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  • #1

Einkommen - nach dem Parship Prinzip?

Liebes Forum,


welche Einstellung habt Ihr zu dem Button in der Sucheinstellung "Einkommen nach dem Parship Prinzip"? Was heißt das denn wohl? Soll der Mann immer etwas mehr in der Tasche haben, als die Frau?

Wenn dieser Haken deaktiviert ist und ein "ungleiches" Pärchen aus dieser Einstellung entsteht, bzw. einander vorgeschlagen wird, könntet Ihr Euch vorstellen, dass es Probleme geben kann? Also zum Beispiel eine wohlhabende Partnerin und ein Mann aus einfachen Verhältnissen? Oder umgekehrt - natürlich?

Wäre es für Euch denkbar, eine nähere Bekanntschaft mit einem Menschen einzugehen, der sich (verglichen mit Euren Verhältnissen) auf einem HÖHEREN oder auch einem NIEDRIGEREN Level befindet, als Ihr selbst und das auch noch ersichtlich ist? Würdet Ihr Euch peinlich berührt fühlen, wenn Euer Gegenüber mit einem Diamant besetzten Goldring vor Euch sitzt und Ihr selbst habt vielleicht "nichts ... bis maximal Modeschmuck"?

Egal welche Antwort - ja oder nein - , welche Gefühle und Gedanken kommen Euch in den Sinn?

Würde mich über viele Eindrücke freuen.

Viele Grüße
Marille
 
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  • #2
Ich hab das Häkchen deaktiviert, weil das Einkommen für mich keine tiefere Bedeutung hat. Mir ist nur (sehr!) wichtig, dass beide auf eigenen Füßen stehen, sodass keine finanziellen Abhängigkeiten entstehen. Alle anderen Aspekte der Geldfrage sind für mich irrelevant, es zählen im weiteren ganz andere Werte.
 
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  • #3
Situativ

Hallo,
habe den Button deaktiviert. Genauso den Bildungsbutton.
Einfach um zu sehen.
Denke allerdings schon, das Einkommen & Bildung eine Bedeutung
haben. Allerdings muss mensch das in der 1zu1 Situation entscheiden.
Es get ja auch um Über- und Unterordnung und Gleichberechtigung in der
Partnerschaft.

Letztlich hat erich fried schon recht. Wobei vielleicht kann es auch "nur" um
Verliebtheit gehen könnte.

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Grüße
 
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  • #4
Es kann schon Probleme geben

Wie genau IST denn das Parship-Prinzip im Bezug auf Einkommen und Bildung?
Ich hatte das gar nicht gesehen (bin ja erst kurz dabei) und als ich das abwählte, wurden mir plötzlich Bäcker und Leute auf Jobsuche vorgeschlagen...

ich sehe es im Prinzip genau wie André: jeder sollte in der Lage sein, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, es sollten (außer, es sind gemeinsame Kinder im Spiel) keine finanziellen Abhängigkeiten entstehen.

Aber ich habe in der Vergangenheit mehrfach die Erfahrung gemacht, mit Männern zusammen zu sein, die wirklich deutlich weniger verdienten als ich. Ich hatte damit überhaupt kein Problem - aber die Männer schon. Und zwar so sehr, dass ich dann irgendwann auch ein Problem damit bekam. Es scheint sich für einen Mann nicht gut anzufühlen, wenn die Frau mehr bezahlt als er.

Es hatte auf jeden Fall zur Folge, dass wir, als wir zusammengezogen sind, nach Neukölln gezogen sind (für alle Nicht-Berliner: das ist ein sehr preiswerter Stadtteil, der vor allem wegen Gewalttätigkeiten einiger Bewohner in den Zeitungen zu finden ist), weil er darauf bestanden hat, bei der Miete halbe halbe zu machen und wir uns dann eben nur Neukölln leisten konnten. Insgesamt hatte das ein "Downgrading" des Lebensstandards zur Folge, klar: auch ich bin ja nicht steinreich, dadurch, dass ich dann viel für ihn mitbezahlt habe, gabs eben von allem weniger. Ich finde das grundsätzlich okay, sich einzuschränken, aber das muss einem natürlich klar sein, wenn man mit jemandem zusammenkommt, der deutlich weniger verdient als man selbst. Und, was dann bei uns eben zu einem Riesenproblem wurde: er wurde irgendwie immer Machohafter, wohl, um die Sache mit dem Geld zu kompensieren, bestand auf "geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung im Haushalt" (sprich: ich musste immer Abwaschen), kritisierte, wenn ich mir von meinem Geld auswärts einen Kaffee kaufte ("den kann man doch auch in einer Thermoskanne mitnehmen!") und als er dann schließlich in einschlägigen Foren nach einer Geliebten suchte, "die zu ihm aufblickt", wars dann aus und vorbei mit uns...
 
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  • #5
Das hört sich ja wenig erbaulich an, offensichtlich leidet das Ego einiger (?) Männer darunter, nicht die Versorgerrolle einnehmen zu können. Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nichts sagen, insofern ist dieses Thema durchaus interessant.
Aus gesellschaftlicher Sicht wäre es ja durchaus von Vorteil, wenn eine Vermischung von niedrigen und höheren Einkommensgruppen stattfindet, das scheint aber wohl nicht in der Natur des Menschen zu liegen. Oder ob hier eine geschlechterspezifische Erziehung der Grund für dieses Verhalten ist?
Statistisch gesehen suchen sich Frauen schon gerne einen Mann, der einen höheren sozialen Rang als sie selbst einnimmt - das bringt vor allem Frauen in höheren Positionen oftmals ein Problem bei der Partnersuche mit sich.
Ich spiele hier gerne mit den Einstellungen herum, um mal zu sehen, inwiefern sich die Partnervorschläge durch unterschiedliche Jahreseinkommen verändern. Und ich merke schon, dass ich zögere, wenn ich einen Beruf wie Börsenmaklerin sehe - allerdings nicht, weil ich meine Versorgerposition als gefährdet ansehe (ich habe hier laut dem Psychotest eine überdurchschnittlich starke weibliche Seite^^), sondern weil ich mit vorstellen könnte, dass diese Damen mit der Nase rümpfen, wenn sie merken, dass ich mit einem Jahresgehalt von ca. 30000 € nicht viel reißen kann. Trotz des Synergieeffektes einer Beziehung wird wohl jemand mit einem deutlich höheren Gehalt finanzielle Einschnitte hinnehmen müssen. Und dazu wird eine gewisse Anzahl an Menschen ganz einfach nicht bereit sein.
 
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Löwefrau

  • #6
Ja,
beide sollten auf eigenen Beinen stehen, aber wenn sich das Gehalt zu sehr unterscheidet, kann es in allen möglichen Richtungen starke Differenzen geben.
Wenn er z.B. 180.000- verdient und sie 30.000-
dann steht sie wohl sicher auf eigenen Beinen.
Aber dann kann es schon beim Urlaub anfangen gefährlich zu werden.
Er mag es vielleicht so luxuriös, dass sie es sich nicht leisten kann...er will aber nicht in ein drei Sterne Hotel, was sie sich leisten kann.

Das mag vielleicht ein oder zweimal überbrückt werden können aber auf Dauer führt das zu Spannungen.
 
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  • #7
wenn einer 180.000 verdient, wird es ihm nicht wehtun, den anderen zu zwei Wochen 5 Sterne anstatt 3 Sterne enzuladen oder die Differenz zu zahlen.
 
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Löwefrau

  • #8
Ja, das wird ihm nicht weh tun.
Aber in einem gewissen alter möchten Männer eben unabhaengigecfrsuen.
Denn das Modell "aushalten lassen" hatten sie vielleicht schon in der Ehe.
 
L

Löwefrau

  • #9
Sorry... "unabhängige Frauen"
 
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  • #10
Inwiefern macht man sich damit abhängig, indem man ein Geschenk unter Liebenden annimmt, von dem beide etwas haben und der Rest stimmt? Derjenige hat dann wohl eher ein Problem mit sich selber und seinem eigenen Selbstwertgefühl.
 
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  • #11
Wie funktioniert denn das Programm "nach dem Parship-Prinzip"

Ich habe bisher nicht gefunden, wie das "Parship-Prinzip" definiert ist.
Kann das vielleicht jemand einmal erklären?

Schönen Sonntag allen Teilnehmern
Franz
 
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  • #12
zu dumm, daß die Ausgangsfrage beim antworten nicht mehr sichtbar ist...
Da von den Moderatoren keine Antwort kommt, vielleicht wieder so eins der Geheimnisse von Holtzbrinck. Ich gehe davon aus, daß es eine gewisse Bandbreite gibt, z.B. von 40 bis 70 TEU p.a. usw.
Wahrscheinlich wird angenommen, daß der Lebensstandard sonst zu sehr differiert.

Wenn ich eine Reise unternehmen möchte, die sich mein Partner finanziell nicht leisten will oder kann, dann überlege ich mir ob ich ihn gerne dabei hätte. Wenn das der Fall ist, dann spendiere ich selbstverständlich den Differenzbetrag. Es macht mir doch Freude die Reise gemeinsam zu genießen. Und wenn ich alleine reisen würde wäre es sowieso teurer.
 
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  • #13
30K zu 180K wird nie im Leben gut gehen!

Da sind nicht nur die monetären Unterschiede unüberbrückbar. Und, auch wenn ich mir jetzt allen Hass aller Teilnehmer einhandle, mit 30K steht niemand auf eigenen Füßen!

Grüße, m/44
 
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  • #14
@Ikarus:
Damit du dir meinen Hass einhandelst, musst du schon mit deutlich härteren Sachen hier ankommen! :eek:)
Aber dann erklär doch mal, inwiefern man mit 30 k€ nicht auf eigenen Beinen stehen kann, bzw. ab welchem Jahresbrutto das dann möglich sein soll. Wie gesagt bewege ich mich in dieser Region, und habe irgendwie kein zwingendes Bedürfnis nach mehr - und das mag vermutlich auch der Knackpunkt sein in Bezug auf eine Partnerin, die Gehaltsmäßig deutlich höher angesiedelt ist.
 
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  • #15
@Weedsmoker,
long time no hear…

Okay, dann mal meine Finanzplanung….
Der einzige Vorteil gegenüber den Konkurrenten ist die Flexibilität. Daher fällt (bei mir jedenfalls) Eigentum weg….
Dann muss man auf alle Fälle für die Zukunft planen, es machen uns die Eichhörnchen jedes Jahr wieder vor!

30K zahlt keine Steuern um es einfach zu lassen. Miete in einer Metropole pi() * Daumen: 800€ + Nebenkosten = 1000€. Ist leider so, ich mache die Preise nicht. Lebenshaltung, Minimum 500€, sind wir bei gut 20K. Bleiben also noch gut 850€ im Monat übrig. Da gehen Versicherung/Zeitung/und Co. weg. Jetzt bin ich noch nicht groß ausgegangen, brauche ich nicht, aber es wäre schön mal ins Theater oder so (Minimum 80€) zu gehen. Was ist mit Essen gehen und ParShipbeitrag? Benzin/Auto/ etc., was ist damit…

Ich will beim besten Willen hier nicht sagen, dass man damit (30K/Y) nicht auskommen kann, aber ich sehe es ja selbst, das Geld rinnt einem durch die Finger ohne dass man sich große Mühe geben muss. Momentan kommt man vielleicht aus, jedoch was ist mit später?

Um die Verhältnisse ins richtige Licht zu stellen. Es gab mal in einer überregionalen Zeitung einen Artikel ab wann man theoretisch zu den Gutverdienenden zählt. Hier wurde auf das zu versteuernde Gehalt (in Deutschland) zurückgegriffen. Wenn ich es noch recht in Erinnerung habe verdienen (bekommen) rund 1% der Arbeitnehmer die Steuern zahlen(!) mehr als 135K. Also wer mehr als 135K im Jahr nach Hause nimmt ist danach Reich!

Grüße, m/44