Gabe1968

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  • #1

Einsamkeit

Wie geht Ihr mit Einsamkeit um?
 

HWL

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  • #2
Einsamkeit fühlt sich nicht gut an, das Gefühl kenne ich auch.
Ich denke es ist wichtig, sich nicht zu sehr in dieses Gefühl reinfallen zu lassen und sich Dingen, Themen zu widmen, die einem einen Lebenswert geben.
Und manchmal auch die Traurigkeit über die Einsamkeit zulassen. gut zu sich selbst sein, sich wertschätzen und selbst gut für sich sorgen, das hilft und macht uns liebenswert. Der andere auf den wir warten, kann uns nicht erfüllen, er kann uns nur spiegeln, und mit ganz viel Glück können wir einander ergänzen. Wenn wir erwarten, dass der Partner/in unseren "Mangel" ausfüllt, ist die Beziehung zum Scheitern verurteilt und der nächste Frust kommt.
 
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Gabe1968

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  • #3
Es könnte alles so einfach sein: einsam und einsam gleich gemeinsam.
Warum macht sich der Mensch alles so kompliziert?
 
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  • #4
Aus dem Kapitel „Innere Einsamkeit“ im Buch „Keiner ist eine Insel. Betrachtungen über die Liebe“ von Thomas Merton:

„Wenn ich mich von der Masse meiner Mitmenschen nicht zu unterscheiden vermag, werde ich sie niemals lieben und achten können, wie ich es sollte. Wenn ich mich von ihnen nicht genügend abhebe, um zu wissen, was mir und was ihnen gehört, wird mir nie klar sein, was ich ihnen zu geben habe, und ich werde keine Gelegenheit bieten, mir zu geben, was sie mir schulden. Nur die Person kann eine Schuld zahlen und eine Verpflichtung erfüllen, und wenn ich Geringeres bin als Person, werde ich den anderen nicht geben, was sie mit Recht von mir erwarten dürfen. Und wenn sie nicht wirklich Person sind, werden sie nicht wissen, was sie von mir erwarten sollen. Ebenso wenig wird ihnen klar sein, dass sie etwas zu geben haben. Normalerweise sollen wir uns gegenseitig erziehen, indem einer des anderen berechtigte Bedürfnisse erfüllt. In einer Gesellschaft aber, in der die Persönlichkeit verschwimmt und sich auflöst, findet der Mensch niemals zu sich selber und lernt darum auch nicht, den Nächsten zu lieben.

Einsamkeit ist der Gesellschaft und dem Einzelnen so nötig, dass die Menschen, wenn die Gesellschaft ihnen die Einsamkeit zur Entwicklung ihres Innenlebens versagt, sich auflehnen und eine falsche Einsamkeit suchen.
Falsche Einsamkeit ist eine Angriffsstellung, von der aus der Einzelne, dem man das Recht auf Persönlichkeit verweigert hat, sich an der Gesellschaft rächt, indem er seine Individualität zur zerstörerischen Waffe macht. Echte Einsamkeit findet man in der Demut, die unendlich reich ist. Falsche Einsamkeit ist die Zuflucht des Stolzes und unendlich arm. Die Armut falscher Einsamkeit entstammt einer Illusion, die sich mit unerreichbaren Dingen schmückt und auf diese Weise vorgibt, sich mit ihrem individuellen Ich aus der Masse der anderen hervorzuheben. Echte Einsamkeit ist selbstlos und darum reich an Stille, Liebe und Frieden. Sie findet in sich selbst geradezu unerschöpfliche Schätze, um sie an andere zu verschenken. Falsche Einsamkeit ist ichbezogen. Und weil sie im eigenen Zentrum nichts findet, sucht sie alles an sich zu reissen. Alles aber, was sie berührt, wird von ihrer eigenen Nichtigkeit angesteckt und zerbröckelt. Echte Einsamkeit fegt die Seele rein und öffnet sie dem Wind der Grossmut nach allen vier Himmelsrichtungen. Falsche Einsamkeit sperrt sich gegen alle Menschen ab und brütet über ihrem eigenen Schutthaufen.
Beide Arten von Einsamkeit wollen den Einzelnen aus der Menge hervorheben. Der echten Einsamkeit glückt es, der falschen misslingt es. Echte Einsamkeit sondert den Einzelnen von den Übrigen ab, damit er das Gute in sich frei entwickeln und dann seine wahre Bestimmung erfüllen möge, der Diener aller anderen zu sein. Falsche Einsamkeit sondert den Menschen von seinen Brüdern in einer Weise ab, dass er ihnen nichts mehr wirklich geben und von sich aus nichts mehr von ihnen empfangen kann. Sie versetzt ihn in einen Zustand von Not, Elend, blinder Qual und Verzweiflung. Von seiner eigenen Unzulänglichkeit zur Raserei getrieben, greift der Stolze nach Befriedigungen und Gütern, die ihm nicht zustehen, die sein Verlangen niemals stillen können und deren er auch nicht wirklich bedarf. Da er nicht gelernt hat, zu erkennen, was ihm tatsächlich gehört, sucht er verzweifelt, das für ihn Unerreichbare zu erraffen.“
 
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  • #6
Wenn man sehen und annehmen kann, was ist, und nicht ein anderer zu sein versucht, als der man ist, dann spürt man eine tiefe Verbundenheit. Es ist so, als ob man als Puzzleteil, das sich weder grösser noch kleiner machen will, als es ist, genau in die anderen Puzzelteile passt, mit denen man dann gemeinsam ein grosses Ganzes, eine Einheit bildet. Und weil man dann auch seinen Platz in der Welt und seine Aufgabe im Leben gefunden hat (oder zu all dem auf gutem Weg ist, denn das ist natürlich ein Prozess - der auch nicht immer einfach ist!), ist man innerlich erfüllt. Schmerzliche Einsamkeit verwandelt sich in nützliche Stille und Zuversicht.
Ich wünsche allen Einsamen den Mut der Ehrlichkeit!
 
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  • #7
Ich kann mich HWL da anschließen.
Ich bin viel unterwegs, meist allein ( meine Verwandten und Freunde sind allesamt in Beziehungen ), und zum Glück kann ich das gut, habe mannigfaltige Interessen.
Schwierig für mich ist das vollständige Fehlen von Körperkontakt in jeglicher Form; das ist total gegen meine Natur.
Bin ein sehr verschmuster und anlehnungsbedürftiger Mensch und darf das nie ausleben.
Meist kann ich das gut wegstecken und in der seelischen Versenkung verschwinden lassen.
Aber manchmal heul´ ich deswegen auch wie´n Schloßhund. Muß auch mal sein, nur raus damit.
Danach geht´s mir meist wieder gut.
 
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  • #8
Schwierig für mich ist das vollständige Fehlen von Körperkontakt in jeglicher Form; das ist total gegen meine Natur.

Das ist gegen die Natur von jedem, aber es muss nicht immer S.x sein, denn selbst innige Umarmungen unter Freunden helfen wirklich. Selbst meine Jungs und ich haben uns das angewöhnt und umarmen uns z.B. zur Begrüßung erstmal. Man weiß ja nie, wie es dem anderen gerade so geht und ob er vielleicht einfach mal etwas Nähe gut gebrauchen kann. In anderen Ländern ist das ja auch ganz normal, nur hier wird man doch manchmal schräg angeschaut. Ist mir aber wie immer total egal :D
 
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  • #9
Das ist gegen die Natur von jedem, aber es muss nicht immer S.x sein, denn selbst innige Umarmungen unter Freunden helfen wirklich. Selbst meine Jungs und ich haben uns das angewöhnt und umarmen uns z.B. zur Begrüßung erstmal. Man weiß ja nie, wie es dem anderen gerade so geht und ob er vielleicht einfach mal etwas Nähe gut gebrauchen kann. In anderen Ländern ist das ja auch ganz normal, nur hier wird man doch manchmal schräg angeschaut. Ist mir aber wie immer total egal :D

Finde ich sehr schön, dass Du das mit dem Umarmen machst! Machen leider viele Leute viel zu wenig...
 
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  • #10

Sich einsam zu fühlen ist definitiv nicht schön aber man kann dagegen etwas tun.
Erster Schritt ist mit sich selbst glücklich zu werden. Denn wenn man gern mit sich selbst unterwegs ist, ist man schon mal in guter Begleitung :). Sei nett mit Dir und unternimm Sachen, die Dir Spass machen.
Als 2. Schritt empfehle ich Dir Dich zu öffnen und auf andere zuzugehen. Hierzu braucht es Mut und Überwindung!

Ich war früher eher scheu, was mir nicht gerade half neue Kontakte zu knüpfen. Als ich dann Kinder bekam, kam ich plötzlich überall mit fremden Leuten ins Gespräch. Die wollten in den Kinderwagen schauen oder haben sonst irgendwie über die Kinder mit mir angefangen zu plaudern. So wurde ich immer offener und mutiger. Ich spreche bewusst immer mal wieder fremde Leute an, damit ich weiterhin an meinem Mut arbeite - so frage ich zB. eine alte Dame, ob ich ihr beim Einkaufstaschen tragen helfen kann oder frage bei Regen, ob ich einen Fussgänger mit dem Auto irgendwohin mitnehmen kann. So habe ich schon viele, schöne Konversationen gehabt. Solche kleinen Mini-Trainings helfen mutiger zu werden.

Ich nehme nun öfters auch an Events teil, an denen ich niemanden kenne. Es gibt Meet-Up, Spontacts, Internations und AsmallWorld als Plattformen für gemeinsame Unternehmungen oder Events. Tendenziell sind die Leute an diesen Events eher noch nicht so gut verknüpft und daher offen neue Menschen kennenzulernen. Probier es mal aus.
Auch habe ich festgestellt, dass langweiliger Smalltalk einem meist nicht weiterbringt. Sei offen, herzlich und ehrlich. Erzähle auch mal etwas Persönliches aus Deinem Leben und Du wirst sehen, dass Kontakte so automatisch tiefer werden und eine Freundschaft viel schneller vorankommt.
 
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  • #11
Das ist gegen die Natur von jedem, aber es muss nicht immer S.x sein, denn selbst innige Umarmungen unter Freunden helfen wirklich. Selbst meine Jungs und ich haben uns das angewöhnt und umarmen uns z.B. zur Begrüßung erstmal. Man weiß ja nie, wie es dem anderen gerade so geht und ob er vielleicht einfach mal etwas Nähe gut gebrauchen kann. In anderen Ländern ist das ja auch ganz normal, nur hier wird man doch manchmal schräg angeschaut. Ist mir aber wie immer total egal :D
Geht mir gar nicht nur um S.x., umarme mich zur Begrüßung sowohl mit der Familie als auch mit Freunden.
Das kommt aber nicht ´ran an von meinem ( schon laaang nicht mehr vorhandenen ) Liebsten einfach mal so in seinen Armen gehalten zu werden, auf der Couch aneinander gekuschelt einen Film zu schauen oder zum Beispiel beim Spazierengehen Händchen zu halten. Schnüff !
 
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Fraunette

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  • #13
Es heißt Sex und nicht S.x
Meine Güte, wir sind alle erwachsen und dürfen das aussprechen!
 
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Fraunette

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  • #15
Vielen Dank für den Tip, aber wenn ich hier irgendwas in dieser Richtung schreibe, werden meine Beiträge immer moderiert und nicht freigeschaltet. Das dauert am WE aber leider ewig. Wahrscheinlich dürfen bei PS nur Frauen solche Worte benutzen ;)
Ich denke nicht, dass die Moderation aufgrund der Erwähnung des Wortes Sex erfolgt, sondern wegen des Inhalts.
 

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  • #19
Ich probiere es auch mal: SEX, SEX, SEX und bitte noch viel mehr von gutem SEX (17.44) :D
 
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  • #21
----------> Er ist wieder da! :):D

Ich bin immer noch Single. Mittlerweile habe ich mich (Anfang 40) an die Einsamkeit gewöhnt. Ich stehe der Einsamkeit neutral gegenüber. Es fühlt sich für mich weder schlecht noch gut an. Ich habe mir angewöhnt, meine Freizeit alleine zu gestalten (Kino, Tagesausflüge, Urlaub). Natürlich unternehme ich auch ab und zu etwas mit Kumpels, aber es ergibt sich nicht so oft. Außerdem habe ich immer noch Kontakt zu drei Freunden aus der Schulzeit. Man trifft sich durchschnittlich drei mal pro Jahr.
 
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Nanah

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  • #23
In meiner aktuellen Firma, umarmen wir uns! Naja, natürlich nicht mit allen Kollegen. Alle Jungs umarme ich nicht, ein oder zwei vielleicht, aber die Mädels drücken wir Männer immer. Morgens zur Begrüßung und auch Abends wenns in den Feierabend geht. Ist teilweise echt stressig, drückst dann 10 Leute am Morgen, aber es ist echt schön. Man grinst automatisch und geht gestärkt in den Tag.
Glaubt mir, es hat mir irgendwie geholfen in meiner Zeit der Einsamkeit, die aktuell noch andauert... schnüüf^^

Also drückt doch mal den ein oder anderen Kollegen oder Eure Freunde! Aber bitte vorher abklären, net das es fristlose Kündigungen gibt. Und bitte nicht grapschen!
 
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Fraunette

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  • #26
In meiner aktuellen Firma, umarmen wir uns! Naja, natürlich nicht mit allen Kollegen. Alle Jungs umarme ich nicht, ein oder zwei vielleicht, aber die Mädels drücken wir Männer immer. Morgens zur Begrüßung und auch Abends wenns in den Feierabend geht. Ist teilweise echt stressig, drückst dann 10 Leute am Morgen, aber es ist echt schön. Man grinst automatisch und geht gestärkt in den Tag.
Glaubt mir, es hat mir irgendwie geholfen in meiner Zeit der Einsamkeit, die aktuell noch andauert... schnüüf^^

Also drückt doch mal den ein oder anderen Kollegen oder Eure Freunde! Aber bitte vorher abklären, net das es fristlose Kündigungen gibt. Und bitte nicht grapschen!
Ohje ... und wenn einer einen Magen-Darminfekt, Erkältung etc. hat, liegt anschließend die halbe Firma flach? :eek:
Und die "Mädels" sind begeistert davon, dass sie von den Männern gedrückt werden (müssen)? Klingt in meinen Ohren sehr sexistisch. :eek:
 

Nanah

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  • #28
@Fraunette
Also bei uns hat sich glaub noch nie jemand wirklich angesteckt. Och wir sind alle ganz FESCHE Jungs, die Mädels machen das ja freiwillig! Also zumindest bei mir kommen die mit ausgestreckten Armen entgegen jeden Morgen. Du hast recht, ich finde mich oft leicht erniedrigt, tja "Sexismus" gibt es ja auch ausgeübt von Frauen. - Ist kein Spass, bin athletisch und knapp 1,90m groß, meine männlichen Kollegen sind auch nett anzusehen. Wir armen Männer, wir sollten uns mal bei dem Vorgesetzten beschweren!

Kurze Anekdote: Unser Geschäftsführer kam vor Monaten zu Besuch, wir sind nur eine Zweigniederlassung. 2 Mädels haben Würth Kalender mit männlichen Models an der Wand hängen. Er meinte: dies gefalle ihm nicht... (aber die Kalender mit den nackten Oberkörpern männlicher Models durften hängen bleiben).
Bei uns Männern hat sich keiner nackte Mädels an die Wand gehängt.

Du siehst, es kann auch andersrum ablaufen! Nicht alle Männer sind sexistisch, und nicht alle Frauen automatisch Opfer. (Nur eine Feststellung, kein Angriff!)
 
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  • #29
@Fraunette
Also bei uns hat sich glaub noch nie jemand wirklich angesteckt. Och wir sind alle ganz FESCHE Jungs, die Mädels machen das ja freiwillig! Also zumindest bei mir kommen die mit ausgestreckten Armen entgegen jeden Morgen. Du hast recht, ich finde mich oft leicht erniedrigt, tja "Sexismus" gibt es ja auch ausgeübt von Frauen. - Ist kein Spass, bin athletisch und knapp 1,90m groß, meine männlichen Kollegen sind auch nett anzusehen. Wir armen Männer, wir sollten uns mal bei dem Vorgesetzten beschweren!

Jetzt hast es echt geschafft. 1,90 gross nett anzuschauen, mehr scheinbar nicht. :rolleyes:
 

Flidais

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  • #30
einfach mal so in seinen Armen gehalten zu werden, auf der Couch aneinander gekuschelt einen Film zu schauen oder zum Beispiel beim Spazierengehen Händchen zu halten. Schnüff
Oh ja, da sagst du was. Diese körperliche Geborgenheit tritt erst dann ein, wenn man die Nähe des anderen länger und inniger (*ich meine ohne Sex am Ende zu haben! :rolleyes:) spüren darf und das passiert eben nicht bei einer Umarmung zur Begrüßung/Verabschiedung oder einfach so zwischendurch (ist natürlich auch schön, so ist das ja nicht).

Die Intensität beim Kuscheln oder im Arm gehalten werden ist ganz anders, diese Art von Nestwärme fehlt mir auch sehr sehr sehr...schnief :oops:
 
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