unablässig damit prahlt, sich auf Kosten anderer von den erlesensten Köstlichkeiten zu ernähren, von einem "Luxusproblem" spricht, dann ... Ach ne, das ist mir keine Sperre wert.

Was ja, wenn man die Herren Politiker anschaut auch wieder emanzipiert ist...

Ich kenne immer mehr junge Männer, die das für Monate machen, allerdings nur einen, der das zwei Jahre macht. Die meisten haben da gar keinen Bock drauf, die meisten Frauen dagegen schon. Warum muss das unbedingt geändert werden? Und in Führungspositionen ist das einfach unglaublich schwierig und kostspielig. Will der Verbraucher am Ende den Preis dafür bezahlen?
I agree.
 
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  • #8
  • Und wie ist es mit alten «Denkmustern»? Wenn ich sage «wow, wir haben eine Kanzlerin», bin ich dann altmodisch, gar frauenfeindlich? Warum ist es besonders, dass wir eine Kanzlerin haben? Sollte doch normal sein.
Es sollte normal sein, dass fähige Leute das Ruder in die Hand nehmen dürfen. Egal, ob Mann/Frau/*divers.
Wenn beispielsweise nach Quote besetzt würde, wäre das dem Allgemeinwohl nicht zuträglich. Leistung und Qualität sind die Zauberworte.
Nachdem wir in einem Land mit "Demokratie" leben, in dem wir wählen dürfen, wäre es durchaus möglich, dass es eine Mehrheit von Mann/Frau/*divers gibt, die beim nächsten Mal eher eine Partei wählen würden, die keine Spitzenkandidatin hat.
 
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  • #9
Emanzipieren müssen sich im gleichen Maße Männer, die sich von ihrem Anspruchsdenken lösen müssen, sich bei einer grundsätzlich paritätischen Verteilung von "Räumen" mehr Raum zu nehmen als ihnen zusteht. Dazu gehören Einsichten, dass solche Aneignungen Spannungen hervor rufen müssen.

Es sind geselschaftliche Strukturen, die solche Verwerfungen, d.h. die unterschiedliche Teilhabe der Geschlechter in vielen Bereichen, eindeutig zu Lasten der Frauen, als gewohnt, nicht in Frage zu stellen, sogar als richtig erscheinen lassen. Die Emanzipation im engeren Sinne als Frauenbewegung ist lediglich die Reaktion auf solche Ungleichgewichte und deren Bewertungen. Im weiteren Sinne wäre Emanzipation das sich Freimachen von gesellscheftlichen Verwerfungen, gleich ob zum eigenen Nach- oder Vorteil.

Wenn man die notwendige Emanzipation aller sinnvoll vorantriebe, dann über die Vermittlung der grundsätzlichen Einsicht, dass man sich nicht mehr nimmt als einem zusteht, im Grunde - auch wenn daraus wieder Zwänge entstehen - nicht mehr nimmt als man braucht. Auch wenn man das genauso gut verargumentieren kann wie die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgands mit der Ressource Natur, sind die derzeitigen Gesellschaftsstrukturen ein gewohntes, kaum mehr wahrgenommenes, ziemlich grundsätzliches Problem mit einem erheblichen Verharrungsmoment.
Daran arbeitet sich die Frauenbewegung, wie auch andere Bewegungen weitgehend vergeblich ab. Es ließe sich auch so ausdrücken, das bisschen Frauenbewegung bewirkt nur wenig, zu wenig.
Ich bin nicht optiistisch, dass sich etwas in den notwengigen kurzen Zeiträumen bewegen lässt. Die Gesellschaft mag für die meisten ausreichend bekömmlich sein, allerdings generiert die Gesellshaft als ganzes Probleme, wie zum Beispiel die Ausbeutung von Ressourcen, die Ausübung von Macht , d.h. Unterdückung, die dann irgendwann nicht nur vor der Tür stehen.

Die gleichen Probleme gibt es auch in der kleinsten Einheit von Gesellschaft, der Partnerschaft. Und wenn in Zusammenhang mit Partnerschaft die Probleme aus Emanzipation genannt werden, dann frage ich, wer kann sich denn angesichts gegebener Strukturen - im Sinne wie oben beschriebwn - überhaupt emanzipieren?
Einfach mal sich selbst fragen, lasse ich dem Anderen, vorbehaltlos wer das ist, was es betrifft, den Raum der im zusteht? Üerprüfe ich mich ständig selbst auf evtl. erforderlichen eigenen Verzicht, damit der andere seinen Raum bekommt?

Das werden nur sehr wenige sein, vergleichbar mit der Resilienz ganz weniger Kinder aus dem HartzIV-Adel, die es schaffen absehbare Lebenswege zu verlassen um neue einzuschlagen. Es ist schon schön auf die Einsicht des Einzelnen, seine Entwicklung zu verweisen/hoffen, nur, Lösung ist es keine, das zeigt die Praxis.

Emanzipation ist immer noch ein weitgehend ungelöstes Problem. Das notwendige Bewusstsein dafür ist in der Regel nicht vorhanden und die anzutreffende Unsicherhei bei Frauen/Männern ist das Resultat des ungelösten Problems, nicht der Emanzipation. Das kann nur in seiner Allgemeinheit akzeptiert werden und jeder muss das für sich individuell in seiner Partnerschaft regeln. Das ist genauso möglich wie - trotz Emanzipation - einen Partner zu finden. Und wer vorgibt wegen der Emanzipation keinen Partner zu finden, hat mutmaßlich andere, dringendere Probleme zu lösen. Testosteron löst die wohl nicht.

Grüße Cale
 
D

Deleted member 21128

  • #10
@Älpi Wenn du den Text eines anderen markierst, sollte direkt unter dem markierten Bereich ein 'Schalter' "Zitieren" auftauchen. Wenn du den anklickst, wird der markierte Text direkt als korrektes Zitat in das Eingabefenster übernommen. :)
 
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  • #11
Gering, weil dann die Familie in der Regel nichts zum Essen hat! Das geht nur dann, wenn die Frau gut verdient hat.
... das mit der Schieflage in Sachen Bezahlung hatte ich bereits im anderen Thread erwähnt. (Zumindest im Öffentlichen Dienst ist an dieser Stelle weitgehend Gleichheit gegeben, ein kleiner Anfang.) "Verhungern" ist eine relative Angelegenheit in der Mittelschicht in der BRD (und von der sprechen wir ja, zumindest implizit). Auch wenn's nicht mehr für den Audi oder Daimler reichen sollte und stattdessen ein Dacia als Familenkutsche dienen muss, ist die Familie noch ein knappes Stück vom Hungertod entfernt. Nein, es ist ein Frage des Wollens seitens der Männer und der Bereitschaft, sich dafür einzusetzen - auf allen gesellschaftlichen Ebenen.

Und deshalb (u.a.) ist auch der Prozess der Emanzipation noch lange nicht abgeschlossen. Mit all seinen entsetzlichen Folgen für die Obeservers und wie sie sonst noch heißen ...
 
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  • #12
Ich kenne immer mehr junge Männer, die das für Monate machen, allerdings nur einen, der das zwei Jahre macht. Die meisten haben da gar keinen Bock drauf, die meisten Frauen dagegen schon. Warum muss das unbedingt geändert werden? Und in Führungspositionen ist das einfach unglaublich schwierig und kostspielig. Will der Verbraucher am Ende den Preis dafür bezahlen?
Ich denke, hier hast Du Dich vergaloppiert. Denn dass Frauen AUCH gerne Mütter sind UND einen qualifizierten Job möchten, ist doch das Argument, sie nicht in Führunspositionen zu lassen. Weil - angeblich zu teuer. Mit höheren Preisen zu argumentieren ist m.E. unsinnig. Die Verbraucher geben für soviel Mist Geld aus ...
Würden Männer UND Frauen in Führungspositionen ihre Elternzeit gleichermaßen einfordern (also im gesammelten Durchschnitt), dann gäbe es das Thema gar nicht.

DAS wäre Emanzipation. Warum treten Männer und Frauen nicht gemeinsam dafür ein? Es ist doch im gemeinsamen Interesse, dass es allen gut geht.
 
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  • #13
I
DAS wäre Emanzipation. Warum treten Männer und Frauen nicht gemeinsam dafür ein? Es ist doch im gemeinsamen Interesse, dass es allen gut geht.
Weil Frauen schon untereinander neidisch sind. Die eine hat das, was die Andere hat, die Andere ist dann wieder neidisch drauf und bekämpft bzw. will diese Frau runter machen. Lesen wir hier im Forum, erlebte ich im beruflichen Bereich, im familären Bereich, erzählen mir Männer, was unter Männer so abgeht, schrecklich. Irgendwie scheinen die Deutschen ständig kämpfen zu müssen, zu wollen, die Parteien kämpfen gegeneinander. dann gibt es eine relativ neue Partei, die die Deutschen gegen die Flüchtlinge aufhetzen usw. und so fort.

Es wäre tatsächlich im Interesse, wenn Frauen und Männer, Parteien usw. miteinandert gemeinsam dafür eintreten, dass es allen ausgeglichen gut geht, aber das ist nicht das Interesse von denen, die wirklich die Macht in Deutschland haben.
 
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  • #14
@Obeserver
Warum fragst Du zu dem Thema nicht einfach Deine eigene Frau?
 
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  • #15
Weil Frauen schon untereinander neidisch sind. Die eine hat das, was die Andere hat, die Andere ist dann wieder neidisch drauf und bekämpft bzw. will diese Frau runter machen. Lesen wir hier im Forum, erlebte ich im beruflichen Bereich, im familären Bereich, erzählen mir Männer, was unter Männer so abgeht, schrecklich. Irgendwie scheinen die Deutschen ständig kämpfen zu müssen, zu wollen, die Parteien kämpfen gegeneinander. dann gibt es eine relativ neue Partei, die die Deutschen gegen die Flüchtlinge aufhetzen usw. und so fort.

Es wäre tatsächlich im Interesse, wenn Frauen und Männer, Parteien usw. miteinandert gemeinsam dafür eintreten, dass es allen ausgeglichen gut geht, aber das ist nicht das Interesse von denen, die wirklich die Macht in Deutschland haben.
Sagt ausgerechnet eine Frau, der einer ab...., wenn ihr Männer hinterhergaffen und die Partnerinnen pikiert reagieren.

Desweiteren möchte ich aufgrund Deiner Posts lieber nicht spekulieren, was Du unter Solidarität verstehst.